Donnerstag, 25. Juni 2020

Fußnoten zum Donnerstag

von Fragolin

Hach, ist das putzig.
Eigentum ist Diebstahl, Kapital ist böse, Gewinnstreben das Übel schlechthin. So blubbert es aus der linksextremen Blase, die von Gutmusikern Marke Udo Unterlippe Lindenberg unterhalten und aufgeputscht wird. Der von den edel durchseelten intellektüllen Bobokindern der 68er-Generation mit Plattenkauf hochgehypte Nuschelblubber-Rocker wurde dadurch zum Millionär. Feind des Kapitals zu sein kann ganz schön lukrativ sein.
Nun wurde ihm sein E-Bike, äh, nein, warte, ein Porsche 911 geklaut, Wert über eine halbe Million Euro, Sinnbild kapitalistischer Dekadenz und altweißmännlicher testosterongesteuerter Klimazerstörung.
Tja, Udo, die widerrechtlich von dir durch eine pseudolegitimierende Geldzahlung angeeignete Pimmelverlängerung wurde jetzt aktivistisch der Gesellschaft zurückgegeben. Hoffentlich wird es von dieser klimarettend verschrottet, dann kannst du deine kleine Freundin Greta wieder knuddeln. Wird wohl nicht so weh tun, wenn man mit dem Heucheln aufhört, oder?

***

Black lives matter“ ist ein Dogma.
White lives matter“ ist Rassismus.
Die Welt ist ein Irrenhaus. Die Irren haben die Leitung übernommen und die Belegschaft inhaftiert.
All lives matter. Oder gar keins. Sucht es euch aus.

Kommentare:

Ursula hat gesagt…

"White lifes matter" ist für sich genommen, als abstrakter Satz so wenig Rassismus wie Black oder yellow oder red lives matter. Aber in der jetzigen Lage wird die Aussage per se rassistisch, und eben so soll sie auch gehört werden. Denn wer das jetzt in die Welt posaunt, will damit nicht auf eine Binsenweisheit hinweisen, sondern er bestreitet damit natürlich die Aussage, dass (auch) schwarze Leben zählen. Nichts anderes ist gemeint.

Der lachende Mann hat gesagt…

Ich habe mich schon manches Mal gefragt, ob dieser Knaller nicht aus Steuergeldern bezahlt wird. Es mag Idioten geben, die seinen Schund in Form von Schallplatten usw. kaufen, aber das kann doch unmöglich Beträge ergeben, die es ihm ermöglichen, in einem Luxushotel in einer Suite zu wohnen. Oder stimmt das gar nicht?

Le Penseur hat gesagt…

Chère Mme. Ursula,

auch eine mit Aplomb hingeklotzte Behauptung muß deshalb noch lange nicht richtig sein. Warum soll "White lifes matter" jetzt auf einmal "... die Aussage, dass (auch) schwarze Leben zählen ..." bestreiten?

Wenn z.B. ein Agrarier postuliert: "Ohne die Bauern würden wir verhungern", und ein Lebensmittelhändler dagegenhält: "Ohne den Lebensmittelhandel ebenso!" — bestreitet der dann die Arbeit der Bauern? Nonsense!

Und angesichts der Tatsache, daß in der Mordstatistik der USA weitaus mehr Weiße von Schwarzen, als Schwarze von Weißen ermordet werden, halte ich das großartige Hervorheben, daß "black lives matter" für einigermaßen hochtrabend.

Fragolin hat gesagt…

Werte Ursula,
Ihre Interpretation erklärt über Ihre Gedankenwelt alles und über die des Verfassers nichts. So ist das halt, wenn man nicht die Aussage als Aussage nimmt sondern versucht hineininterzupretieren, was wohl gemeint haben könnte.
Nach vielen Ihrer Ausflüsse hier erkennt man schon, dass sie Ihre Denkweise einfach auf andere übertragen.
MfG Fragolin

Anonym hat gesagt…

@ Kleines Bärenweibchen: Das Weib halte die Goschen in der Gemeinde, weise, wahre Worte.
Dein Gesafte ist nicht falsifizierbar, so, wie "Wenn der Hahn kräht auf'm Mist, ändert sich das Wetter, oder bleibt, wie es ist." - Oder, "Wenn Du das glaubst, hat Gott Dich erleuchtet, wenn nicht, hat Dich Satan verblendet."
Wer kann gegen einen Berg Mist anstinken.
Von Fisches Nachtgesang oder dem großen Lalula ganz zu schweigen.
Stimmt's, oder habe ich recht?