Samstag, 7. November 2015

»Ein echter „Kövér-Knaller“«, meint »DiePresse« ...

Politisch korrektes Regieren, das sei im Grunde, „die eigenen Ansichten der Mehrheit aufzuzwingen“. Das aber sei diktatorisch. Ein echter „Kövér-Knaller“. „Wir hatten das ja schon in der braunen und in der roten Diktatur. Heute ist es die Diktatur der politischen Korrektheit.“ Der einstige sowjetische Staats- und Parteichef „Breschnew hätte seine Freude daran, wenn er sehen könnte, wie heute die öffentliche Meinung geformt wird“, meint der Parlamentsvorsitzende. Es gebe nämlich derzeit eine „unsichtbare moralische Zensur, einen geistigen Terror in Europa. Wie damals sind die Ausübenden dieses geistigen Terrors Leute, die das Volk zu seinem Glück zwingen wollen, ob es ihm gefällt oder nicht.“
Wie, bitte? Was soll daran »ein echter Knaller« sein? Etwa, daß ein Parlamentspräsident ausspricht, was jeder vernünftige Mensch ebenso aussprechen könnte (wenn er sich's trauen kann!) ...? In welcher faktischen Diktatur sind wir bereits, wenn sowas von einem angeblichen »Qualitätsmedium« schon als »Knaller« gehandelt wird (weitere solche »Knaller« könnte ich jederzeit auf Zuruf »aber sofort mit links« produzieren)! Und die System-Presstituierten geben vor, bei Ausdrücken à la »Diktatur der politischen Korrektheit« die Nachbarin ums Fläschchen bitten zu müssen.

Ach, nö! Wenn's darum ging, gegenüber Sarrazin, Pirinçci oder andere Systemkritiker mit der gaaanz großen Keule zuzuschlagen, wart ihr aber deutlich weniger zimperlich unterwegs! Erbärmliches Lügen-Pack — ins Winkerl g'stellt und zug'schissen g'hört's!



Wir gehen spannenden Zeiten entgegen ...

2014 gab es bundesweit 555.531 Gewalttaten vom Mord bis zur einfachen Körper-verletzung, davon waren 990 Gewalttaten politisch rechts motiviert, das sind 0,18 %. Etwa 30 % aller Gewalttaten wurden von „nichtdeutschen Tätern“ begangen, also Ausländern ohne BRD-Paß, das waren im Jahr 2014 mehr als 160.000 Gewalttaten. Auf eine rechtsextremistische Gewalttat kommen also mehr als 150 Gewalttaten durch „Nichtdeutsche“ plus der Gewalttaten durch Migranten mit BRD-Personalausweis oder Doppelpaß.
Ja, es wird Tote und Verletzte geben. Mehr und mehr, jedes Jahr in schwindelerregender Steigerung. Norbert Blüm, Ex-Bundesminister der CDU, am 03.11.2015: „Das ist ja nur die Vorhut, die da kommt.

nrw-nichtdeutsche-tv
(Hier weiterlesen)


Wenn ein bis in die Manschettenknöpfe seriös-korrekter Mann wie Dr. Klaus Peter Krause

... (immerhin war er lange Jahre hindurch Chef der Wirtschaftsredaktion bei der FAZ) einmal einen seiner Artikel anheben läßt wie folgt:
Eine Binsenweisheit: Alles ist vergänglich. Aber auch unsere Demokratie. Auch unser Rechtsstaat. Wir erleben es schon seit geraumer Zeit und jetzt zusätzlich durch politische Reaktionen und Konflikte, die uns mit dem Ansturm von Schein-Asylanten überrollen, dem Kanzlerin Merkel eigenmächtig Tor und Tür in unverantwortlicher Weise geöffnet hat. In diesem Zusammenhang erhielt ich in diesen Tagen von einem „Mr. N.N.“ per Mail einen kleinen Hinweis. Er schrieb: „Wir leben derzeit in einer schwierigen Phase des Umbruchs. Nichts, aber auch gar nichts scheint sicher zu sein. Mit Ausnahme des Todes und der Steuer. Aber selbst Staaten, Demokratien, die Steuern erheben und eintreiben, sind nicht davor gefeit, Selbstmord zu begehen.
... dann kann man ermessen, wie katastrophal die Lage inzwischen schon geworden sein muß. Denn Dr. Krause ist ja nun wirklich nicht für einen polemischen überpointierenden Schreibstil bekannt!

Wenn also ein besonnener Journalist der alten Schule (also jener, die sich noch nicht als »Journaille« bezeichnen lassen mußte!) auf einmal das Widerstandsrechts des Bürgers (Art. 20 Abs. 2 – 4 GG) zu thematisieren beginnt, dann muß das Gebäude des Verfassungs- und Rechtsstaates schon lichterloh brennen!

Da kann Mutti noch so sehr in kryptischen Floskeln durchzutauchen versuchen — es wird ihr nicht mehr gelingen! Ihr nicht, und ihren Verbündeten und Gefolgsleuten nicht.

Es heißt bekanntlich, daß alle Wege nach Rom führen. Es gibt aber dafür auch Wege, die vom heutigen, real-existierenden, lobbykratisch-transatlantisch-konzerngesteuerten Polit-Berlin wegführen — wie z.B. dieser hier:




Jeder Weg beginnt mit seinem ersten Schritt. Oder auch Tritt. Geben wir ihn ihr! Man gönnt sich doch sonst nichts ...

Freitag, 6. November 2015

Orbán weiß sich zu benehmen

Im Gegensatz zu diesem ziemlich größenwahnsinnigen kleinen Säufer aus Luxemburg (der übrigens zum anderen Säufer im EU-Parlament perfekt dazupaßt):



Ob ich so zurückhaltend diplomatisch reagiert hätte? Oder hätte ich dem präpotenten Widerling eine an die Backe gelangt, und dann ein gutgelauntes »Ab jetzt geht's Schlag auf Schlag!« nachgelegt? 

Aber Orbán wird an Ungarn gedacht haben, und daran, daß seine Bevölkerung den rachsüchtigen Haß einer miesen Ratte wie Juncker wohl ausbaden müßte. Was Orbán ehrt.

Es ist erschütternd zu sehen, wie letztklassig unsere Politruks heute unterwegs sind. Dreck schwimmt immer oben, das weiß jede Putzfrau; aber müssen wir in Europa wirklich von einem Typen präsidiert werden, gegen den irgendein Hundstrümmerl im Rinnstein noch weltmännisches Format aufweist?


Heute vor zweitausend Jahren

... wurde Julia Agippina Minor in Oppidum Ubiorum (heute: Köln) geboren, als ihr Vater Germanicus Oberbefehlshaber der in Germanien kämpfenden römischen Truppen war. Es kommt nicht oft vor, daß man die zweitausendste Wiederkehr eines Geburtstages ankündigen kann — aber die Dame, um die es geht, ist historisch doch von einigem Interesse: vermutlich selbst zweifache Gattenmörderin, wurde sie schließlich von ihrem eigenen Sohn ermordet. 







Donnerstag, 5. November 2015

Ehemalige »BLÖD«-Chefs

... (damit kein Irrtum aufkommt: amtierende ebenso!) sind für gewöhnlich nicht gerade das, was auf diesem Blog zitiert wird. Doch bisweilen aber schreibt einer von dieser Sorte trotzdem was gescheites — und das wird dann auch hier verlinkt:

Deutschland und die Flüchtlingskrise
Merkeldämmerung

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel müsste zugeben, dass sie in der Flüchtlingskrise einen Fehler gemacht hat. Es wäre ihr politisches Ende, aber dieses rückt auch so näher. 
»Die Stimmung kippt«, hört man immer öfter in den Systemmedien raunen, murmeln und gelegentlich sogar halblaut sprechen. Nein: die Stimmung in der Bevölkerung ist schon längst gekippt — nur der politisch-mediale Komplex der Systemmedien versucht noch herumzueiern, noch eine regierungsseitig gewünschte Agenda irgendwie mit Durchhalteparolen zu retten.

Es wird nicht klappen ...
 



Ein Bekennerschreiben

.. zu einer Brandstiftung findet sich auf einer Internetplattform. Durchaus spannende Fragen dazu stellt Kollege Bellfrell:
Werden die Betreiber dieser website ihren hetzerischen Aufruf zu weiteren Straftaten (“mehr davon”) aus dem Netz nehmen?
Werden die Betreiber dieser website mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen müssen?
Fragen, auf die wir wohl kaum eine Antwort erhalten werden. Oder zumindest nicht von unseren p.t. Systemmedien ...

Beethoven: »Fidelio«

Mit dieser Oper wurde die Wiener Staatsoper am 5. November 1955, also heute vor sechzig Jahren, nach ihrer Zerstörung durch den Alliierten Bombenterror des Zweiten Weltkriegs, wiedereröffnet — ein einzigartiges Tondokument:


Karl Böhm dirigiert Chor und Orchester der Wiener Staatsoper, das legendäre Staatsopern-Ensemble der 50er-Jahre ist bis heute kaum je wieder erreicht — geschweige denn übertroffen — worden:
Leonore: Martha Mödl
Florestan: Anton Dermota
Don Fernando: Karl Kamann
Don Pizarro: Paul Schöffler
Rocco: Ludwig Weber
Marzelline: Irmgard Seefried
Jaquino: Waldemar Kmentt
1. Gefangener: Karl Terkel
2. Gefangener: Alfred Jerger
Vom Schlußensemble gibt es auch eine Videoaufnahme.

Mittwoch, 4. November 2015

Erklärt sich das vielleicht durch — Rinderwahnsinn? Wohl kaum: nicht einmal Rindviecher sind so blöd!




(Dank an FritzLiberal für den Link)

Zu Ehren des heutigen Tagesheiligen

... wollen wir das »Borromeo String Quartet« spielen lassen, und zwar  — der im vorigen Artikel bereits erwähnten Allerseelen-Oktav Rechnung tragend — Schuberts »Der Tod und das Mädchen«:


Schräg irgendwie, daß die Musiker keine Notenhefte auf den Pulten haben, sondern vier Laptops — nun, solange die Musik von lebenden Menschen auf real-existierenden Streichinstrumenten vorgetragen wird, wollen wir deshalb nicht herummosern*). Man fragt sich allerdings, ob und wie bei einem Ausfall auch nur eines der vier Computer das Konzert weitergespielt werden könnte ... 

(II. SatzIII. SatzIV. Satz)


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*) für Piefkes: so ca. »herummeckern«

Hundert notwendige Gedichte XXIX — In memoriam Alfred Henschke

Man kennt ihn eigentlich nur unter seinem Pseudonym: »Klabund«. Und ich gestehe, daß ich mich mit vielen seiner Werke, auch vielen seiner Gedicht recht fremd fühle. Vieles wirkt aufgesetzt und unecht in seiner hektischen Bemühung, »anders« sein zu wollen. Und doch ...

Die Totenklage um seine früh verstorbene Lebensgefährtin Brunhilde Irene Heberle, die er — selbst sein Leben lang lungenkrank — in einem Sanatorium kennengelernt hatte, und die ihm ein Kind, ein bald nach ihrem Tode verstorbenes, geboren hatte, erschütterte ihn zutiefst und brachte als bittere, und doch tröstende Frucht einen Zyklus von dreißig Sonetten, zunächst (1920) als »Die Sonette auf Irene« erschienen, dann, in Klabunds eigenem Todesjahr 1928, als »Totenklage« neuerlich aufgelegt. Auch darin ist nicht jedes Gedicht von gleichem Wert — das letzte, das dreißigste also, ist aber ohne Zweifel tief empfunden (auch wenn die Bemerkung »Ich schrieb an jedem Tag dir ein Sonett« vermutlich nur dichterische Fiktion ist. Daß es abgrundtiefe Trauer war, die dem Dichter die Worte eingab, ist offensichtlich!), und soll daher zum Gedenken an den heute vor 125 Jahren, am 4. November 1890 an der Oder, in Ostmitteldeutschland,  geborenen Dichter stehen:

Der erste Monat, seit du starbst ist um.
Ich schrieb an jedem Tag dir ein Sonett,
Und bracht es abends an dein Himmelbett.
Du lauschtest ihm, die Augen zu und stumm.

Und glaubt ich, das es dich ermüdet hätt,
Verscheuchte ich des Bienenvolks Gesumm.
Du schliefst. Dein Schlaf war mein Martyrium.
Und dein Erwachen wird mein Amulett.

Und wen sein Mensch verließ am Wanderstab,
Dem reich ich ein Sonett zum kargen Trost.
Den tausend Tränen, die er weinte, gab

Die Schale ich. Die Gottheit wägt und lost.
Das höchste Glück sinkt in das tiefste Grab.
Der Strom der Ewigkeiten stürmt und tost.


Die Gefahren lyrischer Totenklagen sind vielfältig — und evident. Zu leicht gerät der Schmerz ins hohle Pathos, gefühlte Trauer in kunstvolle Inszenierung. Klabund fühlte es, und hebt im sechsten Sonett mit den selbstkritischen Worten an:
O Eitelkeit, wenn Schmerz zum Dichter wird,
Und Verse tropfend aus den Wimpern fließen. 
Doch fast alle dreißig Sonette*) kommen unbeschadet über diese Klippe — denn echte Klage und echte Dichtung sind in der Lage, auch auf oft gefährlich krummen Zeilen gerade zu schreiben.

Wir stehen zur Zeit (liturgisch, in den Traditionen des Ritus Romanus, gesehen) mitten in der Oktav von Allerseelen — also des Totengedenkens. Und wenngleich der unmittelbare Anlaß des Gedenkens an diesem 4. November eine »halbrunde« Wiederkehr eines Geburtstages ist, so drängt sich doch in der hereinbrechenden Dunkelheit auch der Jahreszeit Notkers altes »Media in vita in morte sumus« unabweisbar in unsere Gedanken. Also ist dieses Gedicht — wie jedes echte — ein rechtes Wort zur rechten Zeit ...


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*) Hier alle dreißig Sonette.







Dienstag, 3. November 2015

»George Orwell ist nicht verstorben, er lebt in Herford. Orwell heißt jetzt Michael Albrecht und arbeitet im Leitungsstab der Pressestelle der dortigen Kreispolizeibehörde.«

Hier weiterlesen. Dieser Blog verlinkt mit Grund eher selten auf die Gutachsler. Aber bisweilen finden sich hier wahre »Gustostückerln«. Wie eben dieses verlinkte ...

Kommentarposter Ralf Pöhling bemerkt dazu treffend:
Exakt diese Vorgehensweise des Herrn Albrecht ist die Ursache dafür, dass sich das Volk mehr und mehr hinters Licht geführt und verraten fühlt und sich zunehmend radikalisiert.
In vorauseilendem Gehorsam wird alles was die politischen Fehlentscheidungen der Eliten in Frage stellen könnte, relativiert oder unter den Teppich gekehrt.
Das hat für das Verhältnis zwischen Eliten und Volk desaströse Wirkung.
Genau wie die geschönte mediale Darstellung der Zuwanderungsproblematik zur Aburteilung der Medien als “Lügenpresse” führte, wird das Verhalten des Herrn Albrecht bald zum Vertrauensverlust zwischen Bürger und Polizei führen.
Die amtierende Politik hat bereits ein gigantisches Imageproblem.
Dies gilt (noch) nicht für die Polizei.
Die Polizei ist jedoch die einzige Kraft, die die politische Klasse innerhalb Deutschlands rechtskonform zu schützen vermag.
Sollte es sich die Polizei nicht nur wie bereits jetzt schon mit den Linken, sondern auch mit den konservativ Bürgerlichen verscherzen, wird sie ihre Akzeptanz und damit ihre Ordnungsfunktion komplett verlieren.
Damit hätten wir dann den Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung, kurze Zeit später ohne jeden Zweifel die Guillotine auf dem Marktplatz und massenhaft rollende Köpfe.
Es ist unbegreiflich, dass Gesellschaften immer wieder genau die selben Fehler begehen, die zu ihrem Untergang führen.
Ja, da ist was dran ...

»In Deutschland geben Sozialromantiker und Beschwichtiger den Ton an«

... sagte Ralph Giordano und stellte zehn Thesen zur Integrationsdebatte auf: (hier zu den 10 Thesen). Lesenswert! Wow! Ich hätte nicht gedacht, daß ich einmal zu Thesen des Buntenschalträgers verlinken würde — aber (wie ich schon öfter schrieb): wo einer recht hat, hat er recht!

Anders als Sarrazin konnte man Giordano wegen seiner Verfolgung im Dritten Reich ja schwerlich »Rassismus« (als ob Muselmanentum eine Rasse wäre!) oder gar »Neonazi-Nähe« unterstellen. Was freilich die Direktheit, mit der Giordano die Sache auf den Punkt bringt, nicht im mindesten weniger achtbar macht!


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P.S.: besonders erschütternd — diese zehn Thesen wurden vor über fünf Jahren geschrieben, und sind unverändert aktuell. Nein: aktueller denn je!


P.P.S.: Meine persönliche »Lieblingsthese« unter den zehn ist die vierte:
Solange höchste Verbandsfunktionäre, wie der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland, der Deutsch-Syrer Aiman Mazyek, vor laufender Kamera und Millionen Zuschauern erklären können, Scharia und Grundgesetz seien miteinander vereinbar, ohne sofort des Landes verwiesen zu werden – so lange hat Thilo Sarrazin recht.

P.P.P.S: Dank an Ortner-Online, wo ich die Thesen unlängst gefunden habe.

Heute vor sechzig Jahren

... verstarb — kurz vor seinem 70. Geburtstag — der Schriftsteller Wolfgang Goetz in Berlin. Seiner zu gedenken, ist wohl weniger wegen seines Eigenschaffens angebracht (obwohl auch darunter manch achtenswerte Werke sich befinden — so sein Drama »Neidhardt von Gneisenau«, 1925), sondern eher deshalb, weil er eine der m.E. vorzüglichsten Literaturgeschichten für »normale Leser« verfaßte: »Du und die Literatur. Eine Einführung in die Kunst des Lesens und in die Weltliteratur« (1951), ein Werk, das dann nach seinem Tod v.a. in den 60er-Jahren fixer Bestandteil div. Buchclub-Listen wurde — und zu recht!

Ich erinnere mich der Faszination, mit der ich unzählige Anregungen für meine spätere Lektüre schon als Volksschüler daraus sog, und manchen Schriftsteller hätte ich bis heute nicht entdeckt, wäre da nicht aus der Lektüre bei Wolfgang Goetz ein kleiner Hinweis in meinem Gedächtnis geblieben! So sei denn auch einem »kleinen« Schriftsteller von meiner Seite ein ehrendes Gedächtnis gewidmet — verdanke ich ihm doch ein Gutteil meiner späteren Belesenheit und Bildung.

Allen Lesern sei die Lektüre des erwähnten Buches jedenfalls von Herzen empfohlen ...


Montag, 2. November 2015

Gute Idee!

Der Landshuter Landrat Peter Dreier (Freie Wähler) hat in einem Telefonat mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) angekündigt, im Falle einer weiteren Zunahme der Flüchtlingszahlen in seinem Landkreis Busse nach Berlin zu schicken: »Wenn Deutschland eine Million Flüchtlinge aufnimmt, entfallen rechnerisch auf meinen Landkreis 1.800. Die nehme ich auf, alle weiteren schicke ich per Bus weiter nach Berlin zum Kanzleramt«, sagte er laut eines Berichts der »Welt am Sonntag« der Kanzlerin in dem halbstündigen Telefonat am vergangenen Mittwoch.
 Man muß diese abgehobenen Politruks mit ihren eigenen Mitteln schlagen. Ihr wollt unbegrenzt »Flüchtlinge« — weil ihr meint: »Wir schaffen das!« ...? Nun gut — sollt ihr haben!

Der Endsieg des GröTAZ

Nach dem überraschend deutlichen Wahlsieg der islamisch-konservativen AKP in der Türkei wird in Ankara mit einer zügigen Regierungsbildung gerechnet. Entgegen allen Vorhersagen der Meinungsforscher konnte die Partei von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan bei der Parlamentswahl am Sonntag einen klaren Sieg einfahren. Mit knapp 50 Prozent eroberte die AKP die bei der Wahl vor fünf Monaten verlorene absolute Mehrheit zurück. 
 ... schreibt »DiePresse« unter der wirklich netten Schlagzeile: »Erdogan: 'Die Welt soll Wahlergebnis respektieren'« Nicht nur Andreas Unterberger findet das Wahlergebnis keineswegs »zu respektieren«, sondern sogar ausgesprochen »streng riechend«. Sogar »DiePresse« muß zugeben (obwohl das sicher nicht dem jüngsten EUkas über eine medial pflegliche Behandlung des Erdogan-Regimes entspricht), daß es massive Vorwürfe über Wahlfälschung gegeben hat. 
Medien berichten von Wahlmanipulation

Unmittelbar nach Schließung der Wahllokale am Sonntag haben türkische regierungs-kritische Medien über Manipulationen berichtet. So schrieb die Tageszeitung "Cum- huriyet", dass der AKP-Bürgermeister der Stadt Göynücek, Kemal Sahin, seinen Wahlzettel Stunden vor Eröffnung der Wahllokale abgegeben habe. Dies habe Sahin auf Facebook öffentlich gemacht.
Die kurdische Nachrichtenagentur Firat berichtete, dass ihre Journalisten in der mehrheitlich kurdischen Provinz Adiyaman Wähler dabei beobachtet hätten, wie diese von AKP-Anhängern für ihre Stimme Geld bekommen hätten.
Die "Today's Zaman" berichtete, dass in einigen Wahlkreisen - darunter auch Istanbul - Autos ohne Nummernschild vor den Wahllokalen gestanden hätten. Das Blatt zitierte den Generalsekretär der Oppositionspartei CHP, Gürsel Tekin, mit den Worten: "Es ist sicher, dass ein Auto ohne ein Nummernschild kein gutes Omen ist."
Einer meiner Bekannten aus der Türkei berichtete mir, daß nach seinen Informationen doppelt soviele Stimmzettel gedruckt worden seien, wie es Wähler gäbe — und meinte lapidar: »Noch Fragen?«

Ja, doch ... eine Frage hätte ich noch: was sagen Österreichs, und speziell Wiens Politiker, die sich so begeistert für das Einbürgern von  Türken zeigen zu dieser Graphik?


In der Türkei gibt es also deutlich mehr Wähler, die sich für Erdogans Kurs eines islamischen Staates nicht begeistern können, wohingegen die Islam-Fundis unter Österreichs Türken knapp an der 70%- Marke kratzen ... na, und sowas wollen wir dann frisch und frei einbürgern — wollen wir das?

Aber vielleicht ist das jetzige »Wahl«ergebnis auch ganz gut geeignet, den Größenwahn des GröTAZ weiter zu beflügeln, und damit seinen letztlichen Fall zu beschleunigen. Und den unserer Muttikratie & EUrokratie, die ihm servil in den Hintern kriecht. ebenso. Wie lautet doch gleich der alte Satz von Lincoln ...? — ach ja: »Man kann alle Leute eine Zeitlang verarschen, ... ...«

Auch Mutti, GröTAZ (und viele andere) werden die Wahrheit dieses Ausspruchs an sich selbst erfahren dürfen.

Sicut fœnum veterascit ...

Eduard Stucken, dessen auf diesem Blog aus Anlaß der 150. Wiederkehr seines Geburtstages gedacht wurde, war nicht nur Romancier — er hat auch eine Reihe von Gedichten voll Gedankenreichtum und sprachlicher Schönheit geschaffen! Eines davon besonders geeignet für den heutigen Allerseelentag:

   Garben auf dem Feld

   Feldwegs, Äckern nah,
       trabt der junge Ritter;
   Garben binden da
       Schnitterin und Schnitter.

   Finster blickt die Magd
       auf den schönen Ritter.
   Doch zum Mädchen sagt
       nachdenksam der Schnitter:

   Sieh, das Land trägt Korn,
       Bauern trägt’s und Ritter,
   Stahl zu Schwert und Sporn,
       Sicheln auch für Schnitter.

   Erde bringt hervor
       Golderz, Schönheit, Ritter;
   Schollen wie zuvor
       lichtet stets der Schnitter.

   Herde oder Hirt,
       Bauer, Maid und Ritter —
   wieder Erde wird
       Garbe sowie Schnitter!





Sonntag, 1. November 2015

Im Gelben Forum

Ich verstehe dieses ganze Geschwurbel "Wir brauchen Zuwanderung" nicht. Wäre ein Geburtenüberschuss in diesem Land wirklich gewollt, so wären politische Rahmen-bedingungen zu schaffen. Beispielhaft hätte man jungen Familien staatlich gestützte Immobiliendarlehen anbieten können mit dem Zusatz, dass für jedes Kind die Rückzahlung von 25.000€ bei Neubauten entfällt.

Wie haben es die "Unrechtsstaaten" DDR und Deutsches Reich geschafft, Geburten-überschüsse zu erreichen?

Bei Tieren, besonders bei geschützten, wird durch Verbote etc. darauf geachtet, dass diese während der Aufzucht ihrer Jungen so wenig wie möglich gestört werden.

Merkwürdigerweise sind in der BRD nun über Nacht solche enormen finanziellen Mittel vorhanden, Zuwanderer ohne Obergrenze eine nicht näher definierte Zeit voll- umfänglich alimentieren zu können. Dabei wird vorher Unvorstellbares in kürzester Zeit möglich.

So so.

Ein Nazi, wer Böses dabei denkt.
Touché! Chapeau!

Anmerkung
(für die Radikal-Libertären, die sofort marktverzerrende Staatsintervention & Sozialismus orten):

Ja, natürlich. Es ist marktverzerrend. Und auch wieder nicht, wenn es flächendeckend für den ganzen Staat geschieht.

Und es setzt voraus, daß nicht irgendwelche links-grün-gutmenschelnde Richter-Arschgeigen aus »antidiskriminatorischen« Gründen befinden, daß das alles auch jedem frisch und ausweislos die Grenze passiert habenden Muselmanen »zusteht« (denn sonst züchten wir uns damit nur einen Geburten-Jihad auf den Hals).

Und es setzt ebenso voraus, daß nicht irgendwelche Feminazis darin einen heteronormativen Angriff auf ihr Projekt »Nur Lesben machen Frauen glücklich« erblicken und ihn aus Quotengründen (weil dadurch traditionelle Familien gegenüber SchwuLesBiTrans unzulässig bevorzugt werden) im Ansatz verhindern.

Womit die Frage der Wahrscheinlichkeit einer Realisierung unter Quotzenführung der deutschen Politik ohnehin bereits geklärt wäre ...

Der »deutsche« Rapper und IS-Terrorist »Deso Dogg« ist tot.

... berichtet CNN:
A prominent German ISIS propagandist was killed by a U.S. strike while he was traveling in a vehicle in Syria earlier this month, a U.S. official told CNN.
The ISIS recruit Denis Cuspert, also known as Abu Talha al-Almani, had once gone by the name "Deso Dogg" in the Berlin rap scene.
He traveled to fight Jihad in Syria after converting to Islam and becoming involved with Millatu Ibrahim, a pro-Jihadi group in Germany founded by Mohamed Mahmoud, an Austrian jihadi who has also taken on a prominent propaganda role for ISIS in Syria.
Da sind wir jetzt aber betroffen, und ein Stück weit traurig, nicht wahr?

Quo vadis, Austria? Quo vadis, Germania? Quo vadis, Europa?

Wir stehen erst am Anfang der sogenannten Flüchtlingskrise. Es steht außer Zweifel, dass diese muslimische Landnahme in Chaos, Verfolgung, Konflikten und Blut enden wird. An historischen Beispielen mangelt es bekanntlich nicht. Es fragt sich nur, wie schnell uns die von oben verordnete Willkommenskultur um die Ohren fliegt. Die Lage ist derzeit nur deshalb noch relativ ruhig, weil sich, mit Ausnahme der Länder im Osten, Europa freudig und völlig widerstandslos seinem Schicksal ergibt, wirklich alle und jeden hereinlässt, weil Politik, Polizei und Medien die Realität bis zur Unkenntlichkeit entstellen und die Gewalttaten und Verbrechen von „traumatisierten Flüchtlingen“ einfach unter den Teppich kehren. Doch dieser Frieden ist teuer erkauft und von kurzer Dauer. Sobald Österreich, Slowenien oder Deutschland versuchen den Zustrom merkbar einzudämmen, zu stoppen bzw. keine Schutzgelder (wie auch immer sie offiziell heißen mögen) mehr an die Neuankömmlinge zahlen, würde die Situation sofort eskalieren.
Die Bilder von der ungarisch-serbischen Grenze sind noch in guter Erinnerung, als ein Mob von jungen muslimischen Männern vor den Grenzzäunen randaliert und die Polizisten mit Steinen beworfen hat. An den Rändern Österreichs herrscht bereits Chaos. Für viele Menschen in den betroffenen Grenzorten ist ein normaler Alltag nicht mehr möglich: Gesetze werden von Migranten und Polizei ignoriert, Menschen schließen sich aus Angst in ihren Häusern ein, Straßen werden zugemüllt, Eisbahnverbindungen eingestellt, Straßen und Grenzübergänge sind für Bürger kaum noch benutzbar. Österreich entwickelt sich zu einem failed state.
Ein bestürzend präziser Artikel von Werner Reichel/»OrtnerOnline«. Wer den Desinformationskrieg, den unsere Macht»eliten«, insbesondere von der Rot/Grün-Fraktion, eifrig von ihren Presstituierten in den Systemmedien unterstützt, gegen die Bürger führen — ein Krieg, in dem von den Machthabern vor keiner infamen Verleumdung kritischer Stimmen zurückgeschreckt wird (man denke bloß an die vorsätzlich entstellte Zitation aus der Pirinçci-Rede, oder den Medienprogrom, der seinerzeit gegen Sarrazin betrieben wurde!) — wer also diesen Krieg um die Deutungshoheit über die immer offensichtlicher zutage tretende Katastrophe so mitverfolgt, der muß Autoren wir Reichel oder Ortner seine Bewunderung zollen, daß sie sich der Gefahr eines inszenierten Politprozesses ebenso aussetzen, wie der ihrer sozialen Vernichtung — wenn nicht gar ihrer physischen Vernichtung durch gewaltbereite »Antifa«-Kräfte unter wohlwollendem Zusehen der Polizei, die längst auf Linie gebracht ist und ihre Aufgabe weniger im Schutz der Sicherheit der Bürger, als in der servilen Exekution von Treibjadgen gegen »Unerwünschte« sieht, im Dienst einer links durchseuchten Staatsanwaltschaft, die für eine g'schmackige Anklage eines Meinungsdeliktes liebend gern jeden Ehrenmordprozeß im »Flüchtlings«- Milieu als »unaufklärbar« versanden läßt ...