Dienstag, 20. August 2019

Geistige Kleinkinder

von Fragolin

Man stelle sich vor, auf einem Kinderfest würde es ein Dosenspiel geben, auf die Dosen die Fotos krimineller Migranten aus der Zeitung ausgeschnitten aufgeklebt, und die Kinder dürften mit dem „Abschiebungs-Ball“ diese Kriminellen in ihre Heimat zurückballern. Nur mal so als Gedankenspiel. Das würde locker für internationales Aufsehen sorgen, vor Allem, wenn dann auch noch ein ehemaliger FPÖ-Minister lachend mit dem Ball mitschießen würde.
Warum ich dieses Gedankenspiel anrege?

Nun, ganz einfach: Weil die SPÖ so etwas ähnliches gemacht hat, nur durften die Kleinen blaue und schwarze Politiker mit dem Ibiza-Ball aus der Regierung schießen. Das ist Kindergarten-Niveau und typisch linker Humor. Wir erinnern uns an das Fadenkreuz und die Aufforderung, den „Baby-Hitler“ zu töten, auf dem Cover der „Titanic“. Oder das humoristische Abstellen von Pflastersteinen und Grablichtern vor FPÖ-Büros. Man sollte nach einem Brandanschlag auf ein FPÖ-Landesbüro schon mal nachfragen, inwiefern das nur verlängerter linker „Humor“ war.

Die Aufregung der Blauen und Schwarzen ist verständlich, sollte aber auch eher in Maßen ausfallen und die Bedeutung des Ganzen nicht künstlich aufbauschen. Denn die SPÖ hat einfach nur ihr Niveau öffentlich gezeigt. Da kommt die kleine Gabi H.-H. aus der femanzischen Krabbelgruppe und wirft das Bällchen auf die bösen weißen Männer der Exregierung und freut sich wie eine Schneekönigin, wenn sie ein Glas Kinderbowle gewinnt. Das zeigt, wo diese Partei angekommen ist. Statt an einem Programm mit Inhalt zu arbeiten, brütet man Spiele für Kleinkinder aus, beklebt Dosen mit Bildern und freut sich, so kreativ und witzig zu sein. Naja, das erklärt auch das wiederholt wahrnehmbare kleinkindhafte Verhalten roter Abgeordneter zum Nationalrat. Und die verhaltenskreative, kleinkindhafte Trotzigkeit, mit der man der quereingestiegenen hilflosen Kindergartentante die lange Nase zeigt, die auch nichts weiter schafft als hilflos ihre Mäusefäustchen zu ballen.

Wer also Bundespolitik auf dem Niveau eines Kindergartenfestes haben möchte und von Menschen regiert werden will, deren Kreativität der einer kleinkindlichen Bastelgruppe entspricht, der sollte dringend SPÖ wählen.
Und der Rest sollte die Empörung herunterschrauben, die Sozen einfach auslachen für ihre Kindervorstellung und ihnen das nur jedesmal, wenn sie wieder vom „rechten Bierzelt“ schwadronieren, unter die Nase reiben, dass im Bierzelt wenigstens Erwachsene sitzen, auf ihrem Dosenschießer-Kinderrummel aber nur geistige Kleinkinder zu finden sind. Und ihnen den sozialistischen Karriereweg beschreiben: die Parteikinder dürfen mit Bällen auf Dosen mit dem Konterfei des politischen Gegners schießen, die Parteijugend dann mit Brandsätzen auf deren Parteibüros. Derweil die Erwachsenen begeister klatschen und jubeln darüber.
Wer diese Sozen wählt, wählt eine antidemokratische, gewaltaffine linksradikale Truppe mit dem geistigen Horizont von Kleinkindern.


P.S. Und noch während ich diese Zeilen schrieb, kam die Meldung, dass der Trottel, der sogar zu doof zum Brandsatzschmeißen war und sich selbst dabei verletzt hat, gefunden wurde. Ein Afghane.
Nein, eine Entschuldigung der roten Hetzer, die der FPÖ dreist unterstellt hatten, ihr Parteibüro selbst angezündet zu haben, wie es die Antifa in Tirol ja 2012 auch gemacht hat, erwarte ich jetzt nicht. Aber wirklich putzig sind die Wortmeldungen der gleichen Hetzer jetzt: das wäre eben nur die Reaktion eines armen traumatisierten Schutzbedürftigen, der mit dem Hass der FPÖ nicht umgehen kann, also seien diese selbst schuld.

Klar, was sonst. Ebenso selbst schuld wie die vergewaltigten Frauen, die ein echter Mann eben nicht von dreckigen Schlampen unterscheiden kann, wenn sie sich wie solche kleiden, oder die Niedergemesserten, die eben provokant zur falschen Zeit über den falschen Bürgersteig gelaufen sind oder ehrbeleidigend am Bahnsteig auf den gleichen Zug zu warten wagten, vielleicht auch noch als Erste einsteigen wollten – das sind alles so typische Deutungen der Linken, dass bei ihnen der Migrant immer das Opfer sein muss, selbst wenn er der Täter ist.

Denn der Zugewanderte, der Andere, der nichtwestliche Nichtweiße ist für diese Rassisten eben ein nicht zurechnungsfähiges Dummerl, ein geistiger Ohrwaschelkaktus, der nie für seine Taten verantwortlich sein kann, denn Verantwortung ist etwas, das nur weiße westliche Männer haben können. Für alles und grundsätzlich. Sie werden in einer aus Rasse und Herkunft sortierten Hierarchie ganz oben angesiedelt, moralische Herrenmenschen von seelischer Vollkommenheit, die schon deshalb für alles verantwortlich sind was geschieht, während die minderwertigen und kulturell eher unfertigen Wilden eben nur bestehen können, wenn sie von diesen Herrenmenschen umhegt und geführt werden. So wie ein zivilisiertes Kind wissen muss, dass man ein Tier nicht gegen den Strich streicheln soll, weil es sonst kratzen oder beißen könnte und das Kind dann eben selbst schuld daran wäre, müssen die edlen und vollkommenen Weißen eben lernen, dass der unfertige Wilde richtig behandelt werden muss, weil er sonst kratzt oder beißt (oder messert oder schubst oder eben Brandsätze schmeißt).

Und diese Schleimbeutel nennen andere Rassisten, das muss man sich erstmal in Dur komponieren. Weil sie fordern, dass ein Afghane, der hier einen Brandanschlag gegen eine Institution des demokratischen Rechtsstaates und damit einen direkten verfassungsfeindlichen Anschlag auf unsere grundlegende Gesellschaftsform begangen hat, sofort seinen subsidiären Schutzstatus verliert und nach einer angemessenen Haftstrafe mit lebenslangem Einreiseverbot aus dem Land geworfen wird. Von mir aus auch mit einem Einweg-Fallschirm aus einer Hercules.
Nein, das ist nicht Rassismus, das ist Vernunft. Und es ist egal, welche Hautfarbe oder Religion der hat – wenn der von anderswo kommt und sich hier so aufführt, gehört er sofort raus.

Ach ja, aus der Hofburg immer noch donnerndes Schweigen zu diesem Fall.
Ich erwarte die Wortmeldung unseres Kopftuch-Fans aber bald:
"Es ist unerträglich, wie die durch die Ausländerfeindlichkeit der FPÖ provozierte harmlose Verzweiflungstat eines traumatisierten Schutzbedürftigen von den Rechten instrumentalisiert wird um pauschal gegen Flüchtlinge blablabla..."

Kommentare:

docw hat gesagt…

weter fragolin!

tief - tiefer - rot.
mlg

der-5-minuten-blog hat gesagt…

Man muss nur Geduld und einen langen Atem haben

Die kleine Gabi H.-H. aus der femanzischen Krabbelgruppe wird in etwa anderthalb Jahrzehnten anfangen Kreuze zu setzen.