Montag, 26. März 2018

Halluzinationen eines Soziologen

von Bastiat



Manchmal ist es angebracht, zurückzublicken. Zurück auf das verhängnisvolle Jahr 2015, in dem die Masseninvasion von gewaltbereiten Moslems in unser Land seinen Anfang genommen hat. Es ist angebracht, die damalige Propagandawelle, die letztlich zum tausendfachen Gesetzesbruch geführt hat, mit der Realität abzugleichen.

Hier ist so ein Beispiel für einen, der sich propagandistisch besonders exponiert hat:

Da spricht ein Herr August Gächter davon, dass die Welle an illegalen Einwanderern angeblich ein Segen für Österreich sei. Es handle sich dabei um die „qualifizierteste Einwanderung, die es je gab“. Er versteigt sich sogar zu der folgenden, verbal geäußerten Halluzination: „Die vielen Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan und Pakistan, die derzeit nach Österreich kommen, sind überdurchschnittlich gebildet. Wir könnten ganze Universitäten mit ihnen füllen.“ Und es wäre quasi eine Schande, dass Österreich dieses überragende Potential nicht annähernd zu nützen weiß.

Nun, Herr Gächter ist ein Soziologe und auch sonst von mäßigem Verstand. Man weiß nicht, welche Substanzen er konsumiert hat, als er diese Aussagen getätigt hat; wahrscheinlich reicht aber auch einfach eine jahrzehntelange Gutmenschen-Karriere im staatsfinanzierten Bereich, um einen massiv gestörten Blick auf die Realität zu haben. Diese Realität sieht jedenfalls um genau 180 Grad anderes aus, als er es herbeihalluziniert hat. In diesem Artikel wird schonungslos die Realität bezüglich der afghanischen „Flüchtlinge“ gezeigt:

Diese Menschengeschenke sind durch die Bank ungebildet, ja haben oft gar keine Schulbildung genossen. Sie kommen, wie es in dem Artikel heißt, „direkt aus dem Mittelalter“. Mit anderen Worten, diese Goldstücke könnte man an einer Universität nicht einmal zum Häuslputzen gebrauchen, geschweige denn als Studenten. Nicht einmal Soziologie könnten sie studieren, mangels Deutschkenntnissen. Dass die afghanischen Invasoren zusätzlich auch noch gewalttätig sind und für die einheimische Bevölkerung eine massive Gefahr darstellen, kommt als Bonus noch obendrauf. Ach ja, und noch etwas: im Lügen sind sie ganz groß. Womit wir vielleicht eine Erklärung dafür haben, woher ein gewisser, geistig überforderter August seine Erkenntnisse von den „überragend qualifizierten Einwanderern“ hatte; vielleicht hat er einfach ihre Lügen geglaubt. Was jetzt auch nicht unbedingt für seine Intelligenz spricht.

Dieses eine Beispiel zeigt seht gut, was von Figuren wie Gächter zu halten ist. Es wird Zeit, selbige mit einem Fußtritt aus ihrem komfortablen, steuergeldfinanzierten Existenz zu entfernen. Würde eine Menge Geld sparen und den an Österreich angerichteten Schaden zumindestens begrenzen.

Urlaubslektüre ...

In »Zettels Raum« findet sich ein Artikel von Llarian:
Ein Silberrücken, ein Bettvorleger oder eine Schmierenkomödie?

­Das politische Berlin ist entsetzt: Horst Seehofer erklärt der Islam gehöre nicht zu Deutschland und das Volk applaudiert. Wie kann er nur? Seit Christian "Hallo, Herr Kaiser" Wulff ist bekanntlich der Islam als fester Teil des politischen Kanons gesetzt, endlose Islamkonferenzen, Staatsverträge und inzwischen auch islamischer Religionsunterricht können davon zeugen. Und Seehofer geht sogar noch ein paar Schritte weiter, er kündigt Abschiebungen an, will den Rechtsstaat wieder durchsetzen und am Ende dafür sorgen, dass der Rechtsbruch von 2015 ein Ende findet.
Lesenswert. Und ich fürchte, Llarian wird leider rechtbehalten ...



Frühling? Na ja ...





Goldstückchen

von Fragolin

Nachdem gestern sogar die n-tv-Nachrichten erstaunt über die Häufung von Messereien im Khalifat Almaniya berichtet haben – spätestens in der Karwoche lässt sich wohl das folkloristische Totalausrasten messerbewehrter muselmanischer Friedensreligionsmissionare im Angesicht widerlicher Dhimmi-Feste nicht mehr ganz verstecken; man erwarte erst die Meldungen, wenn die Imame der ditib in den Moscheen am Karfreitag die Botschaft ihrer Vorstellung von Liebe, Frieden und Toleranz den andächtig lauschenden Mohammedanern verkündet haben – hier noch ein kleines Schmankerl aus der verschlafen-kitschigen Schickimicki-Touristen-Gemeinde Bad Hofgastein im gemütlichen Salzkammergut.

In der örtlichen Volksschule geht seit drei Wochen ein zarter Bub traumatisierter Geflüchteter vor islamistischer Gewalt dem Unterrichte nach. Offiziellen Angaben zufolge ist der Schutzerflehende zehn Jahre alt, ob dazu auch Vollbart und Führerschein gehören ist leider nicht überliefert. Jedenfalls erklärt er den Mitschülerinnen, dass sie ihn entweder heiraten müssen oder er sie umbringen wird, zeigt Handyvideos von sich mit Waffen, terrorisiert die gesamte Schule und demonstriert damit das Totalversagen unserer verweicheierten Gesellschaft.

„Den Mädchen soll er gesagt haben, wenn sie ihn nicht heiraten, bringt er sie um.“

Wer das Märchen vom Zehnjährigen glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen.

„Anderen soll er angedroht haben, „dass sie heute noch Blut sehen werden“.“

Was hat die anderen daran gehindert, ihm mal ordentlich die Fresse zu polieren? Vermutlich seine körperliche Erscheinung, die bei jugendlichen „Geflüchteten“ ja seltsamerweise recht, äh, sagen wir mal: frühreif wirkt. Was natürlich keinen Generalverdacht und keine Eingriffe in deren höchstpersönliche Rechte rechtfertigt! Die haben sowas nämlich. Die einheimischen Drittklässler, auf die man ein solches Arschloch loslässt, können das vergessen. Wenn die jetzt eine Traumatisierung und daraus folgend eine negative Einstellung gegenüber solchen Arschlöchern entwickeln, sind sie eben intolerante Nazischweine.

„Untermauert hat der offenbar radikale Schüler seine Drohungen mit Videos auf YouTube. In diesen posierte er mit Horror-Clownmasken, Messer und Pistolen.“

Naja, widersprach anscheinend nicht den gestrengen Regeln der Tube. Merkelkritische, islamkritische und als politisch „rechts“ eingestufte Videos und Kanäle werden da jetzt gerade massenhaft eliminiert. Aber islamistische Hassvideos bewaffneter mitten in Europa lebender IS-Sprösslinge entsprechen der Netiquette und werden wohlwollend verbreitet. Würde mich mal interessieren, wie bei denen die Eigentümerstruktur aussieht und wie tief da fundamentalreligiös-imperialistische Diktaturen wie Saudi-Arabien, Qatar oder Türkei drinstecken.

„Ein Bekannter soll die Filme und das Material zur Verfügung gestellt haben.“

Wahrscheinlich sein Schulfreund aus der 3b. Oder doch der Imam des Vertrauens? Oder einfach die Ausrede, damit keiner zuhause nachschaut, was der Rest der schrecklich netten Familie so treibt?

„Der Bub hält sich das Messer an die Schläfe und zielt mit der Pistole auf seinen Kopf. Im Video wird aber deutlich, dass er so andere töten möchte.“

Also wenn er es auf diese Art praktisch versucht, bin ich geneigt, im Mut zuzusprechen. Ja, versuche alle anderen zu töten, all diese miesen Kafir-Schweine, indem du dir eine Kugel in den Schädel jagst! Tu es!!
Allerdings bezweifle ich, dass da wirklich ein lebenswichtiges Organ getroffen werden kann. Bringt also irgendwie nichts.

„Die Mitschüler haben auf jeden Fall Angst. Auch wenn mittlerweile geklärt wurde, dass der Bub nach den Osterferien zumindest für 14 Tage von der Schule suspendiert wird.“

Immer wieder „der Bub“. Geht‘s noch? Und dem ist das sowas von scheißegal, auf diese dreckige Kafirschule zu gehen; lernen kann er eh nur beim Imam, und der hat ihm schon klargemacht, dass nirgends sonst.

„Die Polizei wurde schon eingeschaltet. Diese stellte die Videos sicher und ließ sie von der Plattorm YouTube löschen.“

Na schön, dass sie zumindest schon eingeschaltet wurde und dafür gesorgt hat, dass sowas nicht weiter verbreitet wird. (Obwohl ich vermute, dass das alles schon wieder online ist, denn dass sich die Polizei um den „Bekannten“ kümmert kann ich nirgends lesen...)

„Die Familie des Buben hat durch die Bergland Wohnbaugenossenschaft eine Gemeindewohnung erhalten.“

Braucht man auch. In einer Sammelunterkunft lassen sich Gewaltvideos mit Waffen nur selten ohne ein gewisses Aufsehen produzieren. Gut dass unsere Toleranzgesellschaft da ein Einsehen hat und den zugewanderten Flüchtlingen vor Hass und Gewalt mit Willkommen und ausreichender Dhimmi-Steuer Unterstützung entgegenkommt und sich ihnen unterwirft erkenntlich zeigt.

„Die Eltern sprechen kein Deutsch, sie haben drei Kinder und halten offenbar nichts von Integration.“

Warum auch? Kriegen Kohle, Vollversorgung, Wohnung, alles leistungsfrei geschenkt, können tun und lassen was sie wollen ohne ungebührlich von Behörden belästigt zu werden – wie doof sollen die sein? Die fühlen sich wie ein Vampir, dem eine dralle Maid lustvoll stöhnend den nackten Hals darbietet, also warum sollen die sich zieren?

„Verhaltensauffällig soll im Moment nur der Zehnjährige sein.“

Sind die anderen beiden Kinder Mädchen?

„Jedes Mal wenn er zur Direktorin muss, rastet er vorher aus und rennt mit dem Kopf gegen die Wand.“

Wäre ja ein Ansatzpunkt den armen Kleinen sofort den Eltern zu entziehen und in eine Geschlossene zu bringen. Neben den hasserfüllten geisteskranken Messer- und Knarrenvideos. Aber warum den Ärger antun? Es gäbe eine nachhaltigere Lösung.

„Auf seinem Facebook-Profil wird deutlich, was der Bub von Deutschen und Österreichern hält.“

Auch hier gilt: kann so schlimm nicht sein. Solange seine Mitschüler nicht posten, was sie von ihm halten, denn dann wird das Fratzenbuch ungemütlich.

„Der Zehnjährige soll zuvor die Volksschule in Schüttdorf besucht haben. Auch dort gab es mit ihm massive Probleme. Daher wurde er auch versetzt.“

Hat sich ja bewährt.
Würde ich wieder tun. Noch einmal versetzen.
An die „Heiliger Muhammad, gepriesen sei Dein Name!“-Grundschule in Ost-Aleppo.
Und die ganze restliche Bagage, besonders den „Bekannten“, gleich mit.
Und zwar sofort, noch vor Ostern, per Expressdienst!

Ach ja, eines noch: Etwas Gutes hat das ja. So lernt unsere nächste Generation gleich die richtige Sichtweise auf unsere Goldstückchen. Die heute 15- bis 25-jährigen sind in einem Wattebausch groß geworden, der in political correctness und Toleranzgedusel getränkt war und brauchen, um den mentalen Weg in die Realität zurückzulegen, ein paar harte Realitätskollisionen, doch die Kleinen wie in Hofgastein haben die einmalige Chance, durch Frühsozialisation eine durch gesunde Distanz, gewissermaßen eine Rekersche Armlänge, geprägte Grundeinstellung zu Vertretern bestimmter Religionsgemeinschaften aufzubauen.
Also seien wir dem kleinen bereichernden Racker dankbar für seine lehrreiche Vorstellung, schenken ihm einen halal Lutscher und verfrachten ihn und seine ganze uns zutiefst hassende und verachtende Sippe dahin, wo sie herkommen und hingehören.

Eine Chance für Kickl, mal zu zeigen, wie ernst ihm seine Wahlkampfaussagen waren. Oder werden hier wieder die Behörden nicht aktiv? Wofür haben die Österreicher dann was anderes gewählt als Rot? Denn Nichtstun und solchen Widerlingen zuschauen hätten wir auch unter Kern haben können. Ihre Chance, Herr Innenminister!

Festsetzen und deportieren

von Fragolin

Die Bundesraute zeigt immer wieder, dass sie nachhaltig denkt. Immerhin ist auch ihre letzte Amtszeit eines Tages zu Ende, und das wahrscheinlich früher als gedacht, und da braucht man , Freunde. Deshalb spielt sie für die stimmenmächtigen Staaten der Schuldenunion nicht nur die spendierfreudige Shugarmommy, sondern erweist sich auch immer wieder als brave Erfüllungsgehilfin jedes Regimes, in diesem Falle als jene des sich immer mehr zum Westentaschen-Franco entwickelnden Spanischen Bonsai-Diktators Rajoy. Im Gegensatz zu Schweden und Dänemark, die Puidgemont unbehelligt durchqueren konnte, griff die Einsatztruppe des bayrischen Bettvorlegers der teutonischen Matrone sofort zu. Endlich eine Gelegenheit, die germanischen Traditionen – Festsetzen und Deportieren – wieder aufleben zu lassen. Das gibt für Mutti wieder Bravpunkte und Sternchen, die sie bei der nächsten Wahl zum EU-Ratspräsidenten ebenso einlösen kann wie die „freiwilligen“ Mehrzahlungen des teutonischen Steuermichels in die Schuldenstaaten.

Die Bilder auf n-tv zeigen mit franconesker Freude auf friedliche Demonstranten wütend einknüppelnde Einsatzkräfte der nicht umsonst berüchtigten Guardia Civil. Wenn man schon Polen und Ungarn Faschismus vorwirft, wo keinerlei solche staatsgewaltlichen Exzesse stattfinden, wie soll man dann das immer faschistischer auftretende Rajoy-Regime nennen? Und wo soll man dann das seine Antifa-Prügelhorden gegen friedliche Demonstranten wie vorgestern in Kandel herankarrende Merkel-Regime einordnen? In zehn Jahren werden wir es wohl offiziell wissen.

In der „Kleinen Zeitung“ wurde gestern sogar spekuliert, Puidegmont könnte als klar politisch Verfolgter in Deutschland um Asyl ansuchen. Ja bitte! Dann muss, und das meine ich zum Glück für alle Beteiligten nur metaphorisch, Merkel die Hosen runterlassen wie es bestellt ist um das Deutsche Asylsystem. Wenn dieser Antrag abgeschmettert und Puidegmont ausgeliefert wird, dann weiß auch der letzte tumbe Michel, auf welchem Level die Reste des Rechtsstaates angekommen sind. Mal sehen, ob die heulende grüne Dumpfkugel wieder einen Schreikrampf bekommt.

Fakt ist, dass die Katalanen im Recht sind. Völkerrechtlich wie auch nach spanischem Recht.
Wie man hier lesen kann:

„Als General Franco, der der spanischen Republik durch Putsch und Bürgerkrieg ein Ende gemacht hatte, schließlich starb, wurde die Frage des katalanischen Status durch einen Kompromiss geregelt: (…) Die Katalanen verzichteten darauf, eine Republik zu bilden, und akzeptierten die Monarchie (Artikel 1.3 der Verfassung) und die „unauflösliche Einheit der spanischen Nation“ (Artikel 2). Sie verzichteten auf die einseitige Erklärung der Unabhängigkeit (wie 1934). Im Gegenzug wurde ihnen ein Autonomiestatut und ein eigenes Zivilrecht zugestanden, allerdings streng im Rahmen der spanischen Verfassung.
Die Reform des Autonomiestatuts von 2006, die der katalanischen Regionalregierung größere Machtbefugnisse einräumte, bedurfte der Zustimmung auf drei Ebenen: erstens durch das katalanische Parlament, zweitens durch eine qualifizierte Mehrheit im spanischen Abgeordnetenhaus und Senat und drittens durch eine Volksabstimmung. All diese Bedingungen waren erfüllt. Dennoch wurde das neue Statut 2010 auf Betreiben der PP aufgehoben, und zwar durch Beschluss des Verfassungsgerichts, dessen Mitglieder hauptsächlich von den Konservativen ernannt worden waren.“

Als Antwort wurde eine Volksbefragung durchgeführt und gegen das Erkenntnis des von Rajoys Parteigängern dominierten Verfassungsgerichtes (aber wehe sowas gibt es in Ungarn) eine Wahl initiiert. Entgegen jedem geltenden Völkerrecht wurde das Abhalten dieser friedlichen Wahl von den Falken um Rajoy zur „Rebellion“ erklärt, was angesichts der Gewaltlosigkeit und strikten Einhaltung demokratischer Grundsätze ein Witz wäre, wenn nicht der Ungeist des Generalissimo durch die Forderungen nach jahrzehntelanger Kerkerhaft für den sezessionstreibenden Präsidenten eines Regionalparlamentes wehen würde. Da laut unserer hochgepriesenen friedensbringenden EU-Verfassung für den Fall der offenen Rebellion jedes EU-Land das Recht zum letalen Waffeneinsatz gegen das eigene Volk hat und auch die Todesstrafe verhängen und exekutieren darf – oh, hat das mal wieder irgendwer „nicht gewusst“? - riecht es nach Blut in Spanien. Das „ob“ gerät immer mehr in den Hintergrund, alle fragen sich nur noch, „wann“ und was der Auslöser sein kann. Gestern wurde einer geschaffen der hochexplosiv ist.

Spanien bewegt sich auf sehr dünnem Eis. Die Zeit Francos ist nicht so lange her, das Erbe niemals aufgearbeitet, die Erben seiner Sturmtruppen bis heute Teil der spanischen Exekutive. Wenn es zum Bürgerkrieg kommt, und die Wahrscheinlichkeit ist dank Merkel seit gestern doppelt so groß wie noch vorgestern, wird es interessant, wie die Basken reagieren und wie der schon jetzt mit äußerster Brutalität vorgehende Zentralstaat das Land vor der Implosion bewahren will.
Wo die EU steht, hat Merkel gestern demonstriert. Das Statement aus Brüssel bleibt aus.
Und wie immer, wenn es irgendwo so richtig eklig zugeht, egal ob in der Ukraine, in der Türkei oder jetzt in Spanien, ist im ganz engen Schulterschluss mit den jeweiligen Arschlöchern die treibende Kraft der Eskalation eine gewisse pommersche Alternativlosigkeit.
Und 85% der Deutschen wollen das so. Finden das super. Haben sie erst vor Kurzem machtvoll demonstriert.

Sonntag, 25. März 2018

Das Grazer Problem

von Fragolin

Ergänzend zu LePenseur:
Graz hat ein Problem.
Mit seinen Straßen.
Nein, nicht die Gestalten, die dort wandeln, auch nicht wenn sie mit einem Hirn voller bewusstseinsverzerrender Drogen, religionsfanatischer Indoktrination oder einfach nur grenzdebiler Doofheit herumlungern. Sondern die Straßen selbst.
Deren Namen.
Die sind so Nazi.
Und die linksextreme Empörblase „Standard“ wäre keine linksextreme Empörblase, wenn die Redaktion daraus nicht sofort einen Reißer machen würde. Und als bestes Beispiel die „Conrad-von-Hötzendorf-Straße“ benennen würde.
Der war ja voll Nazi.
Lassen wir mal so stehen.
Immerhin ist das das Ergebnis einer hochprofessionellen Forschungsarbeit.

„Eine 14-köpfige Historikerkommission hatte in den vergangenen vier Jahren sämtliche 790 personenbezogenen Straßen- und Plätzenamen der steirischen Landeshauptstadt unter die Lupe genommen.“

Na, dann schauen wir mal, wie die exorbitante Leistung von 14 Akademikern aussieht, wenn die 4 Jahre penible Forschungsarbeit leisten. Männer die durch Lupen starren, oder so.

„Da ist etwa der – wie es in der Studie heißt – "darwinistische Heimatdichter Hermann Löns, ein Verherrlicher des Nationalsozialismus, ebenso darunter wie der "ostmärkische Paradedichter" Franz Nabl.“

Franz Nabl sehe ich ja ein, war ein Heldendichter der Nazis, der seinesgleichen suchte. Muss man sich in etwa so vorstellen:

„Wir draußen lassen unsere Waffen sprechen
und ihr daheim, ihr schmiedet sie.
Die Feindeskraft soll dieser Stahl zerbrechen.
Drum, Werker in der Heimat: rastet nie!
Was draußen Mut und Tapferkeit erzwingen,
das wär‘ nicht möglich, wenn das Eure fehlt.
Ihr müßt den Tapferen die Waffen bringen,
damit die Front da draußen hält.“

Ach nein, der Verfasser dieses feuchthosigen Freudengesanges auf die proletarischen Helden und Versorger der Wehrmacht war ja ein gewisser Hans Czettel, strammer Wehrmachtsleutnant und später SPÖ-Gewerkschaftsbundpräsident, Innenminister unter Klaus und noch bis zu seinem Tode 1980 LH-Stellvertreter in Niederösterreich. Habe ich mich vertan, um den geht es nicht. Der ist auch auf Straßenschildern unproblematisch, weil mit einem SPÖ-Parteibuch reingewaschen.

Aber noch besser ist Hermann Löns. Ein schnulziger pommerscher Heidedichter aus dem vorvorigen Jahrhundert, der kurzerhand zu einem „Verherrlicher des Nationalsozialismus" ernannt wird, starb 1914. Und 14 Historiker sind in 4 Jahren Lupenstarren nicht darauf gekommen, dass da irgendwas nicht passt? Die haben gute 120 Mannstunden Zeit zur Recherche jedes einzelnen Straßennamens und sehen nicht, was einfache nichtakademische Nichthistoriker nach zwei Minuten mit Google herausfinden?
Bis hierhin hatte ich mir noch gedacht, würde mich interessieren, was dieses überflüssige Nazigeplärr den Steuerzahler wieder gekostet hat, aber nach diesen Einblicken in die Ergebnislosigkeit solchen Tuns möchte ich es gar nicht mehr wissen. Es läuft wahrscheinlich unter der bekannten Kostenstelle „umsonst, aber nicht gratis“.

Erwähnen möchte ich aber noch ein paar Forenpostings, die gezeigt haben, dass auch wirklich alle mit der notwendigen Ernsthaftigkeit und Geschichtsbewusstheit an dieses schwerwiegende lokalpolitische Problem herangegangen sind:

„Der größte Skandal ist ja die Benennung von unzähligen Straßen nach Carl Aloysius Einbahn, einem Nazi der ersten Stunde.“


Ergänzt durch:

„Nicht zu vergessen Hermann Wotan Sack. Auch nach ihm sind viele Gassen benannt.“

Genau so geht historische Aufarbeitung.
Gratis, aber nicht umsonst.

Ach ja — »umstritten« ...


DiePresse schreibt (von APA ab):
Die Stadt Graz hat vor knapp vier Jahren eine Expertenkommission eingesetzt, um die Grazer Straßen- und Platznamen historisch zu überprüfen. Der mehr als 1000 Seiten umfassende Abschlussbericht liegt nun vor und brachte 82 kritisch zu betrachtende Namen. 20 davon wurden von der Kommission gar als "höchst bedenklich" eingestuft – darunter etwa die Conrad-von-Hötzendorf-Straße. Der Feldmarschall der k.u.k. Armee ist u.a. wegen seiner Rolle beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs umstritten.
Ach, der Feldmarschall Conrad von Hötzendorf ist »höchst bedenklich«, weil er einen Krieg geführt hat. Seltsam genug — warum hat sowas keiner den Franzosen gesagt, die ihren Napoleon vergöttern (obwohl er zehnmal mehr Kriege geführt hat als Conrad von Hötzendorf), und die Engländer nennen unzählige Straßen und Plätze nach Wellington, der in Spanien ja auch ziemlich geholzt hat (und welchem es ohne Blüchers Mannen, die gegen Abend endlich kamen, bei Waterloo vermutlich an den Kragen gegangen wäre). Sollten die also nicht auch ...? Müßige Frage ...

Sorry: nur wegen der Lästerzunge von Karl Kraus braucht sich unsere Politik nicht als Marionette linker Traditionshassser zu betätigen! Und Karl Kraus hat Conrad eben gehaßt — weil er vielleicht die Ähnlichkeit im Typus schmerzhaft verspürte: ein vom Establishment abgelehnter Nonkonformist, der (es ist irgendwie fast tragisch!) einen ebensolchen Nonkonformisten lieber als hohle Karrieristen-Schablone karikierte, als ihn in seinem wirklichen, und fürwahr höchst ausgeprägten Charakter zu zeichnen. Der — wer will's bestreiten — nicht ohne Schwächen und Fehler war. Und doch ...

Vor einiger Zeit hat sich DiePresse an einem Artikel zu Feldmarschall Conrad*) versucht. »Operation gelungen, Patient tot«, ist man versucht zu kalauern; ihn als Leichenschändung zu bezeichnen, wäre vielleicht zu hart, aber es grenzt schon nahe daran. Jemanden im Titel als »Der Wiener Kriegstreiber« zu bezeichnen, und dann weiter unten seine Sichtweise wie folgt zu beschreiben:
Eigentlich sei das Schicksal der Monarchie schon entschieden, nichts habe man aus Solferino und Königgrätz gelernt, die Bestimmung von Land und Armee werde wohl sein, ruhmvoll unterzugehen. Das Attentat vom Juni 1914 war für ihn folgerichtig nicht die Tat eines fanatisierten Einzelgängers, sondern eine Kriegserklärung Serbiens. Conrad sah jetzt in seinem typischen Fatalismus alles richtig voraus: Russland werde als Beschützer Serbiens eingreifen, „es wird ein aussichtsloser Kampf werden, dennoch muss er geführt werden, da eine so alte Monarchie und eine so glorreiche Armee nicht ruhmlos untergehen können“.
... sorry, aber das ist einfach unseriös: »Kriegstreiber« sehen anders aus! Die Leserkommentare zum Artikel fallen dementsprechend eher harsch aus, wie z.B.:
witzlos correct

unabhaengig davon, was man von conrad halten will, da wird geschrieben, als waere die kuk armee von beginn des krieges weg unaufhaltsam zusammen-gebrochen. ist dies nun preussische oder sieger- oder sozialdemokratische propaganda?
fakt ist, dass - auch mit der hilfe der deutschen, denen man aber jahre den ruecken gegen die russische uebermacht frei gemacht hatte - zuerst italien an den rand der niederlage gedrueckt wurde und kuk truppen ukrainischen boden vor der revolution gewannen und danach in odessa einmarschierten. die alte entente war bereits friedensreif, der sieg wurde ausschliesslich durch amerikanische massive materielle unterstuetzung und millionen von frischen soldaten errungen. abwertende worte conrads kuk armee gegenueber sind einfach nur gedankenlos, gehaessig oder manipuliert, anderswo gab es auch keine perfektion.
sicher, die monarchie waere frueher oder spaeter auseinandergebrochen, da hatte conrad durchaus recht. kriegstreiber gab es aber viele, darunter massiv unsere angelsaechsischen freunde mit dem so verehrten (weil sieger?) churchill in nicht unwichtiger rolle.
uk war viel mehr an einem krieg interessiert als d, und hat diesen auch betrieben. uk kriegstreiber wie churchill werden aber (auch von unseren leuten) verherrlicht, waehrend das arme wuerstchen conrad verdammt wird. es wird zeit, dass wir unsere geschichte objektiv aufarbeiten, nicht im sinn von ausschliesslichen selbstvorwuerfen und eigenkastration.
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Schnell noch ein Blick auf die andern »höchst bedenklichen« Straßennamen:
Alfred-Coßmann-Gasse, Ambrosigasse, Conrad-von-Hötzendorf-Straße, Dr.-Hans-Kloepfer-Straße, Dr.-Karl-Lueger-Straße, Dr.-Muck-Anlage, Dr.-Robert-Graf-Straße, Etrichgasse, Gustav-Hofer-Weg, Jahngasse, Jaritzweg, Kernstockgasse, Leo-Scheu-Gasse, Luigi-Kasimir-Gasse, Max-Mell-Allee, Nernstgasse, Pambergergasse, Pfitznergasse, Rudolf-List-Gasse und Walter-Semetkowski-Weg.
Aha. Teils lächerlich, teils infam, diese Totenehrungen als »höchst bedenklich« abzuqualifizieren! Etwa: 
Alfred Coßmann-Gasse: bedeutender Graphiker Grazer Herkunft. War vielleicht in tausendjährigen Zeiten Parteigenosse — so what? Schostakowitsch war auch KPdSU-Mitglied — macht das seine Symphonien schlechter? Hindert es jemand daran, nach ihm eine Straße zu benennen?
Ambrosigasse: bedeutender Bildhauer. Im Artikel auf LePenseur fehlen inzwischen schon zwei Bilder — die politkorrekte Zensur hat hier offenbar schon purifiziert ...
Dr. Hans Kloepfer-Gasse: selbst wenn seine Vers bloß Schott wären (was sie aber nicht sind!) — er war als Arzt ein nie erlahmender, echter Humanist, der sich im Dienst an den Kranken, insbesondere wenn sie arm waren, geradezu verzehrte. Und daß er 1938 NSDAP-Mitglied wurde: nochmals — so what? Nur deshalb soll es zu einer damnatio memoriæ eines der bedeutendsten Mundartdichter der Steiermark kommen? Obwohl der unermüdliche Arzt mehr Wohltäter seiner Mitmenschen war, als vermutlich alle, die in besagter Historikerkommission saßen und beratschlagten ...

Hören wir auf — es ist schlicht und einfach letztklassig, was da abläuft!


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P.S.: Ab heute nachmittag bin ich wieder einige Tage auf Ferien und hoffe, daß die anderen Autoren dieses Blogs die Karwoche nicht auch zum Urlauben nützen. Da ich diesmal nicht im Süden bin, kann die Katholiban-Fraktion unserer Leser ruhig schlafen: keine Bikinimädels diesmal, insbesondere angesichts der derzeitigen Temperaturen. Blondinen im Pullover können auch ganz reizend sein, habe ich mir sagen lassen ;-) ...


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*) entgegen weitverbreiteter Meinung ist das nicht der Vorname des Feldherrn (sein Taufname war Franz), sondern sein genuiner Familienname — »von Hötzendorf« war nur sein Adelsprädikat (er wurde 1910 zum Freiherrn erhoben und stand zuletzt im Rang eines Grafen).


SOMMERzeit ???

Jetzt?? Um 3:00 Uhr früh?


Scherzkeks!



Samstag, 24. März 2018

Es erhebt sich schlicht und einfach die Frage ...

»Hat man denen ins Hirn  geschissen?«


DiePresse berichtet (ausnahmsweise mal »redaktionell«):
Künftig, berichtet der Radiosender Radio-Canada, sollen Kanadas Bürger in öffent-lichen Ämtern nicht mehr mit "Monsieur" oder "Madame" — also mit "Herr" und "Frau" — angeredet werden. Höchstens, wenn sie vorher gefragt werden, was ihnen lieber ist. Einfacher sei es, die Bürger nur mit Vornamen und Nachnamen anzureden, empfiehlt eine schriftliche Anweisung der kanadischen Regierung. Diese sieht die neue Regelung als eine Frage des "Respekts". Damit, so der Radiobericht, wolle man den Eindruck vermeiden, bestimmte geschlechtliche Varianten zu diskriminieren. 
Kommentarposter »pati« hat dazu einen beherzigenswerten Vorschlag:
Im nächsten Schritt lässt er dann alle verwursten - entweder alles ab oder so viel als möglich dazu wird man sich noch aussuchen dürfen. Und jeder Kanadier bekommt als zweiten Vornamen Conchita verpasst. 
Und inspiriert mich damit zu einem offenen Brief an den kanadischen Premier

Justin Trudeau!

Ich werde Sie aus Gründen des Respekts weder mit »Monsieur« noch »Madame« anreden. Darf ich Sie, Justin Trudeau, mit dem Ihnen gebührenden Respekt deshalb fragen: finden Sie nicht, daß die Anrede

»Idiot Trudeau«

für Sie genau die richtige, nein: die einzig mögliche wäre? Ich verbleibe

Mit vorzüglicher Hochachtung

LePenseur



Pasta bruciata

von Fragolin

Immer wenn man denkt, dümmer geht es nicht mehr, kommen von irgendwo Amerikaner her. Genau die, denen man posthum den „Darwin-Award“ für die dümmste Form der Selbstentleibung verleiht, die während der Fahrt mit einem Truck mit Tempomat nach hinten gehen zum Kaffee kochen oder bei verklemmtem Gaspedal nicht auskuppeln und bremsen sondern ungebremst weiterrasen, bis sie durch einen immobilen Gegenstand aufgehalten werden. Die immer behaupten, dass es eine urban legend wäre, dass jemand seine Katze in der Mikrowelle getrocknet hat, aber damit leben müssen, dass man ihnen genau das sofort zutrauen würde.
Dieses Volk der weltbeherrschenden Kultur der Weisheit hat drei Exemplare seiner akademischen Nachwuchselite in das verschlafene versiffte Europa entsandt, um uns zu demonstrieren, dass das mit der Katze in der Mikrowelle weit weniger hergeholt ist, als man sich das erträumt, und woher die recht psychopathischen Zustände an den amerikanischen Universitäten kommen.

Doch der Reihe nach.
Drei amerikanische Studentinnen beehrten Florenz zwecks Studiums. Über das Studienfach ist nichts bekannt, aber laut Wiki gibt es an der altehrwürdigen Universität folgende Fakultäten:
  • Fakultät für Architektur
  • Fakultät für Erziehungswissenschaften
  • Fakultät für Ingenieurswissenschaften
  • Fakultät für Jura
  • Fakultät für Landwirtschaft
  • Fakultät für Literatur und Philosophie
  • Fakultät für Mathematik, Physik und Naturwissenschaften
  • Fakultät für Medizin
  • Fakultät für Pharmazie
  • Fakultät für Politikwissenschaften
  • Fakultät für Psychologie
  • Fakultät für Wirtschaftswissenschaft
Dass mir der rechte Glaube fehlt, es hier mit Studentinnen der Ingenieurswissenschaften zu tun zu haben, mag an deren weiterem Verhalten liegen. Auch Naturwissenschaften oder Medizin würde ich ausschließen, schon im Interesse des Überlebens künftiger Patienten. Aber der Rest, und da lege ich nach Kennenlernen einiger junger Anwältinnen (ja, bewusst ungegendert) auch für Jura nicht die Hand ins Feuer, ist absolut möglich. Besonders präferiere ich allerdings Psychologie oder Politikwissenschaften. Gendertussen oder ultralinke Schneeflöckchen. Oder beides.
Doch weiter.

Diese drei neuweltlichen geistigen Überfliegerinnen dachten sich nun offenbar in typischer Abgehobenheit akademischer Nachwuchseliten, was der dumpfe Pöbel nudelfressender Altkontinentler da kann, das können sie schon lange. Warum also zu einem schmierigen Eckrestaurant mit Studentenpreisen gehen und sich dort von einem primitiven Proletarier, der nichts anderes fertigbringt als Nudeln zu kochen und in seinem Leben nie weiter kommen wird als bis zum Nudelkocher, gekochte Nudeln vorsetzen lassen? Nein, dachten sich die drei Survival-Avantgardistinnen, das können wir auch selbst! Immerhin haben wir schon als Siebzehnjährige die Milch für unsere Frühstückscerealien selbst in der Mikrowelle warmgemacht und es als Mittzwanzigerinnen bereits zur hohen Kunst der Zubereitung von Mikrowellenpopcorn gebracht! Also wer mit Hochtechnologie solche komplexen Vorgänge wie das Umwandeln schnöder Maiskörner in knusprige Flocken beherrscht, den kann so eine dämliche Spaghetti auf einem primitiven Kochfeld auch nicht wirklich herausfordern!

Also berieten sich die drei Maiden flugs und wissenschaftlich, welches wohl die beste Herangehensweise wäre, wobei die Erste brainstormte, es wäre sicherlich von Vorteil, frau würde die Teigwaren aus der Packung direkt in einen Topf schütten. Die Zweite kam auf die rettende Idee, den Topf mit den Nudeln auf das dafür vorgesehene Kochfeld zu stellen. Und nach einigen Stunden genauen Beobachtens des Ausbleibens irgendwelcher Umwandlungen der knochenharten Nudelrohlinge brachte eine weitere Brainstorming-Runde der Dritten die Erleuchtung, dass Kochplatten doch eines grundsätzlich mit Mikrowellen gemeinsam haben müssen, nämlich dass man sie einschalten muss, damit sie etwas tun.
Das Wunder geschah. Sie tat etwas.

Nachdem die Feuerwehr die Küche gelöscht hatte, begann das große Rätselraten, was wohl falsch gelaufen sei.

"Was haben wir diesen Mädchen nur vermittelt, die hierher kamen, um zu studieren und in einem ruhigen Moment versuchten, das typischste Gericht unserer gastronomischen Kultur zu kochen?"

Naja, solange sie nicht Nahrungszubereitung studiert haben, stellt sich mir die Frage nicht. Da müsste man auf das Elternhaus schauen, aber das ist atlantikweit entfernt.

Man könnte mit der Tatsache anfangen, dass es vielleicht nicht die beste Idee ist, amerikanische Studentinnen, vorzugsweise der Orchideenfakultäten, unbetreut wohnen zu lassen. Die sind anders als Europäerinnen, Ich habe den Test mit einer Fünfjährigen gemacht und sie gefragt, wie sie Spaghetti kochen würde. Das Erstaunliche: die kam ohne Beratung mit anderen von ganz alleine auf die richtige Lösung des Problems.
Und der zweite große Fehler: es waren nur drei. Eine Vierte hätte den rettenden Einfall haben können. Nämlich dass man neben Nudeln, Topf und Kochplatte auch Wasser benötigt, das man in den Topf schüttet.
Soweit kamen die drei Survivalkünstlerinnen aber nicht von allein.

"In Wirklichkeit gibt es wenig zu lachen. Es ist zu leicht, einen Witz zu machen, aber wir müssen darüber nachdenken: Warum ist so etwas ausgerechnet mit einem italienischen Gericht passiert?"

Abgesehen davon, dass es sehr wohl zum Lachen ist, ist die Antwort ganz einfach: Weil man das italienische Gericht kocht. Nicht aufreißt und bei voller Stufe zwei Minuten mikrowelliert sondern so richtig kocht. Und weil das Denken erfordert. Einfachstes Grundlagendenken. Die Verknüpfung von vier zusammenhängenden Dingen. Und das bekommen in Amerika anscheinend ganz besonders Studentinnen nicht mehr hin. Das ist unter einer rosa Muschimütze bei der letzten Demo für mehr Frauenpower und gegen den bösen heteronormativen weißen alten Sack Trump verdampft.

„Der Küchenchef gibt den Studentinnen vier Stunden gratis Kochunterricht. In dieser Zeit sollen die Frauen die Grundlagen der italienischen Küche lernen und verstehen.“

Nur gut für die hochkompetenten Nachwuchs-Quotenaufsichtsrätinnen, dass es noch ein paar Restbestände heteronormativer weißer alter Säcke gibt, die ihnen Überlebenstipps geben können. Ob der diesen Dumpfnasen innerhalb von vier Stunden beibringen kann, dass man zum Nudelkochen Wasser braucht? Und zum Denken ein Hirn?
Zweifel sind angebracht.
Hoffentlich hat er gute Nerven – und eine gute Feuerversicherung.

Freitag, 23. März 2018

Einzelfall Nummer Legion

von Fragolin

„Der Täter soll ein amtsbekannter Mann mit marokkanischen Wurzeln in seinen Dreißigern sein, der aufgrund seiner Radikalisierung observiert worden sei.“

So darf es der erstaunte Leser vernehmen, wenn es um den armen traumatisierten und unter schwerem Morbus Islam (eine der tödlichsten Krankheiten der Welt, die oft nicht nur den Befallenen sondern auch Unschuldige in seinem Umfeld dahinrafft) leidenden Einzelfall von Trebes geht.

Was eine Observation bringt, wenn der unter verschärfter Beobachtung Stehende seelenruhig losspaziert, erst brav seine kleine Schwester in die Schule bringt (sie muss ja von einem männlichen Familienmitglied begleitet werden, immerhin reden wir von Südfrankreich, da sind Mädchen allein auf der Straße auch am hellichten Tag nicht mehr sicher), dann einem ihm zufällig unterkommenden Autofahrer das Hirn wegbläst, zu einem Supermarkt fährt, dort Geiseln nimmt und einen Verkäufer hinrichtet (den Metzgermeister des Marktes – man ahnt die versuchte Heldentat des einzigen mit einer wirksamen Stichwaffe Ausgerüsteten).

Zumindest wusste man recht schnell, wer der Täter war, denn er war ja amtsbekannt und man erwartete von ihm solches Tun. Warum man es nicht verhindern konnte, sollte der Innenminister nach dem Abtupfen der geheuchelten Krokodilskränen den Hinterbliebenen der Toten und den Verletzten erklären, sich entschuldigen und sofort zurücktreten.

Ach ja, gut dass der Idiot zu seinem Götzen geschickt wurde. Sollte dieser irgendetwas auch nur annähernd Göttliches an sich haben, was bei der dämonischen Verderbtheit seiner seelenlosen Gotteskrieger bezweifelt werden darf, wird er dem keine 72 Jungfrauen für sein Märtyrertum schicken sondern ihn schon dafür, dass er seine kleine Schwester verraten hat, als homosexuelles Waisenkind reinkarnieren lassen.
Mitten in Kabul.
Inschallah!

Brauchen wir sowas wirklich? LePenseur denkt: nein.


Muslima verbannt Vater von Patientin aus Zimmer


Eine vollverschleierte muslimische Patientin im Wiener AKH verlangt vehement, dass ein Vater, der seine schwer kranke Tochter (23) begleitet, aus dem Zimmer geht. Es kommt zum Wortgefecht, das Personal legt der Familie der 23-Jährigen kurzerhand nahe, das Spital zu verlassen. Der 56-Jährige ist über dieses Vorgehen entsetzt: „Bis hierher und nicht weiter. Wir helfen gerne, aber wir lassen uns nicht in dieser Weise unterdrücken. Das kann nicht geduldet werden.“ Seitens des AKH betont man, dass der Vater das Zimmer außerhalb der Besuchszeit betreten und sich nicht angemessen verhalten habe - und dass das Verschleierungsverbot in Krankenzimmern nicht gelte.
 Das Spital wiegelt natürlich ab: von »Ausnahmesituationen« ist die Rede, und der zur Begrenzung des Imageschadens auch sonst übliche Wortmüll:
Gegenüber krone.at heißt es vonseiten des Spitals in einer offiziellen Stellungnahme: „Der entstandene Konflikt war für unsere MitarbeiterInnen nicht vorhersehbar, wird aber selbstverständlich sehr bedauert. Der Fall wurde intern bereits intensiv aufge-arbeitet, eine Ungleichbehandlung oder gar Bevorzugung einer der beiden Patientinnen lag nicht vor und ist jedenfalls abzulehnen.“
Dürfen wir raten, worin die »Aufarbeitung« bestand? Vermutlich in einer devoten Entschuldigung gegenüber der Muselmanin, die vermutlich damit gedroht haben wird, ihren Mann (plus Clansmen) einzuschalten. Und da geht jeder Oberschwester und jedem Stationsarzt der Arsch auf Grundeis. Die kennen nämlich die Rückgratlosigkeit ihrer Vorgesetzten und erst die der politischen Machthaberer des Wiener Rot/Grün-Stadtregimes.

Kurze Frage: brauchen wir sowas? Die Frage zu stellen, heißt ...– wie's weitergeht, kennen Sie ja ...


Sozialer Abstieg

von Fragolin

Im Fratzenbuch raschelt es gewaltig. Dem Kohlehydrathügel geht es an die Kohle.

Manche Leute glauben ja wirklich, wenn etwas gratis ist und dann noch als „sozial“ bezeichnet wird, dann muss es doppelplusgut sein. So wie extrateurer Joghurt im recyclebaren Maisstärkebecher und dem Stempel „bio“ - da kann man jeden Molkereiabfall reinkehren, der biologisch abbaubare Durchschnittskonsument wird begeistert zugreifen und ganz empört sein, wenn herauskommt, dass da die gleiche Pampe in dem Kübel ist wie in den Billigbechern aus Thermoplast.
Facebook, das ist doch, also, das weiß doch jeder, das ist ein „soziales Netzwerk“! Also gut.

Wer wirklich geglaubt hat, dass der angeblich ziemlich narzisstische Egomane Zuckerberg dadurch zum Multimilliardär geworden ist, dass er den Leuten etwas schenkt, ihnen eine Plattform bastelt, auf der sie sich treffen und „sozial interagieren“ können, indem sie sich gegenseitig „likes“ schicken und jeden Müll potenzieren indem sie ihn kettenbriefartig „teilen“, und das alles GRATIS! - dem ist nicht mehr zu helfen. Jeder Mensch mit Resthirn wusste vom ersten Moment an, dass es sich um eine Datenkrake handelt, um ein Instrument für den Gläsernen Menschen. Wann immer etwas GRATIS! ist, kommt hinterher die Rechnung aus einer ganz anderen Richtung. Und meist teurer als geahnt.
Facebook hat Userdaten verkauft und nicht einmal vorher um Erlaubnis gefragt? Und dann auch noch an Agenturen, die Trump unterstützt haben??
Nein!
Doch!
Oh!!!
Wäre es nur das Erstere gewesen, nun, ja, also, ähm, man hätte es fast ignorieren können. Hätte es Obama oder Clinton genutzt, wäre es sogar positiv berichtet worden als Sieg der „sozialen Netzwerke“ gegen den „Irrsinn der Rechtsrechten“. Aber so? Nutzen für Trump? Das geht gar nicht, das muss ja Teufelszeug sein!

Die sogenannten „sozialen Netzwerke“ sind nicht politisch, die sind neutral wie eine Litfaßsäule.
Genau betrachtet sind es virtuelle Kotztüten. Jeder reihert alles rein, von Berichten über seinen Stuhlgang bis zu Phantasien, wie man die Kuffar am schönsten schächten kann, und wenn man sich den Sumpf dann anschaut, wundern sich plötzlich alle, dass er stinkt. Es wird provoziert und Mentalmüll direkt gegen diese Litfaßsäule auf dem virtuellen Marktplatz, das Äquivalent des Schwarzen Brettes, gekotzt, und dann gewundert, wenn Vorbeikommende das mit Gehässigkeit kommentieren oder gar mit harten Worten ablehnen.

„Oh“, jammert dann das Schneeflöckchen nach dem globalen Striptease seiner Uninteressantheit, „ich werde gehatet! Ich habe Hater!!“ Nein, es ist nur Herpes. Direkt zwischen den Ohren. Und überhaupt liegt es meistens nicht an den Leuten, die dich nicht leiden können, wenn sie dich nicht leiden, sondern an dir, weil du es ihnen unmöglichst machst, dich leiden zu können. Weil du doof bist und selbst Mitleid mit mental Minderbestückten irgendwann an seine Grenzen stößt, wenn diese ihre Dummheit auch noch laut in die ganze Welt schreien. Sie wollen gehört werden, aber keiner will sie hören, weil sie nichts hörenswertes zu sagen haben. Die Welt ist kein Ponyhof sondern eine Abdeckerei, und sich dort zu benehmen wie ein dummer Gaul ist taktisch unklug.

Was soll man in dieser virtuellen Jauchegrube? Jeder Clown will sofort dein „Freund“ sein oder kotzt dich als „Hater“ mit seinem primitiven Frust voll, und im Hintergrund pinselt ein unsichtbarer kleiner elektronischer Kobold dein komplettes Posten, Liken und Haten eifrig mit, erstellt daraus ein Persönlichkeitsprofil, das er bereitwillig ebenso jedem Zahlenden überlässt wie jeder interessierten Behörde, erledigt nebenbei noch die politische Zensur im Auftrag linker Propagandisten, überprüft jeden geschriebenen Satz und meldet jedes Denkverbrechen sofort den Blockwarten und Stasi-Spitzeln, die zur virtuellen Textverbrennung edler Tradition ausreiten.
Nein danke, ich brauche das nicht.
Und wer glaubt, dass er das braucht, soll nicht maulen, wenn er merkt, dass er nicht geliked wurde, sondern gelinkt.

Donnerstag, 22. März 2018

In diesen Tagen


... hat es in der englischen Stadt Salisbury einen Vorfall gegeben, den die britische Regierung als Mordanschlag ausgemacht hat. Das Opfer ist ein Russe, ein früherer Doppelagent , der wie in der Branche üblich nach einer Schamfrist ausgetauscht worden war und seit etwa sechs Jahren unbehelligt in England lebte. Verwendet wurde ein Gift mit russischem Namen, welches auch, jedenfalls früher, in Russland hergestellt wurde. Der/die Täter sind unbekannt, aber die britische Regierung hat den Verdacht sofort auf Russland gelenkt. Die deutsche Bundeskanzlerin hat umgehend ihre Solidarität mit Großbritannien erklärt und zum Ausdruck gebracht, auch sie halte die Russen für schuldig. 

Ein gedankenreicher Text, der keineswegs bei der oberflächlichen cui-bono-Überlegung hinsichtlich der Täterschaft (welche jede Schuldzuweisung an Rußland allerdings bereits recht lächerlich macht!) stehenbleibt, sondern tiefer lotet.

Leseempfehlung!


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P.S.: nur in einem muß ich dem Autor Menno Arden allerdings widersprechen — wenn er nämlich schreibt:
Was sollte man der deutschen Regierung empfehlen?

Ich sag es ungern: Wir können nichts tun. Merkel hat Recht mit ihren Unterwerfungs-gesten gegen USA. Unter der Hand möge sie Putin bedeuten, dass man über alles noch einmal reden kann, wenn die Zeit reif ist.
Nein: »Wir können nichts tun« — stimmt einfach nicht! Merkel will nichts tun, weil sie offenbar als erpreßbare Marionette der Transatlantiker gezielt auf den Platz gehievt wurde, auf dem sie seit Jahren nur Unheil für Deutschland bringt: Morgenthau durch die Hintertüre, sozusagen.

»Wir« hingegen können sehr wohl etwas tun! Wir Bürger, wir Medienkonsumenten, Meinungsbildner und Systemerhalter: wir können dafür sorgen, daß die Pläne der East-Coast-Machtzirkel nicht länger unentdeckt umgesetzt werden können, weil wir sie publik machen und dafür sorgen, daß die stets in Bereitschaft gehaltene Nazi- und Verschwörungstheoretikerkeule sich durch ihren ständigen Einsatz abnutzt.

Wir können dafür sorgen, daß das System ins Schleudern gerät: durch ganz legale Schritte des zivilen Ungehorsams. Indem man sich aus dem Hamsterrad der Konsumtrotteltums verabschiedet und die Drohungen des Leviathans als das enttarnt, was sie weitgehend sind: leere Worte, denen wenig Taten folgen. Denn wir dürfen nicht vergessen: die Machtzirkel bestehen ja nicht aus Genies, Halbgöttern und Übermenschen, sondern einfach aus kleingeistigen Arschlöchern, die sich vom Kriminellen, der eine Sparkassa überfällt, nur durch die für sie einsetzbaren Mittel, aber nicht von der Geisteshaltung unterscheiden. Und Verbrecher kann man durch Gegenmaßnahmen entmutigen, indem der Aufwand, den sie treiben müssen, um ans Ziel zu kommen, steigt.

Und — ich erwähnte dieses Rezept bereits in mehreren Artikeln, die sich mit der Eindämmung des Islams beschäftigten — schließlich: Lachen tötet! Je mehr Leute über die scheinbar Mächtigen der Welt ihre Witze reißen, desto geringer wird ihre Macht, die sich ja nur aus der Angst der Ohnmacht speist.

Nein, Herr Dr. Aden: »wir« können was tun! Und je eher wir es tun, desto besser.

Hygienehysterie

von Fragolin

Ach, was waren das für Zeiten, als die dralle Maid hinter der Wursttheke erst mit einem leicht angegrindeten Fetzen die klebrigen Krümel vom letzten Aufschnitt beiseitewischte und dann wollüstig am Leberkäse herummatschte, den sie daumendick in die Kaisersemmel stopfte. Wir mussten uns keine Sorgen machen, dass da irgendwas unhygienisch wäre. Immerhin trug die Wurstfachverkäuferin dabei Einweg-Fingerkondome, die wohl deshalb Einweg heißen, weil es es nur einen Weg für sie gab: morgens an die Pratzen und abends in den Müll.
Niemand konnte ja ahnen, dass daran irgend etwas unhygiensich sein könnte. Immerhin ist das Tragen von Bakterienverhüterli der ultimative Schutz.

Dass er zwar die Hand der messerschwingenden Leberkäsemaid vor den Bakterien im Rest der Welt schützt, aber den Rest der Welt nicht, kratzt diesen Rest nicht. Erst als die obrigkeitliche Weisung erging, itzt und folglich das Tragen gummierten Hautschutzes während der Zubereitung der Wurstsemmel für den hungrigen Installateurslehrling und kalorienbedürftigen Bauarbeiter zu unterlassen, fielen die Hygienegläubigen aus allen Desinfektionswolken. Denn jetzt, so ganz ohne vulkanisierte Finger, können Bakterien, die – so der feste Glaube der Priesterinnen des Gottes Domestos – ansonsten teflonesk von der Hand abperlen, ungehindert den Weg vom Putzfetzen zur Leberkässemmel finden. Und das wäre der Super-Gau!
Und so reicht diese Meldung aus, dass vorzugsweise weibliche Leserinnen in Schockstarre verfallen.

„...für mich hat sich die Feinkosttheke auf jedenfall erledigt!“
...toben die Schneeflöckchen sofort los.

„Im Pfegebereich auch bald oder wie?“
Man muss ja nicht mit Logik und Vernunft darüber nachdenken, um was es überhaupt geht und dass Äpfel nicht viel mit Birnen zu tun haben. Mimimi und kotz, fertig.
Bei manchen Leuten denkt man sich, die haben solche Angst vor Einzellern, weil sie sonst mehr Hirnmasse auf den dreckigen Fingern haben als zwischen den Ohren.

„Ja,Richtige Hygiene ist leider vielen fremd.“
Richtig. Nämlich all denen, die glauben, Gummihandschuhe wären Hygiene. Frisch gewaschene Hände sind zwar weit hygienischer als durchgeschwitzte eintalkumierte Präservative für das Greiforgan, aber mach das mal Hysterikern verständlich.

„....kaufe nichts mehr ohne das Handschuhe getragen werden!“
Auch keine Baumarktartikel? Und wie schaut‘s im Gasthaus aus?

„Da in der Tierhaltung der Einsatz von Antibiotika weit verbreitet ist, bekommen die Feinkost-Mitarbeiter zukünftig direkt in Kontakt mit den multiresistenten Keimen.“
Nein, das kann ich nicht mehr kommentieren. Das muss für sich selbst sprechen.

„...na viel Vergnügen in Schnupfen/Grippezeiten, da kaufe ich dann nur Verpacktes“
Genau. Das ist nämlich ganz von selbst in die Verpackung gelaufen. Das Unberührte Abendmahl aus der weichmacherdurchseuchten Kunststoff-Schutzverpackung. Der lebende Zellhaufen Mensch, in dessen Verdauungstrakt von der Zahnlücke bis zur Rosette zehnmal so viele Bakterien wohnen wie sein eigener Körper Zellen hat, muss sich vor ein paar weiteren Keimen, die in seiner Magensäure zersprudelt werden, dringend schützen und dafür eben in Kauf nehmen, organische Kunststoffe mitzufressen, die körpereigenen Enzymen und Botenstoffen chemisch entsprechen und auch unverdaut aufgenommen werden und irreversiblen Schaden im Körper bis zum Erbgut anrichten können.

„In Zukunft kaufe ich nur noch abgepacktes, denn da sind die Hygienevorschriften noch so wie sie sein sollen.“
Wer noch nie in einem Produktionsbetrieb der Lebensmittelindustrie (allein der Name sagt alles) war, dem möge der Glaube nie abhanden kommen. Nur Wissen kann den Glauben nachhaltig zerstören. Die Vorschriften mögen so sein, wie sie sollen, das hindert aber keinen daran, sich einen Dreck darum zu scheren.

„Ich werde Lactoveganer, wenn sich das durchsetzt.“
Gut, bleibt mir mehr.

„Bei der Prostatauntersuchung auch keine Handschuhe mehr.“
Also jetzt bin ich erstaunt. Ich dachte immer, sowas wird im Spital erledigt, aber die Fleisch- und Wursttheke? Obwohl, so ganz unlogisch ist das nicht. Muss ich die stramme Matrone in unserem Spar-Markt gleich morgen mal fragen. Aber ich warte wohl besser, bis sie das Messer beiseite gelegt hat.

„Na dann bis Mai alles einkaufen was es nur gibt.“
Richtig. Im Mai kauft man die Wurstsemmel für den August. Wenn sie dann schön grün und pelzig ist, ist sie garantiert hygienisch gereift.

Es ist ja so schrecklich, dass die neue türkisfaschistische Regierung des Grauens den unbedarften Pöbel den Keimen zum Fraße vorwirft!

Abgesehen davon, dass, wer schon einmal auf einem orientalischen, südamerikanischen oder ostasiatischen Straßenmarkt war, das Thema Hygiene generell aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet, finde ich es immer wieder unterhaltsam, wie Leute, auf deren Lenkrad mehr Keime wohnen als unter der Klobrille (weil diese weit häufiger geputzt wird) bedenkenlos den ebenso grindigen Griff ihres Einkaufswagens angreifen und mit diesen Dreckpratzen dann auch die Semmel auspacken, die sie unterwegs in sich hineinstopfen, mit allem, was auf ihren Fingern so leibt und lebt, sich aber aufregen, wenn die Wurstsemmelbelegerin keine Gummischicht auf der Hand trägt. Nicht ahnend oder besser wissen wollend, dass in dem körperwarmen Feuchtraumbiotop zwischen Gummimatte und fettcremeverschmierter Haut die Bakterien sich explosiv vermehren und Pilze wachsen und gedeihen, deren Namen nicht nach einem Waldspaziergang und einer duftenden Schwammerlpfanne klingen und die die holde Maid der knackigen Jause regelmäßig zum Hautarzt treiben zwecks Heilung der aufgedunsenen rissigen Ackerfurche für Keime.

Ich halte mich einfach (mal wieder) an meine großartige selige Großmutter, die dem ganzen Quatsch wohl mit einer ihrer kernigen Weisheiten begegnet wäre: „Dreck reinigt den Magen!“
Und macht gesund, wie wir wissen. Der Weg vom Dreck über das Desinfektionsmittel führte geradewegs in die Allergie gegen Alles und Jedes.
Wer den orientalischen Markt überlebt hat, den kann auch keine Fleischtheke bei Rewe mehr schocken.

Mittwoch, 21. März 2018

Also: jetzt wiss' ma's!


Was denn? Na, warum die Frauen weit seltener an Zungen- und Lippenkrebs erkranken als Männer! Eben deswegen:
Ein fragwürdiger Beautytrend, bekannt unter dem Namen „Penis-Facials“ erobert Hollywood und die Filmstars Sandra Bullock und Cate Blanchett haben ihn schon gemeinsam ausprobiert. Das plauderte Blanchett in einem Interview mit der australischen „Vogue“ aus.

„Sandra Bullock und ich haben diese Kosmetikerin, Georgia Louise, in New York besucht. Sie behandelt Frauen mit etwas, das wir ,Penis-Kosmetik‘ nennen. Ich weiß nicht genau, was es ist, vielleicht heißt es nur so, weil es ein wenig nach Sperma riecht. Aber da ist ein Enzym drin und deshalb nennt Sandy es ,Penis-Kosmetik‘“, erklärte Blanchett.

Dahinter steckt eine Behandlung mit dem EGF-Serum. EGF steht für epidermaler Wachstumsfaktor. Die Kosmetikerin erklärt auf ihrer Webseite: „EGF wird aus Stammzellen menschlicher Fibroplasten (Zellen des Bindegewebes) hergestellt, die aus der Vorhaut koreanischer Babys extrahiert wurden.“ Sie verwende aber nur Klonzellen der ursprünglichen Stammzellen. Die Substanz wird mit einer Mikronadel unter die Haut gespritzt und soll ihr mehr Elastizität und Spannkraft verleihen.
... läßt uns die KRONE wissen — quasi als Vorspiel auf den Frühling, den wir meteorologisch derzeit missen müssen. 

Es könnte aber auch der Grund dafür sein, warum die Züge mancher Hollywood-Miminnen bisweilen etwas steif wirken. Wer weiß.