Montag, 9. März 2026
Nuklearer Countdown
US-Waffenexperte Prof. Ted Postol versucht seit geraumer Zeit, die US-Regierung darauf hinzuweisen, dass der Iran mit geretteten Zentrifugen in einer relativ kleinen Räumlichkeit und überschaubarem Strom-verbrauch auf einen 90 % Reinheitsgrad anreichern könnte, und hat das plausibel vorgerechnet. Nach seiner Aussage genügen dafür zwei Wochen und zwei Zyklen. Der Reinheitsgrad und die Menge genügen für mehrere Atombomben in Hiroshima-Qualität.
Die große Frage ist lediglich, ob der Iran seine Selbstbeschränkung jetzt aufgegeben hat. Es ist durchaus möglich, dass Russland/China davon abraten oder auch zuraten. Selbst US-Professor Mearsheimer hat zur weiteren Anreicherung geraten, in der Erwartung, dass dies zur nötigen Abschreckung führt.
Ich gehe aber davon aus, dass Israel alles in seiner Macht versuchen wird, dies zu verhindern.
Trumps offizielle spirituelle Beraterin (sic!), Paula White Cain
Sonntag, 8. März 2026
Nuklearer Countdown in ein bis zwei Wochen ?
Zusammenfassung unter dem Video:
Scott Ritter argues that the U.S. military action against Iran is illegal and unjustified under the War Powers Act of 1973, which only allows the president to use military force without congressional approval if there is an imminent threat to the United States. According to the discussion, Iran’s nuclear program did not constitute such a threat because the enriched uranium had not been weaponized, and diplomatic negotiations were still ongoing.
The conversation criticizes U.S. leaders—especially Marco Rubio and members of Congress—for misrepresenting the legal justification for the conflict and for abdicating Congress’s constitutional authority to declare war. The speaker argues that the U.S. initiated the attack rather than acting defensively, making claims of a “defensive operation” misleading.
The discussion also contends that the U.S. cannot realistically win a regime-change war in Iran, especially without deploying ground troops. The speakers note that Iran is much larger than Iraq, has spent decades hardening its infrastructure underground, and that the U.S. military currently lacks the force structure and logistics to deploy the hundreds of thousands of troops required for such a campaign.
They further criticize U.S. foreign policy, claiming America has lost credibility with allies and much of the world due to repeated betrayals and strategic miscalculations. The speakers also reject attempts by some U.S. politicians to frame the conflict as a religious war, arguing that religion influences politics across the region—including in Israel and among Christian Zionists in the United States.
Overall, the speakers conclude that the war is strategically flawed, legally questionable, and unlikely to achieve its stated objectives.
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Die USA haben vor einer Woche wiederholt mitten in Verhandlungen mit dem Iran diesen angegriffen, bei einem Stand der Verhandlungen, der bis dahin kaum zu denken war: Auf dem Tisch war die Übergabe der bis zu 60 % angereicherten 450 kg Uran und das Zugeständnis, dass US-Inspektoren Anlagen vor Ort inspizieren dürften. Auf den ersten Blick hätte Trump alles bekommen, was er seit Längerem einforderte. Warum also der Angriff?
Hier ein Erklärungsversuch:
Offensichtlich hatten die USA/Israel immer nur die vollständige Entmachtung der iranischen Regierung als Ziel. Die USA/Israel hätte aber möglicherweise nicht angegriffen, wenn der Iran bereits eine Nuklearbombe gehabt hätte, auch nicht im Juni 2025. Die USA/Israel wussten schon immer, dass sich der Iran an die alten Vereinbarungen gehalten hatte. Eine von den US-Analysten genannte Aussage ist, dass Chamenei dies auch gegen inneren Druck per Fatwa durchgesetzt hatte.
Netanjahu behauptet seit zig Jahren, dass der Iran kurz vor der Fertigstellung der Atombombe stünde. Er hat insofern recht, dass es nur zwei weiterer Anreicherungszyklen bedarf, um atomwaffenfähiges Uran her-zustellen. Zeitraum zwei Wochen. Und neuerdings hat der Iran Raketen, die gut für einen Angriff geeignet wären. Der Iran dürfte vor dem 12-Tage-Krieg im Juni alle seine Anlagen und das Uran in Sicherheit gebracht haben.
Es bestand dann zumindest die Unsicherheit, dass der Iran trotz Chameneis Fatwa nach dem Juni 2025 sein Uran weiter angereichert haben könnte. Der US-Experte Postol warnt schon seit Monaten. Ab dem Moment, an dem die 450 kg auf 60 % angereichertes Uran auf dem Verhandlungstisch lag, muss den USA/Israel klar gewesen sein, dass der Iran nicht weiter angereichert hatte. Und das war dann das Signal, im Handstreich die Spitze der iranischen Regierung zu beseitigen und einen Umsturz zu provozieren. Das hat nicht funktioniert.
- Der Mann ermordet, der die weitere Anreicherung verhindert hat
- Iranische Raketen fliegen zwischenzeitlich wenig behindert nach Israel, viele Verteidigungssysteme und Radaranlagen der USA ausgeschaltet, bzw. bald ohne Munition
- Der Erfolg des US-Bombardements auf den Iran ungewiss
- Israel blockiert zwar Nachrichten, aber der Schaden in Israel dürfte enorm sein und täglich zunehmen.
- Israel muss damit rechnen, dass der Iran unter gegebenen Umständen inzwischen sein Uran weiter anreichert und in spätestens zwei Wochen einige Atombomben im Arsenal hat.
Good old Hollywood is dying, good old Hollywood is dead
Jeffrey Sachs: We Are Now in the Early Days of World War III
Prof. Jeffrey Sachs argues that the world may already be entering the early stages of World War III, as the rapidly escalating conflict involving Iran begins to draw in additional countries and regional actors. The initial strikes and retaliations risk triggering a wider chain reaction across the Middle East and beyond, particularly as allied militias, regional powers, and global powers become increasingly involved. The traditional mechanisms of escalation control — diplomatic restraint, clear red lines, and international mediation—appear to be breaking down, raising the danger that what began as a regional confrontation could evolve into a far broader global conflict.
Samstag, 7. März 2026
Tacheles reden
Aktuelles über Rumänien (Teil 3)
Da gibt es einige Punkte, die in Wien wesentlich besser sind als in Mediasch*), manche sind gleich und manche sind schlechter. Ich kann nicht alles aufzählen, ich beschränke mich auf ein Beispiel aus jedem der drei genannten Bereiche:
Was ist schlechter in Wien und besser in Mediasch:
In Mediasch gehen die Frauen z.B. nach der Spätschicht in der Fabrik (nach 22 Uhr) oftmals alleine nach Hause, auch in der Dunkelheit durchs Zentrum unserer Stadt. Nicht alle natürlich, aber doch einige. Ohne Angst, von irgendeinem Araber oder Afghanen überfallen, vergewaltigt und ermordet zu werden. Das ist in Wien schon lange vorbei. Da traut sich keine Frau mehr in der Dunkelheit alleine auf die Straße, auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist es schon riskant. Manchmal sogar schon am Tage.
Das Schizophrene dabei: Wenn diese Verbrecher dann auch gefasst und vor Gericht gestellt werden, dann wundert man sich über die milden Urteile bei diesen Gewaltverbrechen.
Was ist gleich in Wien und Mediasch:
Das ist die Postenschacherei von den Leuten, die von der Bevölkerung in die Verantwortung gewählt wurden. Diese nützen das in der Form aus, dass sie nur den Leuten, die ihnen genehm sind, zu einer Anstellung im öffentlichen Dienst verhelfen, meistens gute Bekannte, Freunde, oder auch Verwandte, oder Parteifreunde. Dort, wo das offensichtlich wird, kommt dann meistens ein Gerichtsverfahren auf die Amtsträger zu, ob das auch in Rumänien so ist, weiß ich nicht. In Rumänien wird ja üblicherweise so ein Prozess (auf Anweisung von oben) solange hinausgezögert, bis die Verjährung eingetreten ist.
Was ist in Wien besser als in Mediasch:
Dass der Preis für Trinkwasser in Wien niedriger ist als in Mediasch
(umgerechnet in Euro), ist ja bekannt, aber ich will auf die
Straßenreparaturen hinaus: Natürlich gibt es in jeder Stadt Straßen, die
repariert werden müssen. Nun haben wir einen Winter hinter uns, der im
Vergleich zu anderen Jahren heftiger war. Klar gibt es da auch
Frostaufbrüche, die regelrechte Schlaglöcher erzeugen, was für die
Autofahrer sehr nachteilig ist.
Während wir in Mediasch uns damit abfinden müssen — Parole: Continuam
**) —, dass die Oberflächen der Straßen zum Vorteil der Autowerkstätten
beschaffen sind, hat sich auch nach meiner Kritik nichts geändert. Im
Gegenteil: es ist noch schlimmer geworden, besonders in der Str.
Sibiului zu sehen: (siehe mein Post vom 1. Februar)
Was ist in Wien nun besser?
Man hat im Radio die Bevölkerung in Wien dazu aufgerufen,
Frostaufbrüche und Löcher im Asphalt telefonisch bei der Stadtverwaltung
zu melden, und man hat garantiert, dass dieser gemeldete Schaden
innerhalb von 24 Stunden beseitigt wird. Natürlich sind da mehrere
Arbeitskolonnen im Einsatz, sonst kann das ja nicht klappen.
Sollte sich da unser Bürgermeister ein Beispiel daran nehmen?
Schließlich ist Wien wesentlich größer als Mediasch und es gibt mit
Sicherheit mehr als 1000 Frostlöcher. Aber vermutlich werde ich auch
dieses Mal die übliche Antwort bekommen: „Wir sind in Rumänien“.
Trotzdem schätze ich die Ehrlichkeit unseres Bürgermeisters hoch ein, denn er hat immer nur die Wahrheit gesagt, auch in der Wahlkampagne vor der letzten Kommunalwahl: Er hat keinen Wahlslogan in der Form verwendet: „Versuchen wir, es in der kommenden Legislaturperiode besser zu machen!“ Sein Slogan war: Continuam! Und genau das hat er auch gemacht, und den Mediaschern gefällt es anscheinend.
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*) Stadt im Norden von Siebenbürgen mit ca. 45.000 Einwohnern
**) "Weiter so"
Freitag, 6. März 2026
Prof. John Mearsheimer : Is Trump’s War Beyond Control?
Aktuelles über Rumänien (Teil 2)
Ich war auf der Rückfahrt von Österreich nach Rumänien, und zwar mit einem Kleintransporter. Bei der Ausreise aus Österreich — kein Kontrollorgan zu sehen. Bei der Einreise nach Ungarn: ebenso. Bei der Ausreise von Ungarn waren die ungarischen Grenzkontrollstellen verwaist. Aber bei der Einreise nach Rumänien gings los ...
Als erstes wurden wir von den Grenzpolizisten kontrolliert, und man verlangte die Ausweispapiere, die im bereitstehenden Polizeiauto gescannt wurden. Die Polizisten waren freundlich, man wollte nur wissen, von woher wir kamen und was unser Reiseziel in Rumänien wäre.
Danach nach vielleicht 50 Metern, kam die nächste Kontrolle, und zwar die ANAF (= Finanzkontrolle). Hier verlangte man die Ausweispapiere und die Fahrzeugpapiere. Wieder wurden wir gefragt, von woher wir kommen und wohin wir fahren, den Zweck unseres Aufenthaltes in Österreich und welche Waren wir mitführen würden. Dabei mussten wir die Plane unseres Fahrzeugs so weit öffnen, damit der Beamte auf die Ladefläche sehen konnte, wo sich nur Werkzeuge und Gebrauchsgegenstände befanden.
Auch hier war es so wie bei der Kontrolle zuvor — freundlich,
höflich — am Verhalten der Beamten war absolut nichts auszusetzen. Nun
bin ich schon vor 1990 nach Rumänien gefahren, und erinnere mich noch
sehr gut an die damaligen Grenzgepflogenheiten.
Wo sehe ich hier die Parallelen:
Die gestellten Fragen in der Ceausescu-Zeit beim Grenzübertritt waren absolut identisch. Lediglich der Umgangston der Beamten war oftmals ein harscher, und damit man die Papiere und die Kontrolle überhaupt schneller und problemloser abwickelt, war oftmals ein Geldschein in ausländischer Währung notwendig. Das war aber jetzt nicht der Fall.
Nun bin ich darüber informiert, das Rumänien am 1.Januar 2007 in die
EU eingetreten ist, was die Zoll-freiheit für den Warenverkehr zur Folge
hatte. Für mich ist klar, dass anstelle der Zollbeamten mit dem
Abzeichen auf der Uniform „VAMA“ nun die Finanzkontrolle mit der
Aufschrift „ANAF“ eingesetzt wird. Aber ich kann beim besten Willen
nicht erkennen, zu welchem Zweck, da ja auch die Freimengen für
Genussartikel (Zigaretten, Alkohol und Kaffee) relativ hoch angesetzt
sind.
Die Regelung kann man hier nachlesen: Regulamentul (CE) nr. 1186/2009 al Consiliului din 16 noiembrie 2009
Genauso ist mir bekannt, dass Rumänien mit dem 1. Januar 2025 in die Regelung des Schengenraums einge-treten ist, was die vollständige Aufhebung der Grenzkontrollen bewirkt. Rumänien wie auch Bulgarien haben sich lediglich verpflichtet, an den EU-Außengrenzen stärker und wirkungsvoll gegen illegale Einwanderung zu kontrollieren.
Nun werde ich eine Anfrage an das Innenministerium richten, um
herauszufinden, auf welcher Grundlage diese Kontrollen nun erfolgen.
Denn im Gesetzestext geht man von einer möglichen stichprobenartigen
Kontrolle aus, aber ich habe festgestellt, dass alle Transportfahrzeuge
beim Einreisen kontrolliert wurden.
Natürlich hätte ich volles Verständnis dafür, wenn bei dieser Kontrolle
Spürhunde der Polizei zum Einsatz kommen würden, um die Einfuhr von
Drogen nach Rumänien zu verhindern, aber diese Hunde waren nicht
vorhanden. Um den Waffenschmuggel oder Bargeldtransfer über die Höhe von
10.000 € zu unterbinden, war der kurze Blick auf die Ladefläche ohnehin
nicht ausreichend.
Daher bleibt bei mir nur die Vermutung im Raum, dass man sich in Rumänien wieder an der alten Tradition der damaligen Fragestellung vor 1990 orientiert, nämlich woher man kommt, wohin man fährt, was man mitführt, etc. Aber dafür hätte man weder die Regelung von Maastricht noch die Regelung von Schengen benötigt, wonach diese Fragen und Kontrollen überflüssig wären.
Rumänien ist halt ein Land der Traditionen.
Donnerstag, 5. März 2026
Über 10 Millionen Zugriffe seit Juni 2010
Douglas Macgregor: Trump’s War - A Mess of His Own Making
Aktuelles über Rumänien (Teil 1)
Das habe ich auch wieder bei meinem Aufenthalt in Österreich erfahren, als ich am Nachbartisch beim Heurigen eine Gruppe von Slowaken bemerkt habe. Klar habe ich gefragt, ob sie das stört, wenn ich sie über die aktuelle Situation in der Slowakei, auch über Fico, befrage. Nichts hat sie gestört, und ich war froh, dadurch authentische Informationen zu bekommen.
Nun weiß ich nicht, inwieweit es die Leser interessiert, wenn ich über Rumänien berichte. Möglicherweise sind die meisten ja mit den Problemen vor der eigenen Haustür überbeschäftigt, aber es könnte ja auch Leute geben, deren Horizont bezüglich der Information etwas weiter geht.
Nach den Infos, die ich nun in der Reihenfolge wiedergebe, sieht es derzeit so aus, dass man in Rumänien derzeit noch mehr Meinungsfreiheit hat als in anderen deutschsprachigen Ländern, aber auch das kann man nicht verallgemeinern. Schließlich bin ich allenfalls ein Wadlbeißer, der auf seine Hausfassade Transparente anbringt, mit politischen Meinungen, die in Deutschland längst verboten wären (z.B. Aufruf zum Austritt aus der NATO, etc.)
Aber ich gehöre nicht zu dem Klientel, das der Regierung in Bukarest gefährlich werden könnte, und das sind derzeit nur zwei Personen: Der durch Missachtung des Wahlergebnisses und der Verfassung kaltgestellte Gegenkandidat Georgescu, und der finanziell und dadurch parteiunabhängige Reformkandidat Potra in unserer Stadt Mediasch. Das sind derzeit die Staatsfeinde Nr. 1, und da wird mit allen Mitteln dagegen vorgegangen, und da interessiert auch die gesetzliche Grundlage nicht.
1. Die Manipulation der Presse
Es ist ja allseits bekannt, wie der unbedarfte Bürger durch die
Pressemitteilungen manipuliert wird. Zu-mindest derjenige, der das nicht
durchschaut. Dazu kommt der Trick mit dem Bild, mit dem Foto und dem
Video. Ein altbekannter Spruch lautet: „Ein Bild sagt mehr als tausend
Worte“. Damit kann man die Leute dazu bringen, Vorverurteilungen zu
übernehmen, sowie das Bewusstsein in den Leuten zu manifestieren, dass
jemand in die Gruppe von Kriminellen gehört, die zu Recht verurteilt
werden müssen, auch, wenn das gar nicht rechtens ist.
In Wirklichkeit ist das alles nur gezielte Manipulation. Es wird von denen angeordnet, die an der Macht sind, um ihre Macht auszubauen und nicht zu gefährden. Natürlich niemals offiziell, sondern versteckt, und hinter den Kulissen. Dazu sind die Medien besonders hilfswillig, denn sie haben dadurch ja auch ihre finanziellen Vorteile, die jeden Chefredakteur überzeugen. Schon Kaiser Vespasian sagte so sinnig: „pecunia non olet“ (Geld stinkt nicht).
Und die meisten unter unserem Dummvolk kapieren das gar nicht, was mit ihnen gespielt wird. An einem aktuellen Beispiel will ich das demonstrieren:
Bei uns gibt es einen Mann namens Horatio Potra. Dieser Man ist begütert, ist auf keine Partei angewiesen, die ihn finanziell fördert und unterstützt — dieser Mann setzt das durch, was er sich vorgenommen hat. So etwas ist eine enorme Gefahr für die Offiziellen in Mediasch, denn dann würde mit den Geschäften hinter den Kulissen, von denen die Bevölkerung niemals etwas erfährt, drastisch aufgeräumt.
Wenn mir jemand klarmachen will, dass das alles, besonders bei den Mediascher Baumaßnahmen im öffentlichen Tiefbaubereich, mit legalen und rechten Dingen zugeht, dann soll er das jemanden erklären, der nicht so wie ich seit Jahrzehnten in diesem Metier tätig war, u.a. auch für öffentliche Auftraggeber.
Nun zu Potra:
Es gibt eine rechtliche Grundlage für die Bewertung einer Straftat, die
man jemanden zur Last legt: Das ist das Prinzip der Unschuldsvermutung
eines Beschuldigten, solange er nicht rechtskräftig verurteilt wird.
Das gab es schon im Römischen Recht: "Ei incumbit probatio, qui dicit, non qui negat", was im 6. Jahrhundert im Digesten des Justinian nachzulesen ist. Zur verbreiteten Anwendung in alten Rom kam es unter Kaiser Antoninus Pius, um damit willkürliche Verurteilungen zu vermeiden.
Bei Amnesty International ist das in dieser Form festgeschrieben:
Artikel 11: Unschuldsvermutung
1. Jeder Mensch, der wegen einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, hat das Recht, als unschuldig zu gelten, solange seine Schuld nicht in einem öffentlichen Verfahren, in dem er alle für seine Verteidigung notwendigen Garantien gehabt hat, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.
2. Niemand darf wegen einer Handlung oder Unterlassung verurteilt werden, die zur Zeit ihrer Begehung nach innerstaatlichem oder internationalem Recht nicht strafbar war. Ebenso darf keine schwerere Strafe als die zum Zeitpunkt der Begehung der strafbaren Handlung angedrohte Strafe verhängt werden.
Was passiert mit Potra:
Der Mann ist eine Gefahr für diejenigen, die nach wie vor am öffentlichen Kuchenteller mitnaschen und diesen Vorteil nicht mehr in Zukunft aufgeben wollen. Natürlich nicht in den Dimensionen, wie es z.B. dem ukrainischen Ex-Minister möglich war, in Millionenhöhe.
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/welt/korruption-in-der-ukraine-ex-energieminister...
Aber hat irgendjemand von der Bevölkerung in Mediasch einmal gefordert, dass die Vermögensverhältnisse von Leuten, die in der politischen Führung stehen, von dem Zeitpunkt, als sie in diese eingetreten sind und in denen sie sich jetzt befinden, verglichen und überprüft werden?
Bei Potra tun sich die Staatsanwälte schwer, mit dem Auftrag, der
ihnen von oben aufgegeben wurde. Sie sollen Potra einer kriminellem
Handlung beschuldigen und das vor Gericht mit Erfolg durchsetzen. Das
können sie nicht, auch nicht seit dem Juni 2024, als Potra als Kandidat
bei der Kommunalwahl angetreten ist. Die offizielle Auszählung der
Stimmen, bei denen Potra mit weniger als 300 Stimmen zurückgelegen ist,
im Vergleich zum Amtsinhaber, glaubt sowieso niemand, der die Mediascher
Verhältnisse kennt.
Die Zahl der Wähler in Mediasch mit Wahlrecht belief sich bei der
Kommunalwahl 2024 auf 24.988. Die Zahl der Wähler, denen man das
Wahlrecht entzogen hat, belief sich auf 21.393.
Die derzeitige Strategie ist nun folgendermaßen:
Man kann Potra nichts nachweisen, was zu einer erfolgreichen
Verurteilung führt. Jedem Kriminellen, der gegen irgendetwas im
Strafrecht verstoßen hat, wird man nach spätesten drei Monaten den
Prozess eröffnen. Geht bei aller Kraft der Bemühungen nicht. Deshalb
sucht man weiterhin nach irgendwelchen Indizien, die man als Beweis vor
Gericht verwenden kann, vor allem von Seiten der beauftragten
Staatsanwaltschaft.
Ich verstehe die Staatsanwälte, die sich mit diesen Dingen beschäftigen
müssen, die ihnen von oben aufgetragen werden, obwohl sie selbst die
Unsinnigkeit dieser Aktion registrieren. Aber auch sie haben Familien
zuhause, die ernährt werden wollen, und deshalb werden sie ihren Job
nicht für die Wahrheit riskieren.
Was macht man nun:
Potra muss in präventiven Arrest (Deutsch: Untersuchungshaft) verbleiben, um dabei folgendes zu erreichen:
- Irgendwelche Kinkerlitzchen zu finden, die man zu Beweisen umformen kann, um letztlich doch einen Prozess mit Aussicht auf Erfolg der Verurteilung von Potra erreichen zu können, was seit über einem Jahr nicht gelungen ist.
- Sollte auch das nicht zum Erfolg führen, dann wenigstens die dauerhafte Inhaftierung von Potra, auch in Untersuchungshaft, um damit zu erreichen, dass er bei der kommenden Kommunalwahl im Jahre 2028 nicht als Konkurrenzkandidat antreten kann. Es sind ja nur mehr etwas mehr als 2 Jahre, und die Zeit läuft.
Daher meine Frage an die Medien, die über Potra im Kreis Hermannstadt und in anderen Gegenden berichten:
Wer bezahlt Euch denn eigentlich für diese irreführende Berichterstattung, wer obliegt Euch für die ungesetzliche Vorverurteilung eines Mannes, der aktuell dem Gesetz nach als unschuldig zu gelten hat? Sagt doch einmal die Wahrheit, wenn Ihr nicht den letzten Rest an Glaubwürdigkeit noch verspielen wollt!
Die Medien bauen auf das besonders bei der älteren Bevölkerung oftmals noch vorhandene Restvertrauen, wonach man danach ausgeht, dass das schon alles seine Richtigkeit haben wird, wenn man jemanden in den Knast steckt, wenn auch nur in Untersuchungshaft. Von nichts kommt nichts, irgendwas wird da schon dran sein, an den Vorwürfen, aus heiterem Himmel macht das die Staatsanwaltschaft sicher nicht. So hat auch meine Oma reagiert und gedacht, aber die hat noch in einer Zeit gelebt, als die Anständigkeit und das Recht vorherrschte. Aber die Anständigkeit ist heute in der Politik und den von ihr gelenkten Staatsorganen schon lange verloren gegangen.
Um es klar zu demonstrieren: Fotos Nr. 1 – 8 sind die Propaganda Fotos der Medien. Richtig wäre, Herrn Potra in der Form des Fotos Nr. 9 darzustellen, aber man will unbedingt verhindern, dass er in die Funktion kommt, die sich aus dem Foto Nr. 10 ergibt.
1) https://www.directupload.eu/file/d/9213/ge88s6hw_jpg.htm
2) https://www.directupload.eu/file/d/9213/73pm5isd_jpg.htm
3) https://www.directupload.eu/file/d/9213/92erzihn_jpg.htm
4) https://www.directupload.eu/file/d/9213/oc6jowyf_jpg.htm
5) https://www.directupload.eu/file/d/9213/ow499z7h_jpg.htm
6) https://www.directupload.eu/file/d/9213/ifni5yvw_jpg.htm
7) https://www.directupload.eu/file/d/9213/idbrmkag_jpg.htm
8) https://www.directupload.eu/file/d/9213/lpwcmjfj_jpg.htm
9) https://www.directupload.eu/file/d/9213/ahxp8wsx_jpg.htm
10) https://www.directupload.eu/file/d/9213/mz9zzupj_jpg.htm
Mittwoch, 4. März 2026
Michael Lüders: Angriff auf den Iran
Mord am Ayatollah: Ein welthistorisches Ereignis mit unabsehbaren Folgen
Fragt man die KI, ob schon mal das Oberhaupt einer Religion von einem anderen Staat ermordet wurde, dann wird man als erstes Datum auf das Jahr 380 n. Chr. verwiesen, danach die Antike.
Der Ayatollah ist letztlich dem Papst zu vergleichen. Und nun stelle man sich vor, nicht-christliches Land X würde den Vatikan bombardieren und willentlich den Papst ermorden.
Dieser Akt ist singulär: Ein weltlicher Kaiser lässt ein religiöses Oberhaupt umbringen. Ein Verlust basalsten Respekts vor dem Heiligen. Ein nominaler Christ, Trump, (christlich ist er nicht, denn ein Christ würde das nicht tun) mit einem (nominalen ?) Juden, N., der einen moslemischen Papst umbringen lässt.
Das wird Auswirkungen haben, die können wir uns noch gar nicht vorstellen. Hier wurde für kommende Jahrzehnte und Jahrhunderte ein Mythos geschaffen, ein Mythos des Opfers und des Unrechts, des schlicht Bösen in Gestalt eines "Christen" und eines "Juden".
Diese Tat wird den Islam unfassbar stärken. Denkmäler werden gebaut werden, Schulen und Hochschulen nach Khamenei benannt, Straßen.
Ein Mann ist gestorben, ein Mythos wurde geboren.
a) Man weis nicht sicher, dass diese Geheimdienste dahinter standen.
b) Kein Staatsführer hat sich gerühmt, den Angriff auf JP II veranlasst zu haben.
Vergiftungen und heimliche Morde sind vermutlich öfters vorgekommen.
Und das ist eben der Punkt: HEIMLICH. Weil man sowas nicht offen macht - zumindest wenn man noch zwei Gehirnzellen und/oder ein Minimum an religiösem Gefühl hat.
Trump und Nethanjahu ... hingegen: widerlich. Absolut widerwärtig. Ekelhaft. Verabscheuungswürdig. Und wenn ein mehr oder weniger Normalo und früherer Trump-Fanboy wie ich so empfinde, dann will ich nicht ahnen, was die Schiiten dieser Welt fühlen.
Dienstag, 3. März 2026
Gestern vor 150 Jahren
Auch wenn man der Institution des Papsttums und den Lehren der Römisch-Katholischen Kirche kritisch gegenübersteht, rechtfertigt es nicht den Rufmord an einem Papst, der in schwierigsten Umständen wichtige Entscheidungen im Sinne der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit zu treffen wußte.(David Berger) Seit ich mich näher mit der Persönlichkeit von Pius XII. beschäftigt habe, gilt mir der 2. März als einer der wichtigen Gedenktage im Jahr: es ist der Tag, an dem der spätere Papst Pius XII. 1876, also heute vor 150 Jahren, in Rom geboren und 1939 zum Papst gewählt wurde.
Keiner der Päpste des 20. Jahrhunderts wurde von der Nachwelt so missverstanden wie er, keinem hat die Nachwelt so viel Unrecht angetan wie ihm: Papst Pius XII. Als er 1958 starb, galt er den Gläubigen in aller Welt bereits als Heiliger. In den Herzen der Katholiken weltweit hallte das „Santo subito“ schon damals – jener Ruf, der von den Gläubigen beim Tod Johannes Pauls II. auf dem Petersplatz aus tausenden Kehlen junger Katholiken erklang.
Eugenio Zolli, der Rabbi von Rom, war mein Großvater. Er war der Oberrabbiner der jüdischen Gemeinde Roms in den Jahren 1939-1945. Mein Großvater war ein berühmter Gelehrter, den die römische Gemeinde aufgrund seiner subtilen und sensiblen Bibelauslegungen schätzte und den sie seines ausgezeichneten wissenschaftlichen Rufes wegen zu ihrem Oberrabbiner gewählt hatte. 1945 aber, gleich nach Kriegsende, geschah etwas Ungeheuerliches:
Der Oberrabbiner Israel Zolli ließ sich taufen. Er trat in die katholische Kirche ein und nannte sich fortan Eugenio Zolli. Das war der Skandal schlechthin. Die jüdische Gemeinde verstieß ihn mit Schimpf und Schande aus seinem Amt.
Wenn mir früher jemand die Frage gestellt hat: »Warum hat sich Israel Zolli eigentlich taufen lassen?«, wusste ich darauf nichts zu sagen. Dabei hätte ich gern eine ebenso einfache Antwort gegeben. Letztlich war es das Andenken an meine Mutter Myriam, das meine Aufmerksamkeit auf die Niederschrift ihres Vaters lenkte. Unterstützt hat mich bei diesem Versuch, den schwierigen Fall zu rekonstruieren, meine Schwester Maura. Heute glaube ich, die Antwort, warum sich mein Großvater taufen ließ, zu kennen.
Von der Brutkastenlüge, nicht existenten Massenvernichtungswaffen und False-Flag-Anschlägen
Bei "Bomben und Kuchen"
"... Kanarienvögel des Status Quo, nur dass sie nicht wie in den Kohleminen vergangener Jahrhunderte von den Stangen fallen."
Welch letzteres er sichtlich zu bedauern scheint. Mit einem Wort: ein Menschenfreund und v.a. Freund von Rechtsgrundsätzen (wie bspw. Treu und Glauben etc.), wie er im Buche steht! In Büchern von Machiavelli & Co., namentlich ...
Er ist offenbar ein Anhänger jener Fraktion, die jede Handlung auf den griffigen Nenner herunterzubrechen vermag:
Warum leckt sich der Hund die Eier? Weil er's kann!
Es ist ja tröstlich, daß den Herrn Letsch der Völkermord der Zionisten in Gaza, in der Westbank und im Libanon ganz viel weniger stört als das Vorgehen der iranischen Führung, die nach westlichen (und daher selbstmurmelnd völlig objektiven und immer wahren!) Medienberichten zehntausende iranische Bürger bei Demonstrationen über den Haufen schießt.
Und ebenso selbstmurmelnd ist das einzige Interesse der edlen USA und der noch edleren Zionisten (KANN es denn etwas noch Edleres geben als diese Edelmenschen, mit Lichtgestalten wie Bibi & Consorten an der Spitze?!) darin gelegen, dem Iran endlich jene demokratischen Freiheiten und rechtsstaatlichen Fundamente zurückzugeben, die die Mullahs der iranischen Bevölkerung mit dem Sturz des Schah-in-Schah ruchlos geraubt haben.
Ja, ja, Herr Letsch, der gute, alte Juvenal wußte schon, was er schrieb als er einst schrieb: "Difficile est saturam non scribere" ... und Sie wissen ihn 100%ig bravourös zu bestätigen. Sowas kann nicht jeder. Chapeau!
Wer unseren Blog kennt, weiß, wie kleinflammig hier die Begeisterung für das Muselmanentum lodert, to put it mildly. Aber noch weniger als irgendwelche Irre, die sich zwecks Dauerdefloration von 72 Jungfrauen unter Mitnahme angeblich Ungläubiger ins Jenseits sprengen, mag LePenseur den Aberwitz jener Zionazis (seien es jüdische, säkulare oder christliche), die glauben, als auserwähltes Herrenvolk ein gottgegebenes Recht zur Beherrschung und Unterwerfung des Nahen Ostens ("vom Euphrat bis zum Nil") zu besitzen. Und zur Herbeirufung eines Messias schnell ein Armageddon auf den Weg bringen wollen (sei's mit oder ohne rote Kühe ohne ein einziges weißes Haar ...). Sorry, nein! Für derlei meschuggene Hirnblähungen habe ich keinen Sensus.
Ich mag schon den Blödsinn, daß "am deutschen Wesen die Welt genesen" möge, nicht leiden. Und ich fand die Hybris, mit der die Briten ihr Rule Britannia als Vorwand zur kolonialen Weltherrschaft mißbrauchten, die im Exzeptionalismus der U.S.A., die sich als Shining City on a Hill gerieren, ihre Fortsetzung fand, einfach zum Kotzen. Denn dahinter steckt immer dieselbe große, infame Heuchelei, die unter dem Vorwand der Hilfe nur dreierlei will: Macht, Befriedigung der Geltungssucht und, last but not least: ordentlichen Reibach.
Roger LetschSparen Sie sich diesen Unsinn für Leute auf, die nur zu gern an Hamas-Propaganda glauben! Ich denke doch, Sie waren länger in der Schule als Greta Thunberg. Aber vielleicht war es ja das Todenhöfer-Gymnasium…
Montag, 2. März 2026
Larry Johnson : The Dangerous Fallout of Khamenei’s murder
Sonntag, 1. März 2026
Steuern wir darauf zu?
Zitatenschatz - alles Böse, oder?
Ein Zitat
There is apparently no principle. And Trump also wants to prove that this is the world of gangsters and he wants to be gangster number one.(Es gibt offensichtlich keinerlei Prinzipien. Und Trump will auch beweisen, daß dies eine Welt von Gangstern ist und er will Gangster Nummer eins sein.)











