Mittwoch, 25. Juni 2014

»Nicht akzeptabel«

... finden die Wiener GrünInnen, daß sich ein Volksmusik-Schlagerstar nicht an einen Ukas der Feminazi-Fraktion hält, sondern es wagt, den Originaltext der Österreichischen Bundeshymne unverschandelt zu singen. Sie benutzen dazu die Form des »Offenen Briefs«, und zwar wie folgt:


Der Ton dieses Schreibens ist derart impertinent, daß die »Grünen Frauen Wien« darauf eigentlich nur ein markiges Klassiker-Zitat erwarten könnten. Nun, Herr Gabalier hat ihnen über »Die Presse« geantwortet, und zwar mit feinerer Klinge:
"Wer sich mit mir und meinen Liedern schon einmal auseinandergesetzt hat, dem dürfte es nicht entgangen sein, dass ich vor Frauen den allerhöchsten Respekt habe", sagte Gabalier. Den Text der Hymne habe er im Alter von acht Jahren in der Schule gelernt. "Ich sehe keine Veranlassung, ihn anders zu singen", betonte der "Volks-Rock'n Roller".
Außerdem "glaube ich, dass Österreich ganz andere, viel wichtigere und dringendere Probleme hat, mit welchen sich die Politik beschäftigen und im besten Fall auch lösen sollte", richtete er den Wiener Grünen Frauen aus.
 LePenseur ist — wie die geneigten Leser seines Blogs längst mitbekommen haben werden — nicht gerade Fan volkstümlichen Schlagermusik. Dennoch kommt er nicht umhin, sein Steirerhütchen anerkennend vor Herrn Gabalier zu lüpfen. Der Leserbrief-Poster »Papyrus« brachte es jedenfalls auf den Punkt:
Hymne
Ich verstehe diesen Hype der Grünen nicht, Andererseits finde ich, sollte die Hymne von einem geringen Teil der Bevölkerung geändert werden wollen, hätte es in einem demokratischen Land eine Volksabstimmung darüber gegeben. Aber nein, da wird wieder einmal über die Bevölkerung drüber gefahren. Frei nach dem Motto der Grünen, "man muß die Bevölkerung auf den linken Weg bringen". (Rechten darf man bei den Grünen nicht sagen)
So ist es. Auch für die GrünInnen gilt Voltaires »Écrasez l'Infâme!« ...

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

»Der Ton dieses Schreibens ist derart impertinent, daß die »Grünen Frauen Wien« darauf eigentlich nur ein markiges Klassiker-Zitat erwarten könnten.«

Stimmt, grauslich ist das. Überhaupt dieses »aus welchem Grund Sie Gesetzesbeschlüsse umgehen«: Es wirkt schon stark so, als sollten demnächst ein paar Herren — denn dafür benötigt man sie ja doch noch — im schwarzen Ledermantel bei ihm vor der Tür stehen.

Anonym hat gesagt…

Man(n) kann fast nicht mehr so viel fressen, wie man kotzen könnte, wenn man die ungebremste Ausbreitung der infamen feministischen Paradigmen mit ansehen muss. Die schlimmsten Protagonisten sind hierbei solche schleimenden, lila Pudel von Männern, die sich mit ihren Anbiedereien irgendwelche Meriten von den HohepriesterInnen des Feminismus erwarten. Dieser auf einer widerwärtigen Melange aus Grössenwahn und Minderwertigkeitskomplexen basierenden Paranoia wurde und wird es immer noch viel zu leicht gemacht, nützt sie doch angeborenen, d. h. phylogenetisch gewachsenen Beschützerinstinkt, und anerzogene Kavaliers-Verhaltensmuster der Männer raffiniert und schamlos aus.
Die Ähnlichkeiten zwischen den Lügenkonstrukten „Sozialismus“ und „Feminismus“ sind frappierend, weswegen der „F.“ nicht zu Unrecht „Tittensozailismus“ genannt wird. In beiden Systemen, nämlich, wird eine Umverteilung von den Leistungsträgern auf die SchmarotzerInnen postuliert und auch praktiziert. Simultan mit der Ausbeutung werden auch Dauerkampagnen zur Diffamierung, Verhöhnung und Knebelung der Abzuzockenden lanciert, damit auch ja kein nennenswerter Widerstand gegen solchen impertinenten und infamen Praktiken erwächst. Der F. hat überdies den Vorteil, dass er sich als Melkkuh-Zielgruppe die leistungsfähigste und leistungswilligste Fraktion der „Gesellschaft“ ausgesucht hat, nämlich die weiss/abendländischen, bürgerlichen, konservativen (meist christlichen) Männer. Spiegelbildlich zur Dauerschmähung alles Männlichen wird eine groteske Apotheose des Weiblichen betrieben, die in ihrem Wahn schon graduell an stalinistische Personenkulte und Beweihräucherungen heranreicht.
Da der F. indes im Grunde seine ganze Ideologie ex negativo als gigantischen Rachefeldzug gegen halluzinierte Unterdrückung konstituiert und die Dekonstruktion des Mannes lustvoll und zynisch vorantreibt, muss er irgendwann selbst kollabieren, da er keine eigenen konstruktiven Momente aufweist, sondern nur parasitär sich hauptsächlich von Männern geschaffener Ressourcen bedient.
Denn, sind die Männer dereinst vollständig verdrängt, entrechtet und zu Parias stigmatisiert, werden auch die Quellen für all den milliardenschweren Quoten- und Gleichstellungs-Irrsinn versiegen.
Bis dahin werden wir aber eine immer schriller werdende Anti-Männer-Hetze und immer rücksichtloseren Gebrauch der Macho-Keule erleben. Und viele, kleinmütige, schleimspurziehende Männer werden mit krakeelen, da sie sich von den HerrInnen der ZeigeistIn ein paar Brosamen erwarten.


Ano-Nymus

Anonym hat gesagt…

Sollte man gelesen haben!

www.danisch.de/blog/2014/06/25/ein-boesartiger-vortrag-eines-boesartigen-professors/

Krzws.