Dienstag, 2. August 2016

Ortner redet Tachles


Wenn man seine Gäste auffordern muss zu gehen

Die Gewaltkulturen der arabisch-islamischen Welt infizieren Europa mit von dort Geflüchteten immer mehr. Das ist völlig inakzeptabel – aber korrigierbar.
 (Die Presse


Wer es noch vor einem halben Jahr gewagt hat auszusprechen, dass die Anwesenheit Hunderttausender junger Männer aus extrem gewaltbereiten, frauenfeindlichen und antisemitischen Kulturen in Westeuropa mit gewissen Risken behaftet ist, wurde von medialen Volksgerichtshöfen der politischen Korrektheit im Schnellverfahren diffamiert: Islamophober, Rassist, Nazi lautete das Standardurteil, verkündet via Facebook und Twitter. Berufung nicht vorgesehen.
 Nur eine Kritik sei erlaubt: Gäste hat man sich eingeladen. Unsere "Gäste" haben sich eingeladen. Wofür sie mit Recht eine andere Bezeichnung verdienen ...





Kommentare:

Lisieux hat gesagt…

Stimme grundsätzlich zu. Wobei mir die - angesichts der Aktualität zwar verständliche - einseitige Fokussierung auf die Musels nicht gefällt. Bis auf das Christentum haben ALLE Religionen ein Gewaltproblem. In Indien gibt es seit Jahrzehnten grauenvolle Massaker durch die Hindu-Mehrheit (vor allem an den Musels, muss fairerweise gesagt werden), in Burma, Korea, Japan u.a. ostasiatischen Ländern blutige Christenverfolgungen durch die Buddhisten, in Israel zumindest Folter in Gefängnissen und v.a. den durch das Judentum offiziell erlaubten hunderttausendfachen Massenmord an ungeborenen Kindern, Euthanasie an Alten und Schwerkranken, und und und.

Die einzige Religion, die auf Gewaltlosigkeit basiert, ist das Christentum. Weshalb es auch die einzige wahre Religion ist. Die anderen sind falsche Religionen.

'Staat und ... Kirche/Synagoge/Moschee/Tempel' hat gesagt…

Ist das satirisch, Herr Lisieux, oder was....
Das punktuelle Herausgreifen von Beispielen "blutiger Verfolgungen..." ausgerechnet "durch Buddhisten"(?) aus asiatischen Ländern, der Mord- und Foltervowurf an das Judentum und das Drängen des Islams in die Opferrolle erscheinen mir doch seeehr subjektiv.
Es wird dem Anspruch der selbsternannten 'Religion des Friedens' (hier: NICHT Christentum!) auch nicht gerecht, wenn ich von Pakistan über Afghanistan, Irak, Syrien, Saudi-Arabien bis nach Jemen und wieder hoch nach Algerien, Libyen bis nach Europa schaue... Die Bevölkerung in Europa ist gegenwärtig nicht durch das Wirken von Buddhisten verunsichert, tief gespalten, mit Verachtung oder Tötung bedroht.

Außerdem: Zur Aussage 'Die einzige Religion, die auf Gewaltlosigkeit basiert, ist das Christentum. ....die einzig wahre Religion... Die anderen sind falsche Religionen.' - fallen mir auf Anhieb eine MENGE Gegensprecher ein.
Die würden auch nicht lange friedlich bleiben und sich mit Sprechen aufhalten. Denn sie dulden keinen Widerspruch. Sie lehnen es ab, dass ihre Religion kritisiert, hinterfragt, analysiert, kategorisiert, historisch & theologisch untersucht oder gar karikiert wird!!

Arminius hat gesagt…

Nun ja, ein Großteil von unseren "Gästen" kann sich mit Fug und Recht als von Mutti eingeladen betrachten.

Lisieux hat gesagt…

@"Staat und Kirche...":
Eben! Wegen dem, was Sie über die aggressiven Haltungen der anderen schreiben, ist das Christentum die wahre Religion, weil sie als einzige gewaltlos ist.

Anonym hat gesagt…

Ebenfalls sehr lesenswert:

"Ich weigere mich, zu schweigen
In Deutschland zwingen Politiker und Medien die Bevölkerung, ein Narrativ von einer Willkommenskultur zu übernehmen, wonach 1,5 Millionen Flüchtlinge aus Nahost und Afrika ein Segen für Europa seien..."

http://mobile2.bazonline.ch/articles/57a41c06ab5c3713a1000001

Adebar, Dank an #Kolja Bonke

Le Penseur hat gesagt…

Chère Lisieux,

... die wahre Religion, weil sie als einzige gewaltlos ist.

Schreiben wir angesichts der Geschichte lieber "sein will"! Schon das wäre ein ziemliches Alleinstehungsmerkmal (vielleicht mit Ausnahme von Buddhismus und Taoismus und ein paar kleinen Sekten).

Der Islam will es ja nicht mal, ganz im Gegenteil!

BernardoGiuseppe hat gesagt…

Ein spekt, der auch untr Islamkritikern aus meinert Sicht zumeist zu wenige gesehen wird: die unerträgliche Dekadenz des "westlichen Liberalismus". Je dekadenter der Westen wird, desto mehr radikalisieren sich junge Musels. diese haben eben nicht das Bedürfnis nach Integration, im Gegenteil, sie wollen sich von der westlichen Dekadenz so weit als möglich distanzieren. Die an sch sehr löblichen patriarchalen Strukturen islamischer Länder fördern dies (und das wäre an sich gut). Die unsägliche Gender-Ideologie selbst radikalisiert junge Muslime und erzeugt einen diffusen Hass auf den gesamten Westen. Und damit auch auf das Christentum. Ihnen ist der Atheismus sogar dem Christentum gleich (ein Vorwurf, den die Antike schon hatte). Wenn man so manchen Kirchenvertreter bis zum Papst selbst hinauf anschaut, könnte man dieser Sichtweise heute fast zustimmen. Diese radikalisierten Muslime wollen also die Zerstörung der westlichen Lebensweise, in der zwar ständig von "Werten" gefaselt wird, die man "verteidigen" müsse, die es aber faktisch längst nicht mehr gibt, weil an ihre Stelle die "Diktatur des Relativismus" (Benedikt XVI.) getreten ist.

Im Grunde muss man viel schärfer als mit den Musels mit uns selbst, bzw. dem lemminghaften "Westen" ins Gericht gehen.

kennerderlage hat gesagt…

@bernardogiuseppe:

und deshalb sind die museln in saudiarabian, pakistan, aegypten etc. an der spitze der pornokonsumenten im internet. weil ja die patriarchalen strukturen so "loeblich" sind, und weil die "dekadenz des westlichen liberalismus" so abstoesst.

ich bin auch kein freund des genderismus, aber gegen frauen wegen der "familienehre" steinigen und maenner zu gotteskriegern erziehen, erscheint er mir als fast unwichtiges detail.

Solowjew hat gesagt…

Ich finde gewisse Engführungen in den Postings feststellbar. "BernardoGiuseppe" weist auf einen ernstzunehmenden Sachverhalt hin. Dazu ein beeindruckendes Zitat aus dem Munde des derzeit bedeutendsten, wichtigsten christlichen Kirchenführers weltweit, des russischen Patriarchen Kyrill:

"Man kann im einstmals glücklichen Europa heute Paraden der sexuellen Minderheiten abhalten, das wird begrüßt, aber eine Million von frazösischen Konservativen, die die Familienwerte verteidigen wollen, wird von der Polizei auseinander getrieben. Wenn man nichttraditionelle Beziehungen Sünde nennt, wie es uns die Bibel befiehlt, und man ist Priester oder Pfarrer, dann kann es sein, dass man nicht nur die Möglichkeit verliert, Gottesdienst zu halten, sondern dass man ins Gefängnis kommt. (...)
Deshalb kann man es verstehen, wenn gläubige Menschen zu Terroristen werden, weil sie in einer Gesellschaft leben wollen, wo der Glaube im Zentrum steht, wo religiöse Gesetze herrschen, im Unterschied zur heutigen weltweiten Zivilisation, die gottlos ist, säkular und in ihrem Säkularismus auch radikal."

Mag das "Verständnis" dafür, dass man aus Glaubensgründen Terrorist wird, auch überzogen sein, aber der Patriarch spricht etwas absolut Wahres aus: der Feind steht links! Das kann nicht klar genug gesagt werden. Und das heißt eben auch: der Feind ist nicht einfach nur "der Islam", sondern mindestens so sehr der gottlose, degeneriete, linksgrüne Westen, den es zu bekämpfen gilt.

Insofern kann ich die in dem Interview vom Patriarchen des weiteren aufgeführte Unterscheidung zwischen den Mehrheit friedliebender, frommer Muslime und der terroristischen Minderheit sehr nachvolziehen. Ein frommer Muslim, der moralethisch dem christlichen Abendland 10x näher ist als jeder Linksgrünliberale im Westen, ist auch mir näher als die ganze Politbagage, die im Westen die Macht hat.

Der Patriarch hat Eier! Und er weiß noch, dass das Christentum in seinen besten Zeiten auch eine wehrhafte, känpferische Religion war.

kennerderlage hat gesagt…

@solowjew:

" Ein frommer Muslim, der moralethisch dem christlichen Abendland 10x näher ist als jeder Linksgrünliberale im Westen, ist auch mir näher als die ganze Politbagage, die im Westen die Macht hat."

nope! ein frommer musel SCHEINT moralethisch dem christl. abendland naeher zu stehen, steht ihm aber nicht naeher, denn seine ethik ist eine ethik der unterwerfung. im islam gibt es kein theodizee-problem! eine naehe gaebe es vllt. zum christl. mittelalter - aber gott behuete, dass wir sowas in europa anstreben!

wehrhaftes christentum schoen und gut: aufs kopf abschneiden von nichtchristen und an den kran haengen von schwulen kann ich dankend verzichten. da sind mir ja linksgruenliberale noc h lieber. nicht viel lieber, aber doch.

Solowjew hat gesagt…

@Kennerderlage:

Ich habe mit keinem Wort von den Musels geschrieben, die anderen den Kopf abschneiden und Schwule an den Kran hängen. Über solche Barbaren gibt es unter denkenden Menschen sowieso keine zwei Meinungen.
Sondern ich habe natürlich von den großen Mehrheit der normalen frommen Muslime geschrieben (und auch im Islam sind die Terroristen aufs Ganze gesehen natürlich eine kleine Minderheit!), die ehrbar leben, den althergebrachten konservativen Werten verpflichtet sind und vor allem, was sehr beeindruckend ist, noch eine im guten Sinne patriarchale Lebensordnung hochhalten, wo die Frauen keine Emanzipations-Flausen im Kopf haben, sondern sich um die Geborgenheit des heimischen Hauses kümmern.

Und selbstverständlich sind mir als Konservativen solche Muslime viel näher als die Politruks unseres Linksgrün-Systems, die uns Feminismus, Emanzipation, Gender und all diese linksgrünen -ismen erst eingebrockt haben.

Mit dem IS wird man früher oder später fertig. Inzwische mehren sich ja die Berichte, dass der IS schwer in die Defensive geraten ist. Dagegen ist das westliche System ein viel schwererer Brocken. Hier ist die Front, dieses System gilt es in erster Linie zu bekämpfen!!