Dazu kann man eigentlich nur mehr sagen: »Na, g'sund schau ma aus!« ...
Freitag, 10. Juli 2009
Im Gegensatz zu Al Gore's Klima-Chart
Dazu kann man eigentlich nur mehr sagen: »Na, g'sund schau ma aus!« ...
Mittwoch, 8. Juli 2009
Der Lemmingstrieb
Dienstag, 7. Juli 2009
Terror unter dem Verfassungsbogen
Samstag, 27. Juni 2009
Über die EU-Grundrechteagentur
Donnerstag, 25. Juni 2009
Österreicher sind halt einfach Rassisten, nicht wahr?
Tja, Österreich hat demnach ein echtes Problem. Oder vielmehr: die EU-Agentur hätte ein echtes Problem, wenn sie nicht— mit willfähriger medialer Unterstützung — aus einer Mücke einen Elefanten zaubern könnte. Denn sehen wir uns einmal an, welche Delikte tatsächlich ein Problem in Österreich darstellen:
Strafbare Handlungen gegen fremdes Vermögen:
- 421.989
Strafbare Handlungen gegen Leib und Leben:
- 85.113
(Quelle: Kriminalstatistik 2006)
In einem Land, in welchem »rassistische Übergriffe« das fürwahr markerschütternde Ausmaß von 0,17% der Vermögensdelikte (bzw. 0,88% der Delikte gegen Leib und Leben) ausmachen, glaube ich, daß es wohl eher ein Problem mit Einbrechern, Ladendieben, Betrügern, brutalen Schlägertypen und auf Abwege geratenden Autorasern gibt, als mit den gaaanz pöhsen Rassisten.
Zumal es ja schon als »rassistischer Übergriff« gilt, wenn z.B. eine Anwaltskanzlei eine Sekretärin »mit deutscher Muttersprache« sucht. Einfach unverständlich, sowas ... wie kann man denn nur!
Wenn man nun bedenkt, daß (wiederum laut Kriminalstatistik 2006) 28,3% der ermittelten Tatverdächtigen Ausländer waren, welche aber laut Bevölkerungsstatistik 2006 bloß 9,7% der Bevölkerung Österreichs ausmachten, so drängen sich einem freilich Gedanken auf, die seitens einer EU-Agentur für Grundrechte mit Sicherheit als Indiz für den zunehmenden Rassismus in Österreich herangezogen werden. Die Frage allerdings, warum das denn rassistisch sein sollte, ist ihrerseits bereits als rassistisch indiziert. Womit die besagte Gutmenschen-Agentur ihre Existenzberechtigung ja glanzvoll unter Beweis gestellt hätte. Wahre Bürokraten schaffen sich ihre Arbeit selbst ...
Mittwoch, 24. Juni 2009
Wie man gerechte Kriege verkauft
Samstag, 6. Juni 2009
Linke Nerven liegen blank
Montag, 1. Juni 2009
Das demokratische Glaubenssystem
Sonntag, 31. Mai 2009
Von Präsidenten verschiedener Art
Zu der Diskussion rund um die Abwahl Grafs will Muzicant "keine Ratschläge erteilen", die Verantwortung liege bei der Politik.
Nicht anders hier: selbstverständlich will der feine Präsident seine Hände nicht schmutzig machen am politischen Geschäft. Aber wo denkt man hin, wird er doch keine Ratschläge geben wollen. Aber sagen wird er wohl noch dürfen, daß das nicht gehen wird, und daß der Graf gefälligst gehört zurückgetreten.
Bis dato wurde zwar kein einziger nachvollziehbarer Grund genannt — außer die bloße Tatsache der Kritik an israelitischen Kultusgemeindepräsidenten wäre bereits ausreichend, daß ein Politiker "untragbar" ist. Dann sollte man die "Republik Österreich" allerdings eher in "Gottesstaat Österreich" (zionistische Abteilung) umbenennen. In der Vergangenheit und gegenüber Spitzenrepräsentanten anderer Religionsgemeinschaften wurde es jedenfalls nicht so gehandhabt. Ich erinnere an höchst deftige Ansagen z.B. gegen die katholischen Bischöfe Krenn und Laun von Grün- und LiF-Politikern, die deshalb auch nicht ihre Posten räumen mußten.
Zurück zum "Fall" des Präsidenten Graf: weder von den mit Schaum vor dem Mund agierenden Politikern, noch vom traditionell bedenkentragenden Herrn Bundespräsidenten (der klärende Worte bei vielen anderen Geschehnissen erkennbar vermissen läßt), und schon gar nicht in den Medien wurde bislang dargelegt, was jetzt eigentlich an der Frage Grafs so schrecklich ist, daß ihn allein die Fragestellung schon zur Unperson macht. Der Verdacht will nicht und nicht weichen, daß hier einfach ein lästiger politischer Konkurrent aus dem Weg geräumt werden soll — koste es, was es wolle. Und daß die Nazi-Keule dazu als Kampfinstrument gerade recht ist.
Muzicant hat in höchst hetzerischer Weise Pauschalurteile über FPÖ-Anhänger ("Alt- und Neonazis", "Kellernazis") geäußert. Er hat einen sicherlich nicht die feine Klinge führenden Generalsekretär Kickl mit Goebbels (also einem NS-Kriegsverbrecher, der für die Ermordung unzähliger Menschen die Verantwortung trägt) verglichen und diesen geradezu monströsen Vergleich trotz Hinweis auf die Ungeheuerlichkeit eines solchen Vorwurfs ausdrücklich nicht zurücknehmen wollen.
Nun fragt Graf (bzw. meint, daß sich möglicherweise die Bürger fragen könnten) bezüglich eines dergestalt hetzenden Muzicant, ob man ihn nicht als »Ziehvater des antifaschistischen Linksterrorismus« bezeichnen müßte angesichts der gewalttätigen Ausschreitungen von linker Seite bei der Demonstration gegen die Errichtung einer neuen Moschee in Wien. Das ist sicherlich nicht nett, das ist nicht diplomatisch — keine Frage! Aber es ist bloß eine symmetrische Erwiderung auf den seinerzeitigen Vorwurf eines Grünpolitikers, der damalige FPÖ-Chef Jörg Haider wäre der »Ziehvater des rechtsextremen Terrorismus«, wiewohl rechtsextremer Terrorismus in Österreich im Gegensatz zu linksextremen Terrorakten (z.B. Palmers-Entführung, Anschlag auf die Hochspannungsleitung bei Ebergassing etc. etc.) keine wahrnehmbare Rolle spielte und spielt!
Grafs Replik auf Muzicants vorherige hetzerische Äußerungen ist eigentlich noch als moderat zu bezeichnen. Auch Kultusgemeinde-Präsidenten stehen nicht außerhalb der Kritik, insbesondere, wenn sie sich in solcher Weise parteipolitisch betätigen. Es wäre also berechtigter zu fragen: ist eigentlich ein Dr. Muzicant als Kultusgemeindepräsident noch tragbar?
Mittwoch, 27. Mai 2009
Der berufsantifaschistische Volkssturm läuft Amok
Aber Zahnärzte sind unangenehm, fast so unangenehm wie unangepaßte Meinungsäußerungen den Alt-Achtundsechzigern. Also versucht man sich darüber hinwegzuschwindeln. Da werden auf einmal aus linken Rabauken, die eine Kundgebung gegen die Errichtung einer Moschee (mit angeschlossenem Einkaufszentrum, Kindergarten und sonstigen Kültüreinrichtungen) durch Werfen von Pflastersteinen und Flaschen terrorisieren und zum Schluß auch noch die Polizisten attackieren, in fetter Schlagzeile:
Nur zur unmissverständlichen Klarstellung: Auslöser für Grafs unsinnigen verbalen Amoklauf war offenkundig Muzicants Breitseite im Interview mit der „Presse am Sonntag“, wonach ihn das „Gehetze“ von FPÖ-Generalsekretär Kickl an Joseph Goebbels erinnere. Dieser völlig überzogene Vergleich würde, wenn er nicht aus dem Mund des Chefs der Israelitischen Kultusgemeinde käme, glatt unter Verharmlosung des Treibens des NS-Propagandachefs fallen.
"Die Freiheit muss man sofort, vom Anfang ihrer Bedrohung an verteidigen. Denn der Kampf für die Freiheit setzt Freiheit voraus. Ist sie einmal verloren, ist es unendlich schwieriger, sie zurückzugewinnen! ... Es besteht Handlungsbedarf!" (Dr. Andreas Laun, Weihbischof von Salzburg in Kirche heute)
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*) B-VG Art. 7 (1) Alle Staatsbürger sind vor dem Gesetz gleich. Vorrechte der Geburt, des Geschlechtes, des Standes, der Klasse und des Bekenntnisses sind ausgeschlossen. [...]
Montag, 25. Mai 2009
Wenn Genossen Stürmer wittern ...
Zu heftigen gegenseitigen Attacken ist am Montag im Wiener Gemeinderat bei einer Debatte über den Ausbau des Islam-Zentrums in der Brigittenau gekommen. FP-Klubobmann Eduard Schock warf der SPÖ vor, die Anrainer rund um die Dammstraße ins "rechtsextreme Nazi-Eck" zu stellen. Er bezeichnete den Bau als "Moschee", die "Keimzelle einer Parallelgesellschaft" sei.
Moscheen seien nicht nur Gebetshäuser, sondern auch politische und wirtschaftliche Zentren, was auf einen symbolischen Machtanspruch hinweise: "Der (das betreffende Zentrum betreibende, Anm.) Verein Atib ist nicht irgendein harmloser Moschee-Verein, sondern eine stramme zentralistische Organisation." Dessen Hintermänner seien in der Türkei zu finden, die ganz Europa mit einem "islamistischen Netzwerk" überziehen würden, sagte Schock.
SP-Mandatar Erich Valentin bezeichnete die freiheitliche "Propaganda" als schamlos: "Sie instrumentalisieren Bürger, die Angst haben - und das ist schändlich." Die FPÖ habe hier eine Propaganda ausgegraben, die der "Diktion des 'Stürmers' und der Politik vor 1945" entspreche. "Wenn es - und ich hoffe das nicht - irgendwann zu Gewalt und Radikalität in Brigittenau in dieser oder anderen Fragen kommen sollte, wissen wir, wo die Schuldigen sitzen: in ihrer Fraktion", so Valentin in Richtung FPÖ.
Man fragt sich weiters, warum Linke — wie üblich — keinen blassen Schimmer von Geschichte haben, denn wenn sie derart gewagte Vergleiche anstellen, dann beweisen sie damit doch nur, daß sie die Diktion der damaligen NS-Hetzpostille offenbar nur vom Hörensagen kennen. Und vermutlich nicht einmal das. Aber vielleicht handelt es sich dabei auch nur um den Fall einer bewußten Verharmlosung des NS-Unrechtsregimes — warten wir mal ab, wie engagiert sich die bekannt unabhängige Wiener Staatsanwaltschalt eines möglichen Meinungsdelikts rot-grüner Täter annimmt ...
Viel wahrscheinlicher ist allerdings, daß den Genossen und ihren grünlackierten Linksauslegern einfach die Muffe saust, wenn sie an die bevorstehenden Wahlschlappen denken. Auf einmal Machtpositionen räumen zu müssen, weil die Bevölkerung sich nicht länger verarschen lassen will — ja, das tut weh!
Und deshalb wird jetzt in gutmenschlicher Entrüstung skandalisiert, was bei näherer Betrachtung bestenfalls als Stilfrage angesehen werden kann. Doch angesichts von Wortmeldungen eines Herrn Haider — nein, nein! Nicht des verunfallten aus Kärnten, sondern des roten Schwätzers aus Linz —, der da vollmundig gemeint hat, man müsse den Besitzern von Aktien vor Augen führen, “wie unerwünscht Aktionäre sind”, oder eines ÖGB-Chefs Foglar, der von einem “entarteten” Kaptalismus faselt, sollten gerade die Hetzer von linker Seite eher leiser treten.
Man könnte ihnen doch ansonsten glatt eine Stürmer-Diktion nachsagen ...
Dienstag, 5. Mai 2009
Wer haftet — und an wem nichts haftet ...
... Haftung und Sanktionen vergleichbare Straffälle und Krisen in fernerer Zukunft nicht verhindern, lässt man jedoch die Täter ungestraft davonkommen, wird das Spiel „Gewinne privatisieren, wenn’s gutgeht, Verluste sozialisieren, wenn’s schiefgegangen ist“ um so ungenierter weiterbetrieben.
Donnerstag, 30. April 2009
Link in den Himmel
Montag, 16. März 2009
Märtyrer im Kampf gegen den Neoliberalismus
Je deutlicher sichtbar wird, dass wir in eine Jahrhundert-Depression eintauchen, umso mehr ähnelt die Weltökonomie jener, die sich Globalisierungsgegner à la „Attac“ schon immer gewünscht haben: Man trägt wieder Verstaatlichung, Regulierung und Protektionismus; der Neusozialismus stürzt den Turbokapitalismus.
Das erlaubt ein interessantes, wenn auch unfreiwilliges Experiment. Denn in den kommenden Jahren wird sich herausstellen, ob eine Weltwirtschaft nach dem Geschmack der Globalisierungsgegner wirklich besser funktioniert als der angeblich kalte, herzlose und menschenverachtende Neoliberalismus, der nach Ansicht von Attac & Co. gescheitert ist.
Ortner legt argumentativ gleich noch ein Schäuferl nach:
Ähnlich günstige Auswirkungen wird auch der wohlverdiente Zusammenbruch des globalen Finanzsystems haben. Denn wenn sogar superreiche Staaten wie Österreich plötzlich hohe Risikoprämien bezahlen müssen, um Kredit zu bekommen, kann man sich gut vorstellen, wie leicht wohlstandsfördernde Investitionen in armen Ländern jetzt zu finanzieren sind. Allein in der Gruppe der ärmsten Länder wird das laut Weltbank eine Investitionslücke von 300 bis 500 Mrd. Euro bewirken; quasi als Kollateralkosten der Entglobalisierung.
Aber er vergißt auch nicht, die Vorteile herauszustreichen:
Bruder Baum, Mutter Erde und die Eisbären in der Arktis werden natürlich davon profitieren, dass umweltschädliche Autos kaum noch gekauft, hergestellt und über die Weltmeere transportiert werden. Es wäre daher unkorrekt, Entglobalisierung und Kollaps des Welthandels als Nachteil zu verstehen: Sie sind vielmehr ein wichtiger Beitrag zum Erreichen der Klimaziele; die demnächst wohl Millionen Arbeitslose müssen sich bloß als Märtyrer im Kampf gegen das böse CO2 verstehen, dann werden sie ihr Schicksal vergnügt ertragen.
Mit einem Wort: Christian Ortner ist wieder einmal angetreten, sich herzlich unbeliebt zu machen. Aber wann hätte ein rechtes Wort zur rechten Zeit nicht unbeliebt gemacht?
Dienstag, 10. März 2009
Der Supervatikan und die Zivilreligion
Der Super-Vatikan
Von Thorsten Hinz
Der Zusammenstoß des Papstes mit Presse und Politik in Deutschland war von Benedikt XVI. nicht gewollt, er war bloß unvermeidlich. Denn erstens stellt die Institution der katholischen Kirche noch im Stadium ihrer politischen Machtlosigkeit die leibhaftige Provokation für die moderne Massendemokratie dar.
Alles, was sie ist und repräsentiert: Tradition, Hierarchie, Askese, Dienst an einem ferneren Ziel, das dem Einzelnen unerreichbar ist, die Ablehnung innerer Demokratie usw., steht konträr zum massenhaften Bedürfnis, die materiellen, ideellen, sexuellen Gelüste schnell und umstandslos zu befriedigen.
Da sie die Offenbarung auf ihrer Seite zu haben meint, kann die Kirche auch den Majoritätswillen gelassen als Irrtum abtun. Sie hält es für wichtiger, das einzelne Gewissen zu schärfen und das Individuum gegen die Allmacht der demokratischen Mehrheit zu stärken, welche die Menschenrechte nach Belieben gewährt oder entzieht. [hier weiterlesen]
Donnerstag, 19. Februar 2009
News vom neuen Heiland
(»Jetzt müssen sie jemand anderen finden, der das nächste Konjunkturprogramm schreibt«)Al Sharpton, einer der unzähligen amerikanischen Pfingstler-Prediger und »Bürgerrechtler«*) erblickt darin einen rassistischen Angriff auf Obama, der mit einem Schimpansen gleichgesetzt werde, so wie schon früher häufig »Afro-Amerikaner« — so die politisch korrekte Bezeichnung, welche etwa so sinnhaft ist, wie die Bezeichnung von Weißen als »Kaukasier« (aber das nur ganz nebenfüglich bemerkt).
Die »New York Post« wies dies zurück und meinte, die Karikatur parodiere lediglich aktuelle Ereignisse einschließlich der Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur. Der Kolumnist Sam Stein kommentiert im linken Online-Magazin »Huffington Post« angewidert die Karikatur: »Sie deutet im besten Falle an, das Konjunkturpaket sei so schlecht, daß ein Affe es geschrieben haben könnte. Schlimmstenfalls vergleicht sie den Präsidenten mit einem wild gewordenen Schimpansen.« Beides sei nicht akzeptabel.
Nun, weshalb denn nicht? Schließlich mußte auch der gute (oder schlechte, je nach Standpunkt) alte »George W.« damit leben, daß er auf Websites mit Schimpansen verglichen wurde (z.B. »Bush or Chimp?«) — und die Erregung der amerikanischen Bürgerrechtler war damals wie heute endenwollend. Genauer gesagt: inexistent. Proteste von »Huffington Post« haben sich jedenfalls zu mir noch nicht durchgesprochen ...
Daß Obamas Konjunkturpaket auch von einem Affen stammen könnte — nun, diesen Eindruck wird man angesichts der zu befürchtenden Folgen nicht ganz von der Hand weisen können. Oder ist es nur unzulässig einen Mulatten mit einem wild gewordenen Affen zu vergleichen, nicht jedoch einen Weißen? Was ich allerdings als unangebrachten Rassismus betrachten würde, denn entweder ist der Vergleich eines Menschen mit einem wild gewordenen Affen nicht akzeptabel, dann ist er es in jedem Fall, oder aber hier soll ein »schwarzer Mann« privilegiert und gegen Kritik immunisiert werden, nur weil er »schwarz« ist.
Oder soll hier etwa bloß die Gallionsfigur einer links-etatistischen Agenda, die die USA in »bester« New-Deal-Manier in eine — mehr oder weniger verkappt — staatsgelenkte Wirtschaft, diesmal eben mit politisch korrekten Zielvorgaben (von Embryonenverwertung über den flächendeckenden Einsatz von Quotenfrauen, -schwulen, -negern und -behinderten etc. bis hin zu »Klimazielen«), umstricken soll, davor geschützt werden, als der »Affe« einer gezielten Gesellschaftsveränderungsdoktrin enttarnt zu werden, der am Rednerpult seine wohlstudierten Zirkusnummern aufführen darf, aber eigentlich nur der Hampelmann dahinterstehender Interessengruppen ist?
Der Aufschrei der Linken ist verräterisch. Offenbar wachsen auch in Obamas eigener Partei die Zweifel, ob die Entscheidung, alles auf die Rassenkarte zu setzen, besonders klug war. Denn es ist eine Sache Wahlen zu gewinnen. Danach eine Großmacht führen zu können eine andere. Jedenfalls haben die republikanischen Abgeordneten und Senatoren dem unerfahrenen Jungpräsidenten deutlich klargemacht, daß er sich nur rhetorisch als Präsident aller Amerikaner gerieren kann.
Die Realität sieht halt ein bisserl anders aus, als es sich »Huffington Post«-Kolumnisten erträumen. Zum Glück!
*) Recht interessant in diesem Zusammenhang ist die kolportierte Bezeichnung von Juden mit dem epitheton ornans »blutsaugende Juden« durch besagten Bürgerrechtler Sharpton. Na ja, Bürgerrechtler sagt ja noch nichts darüber, für welche Rechte welcher Bürger man sich einsetzt ...
Montag, 16. Februar 2009
Wie Islamisierung funktionierte, funktioniert und funktionieren wird
Donnerstag, 12. Februar 2009
Deutschland hat eine Staatsreligion
Treffender kann man's kaum ausdrücken!
Montag, 9. Februar 2009
Von Galileo lernen
Vergleichen wir doch mal provokanter Weise die Haltung der Katholischen Kirche im 17.Jhd. gegenüber Galilei mit der Haltung unserer "aufgeklärten" Republik gegenüber den heutigen "Leugnern", wobei es nicht um den jeweiligen Wahrheitsgehalt des jeweiligen Dissidenten geht, sondern nur um den aufgeklärteren Umgang mit einer jeweils sehr störenden Mindermeinung: Anders als üblicherweise behauptet wurde Galilei nach Veröffentlichung seiner unbewiesenen, jedoch mathematisch "schönen" Theorie, dass sich die Erde um die Sonne bewege, keineswegs von Kirche und Papst angegriffen, ganz im Gegenteil!
Galilei wurde sogar vom Papst für seine Theorie in ganz außerordentlicher Weisegelobt, wofür die Protestanten gegen den Papst massiv polemisierten. Kirche und Papst hatten jedoch nichts gegen diese neue, wissenschaftlich formulierte Theorie, solange diese nur als eine solche bzw. lediglich als "Meinung" formuliert wurde, solange diese nicht bewiesen war. Galileo wurde erst DANN von der Kirche angegriffen, als dieser selbst seine bis dahin immer noch unbewiesene Theorie zur allein gültigen Wahrheit erklärte (sic!) und verkündete, die Bibel müsse daher anders gedeutet werden! Also erst, als Galilei selber den wissenschaftlichen Bereich verließ wurde dieser durch die Kirche behindert, solange er in diesem blieb bzw. nur von seiner Meinung oder einer Theorie sprach, wurde er von der Kirche, welche in der damaligen Zeit einen erheblichen Beitrag zum Fundament unserer heutigen Wissenschaft leistete, sogar unterstützt - selbst unter dem Umstand, dass seine Theorie gegenüber den aktuellen Interpretationen der Kirche alles andere als gelegen kam. Galileis Versuche, am Ende Ebbe und Flut als Beweise seiner Theorie zu benutzen, konnten von damaligen Wissenschaftlern bereits schnell als Unfug identifiziert werden, womit diese auch Recht hatten.
Und heute? Reicht es, dass ein heutiger "Leugner" sein "Leugnen" als Theorie kenntlich macht oder als seine reine Privatmeinung? Der Leugner ist heute zum absoluten Schweigen verurteilt, seine Stellung ist also viel benachteiligter als die von Galilei im 17. Jhd. gegenüber der damaligen Katholischen Kirche. Diese setzte sich wissenschaftlich mit der ungeliebten Mindermeinung auseinander, solange der Andersdenkende sich an den Komment hielt.
Dass dies nach heutigen liberalen Maßstäben immer noch alles andere als ideal ist, ist selbstverständlich, aber wo war man zu jener Zeit auch nur ähnlich weit fortgeschritten?
Hinzu kommt, dass heutzutage dem "Leugner" - und der Begriff legt dies ja auch schon nahe - nicht einmal zugestanden wird, dass dieser selbst an seine Äußerung glaubt, sondern es wird perfider Weise einfach als Fiktion vorausgesetzt, dass er ganz bewusst die Unwahrheit sagt, um ein bestimmtes Regime hinterlistiger Weise zu verharmlosen. Nun ist es jedoch so, dass es bezogen auf jedes größere historische Ereignis erfahrungsgemäß immer eine kleine Minderheit gibt, welche dieses anzweifelt. Beispielsweise die Mondlandung von 69, den Tod von Elvis oder sogar die Existenz von Karl dem Großen. Diese Leute werden zwar belächelt, jedoch wird ihnen selbstverständlich zugestanden, von ihrer verqueren Meinung zumindest selbst überzeugt zu sein. Wenn es also zu praktisch jedem größeren Ereignis in der Geschichte überzeugte „Leugner“ gibt, wieso glaubt man allen Ernstes nicht an die Möglichkeit, dass es beim Holocaust ebenfalls faktenresistente - jedoch völlig unpolitische - Menschen gibt, die es tatsächlich einfach nicht glauben (können). Wie aufgeklärt ist also das Verhalten der heutigen Mächtigen gegenüber der Katholischen Kirche des 17.Jhd. gegenüber Galilei?
