Freitag, 8. Februar 2013

Das Zusammenwirken

... zwischen Schlepperbanden und Sozialindustrie wird in folgendem Artikel, den ich im Kommentarbereich von Andreas Unterberger zitiert fand, näher beleuchtet — und was bei dieser Beleuchtung an dunkel gähnenden Abgründen dann zutage tritt, ist schon mehr als bemerkenswert:
In der ”WDR 5 Redezeit” sprach Alexandra Bahnsen, Sozialarbeiterin im Dortmunder St. Vincenz Jugendhilfe-Zentrum, über ihre Tätigkeit mit “unbegleiteten minderjährigen Migranten”.

Bei diesen handelt es sich überwiegend um illegale Einwanderer, die mit Hilfe von Schlepperbanden nach Deutschland gelangen. Diese werden meist von den Familien der Illegalen bezahlt, die erwarten daß der Illegale Gelder aus Europa übersendet oder den Nachzug von Familienmitgliedern ermöglicht. In anderen Fällen verschuldet sich der Illegale beim Schlepper, zu dessen Konzept es gehört, daß dieser die Schulden durch Einkünfte z.B. aus Drogenhandel (bei Männern) oder Prostitution (bei Frauen) zurückzahlt. Das alles erwähnt Frau Bahnsen jedoch nicht. Mit ihren im Ton äußerster moralischer Selbstgewißheit vorgetragenen und durch die öffentlich-rechtliche Moderatorin zu keinem Zeitpunkt herausgeforderten oder in Frage gestellten Darstellungen gibt sie jedoch einen Einblick in die größtenteils staatlich finanzierte Infrastruktur, die schädliche Formen von Zuwanderung nach Deutschland unterstützt, sowie in die Mentalität der Personen, die diese Zuwanderung ermöglichen.

Bahnsen zufolge seien Schlepperbanden die Einrichtungen der Sozialindustrie bekannt und Teil ihres Konzepts. Die Illegalen würden teilweise direkt von den Schleppern dort abgesetzt. Die Banden würden diese auch mit Geschichten ausstatten, die deren Aussichten, in Deutschland geduldet oder als Asylberechtigte anerkannt zu werden, erhöhen sollen.

Bahnsen bestreitet nicht, daß die meisten Illegalen das Asylrecht mißbrauchen: Die Mehrheit der Antragsteller unter den Illegalen hätte “leider keine Asylgründe”. Sie geht nach eigenen Worten jedoch davon aus, daß die “Jugendlichen” (tatsächlich handelt es sich oft um Erwachsene, die als Teil ihrer Geschichte ein niedrigeres Alter angeben) wahrheitsgemäße Angaben machen würden, um das “Vertrauensverhältnis” zu diesen nicht zu gefährden. Diese würden bei “Mißverständnissen” zudem zu aggressivem Verhalten gegenüber ihren Helfern neigen. Frau Bahnsen handelt aber offenbar nicht aus Einschüchterung, sondern aus einer politischen Motivation und dem Wunsch nach dem Gefühl moralischer Überlegenheit heraus, das ihr offenbar durch ihr auf Kosten Deutschlands ausgelebten Verhalten entsteht.

Sie würde den von ihr betreuten Ausländern gerne noch mehr Unterstützung zukommen lassen, was aber an der rechtlichen Situation in Deutschland scheitere, in der diese wegen zumindest theoretisch mit Abschiebung zu rechnen haben. Sie rechnet es sich aber als Verdienst an, daß bislang keiner von “ihren” Jugendlichen abgeschoben worden sei. Es mache sie allerdings “verzagt”, daß sich offenbar nicht wenige von diesen u.a. als Drogenhändler betätigen, was sie überrascht. Bei Fehlverhalten sieht die Sozialindustrie jedoch niemals Strafen und Sanktionen vor, sondern immer nur weitere Hilfe und zusätzliche Betreuung.
(Hier weiterlesen)
Warum reagieren Mitarbeiter (und insbesondere: Mitarbeiterinnen) im Sozialbereich so? Welche verquere Geisteshaltung bemüht sich darum, lieber mit präsumptiven Huren und Dealern ein »Vertrauensverhältnis« aufzubauen, statt dafür zu sorgen, daß die — überaus seltenen! — Weizenkörner echter Asylanten von der überwältigenden Menge an halb- bis ganzkrimineller Spreu möglichst effizient getrennt werden, und letztere möglichst kostenschonend für die Staatskasse unverzüglich abgeschoben wird! Brauchen wir denn wirklich mehr Geheimprostituierte und Drogendealer in unseren Ländern? Oder auch »nur« mehr Sozialtouristen?

Ein Kommentar zu diesem Artikel bringt eine durchaus plausible Erklärung für diese nicht bloß unsinnige, sondern zumeist auch eklatant gesetzwidige Vorgangsweise:
Ich wollte nicht zu populärpsychologisch werden, fragte mich beim Anhören des Beitrags angesichts der Formulierungen und des Tons der Dame aber, ob sie mit “ihren Jugendlichen” vielleicht einen unerfüllten Kinderwunsch kompensiert.

Der selbst zeitweise im Bereich Entwicklungshilfe tätige Bekannte, der mich auf diesen Beitrag hingewiesen hatte, erklärte sich diese Einstellung hingegen mit einem Hang zur Selbstopferung. Soziale Berufe würden gutmütige, altruistische Menschen anziehen, die eine Aufgabe suchen, in der sie aufgehen können. Man arbeite für wenig Geld lange Stunden, fühle sich dem Schicksal der umsorgten Menschen so nahe das man nicht mehr zwischen Beruf und Privatleben trennen könne, und ziehe seine Motivation aus dem Gefühl, ein guter Mensch zu sein oder die Welt zu retten. Mangels guter Auswirkungen dessen, was man tut, müssten sich manche besonders obsessiv des eigenen Gutseins versichern.
Die in diesem Blog schon öfters geäußerte Vermutung, daß die Menschen infolge der Säkularisation des Westens in Ermangelung einer jenseitigen Hölle, an die sie nicht mehr glauben wollen oder konnen, dazu übergehen, sich ihre kleinen »Privat-Höllen« — vom »Global Warming« über den sofortigen Atomtod (wenn Deutschland nicht auf Windräder und Solarzellen umsteigt!), bis zum allgegenwärtig drohenden Sexismus, Neonazismus, und was sonst noch an Hirnblähungen alarmistisch verwertbar erscheint — selbst zu schaffen, diese Vermutung bedarf offenbar auch der Ergänzung, daß dieselben Typen wohlstandsverwöhnter Gutmenschen dazu übergehen, auch ihre kleinen Privat-Himmel zu konstruieren!

Statt sich um ihr eigenes Wohlergehen (und das ihrer Familien und Freunde) zu sorgen, und im Übrigen sich darauf zu beschränken, gegenüber allen anderen keine Schädigungsabsicht auszuleben — was für einen Otto Normalverbraucher auf ethischem Gebiet ohnehin schon eine sehr ambitionierte Verhaltensmaxime dastellt! — , soll der persönliche Lebenssinn also über die Errichtung Potemkin'scher Gutmenschentums-Dörfer verwirklicht werden. Wogegen (bis auf die offensichtliche Unsinnigkeit) nicht viel einzuwenden wäre, wenn sich die Leutchen diese ihre Sinnsuche selbst finanzieren, oder durch freiwillige Spenden finanzieren ließen. Aber genau das ist eben nicht so! Diese Berufsgutmenschen lassen sich ihr mentales Wohlbefinden, dieses schmeichelnde Bewußtsein der eigenen moralischen Überlegenheit, von der Allgemeinheit, das heißt: durch immer drückendere Steuern, Sozialbeiträge und durch staatliche Schuldenmacherei berappen.

Und exakt hier hört mein Verständnis auf: denn wenn ich »gut« sein will, dann habe ich das gefälligst auf eigene Kosten zu machen! Wer auf Kosten des Steuerzahlers gut sein will, betreibt bloß eine peinliche Ego-Politur. Dagegen ist ja noch jede Charity-Lady, die eine hippe Champagner-Party aufzieht, um mit den dabei gesammelten Brosamen irgendwelche »Hilfsprojekte« zu unterstützen, eine zweite Mutter Teresa!

Und vollends degoutant wird es, wenn solche Menschen dann jene, die an dieser Inszenierung nicht als Zahler teilnehmen wollen, als kalte Neoliberale, und was linker Kampfrhetorik dafür sonst noch an epitheta ornantia einfällt, verunglimpfen. Sorry, aber mein Verständnis für Leute, die ihren verlorenen Glauben an das Christkind durch fremdfinanziertes Helfersyndrom therapieren, ist endenwollend!

Ein offener Brief gegen linke Denkverbote

... und zwar einer der ebenso unaufgeregten wie sympathischen Art, fand sich vor drei Tagen beim »Kritiator«:
Sehr geehrter Herr Dr. Krause,

über die einschlägigen, alternativ zu nennende Medien, insbesondere durch Internetblogs nach Gusto von PI & Co., erfuhr ich im Sommer 2012 von ihrem bedauerlichen, leider aber schon gängigen Fall, wie hierzulande mit politisch unkorrekten wie unbequemen Menschen umgegangen wird: Nazikeule drüber und kalt stellen! Da waren Sie natürlich nur einer von mittlerweilen Vielen, denn diese geliebte Waffe bekommt alles und jenes zu spüren, was auch nur wenige Millimeter von der reinen Lehre abweicht. Freund und Feind! Dabei reicht der Anwendungsbereich vom Öffentlichen Dienst bis hin zur Wikipedia. Dennoch brannte sich ihr Name mit einer Besonderheit in das Gedächnis vieler letzter Verteidiger unserer gesellschaftlichen Grundwerte ein: Sie selbst bekannten sich nämlich politisch zu den Linksgrünen. Paukenschlag! Wir alle freuten uns darüber.

Denn es ist schon eine Seltenheit, dass ein Linksgrüner offen gegen die politische Korrektheit agiert, insbesondere dann, wenn es einer »ethnischen Minderheit«, in ihrem Fall dem Islam, an die Kandarre geht und/oder er gar quer zur offiziellen politischen Ideologie steht.
(Hier weiterlesen)
Denn so sehr einen die offenen Worte des besagten Herrn Dr. Krause über den Islam freuen, so sehr aber enttarnt sein idealisierendes Selbstbild des »Links-Seins« zugleich die höchst unideale Realität! Nun, das ist das Problem aller Ideologen: sie müssen vieles ausblenden, um sich ihre schöne Utopie als realisierbar rechtfertigen zu können. Eigentlich sind — oder unterliegt LePenseur hier selbst dem klassischen Balken-im-Auge-Syndrom? — von dieser Versuchung nur libertär-konservative Skeptiker einigermaßen sicher, da sie ja prinzipiell davon ausgehen, von Armlöchern umgeben zu sein (die sie mit gutem Grund vermuten, auch selbst zu sein). Libertarismus ist ja so gesehen eher als »Dsytopie« denn als »Utopie« einzustufen, denn wer Wolkenkuckucksheime sucht, wird kaum im Wettbewerb des Marktes fündig werden!

Doch haben Wolkenkuckucksheime leider die unschöne Eigenschaft, sich in der Realität als Kuckuckseier zu entpuppen, die einem von den Ideologen gelegt werden ...

Donnerstag, 7. Februar 2013

Eigentlich mag ich Annette Schavan noch weniger als Michael Klonovsky

... aber (und ohne mich da als supermoralischen Objektiven aufpudeln zu wollen) sowas hat mich noch selten davon abgehalten, für jemanden in die Bresche zu springen, wenn ich ihn unfair behandelt wähne. Was nicht heißt, daß dieser mein Eindruck immer richtig sein muß (ich bin, auch wenn ich mir manchmal diesen Eindruck zu geben weiß, nicht unfehlbar) ...

Nach dem Fall von Guttenberg und dem (vorläufig, wenigstens) Nicht-Fall von Koch-Mehrin nun also der »Fall« Annette Schavan. Interessant dabei ist, daß ein im Fall von Guttenberg unnachsichtig mit diesem ins Gericht gehender Blogger-Kollege »Zettel«, im Fall Schavan eine doch deutlich andere Einschätzung erkennen läßt.

Doch auch Andreas Unterberger, ein österreichischer Doctor juris der ganz alten, nämlich der Thun-Hohenstein'schen Studienordnung, daher dissertationslos »nur« nach drei (etwas ekelhaften) Staatsprüfungen und drei (noch etwas ekelhafteren) Rigorosen promoviert, und somit in der angenehmen Position, keine bangen Blicke in eine dissertierende Vergangenheit werfen zu müssen, kommt zu einer weise zurückhaltenden Wertung:
Wer vor mehr als zehn Jahren einen Raubüberfall begangen hat und nicht rechtzeitig erwischt worden ist, kommt heute straffrei davon, auch wenn er den Raub offen gesteht. Wer vor mehr als drei Jahrzehnten an der Universität abgeschrieben hat, wird hingegen mit der Höchststrafe belegt. Nämlich mit der sozialen Ächtung, dem nationalen Gespött und der möglichen Vernichtung einer Existenz. Der deutsche Rechtsstaat muss sich in seiner gegenwärtigen Fassung den gewaltigen Vorwurf machen lassen, völlig verzerrt zu agieren. (Hier weiterlesen)
Anders »Zettel« findet Unterberger allerdings auch differenzierende Worte über die hinterfragenswerte Rolle Merkels in den beiden — aufs erste Hinsehen doch so ähnlichen, oder eben, aufs zweite Hinsehen »Zettels«, vielleicht völlig anders gelagerten — Fällen:
Politisch spannend wird aber die Reaktion von Angela Merkel, die Schavan vorerst im Amt belässt. Ist auch ihr bewusst, dass sich die Sichtweise auf das Thema gewandelt hat? Wagt sie es deswegen, eine Woche lang böse Medienkommentare zu schlucken, bis die Meinungsumfragen mit Sicherheit zeigen werden, dass die Deutschen das mehrheitlich ganz anders sehen als die Leitartikler?

Auf der anderen Seite ist aber auch klar: Wenn Schavan wirklich auf Dauer bleibt, dann wird Guttenbergs Abgang in einem völlig neuen Licht stehen. Er wird dann an oberster Stelle in der Liste jener Männer stehen, die Merkel als politische Konkurrenten gezielt gemordet hat. Schavan hingegen ist für sie keine Konkurrentin, sondern eine harmlose Verbündete, die weiterleben darf. Auch keine angenehme Perspektive für die Bundeskanzlerin.
Man kann also davon ausgehen, daß die Schavan-Geschichte vom linken Medien-Mainstream ebenso wie die lächerliche Brüderle-»Affaire« wohlwollend (aber sicher nicht für die beiden Genannten!) am steten Köcheln gehalten wird, um so doch noch Rot/Grün herbeischreiben zu können.

Mit anderen Problemstellungen als dem, wie man möglichst bald wieder zu einer dezidierten Linksregierung in Deutschland kommt (denn im Effekt betreibt auch die CDU längst eine linke Politik, und auch die FDP humpelt ihr, etwas fußmarode, hinterher), scheint sich die Systempresse nicht beschäftigen zu müssen. Wozu sich mit lästigen Recherchen über das ESM-Desaster, das Berliner Flughafen-Desaster, das Energiewende-Desaster oder das Stuttgarter Bahnhofsdesaster (Aufzählung beliebig fortsetzbar) die Fingerchen schmutzig machen, wenn all das doch den vorgefaßten Ideologiekonzepten der Medienredaktionen entgegenläuft! Da ist es doch viel einfach, eine große Flasche Moralinsäure über ein Gespräch an einer Hotelbar oder eine verschimmelte Dissertation auszugießen, und den ganz großen Zeigefinger mahnend zu heben — wie es ein Heribert Prantl in der »SZ« tut, der sich noch als betont milder Tugendrichter gerieren möchte, indem er schreibt:
Den Entzug des Doktortitels kann man daher als unverhältnismäßig bezeichnen. Ihr Rücktritt als Wissenschaftsministerin wäre gleichwohl gut und verhältnismäßig. Eine Wissenschaftsministerin, die bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit geschlampt oder geschummelt hat - das ist ja fast so, als ob der Papst sich einst seine Priesterweihe erschummelt hätte. Schavan sollte ihren Dr. phil. (neben den vier Ehrendoktortiteln, die sie hat) behalten und auch in der Politik bleiben dürfen - aber nicht als Wissen­schafts­ministerin. (Hier weiterlesen)
»Zettel« findet darauf die richtige Antwort:
Und Heribert Prantl, der sich diesen Quark ausgedacht hat, sollte bei der SZ bleiben dürfen, aber als Bürobote.


Mittwoch, 6. Februar 2013

Eigentlich mag ich ihn nicht so wirklich ...

... aber für den Satz


Eine erdrückende Minderheit der Deutschen lehnt die Sarrazin-Thesen ab


muß man Michael Klonovsky einfach mögen!

Dienstag, 5. Februar 2013

Ich widerrufe: vergeßt Voslensky NICHT!

Angesichts der Dreistigkeit, mit der die Brüsseler Nomenklatura ihr Schmarotzerleben zu verteidigen versucht, sollte man auf Voslenskys Untersuchungen zum Thema »Die herrschende Klasse in der UdSSR« keinesfalls vergessen! Was die Nomenklatura der UdSSR vorhüpfte, das wird in der Brüsseler EUdSSR — nur mit wesentlich größeren (Gehalt-)Sprüngen — virtuos nachgehüpft:
Tausende EU-Beamte haben am Dienstag gegen eine Verschlechterung ihrer Gehälter und Arbeitsbedingungen gestreikt. Im EU-Ministerrat hieß es, es habe sich auf jeden Fall mehr als die Hälfte der Beamten an dem Protest beteiligt.

Die EU-Kommission wehrt sich gegen Kritik an den Gehältern ihrer Beamten. Europa sei angewiesen auf "gute Spezialisten, die den Konzerngiganten der Welt gegenübertreten können und den Top-Bankern, die mit absolut unvergleichbaren Gehältern nach Hause gehen", sagte Kommissions-Vizepräsident Maros Sefcovic der Süddeutschen Zeitung. Die Kommission konkurriere mit der UNO, der Weltbank, dem Internationalen Währungsfonds und internationalen Anwaltskanzleien um dieselben Leute. Man müsse über attraktive Gehälter "die Besten holen, die man kriegen kann".
(Hier weiterlesen)
Und dann kriegen die trotzdem nur einen solchen Trottelhaufen zusammen? Denn diese »besten Leute« haben uns nicht nur die Glühbirnen durch Quecksilber-Bomben ersetzt (im Sinne der, und mutmaßlich nach Schmierung durch die Leuchtmittelindustrie-Lobby), quälen uns künftig auch bei Inlandsüberweisungen mit 14-stelligen IBAN-Codes, legen Gurkenkrümmungsradien fest, etc. etc. — sie waren dann doch zu doof, um zu erkennen, daß die griechische Regierung über ein Jahrzehnt lang dreist erlogene Wirtschafts- und Budgetdaten vorlegte? Diesen Schmus können die doch nicht einmal ihrer senilen Tante Jolesch erzählen!

Daß sich jetzt die Spitze der Nomenklatura hinter ihr Fußvolk stellt, ist — man braucht nur bei Voslensky nachzulesen — übrigens ganz natürlich. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus, und die hypertrophen Tintenburgen des EU-Viertels in Brüssel brauchen schon zu ihrer Selbst-Rechtfertigung gewaltige Beamtenapparate. Damit man möglichst nicht draufkommt, daß der ganze — pardon l'expression! — Scheiß, den sie produzieren, eben nur für die Kanalisation gut ist (sofern man nicht Umweltprobleme dadurch zu befürchten hätte) ...

Es ist die unverschämte Komplizenschaft der Nehmer, die sie zusammenschweißt. Und die dazu führt, daß der Rat der EUdSSR-Kommissare seine Beamtenschaft kühn und lügnerisch arm rechnet, was das Zeug hält (mehr dazu hier). Oder eben: nicht mehr hält!

Die Leidtragenden, nämlich die Steuerzahler Europas, die dieses Monster über die Beiträge der EU-Mitgliedsstaaten füttern müssen, sind David Cameron zu Dank verpflichtet, daß er dieses heiße Eisen angegriffen hat!

Montag, 4. Februar 2013

Vergeßt Voslensky!

Was uns Michael Voslensky, jener russische Historiker und Politikwissenschaftler, der mit seinem bahnbrechenden Werk »Nomenklatura« die herrschende Parasitenklasse der Sowjetunion einer streng wissenschaftlichen, doch umso vernichtenderen Kritik unterzog, zu berichten wußte, waren Peanuts! Die luxuriösen Buffets (schamhaft als »Kantinen« bezeichnet) für Kreml-Mitarbeiter, die Extra-Warteräume auf Bahnhöfen und Flugplätzen — ach, was ist das alles im Verhältnis zur abgefeimten Parasitenklasse der Eurokraten, die in Brüssel unsere Gelder vernichtet!

»Die Welt« berichtete am Wochenende, was wieviele Beamte des Bürokratiemonsters des Brüsseler Zentralkomitees so verdienen — und da gehen einem doch etwas die Augen über (und das sprichwörtliche Taschenmesser im Hosensack auf!), wenn man sich die Tabelle so ansieht:



Das alles sind, wohlgemerkt, bloße Vergleiche von Bruttogehältern, bei denen die Einkommensteuerbefreiung für EU-Beamte in ihren Heimatstaaten und die vergleichsweise lächerliche Besteuerung und bescheidenen Sozialversicherungsbeiträge (bloß 13,3%) noch gar nicht berücksichtigt wurden! Netto auf netto gerechnet leben die EUrokraten in einem Schlaraffenland, verglichen mit den ja auch nicht gerade schmalen Bezügen deutscher oder österreichischer Spitzenbeamter! Von vielen zusätzlichen Privilegien, wie z.B. generöseste Pensionsregelungen, ganz zu schweigen ...

Vergeßt Voslenksy! Was immer er über das privilegierte Schmarotzerleben selbst drittrangiger Referenten im Moskauer Zentralkomitee berichtete, es verblaßt zur Petitesse im Verhältnis zur riesengroßen Absahne, die in Brüssel seit Jahren und Jahrzehnten gang und gäbe ist! Und das in Zeiten, in denen ebendiese EUrokraten von anderen Sparsamkeit verlangen, diese aber selbst im leisesten Ansatz vermissen lassen!

Statt irgendwelche Orchideendiskussionen über angeblichen »Sexismus« zu führen, sollte besser ein #Aufschrei wie ein Donnerhall durch die Lande gehen, auf daß diese schamlose Abkassiererei seitens ebenso inkompetenter wie machtbesoffener Sesselfurzer in Brüssel ein Ende findet! Beim Gedanken daran, daß 4365 EU-Beamte mehr bekommen — von »verdienen« zu reden verbietet sich angesichts ihrer Unfähigkeit ohnehin: verdienen würden sie einen Platz an der nächsten Laterne! — geht einem, der sein Geld auf ehrliche Weise und im Wettbewerb des Marktes verdienen muß, »das Geimpfte auf«, wie der Wiener sagt.


Écrasez l'infâmes!

(der Plural ist kein Tippfehler. Damit sind die niederträchtigen Nomenklaturisten von Brüssel gemeint!)

Daß Sozialismus eine Form von Geisteskrankheit ist

... wurde auf diesem Blog (und nicht nur auf diesem) schon öfters als Vermutung geäußert. Es spricht ja auch eine hohe Plausibilität dafür, daß ein Weltbild, das den Neid auf den (oft bloß vermeintlich) Erfolgreicheren, und die planwirtschaftliche Gleichmacherei zur Herstellung eines (wie die Geschichte zeigt: niedrigen) Wohlstands- und Kulturniveaus präferiert, eher abnorme Züge trägt. Freilich ist nicht jeder, der sich als Politiker der Sozen betätigt(e), deshalb auch schon vom Virus dieser Parteidoktrin unheilbar befallen. Leute wie Helmut Schmidt, Thilo Sarrazin oder Klaus von Dohnanyi beweisen, daß auch Menschen mit großen (Sarrazin) oder auch weniger großen (Schmidt) Geisteskräften sich aus opportunistischen oder idealistischen Motiven zur Mitarbeit in einer sozialistischen Partei bewogen fühlen konnten (mittlerweile freilich ist das weitgehend unwahrscheinlich geworden: eine Partei unter der Führung eines Pop-Beauftragten, der sich damit brüstet, seine Frau auf dem Zahlarztstuhl angebaggert zu haben, ist wohl kaum geeignet, geistesgesunde Menschen anzusprechen) ...

Aber kommen wir zum früheren Hamburger Oberbürgermeister Klaus von Dohnanyi. Dieser äußerte — Dank ergeht an den unermüdlichen Informationsblog »Politplatschquatsch« für den Hinweis! — in der Springer-Postille »Die Welt« durchaus grundvernünftige Ansichten über die Defizite und Fehlentwicklungen der EU, daß ihm wohl demnächst ein Parteiausschlußverfahren drohen dürfte. Ketzerische Ansichten wie:
Es ist nachweislich falsch, die hohen Staatsschulden in der Euro-Zone in erster Linie auf die Finanzkrise zurückzuführen. Einige wenige Zahlen zum Verhältnis Schuldenquote/Bruttoinlandsprodukt (BIP), das Maastricht-Kriterium, können das belegen: Deutschland hatte 1980 eine Quote von 30 Prozent Staatsschulden am BIP, 2005, also vor der Krise, schon 69 Prozent; mehr, als "Maastricht" erlaubt.

Griechenland 1980 etwa 22,5 Prozent, 2005 dann 101; Frankreich 1980 nur 20,7 Prozent, 2005 aber dann 61; Italien 1980 rund 57 Prozent, dann 2005 schon 105. Und so weiter. Die Lage in Spanien und Irland war allerdings anders; hier wirkte in einem ungezügelten Immobilienboom die Krise spürbar.

Die Finanzkrise hat die Probleme zwar verschärft, aber nirgendwo verursacht. Auch ohne sie wäre der staatliche Schuldenstand in Europa wahrscheinlich von Konjunkturzyklus zu Konjunkturzyklus weiter angestiegen, und auch die Immobilienblasen in Spanien und Irland wären irgendwann geplatzt.

Was war aber dann die Ursache? Alles resultierte letztlich aus der Unfähigkeit der Politik, sich den Folgen der Globalisierung zu stellen. An Schulden ist nämlich immer zunächst der Schuldner schuld und nicht der Gläubiger!
(Hervorhebung LP)
... dürften nicht ungeahndet bleiben. Sie verletzen den Konsens der »alternativlosen« Politik, mit der Sozen aller Couleurs seit Jahren versuchen, durch Schuldenmachen Wohlstand zu kaufen. Was, wenn man dies so direkt ausspricht, in seiner Absurdität auch für Minderintelligente (mit anderen Worten: auch für Sozialisten!) erkennbar auf der Hand liegt, und deshalb hinter Nebelwänden von verklausiliertem Politsprech verborgen wird, damit die Hirnrissigkeit des Unterfangens nicht allzu peinlich erkennbar ist.

Und so leben wir mit einer Politik, die flagrantesten Unsinn zum bloßen Eigenerhalt ihrer Posten und Machtpositionen vorsätzlich ebenso planvoll wie flächendeckend betreibt, und jeden, der gegen diesen ungeschriebenen Comment zu verstoßen wagt, medial zur Sau macht. An Klaus von Dohnanyi ist eigentlich nur eine kleine Kritik anzubringen: warum sagte er das nicht alles schon viel früher, als er noch in Amt und Würden war? Und auch sein Optimismus, daß »die Verteilung von Aufgaben und Zuständigkeiten an Rat, Kommission und Parlament« zu einer Genesung Europas führen könne, darf hinterfragt werden. Dennoch: ein mutiges Wort, das — besser spät als nie! — ausgesprochen zu haben, ihm durchaus zur Ehre gereicht!

Sonntag, 3. Februar 2013

Schnarrenheusser reitet wieder

Wie zumeist, wiewohl angeblich FDP-MitgliederIn, gegen traditionelle bürgerliche Werte und Anschauungen. Geht vermutlich nicht anders bei einer MitgliederIn der »Humanistischen Union« ... ... Herr Alipius C. Müller, Chor- und Pfarrherr in Klosterneuburg bzw. Wien, äußerte dazu durchaus plausible Vermutungen:
Was man braucht,...

... um in Deutschland Justizministerin zu werden:
1.) Einen Wortschatz, in dem Progromstimmung gleichbedeutend ist mit Holocaust.
2.) Ein Hirn, in dem das Anpöbeln von Priestern (und die in letzter Zeit beunruhigend häufig vorkommenden Brandstiftungen in Kirchen) sich irgendwie mit "unterschiedliche[n] Auffassungen in unserer Gesellschaft zu aktuellen Fragen wie auch der Rolle der Ehe, Familie und eingetragenen Lebenspartnerschaften" berührt.
3.) Eine Auffassungsgabe, die den Satz "Priester werden angepöbelt" irgendwie in den Satz "Die Kirche will sich ihrer Verantwortung entziehen" übersetzt.
Ein lustiger Doppelname und Mitgliedschaft in der Humanistischen Union sind optional, schaden aber sicherlich nicht.
Das funktioniert aber natürlich nur, wenn ein »bürgerliches« Leitmedium, in diesem Falle »Die Welt«, brav mitspielt, und nicht etwa im Artikel kritische Anmerkungen zu den minderintelligenten Äußerungen Schnarrenheussers macht, sondern gleich die Schlagzeile so textet, daß die Stimmung beim Leser schon vorbereitet wird: »Holocaust-Vergleich — Justizministerin attackiert den Vatikan«. Da weiß man als konditionierter Deutscher dann gleich, wer der Pöhse ist, denn der Holocaust ist ab-so-lut ein-zig-ar-tig und un-ver-gleich-lich ... ... wiss'ma ja (Stalin, Mao & Co. hat's nie gegeben) ...

Es ist dieselbe Schnarrenheusser, die sich schon bei der Mißbrauchsdebatte mit ausgesprochen selektiver Wahrnehmungsfähigkeit auszeichnete — nämlich: Klotzen gegen die perversen Katholen und ihren Päderastenklerus, diskrete Zurückhaltung gegenüber der Odenwaldschule und anderen »humanistischen« und »progressiven« Kreisen, die sich in der Vergangenheit schon an und ab für die »Entkriminalisierung« des Kinderschändens ausgesprochen hatten. Es ist dieselbe Schnarrenheusser, die sich für Frauenquoten starkmacht, wobei die Taktik, »derzeit« gegen eine gesetzliche Festschreibung zu sein, aber unverblümte Drohungen für die Nicht-Erfüllung ihrer Vorstellungen in den Raum zu stellen (»Wenn die Wirtschaft die Zeit jetzt aber nicht nutze, werde sie dafür später vielleicht teuer bezahlen. Politisch bestehe momentan wohl die letzte Chance für die Wirtschaft, in eigener Verantwortung eine höhere Präsenz von Frauen in Führungspositionen zu erreichen. Dass die Regierungskommission zur guten Unternehmensführung in ihren Empfehlungen konkret für einen höheren Frauenbeteiligung in Führungsorganen plädiere, sei richtig und seit überfällig.« Handelsblatt) — das erinnert fatal an die sprichwörtlichen »Angebote, die man nicht ablehnen kann«, mit denen die süditalienische Mafia ihre Aktivitäten finanziert.

Es sind die kleinen Strickmusterwiederholungen, die irgendwann das große Design machen! Hier eine Masche »Erpressung« eingefügt, und dort wieder, und dort nochmals — und fertig ist die totalitäre Zwangsjacke, in der man sich ganz schick und toll fühlen darf — aber nein: fühlen muß! Hier wird die Masche zur zwangsweisen Durchsetzung einer Frauenquote für Quotenfrauen — die in Eingeleistung nie entsprechende Positionen erlangen würden, aber jetzt dankbare Wählerinnen der sie solcherart »fördernden« Politikerinnen sind — eingefügt, und dort kann man vielleicht ein bisserl eine Schlinge um die Meinungsfreiheit legen ... nur sicherheitshalber, keine Zensur, natürlich, wo denken Sie hin! Nur die letzte Chance für die Internetbetreiber, in eigener Verantwortung gegen Klimaleugner, EU-Kritiker, Islamophobiker, Gendermainstreaming-Skeptiker und dergleichen vorzugehen ...

Und langsam, fast unmerklich (aber eben nur fast!) wird das große Design der Schönen Neuen Welt erkennbar, in der die Herrschenden keiner lästigen Kontrolle mehr unterliegen, und alles zum Wohl ihrer Untertanen erforderliche unternehmen können, ohne durch eine doch bloß lästige Privatautonomie jenseits der präferierten Cola-Marke oder Wagenfarbe darin gestört zu werden. Es ist recht interessant, was ein Gottfried Helnweiln, als Maler im Erkennen von sich entwickelnden Designs durchaus Experte, im Gespräch mit der »Presse« darüber sagt:
Die Presse: Sie haben auf Facebook Ihren Fans ein neues Jahr mit einem erschreckenden Selbstporträt gewünscht: pechschwarz, den Kopf bandagiert, schreiend. Wird es so schlimm?
Gottfried Helnwein: Soweit ich sehen kann, geht die Weltlage direkt abwärts. Wenn man in L. A. in Amerika lebt, dem äußersten Vorposten unserer Zivilisation, bekommt man direkt mit, wie dieses westliche Imperium zusammenbricht. Das ist der zweite Fall Roms.
Und was kommt danach?
Erst Chaos. Dann werden wir immer mehr von unserer Freiheit verlieren. Es ist doch unglaublich, wie die Gewalt in Amerika verherrlicht wird. Es wird ständig gekillt. Und da wundert man sich, wenn Kinder in die Schule gehen und dort alle abknallen. In den Kriegen, die Amerika seit dem Zweiten Weltkrieg geführt hat, sind 25 bis 30 Millionen getötet worden. Amerika ist seit 60 Jahren in einem permanenten Kriegszustand.
Für sein Eingreifen im Zweiten Weltkrieg bin ich aber doch recht dankbar.
Der Zweite Weltkrieg war der einzige Krieg, der eine Legitimation hatte. Außerdem hat Hitler Amerika den Krieg erklärt. Dadurch ist Amerika aber auf Kriegswirtschaft umgeschaltet worden. Es wurde eine einzige große War-Industry, der Military Industrial Complex. Davor hat schon Eisenhower gewarnt. Man hätte danach zurückschalten müssen. So aber regiert dieser Komplex heute das Land. Kennedy war der letzte Politiker, der versucht hat, das umzudrehen, auch sein Bruder. Danach gab es nur noch Marionetten. Und Obama ist die allerletzte. Ich weiß, er ist sehr beliebt in Europa, weil er schwarz ist und so sanft redet. Aber dieser Friedensnobelpreisträger führt eine Drohnen-Todesliste.
Todeslisten gab es in den USA schon früher.
Auf Geheimdienstebene. Aber jetzt wird die Todesliste offiziell im Weißen Haus geführt. Das muss man sich vorstellen: Da sitzen Leute mit Hamburgern und Cola, überall Screens, wie es die Filme vorgegeben haben, und fahren mit dem Joystick herum, zoomen eine Familie in Pakistan heran, die gerade auf dem Hausdach isst – und bumm, nur noch ein Krater. Die Presse schweigt. Auch im Ausland. So hat etwa auch niemand über den „National Defense Authorization Act“ berichtet, den Obama unterschrieben hat. Dieser besagt, dass jeder in den USA nur auf Verdacht hin verhaftet und ohne ein Gerichtsverfahren für immer festgehalten werden kann. Das ist Fakt, keine Verschwörungstheorie. Das erinnert mich an unsere eigene unglückselige jüngere Geschichte. Auch da wollte niemand etwas wissen.
Die Situation zu durchschauen war damals allerdings einfacher.
Das ist richtig. Aber wenn man berichtete, was wirklich vorgeht, würde es unser Weltbild in den Grundfesten erschüttern. Das nennt man dann lieber „Verschwörungstheorie“.
(Hier weiterlesen)
Nun, Gottfried Helnwein ist bloß ein durchgeknallter Künstler, wiss'ma ja ... der mit seinem Kopftüchl mit Totenköpfen und den grauslichen Bildern über mißbrauchte Kinder, was weiß der schon, wie's in der wirklichen Welt zugeht ...

Und außerdem ist der doch Scientologe! Oder etwa nicht? Da war doch so was ...

I couldn't care less (wie der Engländer das deutlich unvornehmere »ist mir scheißegal!« auszudrücken vermag) — wo Helnwein recht hat, da hat er eben recht! Der »National Defense Authorization Act« wurde bspw. auch von Ron Paul, dem Scientology-Nähe nun wahrlich nachgesagt werden kann, wörtlich als »slip into tyranny« und »descent into totalitarianism« bezeichnet.

Und so entsteht Masche um Masche das Muster jener Schönen Neuen Welt, in der Menschen mit Dirndlfüll-Diskussionen von staatlicher Zwangsregulierung des Arbeitsmarktes abgelenkt werden. In der die allgegenwärtige Bespitzelung und Überwachung nur der »Sicherheit« dienen soll. Woran sicherlich etwas ist: es dient der Sicherheit der Herrschenden, die solcherart ganz sicher sein können, nie entmachtet zu werden. Weil sie nie mehr entmachtet werden können! Denn der Gegner, der es versuchen wollte, wird bereits vorher unter Einsatz aller — dank unzähliger Sondergesetze und einer willfährigen Justiz natürlich völlig legalen — Mittel ausgeschaltet.

Ganz human, natürlich! Nicht mehr in KZs oder GULAGs gefoltert und umgebracht (Guantanamo ist da noch ein Relikt, wird aber sicherlich auch bald »modernisiert«), sondern bspw. durch mediale Rufmordkampagnen ... oder, wenn das alles nicht hilft, durch den Einsatz der Steuerfahndung, parlamentarischer Untersuchungsausschüsse und was an derlei Instrumentarien unser reich ausgestatteter Verfolgungsstaat (so er jemanden verfolgen will!) sonst noch zur Verfügung hat. Bis der Ungehorsame (so er Fallschirmspringer ist) den Fallschirm abschnallt. Oder in der Badewanne eines Genfer Hotels »ertrinkt«.

»In Zeiten der universellen Täuschung wird das Aussprechen der Wahrheit zur revolutionären Tat«, schrieb George Orwell. Und man kann wirklich nicht behaupten, daß er bei diesem Statement geirrt hätte ...

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P.S.: etwas off-topic, aber dennoch interessant zu lesen. Zu einem m.E. etwas abseitig argumentierenden Artikel auf »L for Liberty« schrieb Kollege »CK« ein Kommentarposting, das die derzeit wieder und wieder aufgewärmte Brüderle-Debatte in ein paar Zeilen auf den Punkt bringt:
... wenn zu mir eine Frau käme und sagen würde, gestern hast Du das und das gesagt, was mich sehr verletzt hat, ich würde selbstkritisch drüber nachdenken und mich u.U. entschuldigen oder zurücknehmen oder erklären dass es nicht so gemeint war, falsch verstanden wurde, was auch immer.

Wenn jedoch die gleiche Frau ein Jahr später einen Presseartikel schreibt, wo sie mich vor der ganzen Öffentlichkeit zum Abschuss freigibt, nicht im Leben fiele es mir ein, auf ihre Anschuldigungen dann mit Verständnis zu reagieren. Das ist einfach nicht der Weg ein zwischenmenschliches Problem zu lösen! Das ist eigentlich alles was es zur Causa Brüderle aus meiner Sicht zu sagen gibt.
Touché! So ist es.

Samstag, 2. Februar 2013

1,2,3,4 – WKR blockieren wir, 5,6,7,8 – Nazis werden kalt gemacht

Der gestrige »Akademikerball« in der Wiener Hofburg, eine Veranstaltung FPÖ-naher Burschenschafter, konnte ebenso wie seine vorjährige Vorgängerveranstaltung, der »WKR-Ball« (»WKR« steht für Wiener Korporations-Ring) nur unter teilweise gewalttätigen Demonstrationen linker Chaoten stattfinden. Eine Schande für die öffentliche Ordnung, daß die Polizei offenbar von ihrer Einsatzleitung gezielt daran gehindert wurde, die Ballbesucher wirksam zu schützen. Sie mußten Handgreiflichkeiten und durch geworfene Farbbeutel ruinierte Ballkleider hinnehmen.

Mir ist kein einziger Fall seit dem Bestehen der Zweiten Republik bekannt, daß eine Veranstaltung von SPÖ- oder Grün-Seite durch rechte Randalierer gestört worden wäre. Auf das anderen Seite sind jedoch jahrelange gewalttätige Demonstrationen gegen den Wiener Opernball ebenso nachweisliches Faktum, wie die seit Jahren zunehmend kriminelleren Aktionen bei den Demos gegen desn WKR-Ball bzw. heuer gegen den Akademikerball. Das zeigt überdeutlich, daß es in Österreich zwar keine irgendwie nennenswerte »rechte Szene« mit Gefährdungspotential für den öffentlichen Frieden gibt, sehr wohl jedoch eine solche auf der linken Seite!

Käme die österreichische Justiz und Polizei ihren verfassungsmäßig geforderten Aufgaben nach, müßten nicht jährlich Unsummen für sinnlosen »Gegen-Rechts«-Aktionismus verpulvert werden, sondern endlich Mittel und Wege gefunden werden, den sich ausbreitetenden Radikalismus und Vandalismus linksextremer Kreise Einhalt zu gebieten. Bei der politisch eindeutigen Einfärbung der österreichischen (insbesondere der Wiener) Polizei, Staatsanwaltschaft und Justiz ist jedoch derartiges nur Wunschdenken.

Man versuche sich bloß vorzustellen, was mit rechten Demonstranten passiert wäre, die beispielsweise dazu aufgerufen hätten, Sozis oder Grüne »kaltzumachen« — die Täter würden selbstverständlich ausgeforscht werden, und die Delikte des Landfriedensbruches und der Volksverhetzung würden sofort mit langjährigen Gefängnisstrafen geahndet! Wenn hingegen linke Randalierer zur Ermordung der »Nazis« — eine unverschämte Diffamierung, Besucher eines Burschenschafterballs pauschal als Angehörige einer vom Nürnberger Gerichtshof als verbrecherisch verurteilten Organisation zu bezeichnen! Man bezeichnet ja auch nicht jeden Teilnehmer an der 1.Mai-Kundgebung der SPÖ als Stalinist! — aufrufen, dann können jetzt schon Wetten darauf abgeschlossen werden, daß nichts, aber schon garnichts geschehen wird.

In den letzten Tagen entblödete sich der linke Wiener »Kultur«stadtrat Mailath-Pokorny nicht, gegen den Akademikerball in untergriffigster Weise zu hetzen — derselbe Mailath-Pokorny, der vor einigen Monaten mit teilweise flagranten Lügen und Geschichtsfälschungen »begründete«, warum der »Dr. Karl Lueger-Ring« nicht mehr so heißen dürfe.

Damit kein Mißverständnis aufkommt: ich war und bin kein Ballbesucher. Das Schwitzen im Gewühl und das Tanzen sind keine Freude für mich (seit dem Maturaball vor vielen Jahrzehnten habe ich trotz Drängens meiner Frau gerade mal an einem einzigen Silvesterball teilgenommen — das sagt ja alles ...). Ich bin auch kein Burschenschafter, denn rudelweiser zeremonieller Umtrunk ist mir im Besonderen ebenso zuwider, wie andere synchrone Gruppenaktivitäten ganz allgemein — ich war und bin viel zu sehr Einzelgänger, um mich in einer Gruppe sauwohl und bequem zu fühlen! Aus beiden Gründen könnte mir also eine linke Randale gegen einen Ball, der vornehmlich von Burschenschafts-Kreisen besucht wird, eher egal sein. Daß sie es nicht ist, liegt in der Gewalttätigkeit und in dem Fanatismus begründet, mit dem hier eine linke Weltsicht allen Menschen als verbindlich übergestülpt werden soll.

Und so sehr mich saufende (oder sich gar mit Schmissen verzierende!) Burschenschafter anöden: jene linken Gutmenschen samt gewaltbereiten Handlangern, die ihnen ihr Ballvergnügen brutal zu stören versuchen, kotzen mich noch viel mehr an als es selbst im Suff kotzende Burschenschafter je zuwege brächten!

Freitag, 1. Februar 2013

Einfach zum Davonlaufen ...

Aber nur für normale Menschen. D.h. für die, die über intensive Steuerabzocke unserer Finanzverwaltung den Haufen unfähiger IdiotInnen (sorry, da muß ein Binnen-I rein!) finanzieren, der sich in Österreich »Politiker« ennen darf.

Eine der unfähigsten dieses zwar nicht erlauchten, aber gutdotierten Kreises: Salzburgs Frau Landeshauptmann Gabi Burgstaller. Außer, daß sie sich schick und modern »Landeshauptfrau« nennt, wiewohl die Vielweiberei in Österreich unzulässig ist, und eine »Hauptfrau« eben die erste Dame eines Harems bezeichnet und nicht eine Frau Hauptmann — welche Erfolge, die eine Verlängerung ihres Wirkens in Mozarts Heimatstadt rechtfertigten, hätte sie vorzuweisen?

Die Antwort lautet wohl selbst nach langer Suche: keine. Die Frau Landeshauptmann ist schlicht wie im bekannten Werbespot die Butter (wenn auch in einem anderen Sinne): sie ist durch nichts zu ersetzen. Und zwar ohne wem abzugehen. Was macht eine solche überflüssige Existenz, die meine verewigte Mutter wohl als »Loch in der Natur« bezeichnet hätte, wenn sie in teils selbstverschuldeten, teils von ihren Leuten eingebrockten Probleme steht bis zur Nasenunterkante? Sie spricht:
Ich habe es mir lange und sehr gut überlegt, und nicht zuletzt die Entwicklung der Landespolitik gerade in den letzten Wochen hat mich darin bestärkt: Ich übernehme die Verantwortung - für Salzburg, für dieses Land und seine Menschen.
Ach, übernähme sie diese doch! Sie brauchte nicht einmal davonlaufen (sowas nennt sich im Sprachgebrauch der Staatsanwälte »Fluchtgefahr« und rechtfertigte eine Untersuchungshaft), es reichte schon, würde sie sich nicht an ihren Sessel derart festkleben, daß man sie nach der Wahl vermutlich nur mehr runterkratzen kann. Mehr zu diesem Trauerspiel lesen Sie hier.

Feministinnen jedes Geschlechts

... haben derzeit in Deutschland an der Sexismus-Front viel zu lachen (und zwar ins Fäustchen über die gehorsamen Apportierbereitschaft der deutschen Medien auch bei den lächerlichsten Stöckchen, die da geworfen werden), weniger jedoch in Norwegen. Daß ihnen dieses Weib einfach in den Rücken fällt! Frechheit!

Der »Guardian« (nach Ansicht des Rt. Hon. Christopher Monckton, 3rd Viscount Monckton of Brenchley, »perhaps one of the most stupid newspapers in the world«), seit Jahren chronisch schwachbrüstiger werdendes, linkes Gutmenschenorgan der Britischen Inseln, brachte einen Bericht über eines der Lieblingsprojekte hirnloser Feministinnen, nämlich die obligatorische Frauenquote in Aufsichtsräten und Vorständen börsennotierter Unternehmen. Andreas Unterberger zitiert und kommentiert dazu interessante, jedoch kaum überraschende Fakten:
In der EU wollen Teile der Kommission und in Österreich wollen Rot wie Grün bekanntlich so wie Norwegen eine zwingende Frauenquote in Aufsichtsräten börsenotierter Aktiengesellschaften dekretieren. Ganz abgesehen davon, dass ich noch nie eine Frau aus dem wirklichen Leben ausgerechnet über die fehlenden Aufsichtsratquoten klagen gehört habe, ist die norwegische Erfahrung verheerend. Norwegen ist jedoch das erste Land, das diese Quote verwirklicht hat.

Die Tatsache, dass Mai-Lill Ibsen derzeit in zehn Aufsichtsräten sitzt, ist nicht sonderlich sensationell. Dass es vor kurzem noch 185 gewesen sind, klingt da schon anders. Sie hat ihre Jobs deshalb reduzieren müssen, weil sie jetzt in einem ganz besonders wichtigen Aufsichtsrat sitzt, nämlich dem des norwegischen Pensionsfonds, der mindestens fünf Prozent an allen börsenotierten Aktiengesellschaften hält, und der die sonstigen Aufsichtsrats-Jobs seiner eigenen Führung limitiert.

Um nicht missverstanden zu werden: Die Qualifikation von Frau Ibsen ist zum Unterschied von etlichen Feminismus-Profiteurinnen durchaus ausreichend für die Arbeit eines Aufsichtsrats. Ob das bei wem immer – Mann oder Frau – auch bei 10 oder 185 gleichzeitigen Aufsichtsfunktionen noch der Fall sein kann, ist hingegen sehr fraglich. Wegen ihrer guten Qualifikation werden Ibsen jetzt jedenfalls schon europaweit Aufsichtsratsjobs angeboten. Inzwischen ist ja überall der Gender-Druck ausgebrochen. Und es gibt eben überall nur sehr wenige halbwegs qualifizierte Kandidatinnen. Das hält freilich die Frauen Reding und Heinisch-Hosek mit ihrer absoluten Ahnungslosigkeit von Wirtschaft nicht auf, weiter für eine 40-prozentige Pflichtquote zu kämpfen.

Mai-Ill Ibsen hält jedoch gar nichts davon: „Ich habe niemals eine gläserne Decke gesehen. Ich bin gegen Quoten. Sie sind in bestimmter Hinsicht diskriminierend. Ich glaube, wir Frauen sind so stark, dass wir das nicht brauchen.“ Wumm. Ob die Frau jetzt strafweise aus ihrem Geschlecht ausgeschlossen wird?
(Hier der ganze Artikel)
Gute Frage! Solche abtrünnigen Subjekte, die der hehren feminazistischen Sache in den Rücken fallen, gehörten eigentlich nicht bloß ausgeschlossen, sondern überhaupt eliminiert, net wahr? Wo kämen die Frau Reding oder die Frau Heinisch-Hosek hin, wenn die Legenden der gläsernen Decke und der ach so schrecklichen »Diskriminierung« der Frauen in der Wirtschaft als das enttarnt werden, was sie mindestens schon seit Jahrzehnten waren und sind: als leere Politpropaganda, die unfähigen Politikerinnen einen Vorwand für geradezu unverschämte Klientelpolitik bietet. Für jene grün-linke Klientel akademisch graduierter Möchtegern-Managerinnen, die zwar an der Uni brav ihre Zeit abgesessen und in ihren Skripten säuberlich alles »Wichtige« mit bunten Markern angestrichen haben mögen, aber sonst — wenngleich durch Arroganz und Zickigkeit perfekt getarnt — dieselben unfähigen Geschöpfe blieben, die sie immer waren: detailverliebt, ineffizient, formalistisch, mit einem Wort: völlig unfähig zu wirtschaftlicher Betätigung, zu kompetitivem Konkurrenzverhalten, zu engagiertem Einsatz. Die geborenen Klientinnen links-grüner Politik mit patentiertem Opfer-Status.

Mit sowas kann man zwar (wenn man sie sich in genügender Menge heranzüchtet) Wahlen gewinnen. Aber nicht am Markt wirtschaftlich bestehen. Was einen weiteren, gewichtigen Grund für grundsätzliche Demokratie-Skepsis darstellt. Denn wenn zur Prolokratie (© Christian Ortner) noch die Tussikratie (© LePenseur) verstärkend hinzukommt, dann ist's zum Totalkollaps nicht mehr weit ...

Donnerstag, 31. Januar 2013

Was ist ein altes Brüderlein gegen ein weißes Negerlein, oder: Luxusdebatten an der Bar der Titanic

Okay, einmal geht's noch — trotz meines im vorherigen Posting geäußerten Wunsches, das »Thema Nr. 1 in Deutschland« endlich schubladisieren zu können. Aber: der Mensch ist schwach, besonders wenn er Mann ist. Und bei manchen Steilvorlagen, wie das so schön Neupiefkonisch heißt, kann mann halt net anders ...

Aber — versprochen! — nur ganz kurz zum »Thema Nr. 1«: Blog-Kollegin Eulenfurz hat darüber einen gar wunderbaren Artikel verfaßt, für den ich sie glühend beneide: »Brüderles Himmelreich«. Der Titel, naja ... ist nicht so inspiriert (wenn ich mir diesen kleinen Einwand erlauben darf), aber wie einst schon Herr von Goethe Euripides nur auf Knien tadeln wollte, so will auch Monsieur LePenseur dadurch die Vortrefflichkeit des Artikels nicht bemäkelt sehen. Also: lesen! Genießen!

Doch nun zu ganz was anderem ... oder vielmehr doch nicht. »Die Presse« berichtete gestern (in einem von APA abgeschriebenen und redaktionell überarbeiteten?) Artikel folgendes:
USA: Werbespot von VW löst Rassismusdebatte aus

Der deutsche Autobauer zeigt in den USA in einem umstrittenen Werbespot einen hellhäutigen VW-Käfer-Fahrer mit einem starken jamaikanischen Akzent. Kritiker halten den 60-Sekunden-Spot für rassistisch.

Der deutsche Volkswagen-Konzern will am Sonntag beim „Super Bowl“, dem Football-Finale in den USA, einen umstrittenen Werbespot ausstrahlen lassen. Kritiker halten den 60-Sekunden-Spot für rassistisch. Der Film steht unter dem Motto „Get In, Get Happy“. Er handelt vom hellhäutigen VW-Käfer-Fahrer Dave, der einen starken jamaikanischen Akzent hat. Dave arbeitet in einem Bürogebäude. Während seine Kollegen jammern, ist Dave immer gut gelaunt. Mit einer Fahrt in einem roten VW-Käfer gelingt es ihm, die Stimmung der anderen Mitarbeiter zu heben. Sie lachen plötzlich und sind ebenfalls fröhlich. Die Botschaft des Autokonzerns lautet: Wer einen VW fährt, ist glücklich. Das ist harmlos. Der Spot ist umstritten, weil Dave mit einem starken jamaikanischen Akzent spricht.

„Ich war schockiert – das ist rassistisch“, sagte Barbara Lippert von Mediapost.com dem US-Sender NBC. Der schwarze „New York Times“-Kolumnist Charles Blow ging ebenfalls auf Distanz dazu, dass einem hellhäutigen Mann die Stimme eines Schwarzen unterlegt wurde.
Also nochmals, zum Mitschreiben: wenn ein Neger wie ein Neger spricht, dann ist das nie rassistisch. Der kann also »nigga« und »black motherfucka« sagen, so viel er will — er darf das (pardon, wir wollen ja nicht sexistisch sein: wenn's eine Negerin ist, darf sie das auch)! Wenn ein Weißer wie ein Weißer spricht, dann kann das rassistisch sein, oder auch nicht. Kommt halt drauf an. Wenn er »nigga« und »black motherfucka« sagt, ist es rassistisch. Immer! Auch sonst natürlich selbstmurmelnd oft — Weiße sind halt Rassisten. Wiss'ma eh ...

Wenn hingegen Sidney Poitier wie ein Weißer spricht (und das konnte und tat er, fürwahr!), ist er natürlich kein Rassist. Absit longe! Wenn jedoch ein Weißer wie ein Neger spricht, dann ist das Rassismus. Kurze Frage zu den Amis: was rauchen die da drüben, daß sie auf solche Diskussionen kommen?

Ich erinnere mich da an den Film »Die unglaubliche Reise mit einem verrückten Flugzeug« mit der köstlichen Szene, in der die beiden Neger in der deutschen Synchronisation in breitestem Bayrisch dahinreden — denn ein negroider Ami-Slang läßt sich halt nur durch eine solche Verfremdung »übersetzen«. Wäre das demnach also auch »rassistisch« gewesen? Und müßte das jetzt auch in allen Filmvertriebskopien purifiziert werden, so wie Pippi Langstrumpfs »Negerkönig« in den Kinderbüchern?

Ich erinnere freilich noch an was anderes (weitaus weniger lustiges, zugegeben): Bill Bonner beziffert das Schuldenloch der USA in einem nicht gerade beruhigend zu lesenden Artikel auf »Bankhaus Rott & Frank Meyer« und kommt auf eine schlanke Zahl von 150 Billionen Dollar. »Billionen«, wohlgemerkt, nicht »billions« (was bekanntlich auf Deutsch »bloß« Milliarden wären!). Was also, Wilhelm Theodor Friedrich (wie der Herr Alipius eine bekannte Abkürzung elegant auszu- und zu um-schreiben pflegt) sollen diese Luxusdebatten an der Bar der Titanic? Haben wir keine anderen Sorgen? Doch haben wir! Aber wir sollen nicht darüber nachdenken, wenigstens nach dem Willen unserer medialen, politischen und staatsindustriellen Verbrechereliten, die hoffen, die Volksverblödung noch ein Weilchen aufrechterhalten zu können, um ihre Kröten vor dem Big Bang in Sicherheit zu bringen — oder, wenigstens, wenn's nicht klappen sollte (und daß das der Fall sein wird, dämmert auch ihnen schön langsam), mit Göring sagen zu können: »Wenigstens zwölf Jahre anständig gelebt«.

Wenn es noch zwölf Jahre sind. Was füglich bezweifelt werden darf ...

Mittwoch, 30. Januar 2013

»Frech. Fromm. Frau.« schreit auf

Bloggerin Ameleo erregt sich:
Ich errege mich darüber, dass die Missbrauchsdebatte offensichtlich keinen Zugewinn an Sensibilität im Umgang mit dem Thema sexualisierter Gewalt erbracht hat. Keiner der verlinkten Texte enthält alle aufgeführten Punkte, bagatellisiert allerdings wird in allen. (Hier der ganze Artikel)
Leider funktionierte die Kommentarfunktion ihres Blogs nicht (bzw. wenigstens bei mr nicht), sonst hätte ich ihr das gern gleich dort als Kommentar gepostet — daher notgedrungen hier:

Cher Ameleo!

Wer das Vergewaltigen von unter 14-jährigen mit Brüderles Sager »Sie können ein Dirndl ausfüllen!« zu vergleichen beginnt, könnte ebensogut Schwarzfahren in der U-Bahn mit einem Banküberfall vergleichen. Ja, beides sind Vermögensdelikte, aber damit hat sich's auch schon.

Wobei sogar dieser Vergleich in Wahrheit noch »unvergleichbar daneben« wäre: ich kann bei Brüderle denkmöglich kein strafbares Delikt erkennen, was aber bei sexuellem Mißbrauch sehr wohl der Fall wäre! Welches sollte es denn gewesen sein? Einen präsentierten Busen auch anzusehen, ist nicht verboten. Die körperliche Erscheinung eines Menschen zu benennen ist nicht verboten (außer, es geschähe in obszöner Sprache, was beim »Sie können ein Dirndl ausfüllen!« wohl nur prüdeste Klemmis behaupten könnten). Sein Verhalten mag peinlich gewesen sein (obwohl ich mich da sehr zurückhielte, da die gute Dame ja ein Jahr Reflexionszeit benötigte, um uns die Geschichte aufzutischen. Ein Jahr, in dem sie, by the way, mit Brüderle öfters (und höchst freiwillig) zusammentraf, im Auto mitfuhr etc. — so viel zur Glaubwürdigkeit der ganzen Story) ...

Peinlich vielleicht — aber: so what?! Peinlich ist bald was! Ich fand es bspw. peinlich, daß Herr Schröder offensichtlich gefärbte Haare trug (und sich nicht entblödete, einen Journalisten deshalb zu verklagen). Ich fand peinlich (»fremdschämen« ist der treffliche Ausdruck dafür), daß Frau Merkel bei Festspielbesuchen ihre stattliche, wenngleich bereits etwas welke Oberweite in die Kameras hängte, wie ich es ebenso peinlich fände, wenn Herr Brüderle in Gesellschaft mit offenem Hemd seine vermutlich angegraute Brustbekrausung präsentierte — aber beides ist keine »sexuelle Belästigung«, schon gar keine »sexuelle Gewalt« oder gar ein »sexueller Mißbrauch«! Was soll denn dieser Unsinn!

Wenn etwas bloß »peinlich« ist, dann braucht es keinen »Aufschrei«, sondern dann reicht ein Naserümpfen, ein diskreter Hinweis oder auch bloßes Ignorieren. Wenn ein Geistlicher oder ein Odenwaldlehrer einen Buben in den Hintern poppt, oder ein Kültürbereicherer in der Wiener U-Bahn Frauen niederschlägt und vergewaltigt, dann schreie man auf! Und mit Recht!

Wenn Brüderle (vielleicht!) ein peinliches Kompliment macht, ist ein Aufschrei fehl am Platz. Vor allem dann, wenn er eigentlich bloß eine quotenträchtige Medienkampagne für den erhofften Wechsel zu rot/grün einleiten soll.

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P.S.: Kollege Zettel schrieb übrigens einen gewohnt sachlichen Artikel über diese »Affäre«, die ich für meinen Blog eigentlich schön langsam schubladisieren möchte. So sehr interessiert mich das Betroffenheitsgegacker irgendwelcher GutmenschInnen auch wieder nicht ...

»Österreich rutscht ab«

Wobei? Na, bei der Pressefreiheit, sagt »Die Presse«. Sie sagt es sicherheitshalber anonym, ohne Nennung eines Artikel-Redakteurs, und sie wird wohl wissen warum. Entweder hat sie die übliche Abschreibübung von APA/dpa & Co. veranstaltet, oder sie möchte den Bericht von »Reporter ohne Grenzen« nicht auf ihre medienrechtliche Kappe nehmen. Wie auch immer.
Grund für das schlechtere Abschneiden sei "der wirtschaftliche Druck, dem Redaktionen und Journalisten ausgesetzt sind", sagt Reporter ohne Grenzen. (Hier weiterlesen)
Wir sind ganz platt! Wirtschaftlichem Druck ausgesetzt zu sein ist freilich kein Spezifikum von Redaktionen und Journalisten, das trifft jeden, der sein Brot außerhalb der geschützten (und wohldotierten) Reservate des öffentlichen Dienstes verdienen muß. Was wäre also so schlimm daran? Nun, gemeint ist was anderes: es ist der politische Mißbrauch von wirtschaftlichem Druck, um Redaktionen und Journalisten zu gefälliger Berichterstattung zu veranlassen. Indem man ihnen klarmacht, daß sie bei Unotmäßigkeit in den Ruin bzw. in die Arbeitslosigkeit getrieben werden. Dafür ist »wirtschaftlicher Druck« freilich eine viel zu nebulose Umschreibung! Es ist schlichtweg Erpressung, Zensur, nichts anderes.

Die wahre Bedrohung der Pressefreiheit freilich kommt weniger von außen, sondern vielmehr von innen! Von der selbstverständlichen Selbstzensur der Journalisten, die längst so selektiert und konditioniert sind, daß sie nur mehr linken Gutsprech in die Tastatur tippen können. Die längst verlernt haben, anders zu kommentieren als die Meute — deren deutschsprachige (»deutsche« dazu zu sagen, verbietet sich bei diesen Kreisen von selbst!) Leitwölfe Spiegel, Zeit, FAZ, Welt und die »Öffis« vorheulen, was auch der bunterepublikanische & österreichische Rudel nachzuheulen hat. Apropos »Öffis«:
Versuche seitens der Politik, durch gezielte Postenbesetzung im Bereich des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ORF ihren Einfluss geltend zu machen ...
... ach so, nur »Versuche«! Es darf gelacht werden (wem das nicht zu riskant erscheint) ... sorry, wer soll diese Leisetreterei denn ernstnehmen? Fakt ist: beim ORF kommen Sie nur rein, wenn Sie handverlesen zu den Günstlingen der Regierungszwillinge (besser: der künftigen Regierungsdrillinge, sobald die GrünInnen nämlich dazugestoßen sein werden!) gehören. Wer unabhängig ist, wer liberale Ansichten vertritt, wer eine etwaige christliche Weltanschauung nicht geheim hält, gar ein pöhser Konservativer ist (von ultrapöhsen Rechten ganz zu schweigen), der wird bestenfalls in homöopatisch dosierten Fällen zur Statistikbehübschung auf einen garantierte einflußlosen Pseudoposten gesetzt, auf dem er dann verotten soll.

So sieht faktisch die »Pressefreiheit« im ach so freien Westen aus! Klar: wer nicht mitheult, der wird bei uns nur rausgeschmissen, aus dem Diskurs ausgegrenzt, und, wenn das nicht reicht, wirtschaftlich ruiniert und solcherart mundtot gemacht, aber nicht gleich von der Geheimdpolizei abgeknallt, wie in Saudi-Arabien oder Nordkorea — insofern herrscht im Westen »Pressefreiheit«. Wem das reicht, der mag die Ranking-Listchen der »Reporter ohne Grenzen« für aussagekräftig halten. Aber nur der.

Dienstag, 29. Januar 2013

»Elektroautos kommen nicht vom Fleck«

... betitelt »DieStandard« einen sichtlich gramzerfurchten Bericht über die geringe Begeisterung der ÖsterreicherInnen (das Binnen-I ist, vermuten wir mal, DieStandard-Standard):
Fahrzeuge unter Strom stoßen in Österreich auf wenig Gegenliebe, es fehlt an Ladestationen, Reichweite und Komfort

Die Elektroautos kommen nicht vom Fleck. Das jedenfalls lässt sich aus den jüngsten Zahlen herauslesen. Im Jahr 2012 wurden in Österreich nur etwa 460 E-Autos neu zugelassen. Damit fahren derzeit zirka 1.500 Elektroautos auf den Straßen der Republik. Die Liebe will nicht wirklich wachsen, das liegt vor allem daran, dass Elektroautos ihren Fahrern durchaus Abstriche bei Komfort und Bequemlichkeit abverlangen.
(Hier weiterlesen)
Wer hätte das gedacht! Der Markt mag keine Autos, die langsam, teuer (trotz staatlicher Subventionierung bis zum Abwinken) und unzuverlässig sind. Kein Wunder — hieße der Markt natürlich die Märktin, wäre das alles anders. Besser, selbstmurmelnd. Da würde die Elektroautos nur so rumwuseln zwischen den vielen RadfahrerInnen!

Kurieren wir also nicht länger an bloßen Symptomen (wie z.B. unzulänglichen Batterien) herum — machen wir besser Märktinnen! Die Zukunft ist weiblich! So wie die Elektroautos ...

Montag, 28. Januar 2013

Kollektives Scheitern

Gelegentlich findet sich auch in der Wüster der Systemmedien die eine oder andere Oase, aus der man Informationen schöpfen kann. Ja, manchmal sogar im SPIEGEL ONLINE ...
Pakistanischer Atomphysiker:
"Muslimische Gesellschaften sind kollektiv gescheitert"


In islamischen Ländern rumort es, auch nach der Arabischen Revolution sind überall religiöse Kräfte auf dem Vormarsch. Der pakistanische Atomphysiker Pervez Hoodbhoy sieht ein "kollektives Scheitern" von muslimischen Gesellschaften. Im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE erklärt er seine These.

SPIEGEL ONLINE: Sie betrachten muslimische Gesellschaften als kollektiv gescheitert. Wie meinen Sie das?

Hoodbhoy: Es gibt rund 1,5 Milliarden Muslime in der ganzen Welt - aber sie können in keinem Bereich eine substantielle Errungenschaft vorweisen. Nicht im politischen Bereich, nicht in gesellschaftlicher Hinsicht, weder in den Naturwissenschaften noch in der Kunst oder in der Literatur. Alles, was sie mit großer Hingabe tun, ist beten und fasten. Aber es gibt keine Bemühungen, die Lebensbedingungen innerhalb islamischer Gesellschaften zu verbessern. Unbewusst spüren die Menschen natürlich, dass das ein kollektives Versagen ist.
(Hier weiterlesen)
Zum Scheitern braucht es allerdings keine verblasenen religiösen Vorstellungen aus der Mottekiste spätantiker Beduinenstämme, es reicht dazu auch völlig die Zivilreligion der Political Correctness (mit ihren feminazistischen und genderistischen Denominationen), zu deren Begehren Henryk M. Broder in der »Welt« passende Anmerkungen macht:
Wenn das, was zwischen Brüderle und der "Stern"-Reporterin in einer Hotelbar passiert beziehungsweise nicht passiert ist, als "Sexismus" durchgehen soll, dann wird der Begriff ausgehöhlt und banalisiert, dann wird der Kampf gegen den wirklichen Sexismus erheblich erschwert. Dann ist jeder Mann, der einer Frau einen Blick zuwirft, ein Sexist, dann müsste man, um dem Gleichbehandlungsgesetz zur Geltung zu verhelfen, Heidi Klum durch Renate Künast ersetzen und Germany's Next Top Models aus den Reihen der grünen Parteibasis rekrutieren.

Man könnte noch weitergehen und per Gesetz getrennte Bars für Frauen und Männer vorschreiben, gemischte Saunas verbieten, separate Besucherzeiten in öffentlichen Schwimmbädern, Kaufhäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen vorschreiben und überhaupt die Kontakte zwischen Männern und Frauen so regeln, dass sie ausschließlich der lustlosen Fortpflanzung dienen.

Klingt wie eine Utopie von Orwell. Aber niemand wäre überrascht, wenn irgendeine Brüsseler Kommission solche Pläne bereits in der Schublade hätte.
»Luxusprobleme!« ist man versucht, wegwerfend zu meinen ... aber Obacht! Was erst wie Satire klang, das ist schon zu oft in den letzten Jahren — vorher unvorstellbare — Realität geworden ...

Sonntag, 27. Januar 2013

Sternstunden der Menschheit



Wie anders auch sollte sich das "Risiko Röntgen" bebildern lassen? Wie ließen sich "neue Waffen gegen den Krebs" im Bild zeigen? Oder das "Risiko Hormone" breiten Bevölkerungsschichten nahebringen? Der "Stern", zuletzt führend bei der Aufdeckung versteckter Sexismen in politischen Berlin, geht seit Jahrzehnten mit gutem Beispiel voran, wenn es gilt, Frauen nackt und willig zu missbrauchen, um den selbstgemachten Premiumjournalismus an den Mann zu bringen.

... sinniert Politplatschquatsch in einer seiner vielen Sternstunden, diesmal: »Zu Besuch beim Chef-Sexisten«. Auch Blogger-Kollege Geistbraus weiß uns zu erbauen (wenngleich natürlich ganz anders): »Denn das Himmelreich gleicht dem Lorbeer«. Wie es sich für ein Wort zum Sonntag gehört ...

Jetzt warte ich eigentlich nur noch auf die Veröffentlichung von Himmelreichs Tagebüchern ...

Mein Gott, Laura ...

Was den Österreichern die sinnbefreit dahinstammelnde Sozen-Politikerin Laura Rudas, das ist den Deutschen offenbar die ebenso sinnlos dahinschwätzende Stern-Journalistin Laura Himmelreich.

Laura war ja zu Petrarcas Zeiten ein überaus edler Name, aber seine obgenannten Trägerinnen verstehen es, ihn auf das Niveau von Jessica & Co. zu reduzieren. Nun, die Zeiten ändern sich eben (aber nicht zum besseren, wie wir vielfach feststellen müssen). Was also ist vorgefallen, daß mittlerweile sogar »Die Presse« nicht bloß einen Artikel, sondern eine ganze Themenrubrik dem Herrn Brüderle und dem Laurale, daß ein Dirndele net ausfülle' wollt', widmet. »Tant de bruit pour une omelette«, möchte man murmeln, wenn man die »Story« gelesen hat ...
Sexismus im Alltag: Frauen schreien auf

Wie aus der schlüpfrigen Bemerkung eines deutschen Politikers ein wütender Aufschrei tausender Frauen im Internet wurde. Die Zahl der Reaktionen zeigt, dass die Diskussion einen Nerv getroffen hat

Ein Abend an einer Hotelbar kann zuweilen ein Leben verändern. Oder aber ein ganzes Land. Konkret und aktuell: Deutschland. Was die junge „Stern"-Redakteurin Laura Himmelreich über ihre Erlebnisse mit dem FDP-Politiker Rainer Brüderle berichtet, ist nicht bewiesen, aber glaubwürdig, nicht spektakulär, aber bezeichnend. Ein Machtmensch der alten Garde schaut in lockerer Runde erst tief ins Weinglas und dann tief ins Dekolleté einer Nachwuchsjournalistin. Sie will über Politik sprechen, er sucht den derben Flirt nach Feierabend. „Sie können ein Dirndl auch ausfüllen", stellt der damalige Fraktionsvorsitzende der Liberalen fest. Es folgen ein paar anzügliche Galanterien und spitzbübische Avancen. Zum Abschied kommt er ihr körperlich zu nahe, sie weicht zurück, Brüderles Sprecherin greift ein, schickt den angeheiterten Schwerenöter ins Bett. Ein Stück Alltagssexismus, wie es in Deutschland viele Frauen erleben, ertragen und meist schamhaft verschweigen. Wie vorerst auch Himmelreich.
(Hier weiterlesen)
Und das war's eigentlich schon. Nun, ich finde, wenn man sich den Dummschwatz irgendwelcher öffentlich alimentierter Feministinnen in Politik und Universitäten (»Genderforschung« — gaaaanz wichtig!) und sonstiger Quotentussen anhören muß, ohne das Recht haben, ihnen den Mund mit Leukoplast zu verpicken, dann muß Frau Himmelreich auch ertragen können, ein ungelenkes Kompliment eines »Machtmenschen der alten Garde« oder »angeheiterten Schwerenöters« zu hören und den Blick in ihr Dekolleté (daß sie sich schließlich aus freien Stücken, und vermutlich höchst absichtlich entschlossen hat zu entblößen) wahrzunehmen.

»Schmierenjournalismus«

betitel der Blogger (»Ansichten eines Informatikers«) Hadmut Danisch daher sein jüngstes Posting, u.a. genau über diesen angeblichen »Aufschrei der Frauen«. Und kommt darin zum Schluß:
»Schaut man sich an, dass hinter der #Aufschrei-Diskussion eine gewisse Anne Wizorek steckt, die in Berlin wohnt und sich als „digital communications consultant” bzw. „beraterin für digitale strategien & online-kommunikation” nennt, dann drängt sich geradezu der Verdacht auf, dass das alles eine inszenierte Medienaktion und ein großer, wenn nicht der größte Teil des #Aufschrei-Getwitters Desinformation und Propaganda ist, betrieben von einer Medienagentur. Und dieses einhellige, synchrone und völlig kritiklose konzertierte Medienecho spricht ebenfalls dafür, dass das alles ein inszenierter Schwindel ist.«
Es hätte den zwei Presse-Redakteuren, die den obzitierten Artikel verbockt haben, nicht übel angestanden, sich über Hintergründe zu informieren. Dies ist in Zeiten des Internet an sich nicht so schwer, sollte man meinen — z.B. indem man sich in Foren und Blogs umhört, was da an Hintergrundinfos kommt. Statt irgendwelchen lancierten Twitter-Scheiß abzuschreiben.

Dann kämen die beiden möglicherweise auch auf folgendes Posting im Kommentarforum zu »Zettels Raum« (der ja nun wirklich eine »Blog-Ikone« ist!), in dem Poster »Llarian« meint:
Stefanie und die besagte Presse argumentieren, dass Frauen ein Recht haben nicht belästigt zu werden [...]. Und genau das stelle ich zumindest teilweise in Frage. Es hängt vom Belästigungsbegriff ab. Ich für meinen Teil meine das das Betrachten eines potentiell attraktiven Partner keine Belästigung darstellt. Und auch das Fragen nicht. Denn ich glaube die Gesellschaft, die das als Belästigung betrachtet (ist ja am Ende eine Frage der Definition) eine sehr, sehr arme Gesellschaft wäre. Wir würden uns unsere Partner wohl tatsächlich nur noch über Anzeigen suchen können, oder zumindest an Orten, die speziell als "Belästigungszone" vorgesehen sind, oder, im Extremfall, würden wir tatsächlich unsere Verwandtschaft oder Bekanntschaft nutzen müssen, um potentielle Partner zu finden. Herzlichen Glückwunsch.

Ich frage mich tatsächlich wie sich mancher oder manche eine solche Gesellschaft vorstellt. Ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung hat seinen Partner am Arbeitsplatz kennengelernt, andere lernen ihre Partner bei Freizeitgestaltung, bei ihren Hobbys oder in der Kirche kennen. Alles mit Sicherheit ausserhalb zukünftig angedachter "Belästigungszonen". Man kann sich selbst mal an die Nase fassen und sich fragen wo man seine Partner kennengelernt hat, und wieviel Belästigung man wohl bei diesen Partnern (!) erlebt hat. Denn ganz simpel: Einer muss ja mal gefragt haben und da wir nicht in Zelten rumlaufen ist wohl auch davon auszugehen, dass sich der eine Partner den anderen auch schonmal angesehen hat. Ich finde auch die Vorstellung abstrus nicht fragen zu dürfen. Wenn es eine Belästigung ist eine Frage stellen zu können, dann wird die Frage auch nie gestellt werden können. Wollen wir das wirklich ? [...]

Ebenso ergänzen möchte ich, dass es sich, je nach Definition, um Belästigung handeln kann, aber sicher nicht um Sexismus. Der Begriff ist sachlich falsch, denn er bezeichnet eine unterschiedliche Bewertung der Geschlechter, bzw. weisst diesen Rollen zu. Das ist aber im Kontext der Suche nach Sexualpartnern für nicht bisexuelle Menschen einfach eine absurde Begriffskonstruktion. Ein heterosexueller Mann behandelt potentielle Sexualpartner anders als nicht potentielle Partner (zu denen ebenso alle Männer wie eben auch für ihn unattraktive Frauen gehören). Ein homosexueller Mann widerum behandelt potentielle männliche Partner anders als Frauen oder für ihn unattraktive Männer. Und das ist bei heterosexuellen Frauen wie homosexuellen Frauen nicht ein bischen anders. Das ist kein Sexismus. Sexismus würde vorliegen, wenn jemand zwei potentiell attraktive Partner unterschiedlichen Geschlechtes oder zwei unattraktive Partner unterschiedlichen Geschlechtes anders behandelt bzw. bewertet würden. Das liegt hier sicher nicht vor. Es ist eher das Gegenteil der Fall, den man kann davon ausgehen, dass Brüderle, so er kein Interview geben wollte, einem Mann nicht einmal ein paar Minuten geschenkt hätte. Wenn also Sexismus vorläge (was es immernoch nicht tut), dann wäre er in diesem Fall zum Nachteil des eigenen Geschlechtes gewesen.
In Zeiten des Internet kann eben nicht bloß shit-storm fast nach Belieben entfacht werden, sondern umgekehrt auch Desinformation als solche enttarnt. Wenn man will. Es drängt sich der Verdacht auf: »Die Presse« und all die anderen Medien des politisch-medialen Komplexes wollen nicht. Über das »Warum?« kann man spekulieren.

Daß die Medien, speziell Mitteleuropas, mit ihrer praktisch flächendeckend rot/grün eingefärbten Redaktionslandschaft, eine dezidiert linke Agenda verfolgen, und zu dieser linken Agenda eben auch die Propagierung des Feminismus gehört, um endlich die »patriarchalischen Strukturen« zu vernichten (zu deren erschröcklichsten Bastionen wohl das Nicht-Schwulsein und die »traditionelle Mann-Frau-Beziehung« gehören), steht mittlerweile außer Zweifel. Diesem Meinungsdruck können (und wollen?) sich offenbar nicht einmal angeblich »bürgerliche« Medien entziehen. Nun, in Gestalt der immer verzweigteren Blogger-Szene erwächst freilich den Meinungsmonopolisten eine täglich stärkere Konkurrenz. Ich brauche da nur mein eigenes Medienverhalten herzunehmen: TV ist bei mir seit Jahren bestenfalls nach dem Aufstehen für die Schlagzeilen der letzten Stunden und v.a. die Wetterprognose angesagt (ein Regenschirm, den man nicht hat, ist ebenso lästig, wie einer, den man sinnlos rumschleppt). Mein Zeitungsabo habe ich schon vor Jahren gekündigt. In den Online-Seiten der angeblichen Qualitätsmedien (»DiePresse«, »FAZ«, »NZZ« und wie sie alle heißen) und der News-Kanäle (»CNN«, »n-tv« etc.) finde ich Information bis zum Abwinken — und arbeiten sollte man zwischendurch ja auch noch was ...

Doch zu fast jedem Thema, das mich interessiert, gibt's den schnellen Klick zu themeneinschlägigen Online-Magazinen, Foren und Blogs — denn unseren MSM traue ich, durch Erfahrung gewitzigt, keinen Fingerbreit! Allein auf den in meiner Blog-Roll (»Links, die nicht links sind« und »International Links«) genannten findet der Leser überreichlich Material: von kritischen Wissenschaftlern über Wirtschaftsnachrichten aller Art, bis hin zu Politik in vielen Schattierungen, Gesellschaft, Satire, Kultur (samt -kritik), Spiritualität und Weltanschauung. Wobei sich die Kategorien der verlinkten Seiten weit überschneiden, und jede davon selbst wieder verlinkt zu Dutzenden anderen Seiten, oft wieder voll interessanter Informationen, die man in der Systempresse nie lesen wird ...

Blog-Kollege »Zettel« stellt alles oben gesagte, auch das zu dem Mediengegacker um Brüderle, in seinem lesenwerten Artikel »Narzißmus überall. Kinderbücher. Politische Korrektheit und politische Psychologisiererei« in einen größeren Zusammenhang (nochmals: wann liest man derlei in den MSM?), indem er das Buch von Matthias Dusini und Thomas Edlinger »In Anführungszeichen - Glanz und Elend der Political Correctness« rezensiert, und dabei das Krebsübel unserer Zeit auf den Punkt bringt:
Sie haben Freud gelesen und Alfred Adler, der das Ich und seine Kränkungen in den Mittelpunkt seiner Individual­psychologie gerückt hat. In der Tradition der Wiener Kaffeehausliteratur haben sie daraus Intelligentes und Wohlgesetztes zum Kinderbuchstreit zusammenfabuliert. (Nichts gegen die Wiener Kaffeehausliteratur, nebenbei. Sie hat Großes hervorgebracht).

Wem's gefällt, der mag das glauben. Aber er soll es bitte nicht mit der politischen Auseinandersetzung über die künftige Gesellschaft verwechseln, in der wir uns befinden.

In ihr geht es darum, ob wir eine pluralistische Gesellschaft behalten, in der jeder das glauben kann, was er will, und in der jeder den Lebensstil pflegen kann, der ihm zusagt. Oder ob wir uns in Richtung auf eine formierte Gesellschaft bewegen, in der es zu den meisten Themen nur noch eine einzige gültige Meinung gibt; in der alles Abweichende zurechtgestutzt, aus den Medien ferngehalten, zensiert und sarraziniert wird.

Eine Gesellschaft, in der alle an die Klimareligion glauben, Energie sparen und Bio gut finden, gegen den Terrorismus mit Friedensappellen kämpfen und eben ihre Wortwahl streng an der jeweils gültigen Politischen Korrektheit orientieren. In der dies die einen freiwillig tun und die Anderen, Widerstrebenden dazu vergattert werden (siehe Zitat des Tages: "Die Autonomie des Individuums mit seiner Einwilligung untergraben"; ZR vom 19. 1. 2013). Zum Beispiel durch die Zensur von Kinderbüchern.

Wer eine solche Gesellschaft nicht will, der hat dafür gute, rationale Gründe. Das genügt.
Und unser Problem ist mittlerweile, daß eine überwältigende Mehrheit in den Medienredaktionen und in den Reihen der Berufspolitiker und Verbandslobbyisten haargenau so eine Gesellschaft will!

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P.S.: eigentlich wollte ich ja über den Philosophen Ernst Topitsch schreiben, dessen Todestag sich gestern zum zehnten Mal jährte, doch, wie wir wissen: »inter arma silent leges« — und im Zickenkrieg der Dirndlfüllerinnen eben die Philosophie ...

Samstag, 26. Januar 2013

Die Auferstehung der Nationalsozialisten

... fand heute, fast auf den Tag genau 80 Jahre nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler, durch die national und sozialistisch gestimmte Wählerschaft Tschechiens statt. Der Ex-Kommunist Zeman wurde mit einem massiven Vorsprung von über 20%*) gegenüber seinem Mitbewerber, Fürst Karl Schwarzenberg, zum neuen Staatspräsidenten der Tschechischen Republik gewählt.

Aber hoppla! Das ist doch starker Tobak, nicht wahr! Wie kann man nur einen — naja, zugegeben: etwas rauhbeinigen und früher treu kommunistischen — Sozialdemokraten wie Zeman mit dem Größen Unhold aller Zeiten vergleichen? Tja, wie kann mann nur ...

Man kann! Denn »vergleichen« heißt ja nicht »gleichsetzen« — etwas, was unsere Meinungsmacher immer gern polemisch verunklären, wenn sie Gefahr laufen, ihre Meinungshoheit einzubüßen. Ja selbstverständlich kann man Zeman mit Hitler vergleichen! Zum Beispiel so, wie Hitler nichts daran fand, daß man Juden vertrieb und ausrottete, findet Herr Zeman nichts daran, daß die Beneš-Dekrete genau dasselbe mit den Sudetendeuschen anstellten. Natürlich gibt es Unterschiede in der Größenordnung, auf die Rainer Nowak, der neue Chefredakteur der »Presse«, sofort eilfertig hinweist. Wie wenig er aber selbst an den tradierten Geschichtskanon (alles Opfer, außer die Deutschen) glaubt, beweist seine entlarvende Übertreibung, zu der er sich bemüßigt fühlt:
Nein, das Aufwiegen von Massenmorden bringt nichts, zumal die Geschichtswissenschaft Verbrechen objektiv beschreibt. Der Holocaust war tausende Male schlimmer als die gewalttätige Vertreibung, Schikanierung und Beraubung der Sudetendeutschen. (Quelle)
Ach, wirklch? Gehen wir einmal von den kanonisierten rund 6 Mio. von den Nazis ermordeten Juden aus, und nehmen wir selbst den Plural »tausende Male« bloß als lapsus linguæ für »tausendmal« — so hieße das, daß durch den tschechischen Mob 1945/46 höchstens sechstausend Sudetendeutsche ermordet worden wären. Ich gehe nicht davon aus, daß ein Herr mit dem typisch tschechischen Familiennamen Nowak so wenig Ahnung von der blutigen Vertreibungsgeschichte der Sudetendeutschen hat, daß er derartigen Blödsinn tatsächlich glaubt, sondern tippe auf eine rhetorische Überreaktion, um sich selbst gegenüber nicht eingestehen zu müssen, daß das, was die Tschechen mit den Sudetendeutschen betrieben hatten, pro Kopf der »Täterbevölkerung« durchaus mit dem zu vergleichen ist, was das 15-mal größere Volk der Deutschen mit den Juden aufgeführt hat. Daß deutsch-tschechische »Historikerkommissionen« sich natürlich unter dem sanften oder unsanften Druck ihrer jeweiligen Regierungen auf deutlich kleinere Opferzahlen verständigten (nämlich 20.000 bis 30.000), und den Rest (also mal so schlappe 200.000 bis 250.000) als leider »unaufgeklärte Fälle« zu den Akten legte, ist ebenso üblich wie schändlich. Aber was hat man sich von staatsbezahlten Geschichts»forschern« schon sonst erwartet ...

Zum Glück gibt es noch unabhängige Wissenschaftler von Rang und Namen wie z.B. den amerikanischen Historiker und Völkerrechtsexperten Alfred de Zayas, der sich nicht scheut, das Kind beim Namen zu nennen, und dessen sehr detailliert mit plausiblen Daten hinterlegten Opferzahlschätzungen weit — und zwar sehr weit! — über das von diesen Gefälligkeitsgutachten genannte Maß hinausgehen.

Was werden also unsere p.t. Politiker in Österreich und Deutschland tun, wenn ein nationalsozialistischer Radau-Kandidat mit eindeutiger Mehrheit zum Präsidenten der Tschechischen Republik gewählt wurde? Werden sie — wie die EU-Staaten im Jahr 2000 gegenüber Österreich, als die pöhsen Purschen von der FPÖ unter dem ÖVP-Kanzler Schüssel in die Regierung kamen — jetzt »Sanktionen« ergreifen? Werden sie dem Präsidenten bei einer Anfrage wegen eines Staatsbesuches zu verstehen geben, daß sie nicht wirklich daran interessiert sind, mit jemandem, der die Ermordung und Vertreibung von Menschen wegen ihrer Volkszugehörigkeit als »unverzichtbaren Bestandteil der Rechtsordnung« ansieht, Ordensaustäusche und Galaempfänge zu veranstalten? Oder werden sie das vielleicht höflicher- und diplomatischerweise nicht andeuten, sondern nur bedauernd Terminprobleme vorschützen?

Aber nein! Wie wir unsere Politiker kennen, werden sie ihm reinkriechen. Wofür sind Arschlöcher denn sonst gut, frage ich mal — und Sie, meine geschätzten Leser, können sich gerne aussuchen, welche damit gemeint sind ...

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*) Die Wahl ging ziemlich exakt mit 55% Zeman zu 45% Schwarzenberg aus. Bezogen auf den Stimmenanteil Schwarzenbergs hat Zemann daher über ein Fünftel (ca. 22%) mehr an Stimmen erhalten.

Freitag, 25. Januar 2013

»Geld kann man drucken. Wohlstand nicht. Auch nicht in Japan«

Wenn Frank Meyer einmal etwas erstaunlich findet, muß man das ebenfalls höchst erstaunlich finden! Denn Frank Meyer lächelt sonst nur süffisant, aber staunt nicht. Was also wäre geeignet, selbst bei Frank Meyer ein Erstaunen auszulösen? Nun, Japan ist allemal für Überraschungen gut. Waren es einst die Geishas, die die im Westen verbreitete Ansicht widerlegten, daß man mit Gunstgewerblerinnen alles mögliche, nur nicht gepflegt konversieren könne, oder die Kamikaze-Bomber, die bewiesen, daß ein Bomberpilot nicht darauf warten muß, bis ihn der Feind abschießt, sondern sich selber in Grund und Boden (respektive: Schiffsdeck) bohrt, so ist es jetzt der Wirtschaftskurs der japanischen Regierung, der uns zur Erkenntnis verhilft, daß auch der Selbstmord mit Anlauf eine Disziplin ist, die in Japan in hoher Gunst stand (Stichwort: »Harakiri«) und immer noch steht. Aber lassen wir Frank Meyers Staunen doch unmittelbar auf uns wirken:
Erstaunliches passiert gerade in Japan. Regierung und Notenbank haben Einladungskarten für ein Spektakel der Extraklasse verschickt – der Zerstörung des Yen. Ein Versuch in Echtzeit – ein Lehrstück und Warnung zugleich…

Nehmen Sie Platz! Die Vorstellung beginnt. Das Ergebnis steht schon fest. Japan wird erst seine Währung erfolgreich schwächen und sie dann endgültig zerstören. Die Notenbank wird auf staatlichen Befehl der Regierung jede Summe zur Verfügung stellen, die nötig ist, und damit der vorhandenen Menge an Yen ein Vielfaches davon hinzufügen. So ist der Plan.

Der Akt ist anfangs nicht einfach, aber er funktioniert. Die Geschichtsbücher prall gefüllt mit diesen Märchen, dass Gelddruckerei Reichtum schaffen soll. Nur Stroh zu Gold spinnen war etwas schwieriger. Nehmen Sie Platz! LIVE ist LIVE.
(Hier weiterlesen)
Ja, lesen Sie weiter! LIVE ist LIVE, auch bei Frank Meyer! Und selten hat sich LePenseur innerlich so sehr über schreckliche Perspektiven amüsiert, wie bei diesem Artikel ...

Einem Land zuzusehen, wie es sich (»Selbstmord mit Anlauf«) und seine Zukunft zerstört — das erlebt man zwar täglich, aber selten in dieser konsequenten Brillanz! Jeder Hollywood-Thriller ist eine matte Sache dagegen — v.a. weil man weiß, daß der Held in letzter Minute dann doch noch ... ... aber hier? Premier Abe als Bruce Willis des Nikkei-Index — sorry, aber gestatten Sie, daß LePenseur hier ein wenig maliziös lächelt. Welches Lächeln ihm nur beim Schluß des Artikels gefriert:
Steigende Preise an der Börse wird mit Optimismus verwechselt oder auch mit Wohlstand. Dabei kenne ich kein Beispiel, dass man Reichtum einfach drucken kann. Nirgendwo in der Geschichte hat das funktioniert. Der letzte Lackmustest liegt länger zurück. Offenbar muss die Welt diese Erfahrung erneut machen. Diesmal nur global.
Ja, in der Tat, das könnte hinkommen ...