Freitag, 21. Oktober 2016

Bekotzenswertes (5): Na, liebe Katholen?

Schon euren Kotau gemacht vor den "Mitbrüdern" aus Afrika? Die nämlich, die jener anderen "abrahamitischen Religion" angehören. Interessanterweise werden solche Vorfälle von der dritten (aber ja, doch, da gibt's noch eine dritte "abrahamitische Religion", schon vergessen?) nie berichtet ... Und auch Christen, die in Moscheen eindringen, um sie zu zerstören, sind eine echte Seltenheit ...


Mal herhören, ihr p.t. Heiligkeiten, Emi- und Exzellenzen (und wie ihr euch sonst noch nennt): ihr widert mich einfach an mit eurer heuchlerischen Schleimigkeit, mit der ihr Korane küßt, "interreligiöse Dialoge" ausruft (über die die Musel-Seite sich höchstens lustig macht, und die nächste Kirche im Irak, in Syrien, in der Türkei, in Ägypten, in Pakistan, in Indonesien, in ... just name it! ... abfackelt, oder sonstwie zerstört), und vor allem ekelt mich die Perfidie, mit der ihr vor "Islamophobie" warnt.

Die Kirchengebäude, deren Schönheit und Weihe von diesen Barbaren zerstört wird, tun mir leid. Ihr nicht, wenn ihr dereinst, sobald dieses Gesocks das sagen hat, als "Ungläubige" nur die Satrapen über eure Schäfchen spielen dürft, und für diese Handlangerdienste bei ihnen exakt so verhaßt sein werdet, wie im Osmanischen Reich der sich mit der muselmanischen  Origkeit bestens arrangiert habende orthodoxe Klerus.

IHR KOTZT MICH EINFACH AN!


Donnerstag, 20. Oktober 2016

Liebe "Presse"-Redaktion

... und ganz besonders lieber Oliver Grimm,

Ihre Titelzeile

US-Wahl 2016: Trump droht, Ergebnis nicht anzuerkennen

... ist nichts als demagogisch-polemische Hetzkampagne. Völlig neutral (und außerdem deutlich der Wahrheit näher) wäre nämlich die Schlagzeile

Trump behält sich Anfechtung von US-Wahl vor

Aber das setzt natürlich ein gewisses journalistisches Berufsethos voraus, das man von Mitgliedern einer Mainstream-Medienredaktion so ganz unbesehen wohl nicht erwarten kann ...



 

 

 

 

Bekotzenswertes (4): Na, ihr grünen Gutmenschen?

Wollt ihr, daß es euren Kindern auch so geht?


Ich wünschte es euren Kindern nämlich nicht!

Ach so, pardon, ich vergaß: eure Kinder gehen natürlich nicht in solche öffentliche Schulen, wo das passiert. Die sind selbstredend in einer teuren Privatschule, die ihr mit eurem größtenteils aus Steuergeldern abgegriffenen Einkommen bezahlt (denn von euch gehen die wenigsten einer ehrlichen, d.h. am Markt nachgefragten, wertschöpfenden Arbeit nach ihr seid entweder gutdotierte Beamte in irgendwelchen überflüssigen "Beratungsämtern", oder am besten gleich Politruks).

Was man euch aber sehr wohl wünschen könnte: daß ihr selbst einmal eure heuchlerische Fresse von dieser kulturbereichernden Jugend eingedroschen bekommt wenn die nämlich erwachsene Schläger sind, und ihr alt und gebrechlich. Und ihr würdet mir überhaupt nicht leid tun. IHR NICHT.

Einfach mal so ...





Mittwoch, 19. Oktober 2016

Thanks Famous Actors




Was täte die Welt ohne Schauspieler ...

Schrecklich, einfach schrecklich! Jetzt gehen schon Erzbischöfe irgendwelchen Verschwörungstheorien auf den Leim!

Statt ihre Schäfchen stramm auf ProKillary einzustimmen, veröffentlichte doch der Erzbischof von Philadelphia, Charles Chaput, einen Artikel in seiner Online-Zeitung! Dabei ging es doch nur um Kleinigkeiten, die durch WikiLeaks da ausgeplaudert wurden: den unter Hillary Clintons Amtszeit geplanten "katholischen Frühling" (analog zum "arabischen Frühling", der Ägypten, Libyen, Tunesien in Aufstände stürzte und Syrien in ein zerbombtes Bürgerkriegsland verwandelte). Aber lesen Sie selbst:
Archbishop Charles Chaput, O.F.M. Cap.
Archbishop Charles Chaput, O.F.M. Cap.

Back in 2008, in the weeks leading up to the Obama-McCain presidential election, two young men visited me in Denver. They were from Catholics United, a group describing itself as committed to social justice issues. They voiced great concern at the manipulative skill of Catholic agents for the Republican Party. And they hoped my brother bishops and I would resist identifying the Church with single-issue and partisan (read: abortion) politics.

It was an interesting experience. Both men were obvious flacks for the Obama campaign and the Democratic Party — creatures of a political machine, not men of the Church; less concerned with Catholic teaching than with its influence. And presumably (for them) bishops were dumb enough to be used as tools, or at least prevented from helping the other side.

Yet these two young men not only equaled but surpassed their Republican cousins in the talents of servile partisan hustling. Thanks to their work, and activists like them, American Catholics helped to elect an administration that has been the most stubbornly unfriendly to religious believers, institutions, concerns and liberty in generations.

I never saw either young man again. The cultural damage done by the current White House has — apparently — made courting America’s bishops unnecessary.
Mit einem Wort: es geht um einen durch Fünfte Kolonnen in der Katholischen Kirche zu bewerkstelligenden Umsturz: hin zu einer links-grünen, homo- & abtreibungsfreundlichen Welteinheitsbreikirche. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille: die andere ist, daß diese Welteinheitsbreikirche nur ein Mosaikstein im Bau der Welteinheitsordnung ist. Die von den Strippenziehern an der East Coast längst als Blaupause in der Schublade liegt, und nun planweise Stück um Stück umgesetzt werden soll.

Und man versteht Seine Exzellenz irgendwie, wenn er als amerikanischer Staatsbürger mit doch merklicher Indignation zum Schluß anmerkt:
In the meantime, a friend describes the choice facing voters in November this way: A vulgar, boorish lout and disrespecter of women, with a serious impulse control problem; or a scheming, robotic liar with a lifelong appetite for power and an entourage riddled with anti-Catholic bigots.

In a nation where “choice” is now the unofficial state religion, the menu for dinner is remarkably small.
Recte dixisti, Rev.me et Exc.me Domne!



No "Proud Prophet", please ...

No, You Can’t Have a Small Nuclear War


‘Limited’ atomic strikes are a profoundly dumb idea

by GEOFF WILSON and WILL SAETREN

In the event of a rapidly escalating conflict with the Russians, should the United States conduct a “limited” nuclear strike to coerce the enemy to back down? Or, in Cold War nukespeak, should the United States “escalate to deescalate” the situation?
Believe it or not, that is a real question that is being debated in the Pentagon today. And the answer is no. Thinking we can use nuclear weapons in a “limited” way without inviting nuclear catastrophe is a dangerous fantasy.
Nein, das alles klingt nicht schön ... Deshalb wählen ja die Amis auch am besten die bekennende Friedenstaube Clinton, damit das alles nicht passiert, nicht wahr ...?




Dienstag, 18. Oktober 2016

Bolz hat einfach recht!

Warum nicht aus der "taz" zitieren, wenn darin ein trefflicher Artikel von Prof. Norbert Bolz zu finden ist. Sechs Jahre alt, und keinen Tag unaktuell!

Linke Lebenslügen

Die drei dogmatischen Mythen der deutschen Linken in Sachen Einwanderung und Integration.

von Norbert Bolz


Nicht alle Probleme, die unser Land bewegen, sind heillos komplex. Manchmal würden schon ein wenig historische Bildung und gesunder Menschenverstand genügen, um sie zu lösen. Das zeigt sich vor allem in der Integrationsdebatte. Dass es hier keine Fortschritte gibt, liegt nicht an den Dummen und Ewig-Gestrigen, die man an den Stammtischen vermutet, sondern an den Linken. Das ist erstaunlich, denn Linke sind in der Regel intelligent und gebildet. Was ihr Denken blockiert, lässt sich aber sehr genau bestimmen. Es sind drei dogmatische Mythen, die wir hier kurz skizzieren wollen.
Erstens: der Mythos der Ausländerfeindlichkeit. Kranke Hirne unter Glatzen, Springerstiefel und Kampfhunde gibt es überall in der Welt. Aber diese Verrückten, für die wir in Deutschland aus historischen Gründen natürlich besonders sensibel sind, sollten doch nicht den Blick dafür trüben, dass wir in einem der ausländerfreundlichsten Länder leben. Das wahre Problem, das der Mythos von der Ausländerfeindlichkeit verschleiert, hat der türkische Ministerpräsident Erdogan im Februar auf eine prägnante Formel gebracht: "Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit."
So lange diese Anti-Assimilationspolitik gilt, gibt es das Integrations-problem. Erdogan verkörpert ein Roll-back des heroischen Projekts von Kemal Atatürk, die Türkei zu modernisieren und die Türken zu Europäern zu machen. Und vieles wäre gewonnen, wenn einer der klugen Repräsentanten der türkischen Gemeinde einmal den Mut aufbringen würde, das auszusprechen.
(Hier weiterlesen)
 Hat(te) er recht? Er hatte! Und hat es (leider) immer noch ...

Klasse...

...frauen.

Früher 13. Oktober 2016

"Der Natur ist's nicht gewöhnlich, doch die Mode bringt's hervor": In Zenturien-, ach was: Manipelstärke schlendern und schlappen einem derzeit junge Frauen entgegen, deren Hosenbeine zwei bis sechs faustgroße Löcher und darunter die bloße Haut präsentieren. Gewisslich höben die Mädels auch an jeder fünften Straßenlaterne das rechte Hinterbein, wenn es ein Spitzendesigner als Trend ausgerufen hätte. 
... ätzte Michael Klonovsky in seinen wie immer höchst lesenswerswerten Acta diurna unter diesem Datum. Spontan kommt mir dazu ein Kästner in den Sinn:
Sind sie nicht pfuiteuflisch anzuschauen?
Plötzlich färben sich die Klassefrauen,
weil es Mode ist, die Nägel rot!
Wenn es Mode wird, sie abzukauen
oder mit dem Hammer blauzuhauen,
tun sie’s auch. Und freuen sich halbtot.
Wenn es Mode wird, die Brust zu färben,
oder falls man die nicht hat, den Bauch …
Wenn es Mode wird, als Kind zu sterben
oder sich die Hände gelbzugerben,
bis sie Handschuh’n ähneln, tun sie’s auch.
Wenn es Mode wird, sich schwarzzuschmieren …
Wenn verrückte Gänse in Paris
sich die Haut wie Chinakrepp plissieren …
Wenn es Mode wird, auf allen Vieren
durch die Stadt zu kriechen, machen sie’s.
Wenn es gälte, Volapük zu lernen
und die Nasenlöcher zuzunähn
und die Schädeldecke zu entfernen
und das Bein zu heben an Laternen, –
morgen könnten wir’s bei ihnen sehn.
Denn sie fliegen wie mit Engelsflügeln
immer auf den ersten besten Mist.
Selbst das Schienbein würden sie sich bügeln!
Und sie sind auf keine Art zu zügeln,
wenn sie hören, daß was Mode ist.
Wenn’s doch Mode würde, zu verblöden!
Denn in dieser Hinsicht sind sie groß.
Wenn’s doch Mode würde, diesen Kröten
jede Öffnung einzeln zuzulöten!
Denn dann wären wir sie endlich los.
Sapristi! C'est une idée ...

Montag, 17. Oktober 2016

"Soll man 164 Menschen töten, um Tausende zu retten?"

... fragte der Kurier auf seiner Titelseite am Sonntag. Es geht um ein Theaterstück des Bestsellerautors Ferdinand von Schirach, das heute im Hauptabendprogramm in Österreich, Deutschland und der Schweiz zeitgleich ausgestrahlt wird. Mit Publikums-Voting, ganz wie bei den Gladiatorenspielen der alten Römer ...

Der Zyniker LePenseur gewinnt bei derlei Volksbelustigungen ein bisserl die Oberhand über den kühl wägenden Juristen und sagt:

Das kommt ganz darauf an!

Worauf denn? Nun darauf,
wer im Vogel sitzt und wer im Stadion. Ist die Maschine bspw. mit Mitgliedern einer österreichischen Regierungsdelegation am Heimweg aus Brüssel besetzt, wo sie sich die Instruktionen für die Politik der nächsten Monate abgeholt hat, um im Stadion findet gerade ein sensationelles Länderspiel statt (obwohl LePenseur Fußball sowas von wurscht ist ...), dann sage ich: runter mit dem Vogel. Um die Volksverräter ist nicht schade, dafür werden Fußballfans in ihrer Lebensfreude nicht gestört.

Sollte die Maschine die Gesamtmannschaft der Wiener Philharmoniker an Bord haben, die gerade von einer Tournee zurückkehren, und im Stadion ein grüner Weltklimarettungskongreß tagen, dann sage ich: lassen wir (schluchz!) unsere Philharmoniker, die den Crash sowieso nicht überleben werden, wenigstens das Lied vom Tod spielen, und möglichst viele Grünlöcher in diesen mitnehmen. Die Welt wird's ihnen danken!

*Zynismus off*

Was der Jurist sagt, ist eh klar, und wird vom österreichischen Justizminister im Kurier-Interview auch brav gesagt. Da es ein aussichtsloses Unterfangen ist, juristischen Laien den Unterschied zwischen Rechtfertigungsgründen und Schuldausschließungsgründen zu erläutern, lassen wir es lieber gleich sein, und begrnügen uns mit der Frage: ist das bereits die Gewöhnungstherapie für künftigen Staatsterror gegen die eigene Bevölkerung? Wenn solche Orchideenthemen flächendeckend in der Medienlandschaft gespielt werden, sieht's nämlich ganz danach aus. Wenig beruhigend ...


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P.S.: Burkhart Klaußner als Richter ist natürlich schon eine tolle Besetzung. Und der Major ist auch nicht schlecht ...


P.P.S.: im Kurier-Voting gibt es eine Mehrheit für "nicht schuldig". So what ... Gerechtigkeit per Meinungsumfrage? "Wollt ihr die totale Gerechtigkeit?" "Jaaaaaa ...."



Hochqualifizierter syrischer Akademiker

... (was sonst?! Von dort sind sie doch alle hochqualifizierte Akademiker, mindestens promovierte Atomphysiker oder Neurochriurgen, die uns bereichern!) wirft sich in Wien unter "Allah"-Rufen vor die Straßenbahn und erklettert die Kühlerhaube eines Taxis:



Das BRAUCHEN wir!
Das SCHAFFEN wir!
Und zwar mit LINKS!

Auf eine nicht eben intelligente Aussage

... der derzeitigen WIFO-Chefs und früheren Rektors der Wiener Wirtschaftsuni, Prof. Badelt, hin  bastelte die WienerZeitung für die Wochenendausgabe eine noch dümmere Schlagzeile:

Wettbewerb bei Steuern schadet Europa

Offenbar hat sogar die WienerZeitung unter Führung ihres Chefredakteurs von SPÖ-Gnaden, Göweil, erkannt, daß diese Headline dümmer ist, als die Polizei erlaubt, und den darunterstehenden kurzen (auf Seite 1 der Druckausgabe aufscheinenden) Artikel in die Online-Ausgabe entweder überhaupt nicht aufgenommen, oder doch so gut versteckt, daß ich ihn nicht finden konnte.

Badelts zitierte Aussage ist natürlich für einen Ökonomen schon ein "Schmankerl"!
... Badelt warnt davor, daß der Steuerwettbewerb der einzelnen Nationalstaaten schädlich für Europa ist. "Ich glaube auch nicht nicht man Reichtum verteufeln sollte, aber was man verteufeln sollte, wäre eine Situation, in der reiche Menschen deshalb reich sind, weil sie keine Steuern zahlen", sagte Badelt im "Wiener Zeitung"-Interview.
Dies ist, auch (und gerade!) aus dem Munde eines ehemaligen WU-Rektors Badelt, schlicht flagranter Unsinn! Ich kenne nämlich jede Menge Leute (man sieht sie vor jedem Supermarkt mit irgendeiner Obdachlosenpostille stehen), die keine Steuern zahlen, und deshalb keineswegs reich sind.

Wenn Menschen reich sind, dann deshalb, weil sie (oder ihre Vorfahren, die es ihnen vererbten) zuvor Reichtum geschaffen haben, indem sie investierten, klug kalkulierten, teilweise (oder auch v.a.!) Glück hatten: was auch immer! Aber an ersparter Steuer ist noch keiner, kein einziger (!!!) "reich geworden"! Die Steuerersparnis hat höchstens mehr vom bereits erworbenen Reichtum belassen. Den zu mehren, wieder nur neue, erfolgreiche Geschäfte, und nicht etwa Steuerersparnisse beigetragen haben.

Und will Badelt uns ernstlich erzählen, daß es "schädlich für Europa" ist, wenn in einigen Staaten denen, die Geld verdient haben, davon etwas weniger zwangsweise weggenommen wird, um damit Bürokratien zu füttern, oder Wählerbestechung en gros & en detail zu finanzieren?

Wer im Wettbewerb sein Geld macht, macht es (im völligen Gegensatz zur Finanzverwaltung, die einfach zulangen kann, wie es in den de facto von ihr selbst textierten Gesetzen steht, die pro forma durch das Parlament gewinkt werden!) durch Verkäufe an Abnehmer, die sich vom Erwerb etwas für sich erhoffen.

Badelt umgeht mit seiner Ansage vom angeblich "schädlichen" Steuerwettbewerb jede Fragestellung, ob denn die erworbenen Reichtümer denn wirklich am freien Markt erworben wurden, oder ob es sich nicht vielmehr um Sinekuren-Erträge von Staatsprofiteuren handelt. Das ist nämlich wirklich schädlich!

Solche inopportune (weil die Pfründen der Genossen und ihrer Günstlinge gefährdenden) Fragen wird man freilich in einer WienerZeitung, die sich nicht entblödet, einen Artikel über die durch die illegale Zuwanderung zusätzlich benötigten Beamten des Bundesamtes für Fremdenrecht und Asyl, sowie die durch die rasant steigende Ausländerkriminalität erforderlichen Polizisten mit der Schlagzeile

Mehr Jobs dank Flüchtlingen


höchst positiv zu übertiteln, vergeblich suchen ... 

Sonntag, 16. Oktober 2016

Vor fünf Jahren

... starb Helmut Reinberger, der letzte der legendären originalen »3 Spitzbuam«. Ich weiß natürlich nicht, ob der Wiener Schmäh jenseits von Sankt Pölten noch ankommt, aber um das auszutesten, ein Video (nicht ganz jugendfrei, wie auch im Vorspann erwähnt wird ...):


(weiter mit Teil 2 - Teil 3 - Teil 4 - Teil 5)

Wiener Schmäh ist natürlich nix feines! Aber die Hintergründigkeit, mit der dabei hinterfotzig »um die Ecke gedacht« wird, ist das, was ich an ihm so liebe, z.B.:

»Wann du so schnö' radlfahrn könntest, wia du deppert bist, miaßt' den Glockner*) aufwärts bremsen!«


Viel Vergnügen! **)

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P.S.: Helmut Reinberger ist der nette Herr mit dem weißen Schnurrbad. Sein Partner ist der mindestens ebenso legendäre Toni Strobl.


P.P.S.: sorry für etwaige Verletzungen sonntäglicher Pietätsgefühle. Aber Gedenktage fallen eben, wie sie fallen ...


P.P.P.S.: man darf ja gar nicht daran denken ... aber: sieht man nicht, daß hier attraktive, bestens gelaunte Frauen in Begleitung von Männern rauchen, trinken, sich ob anzüglicher Witze bis zur Atemnot zerlachen? Und ist das nicht weitaus gesünder und natürlicher, als die inzwischen überall eingezogene, klemmfotzige political correctness unserer Feminazissen? Oder die dröge Spaßbremsen-Mentalität der Veganer, der Anti-Rauch-Kreuzzügler und Abstinenzler?


P.P.P.P.S.: das Einstellen dieser Links hat LePenseur wohl endgültig für eine Kandidatur zur US-Präsidentschaft disqualifiziert. Er trägt es mit Fassung ...


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*)   Großglockner, der höchste Berg Österreichs, durch die Glockner-Hochalpenstraße erschlossen.

**) Sorry, aber die Sysiphus-Arbeit, das alles ins Hochdeutsche zu übersetzen, tu ich mir nicht an!!!

"Herr Lammert sollte sich die Dresdner Lektion hinter die Ohren schreiben"

Ein ganz präzise treffender Artikel des deutschen Theologen Dr. Hermann Detering über die merkliche Tendenz zum Selbstlob (to put it mildly!) bei deutschen Politikern:

Dresdner Lektion


Wie man hört, zeigte sich Bundestagspräsident Lammert enttäuscht über den Verlauf der Einheitsfeier am vergangenen Montag. Er und andere Politiker bedauerten, dass die Feierlichkeiten von einigen Demonstranten missbraucht worden seien, um mit Rufen wie „Volksverräter”, „Haut ab”, „Merkel muss weg” und unflätigen Beschim-pfungen ihren Unmut über die Regierenden zum Ausdruck zu bringen.
Schon während der Festveranstaltung hatte der Bundestagspräsident vor geladenen Gästen in einem offenbar improvisierten Einschub seiner Rede von denen gesprochen, die „besonders laut pfeifen und schreien“; sie hätten offenkundig nicht das „geringste Erinnerungsvermögen daran, in welcher Verfassung sich diese Stadt und dieses Land befanden, bevor die Vereinigung möglich wurde.“
Chapeau! Touché!

Wort zum Sonntag

Kirche kritisiert Kammer-Aktion gegen Arbeitsunwillige

 


Diözesanbischof Manfred Scheuer / Bild: (c) Clemens Fabry 
Die Arbeitslosenstiftung der Diözese Linz sieht in der Kampagne der Wirtschafts-kammer einen "Aufruf zur Unmenschlichkeit".

 (DiePresse.com

Die vor einem Monat gestartete Aktion scharf der Wirtschaftskammern in Tirol und Oberösterreich, die Firmen aufforderten, arbeitsunwillige Arbeitslose zu melden, sorgt weiter für Aufregung. Nun stößt die Kampagne auf heftige Kritik der Bischöflichen Arbeitslosenstiftung der Diözese Linz. Es sei "ein Aufruf zur Unmenschlichkeit", jene an den Pranger zu stellen, die sich um einen Job bewerben, ihn aber "scheinbar" nicht wollen, zitierte "Kathpress" am Dienstag den Leiter der Stiftung, Christian Winkler.

Die genauen Kriterien der Arbeitsunwilligkeit würden seitens der Wirtschaftskammer nicht näher erläutert, bemängelte Winkler. Die Interessenvertretung vertraue nur auf das Gefühl der Personalverantwortlichen. Kämen diese zum Urteil, ein Bewerber wolle den Job gar nicht wirklich, sondern sei nur gekommen, "um den Stempel abzuholen", könne eine Meldung für den Betroffenen gravierende Folgen haben: Als Sanktion werde das Arbeitslosengeld für mindestens vier Wochen gestrichen und der Druck dadurch massiv erhöht.

Das vermeintliche "nicht wollen" sei in vielen Fällen aber ein "nicht können", so Winkler. Die Hintergründe - beispielsweise gesundheitliche Einschränkungen etc. - seien in den Personalbüros von Unternehmen meist nicht ersichtlich. Diözesanbischof Manfred Scheuer betonte, die Kirche müsse zu einem Klima beitragen, "in dem die Schuld nicht bei den arbeitslosen Menschen selbst gesucht wird".
(DiePresse/APA)

Wenn man so etwas liest, beginnt man um die Ausgießung von Geist zu beten: nämlich unter den Amtsträgern der Kirche und ihrer angeschlossenen Organisationen ... ... ein bisserl wenigstens, lieber Gott!

Samstag, 15. Oktober 2016

"Die Tugendwächter toben, weil man sie ertappt hat"

Trefflicher Befund in einem lesenswerten Artikel in der Online-Ausgabe der Basler Zeitung:
Eine Beleidigung für den Verstand

Von Jörg Baberowski. Aktualisiert am 01.10.2016
Mit entsicherter Moralpistole zwingt die Diktatur des politisch Korrekten die Bürger, nur noch so zu sprechen, wie es ihr gefällt. Ein Kommentar von Jörg Baberwoski.

Vor einigen Tagen erklärte eine Bundestagsabgeordnete der CDU, die «Umvolkung Deutschlands» habe längst begonnen. Die Empörung war gross. So dürfe nicht gesprochen werden, hiess es allenthalben, die Aussage der Abgeordneten sei «unsäglich», teilte der Generalsekretär der CDU mit. Wer «Umvolkung» sage, bediene sich der Sprache der Nationalsozialisten. Aber ist die Bedienung einer Sprache auch ein Hinweis auf die Gesinnung des Sprechers?
 Chapeau! Touché!

Ein Pilcher-Drehbuch

... mutmaßt Blogger-Kollege "Bellfrell" hinter den jüngsten Geschichten aus dem Sachsenlande. Durchaus zu recht ...

Heute wäre er Neunzig

Karl Richter.



Freitag, 14. Oktober 2016

Vivat, Crescat, Floreat

... ist ihre treffende Devise, und so feiert heute die Staatliche Universität Perm ihren hundertsten Geburtstag:



AD MULTOS ANNOS!





Déjà vu ...

Staatliche Berichterstattung 1989 und 2016 | Ein Vergleich

(Hier weiterlesen)