Donnerstag, 30. Juli 2026

Anmerkungen zu Breivik

von LePenseur
 
 
Als der geschätzte Kollege Helmut mit seinem ersten Artikel über Breivik kam, meinte ich aus dem Urlaub zu ihm: "Okay, bringen wir natürlich ... aber seien Sie gefaßt, daß ich darauf eine Replik machen werde." So ist's halt in einem Blog, in dem (bis auf strafgesetzbedingte Einschränkungen, versteht sich ...) Meinungsfreiheit herrscht! Und jetzt sitze ich entspannt im Urlaub und kaue an meiner virtuellen Füllfeder — selber schuld ... warum habe ich auch nur ...
 
Aber nein! Rettung in Sicht. Seinerzeit habe ich ja genug über diesen Fall geschrieben (und zitiert). Und da läßt sich schon was verwenden. Denn wie wir aus "Max und Moritz" wissen:
Eben geht mit einem Teller 
Witwe Bolte in den Keller, 
Daß sie von dem Sauerkohle  
Eine Portion sich hole, 
Wofür sie besonders schwärmt, 
Wenn er wieder aufgewärmt. 
Nicht nur Sauerkraut ("Sauerkohl" ... schrecklich diese Piefkes!) und Gulyas wird durch Aufwärmen besser, auch manche Texte gewinnen durch einen gewissen Alterston ...😏 Also, fang' ma an ... was schrieb ich denn damals so? 
 
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Bspw. am Abend des 23. Juli 2011:
 
Wenn der Reichstag brennt
 
... erhebt sich schnell die Frage, wer ihn denn angezündet hat. Nun, die Nazis wußten damals die Antwort mit beeindruckender Schnelligkeit. Fast so schnell, wie heute in den Medien ganz klar ist, daß in Oslo ein »islamkritischer, christlicher Fundamentalist«, noch dazu ein norwegischer »Nationalist«, die Tat begangen hat.

Aha. Ein durchgeknallter Islamgegner jagt an einem Freitag nicht etwa eine Moschee in die Luft, sondern das Bürogebäude des norwegischen Premierministers und ein paar Zeitungsredaktionen. Und ein norwegischer Nationalist massakriert nicht etwa südländisch aussehende Zuwanderer (die in Norwegen von der einheimischen Bevölkerung ja mit nicht allzu großem Aufwand unterscheidbar sind), sondern norwegische Jugendliche. Nun, wer's glaubt ...

Aber mit der jetzt gut koordiniert anlaufenden Medienwalze, für welche »Der Spiegel« (»Blond, blauäugig, skrupellos«) bereits die Vorlage geliefert hat, wird die Frage, ob das alles auch nur irgendeine Plausibilität hat, wohl völlig beiseitegelassen werden. Wer Zweifel äußert, wird schon in den nächsten Tagen damit rechnen können, daß das Machtkartell der Internationalsozialisten in Regierungen und Medien im Gleichschritt jede solche Äußerung als »rechtsextremistisch« brandmarken wird. Und im Gegensatz zu einem Anschlag von Islamisten, werden Diskussionen darüber, was denn »die Gesellschaft« falsch gemacht haben könnte, damit der Täter zum Täter wurde, nämlich die europäische Masseneinwanderungspolitik, die Ruinierung der sozialen Netze durch überbordene Sozialleistungen an Zuwanderer etc., mit Sicherheit nicht stattfinden.

Man muß kein Prophet sein, um sich vorstellen zu können, was in den nächsten Tagen und Wochen auf der politisch-medialen Agenda steht:

1.) europaweites Verbot privaten Waffenbesitzes
Das ist schon deshalb ein vordringliches Ziel, weil mit dem steigenden Unmut der Bevölkerung über »Rettungsschirme« und sonstige Betrugsaktionen unserer Politmafia sonst nicht mehr sichergestellt werden kann, daß die steuerzahlende Bevölkerung weiterhin widerstandslos abkassiert werden kann (Waffen in den Händen von Kulturbereicherern sind demgegenüber irrelevant, denn die zahlen größtenteils ohnehin keine Abgaben).

2.) europaweite Internetzensur und Telefonüberwachung
Wäre doch gelacht, wenn man nicht in einem Aufwaschen gleich politisch Andersdenkende lahmlegen könnte! Sicherheit geht vor — schon vernimmt man, daß dieser Täter ja nur deshalb nicht »auf dem Radar der Polizei« war, weil eben noch nicht alles genau genug überwacht werden konnte. Aber nur ein bisserl mehr Zensur, ein bisserl mehr Lauschangriff, ein bisserl mehr Durchlöcherung des Datenschutzes, und Europa wird gleich viel sicherer sein. Homeland Dept, wir kommen!

3. europaweites Verbot von Islamkritik
Denn damit kann man gleich mehere Fliegen auf einen Schlag treffen: wer nicht einmal mehr die Knebelung der Meinungsfreiheit durch »Antidiskriminierungsgesetze« oder die gezielte Überfremdung seines Landes kritisieren darf, der hat auch die allzeit bereitgehaltene Faschismuskeule bei jedweder sonstiger Kritik zu gewärtigen. Und getreu nach Stalins Prinzip »Ermorde einen und versetze damit tausend in Schrecken« werden ein paar »Nazis« in Schauprozessen verurteilt werden, damit keiner es wagt, dem Machtanspruch unserer Alt-Achtundsechziger-»Eliten« entgegenzutreten.

Ein Schelm, wer sich bei der ganzen Sache ein wenig an die Vergangenheit erinnert fühlt — wie eben an den Reichstagsbrand. Oder auch an anderes ...
 
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Und zu nächtlicherer Stunde setzte ich noch hinzu:
 
Michael Mannheimer 
 
... hat eine hervorragende Analyse der aktuellen Ereignisse und ihrer Ursachen geliefert, die auch auf dem Blog Korrektheiten zitiert wurde: [...]
 
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen — außer: jede Wette kann angenommen werden, daß nichts davon je in unseren Systemmedien zu vernehmen sein wird! Statt dessen rüsten vorgeblich »bürgerliche« Zeitungen in vorauseilendem Gehorsam bereits zur Hatz auf alles, was nicht links ist:

Die Welt: »Der Rechtspopulismus senkt die Hemmschwelle« (man kann davon ausgehen, daß es demnächst: »Sarrazin und die Folgen« heißen wird)

Die Pesse: »Ausländerhaß als fataler Nährboden« (man kann davon ausgehen, daß bei den nächsten Nationalratswahlen jeder FPÖ-Wahlkampf, der die Dinge beim Namen nennt, mit dem Verweis auf »Oslo« in medialem Gleichschritt niedergetrampelt wird. Und möglicherweise auch von linken Randalierern gleich ein paar FPÖ-Politiker, aber das rechtfertigt dann natürlich der »Kampf gegen Rechts« ...)

Zitate der Linksmedien (also der meisten) zu bringen, ist überflüssig, denn was in den diversen »Neuen Deutschlands« steht, weiß man ohnehin im voraus. Dieser Gleichschritt des gesamten politisch-medialen Komplexes ist zwar einerseits irgendwie zu erwarten gewesen. Andererseits läßt er in seiner Geschlossenheit doch einen Verdacht aufkeimen, den »Politplatschquatsch« in einem Posting so ganz nebenher artikulierte:
ist euch aufgefallen, dass der norweger gewartet hat, bis die eurorettung durch war? immer wieder faszinierend, dass solche großdinge nie gleichzeitig passieren, sondern schön ordentlich hintereinander, damit sie in 15 minuten tagesschau passen.
Schwupps, und weg waren die Griechenland-Milliarden vom Bildschirm. Nun, wie der Engländer sagen würde: »It's an ill wind that blows nobody any good« — ach, und warum fällt mir da auf einmal noch der Wappenspruch des Hosenbandordens ein ...  
 
Zwei interessante Kommentarpostings waren der wertvolle Lohn des nächtlichen Schreibens: 
Anonym 25 Juli, 2011 20:04
So ein intelligenter Typ soll das sein. G. Orwell und Kafka gelesen. Aber nicht gelernt, einen Gedankenschritt weiter zu denken? Wem diese Tat wirklich nützt?

Die Bevölkerung solidarisiert sich jetzt mit der Sozi-Partei. Diese wird daher in den nächsten 3 Jahren alle Wahlen gewinnen und politisch alles durchdrücken können, was sie, ähem, die globale Elite, will. Wer mit irgendwelchen Maßnahmen zur Bespitzelung etc. nicht einverstanden ist, wird sofort ins Terroristen-Eck gestellt.

Irgendwie erinnert mich das an die Briefbomben in den 1990er Jahren in Österreich. Die kamen auch "wie bestellt", um die Kerzerlmarschierer auf die Straße zu bringen. Und plötzlich wollte keiner mehr "rechts" sein oder "rechts der Mitte" wählen. Das rettete die Weiterexistenz der SPÖ und verhinderte die absolute Mehrheit der FPÖ.
Kann sich übrigens noch wer an den ebenfalls damaligen Sprengstoffanschlag von Ebergassing erinnern, wo die Bombe zu früh losging? Wo die Täter tot dalagen? Und, so ein Zufall - es waren polizeibekannte Linksextremisten.
Die Explosion war übrigens in der Nacht auf einen 20. April. Wem der Anschlag wohl in die Schuhe geschoben werden sollte?

Anonym 26 Juli, 2011 10:44

Briefbomber Franz F. wurde auch wegen Aufstellens einer Sprengfalle in Oberwart verurteilt. Der Sprengstoff in Oberwart war übrigens der gleiche wie in Ebergassing...

In Richtung Linksextremismus/false flag durfte aber auf allerhöchste Anweisung nicht ermittelt werden. Michael Sika, damals ranghöchster Polizist, war sehr verwundert, daß Ebergassing einfach nicht und nicht aufgeklärt werden durfte, schreibt er in seinem Buch "Mein Protokoll". Diese vorsichtige Formulierung ist wohl darauf zurückzuführen, daß er selbst SPÖ-Mitglied ist und seine Karriere (und jetzt die üppige Rente) der Partei verdankt.

Kann sich noch jemand erinnern, oder hat Minitrue schon ganze Arbeit geleistet?

Oh, ja! Ich kann mich nicht nur an Oslo, sondern auch an Ebergassing und Oberwart erinnern ...
 
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Am nächsten Tag war Sonntag, und da schrieb ich
 
Das Wort zum Sonntag
 
... kam aus Tante Erikas Mund zwar schon am Samstag, klang deshalb jedoch nicht weniger politisch korrekt — man könnte auch verlogen sagen — und lautete wie folgt:
Wir haben noch kein abschließendes Bild von dieser entsetzlichen Tat. Wir wissen nicht genau, was zu diesem Verbrechen geführt hat; aber es heißt, Hass sei ein Motiv gewesen – Hass auf den Anderen, Hass auf den Andersartigen, auf den anders Aussehenden, den vermeintlich Fremden. Dieser Hass ist unser gemeinsamer Feind. Wir alle, die wir an die Freiheit, den Respekt und das friedliche Zusammenleben glauben, wir alle müssen diesem Hass entgegentreten. Das ist es – neben der Trauer und dem Mitgefühl –, was mich heute bewegt und was uns auch in der Zukunft leiten sollte.
Derlei Wortspenden klingen edel und besagen wenig — jedenfalls nichts Gutes. Denn, wie Karl Eduard daraus treffend deduziert:
Einheimische, so die Bundeskanzlerin, könnten sich warm anziehen, denn natürlich, gab die Bundeskanzlerin zu bedenken, wenn wir uns jetzt insbesondere auf den Hass auf den vermeintlich Fremden konzentrieren müssen, werde keine Zeit mehr für die unschönen Vorfälle bleiben, die so überbewertend mit „Hass auf Deutsche“ betitelt wurden.
Wenn man den Angaben der Behörden trauen kann (warum eigentlich? Aber lassen wir das mal außen vor ...), dann war der mutmaßliche Täter psychisch krank und ein Einzeltäter. Welchen Sinn sollte es also haben, wenn »wir alle, die wir an die Freiheit, den Respekt und das friedliche Zusammenleben glauben« einem haßerfüllten Geistesgestörten »entgegentreten«? Verspricht sich IM Erika davon etwa seine Spontanheilung?

Nun, was sie sich davon in Wahrheit verspricht, ist unschwer zu erraten: die Marginalisierung und Ausgrenzung aller Kritiker ihrer Politik, die so wunderbar kompatibel ist mit der Politik aller anderen lokalen Satrapenregimes in Europa. Und die schön brav die Agenda des friedlichen Zusammenlebens umsetzt. Friedlich sollen Deutsche, Holländer, Franzosen, Italiener etc. immer höhere Abgaben bezahlen und für immer höhere Staatsschulden geradestehen, aus denen der Import und künftige Unter-halt all jener finanziert wird, die jetzt und auch in Hinkunft ohne »diskriminierende« Integrations-zwänge unsere Frauen als Christenschlampen und uns selbst als Scheißdeutsche (bzw. -österreicher etc.), ungläubige Hundesöhne und Schweinefleischfresser bezeichnen dürfen. Denn wir sind und bleiben friedlich.

U-Bahn-Schläger und sonstige Intensivtäter aus demselben »Kultur«bereich werden auch weiterhin unser friedliches Zusammenleben durch Tritte in die Magengrube bzw. sonstige Körperteile bereichern dürfen. Denn der »Haß auf den vermeintlich Fremden« ist uns zur Bekämpfung auferlegt, und wer sich dieser gemeinsamen Aufgabe entzieht, ist schon ein Nazi.

Nie wieder werden unbotmäßige »Wutbürger« dieses Idyll in Frage stellen, indem sie etwa nach der Sinnhaftigkeit des Imports vor Leuten zu fragen wagen, die — samt ihren nachbezogenen Angehörigen — von unseren Steuergeldern deutlich mehr beziehen, als sie an Beiträgen leisten. Nie wieder wird die Abtretung von Souveränitätsrechten an die EU, von parlamentarischen Kontrollrechten, oder die Einschränkung von Bürgerrechten durch Präventivgesetze aller Art anders als zustimmend diskutiert werden. Ein allgemein vertrautes Volkskammer-Feeling wird durch den Bundestag ziehen, denn Parteien, die nicht klar dem demokratisch-antifaschistischen Block angehören, werden doch erst gar nicht zur Wahl zugelassen (also, das Malheur mit diesem Wilders — das darf sich einfach nicht wiederholen!). Und welche Parteien das sind, darüber beschließt das Politbüro der Brüsseler Kommissare in erster und letzter Instanz (natürlich gibt's Rechtsmittel, wir sind ja 'n Rechtsstaat — z.B. zu den politisch besetzten Verfassungs- und sonstigen Höchstgerichten. Kann man sich eigentlich sparen. Formalität, nicht mehr).

Nun, manchmal sind es einfach Glücksumstände, die unseren geliebten Führern ermöglichen, ohne Widerstände befürchten zu müssen, unsere bereits jetzt durch die Macht der Apparate und Lobbies weitgehend marginalisierte »freie« Demokratie endgültig in eine gelenkte umzuwandeln. Denn das wäre gegen den Willen der Bevölkerung nur schwer und unter unverhältnismäßigen Kosten durchsetzbar. Also muß man die Gunst der Stunde nutzen — und geschickt Verbündete sammeln. Und welch treuere Verbündete könnte man finden als jene, die von den Staatsleistungen am meisten profitieren? Welch günstigere Stunde könnte man sich vorstellen als jene, in der alle mit schreck-geweiteten Augen einen Massenmörder ins Idyll einbrechen sehen ...

Es könnte natürlich auch sein, daß der Gunst der Stunde auch ein wenig nachgeholfen wurde. Ob das der Fall war, werden die nächsten Tage und Wochen zeigen. Es kann sogar Jahre dauern, bis da was ausapert — man denke nur an die Finanzierung und logistische Unterstützung von RAF-Anschlägen durch die DDR. Oder an die »Gladio-Affaire« in Italien. Oder an den »Nachweis« von Massen-vernichtungswaffen im Irak. Je schneller die Ermächtigungsgesetze beschlossen werden, desto wahr-scheinlicher ist es, daß Oslo kein Fall eines Einzeltäters ist. Oder vielmehr: daß dieser bestenfalls als Auftragstäter handelte in einem angeblich höheren Interesse, d.h. in dem, wie Erika so schön sagte, »was uns auch in der Zukunft leiten sollte«. Denn damit meinte sie eigentlich das Machtkartell, das uns weiter ungestört beherrschen will ...

Muß ich hinzufügen, daß diese diversen Ermächtigungsgesetzt geradezu blitzartig schnell beschlossen wurden und bis heute gelten ... ? ... Muß ich wirklich ... ? 

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Am Sonntagabend schrieb ich noch (also fleißig war ich damals! ... naja, jünger halt ...) 
 
Die inneren Widersprüche der Story mehren sich
 
... und bald müßte wohl das aufgetürmte Mediengebäude an unverhohlenem Ressentiment (»Blond, blauäugig und skrupellos«) und ungenierter Desinformation mit lautem Rums zusammenstürzen — wenn, ja wenn da nicht erhebliche Interessen daran beteiligt wären, den »Fall Oslo« zu instrumentalisieren. Der Biobauer wird dabei ebenso unter den Teppich gekehrt, wie der Freimaurer, oder seine Verehrung für Churchill und norwegische Widerstandskämpfer gegen die Nazis — was allein zählt, sind seine Postings auf »rechten« und islamkritischen Foren und Blogs. So what!

Auf »Gates of Vienna« (bekanntlich ein islamkritischer Blog, der — selbstmurmelnd — als pöhse Inspirationsquelle sofort unter das Sperrfeuer der linken Meinungsmacher geriet) findet sich ein interessanter Artikel von Mark Humphreys (die Eigendefinition auf seiner Homepage lautet: »Irish. Atheist. Liberal-right. Anti-jihad. Pro-American. Pro-Israel«), der sich Gedanken über den Fall macht und dabei zum überraschenden (oder eigentlich: nicht wirklich überraschenden) Schluß kommt: das alles paßt irgendwie nicht zusammen!
This sadistic, barbaric attack must be one of the strangest terror attacks ever. One would never think, from the killer’s online comments, that he was a mass murderer in waiting.

The killer was right-wing and anti-jihad, yes, but he was not a neo-Nazi (he was pro-Israel) or a white supremacist (he opposed the BNP because they are racist). He was Christian, but not a fanatic (he was pro-gay).

In fact he was apparently like me — liberal right. He was anti-racist, pro-gay and pro-Israel. So how on earth did someone like that become a terrorist against the West?

Perhaps he radically changed his politics since his last post to document.no in Oct 2010 (see below). Can we see any writings of his between Oct 2010 and July 2011?
Nun, warten wir ab. Präsident Lincoln hat jedenfalls bis dato noch immer rechtbehalten. Auch wenn es manchmal etwas länger dauerte ...
 
Naja, das mit Lincoln war etwas optimistisch gedacht ... bei den meisten dauert's bis heute ...
 
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Und gleich am Montag ging's schon los:
 
Die Umsetzung fängt bereits an 
 
Kaum hat sich der Rauch im Regierungsviertel von Norwegen gesetzt, kommt schon die Umsetzung der dadurch hergestellten Situation in Gesetzesvorhaben zur Vorratsdatenspeicherung. Sieh mal an, das geht aber schnell! Hans-Peter Uhl, der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion meint dazu:
Im Vorfeld muss die Überwachung von Internetverkehr und Telefongesprächen möglich sein. Nur wenn die Ermittler die Kommunikation bei der Planung von Anschlägen verfolgen können, können sie solche Taten vereiteln und Menschen schützen. [...]

Wenn solch ein Terrorist erst einmal unterwegs ist, hat der Staat verloren. Solche Anschläge müssen im Vorfeld vereitelt werden.
(Quelle)
Na klar! Wer braucht Bürgerrechte, wenn es um Terrorprävention geht — da soll doch die Polizei größtmögliche Handlungsfreiheit haben!

So, mal ganz kurz zum Mitschreiben: 2010 gab es laut Kriminalstatistik in Deutschland 2.218 Mord-/Totschlagsdelikte, und 142.903 Fälle von schwerer Körperverletzung. Das beunruhigte unsere Politiker keineswegs und veranlaßte sie auch nicht, der Verbrechensbekämpfung besonderes Augenmerk zu schenken. Doch jetzt wird wegen eines (darüberhinaus noch nicht einmal in seinen Hintergründen geklärten) Anschlages mit ca. 90 Toten die totale Aushebelung der Grundrechte ins Auge gefaßt. Ähnlichkeiten der geplanten Vorhaben mit der »Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat (28.2.1933)« erkennen zu wollen, ist natürlich überzogen.

Aber warten wir ab.
 
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Und dazu war ich dann (damals war ich nämlich dort noch nicht wegen Zwiefels an der Rechtsstaatlichkeit der deutschen Justiz gesperrt)
 
In Zettels kleinem Zimmer
 
... findet sich zum Fall Breivik ein exzellenter Kommentar eines gewissen »Michael B.«, der es verdient, sorgfältig gelesen zu werden:
Was das "politische Spektrum" sagt und tut sind oft zwei Dinge. Wenn es zutreffen sollte, daß Breivik einer losen Organisation, dieser Ritterschaft, angehört, aus der weitere Anschläge zu erwarten sind (es ist viel von Giftgas und kostspieliger Sabotage die Rede), und wenn diese Anschläge sich auch erfolgreich einstellen (sogar ganz unabhängig von der ursprünglichen Wahrheit der Existenz dieser Gruppe), dann hat das politische Spektrum ein Problem, das durch Bekundungen allein nicht zu lösen ist. Terrorismus funktioniert oft, das ist kein Geheimnis: Die Palästinenser genießen eine ihrer zahlenmäßigen Wichtigkeit völlig unangemessenene Aufmerksamkeit, mit viel Goodwill und Finanzhilfe; die Tschetschenen haben ihr islamisches Emirat bekommen und eine viertelmillion russische Zivilisten vertrieben; die IRA hat Irland die Unabhängigkeit gebracht und die Besetzung Nordirlands beendet, eine Eingliederung ist für die Zukunft abzusehen.

Breiviks Hauptanliegen ist ja keineswegs völlig unerhört oder utopisch, die CDU der 80er-Jahre, um nur ein Beispiel zu nennen, hatte das in getragenerer Formulierung alles noch im Programm. 1948 war der Kaiser 30 Jahre aus dem Amt, nächstes Jahr ist der 30. Jahrestag des Beginns der Ära Kohl. Monarchisten hatten 48, wenn ich da recht informiert bin, keine Stimme mehr -- aus verschiedensten Gründen. Heute sind Positionen, die der der CDU der 50er-80er entsprechen, im Mediendiskurs mit "Nazi" synonym.
(Hier weiterlesen)
Mit einem Wort: wer auch in Zukunft nicht nach der Multi-Kulti-&-Islam-bedeutet-Frieden-Pfeife tanzen will, kann sich auf einiges gefaßt machen. Die Haßkampagne gegen Sarrazin wird von der ihre letzte Chance witternden linken Medienmeute wohl noch erheblich getoppt werden. Sofern nicht der wirkliche »big bang« durch den Zusammenbruch des Papiergeldsystems schneller kommt. Irgendwie hatten die Leute in der DDR 1989 ja auch bloß das Glück, daß die linke Sache schon zu bankrott war, sie effektiv niederzuknüppeln ...
 
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So, lassen wir's gut sein ... den Textfriedhof lesen bei brütender Juli-Hitze eh nur noch Masochisten ...

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