Donnerstag, 4. April 2013

Von Vögeln und Präsidenten

Daß das Völkchen der Venezolaner — bzw. »Venezuelaer«, wie sie von unserer Systempresse eigentlich konsequenterweise verballhornt werden müßten — so ganz allgemein gesehen einen Vogel hat, wurde durch dessen wiederholte Wahl des »Commandante« Chávez ja hinreichend unter Beweis gestellt. Daß auch der Interimspräsident und präsumtive Nachfolger, Nicolás Maduro (welcher Name übrigens soviel wie »reif« bedeutet — fragt sich nur: wofür?), einen Vogel der Sonderklasse hat, erhellt sich aus nachfolgendem Geschichtchen, das uns Tante »Presse« als Abschreibübung von APA/dpa erzählt:
Vier Wochen nach dem Tod von Hugo Chávez hat in Venezuela der Wahlkampf für die Neuwahl eines Staatsoberhaupts begonnen. Interimspräsident Nicolás Maduro, der in Umfragen weit vorne liegt, zeigte sich mit Blick auf 14. April siegessicher. Außerdem berichtete er, der Verstorbene sei ihm in Gestalt eines Vögelchens erschienen.

Im Innenhof von Chavez' Geburtshaus im westlichen Bundesstaat Barinas erzählte Maduro am Dienstag (Ortszeit) von der eigenartigen Erscheinung in einer Kapelle. "Ein kleines Vögelchen kam hereingeflogen und machte drei Umdrehungen. Es setzte sich auf einen Holzbalken und begann zu zwitschern. Ich schaute es an und zwitscherte ihm ebenfalls zu. Ich spürte den Geist von ihm (Chavez). Es war, als wolle er uns seinen Segen geben", erzählte Maduro.

Bei einer Wahlkampfveranstaltung in der westlichen Region Zulia forderte Maduro am Abend seine politischen Gegner auf, sich über seine Erzählung nicht lustig zu machen. "Lassen Sie doch die Intoleranz, die Respektlosigkeit gegenüber der tiefen Spiritualität der christlichen Männer und Frauen, die wir fest an die Werte eines Führers glauben, der zu Lebzeiten die Werte Christi verkörperte", sagte er.
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Ookaayy ... der schräge Vogel liegt erwartungsgemäß weit vor seinem bürgerlichen Herausforderer. Aber der vertritt auch nur so dröge Thesen, wie die Privatisierung der von Chávez verstaatlichten Idustrie, Reformen bei Infrastruktur und Gesundheitswesen, und Einsparungen bei den Sozialausgaben und Subventionen. Mit sowas kann er gegen Maduros Vogel und den Glauben an einen Führer, der zu Lebzeiten die Werte Christi vertrat, klarerweise nicht punkten. »Difficile est satiram non scribere« ...

»ZyprIOTEN«, ihr Idioten!

Der verdienstvolle Nachrichten- & Satireblog (heute ist das ohnehin fast das gleiche!) »Politplatschquatsch« hat den Unsinn schon gegeißelt, aber die »Zyprier«-Krankheit verbreitet sich rasant. Es reicht offensichtlich nicht, daß unsere Zeitungsschreiberlinge servil den Unsinn abschreiben, der ihnen von der Polit-Nomenklatur zur Veröffentlichung vorgelegt wird, nein: das, wovon sie keine Ahnung haben, will auch noch falsch geschrieben sein! Allgemeinbildung in der Medienredaktion? Fehlanzeige! Manchmal fragt man sich, ob die wenigstens mit Messer und Gabel essen können, oder ob die Tischsitten bloß zum Mampfen eines Hamburgers reichen ...

Die Regierung Zyperns ist nun mal keine »zyprische« und die Einwohner der Insel heißen nicht »Zyprier« (auch »Zyprer« wurde schon gesichtet), sondern »Zyprioten«, ihr Idioten! So wie man halt weiß, daß die Bewohner Neapels »Neapolitaner« und nicht »Neapler« sind, die Genuas bzw. Venedigs bekanntlich »Genuesen« und »Venezianer«, keine »Genuaner« und »Venediger«. Man wartet eigentlich nur noch auf Schlagzeilen der Sorte:

»Frankreichischer Finanzminister führt Gespräche mit portugalischer Regierung in Lissabon« 

oder 

»Dänemärkische Königin trifft deutschländischen Bundespräsidenten« ...

Mittwoch, 3. April 2013

Überraschung!

Ostern ist bekanntlich für Kinder das Fest der Überraschungen — und für die Älteren offenbar das der Eier, die uns gelegt werden ...
Athen: DIMAR-Chef rechnet mit neuem Schuldenschnitt

Der Chef der griechischen Regierungspartei Demokratische Linke (DIMAR), Fotis Kouvelis, hält einen erneuten Schuldenschnitt für das krisengeplagte Mittelmeerland für "wahrscheinlich". Im Hinblick auf die deutschen Wahlen rechne er damit, sagte Kouvelis im Gespräch mit der APA in Athen. Der Linkspolitiker erteilte zugleich weiteren Einschnitten bei Löhnen und Pensionen in Griechenland eine Absage.
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Ei, der Daus! Potzblitz! Pardauz! Welch Überraschung! Wer hätte denn sowas bloß gedacht ..

Einzelfälle! Leider nie auszuschließen ....

»Die Presse« veröffentlicht einen im Lokalteil recht gut versteckten Bericht aus Graz, der schönen Stadt an der Mur:
Graz: Vorwürfe gegen Jugendamt

Vergewaltigungen im Heim und Misshandlungen: Die Grazer Vizebürgermeisterin verspricht Aufarbeitung, verteidigt aber Jugendamt.

Graz. „Gibt es noch irgendwelche schwierigen Fälle?“ Diese Frage stellte sich Martina Schröck im Gespräch mit der „Presse“ – mit der Betonung auf „noch“. Erst am 25.Jänner zur Grazer Vizebürgermeisterin gewählt, ist die SPÖ-Politikerin derzeit mit der Aufarbeitung massiver Vorwürfe gegen die Jugendwohlfahrt beschäftigt, für die sie – neben ihren Sozialagenden – nun zuständig ist. Zwei Fälle stehen dabei im Mittelpunkt.

Zum einen soll es in einer betreuten Wohngemeinschaft der Stadt zu Vergewaltigungen gekommen sein. Drei 17-Jährige sollen über Monate hinweg ihre Mitbewohnerinnen regelmäßig vergewaltigt haben. Hinweise darauf hatte es schon im vergangenen Herbst gegeben. Daraufhin wurden die WG-Bewohner befragt. Alle hätten die Vorfälle verneint, so Schröck. Publik wurde der Fall, weil ein zwölfjähriges Mädchen seiner Mutter von den Übergriffen erzählte und diese Anzeige erstattete. Die drei Burschen wurden in Untersuchungshaft genommen, die Mädchen leben auf eigenen Wunsch weiterhin in der WG.
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Irgendwie kann einem die Stadträtin, die jetzt für das alles zuständig ist, leidtun. Andererseits malt man sich aus, wie die Reaktion der Medien, insbesondere des Österreichischen Rotfunks, ausfiele, wenn sich derlei nicht in einer Jugendeinrichtung der Stadt Graz, sondern in einer kirchlichen abgespielt hätte. Besorgte Mienen der sofort eingeladenen »Experten« bei jeder »Zeit im Bild«, mindestens drei Fernsehabende lang. Und ein paar Diskussionsrunden zum ewig jungen Thema »Warum neigt die Kirche zu Kindesmißbrauch?« ...

Aber so ist derlei wohl nicht zu befürchten. Das Thema wird — mit Ausnahme der vergewaltigten Mädchen, aber die sollen sich wegen eines solcher, leider nie auszuschließender Einzelfälle doch nicht so aufspielen! — keinen interessieren, v.a. keinen von der ORF-Journaille. Man wird sich doch gewohnte antikirchliche Vorurteile nicht durch nicht dazupassende Fakten kaputtmachen lassen ....

Dienstag, 2. April 2013

Welche Einlagen sicher sind

... erläuterte am Wochenende Franz Schellhorn in der »Presse« unter dem griffigen Titel »Der Panzerknacker namens Staat«:
Angeblich machen Söhne nie dieselben Fehler wie ihre Väter. Dafür andere. Ähnlich scheint es mit den Euro-„Rettern“ zu sein: Wurde in Griechenland noch jede Bank gerettet, die bei drei nicht auf den Bäumen war, wird die Eurogruppe mit der zyprischen Laiki-Bank erstmals ein Kreditinstitut abwickeln. Neu ist aber auch, dass in Zypern erstmals Bankkunden für einen Fehler zu bezahlen haben, der allein der europäischen Politik zuzuschreiben ist. Nämlich jenen, Griechenland in die Eurozone aufgenommen zu haben. Der große Irrtum der zyprischen Banken wiederum war es, dem griechischen Staat Geld zu leihen – in der nicht ganz unberechtigten Hoffnung, es irgendwann auch wieder zu sehen. Eine Fehleinschätzung, die das Land in eine schwere finanzielle Krise stürzte.

Nun mag es in weiten Teilen Europas als willkommener Akt sozialer Gerechtigkeit gefeiert werden, wenn ein Staat vermögende Kontoinhaber um ein Drittel ihrer Ersparnisse erleichtert. Zumal es ohnehin „nur g'stopfte russische Steuerhinterzieher“ trifft. Wenn dem nur so wäre.
Tja, wenn dem nur so wäre! Denn mittlerweile spricht man bei den Kontoinhabern der »Bank of Cyprus« bereits von bis zu 60%, die futsch sein werden. Was irgendwie den Schluß nahelegt: Einlagen bei Banken sind in Europa offenbar nicht wirklich sicher — oder, wenn der etwas zynische Kalauer gestattet ist, kaum sicherer als unsere Pensionen.

Welche Einlagen sind also sicher? Presse-Leser wissen bekanntlich mehr, und so hat einer von ihnen flugs die wohl zutreffende Antwort gepostet: die Einlagensicherung gelte in Europa ab sofort nur noch für Damenslips.

Da ist schon was dran ...

Fürwahr erstaunliche Suchabfragen

... fördert die Statistikfunktion von Blogger bisweilen zu Tage! So beispielsweise fand jemand seinen (wohl eher ungewollten) Weg auf den LePenseur-Blog mit folgender Goggle-Abfrage: »cathy zimmermann playboy«.

Zunächst einmal fragte sich LePenseur etwas ratlos: »Wer, bitt'schön, ist Cathy Zimmermann?« — keine Ahnung, und davon sehr viel ... ...

Nun, die Antwort ergibt sich aus der »Archiv«-Funktion von Blogger, die alle Postings eines Monats jeweils zusätzlich im Monats-Archiv auf einer Seite zusammenfaßt, deshalb gemeinsam auf Treffer durchsucht wird, und damit den Suchenden irreführte, indem sie 1.) aus einer Lady Catherine Ashton (Artikel vom 20.3.2012), 2.) einem gewissen George Zimmermann (Artikel vom 25.3.2012), der (wie man sich vielleicht vage erinnern mag) einen jungen Südstaatenneger erschossen hatte (übrigens: je wieder was davon gehört, ob es nun doch Notwehr war oder nicht?), und 3.) dem Hinweis, daß Aylin Alp, eine im Playboy recht appetitlich abphotographierte Türken-Maid (Artikel vom 24.3.2012), wie es LePenseur seinerzeit formuliert hatte, »... vermutlich für manches Druckgefühl bei Männern, nur sicher nicht für Alpdrücke ...« sorgte, einen vermeintlichen Treffer ergoogeln ließ.

Für die Anstrengung, dies herausgefunden zu haben, belohnt LePenseur sich — und auch wenigstens (anzunehmenderweise) den männlichen Teil der Leserschaft dieses Blogs (der weibliche Teil möge sein Auge an der edlen Satin-Bettwäsche weiden ...) — nun mit einem Bild des eigentlichen Suchobjektes:

Sonntag, 31. März 2013

Auferstehungen

Daß zum heutigen Tage die christlichen Kirchen, mit Ausnahme der östlichen, die lassen sich noch etwas Zeit damit, der Auferstehung Jesu Christi gedenken (wieviele ihrer Schäfchen daran in dogmatisch korrekter Weise glauben, lassen wir jetzt mal dahingestellt), darf als bekannt vorausgesetzt werden. Es liegt also nahe, sich heute in diesem Blog mit Auferstehungserzählungen bzw. -ereignissen zu beschäftigen.

Eine köstlich verfremdete Ostergeschichte erzählt in »eigentümlich frei« der deutsche FDP-Abgeordnete Frank Schäffler: »Osterbotschaft: Die Auferstehung des guten Geldes«. Manch überzeugter Christ wird hier ein erbittertes »Blasphemie!« in seinen Bart murmeln (überzeugte Christinnen ersatzweise in ihren Damenbart, so sie darüber verfügen) — doch bitte ich zu beachten: nur wer die Evangelien einigermaßen kennt, ist in der Lage, ihren Text zu einer geldpolitischen Collage zu verfremden. Gehen wir also davon aus, daß auch Frank Schäffler der Unterschied zwischen Auferstehungserzählungen der Evangelisten und seiner Verfremdung bewußt ist.

Außerdem sollten wir uns als Christen doch positiv von unseren muselmanischen »Mitbewohnern« — denn »Mitbürger«, wir sie von liebedienerischen Politgestalten gern genannt werden, sind sie mangels einheimischer Staatsbürgerschaft nur zum Teil — unterscheiden, die für vergleichbare Koran-Verfremdungen sicher schon eine Fatwa mit Lizenz zum Morden fabriziert hätten.

Aus über zwei Monaten Grabesstille ist heute weiters »Morgenländers Notizbuch« mit einer — wenngleich nur kurzen — Notiz auferstanden, und läßt damit Hoffnung auf ein Weiterleben dieses so anregenden Kultur- und Weltanschauungsblogs keimen, dessen Mix aus Musikraritäten, Gedichten, Rezensionen von Literatur aller Art, und Nachdenklichem zu gesellschafts- wie wirtschaftspolitischen Themen.überaus faszinierend mitzuverfolgen ist!

Leider: weiterhin nicht in Sicht ist freilich eine Auferstehung des gesunden Menschenverstandes unter unseren Politikern, Zentralbankstern und Meinungsmachern. Aber, ehrlich gesagt: das wäre ja auch ein Wunder gewesen — und die ereignen sich offensichtlich nur alle paar Jahrtausende ...

Samstag, 30. März 2013

Friendly fire? Hostile ceasefire!

Österreichs lachsfarbene linke Gutmenschen-Postille »Der Standard« titelt heute gleich auf der ersten Seite:
Neuer Papst bewirkt Aufschwung für den Glauben

Heute glauben mehr Menschen an ein Leben nach dem Tod als noch im Dezember. Aber beim Kern des Bekenntnisses lässt der Glaube aus

Was für ein Mensch ist der neue Papst? Der Standard hat 500 repräsentativ ausgewählte Wahlberechtigte befragen lassen - und ein sehr positives Bild gezeichnet bekommen. Dass Papst Franziskus bescheiden, lebensfroh und sympathisch ist, entspricht auch der Berichterstattung in den meisten Medien. Dass ihn allerdings jeder Zweite für tolerant hält, überrascht doch - und noch mehr, dass ihm vor allem die engagierten Katholiken diese Eigenschaft zutrauen.

Hohes Vertrauen in Franziskus

"Der neue Papst hat für die Kirche einen Schub an Aufmerksamkeit gebracht - und Aufmerksamkeit geht mit Vertrauen einher", sagt Market-Chef Werner Beutelmeyer, der selbst evangelischer Christ ist. Auch andere Religionsgemeinschaften haben profitiert, der evangelische Bischof Michael Bünker wird nun von 17 Prozent der Österreicher als " vertrauenswürdiger Vermittler von Inhalten, die für das Leben wichtig sind" gesehen - im Dezember 2012 waren nur sechs Prozent dieser Meinung. Den größten Schub aber hat Papst Franziskus persönlich erhalten: Ihn halten 61 Prozent für einen vertrauenswürdigen Vertreter relevanter Glaubensinhalte - Vorgänger Benedikt XVI. kam vor drei Monaten nur auf 25 Prozent.
(Hier weiterlesen)
Nun, ist dem wirklich so? Was ist ein 61%-Vertrauen, »Vertreter relevanter Glaubensinhalte« zu sein, wert, wenn gleichzeitig bloß 47% der Befragten (mithin: eine Minderheit) ein Weiterleben nach dem Tod annehmen, oder bloß 24% eine Erschaffung der Welt durch Gott? Welche »relevanten Glaubensinhalte« vertrauen sie also, daß Papst Franz vertritt — den Glauben an die Notwendigkeit des Sozialstaates? Den Glauben ans medial behübschte Weiterwurschteln, bis die Museln Europa »übernehmen«?

Noch etwas: müßten sich Papst und Kirche nicht große Sorgen zu machen beginnen, wenn eine bis dato höchst kirchenkritische, ja weithin sogar offen kirchenfeindliche Medienwelt auf einmal in Schalmeientönen zu jubilieren beginnt? Ist das nicht etwa so, wie wenn »Die Zeit« auf einmal einen hymnischen Artikel über Sarrazin schriebe — müßte der sich nicht instinktiv fragen: »Hoppla, was habe ich jetzt falsch gemacht, oder wollen die mich bloß besonders heimtückisch hinterrücks vernichten?«...

Man kennt aus diversen Kriegs- und Katastrophenfilmen den zynisch verharmlosenden Begriff »friendly fire«, für den (irrtümlichen) Beschuß eigener Leute. Wie aber benennt man das unerwartete Schweigen des Feuers von Seiten des Feindes? Es wäre nämlich fatal, die Unterbrechung des bisherigen Trommelfeuers für ein Zeichen des Friedens (oder auch nur eines längeren Waffenstillstandes) zu nehmen. Das wird's nicht spielen, wenn man sich die politisch-ideologische Einfärbung unserer Medienredaktionen vor Augen führt. Es ist eine Feuerpause, mehr nicht! Und zwar eine, die bewußt irreführend eingelegt wurde, um die Kirche in Sicherheit zu wiegen — damit sie (so wird wenigstens gehofft) beim nächsten Trommelfeuer ungerüstet zu Boden geht.

Ein »hostile ceasefire«, wenn man so will ...

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P.S.: Den etwas »originellen« Katalog so eigentlich nicht beantwortbarer Fragen in voller Länge hier:

Freitag, 29. März 2013

»Damals wie heute«

... betitelt Blogger-Kollege FDominicus einen vom heuten Tage — für kultur- und kirchenferne Leser dieses Blogs: dem Karfreitag — inspirierten lesenswerten Artikel:
Damals wie heute ... Zeigt der Staat sein wahres Gesicht - seine Fratze aus Scheinheiligkeit und Willkür.

Es ist nun etwa 2000 Jahre her als ein Mensch von einem Tyrann und schwachen Richter zum Tode verurteilt wurde. Die Christen kennen diese Geschichte. Was vielleicht nicht so viele wissen auch in Rom gab es "Rechte" für die Versorgung von "Armen". Es heißt tatsächlich nicht umsonst Brot und Spiele. Stellte man sich an einer bestimmten Stelle an, bekam man das Brot für weit unter Marktpreisen. Diese Dinge wurden schon lang vor Christus Geburt eingeführt. Und keiner hat das je in Frage gestellt.

Nun Pontius war zwar auch ein Tyrannn, bei der Geschichte mit Jesus aber "nur" ein unfähiger Richter. Erst einmal hat er gar nicht verstanden was man gegen Jesus haben konnte. Spielte aber keine Rolle, der Mob verlangt sein blutiges Spektakel. Auch damals haben sich garantiert eine Vielzahl von Menschen angewidert abgewendet. Aber die Neider waren da auf dem letzten Weg. Und verhöhnten das Opfer.
(Hier weiterlesen)
Wenn man es genauer betrachtet, merkt man, daß die angeblich zu großartige Entwicklung der Menschheit recht überschaubar geblieben ist. Zwischendurch, im 19. Jahrhundert, nachdem es die Scheußlichkeiten der napoleonischen Kriege hinter sich gelassen hatte und die ebenso großen, ja größeren Scheulichkeiten der beiden Weltkriege noch unvorstellbar waren, kam es in der Tat zu einer leichten Verbesserung: der in langen, zähen Kämpfen dann doch errungene Sieg liberal-freiheitlicher Gedanken über den fürstlichen Absolutismus, und die Fortschritte in Wissenschaft und Technik ließen vage Hoffnung auf eine wirkliche Höherentwicklung der Menschheit aufkeimen. Europa Geist war daran, die rückständigsten Teile der Welt nicht bloß zu erobern, sondern auch zu entwickeln (je nach Gesinnung der Kolonialmacht freilich in höchst unterschiedlicher Intensität! Einem als Kolonialmacht fast vorbildlich uneigennützigen Deutschen Reich standen da die merkantilen Krämerinteressen Britanniens ebenso fremd gegenüber, wie die chauvinistischen Prestigeprojekte Frankreichs — aber das nur nebenbei ...).

Doch das 20. Jahrhundert zeigte schon bald: die erhoffte Höherentwicklung war bloß Chimäre — eiskaltes Machtkalkül der Briten und Franzosen, denen die selbstversorgend-selbstgenügsame Donaumonarchie immer schon ein Dorn im Auge war, dieselben Briten und Franzosen, die — nachdem sie es jahrhundertelang als billiges Schlachtfeld ebenso wie als gefügigen Absatzmarkt zu mißbrauchen gewohnt waren — einfach kein erfolgreiches, selbständiges, selbstbewußtes Deutschland dulden wollten, ließen einen nur zu berechtigten lokalen Konflikt am Balkan zu einem Weltenbrand auflodern; dessen Beendigung durch einen schreiend ungerechten Diktatfrieden legte gleich die Wurzeln für die noch größere Katastrophe eines zweiten ...

Hat sich wenigstens seitdem etwas gebessert? Kurz wollte es fast so scheinen. Eine Generation von Staatsmännern, die durch zwei Weltkriege gegangen war, hatte den wohl ehrlichen Willen, ein »Europa der Vaterländer« zu schaffen, welches — ganz im Sinne des liberalen 19. Jahrhunderts — durch friedlichen Freihandel und Achtung der Rechte aller Teilnehmerstaaten ein Hort des Friedens und der gedeihlichen Höherentwicklung werden sollte. Doch auch dieser Gedanke wurde nach kurzem durch transatlantische Machtinteressen und die links-kollektivistische Unterwanderung der europäischen wie einzelstaatlichen Institutionen zur heutigen »EU« pervertiert — die unbotmäßige Staaten die Knute fühlen läßt, die Völker mit schwachsinnigen Richtlinien knechtet, durch ideologische Umerziehungsprojekte gängelt, und jeden Versuch, sich davon zu befreien, brutal niedertrampelt.

Erich Kästner hat mit seinem bitter-zynischen Gedicht »Die Entwicklung der Menschheit« leider völlig recht:
So haben sie mit dem Kopf und dem Mund
Den Fortschritt der Menschheit geschaffen.
Doch davon mal abgesehen und
bei Lichte betrachtet sind sie im Grund
noch immer die alten Affen.
»Die Profiteure des Systems wollen das System erhalten. Damals wie heute....«, schließt FDominicus seinen Artikel. Ja, genau das war und ist das Problem zu allen Zeiten.

Füße waschen macht glücklich!

Den neuen Papst wenigstens. Steht zu vermuten. Nachdem er am Palmsonntag eben erst alle Christen zu Fröhlichkeit ermunterte — »Seid nie traurige Menschen! Ein Christ kann nicht traurig sein« Jesus Christus konnte am Karfreitag offenbar dieser päpstlichen Aufforderung irgendwie nicht so recht genügen, denn sein Aufschrei »Eli, Eli, lamma sabacthani?« entbehrt doch irgendwie massiv der Freude — beschloß Papst Franz am Gründonnerstag zwecks Trauervermeidung nicht alten Priester (wie seinerzeit Benedikt XVI), oder alten Armen (wie seinerzeit Österreichs Kaiser Franz Joseph) die Füße zu waschen, sondern jungen Kriminellen. »Die Presse« ist jedenfalls tief ergriffen und ringt fühlbar nach Worten, um diese Geste hinreichend zu würdigen:
Papst Franziskus hat den ersten Abendmahlsgottesdienst seines Pontifikats am Gründonnerstag in der römischen Jugendhaftanstalt Casal del Marmo mit 49 jungen Gefangenen - 38 Männern und elf Frauen - zelebriert. Zwölf Jugendlichen verschiedener Nationalitäten und Religionen wusch der lateinamerikanische Papst die Füße. Zu ihnen zählten auch zwei Mädchen, darunter eine osteuropäische Muslimin.

"Jeder von uns muss sich fragen: Bin ich wirklich bereit, dem anderen zu dienen und ihm helfen?", fragte der Heilige Vater. "Wir müssen uns gegenseitig helfen, das ist das, was uns Jesus lehrt und das ist das, was ich tue. Es ist meine Pflicht, doch ich tue es von Herzen", sagte der Papst. Die Fußwaschung erinnere an Jesus von Nazareth, der seinen Jüngern als ein Zeichen der Liebe und Demut die Füße wusch, berichtete der Papst. Er bezeichnete Jesus' Geste als "bewegend".
(Hier weiterlesen)
Ach so, um eine »Geste« Jesu Christi geht's dabei also ... na, dann ...! Gesten liebt die Presse. Da kann man wunderbar von berichten, Hintergründe abwägen, Signale ausloten — mit einem Wort: Gesten sind das Schmiermittel, mit denen die uns von den Medien Präsentierten den Medienapparat am laufen halten. Ein »Yes, we can!« ist daher viel wichtiger, als ob er's dann wirklich kann (Probe: negativ).

Es gibt natürlich ein paar Unbelehrbare, die an allem was auszusetzen finden, und die sogar die »bewegende Geste« Jesu in ihrer aktuell-päpstlichen Umsetzung als Fußwaschung bspw. an einer im Jugendgefängnis einsitzenden osteuropäischen Mohammedanerin nicht so ganz glatt runterbekommen. Und da meint doch einer gar:
Es wäre besser gewesen, er hätte den Opfern dieser Kriminellen oder Armen auf der Straße die Füße gewaschen. So sehe ich das nur als eine Verbeugung vor denen, welche die Täter bedauern und Opfer sich selbst überlassen!
Also, nein — wie fühllos, sowas zu sagen! Aber der kecke Kommentarposter wird auch gleich gebührend (correctio fraterna) zurechtgewiesen:
Hierbei geht Francesco Jesu Auftrag nach, Gefangene zu besuchen und anderseits durch die Fußwaschung sie zu "reinigen", auf dass sie Anteil an Ihm bekommen können. Man könnte es eine erste Resozialisierungsmaßnahme verstehen: Wie groß auch immer Eure eigene Schuld, wie groß der Anteil derer, die Euch vernachlässigt oder zuvor ungerecht behandelt haben, es gibt Hoffnung, die ausreicht, deswegen nicht zu verzweifeln oder gar den Weg der Gewalt weiter zu gehen.

Es ist den Opfern, der Gesellschaft und den Tätern am meisten geholfen, wenn es neben der Strafe für Täter, dann auch Menschen gibt, die sie zurückführen wollen zu einem normalen Leben.
»Amen«, kann man da nur sagen. Moment mal: »Amen« heißt doch »So ist es!« ... ... ist es denn so? Nun, bei näherer Betrachtung können einem da durchaus Zweifel kommen. Blättern wir also kurz im Kapitel 13 des Johannes-Evangeliums, welches uns die »bewegende Geste« Jesu berichtet:
1 Ante diem festum Paschæ, sciens Jesus quia venit hora ejus ut transeat ex hoc mundo ad Patrem : cum dilexisset suos, qui erant in mundo, in finem dilexit eos. 2 Et cœna facta, cum diabolus jam misisset in cor ut traderet eum Judas Simonis Iscariotæ : 3 sciens quia omnia dedit ei Pater in manus, et quia a Deo exivit, et ad Deum vadit : 4 surgit a cœna, et ponit vestimenta sua, et cum accepisset linteum, præcinxit se. 5 Deinde mittit aquam in pelvim, et cœpit lavare pedes discipulorum, et extergere linteo, quo erat præcinctus. 6 Venit ergo ad Simonem Petrum. Et dicit ei Petrus : Domine, tu mihi lavas pedes ? 7 Respondit Jesus, et dixit ei : Quod ego facio, tu nescis modo : scies autem postea. 8 Dicit ei Petrus : Non lavabis mihi pedes in æternum. Respondit ei Jesus : Si non lavero te, non habebis partem mecum. 9 Dicit ei Simon Petrus : Domine, non tantum pedes meos, sed et manus, et caput. 10 Dicit ei Jesus : Qui lotus est, non indiget nisi ut pedes lavet, sed est mundus totus. Et vos mundi estis, sed non omnes. 11 Sciebat enim quisnam esset qui traderet eum ; propterea dixit : Non estis mundi omnes. 12 Postquam ergo lavit pedes eorum, et accepit vestimenta sua, cum recubuisset iterum, dixit eis : Scitis quid fecerim vobis ? 13 Vos vocatis me Magister et Domine, et bene dicitis : sum etenim. 14 Si ergo ego lavi pedes vestros, Dominus et Magister, et vos debetis alter alterutrum lavare pedes. 15 Exemplum enim dedi vobis, ut quemadmodum ego feci vobis, ita et vos faciatis. 16 Amen, amen dico vobis : non est servus major domino suo : neque apostolus major est eo qui misit illum.
Auch bei bloß oberflächlichem Lesen ist erkennbar, daß Jesus diese seine Fußwaschung seinen Jüngern (!) als Beispiel gab, auch untereinander ebenso zu verfahren (»Si ergo ego lavi pedes vestros, Dominus et Magister, et vos debetis alter alterutrum lavare pedes. Exemplum enim dedi vobis, ut quemadmodum ego feci vobis, ita et vos faciatis.«) Was soll also eine Fußwaschung an Nicht-Christen (und die meisten Insassen des römischen Jugendgefängnisses sind mohammedanische Ausländer) bedeuten? Wird die eindeutige Aussage Jesu »Qui lotus est, non indiget nisi ut pedes lavet, sed est mundus totus«, die sich ja explizit auf seinen allerengsten Jüngerkreis bezieht, nicht völlig ihres Sinnes entleert? Ja, etwas näher betrachtet sind publicity-trächtige Gesten, wie der Wiener treffend sagt, »a Hund« ...

Und auch der Hinweis auf das Gebot, Gefangene zu besuchen, geht etwas ins Leere. Erstens ist dies wohl nicht eine spezifische Aufgabe des Papstes — und am römischen Jugendgefängnis gibt es einen katholischen Anstaltskaplan, obwohl in diesem Gefängnis unter vielen Mohammedanern bloß acht katholische Italiener einsitzen, von einem Seelsorgs-Notstand daher keine Rede sein kann. Zweitens ist das Gebot des Gefangenenbesuches auch aus dem Zustand der Rechtspflege und der Gefängnisse in antiken Zeiten zu begreifen: herrscherliche Willkür bracht viele Unschuldige hinter Gitter, und die hatten damals ein fürwahr elendes Leben! Beides kann bei einem Jugendgefängnis in Rom 2013 eher ausgeschlossen werden. Denn um heute in ein Jugendgefängnis zu kommen, muß man schon massiv was ausgefressen haben, und daß die Sträflinge in bedauernswertem Verpflegungs- und/oder Gesundheitszustand wären, ist ebenso schwer vorstellbar.

Natürlich gäbe es auch heute noch Häftlinge, denen Papst Franz die Füße waschen könnte, um damit ein demonstratives Zeichen zu setzen. Etwa jenen, die wegen irgendwelcher obskurer »Blasphemie«-Vorwürfe in saudi-arabischen, iranischen, sudanesischen oder pakistanischen Kerkern sitzen, und denen es dort wirklich dreckig geht (natürlich ginge das auch in symbolischer Form, indem er in der Lateranbasilika erklärt: »Diese Fußwaschung erfolgt in Gedanken an Pastor X., der wegen angeblicher Förderung des Abfalls vom Glauben in Pakistan im Gefängnis sitzt« — denn reinlassen werden die ihn wohl nicht!). Oder er könnte auch Fußwaschungen an jenen Häftlingen erwägen, die wegen bloßer Meinungsäußerungen (also »Propagandadelikte«, wie sie entlarvenderweise bezeichnet werden!) auch in EU-Staaten in skandalöser Weise oft jahrelang eingebuchtet werden. Aber das wäre medial natürlich nicht wirklich gut vermarktbar ...

Donnerstag, 28. März 2013

Frank Lemmermann — ein Politiker, den man sich merken sollte!

Frank Lemmermann ist jener SPD-Bürgermeister von Weyhe, der eine Trauerkundgebung für den unlängst von einer Türken-Gang bestialisch zu Tode getrampelten Daniel Siefert verboten hat. Frank Lemmermann ist jener SPD-Bürgermeister, der die zum Gedächtnis an den Ermordeten gehaltene Mahnwache mit den einfühlsamen Worten
Es ist schön, daß Sie alle zu der von mir organisierten Mahnwache erschienen sind. Ich erkläre dieses Spektakel nun für beendet und möchte Sie bitten, nach Hause zu gehen. Tschüß.
behördlich untersagte. Frank Lemmermann ist weiters jener SPD-Bürgermeister, der nach der Ermordung eines Inländers durch eine brutale Türken-Gang eine Sondersitzung des »Präventivrates und des Runden Tisches gegen Rechts für Integration« angesetzt hat, bei welcher u.a. der Chefredakteur der örtlichen Lokalzeitung die »unseriöse« Erwähnung des Migrationshintergrunds der mutmaßlichen Täter kritisiert. Solche Politiker dürfen nicht in der Anonymität einer kleinen Bürgermeisterstelle bleiben! Sie gehören gebührend erwähnt — natürlich mit Bild, damit man sich einen Eindruck machen kann, wie wohl jemand aussieht, der so agiert, wie dieser SPD-Bürgermeister Frank Lemmermann:

Mittwoch, 27. März 2013

Ich verlinke selten auf die »Achse des Guten«

... weil sie ohnehin viel bekannter ist als dieser kleine Blog hier, also zusätzlicher Werbung nicht bedarf, und weil sie mir mit ihrem penetranten Transatlantikertum etwas auf den Nerv geht. Doch immer wieder gibt es absolut hervorragende Artikel — so z.B. vor zwei Tagen von Akif Pirinçci:
Das Schlachten hat begonnen

Zum Verständnis des Themas, das ich hier ansprechen möchte, ist es vonnöten, daß ich zunächst Ihr Gedächtnis bezüglich eines evolutionären Vorgangs auffrischen muß. Viele Leute, die mir begegnen, scheinen in der Schule bei diesem Thema nicht aufgepaßt zu haben, soweit sie es überhaupt je verstanden oder durchgenommen haben. Die Evolution ist weder ein denkendes Wesen noch ein geheimer Mechanismus, der Flora und Fauna zu Veredlung streben läßt. Sie ist lediglich ein spieltheoretisches Modell zur Erklärung von Entwicklungen und Manifestationen in der Natur, wozu auch das Verhalten des Menschen gehört. Charles Darwins These von „Survival of the Fittest“ in seinem epochalen Werk “Die Entstehung der Arten” bedeutet eben nicht “Das Überleben der Stärkeren”, wie oft kolportiert wird, sondern “Das Überleben der Angepaßten”. Aber selbst diese Beschreibung trifft nicht den Nagel auf den Kopf, denn nichts paßt sich in der Evolution irgendetwas an, sondern durch die Umstände wird “man” angepaßt. Es gibt weder einen individuellen Willen in dem Spiel noch eine alles lenkende (Natur-)Macht.

Warum erzähle ich das? Weil es sich bei der letztmaligen Tötung eines jungen Deutschen namens Daniel S. von Türken in Kirchweyhe im Grunde um einen beispielhaft evolutionären Vorgang handelt, nämlich um den schleichenden Genozids an einer bestimmten Gruppe von jungen Männern. Dabei ist nicht einmal die Tötung selbst von Interesse, so grausam sich das auch anhören mag, sondern das “Biotop”, in dem der Genozid stattfindet. Und noch mehr dessen Folgen. Die Tat reiht sich ein in eine Serie von immer mehr und in immer kürzeren Abständen erfolgenden Bestialitäten, die zumeist von jungen Männern moslemischen Glaubens an deutschen Männern begangen werden. (Es befinden sich unter den Opfern nie Frauen. Die werden in der Regel vergewaltigt, was auch banal evolutionär zu erklären ist, aber dazu später.) Natürlich haben die Täter nur rudimentäre bis überhaupt keine Ahnung von Islam – zum Glück! Aber das Wenige, was sie beigebracht bekommen haben, vom Hörensagen kennen oder erahnen, reicht aus, um sich als “The masters of the universe” zu fühlen. Die Theorie von einfühlsamen (deutschen) Soziologen, wonach diese bestialischen Jugendlichen sich in Wahrheit als Versager und Opfer der Gesellschaft vorkämen und ihr Blutrausch ein verzweifelter Aufschrei sei, ist natürlich eine von der Migrantenindustrie, schwachsinnigen Politikern und geisteskranken linken Medienleuten bestellte Lüge, die, obwohl niemand daran glaubt, nicht einmal sie selbst, dazu dienen soll, sozusagen das öffentliche “Branding” des armen, lieben Ausländers in das Hirn der Allgemeinheit zu penetrieren. Im Gegenteil, nicht einmal ein Milliardär mit dem Aussehen eines Ryan Gosling hat so viel Selbstbewußtsein wie ein Türke oder Araber, der einem Deutschen am Bordstein das Hirn aus dem Schädel tritt.
(Hier weiterlesen)
Pirinçci, dessen hintergründig-spannende Katzen-Krimis sicherlich dem einen oder anderen bekannt sein dürften, zeigt, daß Zuwanderung durchaus eine Bereicherung sein kann! Er zeigt aber auch den fürwahr Gewalt-Unterschied, der zwischen einem zugewanderten Schriftsteller, der Texte in perfekt geschliffenem Deutsch verfaßt, und den unzähligen MiHiGru-Parasiten, die sich in unsere Lebensräume und Sozialsysteme eingeschlichen haben und sich jetzt mit brutaler Macho-Attitüde als Herrenrasse aufspielen wollen — und nichts weiter sind als testosterongetriebene Vollkoffer, die von Sozialhilfe leben, weil sie einfach zu faul für einfache, zu dämlich für anspruchsvollere Arbeiten — und, genau genommen, zu präpotent für jede Form von Arbeit sind!

Was tun mit diesem humanoiden Abschaum: weiterhin fleißig durch die Stütze alimentieren? Und anatolische Kopftuchmädchen nachkommen lassen, daß sich dieses Gesocks auch noch wie die Karnickel vermehrt und die bankrotten Sozialsysteme noch mehr ausplündert? »Ja! Noch mehr Multikulti! Bis uns der Schädel am Bordstein platzt! Das sind wir unserer historischen Verantwortung schuldig!« jauchzen die GutmenschInnen. Nun — auch für sie hat Akif Pirinçci gegen Ende seines Artikels fast schon tröstliche Perspektiven parat. Sofern es sich um Frauen handelt. Und soferne es ihnen nichts ausmacht, vergewaltigt zu werden. Aber was macht frau nicht alles aus Gutmenschlichkeit ...

Wer solche Artikel schreibt

... die aus einem zu Tode getrampelten Opfer eines türkisch-stämmigen Gewaltverbrechers mit perfider Rochade einen Anlaß dechseln, um gegen »Vereinnahmung von Rechts« zu polemisieren:
»BREMEN taz | Wenn am Samstag im niedersächsischen Weyhe die BürgerInnen auf die Straße gehen, dann geht es nicht mehr nur um die Trauer um Daniel S. Der 25-Jährige starb am Donnerstag nach einer Prügelattacke. Neben dem Gedenken ob der Tat muss sich die Gemeinde mittlerweile wehren – gegen die Vereinnahmung von rechts. Denn von der „Identitären Bewegung“ bis zur NPD wird der Tod von Daniel S. längst für Hetze gegen MigrantInnen missbraucht. Der Grund: Der Hauptverdächtige Cihan A. soll einen türkischen Migrationshintergrund haben….« (Quelle: Bellfrell)
... und Andreas Speit heißt (ja, wir speien auch!), dann sieht er natürlich auch danach aus. Nämlich so:



Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Welche, kann man sich ja denken, solange es noch nicht verboten ist.

Die Larve fällt, die Fratze wird sichtbar

Am Fall Zypern wird sichtbar, welches totalitäre Verbrechersyndikat unsere Politiker — für die Andreas Tögel die treffende Bezeichnung »Dressureliten« gefunden hat — in Wahrheit sind! Durch Bargeldverbot und lächerlich niedrige Behebungslimits soll also ein »Bank-Run« verhindert werden, koste es, was es wolle, und sei es das Vermögen der Bevölkerung ...

Was unsere Politverbrecher wollen, ist eine Bevölkerung, die für »den Euro«, »das Friedensprojekt Europa« brav arbeitet, und dann bares Taschengeld von € 100,00 täglich bekommen darf. Und natürlich jene Überweisungen vom Bankkonto vornehmen darf, die die Nomenklatura als zulässig erachtet. Also Steuern und Gebühren, auch Miete, Strom und dergleichen, wenn's sein muß — aber nix, was die faktische Kontrolle der Privatvermögen der Kontrolle (und ggf. dem Zugriff) der Politiker und ihrer Bankster entziehen könnte. Bargeld = Schwarzgeld = Geldwäsche = Terrorismus — und Terrorismus, eh klar, mögen wir alle doch nicht!

Die Entlarvung unserer Politruks schreitet rapide voran. Bald werden sie die Maske der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit endgültig als entbehrlich abstreifen, und uns als exakt jene »wohlmeinenden« Tyrannen gegenübertreten, die sie schon immer sein wollten. Dann werden die Schäubles, Merkels, Barrosos und wie sie alle heißen, nicht hilflos wie Mielke unter dem befreienden Gelächter einer DDR-Volkskammer »Aber ich liebe ... ich liebe doch alle Menschen!« stammeln, sondern sie werden genau dies unwidersprochen, und mit dem hohlen Brustton ihrer auf die Macht der EU-Gendarmerie gestützten, und daher unabsetzbaren Wohltätigkeitsheuchelei tun!

Andreas Tögel schreibt als Untertitel seines aufrüttelnden Artikels »Widerstand ist Bürgerpflicht« und schließt diesen mit folgenden Überlegungen:
Dass Nomenklatura und Bankenwelt entschlossen auf eine Abschaffung des Bargelds hinarbeiten, leuchtet indes ein. Während es den Apparatschiks in den Politbüros um eine weitere Ausdehnung ihrer Macht geht – wenn es ihnen gerade nicht passt, kann der Bürger sich auf legale Weise dann nicht einmal mehr ein Stück Brot kaufen –, ist es für die Banken der zusätzlich winkende Umsatz. Schließlich bringt jede einzelne Transaktion den Finanzhäusern Geld. Ein Leben ohne Konto wäre nicht mehr möglich – selbst einem Einsiedler nicht. Die Kontrolle des Staates über seine Bürger wäre nahezu total, denn schließlich hinterlässt jede Benutzung von Kredit- oder Bankkarten Spuren. Dass mit der Abschaffung des Bargeldes auch privates Eigentum ein Stück weiter dem Zugriff des Fiskus ausgesetzt wird, liegt auf der Hand. Konten einzufrieren oder abzuräumen ist für den Staat allemal bequemer, als Haussuchungen vorzunehmen, um unter Matratzen verstecktes Geld zu konfiszieren. Seine treuesten Handlanger und Komplizen – die Geschäftsbanken – stehen jederzeit bereit, dem Großen Bruder zu helfen.

Wer einwendet, er habe tatsächlich nichts zu verbergen, und es sei ihm daher egal, ob die Regierung jeden seiner Schritte überwacht, sollte sich einen Moment lang in die Lage eines regierungskritischen Nonkonformisten versetzen. Hätten die Terrorregime des 20. Jahrhunderts über Mittel verfügt, in dem Maße jede Geldbewegung zu kontrollieren oder zu unterbinden, wie sie in der Alten Welt gerade verwirklicht werden, wären die von ihnen produzierten Leichenberge noch deutlich höher ausgefallen. Viele weitere Menschen wären dann schlicht verhungert…

Der naive Traum vom real existierenden Rechtsstaat kann – spätestens nach den jüngsten Ereignissen auf Zypern – endgültig begraben werden. Jedes Vertrauen auf die Rechtmäßigkeit staatlichen Handelns läuft seither auf grobe Fahrlässigkeit hinaus. Der Staat ist und bleibt, wie es die zypriotische Regierung eben beispielhaft vorgeführt hat, eine kriminelle Organisation. Seine Macht kommt aus den Gewehrläufen – denen seiner eigenen Büttel oder denen der Eurogendfor. Rechtssicherheit gibt es nicht (mehr).

Es ist zu spät, den Anfängen zu wehren. Jetzt geht es – bis zum bevorstehenden Kollaps des herrschenden Ponzi-Systems – nur noch um Schadensbegrenzung. „Leben ohne Bargeld“ bedeutet, den in den Regierungsvierteln lauernden Räuberbanden auf Gedeih und Verderb ausgeliefert zu sein. Der Besitz von Bargeld dagegen ist ein Ausdruck von Freiheit. Entschlossener Widerstand gegen seine Abschaffung ist daher Bürgerpflicht.
Nur: welchen Sinn hat es überhaupt, auf Widerstand bei einer »Jessica & Kevin«-Population zu hoffen, die von Transferleistungen abhängig gemacht wurde, für die ein »Wetten-daß«-Moderator in Schokolade badet, das Dschungelcamp in 384. Folge abgespult, und ein geradezu lächerlich dilettantisches NSU-Spektakel als Kampf-gegen-Rechts-Medienwalze inszeniert wird. Bei dieser Prolotruppe ist Widerstand erst zu erwarten, wenn das Fernsehgerät schwarz bleibt, weil das Stromnetz zusammenbrach. Und selbst dann sind sie für effizienten Widerstand wohl einfach zu schlapp — und zu blöd! Und Herr Tögel muß sich auch der Frage stellen: wie sollte, wie könnte denn »Widerstand« denkmöglich aussehen? Die Machtkrake des politisch-medial-finanziellen Komplexes hat sich doch schon überall festgesaugt, sodaß ein Befreiung wohl nur unter Lebensgefahr für die dies Wollenden möglich ist.

Es ist bekanntlich verboten, zur Ermordung von Politikern aufzurufen, solange sie nicht gestürzt sind (danach wird von mit späterer Geburt Begnadeten freilich die Frage ventiliert, warum die Vorfahren nicht aktiv Widerstand geleistet hätten), und außerdem stehen darauf denkmöglich drakonische Strafandrohungen, die Chance auf langjährige Zwangs-Aufenthalte in Guantanamo & Co., und was unser »Rechtsstaat« an derlei Nettigkeiten sonst zu bieten weiß ... also wollen wir gleich mal klarstellen: dieser Artikel ist keine Aufforderung zur Ermordung vorgenannter Politruks, und ebenso keine zum gewaltsamen Umsturz der geltenden Verfassungsordnung. Das hindere aber niemanden, sich in der angenehmen Vorstellung bspw. eines größeren Meteoriteneinschlages im Brüsseler EUdSSR-Hauptquartier zu ergehen, durch den alle unsere Politgangster ratzfatz ins Jenseits verdampft werden. Und man darf zu diesem Behufe auch ganz fromm mit dem Psalmisten (Ps. 57, 7-10) beten:
Deus conteret dentes eorum in ore ipsorum, * molas leonum confringet Dominus.
Ad nihilum devenient tamquam aqua decurrens, * intendit arcum suum donec infirmentur.
Sicut cera quæ fluit auferentur, * supercecidit ignis, et non viderunt solem.
Priusquam intelligerent spinæ vestræ rhamnum, * sicut viventes sic in ira absorbet eos.
Ach ja: und auf das laute »Amen« zum Schluß nicht vergessen! Denn das bedeutet bekanntlich: »Fürwahr! So möge es sein!«. Ja, geb's Gott, daß es so sein möge ...

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P.S.: Mehr über die jetzige Zypern-»Lösung« schreibt Politplatschquatsch. Lesen. Durchatmen.Und in Ruhe darüber nachdenken, wo und wie man diese kriminelle Vereinigung namens »Staat« möglichst empfindlich schädigen kann ...

Dienstag, 26. März 2013

Man muss sich keine Sorgen machen. Man darf sich keine Sorgen machen. Man soll sich keine Sorgen machen. Wir machen uns keine Sorgen!

Dieses Mantra unserer EUrokraten, längst verinnerlicht von gehorsamen EU (d.h. Europäischen Untertanen), illustriert Frank Meyer gewohnt brillant in seinem gestrigen RottMeyer-Artikel »Und leise tickt der “Krisenticker”«. Ja, leise rieselt der Schnee, ein überaus kalter Frühling läd zum Rückzug ins häusliche Idyll ein, solange es noch ein Idyll ist. Uns wärmt einstweilen der Gedanke das Herz, daß es eh nur die russischen Oligarchen trifft — diese primitiven Ungustln, die in Kitzbühel und St. Moritz besoffen über die Pisten bretteln, und ihre ordinär jungen Schlampen mit Bulgari & Cartier behängen. Geschieht ihnen doch nur recht!
Wünsche weiter gut zu ruhen. Sie werden früh genug erwachen. Zu spät, vermutlich. Aber immer noch früh genug für Ihren Geschmack ...

Kirchliche Blauäugigkeit

Vom Papst getaufter Publizist verlässt Kirche

Der italienische Publizist Magdi Allam (60) hat sich im Protest öffentlich von der Kirche abgewandt - Entgegen der Warnung Benedikts XVI. vor einer «Diktatur des Relativismus» sei die katholische Kirche selbst relativistisch geworden

Rom (kath.net/KNA) Der italienische Publizist Magdi Allam (60), der sich vor fünf Jahren von Papst Benedikt XVI. katholisch taufen ließ, hat sich im Protest öffentlich von der Kirche abgewandt. In einem Beitrag mit dem Titel «Warum ich diese Kirche verlasse, die zu schwach gegenüber dem Islam ist» warf Allam in der Tageszeitung «Il Giornale» (Montag) der katholischen Kirche Blauäugigkeit und «selbstmörderischen Wahnsinn» im interreligiösen Dialog vor. Der aus einer muslimischen ägyptischen Familie stammende Journalist, einer der bekanntesten in Italien, war in der Osternacht 2008 von Benedikt XVI. feierlich in die Kirche aufgenommen worden.

Was ihn vor allem von der Kirche entfremdet habe, sei «der religiöse Relativismus, besonders die Legitimation des Islam als wahrer Religion», schreibt Allam, der bei seiner Konversion den Taufnamen «Cristiano» gewählt hatte. Die öffentliche Verehrung des Koran durch Johannes Paul II. (1978-2005) nannte er «selbstmörderischen Wahnsinn». Ebenso kritisierte er das Gebet Benedikts XVI. in der Blauen Moschee in Istanbul und die Aussage des amtierenden Papstes Franziskus, Muslime beteten «den einen, lebendigen und barmherzigen Gott» an.
(Hier weiterlesen)
Nun kann ma ja, wie der hochwürdige Herr Alipius auf seinem Blog, dies unter dem lockeren Titel »Hohe Ansprüche, geringe Schmerzgrenze« abtun, nur will mir das nicht so recht über den Gaumen, wenn ich in dem Kath.net-Artikel weiter unten lese:
Allam, einer der prominentesten Wortführer in der Islamdebatte Italiens, wurde als Sohn einer muslimischen Familie in Kairo geboren und ist seit 1986 italienischer Staatsbürger. Seine Konversion zum Katholizismus hatte er 2008 als «radikale und endgültige Wende» gegenüber seiner Vergangenheit sowie als Absage an seinen früheren muslimischen Glauben bezeichnet. Schon damals hatte er dem Islam Hass und Intoleranz vorgeworfen. Auch machte Allam Drohungen islamischer Extremisten für seine Entscheidung geltend. Seit fünf Jahren lebe er unter Polizeischutz.
Fünf Jahre unter Polizeischutz — »geringe Schmerzgrenze«? Nun, niemand wünscht dem sympathischen Verfasser der »Klosterneuburger Marginalen«, fünf Jahre unter Polizeischutz leben zu müssen. Aber vielleicht würde es seine Einschätzung über »geringe Schmerzgrenzen« korrigieren ...

Montag, 25. März 2013

»Wir Grünen wissen, wie soziale Gerechtigkeit geht«

meint Frau (?) Künast in der »Welt«. Man glaubt es ihr aufs Wort! Denn unter der Herrschaft der Grünen geht die Gerechtigkeit bekanntlich um nicht mehr wiederzukommen ...

Kurze interne Information

Bezüglich eines Artikels, der auf »LePenseur« schon vor einiger Zeit erschienen ist, versucht ein Leser, über seinen GMX-Account in einen darauf bezüglichen E-Mail-Verkehr einzutreten. Nun, das wäre prinzipiell eine feine und sinnvolle Sache — gäbe es da nicht den jüngsten Beschluß des Bundestages, der faktisch jeder Behörde kaum eingeschränkten Zugang zu Verbindungsdaten, Mailinhalten, Passwörter u. dergl. ermöglicht. Sorry — aber so wichtig kann für LePenseur keine E-Mail-Konversation sein, daß er deshalb seine Anonymität im Internet einfach wegschmeißen wollte!

GMX-Mails sind irgendwie was ähnliches, wie Parkplatzsex ohne Kondom. Es kann bisweilen gutgehen, aber man kann sich mit erheblicher Wahrscheinlichkeit dabei auch was einfangen. No way ...

Sonntag, 24. März 2013

Die Türkei zündelt

Der österreichische Rotfunk weiß heute über die sich ausbreitende »Zypern-Krise« ausgesprochen erhellende Details zu berichten:
Die türkische Regierung hat Zypern in scharfer Form davor gewarnt, die Finanzkrise mit einem Verkauf von zwischen beiden Seiten beanspruchten Gasvorkommen bewältigen zu wollen.

Die Türkei sei entschlossen, die eigenen Rechte und die Interessen der türkischen Zyprioten auf der geteilten Insel zu schützen, teilte das türkische Außenministerium am Samstag in der Hauptstadt Ankara mit.

„Ignoriert grundlegende Rechte“

Die Idee der griechischen Zyprioten, Werte aus Bodenschätzen der Insel in einen Rettungsfonds einzubringen, „ignoriert grundlegende Rechte der türkischen Zyprioten, die Mitbesitzer der Insel sind“, warnte das Ministerium. Die Überlegungen seien Ausdruck einer gefährlichen Illusion, alleiniger Besitzer der Insel zu sein, was zu einer neuen Krise in der Region führen könne. Ankara forderte, die Gespräche über die gemeinsame Zukunft der beiden Volksgruppen auf der Insel mit einem neuen Geist zu erfüllen und umgehend neu zu beginnen.

Seit 1974 geteilt

Im Norden Zyperns gibt es seit einer türkischen Militärintervention 1974 die international nur von der Türkei anerkannte Türkische Republik Nordzypern. Im Süden liegt die Republik Zypern, die aber die ganze Insel international vertritt und auch Mitglied der Europäischen Union (EU) ist.

Das Aphrodite-Feld

2011 war ein Erdgasvorkommen unter dem Meeresboden südlich von Zypern entdeckt worden. Experten gehen davon aus, dass das Gas schon 2014 gewonnen werden könnte. 80 Milliarden Dollar sollen die 200 Milliarden Kubikmeter Erdgas im Aphrodite-Feld zu heutigen Preisen wert sein.
(Hier weiterlesen)
Also nochmal, zum Mitschreiben: jenes Land, das als einziges die Teilung der Insel Zypern anerkennt (indem es nämlich die international sonst nicht anerkannte »Republik Nordzypern« als souveränen Staat anerkennt), nämlich die Türkei, will das Recht (Süd-)Zyperns, Werte aus Bodenschätzen südlich der Insel Zypern in einen Rettungsfonds einzubringen, mit dem Hinweis auf angeblich »grundlegende Rechte der türkischen Zyprioten, die Mitbesitzer der Insel sind«, die aber den Nordteil der Insel bewohnen, bestreiten? Was, bitteschön, raucht GRÖTAZ Rotzig Arroğan, um derart gemeingefährlichen Schwachsinn abzusondern?

Kurze Frage an die Amis: sonst seid ihr ja auch nicht so zögerlich! Wo bleiben die Drohnen, wenn man sie einmal wirklich braucht ...?

Samstag, 23. März 2013

Zerschlagene Eier sind noch lang kein Omelette

Ausgehend von einem bekannten Lenin-Zitat unterzieht Bill Bonner auf »BankhausRott & Frank Meyer« die derzeitigen Bemühungen unserer links-etatistischen Polit-»Eliten« in Brüssel einer kritischen Betrachtung und entlarvt sie als das, was sie immer schon waren, auch derzeit sind, und immer sein werden — als feuchten Traum machthungriger Bürokraten:
Normalerweise argumentieren die zentralen Planer so: Die Leute müssen zwar Opfer erbringen, aber am Ende wird alles gut sein. “Man kann kein Omelette machen, ohne ein paar Eier zu zerschlagen”, sagte Lenin. Die Leute machen das, sie zerschlagen ein paar Eier (besonders dann, wenn diese jemand anderem gehören) für eine Zeit lang…

Letztlich ist das Problem das Omelette – denn es kommt nie auf den Tisch. Und das Essen, was am Ende auf den Tisch kommt, ist Ekel erregend.

Kein “Arbeiterparadies” ist bis jetzt eingetreten. Der “Krieg gegen die Drogen” (oder gegen Armut…oder Verbrechen…oder Terror…oder Krebs) endet in einer Niederlage, nicht mit einem Sieg. Die Arbeitslosigkeit fällt nicht. Oder wenn eines dieser großen Programme “Erfolg hat”, dann nur zu so hohen Kosten, die in keinem Verhältnis mehr zum positiven Ergebnis stehen.

Warum scheitern diese Pläne? Die einfache Antwort ist diese: Sie scheitern, weil es nicht die Art und Weise ist, wie die Welt funktioniert.
(Hier weiterlesen)
Bisweilen dämmert es sogar unserer zahmen Systempresse, daß da schon mehr als bloß einiges aus dem Ruder gelaufen ist (vgl. »Die Presse«). Das alles bleibt freilich folgenlos, solange sich die Systemmedien nicht trauen, Roß und Reiter (und die zahllosen Roßtäuscher!) zu benennen. Und deshalb wird weitergewuschtelt, gelogen und geheuchelt, was das Zeug hält. Bis der Krempel um die Ohren fliegt. Was dann (wieviel wollen wir wetten?) selbstmurmelnd die Schuld der »Spekulaten« und der »Märkte« gewesen sein wird. Es ist entmutigend, die unbelehrbare Dummheit der meisten Menschen mitzuerleben ...