Donnerstag, 17. September 2015

»Modebewusste Maidan Regie«

(gefunden im »Gelben Forum« — von Kirov, 17.09.2015, 14:30):

Komplett mit Anheizern welche via Megafon die Texte für die Sprechchöre und Anweisungen zum Vorwärtsstürmen oder Zurückweichen durchsagen.

Alle Flüchtlinge gestern mit kaum Gepäck, alle locker und modisch gekleidet, nirgends unmodisches festes Schuhwerk. Alle frisch rasiert und frisiert.


Bis diese brutalen Ungarn die schicken Frisuren mit Wasserwerfern nass machten. Unfassbar brutal. So brutal, dass sogar Herr Ban in New York im Namen der ganzen Welt diese Ungarn aufs Schärfste verurteilen musste.

Zornige junge Männer lassen die Sau raus. Darsteller mit denen sich ein zorniges junges nougatfarbenes Publikum identifizieren kann. Maidan verwendet die Mechanismen der Event-Kultur. Maidan ist Party, schrieb ich im Februar 2014 im Gelben Forum.

Und nun kommt die Party endlich zu Euch.
Zynisch  formuliert, aber leider nur zu wahr. Im dekadenten Fin-de-siècle des 19. Jahrhunderts war das »russische Roulette« tres chique. Nun kommt bei uns das »muselmanische Roulette« in Schwang. Nur die Folgen beschränken sich nicht bloß auf den Idioten, der's spielt, sondern treffen uns alle ...

»Social Engineering 101: How to Make a Refugee Crisis«

... lautet der Titel eines nicht gerade beruhigend zu lesenden Artikels auf dem Blog »Land Destroyer Report«:

September 13, 2015 (Tony Cartalucci - NEO) - Starting in 2007, the US was already in the process of engineering the overthrow and destruction of all prevailing political orders across the Middle East and North African (MENA) region.


Image: Turkey has spent an inexplicable 6 billion USD on expansive refugee camps. Since Turkey itself has played a key role in arming and supporting terrorists devastating neighboring Syria, altruism is certainly not their motivation. Why did they eagerly take in nearly 2 million refugees and now that they are intentionally expelling them from Turkey, has NATO's war plans changed again? 


It would be in Pulitzer Prize-winning journalist Seymour Hersh's 2007 New Yorker article, "The Redirection: Is the Administration's new policy benefiting our enemies in the war on terrorism?" that it was explicitly stated (emphasis added):
To undermine Iran, which is predominantly Shiite, the Bush Administration has decided, in effect, to reconfigure its priorities in the Middle East. In Lebanon, the Administration has coöperated with Saudi Arabia’s government, which is Sunni, in clandestine operations that are intended to weaken Hezbollah, the Shiite organization that is backed by Iran. The U.S. has also taken part in clandestine operations aimed at Iran and its ally Syria. A by-product of these activities has been the bolstering of Sunni extremist groups that espouse a militant vision of Islam and are hostile to America and sympathetic to Al Qaeda.
Hersh would also reveal that at the time, the US - then under the administration of President George Bush and through intermediaries including US-ally Saudi Arabia - had already begun channeling funding and support to the Syrian Muslim Brotherhood who would in 2011 play a crucial role in the opening phases of the destructive war now raging across the Levant.
(Hier weiterlesen)

Aber das sind natürlich nur Verschwörungstheorien, und wir sollten doch besser auf Mutti hören, und uns so verhalten, daß sie Deutschland als »ihr Land« ansehen kann.

I-A, sagte der Esel, und trabte gehorsam weiter ...


Der Aufstand der Anständigen und Vernünftigen gegen die Nomenklatura der Unanständigen und Unvernünftigen ist dringlicher denn je!

Es waren die USA, welche mit ihrem völkerrechtswidrigen Angriff auf den Irak die Destabilisierung der gesamten Region in Gang setzen. Mehr noch, sie förderten nach Kräften den Aufstieg des islamischen Staates, zunächst um die Schiiten im Irak zu bekämpfen, dann um Assad zu stürzen. Dass sie aus den Fehlschlägen der Vergangenheit nichts gelernt haben, belegt der Vorschlag des ehemaligen CIA-Direktors David Petraeus, nun den IS mit den Terroristen von Al- Qaida zu bekämpfen.
 
Gekrönt wird das Ganze dann von einer Haltung, wie sie schon weiland US-Finanzminister John Connally nach dem Kollaps von Bretton-Woods Systems an den Tag legte: „Wir mögen die Verursacher sein, aber es ist euer Problem.“ Damals war es der US-Dollar, heute sind es die Flüchtlinge. Dass die USA nun nach langem Zögern 10.000 Syrer aufnehmen will, ist angesichts der Verantwortung der USA für die Situation vor Ort ein schlechter Witz.

Wie gut, dass nun Großbritannien und Frankreich weitere militärische Interventionen angekündigt haben. Bisher konnte ja mit jeder weiteren Umdrehung der Gewaltspirale die Zahl der Flüchtlinge erfolgreich reduziert werden. Ausgerechnet Frankreich! möchte man zudem ausrufen. Es war die vom damaligen französischen Präsidenten Sarkozy aus rein innenpolitischen Motiven (er hoffte, so doch noch wiedergewählt zu werden) angestoßene Intervention in Libyen, die zuerst den höchst entwickelten Staat Afrikas in die Steinzeit zurückwarf, es dann diversen Terrorgruppen möglich machte, dort Quartier zu beziehen und abschließend die Schlepperbanden bei der Ausübung ihres Handwerkes von jedwedem staatlichen Verfolgungsdruck befreite.
 
Über dem syrischen Luftraum wird es künftig ziemlich eng werden, da auch Russland gerade verkündet hat, es werde sich militärisch noch stärker bzw. direkt in Syrien engagieren. Die Luftschläge gegen den IS waren bisher jedenfalls alles andere als erfolgreich, was aber natürlich auch daran gelegen haben mag, dass die Türkei die Gunst der Stunde lieber zum Angriff auf die Kurden als auf die Gotteskrieger nutzte. Würden die USA, die Türkei, Saudi Arabien oder Qatar die finanzielle, logistische und geheimdienstliche Unterstützung des IS aufgeben, wäre der Spuk vermutlich schnell beendet.
Welche schöner, lebenswerter Platz könnte unsere Erde sein, würde sie nicht von Verbrechern und gewissenlosen Idioten regiert ...

Mittwoch, 16. September 2015

Wahre Worte

... findet Cora Stephan auf ihrem Blog:
Deutschlands „Willkommenskultur“ offenbart der Weltöffentlichkeit nicht nur, dass hier ganz viele liebe Menschen leben, sondern auch, dass wir hier Weicheier sind, die jeden Gesetzesbruch akzeptieren. Die Botschaft, die viele verstanden haben: jeder kann hier bleiben, der die Ellenbogen dazu hat.
Nüchterne Zahlen aber lassen eine Zukunft erkennen, die es verbietet, beschönigend das „Bunte“ und „Kulturbereichernde“ zu beschwören. Migranten sind keine besseren Menschen, sie bringen ihre Konflikte mit. Aus Afrika und dem Nahen Osten kommen überdies vor allem junge Männer, darunter in der Mehrzahl Muslime, deren Integration an Sprache und Ausbildung scheitern dürfte. Das begünstigt die Entstehung ethnisch und kulturell abgegrenzter No-go-Areas, in denen das Gewaltmonopol des Staates nicht gilt. Die Polizei ist jetzt schon überfordert, während die Bundeswehr als Technisches Hilfswerk anderswo beschäftigt ist.

Die Lage verbessert sich übrigens nicht gerade dadurch, dass die vielen jungen Männer im Zweifelsfall keine Frau finden. Das ist seit Menschengedenken die denkbar ungünstigste Basis für ein friedliches Zusammenleben.
Zitiert zur Dokumentation — damit es nicht demnächst im Brustton der Überraschung heißt: »Wie hätten wir das denn bloß ahnen können ...?!«

Wir konnten — wenn wir wollten ...

»Der deutsche Idealismus schlägt also mit aller Heftigkeit zu«

Nein, Frau Merkel verhält sich nicht solidarisch

(GEORG VETTER) “Versteht Europa, das in Zwist befangene, durch hundertfache niedere Eifersucht zerteilte, noch immer nicht die Gefahr für die Kultur des Abendlandes?” fragt Stefan Zweig in seiner Erzählung von der Eroberung von Byzanz am 29. Mai 1453. “Immer wiederholen sich in der Geschichte diese tragischen Augenblicke, dass, wo höchste Zusammenfassung aller geeinten Kräfte zum Schutze der europäischen Kultur notwendig wäre, auch nicht für eine Spanne die Fürsten und Staaten ihre kleinen Rivalitäten niederzuhalten vermögen.” setzt Zweig mit Hinweis auf den Konflikt zwischen Venedig und Genua fort. Wie die Sache ausging, wissen wir: Die letzte Messe in der Hagia Sophia war gelesen.
Man muß dieses »Bäumchen-wechsle-dich«-Spielchen des ehemaligen Team-Stronach- und nunmehrigen ÖVP-Abgeordneten Vetter nicht goutieren — aber die Richtigkeit seiner Aussagen im obzitierten Artikel wird man nur mit einem Brett vor dem Kopf nicht erkennen können!

Gastkommentar: »... dann ist das nicht mein Land«

von »kennerderlage«


Wenn Merkel sagt:


... so ist ihr voll beizupflichten. weder gehört ihr dieses Land, noch gehört sie in dieses Land (wie aus all ihren Aktionen der letzten Tage, Wochen, Monate und Jahre ersichtlich)!

Es ist allerdings nicht einzusehen, warum dieses Land »dank« Merkels planloser Katastrophenpolitik in Zukunft auch nicht mehr unser Land sein soll.

(Finger-)schnippisch ...





Dienstag, 15. September 2015

Ihr ISISlein kommet!

In einem Zug nach Willkommenskulturland konnte man in den letzten Tagen den Gesängen fremder Völkerscharen lauschen, bspw. diesen hier:


Da nicht alle Leser dieses Blogs über hinreichende Arabischkenntnisse verfügen dürften, hier ein kurzer Auszug aus den Gebetswünschen unserer kulturbereichernden (wenngleich natürlich durch die schrecklichen Ereignisse in Syrien traumatisierten) »Flüchtlinge« an unsere Adresse:
„Möge Allah ihre Kinder zu Waisen machen!— Amen!
„Möge Allah ihre Frauen quälen!“
„Möge Allah dem Islam überall den Sieg schenken!“
„Allah schenke unseren Brüdern in Palästina den Sieg!“
Allahu Akbar, Allahu Akbar………….. Es gibt keinen Gott außer Allah und Allah liebt seine Märtyrer!
Nun wird der aufmerksame Leser dieses Blogs vermutlich darauf hinweisen, daß auch die Wünsche des Blogautors in Richtung auf die Regierenden dieses Landes nicht eben immer freundlich sind. Nun, zweifellos! Aber es sind immerhin Wünsche bezüglich der eigenen Regierung, die ihren Pflichten nicht nachkommt, ja vielmehr diesen Pflichten*) diametral entgegen handelt — und nicht Wünsche an die Adresse eines Volkes, das mich als (angeblicher) Flüchtling aufnimmt und versorgt.

Was doch ein entscheidender Unterschied ist.

-------------------------

*) wie heißt es doch so schön im Amtseid des Bundeskanzlers? »Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. [So wahr mir Gott helfe.]«


Die Zensur findet statt. Na, überrascht uns das ...?

MM-News schreibt:
Die Huffington Post enfernt einen kritischen Artikel zur Flüchtlingskrise. Nach dem der Beitrag online war, wurde er kurze Zeit später vom Netz genommen. Chefredakteur: Dieser Text hätte so nicht erscheinen dürfen - dabei war der Inhalt ziemlich harmlos.

Was darf man heute zur Flüchtlingskrise noch sagen, was nicht? Ein kritischer Beitrag über die EU und die Flüchtlingskrise hatte nur eine kurze Halbwertzeit bei der Huffington Post. Dabei war der Text ziemlich harmlos.
Es ging um die Frage, warum die EU in Sachen Flüchtlingsverteilung nicht weiter kommt und mauert. Es ist nicht das erste Mal, dass die russlandhetzende Kriegstreiberpostille Huffington Post ihre merkwürdige Auffassung von Journalismus und Meinungsfreiheit dokumentiert.
Der lesenswerte Beitrag wurde rückstandslos entfernt. Sogar aus dem Google-Cache. Bei der Huffington macht man eben keine halben Sachen.
(Hier weiterlesen)
Bei Huffington mag man keine halben Sachen machen — aber das ganze Internet hat man denn doch nicht im Würgegriff seiner Zensurmaßnahmen. Deshalb gibt's den Artikel noch. Hier ist er:




Wenn selbst so etwas nicht mehr geschrieben werden darf — dann leben wir in einer Gesinnungsdiktatur, die sich von Vorbildern in der DDR & Co. nicht unterscheidet. In einem Land, das von IM Erika geradezu alternativlos, und dem IM Pfaffen höchst würdig repräsentiert wird.

Nur nicht in einem Land, in dem wir leben wollten — aber vielleicht sollten wir auf das Angebot der Ungarn zurückkommen ...

Ein Vergleich

Kürzlich waren ich bei einem Bekannten eingeladen, der zwei Hunde hat. Bei Kaffee und Zigarre plauderten wir über die Lage der Welt und sahen so mit einem Auge den Hunden beim Herumtollen auf der großen Terrasse zu. Das heißt — mein Bekannter sah mit einem Auge zu, ich bemühte mich eher wegzusehen, denn mich störte es, wenn die beiden einander ständig verfolgten und sich dann wechselseitig am Hinterteil beschnüffelten. Was, wenn man danach unverhofft eine feuchte Hundeschnauze in seiner herabhängenden Hand spürt, doch irgendwie was — Unangenehmes hat ...

»Warum eigentlich beschnüffeln die zwei sich wechselseitig die ganze Zeit ihre Hinterteile?«, wollte ich zwischen zwei Zügen an meiner Havanna wissen. 

»Ach, das ist so irgendwie die Tageszeitung der Hunde, habe ich mal gelesen«, erwiderte mein Freund, und setzte hinzu: »Aber frag mich jetzt nicht, warum die das ständig machen, wo sie doch wissen, daß sie hier die einzigen Hunde sind ... die müßten einander doch ohnedies schon längst kennen!«

»Nun, das ist zwar richtig«, gab ich zu bedenken, »aber du drehst ja auch jeden Abend die Tagesschau auf, obwohl du ganz genau weißt, daß dort immer dieselben Arschlöcher zu sehen sind ...«

»Der Traum von etwas, das es niemals gibt ...«




        Sie ist die eine, die wie ein Magnet
    Die Wünsche anzieht, daß sich nichts zerstreue,
    Sie ist die Gestrige und immer Neue,
        Die Ratende, die ohne Wink versteht.

        Sie ist der Rausch, der sich bacchantisch dreht,
    Nach dem es weder Jammer gibt noch Reue,
    Sie ist die Dirnenhafte und die Treue,
        Die rote Orgie und das Gebet.

        Sie ist die Lust, durch die der Geist gesiebt,
    Leicht wird und stark, die Gipfel zu erschweben –
    Vielleicht nur einer fernen Stimme Beben,

        Der Traum von etwas, das es niemals gibt,
        Doch den geträumt zu haben und geliebt,
     Erträglich machen könnte dieses Leben.

(aus: Anton Wildgans, Sonette an Ead)

Montag, 14. September 2015

Wenn ein besonnen-zurückhaltender Kommentator wie Dr. Klaus Peter Krause

... einmal Begriffe wie »Schreckensbilder« verwendet, ist davon auszugehen, daß die Situation (die er als langjähriger Wirtschaftsressortleiter wohl zu beurteilen versteht) mehr als ernst ist:
Prognosen gibt es viele. Sie treten ein oder auch nicht. Man kann ihnen glauben oder auch nicht. Das war schon immer so. Wir alle kennen den Spruch „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“. Er wird dem dänischen Physiker Niels Bohr zugeschrieben, aber auch George Bernard Shaw und Winston Churchill. Die allermeisten Prognosen sind düster, künden Schlimmes an, Schreckliches, Furchtbares. Sie sollen die Menschen aufrütteln, damit sie nicht wahr werden. Oder sie dienen nur als Aufreger, verbreitet aus kommerziellen Interessen, sei es von Wichtigtuern oder von Scharlatanen. Prognosen können auf rationalen Überlegungen beruhen, also ernst zunehmen sein, oder der reinen Phantasie entspringen, also nur Unterhaltungswert haben. Prognosen, die Schlimmes voraussagen und unglaubwürdig oder gar abwegig erscheinen, werden gerne abgetan als Verschwörungstheorien.
Bei einem Mann wie Carl Friedrich von Weizsäcker (1912 bis 2007) dürfte das allerdings schwerfallen. Er ist nicht nur ein hervorragender Physiker und Hochschullehrer gewesen, sondern auch ein hochgeachteter Philosoph, Friedensforscher und Universalgelehrter. In seinem letzten Buch von 1983 sagt er Dinge voraus, die damals schier unglaublich klangen. Eben darum glaubte man ihm nicht – wie einst der Kassandra von Troja. Aber inzwischen droht sich ebendies auf gespenstische Weise zu bewahrheiten.
Unschön, was hier zu lesen ist. Und nein: LePenseur ist kein Fan von C.F. v. Weizsäcker. Aber lesen und nachdenken sollte man trotzdem darüber ...

»DiePresse« berichtet betroffen ...

... von Parallelwelten. Aber nein, nicht die Parallelgesellschaft unserer Häkelkäppi- und Zauselbart-Träger und ihrer zugehörigen Kopftuch- bzw. Ganzkörperzelt-Trägerinnen ist gemeint, sondern die

Freiheitliche Parallelwelt


INTERVIEW: HEINZ-CHRISTIAN STRACHE
HEINZ-CHRISTIAN STRACHE / Bild: (c) APA/HERBERT PFARRHOFER (HERBERT PFARRHOFER)

Land der Flüchtlingshelfer? Wenn die FPÖ „zehn Jahre HC Strache“ feiert, kommt ein anderes Österreich zum Vorschein.
(Hier weiterlesen)
Mit anderen Worten: es bestehen doch noch Chancen auf eine Heilung Österreichs von der seine Medien befallen habenden Geisteskrankheit ...

Hilfreich diesen dringend nötigen Genesungsprozeß unterstützend sind dabei Nachrichten wie die folgenden:

Wiener Westbahnhof "Ein Viertel sind gar keine Flüchtlinge"


Der Marokkaner Merouane Missaoua lebt und arbeitet in Wien. In seiner Freizeit dolmetscht er auf dem Westbahnhof für Flüchtlinge. Zahlreiche angebliche Syrer stammen in Wirklichkeit aus Algerien, Ägypten oder auch Marokko, ist Missaoua überzeugt.

[...]Andere Helfer berichten, dass sich auch viele Menschen aus Bangladesch und Pakistan den Flüchtlingen aus wirklichen Kriegsgebieten angeschlossen haben. Manche würden gezielt Syrer befragen, um später beim Asylverfahren in Deutschland deren Lebensgeschichte sozusagen kopieren zu können, sagt Merouane Missaoua.
"Die Mehrheit von denen hat sowieso keinen Ausweis. Das muss man dazu sagen. Also die Mehrheit von diesen Leuten hat überhaupt keinen Ausweis dabei."
Gerade hat er die Polizei am Bahnsteig gezielt darauf hingewiesen, dass in der Schlange, die auf den Zug nach München wartet, einige sind, die sagen, Syrer zu sein, aber nicht aus Syrien kommen:
"Ich habe das gerade einem Polizist hier gegenüber von mir gesagt: auf dieser Schlange hier jetzt sofort, ich bin den Leuten begegnet und habe gefragt, und das sind keine Syrer. Die haben gesagt, das muss Deutschland selber herausfinden und das Problem lösen."
Bis auf die — wohl bewußt niedrig gegriffene — Schätzung »ein Viertel« ist dem wohl zuzustimmen. Oder das hier:
Das Unwort der Woche: Willkommenskultur

Mutti und die Sieben Zwerge






Die Medien sind zum Mainstream-Gesangsverein verkommen. Kommentatoren knien jetzt vor Merkel und verwechseln Mutti mit Mutter Theresa. ARD und ZDF machen aus Nachrichtensendungen Bekenntnisshows. Moderatoren sprechen pausenlos Reklameslogans. Wir sind Willkommenskultur-Weltmeister.
Man kann mit durchaus gutem Recht auf das Internet schimpfen. Allein wenn man sich ansieht, welch sinnbefreiter Schwachsinn an Youtube-Videos gespeichert ist (geben Sie bloß »funny« ein, und Sie wissen, was gemeint ist), möchte man schon am Fortschritt der Menschheit verzweifeln.

Aber einen unbestreitbaren Vorteil hat es doch: unsere Politruks und ihre Presstituierten können nicht mehr so schamlos lügen wie früher. Sie versuchen's natürlich immer noch — nur: man kommt ihnen wenigstens sehr bald drauf. So sorry!






Lesefrüchte

Urlaub ist doch zu etwas gut: man kommt endlich dazu, zu lesen! Beispielsweise die »Tagebücher 1918 bis 1937« des Grafen Keßler, in denen sich neben vielen denkbar verquerem, verblasen-idealistischen Auslassungen auch gelegentlich Perlen finden, die man keineswegs missen möchte! So habe ich noch selten einen so bestechenden Gedanken über die Herkunft der in Deutschland endemisch verbreiteten Rückgratlosigkeit gelesen, wie bei Keßler:
Diese kleinen Residenzen haben gewiß viel Gutes getan für die allgemeine Bildung in Deutschland, sind kleine Kulturzentren gewesen: Bückeburg mit nur sechstausend Einwohnern hat noch heute ein gutes Theater und Orchester. Aber ich weiß nicht, ob nicht der Schaden, den sie angerichtet haben, indem sie mit der Kultur die allgemeine Servilität und Rückgratsverkrümmung in Deutschland auf das wirksamste gefördert und wie Pestzentren auf das platte Land und die Provinz verbreitet haben, noch viel größer gewesen ist. Sie haben die Kultur gefördert, aber den Menschen gebrochen. Die Jämmerlichkeit des deutschen Bürgertums ist zum großen Teil auf die intensive Förderung der Servilität durch die vielen deutschen Höfe zurückzuführen. Und dieser Einluß dauert noch an in einer Stadt wie Bückeburg, wo das Fürstengeschlecht seinen Reichtum trotz der Revolution behalten hat.
Deutschland verdankt es seinen Fürsten, daß es das gebildetste, aber rückgratsloseste Volk Europas ist.

(Harry Graf Keßler: »Tagebücher 1918 bis 1937« (insel taschenbuch 659), zum 26.11.1924, S 410f.) 
Leider trifft das bis heute zu. Das gute Theater und Orchester in Bückeburg ist vermutlich passé. Die Rückenkrümme ist dafür geblieben. Nicht mehr legitimistisch oder national, sondern gegenüber dem Hegemon von der East-Coast.

Auch die Rückgratlosigkeit geht mit der Zeit ...

Sonntag, 13. September 2015

Jetzt sind wir aber wirklich total überrascht!

Nahles: Nicht einmal jeder zehnte Flüchtling für Arbeit oder Ausbildung qualifiziert




Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles hat für Ernüchterung im Hinblick auf die rasche Integration der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge gesorgt. Die meisten Flüchtlinge seien nicht qualifiziert, um direkt in eine Arbeit oder Ausbildung vermittelt zu werden. Dies werde sich auch in der Arbeitslosenstatistik niederschlagen.

[...]

In der Bundestagsdebatte über den Haushaltsentwurf für ihr Ministerium unterstrich Nahles, dass sie in ihrem Etat 2016 voraussichtlich zusätzlich drei Milliarden Euro benötigen werde. Allein für den Lebensunterhalt von Flüchtlingen, die in Deutschland bleiben dürften, rechne sie mit Mehrausgaben von ein bis zwei Milliarden Euro. Nahles sagte, man könne noch keine genaue Zahl sagen. Diese hänge davon ab, wie schnell wie viele Asylanträge positiv beschieden werden und wieviele Familienmitglieder nachkommen würden.
... also — wer hätte denn bloß sowas gedacht, angesichts des massenweisen Ansturms von syrischen Ärzten, subsaharischen Atomphysikern und afghanischen Logistikexperten. Offenbar haben wir uns da gründlich getäuscht.

Oder, sollten wir nicht besser sagen: wurden wir ...


Einen sympathisch-positiven Bericht

... findet man auf dem Blog »Silvæ« über die Freimauerer (ich bin schon ganz gespannt, was der »katholische Blogger Kreuzknappe« darüber befinden mag, der schon wieder — grauengeschüttelt — Leser auf meinen Blog schickt. Tja — seine Sorgen, und das Geld vom Rothschild möcht' ich haben ...).
Wenn man in der Gegend eines Blücherplatzes wohnt, dann liegt es nahe, über den Namengeber zu schreiben. Der Feldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher, Fürst von Wahlstatt, ist heute vor hundertsechsundneunzig Jahren gestorben. Auf dem Sterbebett soll er gesagt haben: Was der Mensch will und immer will, das gelingt ihm endlich. Ihm ist gelungen, was er wollte. Gut, London hat er nicht geplündert, obgleich er das gerne getan hätte. Wird immer erzählt, stimmt aber nicht. Angesichts des schmutzigen Londons in einer Nebel- und Smogsuppe, hat er Was für Plunder! gesagt. Woraus man What a place to plunder gemacht hat.

Aber den Napoleon, den hätte er gerne hingerichtet gesehen, doch das hat ihm Wellington ausgeredet. Blücher war Freimaurer. Napoleon vielleicht auch, seine Geste mit der Hand in der Weste, hat man als Zeichen der Freimaurerei gedeutet.
(Hier weiterlesen)
Professore »Silvæ« ist nach eigenem Bekunden nicht Mitglied dieser Vereinigung und findet (durchaus berechtigterweise):
Mein Vater hat mal einen schüchternen Versuch unternommen, mir die Jugend-organisation der Freimaurer, die De Molay hieß, ans Herz zu legen, aber er hat das nicht forciert. Er wusste, ich hatte meinen eigenen Kopf. Rituale und Gebräuche der Freimaurer sind mir nicht unvertraut, ich habe alle Bücher gelesen, die ich bei meinem Vater fand. Aber ein Freimaurer ist aus mir nie geworden. Weil ich schon früh für mein Leben beschlossen hatte, nie in eine Partei oder in irgendeine Organisation einzutreten. Gegen die Ideale der Freimaurerei ist nichts zu sagen, sie waren die Ideale der Aufklärung des 18. Jahrhunderts. Doch vieles davon ist auch schon ein Ideal eines antiken Tugendkatalogs oder des Christentums gewesen. Jedermann kann in seinem Leben versuchen, ein guter Mensch zu sein, dazu braucht man kein Freimaurer zu sein.
Das wollen wir ihm glauben, genauso, wie die Bemerkung, daß sein Vater wegen der ethischen Ideale Logenmitglied war. Die meisten anderen hingegen waren »... aus Opportunismus in der Loge. Sie wollten gesellschaftlich weiterkommen ...«. Eine Beobachtung, die sich durchaus mit meinen eigenen Eindrücken deckt. Einige Freimaurer sind ethisch hochwertige Idealisten (mit denen ich mich gern in hochgeistige Dialoge über Gott und die Welt einlasse, über ihre Naivität staune und sie mit meinen weitaus weniger idealistischen Sichtweisen verstöre. Aber auch das hat meistens einen heilsamen Effekt ...), der Rest ist — naja...  

Wie der Wiener ÖVP-Stadtrat und Hochgradfreimaurer Jörg Mauthe einmal meinte: die Loge war einst ein Ort spekulativer Maurerei — heute eher einer für spekulierende Bauunternehmer.

Insgesamt ist der Artikel für den interessierten, aber uninformierten Leser durchaus als Einstieg zu empfehlen. Freilich mit der Maßgabe, daß die unerfreulichen Details der freimaurerischen Tätigkeit gänzlich ausgeblendet bleiben. Und derer gibt es doch viele, wie man, der Wahrheit die Ehre zu geben, hinzufügen muß ...

Ein Schiff wird kommen ...





Samstag, 12. September 2015

Flüchtlinge? Mob!

Half an hour ago on the border between Italy and Austria I saw with my own eyes a great many immigrants …
With all solidarity with people in difficult circumstances I have to say that what I saw arouses horror … This huge mass of people – sorry, that I’ll write this – but these are absolute savages … Vulgar, throwing bottles, shouting loudly “We want to Germany!” – and is Germany a paradise now?
I saw how they surrounded a car of an elderly Italian woman, pulled her by her hair out of the car and wanted to drive away in the car. They tried to overturn the bus in I travelled myself with a group of others. They were throwing faeces at us, banging on the doors to force the driver to open them, spat at the windscreen … I ask for what purpose? How is this savagery to assimilate in Germany?
Diesen Mob importieren wir: wegen hirnloser Äußerungen von Politruks, die, weil sie ihr »Gesicht nicht verlieren« wollen (was bei diesen Apparatschik-Fressen freilich kein Verlust wäre!), statt die Interessen ihrer Länder und Völker zu verteidigen, lieber in Gutmenschen-Gefühlmodus schalten, und so aus einer ernsten, aber kontrollierbaren Gefahr eine unkontrollierbare Katastrophe werden lassen.

Es ist eine Invasion letztklassigen Mobs — der unterste Bodensatz des Nahen Ostens hat sich auf den Weg ins Schlaraffenland gemacht — und viele Deutsche (und manch andere EU-Trottel) sind bereit, ihre Länder diesem Ansturm frecher Eindringlinge preiszugeben. Der polnische Reise-Blogger, der eingesteht, selbst noch am Vortag die »Flüchtlinge« aufgrund der Berichterstattung bedauert zu haben, ändert seine Meinung angesichts der barbarischen Horden, die da Europa zu überschwemmen anfangen, und schreibt zutiefst angewidert:
Our whole group was transported back to Italy in a police-cordon. The bus is damaged, covered with faeces, scratched, with broken windows. And this is supposed to be an idea for demographics? These big powerful hordes of savages?
Among them there were virtually no women, no children — the vast majority were aggressive young men … Just yesterday, while reading about them on all the websites I subconsciously felt compassion, worried about their fate but today after what I saw I am just afraid and yet I am happy that they did not choose our country as their destination. We Poles are simply not ready to accept these people – neither culturally nor financially.
Europa wird »dank« seiner Politruks, deren Unfähigkeit nur noch von ihrer Charakterlosigkeit getoppt wird, in kürzester Zeit herabgewirtschaftet sein. Wenn ein »Flüchtling« ca. Kosten von € 15.000 per anno verursacht, dann verursacht die (inzwischen wohl zu niedrig geschtäzte!) Million »Flüchtlinge« demnach 15 Milliarden Euro Kosten. Pro Jahr! An den »humanitären Familiennachzug« wollen wir da noch gar nicht denken ...

15 Milliarden Euro, die woanders fehlen werden: in der Instandhaltung der ohnedies schon jetzt teilweise verrottenden Infrastruktur (die unter dem Ansturm dieser Halbwilden auch nicht besser werden wird), in der Finanzierung der Pensionen und der Spitäler. Und wenn dann eine Regierung noch Kinkerlitzchen wie z.B. eine »Energiewende« — deren Kosten in die hunderten Milliarden gehen werden — auf die Agenda setzt, dann ist das endgültig der Ruin eines einst wohlhabenden Landes durch die Machenschaften einer Verbrecherclique von Politikern, politikverflochtenen Konzernchefs, die sich an Subventionen, Zuschüssen und dadurch faktisch gewährten Monopolstellungen schamlos bereichern, und ihren medialen Propagandahuren in den Redaktionen der Systemmedien.

Unsere Macht»eliten« sind längst zu Verbrecherklüngeln pervertiert, gegen die selbst Drogenbarone und Mafiaclans wie anachronistische Petitessen anmuten. Leider werden nicht die Profiteure der Katastrophenpolitik unter der unkontrollierten Völkerwanderung leiden müssen — die werden sich in gepanzerten Limousinen und gated communities noch immer eines recht angenehmen Lebens erfreuen dürfen —, sondern der Mittelstand, die Otto Normalverbraucher, die in Wahrheit den Wohlstand des Landes erwirtschaften und mit ihrem Fleiß und ihrer Einsatzbereitschaft bisher dafür sorgten, daß das System trotz seines intensiven Parasitenbefalls nicht längst zusammengebrochen ist.

Doch es gibt eben zu viele, völlig unfähige Sesselkleber wie den Bundeskanzler-Darsteller (und ehemaligen Taxifahrer) Faymann, die offenbar nur mehr mit Blick nach Brüssel für einen bequemen, lukrativen Versorgungsposten gemeingefährlichen Blödsinn daherschwatzen und über den einzigen Politiker, der derzeit noch das tut, wozu er nach dem Dublin- und dem Schengen-Abkommen verpflichtet ist — nämlich: die illegalen Immigranten zu registrieren und die Außengrenzen des Schengenraumes zu schützen —, mit letztklassigen Hetzparolen herfallen:
Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) übt Kritik an osteuropäische EU-Regierungen, die behaupten, ein massiver Zuzug von Muslimen überfordere ihre Gesellschaften. "Menschenrechte nach Religionen zu unterteilen, ist unerträglich", betonte Faymann in einem Interview mit dem am heutigen Samstag erscheinenden deutschen Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".
Faymann findet auch deutlich Worte zu Ungarns Flüchtlingspolitik: "Flüchtlinge in Züge zu stecken in dem Glauben, sie würden ganz woandershin fahren, weckt Erinnerungen an die dunkelste Zeit unseres Kontinents", so Faymann. Drastische Worte für einen Regierungschef, der damit sein Nachbarland heftig kritisiert.
(Hier weiterlesen)
Mich erinnert vielmehr Faymännchen an die dunkelste Zeit — und zwar des untergehenden Römischen Reichs, als dekatente Arschgeigen sich als ebenso unfähig erwiesen, wie unser »First Taxler« heute, die Situation halbwegs adäquat einzuschätzen und die (Re-)Aktionen damit zu koordinieren.

Unseren Politruks rufe ich — und ich weiß, daß mir von ihren Champagner-Parties bloß amüsiert-blasiertes Gelächter zurückschlägt — zu: ich verfluche euch und euer Tun! Möge es euch hundertfach heimgezahlt werden!

Wir befinden uns (liturgisch gesprochen) zur Zeit der Non des Samstags, und ich gedenke euer daher — und zwar jedes einzelnen von euch — mit besonderer Begeisterung zu dieser Stunde im 108. Psalm: Deus, laudem meam ne tacueris ... ... lasse seine lateinischen Worte auf meiner Zunge zergehen, z.B.:
Cum judicátur, éxeat condemnátus ; * et orátio ejus fiat in peccátum.
  Fiant dies ejus pauci,
* et episcopátum ejus accípiat alter.
  Fiant filii ejus órphani,
* et uxor ejus vídua.
  Nutántes transferántur fílii ejus et méndicent, * et ejiciántur de habitatiónibus suis.
  Scrutétur fœnerátor omnem substántiam ejus, * et dirípiant aliéni labóres ejus.
  Non sit illi adjútor,
* nec sit qui misereátur pupíllis ejus.
  Fiant nati ejus in intéritum ;
* in generatióne una deleátur nomen ejus.
  In memóriam rédeat iníquitas patrum ejus in conspéctu   Dómini,
* et peccátum matris ejus non deleátur.
  Fiant contra Dóminum semper,
* et dispéreat de terra memória eórum.
Diese Wünsche für euch, ihr raffgierigen, feigen Volksverräter und gewissenlosen Totengräber unserer abendländischen Kultur, will ich euch nicht vorenthalten. Ihr habt sie verdient — ihr Pack! Denn nicht die, die jetzt aufstehen, zu retten was noch zu retten ist, sind — wie dieser fette, feile Apparatschik meinte — das »Pack«, sondern vielmehr seinesgleichen: diese Säue, die sich am Trog der Macht fettgefressen haben, und jetzt lieber das Land an einen dahergekarrten Mob verraten, als wegen des eklatanten Scheiterns ihrer Politik zumindest zurückzutreten — denn nicht einmal dazu haben sie genug Charakter. Sie, die wirkliche Schande dieses Deutschlands und dieses EUropa ...


»Unfähig den eingeschlagenen Weg zu verlassen, Fehler einzugestehen und einen Paradigmenwechsel zu vollziehen, intensiviert und forciert man die Propaganda«

Europa-Schlussverkauf im ORF 
09.09.2015 | Werner Reichel 

Wenn am Vormittag oder in der Nacht im Privat-TV marktschreierisch Gurkenschneider, superscharfe Küchenmesser oder Wunderbratpfannen nicht um 59 Euro, nicht um 49 Euro, sondern um sensationelle 39 Euro verkauft werden, dann wird stets am oberen Bildrand „Dauerwerbesendung“ eingeblendet. Damit soll selbst der dümmste Zuseher mitbekommen, das ist kein kritisches Verbauchermagazin, da werden Produkte von oftmals zweifelhafter Qualität beworben und verkauft, Analog dazu sollte der Staatsfunk in Österreich und Deutschland bei den meisten seiner Sendungen „Dauerpropaganda“ einblenden. 
Ein lesenswerter Artikel. Die Titanic macht volle Kraft voraus, und keiner schaut hin. Da werden von Draghi & Consorten für 2,5 Billionen Euronen wertlose »Wertpapiere« angekauft, damit der Markt nicht zusammenbricht (was für die Boni der Bankster schlecht wäre!), und die Absicht verkündet, das mit einem QE2 flott weiter zu betreiben — und keiner hört hin. Da findet gerade die größte Umvolkungsaktion seit 1945 statt — und keiner redet darüber. 

Weil man das auch besser nicht tut — wenigstens nicht in der Systempresse und im Staatsfunk. Oder als Beamter. Oder als jemand, der irgendwas von einer staatlichen Stelle braucht (eine Baugenehmigung, beispielsweise). Oder der einen Job hat, aus dem man durch einen Shitstorm jederzeit rausgemobbt werden kann. Mit einem Wort: jeder tut besser, höchstens anonym und durch Onion-Technologie kaum verfolgbar seine Meinung kundzutun.

Aber wenn es einmal so weit ist, dann kann das kippen. Und das spüren die Politruks und ihre medialen Meinungshuren:

Die Lage spitzt sich immer weiter zu und im Staatsfunk und den anderen Mainstreammedien tut man nur seine Pflicht. Aber das kennt man ja...
... beschließt Reichel seinen Artikel. Der letzte dreht im Studio dann das Licht ab ...

Freitag, 11. September 2015

Gastkommentar: »Wo befinden wir uns?«

von Fragolin

In einer Demokratie ist es die Aufgabe der von der Mehrheit des Volkes gewählten Politiker, im Interesse dieses Volkes zu handeln, egal ob der deklarierte Volkswunsch nun ihrer persönlichen Meinung entspricht oder nicht.
In einer Diktatur nehmen sich die Obertanen das Recht, ihr Volk im Sinne des eigenen Vorteils umzuerziehen, zu maßregeln und zu beschimpfen.
Wo befinden wir uns?

In einer Demokratie sind die Politiker verpflichtet, die von der gewählten Volksvertretung ratifizierten Verträge und beschlossenen Gesetze auf Punkt und Beistrich zu befolgen und die Rahmenbedingungen dafür sicherzustellen.
In einer Diktatur kann ein Obertan mit einer einzigen Bemerkung geltendes Recht außer Kraft setzen und die sogenannte Volksvertretung als das entlarven, was sie ist: ein Alibi-Verein zur gespielten Rechtfertigung der obertänigen Anweisungen. Zur Not geht’s eben auch ohne.
Wo befinden wir uns?

In einer Demokratie herrscht Pressefreiheit; investigative Medien haben die Aufgabe, säubernd zu recherchieren und diejenigen zu entlarven, die das System unterwandern und zu eigenem Vorteil ausnutzen wollen.
In einer Diktatur kuschen die Medien vor dem Propagandakommissar und veröffentlichen nur noch die Meinung, die von den Obertanen vorgegeben wird. Brave Redakteure werden belohnt (Förderungen, Inserate…), unliebsame gefeuert.
Wo befinden wir uns?

In einer Demokratie herrscht Meinungsfreiheit. Jeder kann jede Meinung äußern, muss aber damit leben, in einer offenen Diskussion argumentativ an die Wand genagelt zu werden.
In einer Diktatur werden Meinungen, die von der korrekten Vorgabe der Obertanen abweichen, verboten. Wer diese trotzdem äußert, muss mit Ächtung, Bestrafung, sozialer und wirtschaftlicher Vernichtung rechnen.
Wo befinden wir uns?

Die Liste könnte man beliebig fortsetzen. Vorgeschriebene (Gender-)Sprachmuster, vorgeschriebene Quoten, vorgeschriebene Denkweisen, aufgeblähte Beamtenapparate, hochnäsige Abgehobenheit…

Es gibt noch -zig Punkte, die man abarbeiten könnte.

Ein Volk, das in einer Demokratie einschläft, wacht eben in einer Diktatur auf.

Dass dieser Spruch keine putzige Phrase sondern nachweisliche Realität ist, kann man heute erleben.
Wo befinden wir uns?

Mir fällt keine erfreuliche Antwort ein…


----------------


Obenstehender Text erschien als Kommentarposting auf Ortner Online zum — übrigens selbst höchst lesenswerten — Artikel »Die Diktatur der Guten« von Andreas Unterberger.