Mittwoch, 14. September 2011

»Können Zentralbanken Bankrott gehen?«

... fragt ein Artikel auf Goldreporter.de:
Gemessen an den Eigenkapitalvorschriften für Geschäftsbanken müsste die amerikanische Federal Reserve längst Insolvenz anmelden, meint ein Ökonom des niederländischen Finanzkonzerns ING. Sorgen machten sich Notenbanker aber nicht über ihre Liquidität.

„Das Kapital der Fed beträgt nur 41,8 Milliarden Dollar, das entspricht bloß 1,8 Prozent ihres Bilanzwerts. Jede Geschäftsbank mit solch einer dünnen Kapitalausstattung müsste sofort Insolvenz anmelden und dicht machen“, erklärt Teunis Brosens, Senior Economist bei der niederländischen ING in einem Interview mit dem Nachrichten-Sender CNBC.
Natürlich kommt gleich die Entwarnung: nee, können se nicht! Wer sich sein Geld drucken kann, geht technisch nie bankrott. Die Reichsbank war auch im Jahr 1923 nicht bankrott.

Nur halt viele, viele andere, die einmal ihr Vermögen in Markwerten veranlagt hatten, und nun für den seinerzeitigen Gegenwert einer Fabrik oder eines Rittergutes eine Zündholzschachtel oder eine Semmel kaufen konnten ...

1 Kommentar:

Friedrich hat gesagt…

Nun ja die "Freuden" von Papiergeld. Dieses nutzt nur einem den Umverteilern, und offenbar ist das weltweit die Mehrzahl. Wenn es nur irgendie lustig wäre...