Donnerstag, 4. Januar 2018

Die „Titanic“ sinkt...

von Fragolin

Der glorreiche deutsche Aufsteher-statt-Wegducker und Bestsellerautor hat mit einem wichtigen Gesetz der rechten Hetze und dem von AfD und Pegida geschürten Hass mutig den Kampf angesagt. Was haben sich vor Allem die linken Medien gesuhlt im Kampf gegen rechts, und jeder, der es wagte, auch nur leise Kritik daran zu üben oder gar das Gesetz als dämlich und schlampig zu bezeichnen, wurde sofort als ultrarechter Nazi entlarvt. Denn Kritik an Maasens Gesetz ist ebenso wie jede andere Kritik an irgendwelchen Ausflüssen der Proponenten des Merkel-Regimes ein Beweis für schweres Nazitum.
Bis gestern.

Gestern wurde das NetzDG öffentlich auch von linker Seite zum Unding erklärt.

Wie konnte das nur kommen?
Naja, die Amerikaner können halt nicht links von rechts unterscheiden. Die verstehen nicht, dass es linke, also gute und erlaubte, Hetze und Verächtlichmachung gibt und rechte, also böse. Linke darf „Nazischlampe“ sagen. Linke darf Fadenkreuze auf Menschen legen und zu deren Mord aufrufen. Linke darf vortäuschen, sie wäre Beatrix von Storch und ihr hetzerische Aussagen in den Mund legen, die sie nie gesagt hat. Rechte darf nicht vortäuschen, Claudia Roth zu sein und ihr dumme Aussagen in den Mund legen, die sie nie gesagt hat. (Muss man ja auch nicht, das ist ja als würde man Streifen auf Zebras malen.) Das Prinzip dahinter ist den Amerikanern fremd. Die haben Meinungsfreiheit. Da darf jeder sagen was er will. Jeder Bürger hat das Recht, der Welt zu zeigen, was für ein Idiot er ist. Das deutsche Prinzip des Maulkorbs ist ihnen nicht begreiflich.

Und so haben sie also die Strafandrohung des in mehr als nur einer Hinsicht nicht gerade riesenwüchsigen deutschen Justizministers ernst genommen und zugeschlagen.
Gegen „Titanic“. Eh schon wissen, die ultralinke Hetzschrift, die sich gerne hinter „Satire“ versteckt, wenn sie zum Mord am „Baby-Hitler“ aufruft, der zufällig österreichischer Bundeskanzler ist. Oder eben andere Unappetitlichkeiten und Hasstiraden verbreitet. Alles nur ganz witzig gemeint natürlich.

Dumm gelaufen. „Twitter“ ist ebenso humorlos wie der kleine linksextreme Oppositionsjäger.
Und plötzlich entdecken die Linken, dass sich dieses Messer nicht nur fröhlich singend den bösen „Rechten“ in den Rücken rammen lässt, sondern auch sie selbst treffen kann. Sie erkennen, dass es dumm ist und gefährlich in den falschen Händen und es eigentlich keine richtigen Hände dafür gibt. Sie haben gerade eine regelrecht ultrarechte Erleuchtung.
Wenn ich Zeit hätte, würde ich mal rückwirkend so eine Strichliste anlegen, wie oft sich angebliche ultrarechte Lügenhetze im Nachhinein einfach nur als simple Wahrheitsäußerung entpuppt hat. Keine Sorge, die linken Hetzer und Jagdmeuten werden sich nicht entschuldigen. Die können das, von einem Tag auf den anderen die Positionen der Gegenseite übernehmen und so tun, als wäre das schon immer so gewesen.

Blöd ist nur, dass die Linken im Freudentaumel um das Zensurgesetz, das sie ihren politischen Gegnern genüsslich um den Hals legen und zuziehen wollten, den Zeitpunkt übersehen haben, um aufzuwachen. Jetzt hat die AfD in einer fast schon zu konzertierten Aktion, um zufällig zu sein, dieses Gesetz als „erste Opfer“ zu spüren bekommen und gehen mit allen Mitteln dagegen vor. Sollten sie, und die Chancen stehen gar nicht so schlecht, vor Allem da die linke Stimmung gegen Maasens Zensurermächtigungsgesetz gerade kippt, damit erfolgreich sein, können sie sich als Retter der Meinungsfreiheit und der Rechtsstaatlichkeit feiern lassen, egal wie die Linken dann wieder hetzen und aufpeitschen. Ob der kleine Heiko das in seinem Klassenkampffuror bedacht hat? Kann der überhaupt weiter denken als sehen?

Es wird spannend. Mal sehen, ob das NetzDG ebenso versinkt wie die „Titanic“. Frau von Storch könnte sich als geschickt platzierter Eisberg entpuppen...

Kommentare:

Gerd Franken hat gesagt…

"Wie konnte das nur kommen?"

Da braucht es nur einen von tausend Netzdurchforschern der das rechte Auge benutzt und schon fliegt dieses Gesetz dahin wo es gehört, in die Tonne.

Biedermann hat gesagt…

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer Popcorn!

NB: Wer das Gezwitscher leid ist, der steigt um von Twitter (die mit dem Vogel) auf Gab.ai