Montag, 7. März 2022

Fußnoten zum Montag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

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Die Neue Weltordnung ist nichts anderes als die Überführung des Menschen in eine geordnete Nutztierhaltung.

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Wie es scheint, glauben einige, es gäbe dieser humanen Nutztiere zu viele. Eine atomare Ausrottung des überzähligen Bestandes sehnen ganz offen immer mehr herbei, immerhin gibt es jetzt die einmalige Chance, das Ganze dem Russen allein umzuhängen. Anders kann man sowas wie das Kriegsgebrüll des Vorstandes des mächtigen Springer-Verlages nicht mehr deuten.

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Zu den Kriegssehnsüchtigen zählt auch der Österreichische Kanzler. Das ungewählte Ersatzpersonal aus der dritten Reihe mit offener Bewunderung für den Vater des Austrofaschismus kann endlich mal wieder so richtig gegen die Bolschewiken anbrüllen. Dass Schmähammer und seine Dollfußianer das gesamte Staatsgrundgesetz von Herzen ver- und missachten ist ja nun seit Monaten sichtbare gelebte Praxis, dass dies nun auch auf den Teil mit der Neutralität ausgeweitet wird, könnte sich aber als Bumerang erweisen.

Wenn der russische Bär erstmal die Pranken ausfährt, könnte es für den alpinen Pinscher ungemütlich werden. Aber ich bezweifle, dass mental eher einfach gehäkelte Sockenpuppen wie Nehammer sich überhaupt darüber im Klaren sind, in welcher Situation sie jetzt gerade wen anblaffen und wohin das führen kann.

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Deutschland dagegen tönt vollmundig, es werde sich nicht in den Konflikt einmischen und liefert Waffen an die Ukraine. Finde den Fehler.

Allerdings scheint es, dass hier gezielte Sabotage betrieben wird, denn was da geliefert wird ist einfach NVA-Restmaterial, das seit 30 Jahren ungenutzt in feuchten Lagern vor sich hinschimmelt und deshalb von Soldaten in Schutzausrüstung geborgen werden musste. Es ist einfach nur Schrott, der von der Bundeswehr selbst schon seit zehn Jahren wegen schwerer Sicherheitsbedenken nicht mehr verwendet werden darf und den jetzt zu verschenken einfach teure Entsorgungskosten spart.

Wenn die Teile dann ukrainischen Nazis um die Ohren fliegen, kann man das ja immer noch als „Kampf gegen rechts“ abbuchen.


15 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Mir kommt unser Westentaschenkanzler vor, wie ein Zwergchihuahua der gerade einen ausgewachsenen, durchtrainierten Rottweiler unentwegt ankläfft und sich dann wundern wird, warum ihm der Rottweiler den Kopf abbeißt.

Kreuzweis hat gesagt…

"... Bewunderung für den Vater des Austrofaschismus kann endlich mal wieder so richtig gegen die Bolschewiken anbrüllen ..."

Welche Bolschewiken? Davon gibt es in den USA und Össiland mehr, als in Russland - und zwar an der Macht. Oder sollte Ihnen die kürzlich erfolgte wunderbare Rede Putins, die eine einzige Absage an den westlichen Bolschewismus/Marxismus war, entgangen sein?

Schorschi hat gesagt…

Antibolschewistische Sprücheklopferei eines Potentaten, der bereits 2001 als noch junger Präsident öffentlich erklärt hat, seine beiden großen politischen Vorbilder seien "Stalin und Pinochet", und der nur für die Galerie, um die kichentreuen Kreise in seinem Reich an sich zu binden, sich "antimarxistisch" gibt.

Tatsächlich ist der Mann ein Sowjetmensch reinsten Wassers. Wie lauten doch seine beiden meistgesagten Mantra-Sprüche:
1. "Der Untergang der Sowjetunion war die größe Katastrophe des 20.Jahrunderts."
2. "Einmal KGB, immer KGB."

Wirklich wunderbare Reden, die so einer hält. :-)

Le Penseur hat gesagt…

Cher Schorschi,

na klar! Pinochet als Vorbild ist ja sowas von bolschewistisch ... Ach so! das war ja nur "antibolschewistische Sprücheklopferei", in Wahrheit ist er ja ein fanatischer Bolschewik, dieser Putin! Dann wäre die Bewunderung für Stalin nur Markenzeichen antibolschewistischer Sprücheklopferei? Stalinistischer Antibolschewismus?

Ach HErr, laß Hirn regnen ....

Anonym hat gesagt…

Der erste Satz bringt es auf den Punkt!
Gechippte, vollkommen überwachte Wesen - von Individuum ist hier nimmer zu reden - die auf dem globalen Schachbrett je nach Lust und Laune verschoben und/oder ausgerottet werden, gerade so wie es einer völlig pervertierten machtgeilen Blutgeldclique gefällt - siehe Georgia Guidestones

Kreuzweis hat gesagt…

Diese Schorschis schreien doch danach, daß man ihnen das Maul stopft!
In deinen USA feiert der Marxismus fröhliche Urstände: Bläckleifesmätter, Känselkultscher, ...
Dein edler Wertewesten hatte den Ostblock an seine Spießgenossen Bussi-Bussi-Uncle-Joe Stalin für 45 Jahre verraten und verkauft, der Kommunist Gorbi ihn wieder entlassen.
Die edlen USA haben sich noch immer mit jedem noch so üblen Diktator verbandelt, solange er nur deren Befehlen gehorchte.
Tatsächlich wäre es für Europa wahrscheinlich besser gewesen, hätten die Russen ihre Stiefel in den von den USA/GB geschenkten Ländern stehen gelassen, bei gleichzeitiger Abwicklung des Kommunismus. Die USA kennen nur Raub und Erpressung, Geben und Nehmen sind ihnen fremd. Hugh!

Anonym hat gesagt…

Einspruch!
Die Neue Weltordnung ist nichts anderes als die Überführung des Menschen in den Schlachthof.

Sandokan

Schorschi hat gesagt…

@Kreuzweis:
"Tatsächlich wäre es für Europa wahrscheinlich besser gewesen, hätten die Russen ihre Stiefel in den von den USA/GB geschenkten Ländern stehen gelassen, bei gleichzeitiger Abwicklung des Kommunismus. Die USA kennen nur Raub und Erpressung, Geben und Nehmen sind ihnen fremd. Hugh!"

Ihr meinungsoriginelles Posting "in allen Ehren". Dann fahren Sie doch mal in irgenein x-beliebiges ehemaliges russisches "Bruderland" und fragen irgeneinen x-beliebigen Menschen auf der Straße danach, ob er auf den Schutzschild der NATO und damit die enge Verbindung mit den "räuberischen, erpresserischen" USA verzichten und lieder wieder dem russischen Einflussbereich angehören will. Sie wissen so gut wie ich, dass 9 von 10 Befragten die Hände über dem Kopf zusammenschlagen würden. Die Menschen im Baltikum, in Polen, in Tschechien, Bulgarien und Runänien, und, ja, sogar in Ungarn wissen ganz genau, dass die NATO gerade aktuell ihre Lebensversicherung ist. So schnell kämen sie gar nicht auf die Bäume, wie Putin ihre Ländern heimn ins Reich holen würde, gäbe es die NATO nicht.

Kreuzweis hat gesagt…

Lieber Schorschi.
Dein Gequatschi kannste dir sparen. Ich stamme aus dem Ostblock und war bis 1989 oft drüben. Ich kann also vergleichen!
Erzähl doch mal den Menschen im Irak, Libyen, Syrien, Afhanistan etc. etwas von der tollen "Lebensversicherung" NATO (oder sind das dort für dich gar keine Menschen?)
Busch, Clinton, Obama - also deine "Lebensversicherung" - haben in 23 Jahren 9 Länder überfallen und 11 Millionen Zivilisten ermordet. Schöne "Lebensversicherung"!

Fragolin hat gesagt…

Werter Sandokan,
ist das nicht der normale endgültige Weg eines jeden Nutzviehs?
MfG Fragolin

Fragolin hat gesagt…

Werter Kreuzweis,
ich versuchte mich nur in die Denkwelt der Dollfuß-Fanboys zu versetzen. Naturgemäß muss dies lückenhaft und fehlerbehaftet sein, denn meine weicht von deren einfach zu stark ab.
MfG Fragolin

Anonym hat gesagt…

Same Actors, Different Show: Get Ready For NO Money, NO Food, NO Power

Musik der Einleitung kann man überspringen...
https://odysee.com/@DollarVigilante:b/Same-Actors,-Different-Show:d

Sandokan

Schorschi hat gesagt…

@Kreuzweis:
Ihr Orient-Whataboutismus "in allen Ehren" - was nicht das Geringste daran ändert, dass die Menschen in Ostmitteleuropa alles andere wollen als wieder unter die Hegemonialgewalt von Mütterchen Russland zu fallen. Das wissen Sie ganz genau. Auch wenn diese Realiät für Sie offenbar grauenhaft ist.
Vorschlag zur Güte: Wenn es für Sie so unerträglich ist, im Westen im Einflussbereich der mörderischen USA vegetieren zu müssen, dann wäre es für Sie ein Leichtes, sich unter Putins Schutzschirm zu begeben und ein besseres Leben in Russland zu beginnen. Als ehemalige Ostblock-Angehöriger haben Sie ja schon gute Vorerfahrungen. Da Sie dies aber offensichtlich nicht nur nicht tun, sondern noch nicht einmal in Erwägung ziehen, haben Ihre Einlassungen eine geringe Halbwertzeit.

Günter hat gesagt…

Der Ukraine-Hass vieler Putin-Versteher hier hat einen tieferen Untergrund, der hier bewusst verschwiegen wird: die enge Verbindung der Ukraine mit Israel und die Orientierung der Post-Maidan-Ukraine an Israel, das die Ukraine in vieler Hinsicht als Vorbild ansieht. Das macht die Putin-Versteher, die eine antisemitische Schlagseite haben, aggressiv gegen die Ukraine. Da sie das aber (noch) nicht offen sagen (mit Ausnahme des „Kreuzweis“), drehen sie den Spieß um und äffen die Putinsche Erzählung von dem in der Ukraine herrschenden „Neonazismus“ nach. Ob sie das wirklich glauben oder nur aus taktischen Gründen so reden, weiß man nicht.

Kreuzweis hat gesagt…

@Günter
Wie kommen Sie auf Ukraine-Haß? Sind Sie doof? Unendliche Traurigkeit, daß wieder Gothen gegen Gothen kämpfen - zum Nutzen der Israel-Chabrusse! 40% des ukrainischen Kabinetts halten (bekennende) Juden inne plus Sexbomb Selensky - bei ca. 1% der Bevölkerung (von den Kryptojuden noch zu schweigen.
Putin hat mit Engelszungen gebettelt, mit ihm zu Verhandeln: über den Status der überwiegend von Russen bewohnten Regionen sowie Sicherheitsgarantien für Russland (also Blockfreiheit). Die Ukraine ist stinkereich und hätte ein wohlhabender Staat werden können. Doch die Chabrusse war völlig taub und brach jede Vereinabrung.
Wollen Sie uns erzählen, die Amis würden eine erneute Sationierung von Aromraketen in Kuba ohne Krieg dulden?
Was viele hier ankotzt, das ist die unendliche VERLOGEHEIT des "Westens" und dessen Fürsprecher ...