Sonntag, 1. Dezember 2013

Zur Lage der Start-ups in Österreich

... machte sich Österreichs Semi-Boulevard-Zeitung »Kurier«, die in all ihrer prachtvollen Gutmenschlichkeit und Systemgläubigkeit irgendwie den Sprung in die Oberliga einer »Kronen-Zeitung«-Auflage (für Piefkes: das ist so ca. die »Bild« von Ösistan) nicht und nicht schaffen will, Gedanken. Nein: Sorgen!

Und zwar worüber? Daß es nicht genug davon gibt? Daß sie von Finanz und Sozialversicherung administrativ totgequält werden, bevor sie sich etablieren können? Daß sie unter Schulabgängern kein geeignetes Jung-Personal finden, das lesen, schreiben und rechnen kann (und nicht bloß eines von den dreien — wenn überhaupt) ...?

Nein, weit gefehlt!
Sie sind männlich, im Schnitt 32 Jahre alt und Akademiker – der Start-up-Report 2013 von SpeedInvest und AustrianStartups zeichnet ein klares Profil der österreichischen Start-up-Szene. Nur zwölf Prozent der 575 Befragten ist weiblich. „Eine Katastrophe“, nennt das SpeedInvest-Chef Oliver Holle. Eine, die sich weltweit abzeichnet: Im Silicon Valley sind nur zehn Prozent weiblich, in Berlin nur drei Prozent.
So what? Was wäre daran eine »Katastrophe«? Eine Katastrophe wäre es vielmehr, wenn die Zahl junger Männer, die ein Start-up wagen, in Zukunft um 64 Prozentpunkte zurückginge, nur damit igendwelche linksgrüne Redaktionsluschen mit Befriedigung konstatieren könnten, daß das Geschlechterverhältnis bei Start-ups nun »ausgeglichen« ist. Und noch viel mehr Katastrophe wäre es, wenn man jetzt Kuschel-Start-ups mit Spezialbegünstigungen für Start-uperinnen inszenierte, damit sich irgendwelche zeitgeistkonforme Betüdelungs-Start-ups (Beraterinnen für gentechnikfrei rechtsdrehende Aminosäuren im Frühstücks-Müsli etc.) breitmachen, die in real keiner braucht, und die nur geschaffen werden, um die offensichtliche Unfähigkeit und/oder Unwilligkeit von Frauen zu kaschieren, ein riskantes Projekt zu starten und über die Anfangsschwierigkeiten durchzutragen.

Eier kann man halt nicht kaufen, meine Damen! Die hat mann (von den sitzpinkelnden Frauenverstehern und anderen Susis der jüngeren Generation »Mann« rede ich nicht) eben — und gelegentlich auch frau. Und die gründet dann eben ein Start-up. Eines von den 12 Prozent. Bravo, weitermachen! Meine volle Unterstützung und Anerkennung für solche Frauen ist gesichert!

Nur halte ich es für keine Katastrophe, wenn 88% der Start-ups von Männern gegründet werden. Die werden, wenn man sie seitens des Staates bloß läßt, ihr Firmen-Baby schon schaukeln! Und das ist ebenso keine Katastrophe, wie die altbekannte Tatsache, daß Männer dafür umgekehrt ausgesprochen selten Menschen-Babies zur Welt bringen ...

Kommentare:

quer hat gesagt…

Unabhängig vom Text, muß ich erneut schmunzeln. Sie schreiben u.a. "für Piefkes" (die mitlesenden Deutschen.

Die wenigsten davon werden wissen, warum eigentlich. Hier die Aufklärung aller Unwissender:

Vorher nicht und später nie wieder, hat ein Musikus den Ausgang einer entscheidenden Schlacht und damit eines Krieges bestimmt. Das war zwischen 1864 und 1866 zweimal der Fall. Es handelt sich dabei um den Preußischen kgl. Musikdirektor Johann Gottfried Piefke. Er war ein Mann mit großem Einfallsreichtum, mit großem persönlichen Mut und größter Tapferkeit.

Am 18.4.1864 ließ er beim Sturm auf die Düppeler Schanzen nach dem „Yorkschen Marsch“ von Beethoven, den von ihm kurzfristig – in der Nacht davor – komponierten und eingeübten „Düppel Schanzen-Sturm-Marsch“ „uraufführen“. Dies, mit ihm in der zweiten (!) Parallele im Feuer des Ansturms auf die Schanzen. Zwar fielen dabei viele seiner Musiker, aber die demoralisierende Wirkung dieses Geschehens war entscheidend für den Sieg der verbündeten Österreicher und Preußen.
Die Österreicher wußten also und waren dankbar um diese „Geheimwaffe“ der preußischen Armee. Dieser Piefke sorgte ganz vorne für die Moral der Truppe und wirkte demoralisierend auf den Gegner.

Am 3.7.1866 lief das ähnlich. Nur diesmal gegen die Österreicher. Hier war es der „Königgrätzer Marsch“, kurzfristig von Piefke zusammengestellt: Im markig und aufreizend wirkendem, damals seltenen 6/8 Takt. Bestehend aus „Preußenmarsch“, „Heil Dir im Siegerkranz“ und dem „Hohenfriedberger“ als Schluß.
Zeitzeugen beschreiben dies so: „Die Schlacht stand zuerst nicht sehr günstig für Preußen, so daß König Wilhelm I. eine gewisse Verzagtheit befiel. Da kam das Königliche Leib-Grenadier-Regiment Nr. 8 an ihm vorbeimarschiert. An der Spitze Piefke mit seiner Truppe. Der intonierte den „Königgrätzer Marsch“ und führte das Leib-Regiment so in die Schlacht.“ Die moralische Wirkung war enorm: Die Österreicher wurden durch diese Operation geworfen und die Schlacht kehrte sich in kürzester Zeit.

Viele deutsche Soldaten sangen (und singen noch heute) noch Generationen später sarkastisch nach eben dieser Melodie im gleichen Takt: „Wir ham‘ den Kanal, wir ham‘ den Kanal, wir ham‘ den Kanal noch lange nicht voll….“ Kommt das irgendwie bekannt vor?

Dieses Geschehen hatte nachhaltigen Eindruck auf die (alle) Österreicher: Die (eigene) Demoralisierung kompensierten sie mit Spott. Seither nennen sie alle anderen Deutschen „Piefkes“. Ähnlich machen es die Bayern mit den restlichen Deutschen: Alle anderen sind „Preissn“.

Um kein Mißverständnis aufkommen zu lassen: Ich als Preuße empfinde es als Ehre, ein Piefke genannt zu werden. Aber die Preußen (mitsamt dessen Staatsangehörigkeit) sterben aus. Und deren Nachkommen kennen die eigene Geschichte und ihr Herkommen nicht (mehr).

Anonym hat gesagt…

Wen wundert’s. – Das Weib hat sich doch phylogenetisch seit Jahrhundertausenden zur versorgt und beschützt werdenden Spezies entwickelt. – Und heutzutage, da der Mann zum Objekt von Hass, Spott, Verachtung, und alsbaldiger Entsorgung mutiert ist, lässt sich Madame halt nicht von einem persönlichen Versorger und Beschützer aushalten, sondern vom anonymen „Vater“ (bzw. „Gatten“) Staat. Hierfür hat ihre Betrüger_Innen-Ideologie „Feminismus“ genug Bevorzugungen und Sänften geschaffen, um sich in ein beschauliches Dasein heineinquoten zu lassen. – Ergo denkt die Mehrheit der Frau_Innen nicht die Bohne daran, sich der risikoreichen „Start-Up-Lebensweise zu verschreiben, sich dem Existenzkampf zu stellen. Denn das hat das Weibchen schon seit Urzeiten fäustchenlachend gemacht: -Zusehen, wie sich die Männchen in harten Konkurrenz gegenseitig ausstechen, und dann die wenigen „Sieger“ gnädig und gönnerhaft herablassend zu „erhören“, damit sie auch die „Optimalen“ Versorger und Beschützer einfangen.