Freitag, 10. Juli 2009

Im Gegensatz zu Al Gore's Klima-Chart

... ist die folgende Graphik nicht extrapolierte Panikmache, sondern leider die bittere Realität:

Dazu kann man eigentlich nur mehr sagen: »Na, g'sund schau ma aus!« ...

Mittwoch, 8. Juli 2009

Der Lemmingstrieb

Angesichts der jüngsten Überschwemmungen kam natürlich in den Medien sofort der Hinweis auf das »global warming«. Dieses ist ein praktisches Vehikel aller Dunkelmänner in Politik und Bürokratie, die ihre Zwangsbeglückungs-Ziele unter dem Deckmantel von Wissenschaft am Radar der Aufmerksamkeit vorbeischmuggeln wollen. Welcher normale Mensch würde folgende Ankündigung nicht mit einem empörten Aufschrei quittieren:

»Wir wollen mehr Kontrolle über alle Lebensbereiche, daher wollen wir unsere Beamtenschaft nicht reduzieren, denn wir brauchen sie für diese neuen Aufgabengebiete. Gezahlt wird ohnehin vom Steuerzahler, also erhöhen wir sicherheitshalber die Steuern, den Rest besorgen wir über die Inflation.«

Das klingt natürlich ganz anders, wenn nach einem bedrückenden Film über vertrocknende Brunnen in der Sahelzone (oder sonst einer melancholisch in Szene setzbaren Gegend) mitgeteilt wird, daß es bald auch bei uns so aussehen wird, wenn nicht ... ja, wenn nicht ehestens Kontrollen über den Energieverbrauch aller Staatsbürger eingeführt werden, durch strenge Aufsicht jegliche Energieverschwendung bestraft und verunmöglicht wird, eine neue Umweltabgabe (nur zur Erreichung der Kyoto-Ziele!) eingeführt und die Energiepreise (natürlich nur zwecks Erhöhung der Sparsamkeitsneigung!) durch Steuern bis auf das Niveau von Solarzellen- und Windkraftstrom angehoben werden. Also im Klartext: mehr Beamte, mehr Überwachung und Gängelung, mehr Steuern und höhere Preise. Aber die Masche ist einfach gut!

Klaus Peter Krause hat in seinem Blog einen treffenden Artikel darüber verfaßt: »Ein Kollektiv-Irrtum zur Selbstzerstörung«. Hoffen wir nur, daß seine Hoffnung auf ein Scheitern der »Klimaschutzkonferenz« in Kopenhagen im Dezember 2009 nicht enttäuscht wird. Denn Massenpsychosen haben, wie uns die Geschichte lehrt, leider ein langes und zähes Leben.

Dienstag, 7. Juli 2009

Terror unter dem Verfassungsbogen

Unter diesem Titel bringt »Gegengift« eine beklemmende Bestandsaufnahme der zunehmenden Fraternisierung zwischen Linksparteien und gewalttätigem Linksextremismus am Beispiel Berlin. Machen wir uns nichts vor: in Wien läuft es nicht viel anders!

Werden in Berlin neue Autos abgefackelt, so ist das bloß einen Schritt weiter als die in Wien allgegenwärtigen Schmierereien an Häusern. Es beginnt mit der Sachbeschädigung, die von den Behörden geflissentlich nicht geahndet wird. »Bagatelldelikte«, insbesondere von Seiten unserer Kulturbereicherer (wie kleine Ladendiebstähle, kleine Wohnungseinbrüche, kleine Raufhändel auf der Straße und in Lokalen etc.), werden ebenso nonchalant als nebensächlich abgetan. Damit kann der gesetzestreue Bürger schon recht wirksam verunsichert werden. Begleitet wird das selbstverständlich von der Gehirnwäsche durch die Systemmedien, die uns die wahren Gefahren von drohenden Neonaziverbänden ausmalt, die offenbar schon knapp vor der Machtübernahme stehen.

Dann kommt eine durch die Gerichte durchgezogene Willkür in der Behandlung prinzipiell gleicher Sachverhalte, die je nach politischem Standort — und nach Geburtsort — des »Täters« eine selbstverständlich zulässige Handlung (»Ich bitte Sie, wir leben doch in einer Demokratie!«) oder als höchst verwerfliche Untat behandelt wird.

Die Parallelen zu Zuständen knapp vor und um 1933 sind nicht von der Hand zu weisen. Damals waren es die Schlägerbrigaden der SA, heute die der ANTIFA, die mit staatlichen Stellen insgeheim »kooperieren«. Und man trägt Rot/Grün/Regenbogenfarben statt Braun.

Nebbich — ein Unterschied ...

Samstag, 27. Juni 2009

Über die EU-Grundrechteagentur

... und ihre Machenschaften hat Christian Zeitz in einem brillanten Artikel als Gastautor auf »Ich bin so frei« Klartext geschrieben. Höchst lesenswert!

Donnerstag, 25. Juni 2009

Österreicher sind halt einfach Rassisten, nicht wahr?

Eine der vielen völlig überflüssigen EU-Agenturen, nämlich die für Grundrechte, legte dieser Tage ihren Jahresbericht vor. Demnach sei zwischen 2006 und 2007 die Zahl der Beschwerden wegen rassistischer Übergriffe in Österreich um 79,5 Prozent gestiegen. Eine beeindruckende Graphik belegt die dramatische Entwicklung:

Tja, Österreich hat demnach ein echtes Problem. Oder vielmehr: die EU-Agentur hätte ein echtes Problem, wenn sie nicht— mit willfähriger medialer Unterstützung — aus einer Mücke einen Elefanten zaubern könnte. Denn sehen wir uns einmal an, welche Delikte tatsächlich ein Problem in Österreich darstellen:

Strafbare Handlungen gegen fremdes Vermögen:

  • 421.989

Strafbare Handlungen gegen Leib und Leben:

  • 85.113

(Quelle: Kriminalstatistik 2006)

In einem Land, in welchem »rassistische Übergriffe« das fürwahr markerschütternde Ausmaß von 0,17% der Vermögensdelikte (bzw. 0,88% der Delikte gegen Leib und Leben) ausmachen, glaube ich, daß es wohl eher ein Problem mit Einbrechern, Ladendieben, Betrügern, brutalen Schlägertypen und auf Abwege geratenden Autorasern gibt, als mit den gaaanz pöhsen Rassisten.

Zumal es ja schon als »rassistischer Übergriff« gilt, wenn z.B. eine Anwaltskanzlei eine Sekretärin »mit deutscher Muttersprache« sucht. Einfach unverständlich, sowas ... wie kann man denn nur!

Wenn man nun bedenkt, daß (wiederum laut Kriminalstatistik 2006) 28,3% der ermittelten Tatverdächtigen Ausländer waren, welche aber laut Bevölkerungsstatistik 2006 bloß 9,7% der Bevölkerung Österreichs ausmachten, so drängen sich einem freilich Gedanken auf, die seitens einer EU-Agentur für Grundrechte mit Sicherheit als Indiz für den zunehmenden Rassismus in Österreich herangezogen werden. Die Frage allerdings, warum das denn rassistisch sein sollte, ist ihrerseits bereits als rassistisch indiziert. Womit die besagte Gutmenschen-Agentur ihre Existenzberechtigung ja glanzvoll unter Beweis gestellt hätte. Wahre Bürokraten schaffen sich ihre Arbeit selbst ...

Mittwoch, 24. Juni 2009

Wie man gerechte Kriege verkauft

... hüpfen uns gerade die westlichen Medien vor. Nachdem die Farbe Orange offenbar schon etwas an Strahlkraft verloren hat, ist diesmal Grün dran. Farbe des »Propheten«, Farbe der Hoffnung sowieso. Und was hoffen die Medien: daß — insbesondere nach dem Fall Neda — die iranische Theokratie endlich durch ein demokratisches System ersetzt werde.

Für dieses hehre Ziel ist kein Aufwand zu teuer und kein Trick zu billig. Und es läßt sich wohl nur mit einem kleinen, gerechten Krieg gegen die Ayatollahs bewerkstelligen, wobei »klein« doch keineswegs »kostengünstig« bedeuten muß, ganz im Gegenteil: die lahmende US-Wirtschaft könnte derzeit eher so einen richtig ordentlichen Krieg brauchen, um wieder auf Touren zu kommen! Das war schon im New Deal des Herrn Roosevelt so, also warum sollte es unter dem New Dealer Barack Obama denn anders sein ...?

Der Blog »LePenseur« ist der besonderen Sympathie für islamische Mullah-Regime nun gewiß unverdächtig — eine ganze Reihe islamkritischer Artikel (z.B. hier, hier oder hier) und Links auf ebensolche (z.B. hier, hier und hier) beweisen es zur Genüge. Aber: die Heuchelei und die plumpe Fälschung der Nachrichtenlage durch unsere Medien (und zwar nicht nur der Yellow Press, sondern auch der angeblichen »Qualitätsmedien«) stinkt zum Himmel (wer nun immer in diesem wohnen mag). Und genau das bringt Blog-Kollege Freeman in seinem Blog »Alles Schall und Rauch« in einem ebenso süffisanten wie zornigen Artikel unter dem Titel »Der Schmiergel ist genau das« perfekt auf den Punkt.

Höchst lesenswert! Und ebenso höchst beunruhigend, wenn man die wahrscheinlichen Folgen dieser medialen Propagandawalze bedenkt ...

Samstag, 6. Juni 2009

Linke Nerven liegen blank

... nach den Ergebnissen in den Niederlanden und (vermutlich, denn wir wissen es offiziell noch nicht) Großbritannien. Gutmenschliche Redakteure orakeln über bedrohliche Rechtsrucke in Europa, in Österreich wird der Intimfeind der am staatlichen Fördertropf hängenden Medien, die FPÖ, als Menetekel kommender Nazidiktaturen beschworen. Und jetzt auch noch das: da schickt die FPÖ vor den EU-Wahlen ganz einfach an die Waffenscheinbesitzer Waffenputztücher aus!

Schrecklich! Damit ist endgültig klar: die FPÖ plant eine gewaltsame Machtübernahme, oder spielt wenigstens mit diesem Gedanken — so der Tenor der Kommentare. Nun, über die Intelligenz von Zeitungsschreiberlingen sollte man sich keinen allzu großen Illusionen hingeben — hätten sie was gelernt und wären sie anderweitig verwendbar, dann hätten sie wohl eine ehrbare Karriere als Anwalt, Arzt, Ingenieur oder IT-Spezialist einem beruflichen Dasein als Schmock vom Dienst ("... ich kann schreiben links ...") vorgezogen — aber soviel Hirn, um zu erkennen, daß ein Waffenputztuch zur Pflege, zur optischen Verschönerung einer Waffe dient, und nicht zu ihrem Einsatz, das hätte man sogar Journalisten zutrauen können! Man kann jemanden nur mit einer geladenen Waffe erschießen — ob sie dabei sauber geputzt ist, darauf kommt's eher nicht an. Man putzt sie eigentlich, um sie danach sauber in den Schrank zu stellen.

Die FPÖ hat nun weder Munition, noch diesbezügliche Gutscheine verschickt, sondern eben Waffenputztücher. Also wäre die einzige Symbolik, die man ihr damit unterstellen könnte, daß sie implizit auffordert, die Waffen in den Schrank zu stellen. Ist doch eigentlich schön, wenn eine Partei trotz massivster Angriffe ihrer Gegner derartig ostentativ friedfertig reagiert ...

Weiters verwundert die Tatsache, daß die Waffenbesitzer in Österreich seitens der Gutmenschen und ihrer Medien als Gefahr für den inneren Frieden angesehen werden. Lauter Neonazis, offenbar. Nun, dem steht entgegen, daß der Waffenbesitz in Österreich schon seit Jahren streng reglementiert ist. Damit Sie den Waffenschein erhalten, dürfen Sie keine einschlägigen Vorstrafen aufweisen und müssen sich u.a. einer psychologischen Eignungsprüfung durch dazu berufsbefähigte Gutachter unterziehen, in welcher Ihre Besonnenheit, Verläßlichkeit und Verbundenheit mit den österreichischen Gesetzen zu beurteilen sind. Außerdem ist nachgewiesen, daß die registrierten Besitzer ihre Waffen praktisch nie zu illegalen Zwecken mißbraucht haben — Verbrechen und Amokläufe geschehen nämlich fast ausschließlich mit illegal besessenen Waffen, das bestätigt jede Polizeistatistik Europas, und so auch die Österreichs.

Was also könnte bei einer Partei denn ein besseres Signal ihrer Verläßlichkeit und Gesetzestreue sein, als daß sie sich an besonnene, verläßliche und gesetzestreue Bürger wendet und sie auffordert, ihre legal besessenen Waffen besser zu pflegen? Aber da nach dem bekannten Palmström'schen Axiom "... nicht sein kann, was nicht sein darf", darf folgerichtig von gutmenschlicher Seite der FPÖ keine positive Intention unterstellt werden, sondern ausschließlich die der Verhetzung und gewaltsamen Machtergreifung ...

Honi soit qui mal y pense: könnte das aber nicht daran liegen, daß die Systemparteien Europas — die, welch ein Zufall, mit den Systemparteien des großkoalitionären Filzes in Österreich ident sind, nämlich der "konservativen" Volkspartei und den "progressiven" Sozialisten — einfach die herandräuende Gefahr einer Entmachtung (oder doch wenigstens Machtbeschneidung) seitens der Bürger fürchten, die sich einfach nicht mehr länger an der Nase herumführen lassen wollen?

"Ich kann schreiben links, ich kann schreiben rechts", preist sich Schmock in Freytags "Journalisten" an. Offenbar sehen die heutigen dieser Zunft die Zeit noch nicht als gekommen, in der sie rechts schreiben werden. Doch Wetten werden angenommen, daß sie es vom selben Kothurn moralisierender Untadeligkeit herab tun werden, von dem aus sie sich heute über die "Hetze" der FPÖ entrüsten.

Montag, 1. Juni 2009

Das demokratische Glaubenssystem

Zum Monatsbeginn ein wahrhaft genialer Artikel von Hans-Hermann Hoppe in »eigentümlich frei«. Lesen! Weiterverbreiten!

Sonntag, 31. Mai 2009

Von Präsidenten verschiedener Art

Österreichs Qualitätsmedium »Die Presse« weiß vom israelitischen Kultusgemeindepräsident Muzicant interessante Neuigkeiten zu berichten:

Zu der Diskussion rund um die Abwahl Grafs will Muzicant "keine Ratschläge erteilen", die Verantwortung liege bei der Politik.

Ein wunderschöner Satz, den man sich auf der Zunge zergehen lassen muß! Und der aus dem Handbuch für Inquisitoren stammen könnte. Damals hat das Inquisitions­tribunal den durch Folter "überführten" Ketzer bekanntlich mit dem Satz "Ecclesia non sitit sanguinem" ("Die Kirche lechzt nicht nach Blut") dem "weltlichen Arm der Justiz" übergeben, nicht ohne den weltlichen Richter zu bitten, das Leben des kirchlich Verurteilten "nach Möglichkeit" zu schonen. Nur leider, wie die Verhältnisse eben so waren: die Möglichkeit bestand halt nie, und so wurde der Ketzer vom "welt­lichen Arm" regelmäßig zum Tode verurteilt. Der Richter wußte nämlich, daß er sonst demnächst selbst vor dem Inquisitionstribunal eine Verhandlung in eigener Sache erleben, aber nicht überleben würde ...

Nicht anders hier: selbstverständlich will der feine Präsident seine Hände nicht schmutzig machen am politi­schen Geschäft. Aber wo denkt man hin, wird er doch keine Ratschläge geben wollen. Aber sagen wird er wohl noch dürfen, daß das nicht gehen wird, und daß der Graf gefälligst gehört zurückgetreten.

Bis dato wurde zwar kein einziger nachvollziehbarer Grund genannt — außer die bloße Tatsache der Kritik an israelitischen Kultusgemeindepräsidenten wäre bereits ausreichend, daß ein Politiker "untragbar" ist. Dann sollte man die "Republik Österreich" allerdings eher in "Gottesstaat Österreich" (zionistische Abteilung) umbenennen. In der Vergangenheit und gegenüber Spitzenrepräsentanten anderer Religionsgemeinschaften wurde es jedenfalls nicht so gehandhabt. Ich erinnere an höchst deftige Ansagen z.B. gegen die katholischen Bischöfe Krenn und Laun von Grün- und LiF-Politikern, die deshalb auch nicht ihre Posten räumen mußten.

Zurück zum "Fall" des Präsidenten Graf: weder von den mit Schaum vor dem Mund agierenden Politikern, noch vom traditionell bedenkentragenden Herrn Bundespräsidenten (der klärende Worte bei vielen anderen Geschehnissen erkennbar vermissen läßt), und schon gar nicht in den Medien wurde bislang dargelegt, was jetzt eigentlich an der Frage Grafs so schrecklich ist, daß ihn allein die Fragestellung schon zur Unperson macht. Der Verdacht will nicht und nicht weichen, daß hier einfach ein lästiger politischer Konkurrent aus dem Weg geräumt werden soll — koste es, was es wolle. Und daß die Nazi-Keule dazu als Kampfinstrument gerade recht ist.

Muzicant hat in höchst hetzerischer Weise Pauschalurteile über FPÖ-Anhänger ("Alt- und Neonazis", "Kellernazis") geäußert. Er hat einen sicherlich nicht die feine Klinge führenden Generalsekretär Kickl mit Goebbels (also einem NS-Kriegsverbrecher, der für die Er­mordung unzähliger Menschen die Verantwortung trägt) verglichen und diesen geradezu monströsen Vergleich trotz Hinweis auf die Ungeheuerlichkeit eines solchen Vorwurfs ausdrücklich nicht zurücknehmen wollen.

Nun fragt Graf (bzw. meint, daß sich möglicherweise die Bürger fragen könnten) bezüglich eines dergestalt hetzenden Muzicant, ob man ihn nicht als »Ziehvater des antifaschistischen Linksterrorismus« bezeichnen müßte angesichts der gewalttätigen Ausschreitungen von linker Seite bei der Demonstration gegen die Errichtung einer neuen Moschee in Wien. Das ist sicherlich nicht nett, das ist nicht diplomatisch — keine Frage! Aber es ist bloß eine symmetrische Erwiderung auf den seinerzeitigen Vorwurf eines Grünpolitikers, der damalige FPÖ-Chef Jörg Haider wäre der »Ziehvater des rechtsextremen Terrorismus«, wiewohl rechts­extremer Terrorismus in Österreich im Gegensatz zu linksextremen Terrorakten (z.B. Palmers-Entführung, Anschlag auf die Hochspannungsleitung bei Eber­gassing etc. etc.) keine wahrnehmbare Rolle spielte und spielt!

Grafs Replik auf Muzicants vorherige hetzerische Äußerungen ist eigentlich noch als moderat zu bezeichnen. Auch Kultus­gemeinde-Präsidenten stehen nicht außerhalb der Kritik, insbesondere, wenn sie sich in solcher Weise parteipolitisch betätigen. Es wäre also berechtigter zu fragen: ist eigentlich ein Dr. Muzicant als Kultusgemeindepräsident noch tragbar?

Aber diese Frage wird wohl rein theoretisch bleiben: er hat dank der parteitaktischen Zusammenarbeit mit der SPÖ genau jenen Fuß in der Tür des Staates, der verhindert, daß man ihn vor diese setzen könnte. Und so kann er weiter Forderungen nach "Wiedergutmachung" stellen, von denen er sicher sein kann, daß eine willfährige SPÖ-Politik sie bewilligen wird — die Politiker zahlen's ja nicht, sondern ohnehin nur der Steuerzahler.

Das Geschäft ist geschickt konzipiert: Muzicant verhindert durch seine Wortmeldungen, daß der "Ausrutscher" einer Koalition rechts der Mitte, die im Jahr 2000 die SPÖ nach Jahrzehnten der Kanzlerschaft in die ungewohnte Oppositionsrolle brachte, noch einmal passiert — die Roten schanzen ihm dafür öffentliche Mittel für die Kultusgemeinde zu, und zeigen sich via Wiener Stadtverwaltung (die ja schon seit Jahrzehnten nur den verlängerten Arm der SPÖ-Wien darstellt) höchst entgegenkommend, was die Projekte des Herrn Dr. Muzicant in seiner Eigenschaft als Immobilienspekulant angeht. Warum also ein für beide Seiten profitables Geschäft nicht weiterpflegen? Es ist freilich ein Geschäft zu Lasten Dritter (nämlich der Meinungsfreiheit und der Steuerzahler) — und irgendwann wird der wachsende Unmut darüber wohl nicht mehr mit der Nazikeule niedergeknüppelt werden können ...

Mittwoch, 27. Mai 2009

Der berufsantifaschistische Volkssturm läuft Amok

... und die berufsantifaschistischen Medien hetzen brav mit. Kein Wunder: in welcher halbwegs bedeutenden Zeitungsredaktion oder Fernsehintendanz sitzt derzeit kein Alt-Achtundsechziger an der Spitze? Aber dieses Problem erledigt irgendwann der Zeitablauf — früher oder später. Hoffen wir: früher ... ... Je länger es nämlich dauert, desto unangenehmer werden die Begleitumstände einer Reform. Es ist wie beim Zahnarzt: rechtzeitig plombiert tut weniger weh, als später gerissen.

Aber Zahnärzte sind unangenehm, fast so unangenehm wie unangepaßte Meinungsäußerungen den Alt-Achtundsechzigern. Also versucht man sich darüber hinwegzuschwindeln. Da werden auf einmal aus linken Rabauken, die eine Kundgebung gegen die Errichtung einer Moschee (mit angeschlossenem Einkaufszentrum, Kindergarten und sonstigen Kültüreinrichtungen) durch Werfen von Pflastersteinen und Flaschen terrorisieren und zum Schluß auch noch die Polizisten attackieren, in fetter Schlagzeile:
»Ausschreitungen bei FPÖ-Demonstration«
in der Hoffnung, der flüchtige Leser würde wohl die pöhse FPÖ als Schlägerbande wahrnehmen. In Zeiten des Internet geht sowas aber leider in die Hose, liebe Alt-Achtundsechziger!

In Ebensee, einem oberösterreichischen Kaff, werden ausländische Antifaschisten, die zu einer KZ-Gedenkfeier angereist kamen, von halbwüchsigen Burschen durch »Sieg Heil«-Rufe verstört. Aber, welch ein Pech! — der Rädelsführer ist ein Funktionär bei den »Roten Falken«, einer SPÖ-nahen Jugendorganisation. Irgendwie blöd gelaufen, wo doch der Herr Präsident Muzicant von der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde sofort mit Kennerblick die wahren Schuldigen an der Affaire enttarnt hat: wer ist's ... ei, sprich ... sag du ...

... natürlich die FPÖ (wer denn sonst). Die üblichen Verdächtigen halt. Blöd halt nur, wenn die sich das nicht länger gefallen lassen wollen, und ein Nationalratspräsident ebendieser Fraktion Herrn Präsident Muzicant vorhält, »Ziehvater des antifaschistischen Linksterrorismus« zu sein. Tableau.

Für dieses wahre — wenngleich nicht sehr schonungsvoll nuancierte — Wort wird jetzt sein Kopf gefordert. Man denkt schon an eine Änderung der Bundesverfassung, um einen unabsetzbaren Parlamentspräsidenten dann doch absetzen zu können. Offenbar liegen die Nerven bei Alt- und Jung-Linken schon ziemlich blank, angesichts der zu erwartenden drastischen Stimmenverluste bei den nächsten Wahlen.

Aber vielleicht findet sich ja auch geschwind eine Verfassungsmehrheit, die den Wählern künftig ihre lästige Wahlpflicht abnimmt, oder doch wenigstens die Gewissensbisse, eventuell auch eine FPÖ zu wählen, erspart. So ein Ermächtigungsgesetz halt. Die Mehrheit dazu — lupenrein demokratisch, versteht sich! — hätten die Linken in Kollaboration mit der ÖVP jederzeit. Vielleicht ändert man in einem Aufwaschen auch das NS-Verbotsgesetz (aus 1947) ein klein bisserl, daß man diese lästige Konkurrenz FPÖ schon gerichtlich erledigen kann. Und auf ein bisserl weniger Meinungsfreiheit und ein bisserl weniger Wahlrecht kommt es — aus rein polit-pädagogischen Gründen, versteht sich! — doch auch nicht an ... oder?

Nun, immerhin: die Wiener Tageszeitung »Die Presse«, das selbsternannte Qualitätsmedium Österreichs (das man angesichts des Niveaus der hiesigen Zeitungslandschaft zwar mit Naserümpfen, aber doch vergleichsweise als solches bezeichnen muß) schreibt in ihrem Leitartikel »Provokationen auf Kosten der Republik« fairerweise (wenn auch mit vielen relativierenden und die FPÖ herabsetzenden Windungen):
Nur zur unmissverständlichen Klarstellung: Auslöser für Grafs unsinnigen verbalen Amoklauf war offenkundig Muzicants Breitseite im Interview mit der „Presse am Sonntag“, wonach ihn das „Gehetze“ von FPÖ-Generalsekretär Kickl an Joseph Goebbels erinnere. Dieser völlig überzogene Vergleich würde, wenn er nicht aus dem Mund des Chefs der Israelitischen Kultusgemeinde käme, glatt unter Verharmlosung des Treibens des NS-Propagandachefs fallen.
Aber wer liest schon »Die Presse«. Interessant ist dabei jedenfalls das Eingeständnis, daß hetzerische Äußerungen eines israelitischen Kultusgemeindepräsidenten offenbar strafrechtlich privilegiert sind. Artikel 7 der Österreichischen Bundesverfassung*) läßt grüßen ...

Ein wahres Wort aus dem Mund eines Bischofs fällt mir dazu ein. Es fiel zwar aus anderem Anlaß (nämlich den Attacken von Seiten diverser Schwulenverbände gegen den Marburger Kongreß), aber es paßt dennoch trefflich:
"Die Freiheit muss man sofort, vom Anfang ihrer Bedrohung an verteidigen. Denn der Kampf für die Freiheit setzt Freiheit voraus. Ist sie einmal verloren, ist es unendlich schwieriger, sie zurückzugewinnen! ... Es besteht Handlungsbedarf!" (Dr. Andreas Laun, Weihbischof von Salzburg in Kirche heute)

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*) B-VG Art. 7 (1) Alle Staatsbürger sind vor dem Gesetz gleich. Vorrechte der Geburt, des Geschlechtes, des Standes, der Klasse und des Bekenntnisses sind ausgeschlossen. [...]

Montag, 25. Mai 2009

Wenn Genossen Stürmer wittern ...

Die Wiener Tageszeitung »Die Presse« weiß von einer turbulenten Sitzung des Wiener Gemeinderates und Landtages zu berichten:
Zu heftigen gegenseitigen Attacken ist am Montag im Wiener Gemeinderat bei einer Debatte über den Ausbau des Islam-Zentrums in der Brigittenau gekommen. FP-Klubobmann Eduard Schock warf der SPÖ vor, die Anrainer rund um die Dammstraße ins "rechtsextreme Nazi-Eck" zu stellen. Er bezeichnete den Bau als "Moschee", die "Keimzelle einer Parallelgesellschaft" sei.

Moscheen seien nicht nur Gebetshäuser, sondern auch politische und wirtschaftliche Zentren, was auf einen symbolischen Machtanspruch hinweise: "Der (das betreffende Zentrum betreibende, Anm.) Verein Atib ist nicht irgendein harmloser Moschee-Verein, sondern eine stramme zentralistische Organisation." Dessen Hintermänner seien in der Türkei zu finden, die ganz Europa mit einem "islamistischen Netzwerk" überziehen würden, sagte Schock.

SP-Mandatar Erich Valentin bezeichnete die freiheitliche "Propaganda" als schamlos: "Sie instrumentalisieren Bürger, die Angst haben - und das ist schändlich." Die FPÖ habe hier eine Propaganda ausgegraben, die der "Diktion des 'Stürmers' und der Politik vor 1945" entspreche. "Wenn es - und ich hoffe das nicht - irgendwann zu Gewalt und Radikalität in Brigittenau in dieser oder anderen Fragen kommen sollte, wissen wir, wo die Schuldigen sitzen: in ihrer Fraktion", so Valentin in Richtung FPÖ.
Wenn die Diktion der FPÖ der des »Stürmers« entsprechen soll, dann fragt man sich nur, warum diese Partei dann nicht schon längst verboten wurde (daß sie es nicht schon längst ist, mag zwar die Linken wurmen, doch das müssen sie eben aushalten). Aber offenbar wissen die Behörden genau, daß sie mit einem derartig unsubstantiierten Verbotsantrag bei den Höchstgerichten wohl grandios auf die Schnauze fallen würden.

Man fragt sich weiters, warum Linke — wie üblich — keinen blassen Schimmer von Geschichte haben, denn wenn sie derart gewagte Vergleiche anstellen, dann beweisen sie damit doch nur, daß sie die Diktion der damaligen NS-Hetzpostille offenbar nur vom Hörensagen kennen. Und vermutlich nicht einmal das. Aber vielleicht handelt es sich dabei auch nur um den Fall einer bewußten Verharmlosung des NS-Unrechtsregimes — warten wir mal ab, wie engagiert sich die bekannt unabhängige Wiener Staatsanwaltschalt eines möglichen Meinungsdelikts rot-grüner Täter annimmt ...

Viel wahrscheinlicher ist allerdings, daß den Genossen und ihren grünlackierten Linksauslegern einfach die Muffe saust, wenn sie an die bevorstehenden Wahlschlappen denken. Auf einmal Machtpositionen räumen zu müssen, weil die Bevölkerung sich nicht länger verarschen lassen will — ja, das tut weh!

Und deshalb wird jetzt in gutmenschlicher Entrüstung skandalisiert, was bei näherer Betrachtung bestenfalls als Stilfrage angesehen werden kann. Doch angesichts von Wortmeldungen eines Herrn Haider — nein, nein! Nicht des verunfallten aus Kärnten, sondern des roten Schwätzers aus Linz —, der da vollmundig gemeint hat, man müsse den Besitzern von Aktien vor Augen führen, “wie unerwünscht Aktionäre sind”, oder eines ÖGB-Chefs Foglar, der von einem “entarteten” Kaptalismus faselt, sollten gerade die Hetzer von linker Seite eher leiser treten.

Man könnte ihnen doch ansonsten glatt eine Stürmer-Diktion nachsagen ...

Dienstag, 5. Mai 2009

Wer haftet — und an wem nichts haftet ...

Eine im Verlauf der bisherigen Diskussionen über Ursachen und Verursacher der derzeitigen Wirtschaftskrise meist dezent ausgeblendete Frage ist die nach den wahren Schuldigen der Misere. Es ist ja so leicht, über die unheilvolle »Gier«, über den »Casino-Kapitalismus« usw. gutmenschlich-populistische Wortspenden abzugeben, aber warum verstummt der Elan der medial Entrüsteten in dem Moment, wo es um die Benennung konkreter Verantwortung geht?

Es ist eben verlockender, sich als Politiker hinzustellen, »den Neoliberalismus« verantwortlich zu machen, und vollmundig zu versprechen, daß nach der nächsten Wahl (wenn man nur die »richtige«, will heißen: seine, Partei wählt) alles besser wird, denn dann würde durch scharfe Gesetze gesorgt, daß dergleichen sich nicht wiederholt ... bla, bla, bla ...

Unangenehm — wenngleich der Wahrheit bedeutend näherkommend — wäre das kleinlaute Eingeständnis: »Unsere Landesbanken sind in Schwierigkeiten, weil ihre Aufsichtsräte (in denen jede Menge von Politikern und Ex-Politikern ihr geruhsames Sitzungsgeld beziehen) sich nicht um die nötige Kontrolle gekümmert, sondern die hochspekulativen Geschäfte des Vorstandes aus Desinteresse und/oder Inkompetenz einfach abgenickt haben.«

Und die Parlamente müßten sich kritisch fragen, warum sie z.B. durch die Zulassung (gelinde gesagt: zweifelhafter) US-Bilanzierungsstandards anstelle der schärferen hergebrachten HGB-Standards der Schönung von Bilanzen (und damit verbunden: der Aktienkurse) den Weg bereitet haben — aber hat man solches aus Politikermund je gehört? Fehlanzeige!

Dr. Klaus Peter Krause hat auf diesen seltsam »verschwiegenen« Teil der Krisenforschung in einem gewohnt brillanten Artikel aufmerksam gemacht, in welchem er gegen Ende darauf hinweist, daß
... Haftung und Sanktionen vergleichbare Straffälle und Krisen in fernerer Zukunft nicht verhindern, lässt man jedoch die Täter ungestraft davonkommen, wird das Spiel „Gewinne privatisieren, wenn’s gutgeht, Verluste sozialisieren, wenn’s schiefgegangen ist“ um so ungenierter weiterbetrieben.
Denn darauf — und auf eine klammheimliche (und mittlerweile wohl nicht einmal mehr heimliche!) Ausweitung der Macht- und Pfründenvergabe-Privilegien der politischen Kaste — scheint es derzeit hinauszulaufen.

Donnerstag, 30. April 2009

Link in den Himmel

Unter weitgehendem Ausschluß der Öffentlichkeit und betontem Desinteresse der Medien bahnt sich derzeit ein neues Milliardengrab Österreichs an: das neue »Skylink« des Flughafens Wien-Schwechat. Obwohl die Kostenschätzungen für den Bau schon jetzt locker aufs Doppelte angehoben werden müssen, und jede Wette darauf abgeschlossen werden kann, daß das noch nicht das Ende der Fahnenstange ist, hat die Flughafen Wien AG im Geschäftsbericht 2008 den drei derart verdienstvoll werkenden Vorständen des Unternehmens einen Erfolgsbonus von € 170.000 zukommen lassen. In Zeiten wie diesen pflegen die Medien und Gewerkschaften über Bonuszahlungen an Spitzenmanager aufzuheulen wie ein Spitz, dem man irrtümlich auf den Schwanz gestiegen ist. Nicht hier jedoch.

»Über allen Kronen ist Ruh / auch im ORF hörest du / kaum einen Hauch ...«, möchte man dichten (sorry, Herr Geheimrat: Sie konnten es viel besser — ich weiß!), »... und warum nur, warum / bleibt Dichand so stumm«?

Nun — könnte das vielleicht damit zusammenhängen, daß jahrelang ein gewisser Herr Georg Wailand, Herausgeber des angeblichen Wirtschaftsmagazins »Gewinn« und Wirtschaftsredakteur der Kronen-Zeitung, im Aufsichtsrat ebendieser Gesellschaft sitzen und dafür saftige Sitzungsgelder kassieren durfte? Eine Hand wäscht die andere (ganz in Unschuld, versteht sich!), und daß bei so sauberen Verhältnissen ein verdienstvoller Vorstand auch sauber verdienen darf, versteht sich doch von selbst!

Noch dazu, wenn dieser Vorstand sich aus einem Herrn Kaufmann (der aus der Arbeiterkammer kommt — Parteizugehörigkeit? Wollen S' mich häkeln?!), einem Herrn Schmid (der aus dem Vorzimmer des Wiener Bürgermeisters zugeflogen ist — Parteizugehörigkeit? Nochmals: wollen S' mich häkeln?!) und einem der größten Wirtschaftsfachleute Niederösterreichs, nämlich Ex-Vize-Pröller Ernest Gabmann, zusammensetzt.

Bei soviel geballter Kompetenz wird ein Skylink leicht zum Himmelfahrtskommando ...

Montag, 16. März 2009

Märtyrer im Kampf gegen den Neoliberalismus

... seien die arbeitslosen Arbeiter, meint Christian Ortner in einem — wie zumeist ganz vorzüglichen — Kommentar in der Wiener Tageszeitung »Die Presse«. Er meint es ein wenig sarkastisch. Was eine ganze Reihe von Postern freilich nicht daran hinderte, seinen Kommentar wörtlich zu nehmen und gegen den pöhsen Neoliberalismus vom Leder zu ziehen. O sancta simplicitas ...
Je deutlicher sichtbar wird, dass wir in eine Jahrhundert-Depression eintauchen, umso mehr ähnelt die Weltökonomie jener, die sich Globalisierungsgegner à la „Attac“ schon immer gewünscht haben: Man trägt wieder Verstaatlichung, Regulierung und Protektionismus; der Neusozialismus stürzt den Turbokapitalismus.

Das erlaubt ein interessantes, wenn auch unfreiwilliges Experiment. Denn in den kommenden Jahren wird sich herausstellen, ob eine Weltwirtschaft nach dem Geschmack der Globalisierungsgegner wirklich besser funktioniert als der angeblich kalte, herzlose und menschenverachtende Neoliberalismus, der nach Ansicht von Attac & Co. gescheitert ist.

Ortner legt argumentativ gleich noch ein Schäuferl nach:

Ähnlich günstige Auswirkungen wird auch der wohlverdiente Zusammenbruch des globalen Finanzsystems haben. Denn wenn sogar superreiche Staaten wie Österreich plötzlich hohe Risikoprämien bezahlen müssen, um Kredit zu bekommen, kann man sich gut vorstellen, wie leicht wohlstandsfördernde Investitionen in armen Ländern jetzt zu finanzieren sind. Allein in der Gruppe der ärmsten Länder wird das laut Weltbank eine Investitionslücke von 300 bis 500 Mrd. Euro bewirken; quasi als Kollateralkosten der Entglobalisierung.

Aber er vergißt auch nicht, die Vorteile herauszustreichen:

Bruder Baum, Mutter Erde und die Eisbären in der Arktis werden natürlich davon profitieren, dass umweltschädliche Autos kaum noch gekauft, hergestellt und über die Weltmeere transportiert werden. Es wäre daher unkorrekt, Entglobalisierung und Kollaps des Welthandels als Nachteil zu verstehen: Sie sind vielmehr ein wichtiger Beitrag zum Erreichen der Klimaziele; die demnächst wohl Millionen Arbeitslose müssen sich bloß als Märtyrer im Kampf gegen das böse CO2 verstehen, dann werden sie ihr Schicksal vergnügt ertragen.

Mit einem Wort: Christian Ortner ist wieder einmal angetreten, sich herzlich unbeliebt zu machen. Aber wann hätte ein rechtes Wort zur rechten Zeit nicht unbeliebt gemacht?

Dienstag, 10. März 2009

Der Supervatikan und die Zivilreligion

Oft reichen schon wenige Tage, um irgendwelche Aufgeregtheiten der Mainstream-Medienszene kopfschüttelnd ad acta zu legen, die wegen eines ganz und gar "skandalösen" Vorgangs, ohne Vorwarnung ausgebrochen ist. Manches freilich, das in solchen Zeiten geschrieben wurde, bewahrt seine Treffsicherheit auch länger als die Zeitspanne zwischen Druck und Entsorgung im Papiercontainer*) währt. So z.B. ein Artikel vom 10. Februar 2009, also vor exakt einem Monat erschienen in der "Jungen Freiheit", einem Medium, das die Gemüter der linken Systempresse seit Jahren zu Recht erregt, beweist sie doch völlig schlüssig, daß man einfach nicht links denken darf, um was rechtes zu schreiben ...
Der Super-Vatikan
Von Thorsten Hinz

Der Zusammenstoß des Papstes mit Presse und Politik in Deutschland war von Benedikt XVI. nicht gewollt, er war bloß unvermeidlich. Denn erstens stellt die Institution der katholischen Kirche noch im Stadium ihrer politischen Machtlosigkeit die leibhaftige Provokation für die moderne Massendemokratie dar.
Alles, was sie ist und repräsentiert: Tradition, Hierarchie, Askese, Dienst an einem ferneren Ziel, das dem Einzelnen unerreichbar ist, die Ablehnung innerer Demokratie usw., steht konträr zum massenhaften Bedürfnis, die materiellen, ideellen, sexuellen Gelüste schnell und umstandslos zu befriedigen.
Da sie die Offenbarung auf ihrer Seite zu haben meint, kann die Kirche auch den Majoritätswillen gelassen als Irrtum abtun. Sie hält es für wichtiger, das einzelne Gewissen zu schärfen und das Individuum gegen die Allmacht der demokratischen Mehrheit zu stärken, welche die Menschenrechte nach Belieben gewährt oder entzieht.
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*) früher hätte man vielleicht "Druck und Toilette" gesagt — aber wer will sich mit heutigen Presseprodukten auch nur den Hintern wischen ...?

Donnerstag, 19. Februar 2009

News vom neuen Heiland

In den USA sorgt derzeit eine Karikatur in der konservativen Boulevardzeitung »New York Post«, die eine gedankliche Assoziation zwischen einem toten Schimpansen und US-Präsident Barack Obama erlaubt, für große Aufregung. Die Zeitung bezog sich in der Karikatur auf zwei ihrer Berichte — einerseits einen über Obamas Konjunkturpaket zur Ankurbelung der US-Wirtschaft, andererseits einen über die Erschießung eines Schimpansen, der im Zoo von Stamford/Connecticut eine Frau angefallen hatte.

(»Jetzt müssen sie jemand anderen finden, der das nächste Konjunkturprogramm schreibt«)

Al Sharpton, einer der unzähligen amerikanischen Pfingstler-Prediger und »Bürgerrechtler«*) erblickt darin einen rassistischen Angriff auf Obama, der mit einem Schimpansen gleichgesetzt werde, so wie schon früher häufig »Afro-Amerikaner« — so die politisch korrekte Bezeichnung, welche etwa so sinnhaft ist, wie die Bezeichnung von Weißen als »Kaukasier« (aber das nur ganz nebenfüglich bemerkt).

Die »New York Post« wies dies zurück und meinte, die Karikatur parodiere lediglich aktuelle Ereignisse einschließlich der Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur. Der Kolumnist Sam Stein kommentiert im linken Online-Magazin »Huffington Post« angewidert die Karikatur: »Sie deutet im besten Falle an, das Konjunkturpaket sei so schlecht, daß ein Affe es geschrieben haben könnte. Schlimmstenfalls vergleicht sie den Präsidenten mit einem wild gewordenen Schimpansen.« Beides sei nicht akzeptabel.

Nun, weshalb denn nicht? Schließlich mußte auch der gute (oder schlechte, je nach Standpunkt) alte »George W.« damit leben, daß er auf Websites mit Schimpansen verglichen wurde (z.B. »Bush or Chimp?«) — und die Erregung der amerikanischen Bürgerrechtler war damals wie heute endenwollend. Genauer gesagt: inexistent. Proteste von »Huffington Post« haben sich jedenfalls zu mir noch nicht durchgesprochen ...

Daß Obamas Konjunkturpaket auch von einem Affen stammen könnte — nun, diesen Eindruck wird man angesichts der zu befürchtenden Folgen nicht ganz von der Hand weisen können. Oder ist es nur unzulässig einen Mulatten mit einem wild gewordenen Affen zu vergleichen, nicht jedoch einen Weißen? Was ich allerdings als unangebrachten Rassismus betrachten würde, denn entweder ist der Vergleich eines Menschen mit einem wild gewordenen Affen nicht akzeptabel, dann ist er es in jedem Fall, oder aber hier soll ein »schwarzer Mann« privilegiert und gegen Kritik immunisiert werden, nur weil er »schwarz« ist.

Oder soll hier etwa bloß die Gallionsfigur einer links-etatistischen Agenda, die die USA in »bester« New-Deal-Manier in eine — mehr oder weniger verkappt — staatsgelenkte Wirtschaft, diesmal eben mit politisch korrekten Zielvorgaben (von Embryonenverwertung über den flächendeckenden Einsatz von Quotenfrauen, -schwulen, -negern und -behinderten etc. bis hin zu »Klimazielen«), umstricken soll, davor geschützt werden, als der »Affe« einer gezielten Gesellschaftsveränderungsdoktrin enttarnt zu werden, der am Rednerpult seine wohlstudierten Zirkusnummern aufführen darf, aber eigentlich nur der Hampelmann dahinterstehender Interessengruppen ist?

Der Aufschrei der Linken ist verräterisch. Offenbar wachsen auch in Obamas eigener Partei die Zweifel, ob die Entscheidung, alles auf die Rassenkarte zu setzen, besonders klug war. Denn es ist eine Sache Wahlen zu gewinnen. Danach eine Großmacht führen zu können eine andere. Jedenfalls haben die republikanischen Abgeordneten und Senatoren dem unerfahrenen Jungpräsidenten deutlich klargemacht, daß er sich nur rhetorisch als Präsident aller Amerikaner gerieren kann.

Die Realität sieht halt ein bisserl anders aus, als es sich »Huffington Post«-Kolumnisten erträumen. Zum Glück!


*) Recht interessant in diesem Zusammenhang ist die kolportierte Bezeichnung von Juden mit dem epitheton ornans »blutsaugende Juden« durch besagten Bürgerrechtler Sharpton. Na ja, Bürgerrechtler sagt ja noch nichts darüber, für welche Rechte welcher Bürger man sich einsetzt ...

Montag, 16. Februar 2009

Wie Islamisierung funktionierte, funktioniert und funktionieren wird

Unter diesem Titel findet sich auf »Manfreds politischen Korrektheiten« ein fürwahr höchst beklemmendes Szenario der unmittelbar vor uns liegenden Zukunft Europas. Panik ist sicher nicht angebracht (sie ist immer ein schlechter Ratgeber), wohl aber Besorgnis — und, aus dieser Besorgnis heraus: entschiedenes Handeln. Und zwar jetzt!

Später werden uns die Nachfahren teils Vorwürfe machen, warum wir seinerzeit aus Feigheit und/oder Opportunismus (z.B. um uns »wichtige Absatzmärkte« nicht zu vergraulen) nicht reagiert hätten — wenn sie dann nämlich als zahlenmäßig schrumpfende und von den muselmanischen Machthabern gedemütigte »Christenhunde« unter dem Joch islamischer Herrschaft zu leiden haben ...

... oder (und das wird die zunehmende Zahl von ihnen sein) ...

... sie werden verleugnen, daß wir ihre Vorfahren waren. Und sie werden Arabisch radebrechen und von der Unterwerfung der restlichen Welt träumen.

So weit, so ungut. Panik ist ein schlechter Ratgeber — wie ein Karnickel auf die Schlange zu starren, wird uns nicht weiterbringen! Was können wir also tun, um uns und unseren Nachfahren dieses Schicksal zu ersparen?

Uns einzuigeln und abzuschotten, oder bei uns selbst christlich-fundamentalistische Strömungen zu forcieren wäre wohl nicht der zielführende Weg (davon einmal abgesehen, daß es vermutlich garnicht funktioneren würde). Wer die Scharia vermeiden möchte, wird sich nicht der Inquisition an den Hals werfen ...

Zu glauben, daß es uns gelingen könnte, die nach Europa drängenden Moslems einfach durch Disco, Cola und Pornos zu korrumpieren, wäre blauäugig. Sicher: die muselmännliche Jugend hat gegen heiße Nächte mit so einer Christenschlampe nichts einzuwenden, und Cola trinken alle gern — enthält außerdem keinen Alkohol, so what?! Aber damit wird sich weder an den blutigen Leintüchern in der Hochzeitsnacht (und sei es dank einer Hymenreparatur der — selbstredend muselmanischen — Braut) was ändern, noch am prinzipiellen Problem: Moslems halten ihre Religion nicht bloß für die richtige (das tun fast alle tatsächlich Gläubigen, egal welcher Religion), sondern sich für verpflichtet, die Anhänger jeder anderen wenn schon nicht zu bekehren, so doch wenigstens als konkurrierenden Machtfaktor auszuschalten.

Wir müssen daher einen politischen Machtkampf aufnehmen — was daher heißt: solange es noch nicht eine realistische Chance für eine Moslem-Partei gibt, muß gehandelt werden! Also: jetzt. Spätestens. Politischer Machtkampf heißt daher: Parteien wählen, die gegen den Zuzug von Moslems auftreten. In den Parteiapparaten die Zuträger der Moslems als Funktionäre abdrängen. Medialer Klimawandel durch verstärkte Berichterstattung über moslemische Infiltrations- und Beherrschungspraktiken.

Nur: wie macht man das? Wie kommt man durch die politisch korrekte Gummiwand, die Medien und Politk in trauter Zweisamkeit gegen die Beeinflussung durch die misera plebs abschottet? Ein wesentliches Medium dazu ist das Internet. Wie so oft in unserer Zeit sind es nicht die Großen, die die Kleinen fressen, sondern die Schnellen, die selbiges mit den Trägen machen. Und ein grass-root movement von tausenden Blogs und Foren ist schneller und flexibler als jede Online-Redaktion eines »klassischen« Mediums. Die Freiheitsliebenden müssen sich vernetzen und werden gegenüber — den technisch und bildungsmäßig meist eher unbedarften — »Kulturbereicherern« klar im Vorteil sein!

Und schließlich muß eine Waffe zum Einsatz kommen, die man sich (spätestens seit den Mohammed-Karikaturen) fast nicht einzusetzen traut: Humor! Lachen tötet — gelegentlich den Lachenden (Moslems bewiesen das ja schon zur Genüge!), aber doch viel öfter den Verlachten! Überschwemmen wir daher die Öffentlichkeit mit süffisanten Arikeln, in denen wir die Unbedarftheit und Widersprüchlichkeit der Lehre dieses »Propheten« entlarven.

Hier werden uns die Vertreter christlicher Religionen freilich in den Arm zu fallen versuchen — nicht grundlos fürchten sie, daß mit dem Lachen über Mohammed & Co. auch die komischen Seiten manch christlicher Glaubenslehre der Lächerlichkeit preisgegeben würde. Und in der Tat: sie fürchten es zu Recht, denn auch im Christentum gibt es genug (wenn auch weniger zentral für unsere Gesellschaft) dogmatische Schmunzelecken! Doch gäbe es eine Alternative? Wäre das Verschließen der Augen vor unseren eigenen Schwächen ein Zeichen von Stärke? Könnten wir denn so irgendjemand von der Richtigkeit und Überlegenheit unseres Weltbildes überzeugen?

Vor die Wahl gestellt, mich demnächst vor der Popanzfigur dieses selbsternannten »Propheten« aus der arabischen Wüste in den Staub werfen, seine fanatische Intoleranz, seine Vielweiberei unter Mißbrauch Minderjähriger und unter Ausnützung von Abhängigkeitsverhältnissen als religiöses Vorbild anerkennen zu müssen, oder jetzt z.B. die Jungfrauengeburt Christi (und was derlei Sonderbarkeiten des Christentums mehr sind) mit leisem Lächeln zu quittieren, entscheide ich mich für letzteres. Oder denkt jemand ernstlich, der unhinterfragte Glaube an die Jungfräulichkeit Mariens würde ihn vor dem Joch des Islam bewahren? Dann hätte er freilich nichts anderes verdient als ebendieses Joch — nur sehe ich nicht ein, warum ich es ebenso verdiene ...

Donnerstag, 12. Februar 2009

Deutschland hat eine Staatsreligion

Unter diesem Titel wurde auf »Commentarium Catholicum« eine präzise Analyse des derzeitigen medialen Wahnsinns veröffentlicht.

Treffender kann man's kaum ausdrücken!

Montag, 9. Februar 2009

Von Galileo lernen

Ein ganz hervorragendes Posting fand ich im ef-Magazin zu einem Artikel von Alexander Kissler »Papst-Debatte - Die Kanzlerin und ihr Patient«, in dem geradezu perfekt die Niedertracht ilustriert wird, mit der zur Zeit seitens unserer Politiker und Systemmedien Meinungsterror betrieben wird. Ein »Michael_V« schreibt dort höchst treffend:

Vergleichen wir doch mal provokanter Weise die Haltung der Katholischen Kirche im 17.Jhd. gegenüber Galilei mit der Haltung unserer "aufgeklärten" Republik gegenüber den heutigen "Leugnern", wobei es nicht um den jeweiligen Wahrheitsgehalt des jeweiligen Dissidenten geht, sondern nur um den aufgeklärteren Umgang mit einer jeweils sehr störenden Mindermeinung: Anders als üblicherweise behauptet wurde Galilei nach Veröffentlichung seiner unbewiesenen, jedoch mathematisch "schönen" Theorie, dass sich die Erde um die Sonne bewege, keineswegs von Kirche und Papst angegriffen, ganz im Gegenteil!

Galilei wurde sogar vom Papst für seine Theorie in ganz außerordentlicher Weisegelobt, wofür die Protestanten gegen den Papst massiv polemisierten. Kirche und Papst hatten jedoch nichts gegen diese neue, wissenschaftlich formulierte Theorie, solange diese nur als eine solche bzw. lediglich als "Meinung" formuliert wurde, solange diese nicht bewiesen war. Galileo wurde erst DANN von der Kirche angegriffen, als dieser selbst seine bis dahin immer noch unbewiesene Theorie zur allein gültigen Wahrheit erklärte (sic!) und verkündete, die Bibel müsse daher anders gedeutet werden! Also erst, als Galilei selber den wissenschaftlichen Bereich verließ wurde dieser durch die Kirche behindert, solange er in diesem blieb bzw. nur von seiner Meinung oder einer Theorie sprach, wurde er von der Kirche, welche in der damaligen Zeit einen erheblichen Beitrag zum Fundament unserer heutigen Wissenschaft leistete, sogar unterstützt - selbst unter dem Umstand, dass seine Theorie gegenüber den aktuellen Interpretationen der Kirche alles andere als gelegen kam. Galileis Versuche, am Ende Ebbe und Flut als Beweise seiner Theorie zu benutzen, konnten von damaligen Wissenschaftlern bereits schnell als Unfug identifiziert werden, womit diese auch Recht hatten.

Und heute? Reicht es, dass ein heutiger "Leugner" sein "Leugnen" als Theorie kenntlich macht oder als seine reine Privatmeinung? Der Leugner ist heute zum absoluten Schweigen verurteilt, seine Stellung ist also viel benachteiligter als die von Galilei im 17. Jhd. gegenüber der damaligen Katholischen Kirche. Diese setzte sich wissenschaftlich mit der ungeliebten Mindermeinung auseinander, solange der Andersdenkende sich an den Komment hielt.

Dass dies nach heutigen liberalen Maßstäben immer noch alles andere als ideal ist, ist selbstverständlich, aber wo war man zu jener Zeit auch nur ähnlich weit fortgeschritten?

Hinzu kommt, dass heutzutage dem "Leugner" - und der Begriff legt dies ja auch schon nahe - nicht einmal zugestanden wird, dass dieser selbst an seine Äußerung glaubt, sondern es wird perfider Weise einfach als Fiktion vorausgesetzt, dass er ganz bewusst die Unwahrheit sagt, um ein bestimmtes Regime hinterlistiger Weise zu verharmlosen. Nun ist es jedoch so, dass es bezogen auf jedes größere historische Ereignis erfahrungsgemäß immer eine kleine Minderheit gibt, welche dieses anzweifelt. Beispielsweise die Mondlandung von 69, den Tod von Elvis oder sogar die Existenz von Karl dem Großen. Diese Leute werden zwar belächelt, jedoch wird ihnen selbstverständlich zugestanden, von ihrer verqueren Meinung zumindest selbst überzeugt zu sein. Wenn es also zu praktisch jedem größeren Ereignis in der Geschichte überzeugte „Leugner“ gibt, wieso glaubt man allen Ernstes nicht an die Möglichkeit, dass es beim Holocaust ebenfalls faktenresistente - jedoch völlig unpolitische - Menschen gibt, die es tatsächlich einfach nicht glauben (können). Wie aufgeklärt ist also das Verhalten der heutigen Mächtigen gegenüber der Katholischen Kirche des 17.Jhd. gegenüber Galilei?

Dem ist eigentlich nicht hinzuzufügen, außer die resignative Bemerkung, daß diejenigen, die dieses Posting dringend lesen sollten, es mit Sicherheit nicht tun werden. Und sollten sie durch einen Zufall darauf gestoßen werden, käme es nicht durch die Scheuklappen ihrer inneren Zensur.

Sonntag, 8. Februar 2009

Wie man einen Skandal macht

Unter dem Titel »Was vom Skandale übrigbleibt« behandelt der Blog »Commentarium Catholicum« die in der gezielten Medienhysterie der vergangenen Wochen diskret und effektiv ausgeblendeten Fragen.

Und auf »Manfreds politischen Korrektheiten« findet unter dem Titel »Tu es Petrus« eine noch grundsätzlichere Auseinandersetzung mit den Hintergründen statt. Nicht, daß ich Manfreds Meinung vollinhaltlich teilen würde — aber die Argumente sind es mehr als wert, sorgfältig abgewogen zu werden ...

Äußerst lesenswerte Informationen, zu denen ich in den nächsten Tagen (wie überhaupt zu diesem Thema) noch ausführlicher Stellung nehmen werde!