Dienstag, 27. Januar 2009

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der schönste im ganzen Land?


Manches Bild verrät eben mehr als tausend Worte ...

Freitag, 23. Januar 2009

Botschaften vom neuen Heiland

"The question we ask today," said Obama, "is not whether our government is too big or too small, but whether it works -- whether it helps families find jobs at a decent wage, care they can afford, a retirement that is dignified. Where the answer is yes, we intend to move forward. Where the answer is no, programs will end."

Wie alles, was der braune Heiland (als "schwarz" kann man ihn wegen seiner Mutter schwerlich bezeichnen, wenn er auch unter dieser Marke gehandelt wird) sagt, klingt das durchaus nett und sympatisch, wenn man nicht weiter darüber nachdenkt. Manche tun das — z.B. Dr. Ron Paul, den das republikanische Party-Establishment leider als Kandidaten verhinderte. Und was er sagt, läßt einigermaßen die Luft raus, aus diesen erbaulichen Sprechblasen:

"They believe in government, and though it is camouflaged by his saying whether government might be too big or too small, we know what is coming: it is ideological. It is a strong ideological position," he continued, "to believe that government can run things, because if it isn't socialism, it's fascistic and it's inflationary and it's control and it's loss of liberty."

Auch seine jüngste Rede im Kongreß (22.01.2009) ist ehrlich, ohne leere Hoffnungen zu schüren:


Danke, Dr. Paul! Wir werden uns an Ihre Worte erinnern

... müssen, fürchte ich ...

Donnerstag, 22. Januar 2009

Gummiparagraphen und ihre Anwendung

Im Zuge des Grazer Gemeinderatswahlkampfes hatte die freiheitliche Abgeordnete Susanne Winter im Jänner 2008 gesagt, der islamische "Prophet" Mohammed wäre weil er ein sechsjähriges Mädchen geheiratet habe, im heutigen System ein Kinderschänder. Den Koran habe er im Rahmen von epileptischen Anfällen geschrieben, der Islam sei eine historische Feindreligion und gehöre über das Mittelmeer zurückgeworfen.

Nun, so etwas sagt man nicht ungestraft. Man sagt es auch nicht, wenn es wahr ist. Man sagt es auch nicht, wenn vergleichbare Aussagen über andere Religionen — selbstverständlich, denn die Meinungsfreiheit ist doch ein hohes Gut! — von einer österreichischen Staatsanwaltschaft nicht verfolgt werden. Jedenfalls nicht bei nicht-freiheitlichen Politikern. Oder bei "Künstlern" (selbstredend solchen, die Rot/Grün nahestehen — aber das versteht sich angesichts der Anführungszeichen ohnehin von selbst). Aber bei einer freiheitlichen Politikerin ist das natürlich ganz etwas anderes. Und beim "Propheten" Mohammed schon überhaupt ...

Wer es sagt, fällt nämlich der biegsamen Anwendung zweier Gummiparagraphen zum Opfer, die da lauten:

Herabwürdigung religiöser Lehren (§ 188 StGB)
"Wer öffentlich eine Person oder eine Sache, die den Gegenstand der Verehrung einer im Inland bestehenden Kirche oder Religionsgesellschaft bildet, oder eine Glaubenslehre, einen gesetzlich zulässigen Brauch oder eine gesetzlich zulässige Einrichtung einer solchen Kirche oder Religionsgesellschaft unter Umständen herabwürdigt oder verspottet, unter denen sein Verhalten geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen."

Verhetzung (283 StGB)
"Wer öffentlich auf eine Weise, die geeignet ist, die öffentliche Ordnung zu gefährden, zu einer feindseligen Handlung gegen eine im Inland bestehende Kirche oder Religionsgesellschaft oder gegen eine durch ihre Zugehörigkeit zu einer solchen Kirche oder Religionsgesellschaft, zu einer Rasse, zu einem Volk, einem Volksstamm oder einem Staat bestimmte Gruppe auffordert oder aufreizt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren zu bestrafen. Ebenso ist zu bestrafen, wer öffentlich gegen eine der (...) Gruppen hetzt oder sie in einer die Menschenwürde verletzenden Weise beschimpft oder verächtlich zu machen sucht."

Man versuche einmal, die Äußerungen von Frau Winter mit den inkriminierten Tatbeständen zur Deckung zu bringen. Ist die Äußerung, daß ein Mitt-Fünfziger, der eine Sechsjährige heiratet und ab ihrem neunten Lebensjahr Geschlechtsverkehr mit ihr hat, denn wirklich eine "Herabwürdigung" religiöser Lehren? Nämlich, wenn genau dieses Faktum nicht nur seit 1400 Jahren im Bestande islamischer Theologie bestens verankert ist, sondern bis heute in Ländern mit islamischer Rechtsordnung zur Rechtfertigung von Zwangsehen mit Kindern herangezogen wird. Ist es nicht vielmehr eine höchst zutreffende Würdigung religiöser Lehren — die allerdings ihrerseits höchst geeignet sind, die solchen Lehren unterworfenen Mädchen herabzuwürdigen: nämlich zu Lustobjekten ihrer um Jahrzehnte älteren Ehegatten.

Ist ein Ärgernis darüber, wie es in islamischen Kreisen ja an jeder Kritik am "Propheten" zu entstehen pflegt, wirklich berechtigt aus der Sicht eines demokratischen Gesetzgebers? Wäre es nicht vielmehr ein noch viel berechtigteres Ärgernis, daß irgend jemand sich nicht entblödet, derart abartige Entgleisungen nicht bloß entschuldigen, nein geradezu zum vorbildlichen Maßstab für alle Menschen erklären zu wollen? Wie es islamische Gelehrte eben machen ...

Wann ist die öffentliche Ordnung gefährdeter: wenn jemand wie Frau Winter einen, der nach heutigen Begriffen ein Kinderschänder wäre, als solchen bezeichnet, oder wenn jemand wie die p.t. Islamgelehrten das Verhalten eines solchen Kinderschänders als vorbildlich für unsere Zeit und für jede Rechtsordnung erklären wollen?

Macht Frau Winter eine Gruppe "verächtlich", wenn sie darauf hinweist, daß deren Lehren menschenverachtend sind? Oder sind nicht vielmehr diejenigen verächtlich, die diese Lehren verkünden, bzw. jetzt in Anwendung der Taqiya (m.a.W.: durch Lüge) als in Wirklichkeit doch ganz anders und überhaupt historisch neuerding ganz anders erkannt etc. camouflieren?

Und all das wird durch den Spruch eines österreichischen Gerichts als schützenswertes Rechtsgut behandelt — denn es unterliegt keinem Zweifel, daß die obigen Ausführungen ebenso "geeignet sind, Ärgernis zu erregen", und wenn die Berechtigung des Ärgernisses ins Belieben des sich Ärgernden gestellt wird, dann ist jeder Maulkorb rechtfertigbar. Und damit wird all das jeder — und offensichtlich nur zu berechtigten! — Kritik entzogen, indem jeder Kritiker davon ausgehen muß, daß er von einer willfährigen Justiz zum Kriminellen gemacht wird.

Ist es nicht vielmehr eine flagrante Herabwürdigung des demokratischen Rechtsstaates, wenn die Vorurteile der Angehörigen einer bestimmten Religion zum Maßstab genommen werden, ihre Kritiker ins Gefängnis zu werfen?

Und zu Richter Lichtenberg erhebt sich die Frage: warum trägt so jemand den Namen eines fürwahr großen Schriftstellers und Denkers?

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Ein Jahr geht zu Ende ...

... und das nächste, das (und vor dem) uns schon morgen grauen wird, sie beide werden uns jenen alten Fluch der Chinesen: »Ich wünsche dir, in interessanten Zeiten zu leben!« verstehen lehren. Das Jahr 2008, prall gefüllt mit dramatischen Ereignissen, geht zu Ende. Woran werden wir uns erinnern?

Fangen wir einmal mit den Dingen an, die unsere Welt erschütterten, und die dennoch bald vergessen sein werden — vielleicht nicht für die unmittelbar Betroffenen, aber doch für die meisten.

Da gab es diesen höchst eigenartig veranlagten Herrn Fritzl im weltvergessenen Kaff Amstetten in Niederösterreich, der seine Tochter in einen Atomschutz-Bunker in und neben seinem Haus sperrt, sie vergewaltigt und mit ihr sieben Kinder zeugt. (Chronologie der Ereignisse hier)

Dann gab es einen vorwitzigen Präsidenten von Georgien, der glaubte, nur weil er mit den U.S.A. verbündet ist, könne er Rußland als Papiertiger vorführen. Ist ihm aber nicht gut bekommen — ebenso wie den eilfertigen Claqueuren in der westlichen Welt, wo alle aus Politik und Medien schon die Messer wetzten, um Putin den Gnadenstoß zu geben. Tja, hat es aber auch nicht gespielt, da dieser seine Ruhe behielt und nicht einmal die flächendeckende Desinformation in den Massenmedien verheimlichen konnte, daß nicht Rußland Georgien angegriffen hat, sondern Georgien in Süd-Ossetien mit brutaler Gewalt einmarschiert ist. (Dokumentation hier)

China war begreiflicherweise verärgert, daß seine hübsche Inszenierung der Olympischen Spiele in Peking darob in den Hintergrund trat. Aber auch die nicht verstummende Kritik an der mittlerweile über fünfzig Jahre dauernden Besetzung und Versklavung Tibets und seiner Bevölkerung irritierte die politische Führung. Wie üblich gab es zahlreiche Wortspenden seitens westlicher Politiker. Man sprach, ja: mahnte »die Situation der Menschenrechte in China an«. Und zur Eröffnung kamen dann doch alle (außer S.H. dem Dalai Lama, versteht sich). Denn man will es sich mit der kommenden Weltmacht nicht verscherzen. Noch dazu, wo man Exportgeschäfte erhofft — und für ein gutes Geschäft vergißt man gern auf seine Überzeugungen (so man überhaupt welche hat) ...

Weil wir gerade von Überzeugungen sprechen: damit wären wir schon bei den wichtigen Ereignissen, die uns auch in den folgenden Jahren beschäftigen wären — also z.B. der Wahl von

Barak Hussein Obama zum nächsten Präsidenten der U.S.A., denn man kann über ihn alles mögliche behaupten, aber nicht, daß er Überzeugungen hat (also, natürlich hat er Überzeugungen, nämlich immer die, die gerade sein Publikum hören will). Die »Welt Online« überraschte heute zum Jahreswechsel ihre Leser mit einem wahrlich knallharten Artikel:


Na geh! Wer hätte denn das gedacht! Leider schreibt das die »Welt« erst jetzt — vor der Wahl war sie nämlich mit dabei im »Yes we can!« und »Change!« Background-Chorus ...

Gemeinsam mit Schokobama wird uns auch die Wirtschaftskrise durch die nächsten Jahre begleiten. D.h. — natürlich nicht gemeinsam, denn Schokobama hat ja nichts damit zu tun, das ist natürlich alles bloß das Teufelswerk des pöhsen Dschordsch-Dabbelju. Nun, diese Betrachtung der Dinge wird dafür sorgen, daß die Krise noch wesentlich länger dauern und uns alle wegen der absehbar falschen Methode zu ihrer Bekämpfung wesentlich härter treffen wird.

Sagte ich gerade »uns alle«? Nein, natürlich nicht wirklich alle, denn die Staatsprofiteure (Politiker, Beamte, Gewerkschafter, Verbände-Lobbyisten & Co.) werden — wenigstens eine Zeit lang — recht gut fahren auf Kosten der produktiven Kräfte, also der tatsächlichen Steuerträger. Und unsere Politiker können (und werden) jetzt wunderschöne Notprogramme beschließen, dirigistische Eingriffe wagen, die vor einigen Jahren noch undurchsetzbar gewesen wären, und nach dem Motto »Wenn die Kuh hin, soll's Kalb auch hin sein« die verschärfte staatswirtschaftliche Regulierung der Wirtschaft mit umweltfreundlichen Kyoto-Kriterien (womöglich auch noch der Durchsetzung allgemeiner Nichtdiskriminierung und des arbeitsfreien Paradieses auf Erden) garnieren — und an der Börse die nächste Blase mit dem schwunghaften Handel mit warmer Luft (vulgo CO2-Emmissionslizenzen) generieren. Irgendwohin muß das ganze Schwindelgeld, das unsere Notenbanken aus der hohlen Hand generieren, doch fließen! Und wir werden alle reich sein! Und uns gut fühlen! Und dem Retter der Welt dankbar.

Und dann werden wir irgendwann aufwachen — doch darüber will ich jetzt lieber nicht nachzudenken beginnen. Man soll den Kater nicht vor dem Neujahrsmorgen beschwören.


P.S.: jetzt habe ich doch glatt darauf vergessen, die Nationalratswahlen in Österreich zu erwähnen. Na, eigentlich — so wichtig sind die ja wirklich nicht gewesen. Rot/Schwarz wurde durch Rot/Schwarz beerbt. Und »Gruselbauer & Pater Willi« durch »Dick & Doof«. Also business as usual in Österreich ...

Mittwoch, 12. November 2008

Willkommen, Türkei!

Da geht einem doch das Herz auf und der Mund (so er einem nicht offen stehenbleibt) über, vor Begeisterung nämlich, wenn man Meldungen wie diese liest:

Der türkische Verteidigungsminister Vecdi Gönül hat den Genozid an den Armeniern und die Ausweisung der Griechen aus der Türkei gerechtfertigt. Die Türkei wäre sonst nicht derselbe Nationalstaat wie heute, gab er zu verstehen. (afp) Mit lobenden Worten zur Vertreibung der Armenier und Griechen aus der heutigen Türkei hat der türkische Verteidigungsminister Vecdi Gönül in der türkischen Presse für Schlagzeilen gesorgt. [Hier weiterlesen]

Und so etwas sollen wir in die EU aufnehmen? Aber klar doch! Die Türkei kämpft schließlich in vorbildlichster Weise gegen "den Terrorismus", wie man hier nachlesen kann:

Der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz ist derzeit nicht sonderlich gut auf die türkische Regierung zu sprechen [...], denn einer der weltweit bekanntesten Sachsen gilt nun in der Türkei offiziell als Terrorist: Karl May. Der 1912 in Radebeul verstorbene Reiseschriftsteller zählte über Jahrzehnte hin zu den meistgelesenen Schriftstellern Deutschlands. Seine Bücher wurden in 33 Sprachen übersetzt und erreichten eine Gesamtauflage von mehr als 200 Millionen. In der Türkei aber stehen die Bücher von Karl May von sofort an auf dem Index. Und es wurde eine komplette Lieferung mit Karl-May-Büchern beschlagnahmt.

Der Grund: Karl May hatte ein Buch »Durchs wilde Kurdistan« genannt – und das Wort Kurdistan ist in der Türkei offiziell verboten. Das haben die Türken nun nach fast 100 Jahren mitbekommen. Aus türkischer Sichtweise gibt es Kurdistan gar nicht. Und wer das Wort »Kurdistan« dennoch gebraucht, der ist ein »Terrorist«.
[Hier weiterlesen]

Na, dann! Mit entsprechender Nachhilfe von jenseits des Atlantik werden wir doofen Europäer schon noch erkennen, welche glanzvolle Kultur- und Wohlstandsbereicherung die freundlichen Leute aus Anatolien für uns bedeuten werden. Und die internationalen Baukonzerne werden sich freuen, daß die Auftragsbücher voll sind mit der Errichtung neuer Infrastruktur in Kleinasien. Wer's zahlt? Blöde Frage — Brüssel natürlich! Und von wo nimmt Brüssel das Geld dafür? Ähem ... nun ... also: das ist erstens ganz was anderes, und überhaupt gehören derlei ausländerfeindliche, rassistische Fragestellungen schlichtweg verboten! Die EU ist ein einzigartiges Friedensprojekt und wer das in Frage stellt, ist ein Nazi!

Und mit Nazis redet man einfach nicht, basta!

Dienstag, 11. November 2008

Warum Wahlen ausgehen, wie sie ausgehen

In der "Welt-Online" fand ich eben folgendes Leserposting zu einem, wie man wohl sagen muß, unterschwellig sehr hämischen Bericht über die Abholung von Mrs. Palin zur Verfügung gestellten Kleidern durch einen Anwalt der Republikanischen Partei:

Es fiel mir auf, daß die Medienschelte gegen McCain erst da so richtig begann, als er Palin aufstellte. Diese Frau muß also was wissen oder eine Linie vertreten, die den Medien und den Dollarerzeugungschefs nicht paßt. Und ich glaube zu wissen, worum es geht. PALIN ist nämlich innerlich eine LIBERTARIAN und sie würde dem Amero (der jetzt den Dollar ablösen wird) NIE zugestimmt haben. Sie würde nie die Freiheit der US Bürger in einer nordamerikanischen Union aufgeben, was Obama jetzt bald machen wird. Und daher diese Hetze gegen sie, damit sie politisch bis 2012 tot ist und NICHT zur Leitfigur gegen den Amero wird. Nach Palins Ernennung hat Obama nochmal sagenhafte Geldsummen zugeschossen erhalten. Und waren ALLE Medien plötzlich geschlossen für ihn. Dann ließ man sogar Lehmann stürzen, damit die Krise beim Volk ordentlich schrecklich ankommt. Erst DAS hat Obama den letzten Pusch gegeben. Man hat sich SEHR bemüht, Obama ins Weiße Haus zu holen. Und all das passierte erst nach dem Palin Schock, wo sie soo gut ankam bei den Leuten und von der alaskischen Freiheit schwärmte. Palin hat sich m.E. auch nie klar zum Bankenbailout geäußert. Hier gehts nicht um Klamotten, hier gehts um die Verhinderung einer neuen rechten Kraft bei den Republikanern.

Jetzt werden natürlich die neunmalklugen Welterklärer kommen und das als typische Verschwörungstheorie bezeichnen. Sollen Sie. Aber die Erklärung der aufgeworfenen Frage ergibt durchaus einen Sinn. Natürlich wird dadurch nicht "erklärt", warum McCain verloren hat (das hatte sicherlich vielfältige Gründe), aber daß Lehman Bros. "zufällig" gerade dann über den Jordan ging, als es für Obama nach den Umfragen eng zu werden drohte, soll uns doch auch keiner aufs Auge zu drücken versuchen!

Nach den herben Verlusten der Republikaner wird sich diese Partei wohl neu formieren müssen. Und hier wird die Grundsatzentscheidung zwischen denen, die lieber etatistische Kungeleien mit den Demokraten im Hinterzimmer ausbaldowern wollen, bis sie selbst wieder an die Hebel des "Big Government" gelangen, und jenen, die für einen schlanken Staat und möglichst viel Eigenverantwortung eintreten, fallen müssen.

Die Hoffnung der Welt liegt — anders als bei den US-Demokraten, die schließlich einen frischgewählten und per Rassen- und Religionsmix politisch superkorrekten Messias ihr eigen nennen können — nicht bei einer bestimmten Person der Republikaner. Und das ist auch gut so: Personenkult und Führerfiguren hatte die Welt schon genug, und unser junges Jahrhundert braucht nun wirklich nicht jeden Unsinn des letzten nachzumachen!

Nein: Mrs. Palin ist wohl besser eine sympathische und kompetente Gouverneurin von Alaska, als eine überforderte Bundespolitikerin. Auch McCain wird — schon aus Altersgründen — wohl in absehbarer Zeit seinen wohlverdienten Ruhestand antreten. Doch die Republikaner sollten schon jetzt nachzudenken beginnen, ob ihre wahren, echten Wurzeln nicht eher bei Jefferson als bei imperialistischen Neocons zu finden sind — dazu könnten ihnen ein paar Nachhilfestunden bei Dr. Ron Paul nicht schaden. Nicht, daß ich diesen für den geeigneten Neuorganisator der Partei ansähe, dazu ist er wohl schon zu alt und verbraucht, so sehr ich ihn als geradezu musterhaft integeren und kompetenten Politiker schätze! Aber als "weiser Mann" könnte er einer auf republikanische Traditionen sich besinnenden neuen Parteiführung eine unendlich wertvolle Hilfe sein. Auch wäre die Aktivierung seiner "grass-root"-Bewegung die dringend notwendige Gegenkraft zu entsprechenden Initiativen um den neuen Messias Obama, der dadurch sonst zur multimedialen Erlöserfigur aufgebaut werden könnte, die jede politische Wende in Zukunft mit dem Brandmal des Glaubensabfalls bezeichnen könnte.

Es steht freilich zu befürchten, daß die korrupten Hinterzimmerpolitiker des Ostküsten-Establishments wieder einmal die Oberhand gewinnen, und flugs die nächste Folge der unendlichen Soap "Reich & Korrupt" (Motto: "Wir teilen uns Amerika") abgedreht wird. Sie sollten allerdings bedenken, daß eine Republikanische Partei, die nur als Scheinkonkurrenz zu einer ohnehin seit jeher etatistisch-kollektivistischen Demokratischen Partei antritt, letztlich entbehrlich ist — und entbehrliche Parteien werden, so lehrt uns die Geschichte, früher oder später durch andere, effektivere ersetzt. Welches Schicksal wohl auch einer Traditionspartei wie den Republikanern nicht erspart bleiben würde ...

Freitag, 7. November 2008

Obama unser!

Angesichts der weihevollen, ja enthusiastischen Stimmung, die seit drei Tagen die Welt umfängt, ist es durchaus erfrischend, die kritische Analyse über die Wahl Obamas im Blog von Bettina Röhl zu lesen — nein: auf der Zunge zergehen zu lassen! Denn sie bringt es einfach genial auf den Punkt:

Zuviel Symbolik, zu viel Anreißen der Geschichte, zu viel Mythologisiererei, zu viel Innehalten und viel zu wenig Substanz. Barack Obama ist bisher nur ein schöner Schein und sehr wenig Sein. Und das obwohl er zwei Jahre Vollzeitbeschäftigung Wahlkampf hinter sich gebracht hat. Er hat seine Wähler jetzt zum kollektiven Glückstaumeln veranlasst und sehr viel Geld dafür eingesammelt und ausgegeben. Aus dem Spruch: Yes, we can ist bisher nichts anderes geworden, als dass seine vielen gläubigen Anhänger ihm andichten: He can. Kann er es?



News, das österreichische Referenzmedium für Schulabbrecher und Möchtegern-Durchblicker, verstieg sich in seiner Begeisterung sogar zum Covertitel: »Die Hoffnung der Welt«. Derlei Titulaturen war ich bislang nur aus etwas altmodisch gestrickten Papstpredigten gewohnt (dort bezogen sie sich allerdings auf jemand anderen), bei News umrahmten sie den frischgewählten Heiland der Entrechteten & Enterbten, sowie seine Ehefrau (ob sie auch »die Hoffnung« oder aber in dieser ist, entzieht sich meiner Kenntnis — doch wer will das schon wirklich wissen ...)



Andererseits hat dieser Hype auch was Gutes: wer so hinaufgelobt wird, kann tief fallen — und nach den Erfahrungen der Geschichte wird er es auch. Mein Mitleid hielte sich in Grenzen.

Mittwoch, 5. November 2008

In der Wahl zwischen Paranoia und Narzißmus ...

... hat man sich für letzteren entschieden. Nun gut. »No risk, no fun«, lautete offenbar die Devise. Warten wir ab, wer über welchen fun zuletzt lachen wird, bzw. wem das Lachen noch im Halse steckenbleibt. Change wurde versprochen, ohne zu sagen, in Bezug worauf und in welche Richtung — wir werden ihn bekommen frei nach dem Motto: »I waß zwoa net, wo i hinfahr', aber dafür bin i schnölla durt!«

Ach, wie schön!

Sonntag, 2. November 2008

Wenn neoliberale Ratten spekulieren

... lautet der Titel eines provokanten Kommentars von Christian Ortner in der österreichischen Tageszeitung »Die Presse«, der mit Süffisanz folgendermaßen anhebt:

Menschen mit Ungeziefer zu vergleichen, ist in der deutschsprachigen Publizistik aus der Mode gekommen, zumindest seit die Auflage des NS-Blattes „Der Stürmer“ (dessen Spezialität die Gleichsetzung von Juden mit Ratten war) im Jahre 1945 umständehalber zurückging. Um so mehr ist es irgendwie erfrischend, dass ausgerechnet das Magazin „profil“, traditionell mit einem höchst empfindlichen Nazisensor gerüstet, in seinem jüngsten Leitartikel über die Finanzkrise zu einem wirklich gelungenen Sprachbild fand: „Vorvergangene Woche, als der Kahn schon sank, spekulierten neoliberale Ratten in New York auf den Verfall noch halbwegs gesunder Bankhäuser ...“ [hier weiterlesen]

Wer sich über den angeblich von den ach so pösen »Neoliberalen« mit der diesen Individuen offenbar inhärenten »Gier« verursachten Finanz-Crash der letzten Wochen näher informieren will, dem sei »eigentümlich frei« ans Herz gelegt, mit einer Reihe höchst aufschlußreicher, gut recherchierter Artikel, die die tatsächlichen Ursachen (und auch die vermutlichen — und höchst unerfreulichen — Konsequenzen) dieser Entwicklungen unverblümt beim Namen nennen. Und, sicher, bei diesem name dropping ist auch der Begriff »Gier« dabei — aber nicht an prominenter Stelle. Hier finden sich eher Begriffe wie »Staatsintervention«, »Fiat money«, »Teilreserve« und »Zentralbanken«. Zu Recht!

Freitag, 17. Oktober 2008

Kauft mehr Wundertüten, Leute!

Unter diesem griffigen Titel erklärt »flashlink30« von BlogFrogDays ebenso witzig wie präzise den ganzen schwindligen Subprime-Handel, der jetzt die Finanzkrise ausgelöst (ich sage bewußt nicht: »verursacht«!) hat.


P.S.: wer sich über den Grund der vor Mitteleuropäer einfach unvorstellbaren Ausmaße der negativen Auswirkungen auf die Banken wikrlich seriös und umfassend informieren will, dem sei folgender Artikel von Dirk Friedrich »Kreditkrise: Der non-recourse loan« auf »eigentümlich frei« zur Lektüre wärmstens empfohlen.

Freitag, 10. Oktober 2008

Unter dem Titel "Machbarkeits-Wahn"

... hat Christian Hoffmann auf »paxx:blog — peace, anarchy, sex, drux & rock ’n’ roll« eine einfach ganz vorzügliche Klarstellung der etatistisch-kollektivistischen Fehlsteuerung unserer Gesellschaft geliefert.

Chapeau! Unbedingt lesenswert!

Freitag, 3. Oktober 2008

Deutschland auf dem Weg in die Antifa-Diktatur

In der Oktober-Ausgabe von »Gegengift. Zeitschrift für Politik und Kultur« berichtet Claudia Hansen Beklemmendes aus Köln:

Die Vorgänge in Köln rund um den verhinderten Anti-Islamisierungs-Kongress haben erahnen lassen, wohin die Reise in Deutschland geht: in den Antifa-Staat. Nach dem Grundgesetz, Artikel 8, gehört das Versammlungsrecht zu den Grundrechten aller Deutschen. Wer eine Demonstration ordentlich anmeldet, dem darf nicht verwehrt werden, seine Ansichten öffentlich und friedlich kundzutun. Dieses Grundrecht gilt auch für jene, die vor einem schleichenden Vormarsch eines freiheitsfeindlichen Islam warnen. (hier weiterlesen).

Theoretisch wenigstens. In der Praxis zeigt sich jedoch schnell, daß eine korrupte Stadtpolitik einer CDU, die das »C« im Logo wohl schon als Vorleistung auf die künftige Herrschaft des Halbmonds betrachtet, in inniger Gemeinschaft mit einem roten Polizeichef und linken Sturmabteilungen aus Grundrechten jederzeit Makulatur macht, wenn es ihr paßt.

Wer wissen will, wie sich 1933/34 »hautnah« anfühlte, der brauchte wohl nur in Köln dabei zu sein. Und, natürlich, die Medien, die bekanntlich keineswegs gleichgeschaltet sind, berichteten in zufälligem Einklang fast exakt das Gegenteil dessen, was vorgefallen war.

Das Zusammenspiel von linken und islamischen Straßenbanden ist schon nicht gerade beruhigend. Daß aber die Polizei, Stadtverwaltung und Medien ebenfalls mittun, läßt wenig Hoffnung auf eine demokratische Zukunft in diesem Land. Und jene, die noch immer das Märlein von der ach so drohenden »Gefahr von Rechts« zu verbreiten suchen, werden den Eindruck, damit bloß die in Wirklichkeit drohenden Gefahr von Links vertuschen zu wollen, nicht mehr entkräften können.

Noch besteht freilich die Chance auf Entlarvung dieser links-totalitären Machtübernahme in Rot&Grün — wobei es letztlich bedeutungslos ist, ob das Grün für ehemalige Baader-Meinhof-Sympatisanten, oder für die ebenso extremistischen Anhänger des »Propheten« steht. Egal, ob unsere Grundrechte vom Marxismus oder der Scharia ausgehöhlt werden: Tatsache ist, daß seit Köln der Anspruch Deutschlands, ein demokratischer Rechtsstaat zu sein, schweren Schaden erlitten hat.

Unsere Nachfahren werden uns vermutlich die Frage stellen (wenn sie das noch dürfen — und hoffen wir, sie dürfen es dann noch!): »Warum habt ihr nichts dagegen unternommen, als damals regimekritische Veranstaltungen durch blanken Straßenterror unter Polizeiduldung gesprengt wurden?«

Freitag, 26. September 2008

Über die bevorstehende österreichische Nationalratswahl

... läßt sich schon soviel voraussagen: am 28. September 2008 werden die sozialistischen Parteien Österreichs mit Sicherheit wieder eine 100%-Mehrheit im Österreichischen Nationalrat erzielen können. Wie sich die Subfraktionen der Sozialistischen Eintopfpartei Österreichs den Kuchen aufteilen, steht vor der »Wahl« natürlich noch nicht fest, ist aber auf den Kurs der Politik letztlich fast bedeutungslos.

Der Wahlkampf fiel dementsprechend etwas matt aus, und angesichts der TV-»Duelle«, die uns vom ORF zwar mit viel Getöse angekündigt worden waren, sich jedoch als spannungsarme Phrasendrescherei herausstellten (wer hätte sich das gedacht!), ist wohl die Erleichterung im Wahlpublikum groß, nicht mehr zwischen einer mäusekreißenden »Elefantenrunde« und der vierten Wiederholung des intellektuell hochstehenden Rosamunde-Pilcher-Dramas »Sommer des Erwachens« wählen zu müssen, sondern gleich direkt in den »Herbst des Erwachens« einzutauchen ...

Nun, ich erlaube mir ein wenig Prophet zu spielen, wiewohl der Prophet im eigenen Land nichts gilt, wie wir wissen. Also, wie werden die Subfraktionen wohl abschneiden? Meine Einschätzung unter Zugrundelegung hochwissenschaftlicher Analysemethoden (Freunde befragen, selbst nachdenken, danach Kaffeesudlesen, im Zweifel Münzen aufwerfen) ist folgende:

27% SPÖ alias Saufproletenpaddei Ösistans
25% ÖVP alias Öde Verliererpartei
.18% FPÖ alias Flaschenpartei Österreichs
.12% GRÜN alias Grün-Rote Überstandige*) Nebochanten
09% BZÖ alias Bestenfalls Zahnlose Österreicher
04% LIF alias Liberale im Fasching

Also: beim LIF wird's richtig spannend! Da zittert man vermutlich den halben Abend, ob unsere graugestromte Heidekatze wieder ins Hohe Haus kommt, oder nicht. Der kunterbunte Rest wird den Einzug wohl nicht schaffen, und das ist auch besser so, sonst müßte ich für sie auch noch Namen erfinden ... aber wer weiß schon: das Leder ist rund und wie das Leben so spielt, weiß man natürlich nie im voraus.

Am 29. September melde ich mich wieder und verkünde das beinahe wirkliche Ergebnis — aber nur, wenn mir sonst halt fad wär ...



*) für Piefkes: überalterte

Montag, 22. September 2008

Wo bleiben die Lichterketten? Wo die Betroffenheits-Demos?

Unter dem Titel Wochen der Gewalt gegen Christen liest man in der Wiener Tageszeitung »DiePresse« unter anderem folgende Neuigkeiten aus Indien:

Seit August kam es zunächst in Orissa, dann in Karnataka zu christenfeindlichen Ausschreitungen. Allein in Orissa sind mindestens 45 Menschen ums Leben gekommen und Zehntausende in die Flucht getrieben worden. 56 Kirchen, 11 Schulen und vier weitere kirchliche Einrichtungen sollen zerstört worden sein. Auch in Karnataka wurden etwa zwei Dutzend Kirchen angegriffen. "Bajrang Dal" ist die Jugendorganisation des fundamentalistischen "Welt-Hindurats" ("Vishwa Hindu Parishad"), der auch den Konflikt zwischen Muslimen und Hindus schürt.

Zu Zusammenstößen zwischen Hindus und Christen kommt es in Indien immer wieder. Hinduistische Hardliner beschuldigen christliche Missionare, arme Inder aus niedrigen Kasten mit der Aussicht auf Bildung und medizinische Versorgung zum Religionswechsel zu bewegen. Etwa zwei Prozent der 1,1 Milliarden Inder sind Christen.
[...]
Der Erzbischof von Bhopal, Leo Cornelia, vermutet in einem Interview mit Kathpress, dass wirtschaftliche Interessen von Landbesitzern hinter den Ausschreitungen gegen Christen stecken. Die Christen seien in der Regel "Adivasi" (nichtarische Ureinwohner) und "Dalit" (Kastenlose) mit geringer Bildung, die den Großbauern als billige Arbeitskräfte dienten. Die hinduistischen Landbesitzer fürchteten aber, dass ihre Arbeiter mit einer besseren Ausbildung durch christliche Schulen zunehmend in die Städte abwandern könnten.

Die Landbesitzer, die noch am Kastensystem festhalten, störe diese Entwicklung, so der Erzbischof. Außerdem hätten sie Angst, dass die Christen nicht mehr so leicht politisch beeinflussbar seien wie bisher. Politik sei in Indien wieder sehr stark mit der Religion verknüpft, die Zeit des indischen Säkularismus sei vorbei. Die Christen, besonders die Katholiken, zeichneten sich durch großes Engagement bei Bildung und Gesundheit aus, so Erzbischof Cornelio.

Cornelio betonte, dass es sich bei den Angreifern um eine kleine Minderheit handle. Die Mehrheit der Hindus sei friedlich. 90 Prozent der Schüler in den christlichen Schulen seien Hindus.

"Die Wirtschaft in Indien wächst sehr schnell. Viele Menschen suchen Arbeit. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird größer. Diese Situation führt zu sozioökonomisch bedingten Unruhen", so Cornelio. Christliche NGOs und Bildungsinitiativen befreiten kastenlose Landarbeiter aus sklavenähnlichen Verhältnissen. Hinduistische Extremisten vermuteten eine bezahlte Abwerbung dieser Menschen zum Christentum und schüchterten sie mit Angriffen ein.

Tatsache sei, dass es nur in jenen Bundesstaaten ein Problem gibt, in denen radikale, nationalistische oder fundamentalistische Parteien an der Macht sind, so Cornelio.


Ja, wären die abgefackelten Kirchen nicht Kirchen, sondern Moscheen, und stünden sie nicht in Indien, sondern in Europa, so ginge ein markerschütternder Schrei durch die Medien. Lichterketten würden spontan gebildet, ein kerzenleuchtendes und herzerwärmendes »Nie wieder!« in die trüben Herbstabende zu verströmen — aber so sind's einfach die falschen Opfer am falschen Platz ...

Samstag, 13. September 2008

Goldene Worte von Manfred

Unter den Antwort-Postings zu diesem Artikel auf »Manfreds politischen Korrektheiten« fand sich ein Begehren zu kürzerer Darlegung der Argumente, warum nun die Islamisierung des Abendlandes eben nicht das beste seit der Erfindung von Kaugummi sei.

Nun, das Problem ist, daß die gesellschaftsoffiziell zugelassene und insbesondere die mediale Meinungsmache auf Seiten der »armen«, »ausgegrenzten« und von »Vorurteilen« nur so verfolgten Moslems steht. Das ändert sich nur für Stunden (oder bestenfalls Tage), wenn wieder einmal eine Metrostation abgefackelt oder ein Vorortezug in die Luft gesprengt wird, lenkt aber geschwind und unversehens wieder in die alten Bahnen, daß nämlich die moslemische Zuwanderung doch ganz und gar kein Problem sei, sondern nur die pösen Rechten, die dagegen auftreten ...

Manfred hat nun eine kurze Zusammenfassung seines berechtigten Unmuts gepostet, die ich den Lesern auch meines Blogs nicht vorenthalten möchte, denn sie bringt in drei Absätzen die Verlogenheit und Unverschämtheit, mit der die allgegenwärtigen Islamversteher zu Werke gehen, klar zu Tage:

Ich bin es nämlich leid, mich von Muslimen und deren Claqueuren für dumm verkaufen zu lassen, die uns allen einreden wollen, das Verhalten von Muslimen hätte schon aus Prinzip nichts mit dem Islam zu tun:

Die brutale Durchsetzung der Scharia in Nigeria sei in „Wahrheit“ ein Kampf ums Öl, die Ermordung von Christen in der Türkei Ergebnis eines fehlgeleiteten Nationalismus, die systematische und von der ägyptischen Polizei stillschweigend geduldete Entführung und Vergewaltigung koptischer Mädchen gewöhnliche Kriminalität, am Palästinakonflikt seien sowieso die Israelis schuld, an der Existenz der Taliban die Sowjetunion, an Ehrenmorden von Berliner Kurden nicht die Religion, sondern die lokale Kultur des ländlichen Anatolien, an Ehrenmorden in Ägypten wiederum nicht die Religion, sondern die sozialen Probleme Kairos, an Anschlägen auf westliche Botschaften dänische Karikaturisten, an der Faulheit, Frechheit, Dummheit und Gewalttätigkeit türkischer und arabischer Schüler das deutsche Schulsystem, an Hasspredigten die mangelnde Bildung von Imamen mit mangelhaften Arabischkenntnissen, und die Aktivität von muslimischen Terroristen in Indien, Russland, Thailand, den Philippinen, Großbritannien, Deutschland und so weiter und so fort (von der gesamten islamischen Welt selbst ganz zu schweigen) sei jeweils auf lokale Gegebenheiten zurückzuführen, also zum Beispiel auf Armut und Korruption in islamischen Ländern oder – etwa in Großbritannien – auf die Kombination der Faktoren „ethnisch/religiöse Minderheit“ und „Unterschicht“. Alles darf schuld sein. Nur nicht der Islam.

Jeder, der das durchaus möchte, und der noch nie etwas von Ockhams Rasiermesser gehört hat, darf selbstverständlich dieses Gestrüpp von Hilfshypothesen und Hilfs-Hilfshypothesen für die Wahrheit halten. Ich aber ziehe es vor, um es knapp auf den Punkt zu bringen, in der Ballung dieser Erscheinungen die unausweichliche Konsequenz einer Religion zu sehen, die von einem Massenmörder gestiftet wurde, eine monströse Hasspredigt als heiligen Text verehrt und obendrein als „Allah“ einen blutsaufenden Aztekengötzen anbetet.
Goldene Worte. Steintafeln, um sie darauf einzumeißeln, habe ich leider nicht. So kann ich sie nur den Weiten des virtuellen Raumes anvertrauen, indem ich sie in meinem Blog zitiere. Damit vielleicht doch ein paar, die von der systematischen Desinformation unserer Medienmacher und Politiker jahrelang irregeführt wurden, nachzudenken beginnen. Es wäre nun wirklich höchste Zeit!

Donnerstag, 11. September 2008

Die verschwiegene Christenverfolgung

Man schweigt über vieles nicht — z.B. nicht über die pösen mitteleuropäischen Alltagsrassisten, die so einem armen nigerianischen Asylwerber offenbar noch das ohnehin so deprimierende Geschäft mit dem Drogenhandel verübeln. Dafür schweigt man lieber darüber:

Die Fakten sind deprimierend und sprechen für sich. Keine andere Religionsgemeinschaft auf der Welt wird stärker und grausamer verfolgt als die Christen. Über 90 Prozent der aus religiösen Gründen Ermordeten und Verfolgten gehören ihnen an. Zentrum der Verfolgung ist vor allem die islamische Welt, aber auch einige kommunistische Staaten wie Nord-Korea, China, Laos und Vietnam gehören zu den Unterdrückern der christlichen Religion. Weltweit leiden über 200 Millionen Christen unter Verfolgung, jährlich sterben fast 100.000 Menschen, weil sie sich zum Christentum bekennen, alle drei Minuten wird derzeit ein Christ ermordet.

Die aktuelle Ausgabe von »Gegengift. Zeitschrift für Politik und Kultur« zeigt uns das bizarre Bild einer sich offenbar schon kapitulierenden westlichen Welt, in der wohl Totschlagvokabel à la »Islamophobie« regelmäßig mißbraucht werden, um das berechtigte Unbehagen vieler Bürger über die steigende, mittlerweile nicht einmal mehr versteckt betriebene Islamisierung Europas niederzuknüppeln, die aber die brutalen Ausrottung von Christen in den verbliebenen kommunistischen, vor allem aber in den immer zahlreicheren islamischen Staaten mit Stillschweigen übergeht.

Der 11. September ist ein guter Anlaß, sich darüber Gedanken zu machen, aus mehreren Gründen. Einerseits ist dies doch jener Septembertag, an dem tausende Menschen durch eine Terrorattacke ihr Leben lassen mußten. Das ist die deprimierende Seite dieses Tages. Andererseits ist schon morgen der 12. September, an welchem Tag in einer Situation, in der die meisten Europäer ihre Chancen gegen das allmächtig scheinende Osmanische Reich schon recht gering einschätzten, und Frankreich, die damalige Großmacht Europas, aus kurzsichtigem Machtkalkül und fanatischer Feindschaft gegen Österreich dem türkischen Großsultan zur Eroberung Mitteleuropas die Hand reichte, wohl wissend, daß das Osmanische Reich die Eroberung Wiens nur als Vorspiel zur baldigen Eroberung Roms ansah, wo sie türkische Truppen im Petersdom die Pferde einstellen lassen wollte, sich auf einmal ein wundersamer Umschwung in der Geschichte Europas ereignete.

Die als unbesiegbar angesehenen Truppen des Großsultans wurden von der deutlich schwächeren Entsatzungsarme unter Führung des polnischen Königs Johann Sobieski vernichtend geschlagen, die Gefahr einer türkischen Eroberung Mitteleuropas war damit gebannt.

Religiöse Menschen führen dieses Ereignis auf ein Eingreifen himmlischer Mächte zugunsten des christlichen Abendlandes zurück. Mag sein — und dieser Gedanke ist sicherlich trostreich für viele Menschen. Aber das entscheidende ist dennoch: hier kam ein König dem durch die Belagerung an die Grenze der Belastbarkeit gelangten Wien zu Hilfe, weil er eben den Einmarsch der Türken in Mitteleuropa nicht tatenlos hinnehmen wollte! Weil er sich — »als Europäer«, würden wir heute sagen — offenbar »solidarisch« fühlte. Und weil er wohl als gläubiger Katholik, der er war, auf Gottes Hilfe hoffte, jedoch als kriegserfahrener Monarch wußte, daß er den eigentlichen Kampf wohl würde selbst bestreiten müssen ...

Und hier ist allerdings die deprimierende Differenz zur heutigen Situaltion offenkundig: ein Klüngel von Eurokraten, der nichts lieber täte, als die EU zu einer »Mittelmeerunion« mit islamischer Majorität und Majorisierung umzufunktionieren, solange dabei nur die gut dotierten Posten gesichert bleiben, rückgratlose Politiker, die zunächst unter dem Druck gutmenschlicher Parolen durch ungehemmten Zuzug von integrationsunwilligen (und größtenteils aus -unfähigen) Immigranten und vorgeblichen »Asylwerbern« unsere Staaten mit einem Heer von Sozialstaats-Profiteuren überschwemmen ließen, und nun auf deren rasche Einbürgerung drängen, um sich so ein billiges Stimm-Klientel für die nächsten Wahlen zu sichern.

Wenn wir so weitertun, werden wir uns in wenigen Jahren wohl nur mehr an einen 11. September erinnern können. Ein Gedenken an einen 12. September wird dann nämlich verboten sein. außer vielleicht hinter geschlossenen Kirchentüren — der Islam ist ja so tolerant — , für ein paar Jahrzehnte ...

Montag, 1. September 2008

... die Mentalität, politische Gegner zum Abschuss freizugeben und sich dabei noch als das Opfer zu gerieren, die findet man links

Aus einem schlicht und einfach hervorragenden ef-Artikel von Thomas Fink (»Der Gutmensch: Die Inkarnation des Übels«) habe ich den obenstehenden Titel gewonnen. Wie wahr, wie wahr, kann man da nur sagen.

Lesen! Es lohnt sich!

Montag, 25. August 2008

War Opa ein Nazi? Wenn er ein Deutscher war: na klar doch!

Kollege Manfred hat zwei interessante Artikel verfaßt: »Opa war kein Nazi« und »Deutsche und Nazis«. Auf den ersten Artikel schrieb ich eine Replik, in der ich die These, praktisch alle Deutschen wären doch "in Wahrheit" Nazis gewesen und solange die Geschichtslüge »Opa war kein Nazi« nicht aus den Familiengeschichten gefegt werde, sei eine Heilung der deutschen Gesellschaft vom Nazi-Trauma nicht zu gewärtigen, kritisch hinterfragte.
Manfred erläuterte seine Ansichten daraufhin in einem neuen Artikel und wollte meine kurze, enttäuschte Reaktion über diesen neuerlichen Artikel nicht so einfach hinnehmen, sondern bezeichnete meine Verweigerung einer inhaltlichen Replik darauf als "patzig". Nun, so war es nicht gemeint — aber lassen wir die Frage der Patzigkeit einmal dahingestellt: ich sah einfach keinen Sinn darin, angesicht seiner neuerlichen Äußerungen groß zu replizieren — cui bono ...

Nun will ich mir andererseits aber eben auch nicht "Patzigkeit" vorwerfen lassen, und so entschloß ich mich dann doch zu einer Antwort, welche ich (in leicht erweiterter Form) in meinem eigenen Thread ebenfalls publiziere. Vielleicht interessiert's ja doch jemanden ...

Manfred schrieb:

Mir geht es demgegenüber darum zu zeigen, dass die Deutschen, auch die, die sich für Demokraten hielten, in einer TOTALITÄREN Gedankenwelt befangen und DESWEGEN für den Nationalsozialismus anfällig waren. Totalitär waren dabei weniger diese oder jene INHALTE (zum Teil natürlich auch die), sondern bereits die Grundannahmen darüber, was Politik ist bzw. sein sollte.


Mit anderen Worten: die Deutschen, nämlich auch die, die sich für Demokraten hielten, aber — natürlich! Sie waren ja Deutsche! — keine waren, waren in einer TOTALITÄREN Gedankenwelt befangen. Sorry, ich halte das für Unsinn. Das ist Pauschalurteilen par excellence. Und ich sehe nicht, warum diese angeblich totalitäre Gedankenwelt ein spezielles Merkmal der Deutschen sein sollte, wenn mich meine Erfahrung und die tägliche Lektüre von Pressemeldungen aus aller Welt lehren, daß vergleichbar totalitäre Vorstellungen ebenso in anderen Ländern und Kulturen gang und gäbe waren, sind und wohl auch in Zukunft sein werden!

Saatsgläubigkeit ist kein Merkmal der Deutschen, sonst wären Blair, Obama oder Sarkozy auf einmal nazismusanfällige Deutsche, was sie ja wohl wirklich nicht sind. Und genau das, was sich in Deutschland in unerfreulicher Zuspitzung im NS-Regime realisierte, war damals (und ist leider auch heute) weltweit recht verbreitet. Nicht nur in den diversen "Faschismen" Italiens, Spaniens, Portugals, sondern ebenso in dem korporativ-autoritär grundgestimmten Kemalismus, in den unzähligen Diktaturen Südamerikas, ja sogar im "New Deal" der USA. Die 30er/40er-Jahre waren kein Hort der Demokratie — und zwar weltweit nicht! Und ich wage zu bezweifeln, wenn ich mir die ständige Tendenz zu Gesinnungsjustiz und Gedankenkontrolle (vom angeblich notwendigen Kampf gegen Rechts über den Nichtrauchersutz bis zum Klimawandel) so ansehe, daß wir es heute nennenswert mehr sind. Wir haben eine demokratisch-antidiskriminatorische Rhetorik, allgegenwärtig und existenzvernichtend für den, der dagegen verstößt. That's it ...

Keine Frage, daß der damalige a-demokratische, korporatistisch-kollektivistische Ungeist in anderen Fällen nicht annähernd so bedauernswerte Entgleisungen zeitigte wie in der NS-Herrschaft! Doch andererseits ist es für den historisch Interessierten ebenso keine Frage, daß eine Unzahl schlimmer Entgleisungen durch die — eben besonders schlimmen — Entgleisungen des NS-Regimes einfach "zugedeckt" und aus dem Gedächtnis (oder wenigstens: dem offiziell zitierbaren Gedächtnis) der Menschen verdrängt wurden.

In Artikeln über das 3. Reich wundert sich der Autor manchmal, warum z.B. Großbritannien oder die USA nicht gegen die Schikanierung und Benachteiligung von Juden in bereits frühesten Zeiten des 3. Reiches aufgetreten sind. Man wundert sich freilich weniger, wenn man weiß, daß die Rassentrennung in den USA ja im Prinzip auch nichts anderes war als der Judenstern (ein eigenes Abzeichen erübrigte sich allerdings durch die Hautfarbe), und daß die gesetzlichen Verbote von Mischehen, diverse Berufsverbote, die Verweigerung von Wahlrecht und einer Reihe bürgerlicher Freiheiten in britischen Kolonien quasi das Modell der Nürnberger Gesetze darstellen.

Heutige Autoren projizieren das ahistorische Bild einer — heute! — von political correctness und Antidiskriminierung geradezu besessenen angelsächsischen Welt in eine Vergangenheit, die uns dann als leuchtender Gegenentwurf einer demokratischen Gesellschaft vorgeführt wird, der sich vor der dunklen Folie der Naziherrschaft besonders schön abhebt. Nur: das Bild trügt! Es trügt eklatant, ja ist geradezu bis zur Unkenntlichkeit verzeichnet! Noch deutlich nach dem 2. Weltkrieg haben die US-Truppen, als sie z.B. die Republik Haiti besetzten, als erstes dort eine (davor nicht bestehende) strikte Rassentrennung eingeführt. Noch deutlich nach dem 2. Weltkrieg hat die britische Kolonialmacht z.B. in Kenia rassistisch motivierte Greueltaten, wie z.B. gezielten Völkermord, angeordnet und teilweise auch ausgeführt — was einem die Frage aufdrängt: "Haben die aus Auschwitz nichts gelernt?" Antwort: nein, mußten sie auch nicht. Denn sie waren (und sind bis heute) schließlich die "Guten" ....

Das klingt zynisch und wird mir von der allzeit bereiten Antifa-Front sofort den Vorwurf, ich "verharmlose" und "relativiere", eintragen. Geschenkt! Als ob die in britischen KZs gefolterten, ermordeten und gezielt dem Hungertod preisgegebenen Kikuyu des Mau-Mau-Aufstandes weniger wert wären, als in Nazi-KZs gefolterte, gezielt dem Hungertod preisgegebenen und vergaste polnische Juden ... Wer sich informieren möchte, findet in der — des Nazismus wohl recht unverdächtigen — britischen Tageszeitung The Guardian vom 27.12.2005 einen Artikel unter dem provokanten Titel: "The Turks haven't learned the British way of denying past atrocities" — viel "Spaß" beim Lesen!

Aber um auf die Zusammenfassung eingehen, mit der Kollege Manfred seinen Artikel beschließt, die mir eigentlich eine Replik wenig zielführend erscheinen ließ.

Fassen wir zusammen: Die überwältigende Mehrheit der Deutschen, einschließlich der Sozialisten und engagierten Christen, hielt Politik für die Verwirklichung religiöser oder quasi-religiöser Ideale, fand es selbstverständlich, dass man zu diesem Zeck politische Gegner physisch bekämpfte, betrachtete das Führerprinzip als Ordnungsideal, hielt internationale Politik essenziell für einen Machtkampf von Nationen, betrachtete Juden als fremde Eindringlinge und sehnte sich der Volksgemeinschaft.


1. Die "überwältigende Mehrheit ... einschließlich der Sozialisten und engagierten Christen" sah all dies nicht wesentlich anders, als die gesamte (!) westliche Welt zu jener Zeit! Man blicke z.B. in die Zwischenkriegsgeschichte Österreichs: hier wurde kein Nazi-Regime geboren, aber es gab einen quasi-religiösen Machtkampf zwischen den Austromarxisten (die z.B. Wien zu Musterstadt des wahren, des reinen Sozialismus machen wollten) und den Heimwehren — Nazis spielten in Österreich bis zur Machtübernahme Hitlers in Berlin keine nennenswerte Rolle! Das Argument einer spezifisch deutschen Eigenschaft wackelt somit. Es wackelt noch mehr, wenn man die ebenso "quasi-religiösen" Auseinandersetzungen in Spanien ansieht, oder in Frankreich, oder in England, oder in Irland, oder in Mexiko, oder ... oder ... Die Liste ist deutlich kürzer, wenn man fragt: "Wo fanden solche denn nicht statt?"

2. Die physische Bekämpfung politischer Gegner war damals allgemein. Auch hier ist nichts "speziell deutsches" zu ermitteln. Poltisch motivierte Straßenschlachten gab es in Ost-Mitteleuropa, am Balkan, in Frankreich, Spanien, Mexiko, sogar in den USA. In den Kolonialgebieten sowieso!

3. Das Führerprinzip herrschte damals vom Kommunismus über die christlichen Hierarchievorstellungen bis ins konservative Lager — einfach überall, außer in ein paar liberalen Zirkeln, die aber (man denke bloß an den dramatischen Niedergang der Whigs in den 20er-Jahren) praktisch überall zu Randerscheinungen, zu Fossilien einer Politik des 19. Jahrhunderts, mutiert waren.

4. Man "hielt internationale Politik essenziell für einen Machtkampf von Nationen" — und darin unterschieden sich die Nationen ebensowenig voneinander! Ein paar Sonntagsreden in Genf mochten zwar anders klingen — aber der Völkerbund war in Wahrheit eine schon von Anfang an gescheiterte Sache! Gescheitert nicht am Austritt der pösen Nazis in den 30er-Jahren, sondern an der verlogenen Politik seiner Gründungsnationen, die unter schönklingenden Schlagworten beinharte Machtpolitik betrieben (man denke nur an die "Entkolonialisierung" durch "Mandatsverwaltungen" — eine Augenauswischerei sondergleichen!)

5. Man "betrachtete Juden als fremde Eindringlinge und sehnte sich [nach] der Volksgemeinschaft" — auch hier wieder: Mainstream! Antisemitismus war damals praktisch überall zu finden — das kann man zu Recht bedauern, aber es war damals eben so. Hieraus eine speziell "deutsche" Fehlhaltung zu konstruieren, ist einfach Geschichtsklitterung! Und was die Volksgemeinschaft betrifft: was war denn die treibende Kraft all der Nationalstaaten, die aus der Zerschlagung Österreich-Ungarns hervorgingen? Dreimal darf man raten ...

Mittwoch, 30. Juli 2008

Der Mekkanische Koran: eine Themenanalyse

... ist der Titel eines — wie immer! — brillanten Artikels im Blog »Manfreds politische Korrektheiten«.

Es ist bemerkenswert, wie der Autor ohne bissige Seitenhiebe und untergriffige Argumentation, sondern ausschließlich mit der Überzeugungskraft sorgfältiger Analyse des Korantextes und seiner Hintergründe, ein bestürzend wahres Bild dieser Polit-Religion, genannt »Islam«, zeichnet.

Jedem Politiker — nein: überhaupt jedem politisch Interessierten! — und insbesondere allen Medienschaffenden sei dieser Artikel (dem in Kürze ein umfangreicheres Buch zu diesem Thema folgen soll) allerdringlichst zur Lektüre empfohlen!

Dienstag, 22. Juli 2008

Götterdämmerung der Meinungsmonopolisten

Unter dem Titel »Die Meinungsverleiher« zeigt uns Gegengift — Zeitschrift für Politik und Kultur einen zarten Silberstreif über dem rot-grünen Sumpf der Meinungsmacher [zum ganzen Artikel hier].

Zwar will der Schlußabsatz

Da es schlicht unmöglich ist, das Internet zu verbieten, wird die Schweigespirale, nämlich die Zurückhaltung des gewöhnlichen Bürgers in der öffentlichen Diskussion aus Angst vor Ausgrenzung, immer mehr zu einer Sprechspirale werden. Die große Zeit der „Meinungsverleiher“ nähert sich ihrem Ende, denn für Meinungen sind ab jetzt nicht mehr ausschließlich Journalisten in den traditionellen Medien zuständig. Das bringt frischen Wind ins Land.


etwas zu optimistisch in der Einschätzung des nahenden Endes scheinen — aber immerhin, wenigstens ein atmosphärischer Wandel ist auszunehmen. Es gibt wieder Luft zum Atmen. Endlich!