Mittwoch, 18. April 2012

Einfach eine Frage der Intelligenz

... ist es, ob man Intelligenz als bloß gesellschaftliches »Konstrukt« interpretiert (vielleicht mit ein paar Wörtern à la »repressiv«, »patriarchal« und dergleichen mehr garniert), oder ob man sich damit intelligent auseinandersetzt. Dieter E. Zimmer, in den siebziger Jahren Feuilletonchef bei der Hamburger »Zeit«, hat letzteres gewagt. In Zeiten flagranter Unintelligenz, doch umso größerem Moralinsäure-ph-Wert unserer Systemmedien kein geringes Wagnis. Aber ein durchaus lohnendes für den Leser. Ab einem bestimmten Level der Intelligenz, zugegeben ...

Kommentare:

Nescio hat gesagt…

Es gibt zumindest 2 Arten von Intelligenz, welche mit den üblichen Tests nicht gemessen werden, welche aber für die Zukunft der Menschheit von eher noch größerer Bedeutung sind:

1. Soziale Intelligenz: Wie kriege ich einen anderen dazu, genau das zu tun, was ICH will ... und mir alles zu geben, was ICH will, möglichst ohne Gegenleistung?

2. Biologische Intelligenz: Wie zeuge ich möglichst viele Nachkommen und verewige dadurch mein Erbgut in der weiteren Menschheitsentwicklung?

Sowohl was soziale, als auch was biologische Intelligenz betrifft, sind uns die Südländer und farbigen Völker HAUSHOCH überlegen.

Anonym hat gesagt…

Übrigens, die vielzitierte "emotionale Intelligenz" ("EQ" und all das Geblubber drumherum)ist eine Ausgeburt des Feminismus, enstanden aus dem giftiggalligen Neid auf die mit breiterer Gauss-Glockenkurve behafteten Männer, denen somit eine höhere Quote an Hochintelligenten beschieden ist. (Und ebenso höhere Quote an Debilen). Um ihren infantil trotzigen Narzissmus gegen die schwer wegzulügenden Statistiken durchzusetzen, erfanden die FeministInnen halt den "EQ", um ätsch, ätsch, den Untermenschen v. Männern dann doch in dieser ach so tollen, unnachahmliche, lichtgestaltigen Eigenschaft haushoch überlegen zu sein

Obo

Anonym hat gesagt…

Werter Obo!

Nein, die EQ ist KEINE Erfindung!
Wie Nescio weiter oben ausführt gibt es sie - er nennt sie "soziale Intelligenz". Dazu gehören Verschlagenheit, Schauspielkunst, Persönlichkeitsspaltung, Lügen. Gekonntes Lügen z.B. ist eine hochkomplexe Intelligenzleistung.

Blauäugige (also gutgläubige) Menschen können (oder wollen) sich dieses einfach nicht vorstellen. Sie sind auf diesem Gebiet einfach dumm - und bemäntelen dieses Defizit mit einer angeblich edleren Moral ...

Kreuzweis

Nescio hat gesagt…

Ich war ja jahrelang mit einer Griechin zusammen. Die junge Frau war völlig ungebildet und auch nicht lernfähig. Sie hatte keinen Führerschein. Hätte aber einen gebraucht. Also habe ich mit ihr viele Abende anhand einer Lern-CD gelernt: Vorrangregeln, Verkehrszeichen. Nichts, absolut nichts konnte sie sich länger als 5 Minuten merken.

Bei einem üblichen IQ-Test wäre sie wahrscheinlich als "debil" oder "geistig behindert" eingestuft worden.

ABER: Wenn es darum ging, blitzartig zu erkennen, was ein anderer Mensch denkt und fühlt, war sie ein Genie. Und fand dann immer genau die "richtigen" Worte ... eben genau das, was, derjenige gerade hören wollte. Damit bekam sie eigentlich immer alles was sie wollte.

Total faszinierend.
Nur den Führerschein bekam sie nicht, denn die theoretische Prüfung mußte man am Computer ablegen, und der ließ sich nicht bezirzen.

Mit der Zeit habe ich allerdings ihre Lügen immer mehr und mehr erkannt und durchschaut ...

Anonym hat gesagt…

Aha, dann haben die durchtriebenen, verschlagenen, gerissenen, perfiden, hinterhältigen, skrupellosen, infamen, "Südländer" gewissermassen ein Recht uns einfaltspinseligen Dumpfbacken zu verdrängen, haben sie doch das bekannte "Darwinsche Argument" auf ihrer Seite. Sie sind uns dann sogar doppelt überlgen, sowohl in ihrem "Lebenskünstlertum", als auch aufgrund der Tatsache 0 Skrupel dabei zu haben, die "tumben indigenen Kartoffeln" einfach auszurotten.
Vielleicht ist das der Gang der Dinge. - Sobald ein Menschenschlag zu gutartig wird, d. h. seine bösartigen, gemeinen und rücksichtlosen Impulse und seinen aggressiven Impetus verliert oder aufgibt, ist er zum Untergang verurteilt, weil überall um ihn rum schon Ethnien lauern, die solche atavistischen, (aber vitalen) Impulse und Fähigkeiten noch massiv aufweisen und nur darauf warten sich breit zu nmachen, wo Schwächlichkeit, Dekadenz, Feigheit und Kriechertum einreisst.

Obo

Anonym hat gesagt…

Willkommen in der Realität, werter Obo!
Wobei ich bei "Darwinsches Argument" etwas vorbehalten möchte, denn ich sehe es als FAKTUM - der Krieg ist eben der Vater aller Dinge ...
Und Krieg (Kampf) ist nicht allein als eine heiße Sache zu sehen, er kann auch kalt und subtil stattfinden.
Man kann eine Realität verdrängen, doch niemals die Folgen dieser Verdrängung.
Mit Menschen, die diese Bodenhaftung noch nicht erreicht haben, lohnt selten eine Diskussion. Sie lassen sich nicht nehmen, daß jeder im Prinzip edel und gut wäre, wenn die Gesellschaft ihn nur ließe. Doch diese Gutmenschen gibt es NUR, weil genug Geld da ist, sie durchzufüttern. Geld, welches intelligente Erfinder, Techniker und Malocher erwirtschaftet haben. Zuviel Fleiß gepaart mit zuviel Gutmütigkeit ist jedoch für solche Völker tödlich.
Es wird Zeit, der intelligenten Faulheit das Lob zu singen!

Kreuzweis

Anonym hat gesagt…

Danke, aber in der "riällitti" bin ich eigentlich schon länger, als ich es wahrhaben will. Meine "aha-erlebnis-hafte" Diktion war nur eine Vorsichtsmassnahme, um eventuellen "oberlehrkörperlichen", "rotstifitgen" Zurechtweisungsrepliken vorzubeugen, die es manchmal nicht lassen können, einen zu einer "fürnehmeren Ausdrucksweise" zu ermahnen.- Einem, dem's wie Schuppen aus den Haaren fällt, wird bisweilen eine "unsachliche" Ausdrucksweise zugestanden. - Denn,habe gerade kürzlich in einem Forum so eine Debatte verfolgt. Da wurden auch die "wilde Rumgestikuliererei", oder "kraftausdrückliche" Diktion als "wenig hilfreich" tituliert.

Obo

Anonym hat gesagt…

Ein weiterer Beweis, dass die "Libertär-Konservativen" nichts weiteres als Akteure der Neuen Rechte sind, rassistisch und antiemanzipatorisch.
Und übrigens ist Intelligenz nichts anderes als das Maß für die Problemlösungskompetenz, die bis zu einem gewissen Grad trainierbar ist, so lange man nach den gängigen neurologischen Erkenntnissen ein gesundes, funktionstüchtiges Zentralnervensystem hat. Also auch eine Frage der Forderung und Förderung, die wiederum milieuspezifisch different ausfallen.

Le Penseur hat gesagt…

@Anonym:

(BTW - wie wär's mit einem Nickname?)

Neue Rechte, rasssistisch, antiemanzipatorisch — sagen S', hängt Ihnen diese Walze nicht schon zum Hals raus?

... nichts anderes als das Maß für die Problemlösungskompetenz, die bis zu einem gewissen Grad trainierbar ist ...

Ganz richtig, ausgezeichnet erkannt! Bis zu einem gewissen Grad trainierbar, aber eben überwiegend (seriöse Forschungen sagen sogar: weitaus überwiegend) nicht trainierbar, sondern angeboren. Und daher eben unterschiedlich verteilt (mit der Tendenz, sich unter natürlichen Gegebenheiten selektiv, d.h. mit einem Selektionsvorteil für höhere Intelligenz, durchzusetzen). Und zwar auch großflächig durchaus unterschiedlich (z.B. haben Afrikaner, die dafür gut im Marathonlauf sind, eben häufig unterdurchschnittliche IQs. Wenn nun die statistisch signifikante Häufung von Marathontalenten kein Zufall ist, dann wird das auch von den IQs zutreffen, warum auch nicht?).

Es ist keine erfolgversprechende Strategie, diesen Vorgang durch seine Ableugnung unterlaufen zu wollen — man produziert damit bloß mehr von den weniger Intelligenten, und ich bezweifle, daß dies angesichts einer zunehmend komplexer werdenen Welt wirklich so wünschenswert ist.

Intelligenter wäre es, den weniger Intelligenten Einsatzmöglichkeiten zu bieten, in denen sie (mehr oder weniger) sinnvoll ihre beschränkteren Talente entfalten können. Einfach so zu tun, als wäre aus Otto Normalverbraucher (oder auch Ottoman Normalverbrauchoglu) ein Einstein zu zaubern, »wenn man nur genug fördert«, wird's jedenfalls nicht bringen, wage ich zu prophezeien.