Mittwoch, 12. Februar 2020

Der Stalinklon

von  it’s  me 


Jeder, der Alexander Issajewitsch Solschenizyn oder Rob Smith' „Child 54“ gelesen hat, und/oder (so wie ich) in der Nähe des eisernen Vorhanges aufgewachsen ist bei gleichzeitig politisch interessierten Eltern, wurde sensibilisiert gegenüber dem Kommunismus mit all seinen Auswüchsen und Per-versionen, unter anderem den jahrzehntelang zurückliegenden Schauprozessen von Josef Stalin und die später von Mao Tse Tung. Wer gegen das Regime war, dem wurde der Prozess gemacht mit einem zuvor feststehenden Ergebnis, bei Mao wurden die „Schuldigen“ zusätzlich noch durchs Dorf getrieben.
Diese Erfahrungen aus meiner Jugend kommen immer häufiger in meine Erinnerung zurück, denn was momentan geschieht, ist nicht unähnlich mit den diktatorischen Ereignissen unter den Kommunisten, und speziell Merkel kopiert – ihrer kommunistischen Aufzucht entsprechend – stalinistische Methoden in Perfektion, auch wenn ihr die Möglichkeit der Exekution für unliebsame politische Gegner (noch – viel-leicht übernimmt die Antifa in Zukunft auf Zuruf diese Aufgabe) verwehrt ist. 
Thüringen ist der Höhepunkt der stalinistischen Säuberungen, ein demokratisch gewählter Minister-präsident musste gehen, der Ostbeauftragte des Bundes musste gehen, da er gewagt hatte, Kemmering zu gratulieren. Stalin lässt grüßen, wobei nach Chemnitz jeder wissen musste, dass das geringste Aufbegehren gegen Mutti mit dem absoluten Liebesentzug bestraft wird. Dabei reduzierte sich das Aufbegehren  in Chemnitz  auf die Tatsache, die Wahrheit gesagt zu haben. Aber was soll’s: Mutti hat eine Meinung, und mag sie noch so falsch sein, aber ein Abweichen von ihrer – ein absolutes NoGo. Bevor dies geschieht, dreht sich die Sonne um die Erde.
Ein anderer, der ähnlich wie Merkel agiert – ebenfalls mit großer Sympathie für links-links – ist der amtierende Papst, der Kommunist auf dem Stuhl Petri. 
2017 entlässt er drei enge Mitarbeiter der Glaubenskongregation trotz Einspruches des Leiters Kardinal Müller, kurze Zeit später hatte Müller selbst keine Chance, dass sein Vertrag verlängert wurde, obwohl sein Nachfolger, Jesuit wie der Papst, zum Zeitpunkt der Wahl bereits 73 war. Letzte Woche hat der nächste, der von Benedikt ins Amt geholt wurde – Erzbischof Gänswein – von Franziskus die Kündigung bekommen. Das scheint eine massive Säuberungswelle im Vatikan einzuläuten: alles was an seinen Vorgänger erinnert, muss weg. Ebenfalls schwer stalinistische Methoden wie bei dessen Klon in Berlin.
Und wie in jedem diktatorischen Regime kommen diejenigen aus ihren Löchern, die dem Diktator gefallen wollen und hündisch-devot-kriecherisch ihre „Unterstützung und Sympathie“ für das Regime wie eine Monstranz vor sich hertragen. Bei Politikern in ihrer Charakterlosigkeit ist es eher zu erwarten als bei Sportvereinen, und da sind es im Krautland speziell die Bundesligavereine, die sich momentan in Merkels Kampf gegen rechts, d.h. Kampf gegen die AfD, engagieren. Der letzte, der sich in die Liga der Arsch-kriecher einordnete, war der Trainer von Werder Bremen, Kohfeldt, der sich politisch gegen das Erstarken der AfD engagierte. 
Auch einer der deutschen „Staatskünstler“ – anscheinend stagniert seine Karriere in letzter Zeit – outete sich theatralisch gegen die „Nazis“, indem er in einer Talkshow von den Naziverbrechen seines Vaters mit tränenerstickter Stimme berichtete und sich bei den Juden dafür entschuldigte. Die Rede ist von einem wie Böhmermann spaßbefreiten selbsternannten Komiker namens Atze Schröder. Vielleicht erhofft er sich jetzt beim staatlich Rechtlichen wieder Engagements, geschleimt hat er genug. 
Aus dem mir früher sympathischen Deutschland wurde ein Krautland, wobei sich dieses Wort weder aus dem Griechischen oder Lateinischen ableitet, sondern aus dem deutschen Wort „Unkraut“. 


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PS: die gewohnte
Frage an Radio Mekka: Muss ich mir regelmäßig, auch an einem Freitag, die Zähne putzen?
Antwort Radio Mekka: Ja. Der Gesandte Gottes hat gesagt: “Ich hätte meine Gemeinde und alle Menschen angewiesen, sich vor jedem Gebet die Zähne zu putzen, wenn ich nicht befürchtet hätte, sie damit zu überfordern.“



Recep Adolf und Kramp-Korkenknaller

von Fragolin


Erdogan droht Assad mit Krieg, sollte dieser es wagen, seine Truppen auf Idlib zu schicken.
Für den Irren vom Bosporus liegt Idlib also bereits in der Türkei. Vergessen die nur wenige Kilometer entlang der Grenze geplante „Sicherheitszone“ in Ostsyrien, jetzt beansprucht der Sultan bereits syrische Großstädte im Nordwesten für sich.

Die EU, die Union der Werte und des Friedens, beschweigt den südwärts gerichteten Ardennenfeldzug des turkfaschistischen Schnauzbärtchens nicht nur ebenso dröhnend wie die ihre eigenen Statuten missachtende Nato, sondern hat in ihren Medien offene Bewunderer von Leopard-Feldzügen zur Eroberung neuen Lebensraumes, denn dafür sind ja deutsche Panzer gebaut, meint ein „Bild“-Journalist. Man darf in Deutschland jubeln, wenn deutsche Panzer für Diktatoren in völkerrechtswidrige Angriffskriege rollen, aber man darf auf keinen Fall einem AfD-ler die Hand geben. Man muss ja Prioritäten setzen.

Die Deutschen machen sich Sorgen, dass in Thüringen ein kleiner Provinzpolitiker in die Fußstapfen des Rotzgebremsten treten könnte, und beliefern derweil den momentan aktiven islamistischen Bewunderer und offensichtlich direkten politischen Nachfolger des Blitzkriegsführers mit Panzern und Granaten, damit der ehemals verlorene Gebiete heim ins Osmanische Reich bomben kann. Die deutsche Verteidigungsministerin tritt heulend als Parteivorsitzende zurück, was bei einigen die Korken knallen lässt (außer bei den Soldaten, die behalten die Büttenkomikerin an der Backe), weil in der Provinz ein paar Funktionäre bei den ehemaligen Parteikollegen angestreift sind, die sich eine eigene Partei gegründet haben und seither als Nazis niedergebrüllt werden, und paktiert gleichzeitig als Heeresführerin eines Nato-Staates mit dem Verbündeten im Süden, der gerade einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen einen Nachbarstaat führt.
Es wäre ja eigentlich alles komisch, wenn es nicht so widerlich, verlogen und durchheuchelt wäre.


Dienstag, 11. Februar 2020

Das Dilemma der geliebten Führerin

von  it’s  me 

29  Linke
22  AfD
21  CDU
  8  SPD
  5  Grüne
  5  FDP
Diese Mandatsverteilung hat Genossin Vorsitzende vor Augen – und ich frage mich, wie sie aus da aus ihrem Dilemma herauskommen möchte, nachdem sie einen liberalen Ministerpräsidenten zum Rücktritt gezwungen hatte, weil dieser auch mit den Stimmen der AfD ins Amt gehievt wurde.

Gleichzeitig aber hat sie eine Unterstützung für einen Linkskandidaten immer ausgeschlossen, was gestern ihr Generalsekretär Ziemiak in einem ZDF-Interview bestätigte.

Wenn sie Ramelow verhindern will, müsste die CDU gegen Ramelow stimmen, wobei sie wüsste, dass die AfD dasselbe täte – also das geht einmal nicht, gemeinsame Sache mit den „Nazis“ zu machen, denn CDU und AfD zusammen haben 1 Stimme mehr als die 3 Linksparteien zusammen. Die FDP würde sich nach den schmerzhaften Erfahrungen der letzten Tage jeder Stimme enthalten, außer es würde ein CDU-Kandidat aufgestellt werden, den sie, um ihren erlittenen Schaden wieder etwas auszumerzen, unterstützen würden.

Die CDU kann aber keinen eigenen Kandidaten aufstellen, denn der bekäme die Unterstützung der AfD, was dessen sofortigen Rücktritt nach sich zöge – ziehen muss nach Merkels verquerer Logik.

Daher ist das einzige für mich vorstellbare Szenario: Die Merkelhörigen in Thüringen enthalten sich bei der Wahl ihrer Stimme, obwohl das faktisch der direkten Unterstützung für Ramelow gleichkäme, und die Linksparteien Linke/SPD/Grüne verfügten damit über eine satte Mehrheit.

Sollte jemand anprangern, dass die CDU die Linken unterstützte, kann Merkel noch immer behaupten, dass man gesagt habe, sie nicht aktiv zu wählen, und eine Stimmenthaltung ist nun einmal keine aktive Unterstützung.

Erinnert mich an: Es wird nie mehr gelogen als vor Wahlen, während eines Krieges und nach dem Sex. Jetzt versuche ich mich wieder einmal als Nostradamus (obwohl ich seinerzeit bei der österreichischen Regierungsbildung falsch lag – im Gegensatz zum Gastkommentator Riese 35):

Die CDU enthält sich der Stimme und ermöglicht dem Kommunisten Ramelow, Ministerpräsident zu werden, die AfD unterstützt die Wahl des Linken, der sie dennoch annehmen wird mit der Begründung, dass die AfD dies nur als Provokation gemacht und die Linken auch ohne AfD die Mehrheit erreicht hätten.

Hans-Georg Maßen hat gestern etwas Treffendes über die Situation in Thüringen gesagt: 
„Eine Mitwirkung an einer Wahl von Ramelow, und sei es auch nur durch Stimm-enthaltung, wäre ein Verrat an den Werten der CDU Konrad Adenauers und Helmut Kohls und an den Opfern des SED-Regimes. Die Linke ist die mehrfach umbenannte SED, die sich in keiner Weise von den Verbrechen der SED-Diktatur distanziert hat und auch heute noch erklärt, einen kommunisti-schen Staat anzustreben.“
Höchst geschätzter Herr Maßen: Merkel begeht keinen Verrat an den Werten der CDU, denn sie hat nichts gemein mit den Werten „christlich“ und „sozial“, maximal mit den Werten „sozialistisch“ als gelernte Kommunistin – und anscheinend war sie in diesem Punkt eine bessere Schülerin als im Fach Physik, von dem sie anhand ihrer Entscheidungen der letzten Jahre keine Ahnung haben kann, auch wenn es 2008 noch den Anschein hatte (z.B. hier: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/katholikentag-merkel-atomausstieg-ist-laecherlich-1544968.html)
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PS: Die übliche
Frage an Radio Mekka: Ist Schamhaftigkeit Teil des Glaubens?
Antwort Radio Mekka: Ja, auch der Prophet war schamhafter als die Jungfrau in ihrem Frauen-gemach.
Abu Sa‘id aus „ Die Sammlung der Hadithe“ von Al-Buhari

Ewige Führerin, befiehl ...



Dank ergeht an it's  me  für den Fund


»Der internationale Trend zum Autokratentum«

von  it’s  me 


Und wieder einmal hat mein „Lieblingsschreiberling“ vom Standard, der blade Rauscher, über ein Thema miseriert, dessen Definition er nicht einmal kennt. Er schrieb nämlich „Der internationale Trend zum Autokratentum“, und da ich Rauscher schon seit seiner Zeit bei der „Presse“ kenne, als er noch seiner journalistischen Pflicht nachgekommen ist, nicht zu einseitig und persönlich zu kommentieren bis hin zum Rauscher im Zentralorgan der SPÖ, habe ich im voraus fast alle Namen aufgezählt, die er erwähnen wird – und wurde nicht enttäuscht von seiner in der Zwischenzeit linken Schlagseite und Berechenbarkeit.
Laut Rauscher sind die AfD, die Lega Nord und die FPÖ genauso rechtsextrem, wie die Mauerschützen-linken in Deutschland nie linksextrem sein werden (maximal links, aber der Demokratie verpflichtet) ... diese visuellen – bzw. in dem Fall intellektuellen – Einschränkungen sind der Ophthalmologie wohlbekannt. In Polen und Ungarn sind natürlich die Rechtsextremen bereits an der Macht und auch Österreich zeigt gefährliche Tendenzen mit dem, was Kurz mit der Justiz vorhabe. Nichts in der Hand, kein Beweis, aber ein bisschen anrotzen geht immer – ein bisschen wird hängen bleiben. Auftrag erfüllt, bravo, setzen!
Dann geht’s los mit den Autokraten: Orban, Erdogan (wobei ich es für eine Sauerei halte, den Ungarn mit dem Türken in einem Atemzug zu nennen und zu vergleichen), Kaczynski aus Polen, Bolsonaro aus Brasilien und Duterte aus den Philippinnen. Die nächste Infamie – aber beabsichtigt – einen Jaroslaw Kaczynski mit einem Rodrigo Duterte gleichzusetzen. Aber wenn’s ihn glücklich macht, soll er halt, der Rauscher ... ... gebildete Menschen –  das sind die, die sich in der Zwischenzeit vom Lachsrosa des Standard nicht mehr beeindrucken lassen – nehmen das sowieso nicht ernst, da sie sich ihre eigene Meinung bilden und ihre Informationen nicht von Parteiorganen beziehen.
Und als Sahnehäubchen zwei Namen, die bald zu Autokraten zu zählen sein werden, nämlich Boris Johnson und der Name, der im Zusammenhang mit etwas Negativen nie und nimmer fehlen darf – Donald Trump, dessen autokratisches Verhalten laut seinem früheren Anwalt Cohen so weit gehen würde, dass er, sollte er die bevorstehende Wahl verlieren, nicht friedlich gehen würde, da er außerdem viel Anhänger im Heer der Waffennarren habe. Was soll uns damit insinuiert werden? Wenn Trump verliert, dann gibt es Bürgerkrieg?
Herr Rauscher, bis jetzt nur Miserere, aber sind Sie sich denn nicht einmal zu gut, einen frustrierten, gefeuerten Anwalt in seiner Enttäuschung zu zitieren?
Aber ein Name geht mir bei der Aufzählung der Autokraten ab, nachdem ich die genaue Definition von Autokratie gelesen habe: nämlich Angela Merkel, denn Autokratie bedeutet unter anderem, die Verfassung des Landes zu ignorieren und außer Kraft zu setzen, und das geschah unter Merkel öfters – bei der Migrationskrise, der Energiewende und bei der Griechenland-/deutsche-Banken -Hilfe.
Was, Sie glauben mir nicht? Dann darf ich Ihnen nahelegen, nachzulesen bei den Varfassungsrechtlern Prof. Schachtschneider, Prof. Papier, Prof. Kirchhof und Prof. Udo di Fabio, letzterer sogar in einem Gutachten und Papier und Schachtschneider in ihren Büchern. Und glauben Sie mir, diese Herren wissen, wovon sie reden und haben jedenfalls mehr Ahnung davon als Sie!
Aber Autokratie bedeutet nicht nur, die Verfassung zu brechen, sondern auch die Tatsache, über eine demokratische Wahl zu entscheiden, dass „diese rückgängig gemacht werden müsse“, von Chemnitz ganz zu schweigen. Also Mutti ist mit etwas nicht einverstanden, daher darf es nicht sein – ein mehr als gewöhnungsbedürftiges Verhalten einer angeblichen Demokratin.
Wie ich schon oft geschrieben habe: Merkel ist eine Autokratin mit einer leichten (?) Psychose und ist, als Tüpfchen auf dem i, ein kommunistische Schläferin, die ihr diktatorisches Handwerk in der DDR sehr gut gelernt hat.
Also: wenn Sie einen Boris Johnson als Autokraten bezeichnen und eine Angela Merkel nicht erwähnen – wer nimmt Sie überhaupt ernst außer ihrem Brötchengeber (vielleicht nicht einmal der)?

Arme Sau (eigentlich wollte ich Troll schreiben) aber bei Ihrem „Kopffleisch“ fiel mir das erste ein. Herr Rauscher, mein Germanisten-Vater hätte zu Ihren Ausführungen gesagt: „Themenverfehlung – nicht genügend – setzen.“

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PS: Wie üblich, die 
Frage an Radio Mekka: Darf ich mich jederzeit einer Mosche nähern?
Antwort Radio Mekka: Ja, außer du hast Knoblauch gegessen.
Gabir Ibn‘ Abdullah aus „Die Sammlung der Hadithe“ von Al-Buhari

Die FDP-Faschisten

von Fragolin


Erstaunlich, die „Alpen-Pravda“ bemerkt, dass es auch Hass und Hetze gibt, die augenscheinlich nicht von „rechts“ kommt, auch wenn sie sich natürlich scheut, das Kind klar beim Namen zu nennen – zu groß ist wohl die berechtigte Besorgnis, auf der Liste der selbsternannten Nazijäger vom gestern noch sich stramm am linksextremen Rand anschmiegenden Propagandablättchen der progressiven Klassenkämpfer und zivilgesellschaftlich-aufrechten Antifaschisten zum faschistischen Drecksblatt zu mutieren, das berechtigt mit Entglasungen, Erwärmungen und physischen Angriffen auf Mitarbeiter rechnen muss.

Wer die FDP kennt, vor Allem den unter Lindner und Kubicki herangezüchteten eierlosen Streichelweich-Verein, der schon deshalb kaum noch Wählerstimmen reißen kann, weil die Wähler gar nicht wissen, wofür sie die eigentlich wählen sollten, weil sie ja faktisch für gar nichts stehen, der kann über die momentanen Spielchen nur noch lachen.
"Du faschistische Drecksau. Häng dich auf!"
 Nein, so tönt es nicht etwa Höcke um die Ohren sondern Wolfgang Kubicki. Nun darf man ihn wohl so nennen, denn Begriffe wie „Nazischlampe“ oder „Drecksfotze“ sind ja inzwischen auch salonfähig geworden im freundlichsten Merkeldeutschland aller Zeiten, aber das ändert nichts daran, dass Kubicki mit einem Nazi ungefähr soviel gemein hat wie Merkel mit einer Patriotin. Doch für den außer Rand und Band geratenen linksradikalen Rand ist inzwischen alles „Nazi“ und von denen so bezeichnet zu werden bereits ein guter Hinweis, irgend etwas richtig gemacht zu haben.
„Pöbeleien sei er gewöhnt, aber auffallend und bedenklich sei die neue Maßlosigkeit.“
 Ne, Wölfchen, diese Maßlosigkeit ist absolut nicht neu, ganz im Gegenteil, sie ist gegenüber jedem, der offen zugibt, sich auch nur vorstellen zu können, die AfD zu wählen oder nur für wählbar zu halten, der inzwischen ganz normale tägliche Zustand. Für euch ist nur die Stoßrichtung ungewohnt; wenn Pöbler vom Schlage eines Stegner oder Maas oder Kühnert ihren primitiven Hass rausrotzen, dann lehnt ihr euch zurück und feixt euch eins, weil es getreu dem Floriani-Pronzip einen anderen trifft. Bisher fandet ihr gar nichts daran bedenklich, erst wo ihr selbst im Fadenkreuz des linksradikalen Alltagshasses steht, fällt es euch auf. Jämmerlich.
"Lange war die FDP nicht im Fokus von Linksextremisten. Das hat sich seit Mittwoch geändert."
Gewöhnt euch dran. Für Linksextremisten sind alle Nazis außer ihnen selbst, und die sind in ihrem Hass vollkommen zerfressen; wenn die euch einmal auf dem Radar haben, dann gewöhnt euch dran.
„So habe etwa die FDP-Politikerin Karoline Preisler in Mecklenburg-Vorpommern am Samstag zusammen mit ihrer Tochter fliehen müssen, nachdem ihr Haus mit Feuerwerks-körpern beschossen worden sei.“
Tja, soll sie froh sein; AfD-lern wurde die Gartenlaube angezündet, als sie darin schliefen, Radmuttern gelöst oder das Gesicht mit einem Schlagring massiert, auf Wahlhelfer geschossen, die Autos angezündet, Asphalt in den Hausflur gegossen. Und was war da von den angeblichen „Demokraten“ der FDP zu hören, die jetzt in Mimimi verfallen? Richtig: nix. Erst als ihr eigener Funktionär samt seiner ganzen Familie wegen linksradikaler Morddrohungen unter Polizeischutz gestellt werden mussten, seid ihr aufgewacht. Ja, der Hass der Linken trifft sippenhaftend immer die ganze Familie, da sind selbst Kinder nicht sicher.

Übrigens wäre mal interessant, wie viele Politiker in Merkeldeutschland momentan unter Polizeischutz leben müssen, weil die angeblich so gefährlichen „Identitären“ sie mit dem Tode bedrohen.
„FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg hatte zuvor Anfeindungen gegenüber Vertretern ihrer Partei als inakzeptabel bezeichnet.“
Warum? Weil ihr wie Nazis bezeichnet und behandelt werden, ohne welche zu sein? Tja, lernet, so geht der selbstreferenzierende Deutungskreis der Linksextremisten: „Weil du ein Nazi bist, sagen wir als aufrechte Antifa dir den Kampf an, und weil wir Antifanoten dich jagen, ist der Beweis erbracht, dass du ein Nazi sein musst.“

Nazi ist man in Merkeldeutschland nicht, wenn man irgendwo an der Ideologie Hitlers anstreift, sondern wenn man von linksradikalen Hetzern als solcher bezeichnet wird. Was ihr selbst glaubt zu sein, spielt keine Rolle, denn selbst die Kanzlerdarstellerin hört mehr auf Zecken als auf euch. Und wenn ihr noch ein kleines bisschen zur Reflexion fähig seid, dann fragt euch: Wenn wir schon zu Nazis gestempelt worden sind, obwohl wir keine sind, könnte es dann nicht auch sein, dass man auch die AfD zu Nazis gestempelt hat, obwohl sie keine sind? Weder der freiheitliche Meuthen noch der rechtskonservative Alt-CDU-ler Gauland?

Na?

Aber ich will euch nicht geistig überfordern. Soweit seid ihr noch nicht.

Montag, 10. Februar 2020

Die Demokratiezerstörer


Zu Andreas Unterbegers Artikel »Wie die Linke die Demokratie zerstört« erscheint folgender


Gastkommentar
von Oberösi


Ja, das waren halt Zeiten, vor 30, 40, 50 Jahren, als Österreich noch eine wirkliche Demokratie war: Die Linke wirtschaftete ganze Zweige der österreichischen Industrie in Grund und Boden, weil diese permanent die dauerklammen Kassen der SPÖ aufzufüllen hatte. Und die Kassen der Schwarzen wurden eben von den Gielbekreuzern, der Bundesländer-Versicherung oder anderen Konzernen und Banken aus ihrer Reichshälfte dotiert.

Beschäftigungsbolidik hieß für beide: nicht wirtschaftliche Notwendigkeiten sind primär für das Engagement zehntausender Mitarbeiter ausschlaggebend, sondern deren Eignung als dankbare Klientel, die bei den demokratischen Wahlen ihr Kreuzerl an die jeweils richtige Stelle zu malen hatten.

Für die Milliarden, mit denen fast ein halbes Jahrhundert lang permanent Betriebe und Banken über Wasser gehalten wurden, die neben der Plünderung durch die Politik darüber hinaus von großteils ungeeigneten wie überbezahlten Apparatschiks und Söhnen in Grund und Boden gewirtschaftet wurden, kam selbstverständlich der Steuerzahler auf.

Daß der Steuerzahler für das, was damals wie heute Demokratie heißt, aufzukommen hat, ist offen-sichtlich eine polit-anthropologische Konstante aller politischen Systeme.

Neu ist das Ausmaß, in dem sich die Baddeien den Staat und ihre Erhalter, die Steuerzahler, in einem Ausmaß zur Beute machen. Der Bürger verfügte in der angeblich so inhumanen feudalen Vergangen-heit zwar nicht über die Errungenschaften moderner Umverteilungs-Sozialsysteme, dafür aber über ein Ausmaß an persönlicher Freiheit (immer in Verbindung mit Eigenverantwortung), von dem wir heute nur mehr träumen können.

Der wahre Unterschied zu früher: die meisten Schweinereien wurden nur deswegen nicht ruchbar, weil Medien damals wie heute in erster Linie verschwiegen, und Gerichte und Justiz entsprechend agierten.

Weil es die segensreich-anarchischen Zustände im Internet, in den social medias noch nicht gab. Aber die Bolidik arbeitet bereits heftig daran, diesen Wildwuchs an Hetze (rechter natürlich!) und Haß zu beschneiden. Damit wieder Ordnung herrscht im Land, und bleierne Ruhe.

Dies alles hätte ein Ende, wenn die Mehrheit der Österreicher aufwachen würde und der "demo-kratischen" Charade ein Ende bereitet. Aber damit ist nicht zu rechnen, noch lange nicht. Denn, Hand aufs Herz: "Geht es uns denn nicht gut? So gut wie nie zuvor? Na also, was soll dann das ewige Raunzen?" sprach der Frosch im sich langsam erwärmenden Kochtopf ...


»Abschottung« vs. »Weltoffenheit«

von  it’s  me 


Am Freitag stellte Christian Lindner von der FDP die Vertrauensfrage und trat nach dem recht eindeutigen Votum für ihn vor die versammelte Presse und stellte fest, dass man mit der AfD keine Gemeinsamkeiten hätte, denn diese stünde für Abschottung, während die FDP für Weltoffenheit stünde. Auch dieser hochintelligente Mann ist eingeknickt, hat seine Cochones im Kanzleramt und bei den Linksfaschisten abgegeben, denn diese Schleimerei lässt keinen anderen Rückschluss zu.

Herr Lindner: Ich kann mich noch an die Zeit erinnern, als noch gar kein Schengener Abkommen existierte und ich am Grenzübergang Walserberg meinen Pass vorzeigen musste, dasselbe in allen anderen europäischen Ländern, dennoch fühlte sich niemand abgeschottet, denn ich konnte, da unbescholten, überall hinreisen und war als Devisenbringer sogar willkommen. 

Jedes Land hat, der Verfassung entsprechend, sogar die Pflicht, zu kontrollieren, wer den Einlass in ein Land begehrt. Dass es Menschen gibt, die diesen verfassungsmäßigen Zustand wieder herstellen wollen, können Sie doch nicht verurteilen, hat doch auch Merkel noch 2002 gefordert ( stand auch im Parteiprogramm der CDU ): 
„Die Außengrenzen der Europäischen Union müssen gegen illegale Zuwanderung und organisierte Einschleusung gesichert werden.“ 
Horch, horch! Ja, das sind Merkels Worte, und glauben Sie mir, es gibt sogar eine Rede von ihr im Bundestag, in der sie dasselbe sagt, wofür die AfD heute als Faschisten, Rechtsextreme und Nazis bezeichnet wird.

Sehen Sie den Widerspruch? Auch wenn Sie ihn sehen, kann man ihn so leicht unter den Teppich kehren, da sich im Krautland kein Medium finden wird, das sich dieses Themas annehmen wird, da Muttis Rache bekannterweise unbarmherzig ist. Da fällt mir ein Spruch aus einem Django-Film ein, den ich leicht abwandle: „ Gott vergibt, Merkel nie“.

Noch etwas will ich sie fragen: Wollen oder dürfen sie nicht sehen, dass kaum Flüchtlinge nach Deutschland kommen, sondern eher Menschen, die ins Sozialsystem strömen zur Rundum-versorgung, aber noch nie einen Cent einbezahlt haben?

Auch dazu hat sich Merkel bereits 2002 in fast hellseherischer Qualität geäußert: 
„Die Zuwanderung erfolgte also überwiegend nicht in Arbeitsplätze, sondern in die sozialen Sicherungssysteme“.
Was sagen Sie jetzt? Sprachlos? Quelle übrigens wie oben.

Noch eine Frage zum Thema Abschottung: Als im Juni 2015 der G7-Gipfel im Schloss Elmau stattfand, hat man alle Grenzen geschlossen und Kontrollen wie in alten Zeiten durchgeführt, im Rahmen derer 360.000 Menschen kontrolliert wurden und jede Menge Krimineller und Illegaler der Polizei ins Netz gingen ( insgesamt 3.500, davon viele Schleuser).
Finden sie nicht auch, dass der autochthonen Bevölkerung nicht dasselbe Recht zustünde wie einer Merkel und ihren Gästen, hat doch die Genossin Vorsitzende immer gesagt, dass Angst ein schlechter Ratgeber sei. Wozu Grenzkontrollen und wenige Wochen später offene Grenzen für jedermann? Sehen Sie den Widerspruch oder dürfen Sie ihn nicht sehen? Ist Ihre Angst vor den linken System-medien so groß, dass Sie, sollten Sie nicht auf Merkellinie schwimmen, als Faschist bezeichnet werden?
Und eines muss ich Ihnen noch unter die Nase reiben: Das Verbrechen, die Grenzen am 5. September 2015 für jedermann zu öffnen, hat nichts mit Weltoffenheit zu tun, viel eher schon mit Dummheit, einem großen Maß an Selbstzerstörungstrieb und einer Missachtung des Grundgesetzes.
Wollen Sie vielleicht behaupten, die USA, Australien, Singapur oder Neuseeland wären nicht welt-offen? Sie sind es, nur selektieren sie, wer in ihr Land hinein darf und wer nicht – und beides gereichte diesen klassischen Einwanderungsländer zum Vorteil. Der ehemalige Premier Singapurs ging sogar so weit, dass er sagte, dass Chinesen immer die Majorität im Land stellen müssen und aus dem Ausland nur die Qualifiziertesten eine Aufenthaltserlaubnis bekommen. Und dieses Land ist so was von weltoffen und nicht abgeschottet, denn sonst wäre es noch immer ein Sumpfland mit Gelbfieber und Malaria und kein höchstentwickeltes Industrieland.
Das für Österreich Blamable daran: Österreicher, die eine FH absolvieren, bekommen keine Arbeits-erlaubnis in Singapur wegen mangelnder Qualifikation. Auch Abgänger der Universität Wien, da diese manchmal aus dem Ranking der 200 besten Unis der Welt rausfällt, und dieses Top200-Ranking ist einmal Grundvoraussetzung dafür, in Singapur arbeiten zu dürfen. Das Thema Bildung wäre wert, gesondert behandelt zu werden.
Soviel zu internationalen Standards bezüglich Abschottung/Weltoffenheit, wobei ich leider erkennen muss, dass Sie den Unterschied nicht sehen oder sehen dürfen, ohne von Mutti und ihrer Entourage abgestraft zu werden.
Conclusio: Ihre „Weltoffenheit“ bedeutet, Grenzen abzuschaffen und jedes Gesindel hereinzulassen, und wenn sie einmal da sind, alimentieren bis zur Familienzusammenführung, auch wenn das den deutschen Staat 50 Milliarden pro Jahr kostet (Zahlen sind von Prof. Sinn und Prof Raffelhüschen).

„Abschottung“, wie es z.B. in einem früheren, friedlichen Europa üblich war und heute noch üblich in den USA, Kanada, Singapur, Australien, Südafrika und Neuseeland, von den muslimischen Ländern ganz zu schweigen, sind Nazi, faschistisch und retro.
Herr Lindner, ich habe Sie für intelligenter gehalten – oder sind Sie einfach einer der vielen, die sich bei Mutti schon einen braunen Hals geholt haben?

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PS: Der übliche Hadith:
Frage an Radio Mekka: Werde ich bestraft, wenn ich Selbstmord begehe?
Antwort Radio Mekka: Ja, aber nur, wenn du mit einem Gegenstand Selbstmord begehst, denn mit diesem wirst du am Tag der Auferstehung bestraft werden.
Thabit aus 401 Hadithe dfür den Islamunterricht

Gedanken zum Tag

von Fragolin

So schnell, wie Lindner den Kotau vor der meckernden Merkel gemacht hat, beschleicht mich langsam das Gefühl, der hat damals auch auf ihre Weisung die Koalitionsverhandlungen platzen lassen, weil Merkel mit Gewalt die GroKo wollte. Nur Arm in Arm mit der in den linksextremen Sumpf abgerutschten SPD hat sie Zugriff auf die radikale Antifa als nützliche Idioten.

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Dem Gewählten die volle Verantwortung zu geben für jene, die ihn in einer geheimen Wahl gewählt haben, ist nicht nur ein Schlag in dessen Gesicht, sondern eine Perversion des Grundgedankens der Demokratie. Wer sich zu einer geheimen Wahl stellt ist niemals in einer anderen Pflicht als seine vorher öffentlich im Wahlkampf gegebenen Versprechungen zu halten. Gegenüber jedem.

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Forsa hat sofort nach dem Wunder von Erfurt („Wir retten die Demokratie, indem wir sie abschaffen!“, die neue Version des „Fucking for virginity!“) eine Umfrage veröffentlicht, wonach jetzt Rot-Rot-Grün eine satte Mehrheit hätte. Warum also noch wählen? Forsa fragt ein paar Leute, am Besten in Uni-Nähe oder auf dem Parteitag der „Linken“, und Merkel setzt entsprechend einen Landesverweser ein...

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In Graz hat die Direktorin einer Berufsschule eine neue Methode gefunden, wie man renitent eigene Meinungen vertretende alte weiße Männer nach dem Hinausmobben final aus dem Schulbetrieb entfernt, und der Polizei offenbar sein Foto mit dem Hinweis geschickt, er würde sich nach der zugestellten unbefristeten Freistellung widerrechtlich in der Schule aufhalten und Kolleginnen bedrohen. Das Sondereinsatzkommando stürmte die Schule, warf sich auf den Ahnungslosen, der gerade seine Abschiedsrunde bei den Kollegen machte, und schleppte ihn wie einen Amokläufer vor aller Augen aus der Schule.
So geht emotionale, zarte weibliche Führung. Wenn das Schule (oh, Wortspiel!) macht, wird der Bestand an männlichen Lehrern wohl bald gegen Null gehen. Der Ruf der Landesberufsschule in Graz ist eh schon länger unterwegs Richtung Keller.
Ich überlege gerade, das brutale Vorgehen weiblicher Führungskräfte gegen nicht ihrem Kurs blind folgende Männer künftig als „Hinausmerkeln“ zu bezeichnen.

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Die sich mehrenden „Beziehungstaten“ unserer Neubürger beruhen nur auf einem kleinen interkulturellen Missverständnis. Die Frauen wollen halt einen rassigen Stecher, und erst wenn dieser das Messer zückt, bemerken sie, dass dieser Begriff doch etwas anderes bedeutet als gedacht.

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Was ist eigentlich die klügere Strategie, Menschen aus einer Seuchensperrzone ausfliegen zu lassen oder sie so lange dort zu lassen und zu versorgen, bis die Gefahr gebannt ist?

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Coronavirus: jetzt über 80 Tote an einem Tag. Wie es scheint, lag ich mit dem Denkansatz „Exponentialrechnung“ nicht ganz daneben.

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Die Gesellschaft ist gespalten.
Die Einen wollen mehr „Willkommen“, die anderen wollen mehr „Willgehen“.

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Strache ist beim Schifahren auf die Nase gefallen. Jetzt also auch da.

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Und zum Schluss ein Tipp an die Zopfgretels dieser Welt:
Die größten Klimasünder sind „Sodastream“, die verkaufen sogar Kartuschen mit CO2, um dieses klimaschädlich freizusetzen.

Sonntag, 9. Februar 2020

Die Demokratie-Simulation der Linken

von  it’s  me 


Die unwürdigen Ereignisse von Thüringen lassen mich an Rolf-Peter Sieferle (R.I.P.) denken mit folgender Aussage:
Von der Vielzahl starker Ideologien, die das 20. jahrhundert beherrscht und mobilisiert hatten, ist nur noch das fadenscheinige Banner des Anti-faschismus übriggeblieben. Um so heftiger klammert man sich daran und versucht, ihn zu einer Art Staatsreligion zu machen.

Video zum Sonntag

von Fragolin


Was reicht aus, um von Ihro Majestät der Hosenanzüglichen die Pumps in den Hintern gedrückt zu bekommen? Allein schon, per Twitter einem Wahlsieger der FDP eine Gratulation zu schicken:



Abgesehen davon, dass die Frage erlaubt sein muss, ob es immer noch einen „Ostbeauftragten der Bundesregierung“ braucht, wenn deren Kanzlerin selbst aus dem Osten ist, so ist es doch sehr bezeichnend, warum und auf welche Weise dieser dazu ermuntert wurde, politischen Harakiri zu begehen.
Modern Times. Früher schickten die Regenten ihren Schranzen, wenn diese aus ihrer Sicht einen Fehler gegenüber der Majestät begingen, eine Schatulle mit einem roten Faden oder einem Messer, heute werden sie zum persönlichen Gespräch bei der Kanzlerin geladen.

Samstag, 8. Februar 2020

Splitter

von Fragolin

Eine seltsame Strategie: die Demokratie retten, indem man sie abschafft.

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Gestern war die AfD die neue NPD. Heute ist es bereits die FDP.

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Neulich beim Kaninchen- und Kleintierzüchterverein Muckenbach-Fiersheim: „Ich bewerbe mich um den Posten als Vereinspräsident, aber ich lehne es strikt ab, diese Funktion der Fraktion der Züchter der Braunhasen zu verdanken und werde sofort das Amt wieder niederlegen, wenn auch nur einer von denen mir seine Stimme gibt!“

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Die Politik macht mit ihrem Benehmen immer mehr Bürger wütend, nur um sich dann hinzustellen und gegen "Wutbürger" zu wettern. Protestwähler, Wutbürger und AfD gibt es nur deshalb, weil ihre angeblichen Feinde sie selbst erst erschaffen haben. Weil Linke so unerträglich sind wie sie sind, erschaffen sie Rechte, wo immer sie wirken, nur um diese dann mit Hass zu verfolgen, was sie noch unerträglicher macht.

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Linksradikale sind nicht die Gegner des Kapitalismus sondern seine Parasiten.
Sie sind Flöhe, die nicht nur den Hund beschimpfen, sondern ihn umbringen wollen.

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Früher kamen aus unseren Schulen Volltrottel, Halbtrottel, Musterschüler und Nobelpreisträger. Nachdem das Schulsystem harmonisiert und die diskriminierende Leistungstrennung abgeschafft wurde, konnte man das auf zwei Klassen reduzieren: Musterschüler und Nobelpreisträger…

...warte, der Satz geht noch weiter…

… sind es nicht.

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Ich stelle mir gerade vor, der Film „Armageddon“ hätte in der EU gespielt und statt Bruce Willis hätten sie nur Ursula von der Leyen gehabt. Bis man die „Gorch Fock“ zu einem schwangerentauglichen Raumschiff mit umweltfreundlichem Sonnensegel und Ionenantrieb aus biologisch abbaubarer Maisstärke, gewonnen aus nachhaltiger Landwirtschaft, umgerüstet hätte, die Bedienungsanleitung in gendergerechte Sprache übersetzt und die Kandidaten für die Mission nach geschlechtergerechten, diversitätsberücksichtigenden und antidiskriminierenden Gesichtspunkten zusammengestellt hätte, bei der penibel darauf zu achten gewesen wäre, dass kein potenzieller AfD-Wähler dabei ist, wäre der erlösende Komet schon längst in Brüssel eingeschlagen; mitten in einer Rede der Fraktion der Grünen, die die rechtsextreme Panikmache xenophober Hetzer vor einer Zerstörung durch aus dem Weltall illegal einreisende Eisklumpen und die dem zugrunde liegende allgemeine Kometenfeindlichkeit der Faschisten anprangert.
Die Amerikaner hätten das Unglück wahrscheinlich auch nicht abwenden können, aber sie hätten es inzwischen wenigstens versucht.

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Und zum Abschluss eine Frage an Radio Eriwan: „Können Grüne schwimmen?“
Antwort: „Im Prinzip ja, denn sie sind innen komplett hohl, aber leider sind sie alle auch nicht ganz dicht, deshalb gehen sie am Ende trotzdem unter.“

Freitag, 7. Februar 2020

Kickl in Berlin





Cold? Hot!


Kleine Warnung: den Ton besser abdrehen — das Gewinsel ist ja wirklich schwer zu ertragen. Aber die Maiden sind recht fesch, keine Frage ....




Demokratie

von Fragolin

Wenn durch freie, geheime und demokratische Wahlen Volksvertreter in ein Parlament entsandt werden, die ihrerseits in freien, geheimen und demokratischen Wahlen einen Ministerpräsidenten ernennen, dann ist das Faschismus.

Wenn der Ernannte samt seiner Familie mit massivem Polizeischutz vor den Morddrohungen des linksextremen Randes flüchten muss und ihm von der Regentin persönlich ausgerichtet wird, das Ergebnis dieser Wahl müsse sofort rückgängig gemacht werden, dann ist das Demokratie.

Wer immer sich gefragt hat, wie in den Dreißigern des letzten Jahrhunderts in Deutschland passieren konnte, was passiert ist - das ist die Antwort.

»... lange hat niemand mehr das politische System in Deutschland in seiner Hässlichkeit und Verzweifelung so deutlich vorgeführt«


Trefflicher Schluß in einem Kommentar von Llarian zu jüngsten Ereignissen in »Zettels Raum«:
Es war schon ein lustiges Husarenstück, das die Thüringer AfD (ja, die Höcke-AfD) da zusammengebracht hat. Statt sich mit der ihr zugedachten Rolle am Katzentisch zufrieden zu geben, wählte man, scheinbar recht unerwartet, halt geschlossen den Kandidaten der FDP und -schwupps- war dieser dann Ministerpräsident von Thüringen. Der Coup war von A-Z gut geplant, er war unerwartet, er war angetäuscht (man stellte ja einen eigenen Kandidaten auf) und er war richtig zeitlich durchgeführt in genau dem Wahlgang, wo er Sinn machte. 
Auch die Diskussion dazu ist sehr lesenswert.