Donnerstag, 9. November 2017

Fußball in Schwarzweiß

von Fragolin

„Die Mannschaft“ hat ihren Namen als „Deutsche Nationalmannschaft“ bereits verloren, die Nationalhymne singen auch nur noch ein paar Unverbesserliche mit und jetzt wurde auch das Trikot endlich von diesen selbst der Obersten Herrscherin Teutoniens offensichtlich zutiefst verhassten Nationalfarben befreit. Entsprechend dem neuen gesellschaftlichen Klima auf dem bevölkerten Territorium werden auch die Kasperkostüme der balltretenden Rasenclowns nun in fröhlichem Schwarzweiß gehalten.

Jetzt muss nur noch die Rothe Brigade, dieses Kollektiv der Hirnveralgten um Eckardt Göring und dessen gesichtsbehaarter Frau Antonia Hofreiter, oder wie die Zentralorgane dieser Individualverwirrten auch immer heißen, in den Koitusvertrag zum fröhlichen Bettenrammeln mit Merkel und Lindner, das strikte Verbot schwarzrotgoldener Winkelemente und Gesichtstapezierungen in Fußballstadien unter Androhung schwerer Strafen wie dem Absingen des kompletten Albums von Conchita Wurst, der dunklen Schwester von Antonia Hofreiter, oder dem Bemalen von Weihnachtsbaumkugeln mit dem verweinten Gesicht von Claudia Roth, durchsetzen.
Und, ganz wichtig, den Rasen grau einsprühen. Dann ist Fußball endlich so farbenfroh, wie wir uns Multikulti niemals vorgestellt, aber immer wieder geliefert bekommen haben.

Oder hat nicht jeder der älteren Generation, wenn er von einer „verschleierten Frau“ gehört hat, nicht sofort an die „bezaubernde Jeannie“ gedacht, die mit einem Hauch von Tüll und einigen Quadratzentimetern Stoff, die an genau den richtigen Stellen fehlten, alles besaß was die begehrenswerten Attribute einer Frau auf neuerdings widerlich sexistische Weise absolut geil aussehen ließen? Und was haben wir geliefert bekommen? Schwarze wandelnde Stoffsäcke, etwa so erotisch wie ein Kartoffelsack, die zehn Schritte hinter einem in ebensolches Schwarz gewickelten grimmigen Fusselbart dahinschlurfen wie Mumien mit Herzschrittmacher.

Dieses Bild sollten wir vor Augen haben, wenn die Schwarzweißen dem schwarzweißen Ball hinterherrennen, vom Schwarzen angepfiffen, der wohl bald nicht mehr rote und gelbe Karten aus der schwarzen Hose zieht, um die vom grünen Wächterrat zu den Spielen geschickten Spielbeobachter nicht in spontane Weinkrämpfe verfallen zu lassen, die sie bei dieser verhassten Farbkombination immer wieder übermannt, sondern hellgraue und dunkelgraue Karten. Denn allen wird bei der nächsten Meisterschaft der Herzen endgültig klar: Es war Quatsch, sich wegen Fußball extra einen riesigen Farbfernseher zu kaufen. Den gibts nur noch in Schwarzweiß.


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Die spielten doch eh in schwarz weiss rot, den Farben des Kaisers.

Hingucker hat gesagt…

Jajaja. Sie können noch so angestrengt hier Ihre kabarettistische sein wollenden Wortkaskaden um sich schleudern - dass auch eine Nationalmannschaft siegen und nicht singen soll, können auch Sie nicht ändern. Und da sieht es mit der "Mannschaft" nun mal ganz anders aus als mit Ihrer (ebenfalls schwarz-weißen) Ösi-Truppe, die einmal mehr die WM vom heimischen Fernseher verfolgen darf.
(Nach Überzeugung dieses Blogs sicherlich dem Tatbestand geschuldet, dass ihr wichtigster Spieler "anderspigmentiert" ist.)

Lederpille hat gesagt…

Politisch korrektes Schwarz-weiß-Denken mit dem Modetrend zum verwaschenen Einheitsgrau als designter Wesensausdruck der vom Multikulti-Merkelregime befohlenen neuen Buntheit.

Aber die Michels werden weiterhin 'ihren' heutigen Gladiatoren zugrölen wie der altrömische Plebs vor 2000 Jahren den ihren.

Die Evolution scheint bei der 'schwarmintelligenten' Bevölkerungsmehrheit also gerade eine Weiterentwicklungspause zu machen.

Was will man von solch einem Bollwerk an Ballaballa-Dummheit eigentlich für kluge Ideen erwarten?

Gerd Franken hat gesagt…

Es gab mal eine Generation, die dem Farbfernsehen entgegen gefiebert hat.

Laurentius Rhenanius hat gesagt…

"Ich bin ein Preuße, kennst Du meine Farben? ..." Der DFB ist wieder bei den traditionellen Farben angekommen, den Farben Preußens. Bunt ist die Republik schon so mehr als genug!

Biedermann hat gesagt…

Schwarz ist zwar die Abwesenheit von Licht, dafür sind im Weiß alle Spektralfarben enthalten. Also bitte, lassen Sie Ihre Phantasie spielen. Fußball wird immer snobistischer.

Anonym hat gesagt…

Wer kennt noch "Klapperzahns Wunderelf"? - "Wir können nicht gegen euch spielen, weil ihr Profis seid. Wir spielen um die Ehre, aber ihr spielt um Geld."
D.a.a.T.

Fragolin hat gesagt…

Werter Hingucker,
danke für die lobenden Worte. Ganz besonders für Sie schreibe ich gerne, und das jeden Tag. Wenn Sie wüssten, warum, könnte ich es glatt bleiben lassen, aber Sie werden es nie verstehen. Und so werde ich weitere Wortkaskaden produzieren und Sie können sich darüber echauffieren.
Ist die Welt nicht schön?
MfG Fragolin

Anonym hat gesagt…

Endlich wieder schwarz- weiß meine Herren; Die Farben des Deutschen Ordens!
Sind die Mannschaften doch eh zu bunt, ist ja schon mal ein Anfang.
Leider geht man gerade in Oesterreich zZt. den anderen Weg mit dümmlicher rotweißroteinfärberei.

Und zum Singen, bitte nur durch jene welchen das Lied der Deutschen auch gedichtet wurde.

Der Rest soll dabei in zweiter Reihe stehen, besser noch am Rasenrand.

Servus aus Wien!Nor.V.




Hingucker hat gesagt…

Jo mei, wenn ich mich nur halb so viel echauffieren würde wie Sie über alles und jedes, wär ich längst dem Herzkasper erlegen. Lassen Sie Ihre Ösi-Kicker "Deutschland, Deutschland über alles" singen, es wird nix nützen, sie werden weiter am Katzentisch mit den Fidschi-Inseln und anderen Versagern sitzen.