... was bekanntlich (Achtung, LePenseur stellt seine Englischkenntnisse unter Beweis!) nicht »Sozialismus im Bett« bedeutet, sondern jenen fast unmerklich »eingebetteten« Sozialismus enttarnen möchte, der die Hirne fast aller Zeitgenossen vernebelt. So auch, wer hätte es gedacht, den geschätzten Blog-Kollegen »Zettel«, der in seinem heutigen Posting »Englisch als die Sprache Europas? Ja!« folgendes Statement von Bundestrojaner Gauck ganz kritiklos unterschreibt:
Was, bitteschön, ist daran auszusetzen, daß man die sprachliche »Integration« Europas dem Lauf der Dinge überläßt? Wenn die Menschen dieses Kontinents (was LePenseur allerdings stark bezweifelt) tatsächlich der Meinung sind, daß sie Englisch als gemeinsame Sprache annehmen wollen, neben der dann halt noch eine »Muttersprache« im Trachtenverein gepflegt wird oder auch nicht, dann werden sie sich selbst entscheiden, Englisch mit einander zu kommunizieren. Sonst eben nicht. Und das ist etwas, was einen Politiker exakt die Bohne angeht. Ebenso, wie die Frage, ob die Menschen lieber mit dem Ehegespons in der Missionarsstellung schnackseln, oder es mit dem feschen Nachbar von hinten treiben, ob sie Schweinsbraten oder gegrillten Tofu bevorzugen, Mozart oder Musikantenstadel hören, und vieles andere mehr.Liberal ist die Freiheit, sich (sic!) zu entscheiden, nicht die Entscheidung anderer gefälligst schlucken zu sollen!
Nur zur sprachlichen Klarstellung: LePenseur ist des Englischen recht brauchbar mächtig. Er beherrscht es zwar keineswegs »perfekt in Wort und Schrift«, wie das so schön heißt, aber absolut hinreichend, um weder auf seinen Auslandsaufenthalten, noch in der elektronischen (beruflichen wie privaten) Kommunikation nennenswert zu Mißverständnissen Anlaß gegeben zu haben. Er kann seine Herkunft aus dem deutschen Sprachraum nicht verleugnen (und sieht auch keinen Anlaß, dies zu versuchen), obwohl er durchaus geläufig den hohl-snobistischen Upper-Class-Ton zu imitieren vermag, was ihm einmal die Bewundernung eines Australiers eintrug, der da meinte, LePenseur spräche ein besseres und schöneres Englisch als er. Na ja, ein Australier halt ...
Man könnte es etwa so ausdrücken: ein Engländer, der Deutsch mit der Geläufigkeit spräche und v.a. schriebe, mit der LePenseur Englisch spricht und v.a. schreibt, wäre hierzulande vermutlich Gegenstand achtungsvoller Bewunderung. Dennoch käme LePenseur nicht in den Sinn, jetzt von allen zu verlangen, daß sie Englisch in vergleichbarem Standard beherrschen. Es ist schlicht nicht notwendig — außer, man möchte einen einheitlichen »Staat Europa«, in dem natürlich dann der Druck nach einer Einheitssprache übermächtig würde. Nur: wer will den ernstlich?
Indem »Zettel« die Gauck'sche Wortmeldung nicht zum Anlaß nimmt, daran geharnischte Kritik zu üben, daß schon wieder ein Politiker versucht, »den Leuten« zu erklären, was sie gefälligst zu wollen hätten, gibt er zu erkennen, daß auch er vom Sozen-Virus angesteckt ist. Was ihm vielleicht nicht bewußt ist. Es ihm bewußt zu machen, ist angesichts seines unzweifelhaften Einflusses in der Blogosphäre freilich dringend nötig.
In Europa sind 23 Amtssprachen anerkannt, zahllose andere Sprachen und Dialekte kommen noch hinzu. Ein Deutscher, der nicht auch Englisch oder Französisch spricht, wird sich kaum mit einem Portugiesen verständigen können, ebenso wenig mit einem Litauer oder Ungarn. Es stimmt ja: die junge Generation wächst ohnehin mit Englisch als Lingua franca auf. Ich finde aber, wir sollten die sprachliche Integration nicht einfach dem Lauf der Dinge überlassen.Daß Gauck — anders als ihn »Zettel« vor seiner Wahl einschätzte — keine Liberaler ist, sondern ein systemkonformer Sozialist (wie de facto fast alle Politiker in Deutschland, von den marxistischen Spinnern der Linken, über die Ökommunisten, über die Mainstream-Sozen, die sich mit dem Suffix »-demokraten« verkleiden, bis zu den »C«-Sozen (wiederum egal ob in Bayern von der Herz-Jesu-Fraktion, oder im Rest vom gesichtslosen Mutti-Fanclub) — einzig in der FDP ragen aus einem (wenngleich kleineren) Ozean von Freiberufler&Co.-Sozen, die ihre privilegierten Schrebergärten staatlich geschützt sehen wollen, wenigstens noch ein paar wenige Nicht-Sozialisten heraus. Schäffler beispielsweise ...
Was, bitteschön, ist daran auszusetzen, daß man die sprachliche »Integration« Europas dem Lauf der Dinge überläßt? Wenn die Menschen dieses Kontinents (was LePenseur allerdings stark bezweifelt) tatsächlich der Meinung sind, daß sie Englisch als gemeinsame Sprache annehmen wollen, neben der dann halt noch eine »Muttersprache« im Trachtenverein gepflegt wird oder auch nicht, dann werden sie sich selbst entscheiden, Englisch mit einander zu kommunizieren. Sonst eben nicht. Und das ist etwas, was einen Politiker exakt die Bohne angeht. Ebenso, wie die Frage, ob die Menschen lieber mit dem Ehegespons in der Missionarsstellung schnackseln, oder es mit dem feschen Nachbar von hinten treiben, ob sie Schweinsbraten oder gegrillten Tofu bevorzugen, Mozart oder Musikantenstadel hören, und vieles andere mehr.Liberal ist die Freiheit, sich (sic!) zu entscheiden, nicht die Entscheidung anderer gefälligst schlucken zu sollen!
Nur zur sprachlichen Klarstellung: LePenseur ist des Englischen recht brauchbar mächtig. Er beherrscht es zwar keineswegs »perfekt in Wort und Schrift«, wie das so schön heißt, aber absolut hinreichend, um weder auf seinen Auslandsaufenthalten, noch in der elektronischen (beruflichen wie privaten) Kommunikation nennenswert zu Mißverständnissen Anlaß gegeben zu haben. Er kann seine Herkunft aus dem deutschen Sprachraum nicht verleugnen (und sieht auch keinen Anlaß, dies zu versuchen), obwohl er durchaus geläufig den hohl-snobistischen Upper-Class-Ton zu imitieren vermag, was ihm einmal die Bewundernung eines Australiers eintrug, der da meinte, LePenseur spräche ein besseres und schöneres Englisch als er. Na ja, ein Australier halt ...
Man könnte es etwa so ausdrücken: ein Engländer, der Deutsch mit der Geläufigkeit spräche und v.a. schriebe, mit der LePenseur Englisch spricht und v.a. schreibt, wäre hierzulande vermutlich Gegenstand achtungsvoller Bewunderung. Dennoch käme LePenseur nicht in den Sinn, jetzt von allen zu verlangen, daß sie Englisch in vergleichbarem Standard beherrschen. Es ist schlicht nicht notwendig — außer, man möchte einen einheitlichen »Staat Europa«, in dem natürlich dann der Druck nach einer Einheitssprache übermächtig würde. Nur: wer will den ernstlich?
Indem »Zettel« die Gauck'sche Wortmeldung nicht zum Anlaß nimmt, daran geharnischte Kritik zu üben, daß schon wieder ein Politiker versucht, »den Leuten« zu erklären, was sie gefälligst zu wollen hätten, gibt er zu erkennen, daß auch er vom Sozen-Virus angesteckt ist. Was ihm vielleicht nicht bewußt ist. Es ihm bewußt zu machen, ist angesichts seines unzweifelhaften Einflusses in der Blogosphäre freilich dringend nötig.



