Politisch korrektes Regieren, das sei im Grunde, „die eigenen Ansichten der Mehrheit aufzuzwingen“. Das aber sei diktatorisch. Ein echter „Kövér-Knaller“. „Wir hatten das ja schon in der braunen und in der roten Diktatur. Heute ist es die Diktatur der politischen Korrektheit.“ Der einstige sowjetische Staats- und Parteichef „Breschnew hätte seine Freude daran, wenn er sehen könnte, wie heute die öffentliche Meinung geformt wird“, meint der Parlamentsvorsitzende. Es gebe nämlich derzeit eine „unsichtbare moralische Zensur, einen geistigen Terror in Europa. Wie damals sind die Ausübenden dieses geistigen Terrors Leute, die das Volk zu seinem Glück zwingen wollen, ob es ihm gefällt oder nicht.“
Wie, bitte? Was soll daran »ein echter Knaller« sein? Etwa, daß ein Parlamentspräsident ausspricht, was jeder vernünftige Mensch ebenso aussprechen könnte (wenn er sich's trauen kann!) ...? In welcher faktischen Diktatur sind wir bereits, wenn sowas von einem angeblichen »Qualitätsmedium« schon als »Knaller« gehandelt wird (weitere solche »Knaller« könnte ich jederzeit auf Zuruf »aber sofort mit links« produzieren)! Und die System-Presstituierten geben vor, bei Ausdrücken à la »Diktatur der politischen Korrektheit« die Nachbarin ums Fläschchen bitten zu müssen.
Ach, nö! Wenn's darum ging, gegenüber Sarrazin, Pirinçci oder andere Systemkritiker mit der gaaanz großen Keule zuzuschlagen, wart ihr aber deutlich weniger zimperlich unterwegs! Erbärmliches Lügen-Pack — ins Winkerl g'stellt und zug'schissen g'hört's!




