Mittwoch, 24. August 2016

Sie ist eine Wunderwaffe, vor allem in Deutschland und Österreich ...

... wirkt sie prompt und zuverlässig: Konservative Islamverbände haben in trauter Eintracht mit selbst ernannten Hütern der politischen Moral ein probates Druckmittel zur Hand: die Islamophobie. Um die Wirkung noch zu verstärken, wird die vermeintliche Islamophobie – ein in sich nicht schlüssiger Begriff – mit Rassismus und Hetze, je nach Gusto, verstärkt. In diese Kerbe schlagen seit dem Putschversuch in der Türkei deren Politiker, ja neuerdings auch viele türkischstämmige Österreicher und selbst Intellektuelle unter ihnen. Sie lassen sich von Fundamentalisten und von Erdoğan vereinnahmen und sprechen plötzlich von „uns Türken“, selbst wenn sie schon in zweiter oder dritter Generation Österreicher sind und Karriere gemacht haben.

Beim Islamophobie-Vorwurf wird kein Unterschied gemacht, ob es sich um sachliche und fundiert argumentierte Kritik handelt oder um rüde Anwürfe und pauschale Verunglimpfungen, die zu Recht verurteilt werden. Das Ziel dieses Islamophobie-Reflexes: die Ausschaltung der Meinungsfreiheit und damit von Kritik.
... bringt "DiePresse" in einem exzellenten Artikel von Gudula Walterskirchen das allgegenwärtige Geschwätz von "Islamophobie" auf den Punkt. "XY...phobie" — es nervt schlichtweg, wie hier ein psychiatrischer Fachterminus von hirnamputierten Zeitgeist-Surfern geradezu vorsätzlich mißbraucht wird! Ein Kommentarposting in der "Presse" führt das dumme Phobie-Gerede gekonnt ad absurdum:

Phobie?

Ich habe keine Weltuntergangsphobie, aber erleben will ich ihn auch nicht. Alles klar?
Touché! Chapeau!



Kommentare:

Fragolin hat gesagt…

Eine Phobie ist eine Geisteskrankheit.
Alle muslimischen Axt- und Machetenschwinger, Pistoleros und Bombastos der letzten Wochen wurde bescheinigt, nicht alle Kerzen im Kandelaber zu haben. Psychische Störung, Traumatisierung, Depression - die ganze Liste möglicher Fehlschaltungen im Oberstübchen. Scheinbar ist die einzige Geisteskrankheit hier der Islam selbst: Morbus Islam, das Ergebnis koranschulender Gehrinwäsche, Imamisierung der Region zwischen den Ohren, Verabschiedung von der Realität und Eintauchen in den Surenbrei; selbst Ausfluss eines wahrscheinlich von Gotteskomplexen und Epilepsie gebeutelten Wüstensohnes.
So gesehen ist der Wunsch, selbst mit dieser Geisteskrankheit nicht in Berührung kommen zu wollen und mit den Erkrankten nicht in einem Haus leben zu müssen die gesündeste Geisteshaltung, die man sich vorstellen kann. Wer seinen ebenso übertriebenen Helferkomplex an denen therapieren möchte, soll das nicht bei uns und nicht von unserem Geld tun. Danke!

Conservo hat gesagt…

Ich stimme im Grundsatz natürlich zu, möchte aber dennoch den verbalen Akzent etwas anders setzen. Es ist für mich nicht relevant, ob "Phobie" angeblich ein pychiatrischer Fachterminus ist. Als einer, der noch humanistische Bildung geniessen durfte, weiß ich, was "phobein" eigentlich heißt: sich fürchten, Angst haben.

Und Furcht und Angst habe ich allerdings vor dem, was muselmäßig auf uns zurollt. Die "German Angst" ist ja auch längst zurückgekehrt, Gottseidank! Ich habe F.J. Strauß sehr verehrt, aber mit seinem Manra "Angst ist ein schlechter Ratgeber", lag er leider voll daneben. Angst ist der beste Ratgeber, den es momentan gibt. Auch wenn das unsere System-Politruks immer noch nicht verstehen wollen.

Ergo: Ja, ich bin islamophob, und das ist auch gut so!