
Mittwoch, 23. April 2025
Meine Meinung zur Situation in Rumänien zwei Wochen vor der illegalen Präsidentenwahl (Teil 2)
Wie soll man sich nun bei dem kommenden Wahltermin als Wähler verhalten:
Erst einmal geht es um die prinzipielle Frage, ob man zur Wahlurne geht. Die Wahl zu boykottieren, würde nichts bringen, denn auch wenn nur eine Minderheit der Bevölkerung daran teilnimmt, würde die Wahl als rechtens erklärt werden. Es gibt kein Limit bei der Wahlbeteiligung. Also würde man bei einer Wahlverweigerung nur den Kandidaten der Regierungspartei helfen.
Diese Zuordnung der Kandidaten zu den entsprechenden Parteien ist mittlerweile sehr undurchsichtig, denn zwei Kandidaten bezeichnen sich als unabhängig, nämlich Nicusor Dan und Victor Ponta. Antonescu soll angeblich von den drei Regierungsparteien unterstützt werden, und Lasconi hat die USR hinter sich. In meinen Augen können diese Kandidaten erzählen, was sie wollen, die Regierungskoalition der Konservativen (PNL) der Sozialdemokraten (PSD) und der USR (Union Salvare Romania) stehen in unterschiedlicher Form hinter diesen Kandidaten.
Mittlerweile geht die Diskussion zwischen Lasconi und Dan in die Richtung, dass Lasconi auf die Kandidatur verzichtet, um Dan alle Stimmen der USR zu überlassen. Klar ist Dan aufgrund seiner Vergangenheit mit der USR blutsverwandt. Alle genannten Kandidaten aber sind Unterstützer der NATO und dadurch des Krieges in der Ukraine, und alle sind bedingungslose Knechte der EU.
Stellt sich die Frage, welche Alternative es noch gibt. Der einzige Kandidat, dem man reelle Chancen einräumt, und der sogar derzeit bei den Umfragen um mehr als 10 Prozentpunkte vorne liegt, ist der Kandidat der Opposition (AUR) Simion. Seine Aussagen hinsichtlich NATO sowie EU sind raffinierterweise sehr diskret, denn ansonsten läuft er Gefahr, dass er in dem Fall, dass er in die Stichwahl kommt, die Wahl erneut annulliert wird.
Da Rumänien als eine semipräsidentielle Republik in der Staatsform besteht, hat der Staatspräsident mehr Einflussmöglichkeiten auf die Politik als in Österreich oder Deutschland. Das sollte man wissen, bevor man zur Wahl geht. Deshalb muss man sich entscheiden, ob man einen Präsidenten haben will, der nach der Pfeife der Dreier-Koalition der aktuellen Regierung tanzt, oder jemand, der diese Kumpanei aufbrechen will.
Im Klartext:
Wenn man will, dass es so weitergeht wie bisher, dann wählt man entweder Dan, Lasconi, Antonescu oder Ponta, wenn man einen Umschwung will, dann bleibt als reale Chance nur Simion als Vertreter der Opposition übrig. Die Entscheidung wird schwierig, und ich kann niemanden raten, das eine oder andere zu wählen. Aber ich denke, dass man sich am besten an den Fakten orientiert.
Dabei erinnere ich mich an die Hochwasserkatastrophe im September des vergangenen Jahres im Osten von Rumänien, im Kreis Galati. Ich habe von den Regierungsparteien niemanden bemerkt, der sich dort im Schlamm bei den betroffenen Familien hat sehen lassen, auch niemanden der aktuellen Kandidaten für das Präsidentenamt. Der Oppositionsführer Simion war als Einziger vor Ort, in Gummistiefeln, und hat in einem besonders stark betroffenen Dorf (Pechea) versprochen, acht Häuser zu errichten, damit wenigstens etwas getan wird. Am 24. Dezember 2024 konnten die Familien in diese acht Häuser einziehen.
Dadurch wird die Antwort auf die Frage erleichtert, wem man zutrauen kann, dass er die Zusagen vor der Wahl auch nach der Wahl einhält. Sofern die Wahl überhaupt nach demokratischen Spielregeln abläuft. Genau das hat man ja mit den Entscheidungen Anfang Dezember des vergangenen Jahres erfolgreich verhindert. Niemand kann ausschließen, dass dasselbe Spiel nicht von Neuem gemacht wird, wenn man feststellt, dass bei der Stichwahl der Oppositionsführer der aussichtsreichste Kandidat für das Präsidentenamt sein wird.
Außerdem bleibt noch die Option, dass die NATO überraschend vor dem 4. Mai zusammen mit rumänischen Truppen in die Ukraine einmarschiert, und dann würde laut Verfassung die Präsidentenwahl ausgesetzt, und der derzeitige Interimspräsident der Regierungskoalition würde weiter im Amt verbleiben. Rumänien ist und bleibt das Land der unbegrenzten Möglichkeiten — aber seit dem Dezember kann niemand mehr von einer Demokratie sprechen.
¡Viva México!

Kurz war der Urlaub! Und leider nicht in Mexiko, wo ich unsere Monatsanfangsfigur gerne auch in persona getroffen hätte, sondern in Österreich mit zwischendurch etwas "durchwachsenem" Wetter – da wäre manch eine Strandplanscherei mit kessen Bikini-Maiden und natürlich – die Kultur darf nicht zu kurz kommen! – Kathedralen- und Museumsbesuchen wohl netter gewesen ... but: such is life!
Dienstag, 22. April 2025
Meine Meinung zur Situation in Rumänien zwei Wochen vor der illegalen Präsidentenwahl (Teil 1)
Man sollte erst einmal klar hinterfragen, warum die erste legitime Wahl durch Verfassungsbruch annulliert wurde. Dafür gibt es zwei Gründe:
1) Die aktuelle Regierungskoalition
Die sich bedeckt haltenden Personen des Deep State, die vor allem die Politiker der europäischen Regierungen dirigieren, wollen diese Politiker in Amt und Funktion halten, um ihre Ziele weiter durchzusetzen. Die Politiker selbst haben auch ein großes Interesse daran, zumal die Macht eine Droge ist, der man nicht widerstehen kann und von der man noch abhängiger wird als vom Heroin.
Außerdem hat man dazu erhebliche Angst , dass man in dem Moment, wenn eine Opposition an der Regierung ist, sich dafür verantworten müsste, was man vorher alles gedreht hat. Zumal auch dann die obersten Richter nicht mehr zum Vorteil der ehemaligen Koalitionsparteien entscheiden werden.
2) Die Situation im Krieg mit der Ukraine.
Es beginnt, andere Formen anzunehmen. Einerseits die Hartnäckigkeit des US-Präsidenten Trump, mit den Russen einen Frieden in der Ukraine zu erreichen. Andererseits die unverständliche Haltung von Zelensky, die man nur mit dem Einfluss gewisser europäischer Staaten erklären kann.
Man spricht von der "Koalition der Willigen". Aber sehen wir uns doch diese Koalition genauer an. Mehrere Staaten sind bereit, da noch Gelder locker zu machen oder auch Waffen zu liefern. Aber nur einige wenige würden auch Kampftruppen zur Unterstützung der Ukraine dorthin schicken.
Polen hat bereits abgesagt, von der Tschechei hört man kaum etwas. Die Slowakei unter ihrem Premier Fico wird keine Kampftruppen schicken. Ungarn genauso wenig, und auch Bulgarien hält sich bedeckt. Kaum vorstellbar, dass sich irgendein Staat aus dem ehemaligen Jugoslawien dabei beteiligt. Auch Italien hat abgesagt.
Wer bleibt dann übrig: Frankreich, Großbritannien, Deutschland und Rumänien. Frankreich und Großbritannien sind einsatzbereit, auch die Truppen von Frankreich befinden sich bereits in großer Zahl in Kogalniceanu, dem großen NATO-Stützpunkt am Schwarzen Meer. Von den Briten habe ich nichts bemerkt, - sie könnten aber auch schon dort sein.
Es gibt ein Tiktok eines französischen Offiziers, der davon ausgeht, dass es im Mai eine gemeinsame Attacke der NATO-Truppen in der Ukraine gegen Russland geben wird. Das könnte aber auch ein fake sein, wer weiß das schon. Fest steht aber, dass man in mehreren links, auch von französischer Seite, die Absicht herauslesen kann, dass man etwas unternehmen will.
Macron will die französischen Atomwaffen zum Schutz der EU einsetzen, was ich als Wahnsinn bezeichne, weil diese Provokation mit Sicherheit von den Russen beantwortet wird. Die Leidtragenden sind die Menschen in Europa, die Zivilbevölkerung, denn die atomaren Strahlen kennen weder Grenzen noch Unterschiede bei der Bevölkerung.
Deutschland ist noch nicht aktionsfähig, weil es noch der Wahl durch das Parlament zum Bundeskanzler bedarf, betreffend Friedrich Merz. Dieser Bundeskanzler in spe verliert aber zunehmend an Zustimmung in der Bevölkerung mit seinen Kriegsplänen, und man weiß nicht, wie sich das weiter entwickelt. Wenn es eine geheime Abstimmung im Parlament geben sollte, dann besteht die Gefahr, dass er gar nicht die Mehrheit zur Wahl des Bundeskanzlers bekommt.
Deshalb steht der Einsatz der in Rumänien stationierten NATO-Streitkräfte derzeit auf wackligen Füßen. Wenn die Rechnung der derzeitigen Regierungskoalition aufgeht, dann wird ein dem Regierungsbündnis loyaler Kandidat als Präsident gewählt, und dann wird unmittelbar danach die Einberufung der entsprechenden Altersgruppe zum Militärdienst erfolgen.
Klar behauptet jeder vor der Wahl, dass das nicht kommen wird. Aber man muss auf die Formulierung achten. Ich habe z.B. beim Kandidaten Antonescu folgendes gelesen: Es sei von ihm nicht geplant, dass Rumänien Soldaten in die Ukraine schickt. Ich erinnere mich an den Ausspruch von Walter Ulbricht in der DDR am 15. Juni 1961: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.” Aber am 13. August desselben Jahres begann man mit dem Bau der Mauer. Stellt sich die Frage, welchem Politiker in Rumänien man überhaupt bei Aussagen vor der Wahl trauen kann. Denjenigen, die vom aktuellen Regierungsbündnis gestellt werden, wohl kaum.
Montag, 21. April 2025
Kirche im Wandel?
🇻🇦Catholics worldwide are now demanding Bishop Athanasius Schneider replaces Pope Francis
— Inevitable West (@Inevitablewest) April 21, 2025
"They are not refugees! This is an invasion of mass islamisation of Europe!" pic.twitter.com/GYRHVNpyWX
Soeben von einem Tagesausflug zurückgekehrt
Was für Figuren!
Sonntag, 20. April 2025
Heute vor 120 Jahren
Mein persönlicher Gruß zum Osterfest 2025 an die Leser im LePenseur-Blog
Kunst ist aber mehr. Es gibt dazu die darstellende Kunst, aber auch die Kunst der Literatur, sei es in Romanen oder auch in der Lyrik. In einer Zeit, in der die deutsche Sprache in den Morast gestampft wird, wo viele jüngere Leute keine zusammenhängenden Sätze mehr formulieren können, wo sich die Konversation innerhalb der Familie auf wenige Worte beschränkt („Hey Alter, was liegt an?“) versuche ich, auf den Spuren der Schönheit der deutschen Sprache zu wandeln.
Natürlich kenne ich die Vorzeigegrößen der Literatur, egal ob Goethe, Schiller, usw. Aber mich faszinieren oftmals die eher unbekannten Dichter, die es schon in der Zeit gegeben hat, in der ich geboren wurde, und deren Werke heute nicht mehr gedruckt werden. Dass derartiges dadurch in Vergessenheit gerät, ist zwar der Zahn der Zeit, aber wie ich meine, ein kultureller Verlust.
Ihr Werdegang sowie die berufliche Tätigkeit war steinig, aber sie hatte eine Kämpfernatur. Alleine der Satz in der Beschreibung im link: „Wegen ihrer Liebe und ihres Bekenntnisses zum deutschen Volkstum wurde die Lehrerin nach 1945 vom Dienst suspendiert…“ beschreibt ja die Problematik.
Ihre Sichtweise war von ihrer geografischen Lebenserfahrung geprägt. Die Mutter stammte aus der Uckermark im Nordosten Brandenburgs, sie selbst wurde in Mähren geboren, und die Familie siedelte später nach Oberösterreich um. Sollte sich jemand daran stören, dass hier die Rede von einer deutschen vaterländischen Dichterin die Rede ist, dann kann ich nur empfehlen, sich auf die Suche nach der Wiege des Deutschtums zu begeben.
Diese Wiege liegt nach meiner Sichtweise geografisch in der Nibelungensage, und die spielte sich vom Eisacktal bis zum Odenwald ab, als es noch keine Grenze bei Suben und am Brenner gegeben hat. Insofern ist es verständlich, wenn sie in ihren Gedichten von den Bergen und vom Meer spricht, beides kannte sie aus ihrem Leben.
Bei dem von mir ausgesuchten Gedicht fasziniert mich zweierlei:
Zum einen die Schönheit und Weitläufigkeit der deutschen Sprache. Ich erinnere mich dabei an den holländischen Showmaster Lou van Burg, der sogar mit Stolz einmal behauptete, dass er seine Shows in der ARD („Sing mit mir, spiel mit mir“) mit seinem deutschen Wortschatz von nicht mehr als 300 Wörtern spielend bewältigt. Vermutlich werden sich die jüngeren Generationen nun auch an diesem Sprachlimit orientieren. Ich habe da aber andere Ansprüche.
Zum anderen die Weitsichtigkeit des Inhalts. Das Gedicht wurde Anfang der 1960er Jahre veröffentlicht. Es könnte aber genauso gut in den letzten Jahren geschrieben worden sein, es ist mehr als aktuell. Aber diese prophetischen Elemente in der Dichtkunst gibt es auch in anderen Ländern. Da ich mittlerweile die rumänische Sprache beherrsche, bin ich genauso von einem rumänischen Dichter namens Paunescu beeindruckt, der bereits in den 90er Jahren schon auf dem Sterbebett sein Gedicht „Der letzte Ball“ verfasst hat, worin er relativ genau das beschrieb, was Rumänien in den letzten 20 Jahren durchlebt hat.
WIR STEHEN AN DER SCHWELLE
nicht wissend, was sie uns bringt. Nur, dass Vergangenheit,
was gestern noch Ziel und Glaube und lockende Zukunft war.
Vorbei, ein verwehter Traum aus entschwundenem Jahr.
Wir stehn an der Schwelle und lauschen dem fremden Klang dieser Zeit.
Ist’s Anfang, ist’s Untergang?
Und tief in der Seele ein heimlicher Zweifel sich regt,
ob immer noch gilt und besteht, was bisher die Menschen bewegt.
Und es ist, als ob eine heimliche Stimme erklingt,
die leise den Lärm und die Unrast und Hast unserer Tage durchdringt:
Wenn auch der menschliche Geist nach dem Weltenraum greift,
wenn er, vom Himmel gesegnet in traumhafte Fernen streift,
wenn er, unfassbar begnadet in jene Fernen denkt,
die ein Gott einst in gnädiger Stunde den Menschen geschenkt.
Wenn auch der Wille ins Unermessliche ragt –
Umsonst dies alles, wenn unser Herz versagt.
Wenn das Herz, das die Sehnsucht nach Licht erst gebiert,
seine göttlichste Kraft, die Kraft zu lieben, verliert.
Wenn es nicht mehr gütig umschließt, was der Tag und das Jahr uns schenkt,
wenn es nicht mehr voll Andacht sich selbst in alle Dinge versenkt.
Wenn die uralte Kraft dieses Herzens erstirbt,
weil ein Herz ohne Liebe und Ehrfurcht am Leben verdirbt.
Wie der Baum, dessen stolze Krone zum Himmel strebt,
von den heimlichen Kräften der Erde wächst und lebt,
lebt das Herz von der Kraft, die einst schon die Mutter gelenkt,
die das Land ihm aus Acker und Bergen und Meer einst geschenkt.
Und wer dieses Land vergisst, das ihn einstmals gebar,
ist wurzellos und jeglicher Liebe bar.
So, als ob er der eigenen Mutter ins Antlitz schlägt,
als ob er sich schämt, dass er ihren heiligen Namen trägt,
als ob er sie schnöde verhöhnt und offen verlacht,
und ihre Güte und Größe zum Spotte des Pöbels macht.
Ganz gleich, welche Farbe ein Menschenangesicht trägt,
in jedem Herzen die Liebe zu Mutter und Heimat schlägt.
Ganz gleich, ob arm oder reich, ob Herr oder Knecht,
auf Mutter und Heimat hat jeder ein heiliges Recht.
Wir wissen es. Allen Brüdern der Erde sind wir verwandt
Und allen reichen wir brüderlich voll Vertrauen die Hand,
gemeinsam den Weg in die Weite der kommenden Zeiten zu gehn,
gemeinsam, als Kinder des gleichen Sterns, die Welt zu bestehn.
Doch unsere Herzen, die Quellen unserer Kraft,
ruhn in deutscher Erde. Was unser Streben erschafft,
was die Seele ersehnt, was der Wille begehrt,
es wird von den heiligen Kräften der alten Heimat genährt.
Nur dem sind unüberwindbare Grenzen gesetzt,
der die ewigen Wurzeln des Lebens achtlos verletzt,
der vergisst, woher er nach unerforschlichem Willen kam,
und wo seine Sehnsucht, sein Glaube, sein Weg einen Anfang nahm.
Wir stehn an der Schwelle einer unfassbaren Zeit,
nicht wissend, was sie uns bringt.
Doch sind wir bereit, in jede Ferne und jede Zukunft zu gehn.
Wir bitten nur: Herrgott, lass das Herz die Probe bestehn.
Samstag, 19. April 2025
Hammer Time
Lab Leak: Die Wahre Herkunft von Covid-19
von Sandokan
DER URSPRUNG
Setzt sich die Vernunft langsam durch?
UK Supreme Court Rules that the Legal Definition of a Woman Is BiologicalPaul Craig Roberts
The UK Supreme Court has ruled that in British Law the terms “woman” and “sex” are biological terms and do not include men who identify as “transgender.” The Court ruled that people with “transgender recognition certificates,” whatever that is, are excludable from biological single-sex spaces.
There are interesting aspects of this case that deserve comment. The case was brought by Scottish women’s rights groups against the Scottish government’s imposition of men who declare themselves to be women on biological women’s spaces. What has become of the Scottish people that they put in office a deranged, crazed government that forces biological women to accept men into their private spaces simply because the deranged man declares himself to be a woman?
Der Schwur der Dreiunddreißig Orientalen
Die Dreiunddreißig Orientalen (span. Los Treinta y Tres Orientales) war eine Gruppe von Freiheitskämpfern unter Führung Juan Antonio Lavallejas, die 1825 einen bewaffneten Aufstand aus dem heutigen Argentinien verübte. Ziel war die Unabhängigkeit der östlichen Provinzen der Vereinigten Provinzen des Río de la Plata (das Gebiet des heutigen Uruguays und eines Teils des heutigen brasilianischen Bundesstaates Rio Grande do Sul), die zu diesem Zeitpunkt unter der Herrschaft Brasiliens standen.[...]Juan Spikerman zufolge brach eine erste Gruppe unter Manuel Oribe am 1. April 1825 von San Isidro aus auf und lagerte dann auf der Insel Brazo Largo im Rio Parana. Die zweite Gruppe unter Lavalleja wurde durch einen heftigen Sturm aufgehalten und fand sich so erst am 15. April auf der Insel ein. Am 18. April 1825 schifften sich die Männer von der Insel ein und navigierten in der Nacht vorsichtig durch die Inseln des Parana-Delta, um nicht von der brasilianischen Flotte entdeckt zu werden. Sie überquerten den Río Uruguay in zwei Booten und landete am Morgen des 19. April auf dem Agraciada-Ufer, auch bekannt als „Arenal Grande“, im Departamento Soriano. Sie entfaltete die Flagge aus drei waagerechten Streifen in Blau, Weiß und Rot, Farben, die traditionell seit der Zeit Artigas’ von Föderalisten verwendet wurden, nicht nur in der östlichen Provinz, sondern auch in anderen Gebieten der La-Plata-Region. Später, 1877, wurde das Ereignis von dem Maler Juan Manuel Blanes dargestellt.
Freitag, 18. April 2025
Karfreitag — wie sehen wir diesen Tag?
Hab das im rumänischen facebook heute geschrieben, um den Leuten mal wieder den Spiegel vorzuhalten. Stellt sich die Frage, ob das in anderen Ländern der sog. christlichen Hemisphäre anders ist. Denke aber nicht. Also passt es auch hier ... Die Übersetzung:
KARFREITAG IN RUMÄNIEN UND DIE GELEBTE TRADITION
Immer wieder bin ich davon beeindruckt, wie die Leute hier in Rumänien, wo doch jeder von sich behauptet, dass er dem christlichen Glauben zugehörig ist, den Karfreitag begehen.
Natürlich soll man an diesem Tag nicht arbeiten, das wäre unchristlich. Da versucht man, besser mit dem Auto und dem eingepackten Grill ins Grüne zu fahren, damit man den Feiertag im christlichen Sinne begeht.
Wenn man überhaupt an ein Gebet denkt, dann höchstens daran, dass man dafür betet, dass es an diesem Tag nicht regnet. Wenn man sich dann genügend satt gegessen und ausgeruht hat, dann geht man in ein Lokal, wo gute Musik ist, und wo man auch tanzen kann, neben dem, was die Gastronomie so hergibt.
Irgendwann in der Nacht geht man dann zufrieden nach Hause, weil man den Tag sinngemäß verbracht hat. Geht man zufällig an einer Kirche vorbei, dann macht man noch drei kurze Kreuzzeichen, weil man ja christlich ist.
Ich kann mich über diese Ansicht über den Karfreitag nur wundern, und besonders über die Verlogenheit, die dabei zu beobachten ist. Ich will von mir nicht behaupten, ob ich christlicher bin als andere, aber ich habe da eine völlig andere Meinung.
An dem Tag, an dem der Erlöser am Kreuz Blut und Wasser geschwitzt hat, da soll ich es mir zum Gedenken gut gehen lassen? Sehe ich keinen Zusammenhang. Im Gegenteil, ich arbeite wie an jedem anderen Tag auch.
Ich erinnere mich an meine Kinderzeit, als ich in den Osterferien auf dem Land war, bei den Bauern. Dort hat man auch am Karfreitag gearbeitet, ich weiß nicht mehr was, aber die Leute waren auf dem Feld. Vielleicht Kartoffel gesteckt, oder sonst was.
Um 15 Uhr, also in der Todesstunde Jesu Christi, da hat irgendeiner, meistens der Oberknecht, die Leute zusammengerufen, man hat die Mütze abgesetzt, der Mann hat ein Büchlein hevorgeholt und ein Gebet vorgelesen. Danach hat man die Mütze wieder aufgesetzt und hat weitergearbeitet.
Bei dieser Art des Gedenkens am Karfreitag kann ich einen Sinn erkennen. Alles andere ist doch nur eine gelebte Lüge. Wie auch so vieles andere in unserer Zeit.






