Mittwoch, 18. Dezember 2024

In memoriam Rudolf Platte

von LePenseur
 
 
In der Hektik der Vorweihnachtszeit und des Jahresendes, zu dem bestimmte Dinge unbedingt noch fertig werden müssen, hätte ich beinahe vegessen, daß der große Schauspieler Rudolf Platte heute vor vierzig Jahren, am 18. Dezember 1984, gestorben ist. Leider fehlt mir die Zeit zu einem ausführlicheren Artikel, den dieser keineswegs bloß "Komödiant", sondern bedeutende Charakterschauspieler fürwahr verdiente, und so kann ich ihn nur mit einigen Proben seines Könnens für ihn selbst sprechen (und spielen) lassen. Aber ist es nicht in Wahrheit die einzige wirkliche Würdigung, die ihm gerecht wird? Ihn in seinen Rollen zu zeigen ...







-----

P.S.: seine einzigartige Gestaltung des Schmierentheaterdirektors im "Raub der Sabinerinnen" fand ich leider nicht auf Youtube. Wenn jemand diese Fernsehaufzeichnung irgendwo sichten sollte, wäre ich für den Link dankbar!

Hate Speech...?

von  FDominicus 
 
 

vaxXmas

by  Meme Dept. 



Die Rolle der Kirchen heute

von Helmut
 
 

Ich bin bekennender Christ, habe meinen persönlichen Umgang damit gefunden, und stehe über den liturgischen Kleinlichkeiten der einzelnen „Fakultäten“, wie katholische, evangelische, oder orthodoxe. In meiner engsten Familie sind alle drei Richtungen vertreten. Aber wir glauben an ein und denselben Gott.

Was mir natürlich erlaubt, einen kirchlich auferlegten Maulkorb zu ignorieren und so manches kritisch zu sehen, was die einzelnen kommerziellen Institutionen, die sich gerne als „Überbringer der Wahrheit und des Heils“ sehen, so von sich geben. Aber ich habe einen guten Kontakt zu jedem der Vertreter dieser liturgischen Unterschiedlichkeiten, so wie auch zu vielen freikirchlichen Gruppierungen.

Ein menschliches Problem dabei ist, dass man den Vertretern (man nennt sie auch Pfarrer) dieser drei Hauptrichtungen keine eigene freie Meinung gönnt. Ja, man gesteht sie ihnen zu, als Privatmann, aber sie dürfen diese nicht öffentlich äußern. In Rumänien gibts ein legendäres Sprichwort dafür: „Du sollst nicht das tun, was der Pfarrer macht, sondern das, was der Pfarrer sagt.“

Nun wurde ich kürzlich wieder von meinen idealistischen Vorstellungen getrennt und auf den Boden der Tatsachen zurükgeführt. Ich erkenne die Gefahr des Krieges in unserem Land, und bin ein bekannter und vor allem entschiedener Gegner dieser „Verteidigungsvorbereitungen für die Ukraine der NATO“.

Wir haben keinerlei Verpflichtungen, uns in eine fremde militärische Auseinandersetzung einzumischen, und niemand von den Leuten in Rumänien hat da irgendwelche besonderen Bindungen an die Ukraine, die ihn dazu bringen würden, dieses Land gegen irgendjemanden zu verteidigen. Im Gegenteil. Die in der Nordbukowina (Südwest-Ukraine) lebende rumänische Minderheit wird nach wie vor von der nationalistischen Regierung in Kiew unterdrückt. 

Hochanständig finde ich, dass man den in Rumänien angekommenen ukrainischen Flüchtlingen Hilfe-stellung gewährt, weil man nur schlecht unterscheiden kann, ob sie nun vor den Russen oder vor den eigenen Azow-Schergen geflohen sind.

Aber zurück zur Kirche:

Ich habe einen Vorschlag in unserer Kirche vorgetragen, ein Zeichen gegen den Krieg zu setzen. Das Pfarrerkollegium erhielt meine Idee:

DER ADVENT IN DIESEM JAHR 2024:

Jesus sagte: Friede sei mit Euch!

Das ist ein Auftrag, der für die Christenheit das ganze Jahr über gelten muss. Gerade in der Adventszeit kann jeder für sich selbst versuchen, Frieden zu finden, Frieden zu geben und in Frieden zu leben. Frieden für sich, für seine Familie aber auch für alle Mitmenschen, mit denen wir in unserm Land leben.

Frieden heißt, den Krieg zu verabscheuen. Frieden heißt, alles, was den Krieg fördert, abzulehnen und sich dagegen auszusprechen.

Wir hatten zwei Weltkriege, wodurch die Menschheit ein unsägliches Leid ertragen musste. Es darf nicht wieder passieren.

WEHRET DEN ANFÄNGEN!

So hört man immer wieder. Und diese Anfänge sind für jeden, der sich dafür interessiert, erkennbar. Unser Land braucht Frieden. Wir brauchen unsere Frauen und Männer zuhause im Land, genauso unsere Söhne und Töchter. Sie sollen nicht auf dem Schlachtfeld sterben.

An den vier Adventssonntagen soll daher zum Abschluss als Ausgangslied ein Lied für den Frieden erklingen. Lieder, die international berühmt sind, auch von Soldaten gesungen wurden, bevor sie in die Schlacht gingen und sich in einer aussichtslosen Situation befunden haben. Es soll gerade vor Weihnachten zum Nachdenken anregen.

FRIEDE SEI MIT EUCH! SO SPRICHT DER HERR — ZU UNS ALLEN!

Natürlich habe ich darauf keine Antwort bekommen. Am 2. Advent trug eine Sängerin im Rahmen des Gottesdienstes das international bekannte Lied vor: „Nearer, my God to Thee“. Es war etwas symbolisches, und nur Eingeweihte wissen, welche Bewandtnis es um dieses Lied hat — die Propaganda um die Titanic ist ja nur Beiwerk. Für die Kirche war damit schon die Grenze des Erträglichen erreicht.

Meine Vorschläge für das Ausgangslied für den Frieden hat man natürlich mit einem freundlichen Lächeln ignoriert, und am 3. Advent kam als vorletztes Lied das Lied Nr. 313 aus dem evangelischen Gesangbuch — ich schreibe die erste Strophe nun auf:

Nun aufwärts froh den Blick gewandt und vorwärts fest den Schritt!

Wir gehen an unseres Meisters Hand und unser Herr geht mit.

Vielleicht nennt man mich pervers, wenn mich das an ein nur zu bekanntes Lied der SA erinnert ...

Es mag ja Zufall sein, diese seltsame Auswahl der Lieder, aber von einem Lied für den Frieden ist absolut keine Rede. Natürlich gibt mir das zu denken. Natürlich kenne ich auch die Rolle der Kirchen in den beiden Weltkriegen. Natürlich kenne ich auch die Bilder, wo die Pfarrer vor dem militärischen Einsatz die Waffen gesegnet haben.

Klar habe ich gute Bekannte auch unter den Geistlichen aus jeder liturgischen Richtung. Die Bestätigung dieser Personen haben mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Logischerweise wird sich niemand der drei Hauptkirchen offen gegen einen Krieg aussprechen, wenn das von der Regierung für gut befunden wird. Kein Hund beißt die Hand, die ihn füttert und die Unterstützung des Staates für die Kirchen ist ja allgemein bekannt. Aber jeder dieser Geistlichen hat mir auch klar gesagt, dass ich auf keinen Fall öffentlich seinen Namen nennen soll, zu dieser Erkenntnis.

Was wird die Zukunft bringen? Werden die Vertreter der Kirchen wieder die Waffen segnen, vor dem Kampf gegen die Russen? Werden die Kirchen wieder die Rolle des Handlangers des Staates übernehmen?

Unmöglich, sagte da jemand. Wirklich? Einzelne Vertreter der schwarzen Zunft haben das doch schon unter Beweis gestellt, dass sie dazu bereit sind. Die Funktion des Hirten, der seine Schäfchen beschützt und vor Unheil bewahrt? Wer’s glaubt, wird selig — aber nur vielleicht. Ich habe da ein Foto vor der evangelischen Kirche in Schwetzingen (Deutschland) in Erinnerung, aus der Zeit des „Heiligen Covid“:


Oder will mir jemand weismachen, dass die Kirchen nicht wussten, dass mit diesen Spritzen eine große Anzahl von Menschen, also auch Gläubige, die den Thesen der Kirchen vertrauen, schwer geschädigt oder gar in den Tod geschickt werden? Ich kann da keinen besonderen Unterschied zum Waffen segnen erkennen.

Nun, ich bin bekannt dafür, dass ich das, wofür ich eintrete, auch realisiere. Über unserm Esszimmertisch hängt ein Spruch von Gennadius von Marseille, und dieser Spruch lautet:

Gib acht, dass Du das, was Du mit dem Munde singst, auch mit dem Herzen glaubst! 

Und dass Du das, was Du mit dem Herzen glaubst, auch durch Werke unter Beweis stellst!

Genau das werde ich auch tun. Da meine Idee von den unserer Kirche Nahestehenden wenig unterstützt wird, werde ich mir meine Mitstreiter und Co-Aktivisten aus den Freikirchen suchen. Wenn auch das nicht klappt, werde ich meine Aktion alleine durchführen, nach dem Motto:

„Hilf Dir selbst, so hilft Dir Gott!“

Damit meine ich eine für den kommenden Samstag vor dem 4. Advent geplante gesangliche Aufführung mit deutschen und internationalen Friedensliedern. Nicht lange, maximal eine Stunde. Schließlich ist es ja nicht mehr Sommer. Aber der Lärm der vergangenen Nacht drängt mich dazu. Gegen Mitternacht war über unserer Stadt fast eine halbe Stunde lang Flugzeuglärm zu hören — vermutlich Militärflugzeuge. Niemals hatte man bis jetzt so etwas bei uns gehört.

Neben mit wird wieder ein großes Schild stehen, auf dem man meine Beweggründe für diese Aktion nachlesen kann. Wenn dadurch nur ein einziger Mensch beginnt, nachzudenken und wechselt in das ohnehin spärlich besetzte Lager der Kriegsgegner, dann wäre das bereits ein Erfolg. In Rumänien gibt es nämlich keine einzige Anti-Kriegs-Organisation.

Natürlich wird meine Aktion gefilmt und über die sozialen Netzwerke verbreitet. Niemand hindert mich daran, weil in Rumänien der Artikel 30 der Verfassung (Recht auf freie Meinungsäußerung in jeglicher Form) in vollem Umfang respektiert wird. Noch respektiert wird. Wie lange, das weiß man nicht. Wie sagte doch Reinhard Mey so sinnig in einem Lied:
 
Pass auf, dass Du Deine Freiheit nutzt, 
die Freiheit nutzt sich ab, wenn Du sie nicht nutzt!
 

Col. Douglas Macgregor: Maps of Ukraine Tell the Story

von kennerderlage
 
 
In knappen Worten bringt der Oberst a.D. Klarheit in die Sache, die unsere System-Medien so geschickt zu verschleiern trachten:
 
 

Dienstag, 17. Dezember 2024

Fags

by  Meme Dept. 


 

Abrechnung mit einem bankrotten, durchkorrumpierten System

von kennerderlage
 
 
Eine wirklich fulminante Bundestagsrede von Dr. Alice Weidel:
 
 

Von der edlen Raubkatze zum kastrierten Kater

oder: Wie man eine Automarke zerstört ...
von Sandokan


 

 

-----


P.S. (von LePenseur): „Tata Motors zerstört Jaguar: Budweiser-Moment“ von Prof. Dr. Christian Rieck.

Creative News Network - CNN

 von Sandokan
 
 
CNN musste jetzt eingestehen, dass die Befreiung eines Gefangenen aus syrischer Haft gestellt war.
 
Tatsächlich handelte es sich bei dem angeblichen Gefangenen eventuell um einen Mitarbeiter oder Aufseher der Haftanstalt. Wie einige westliche Medien meinen (und wir glauben auch das jetzt mal ungeprüft), gar um einen berüchtigten Folterknecht des Regimes aus dem Nachrichtendienst der syrischen Luftwaffe.

Montag, 16. Dezember 2024

Media

by  Meme Dept. 




Ein wirklich informativer Artikel

von kennerderlage


K. P. Krause, einst FAZ-Wirtschaftschef, gibt in einem Artikel eine wirklich informative Zusammenfassung der Geschehnisse in Syrien in den letzten Tagen:
Der Umsturz in Syrien

Und was Medien verschwiegen – Wichtige Fakten unterdrückt, Schuldzuweisungen in die falsche Richtung – Rückzug der Streitkräfte, der Armee und Polizei von Assad angeordnet – Warum der Rebellen-Vormarsch so schnell ging – „Syrien wurde absichtlich zerstört, weil es sich weigerte, sich den geopolitischen Interessen der USA zu unterwerfen“ – Iran: Assad wollte nicht wirklich an der Macht bleiben – Einstiger Hoffnungsträger Assad scheiterte an den alten „Eliten“ – Hintergründe um das geschundene, unglückliche Syrien – Ergänzungen über die Informationen der Lücken-Medien hinaus

Das kam mir doch gleich seltsam vor. Was ich zum Umsturz in Syrien aus den Lückenmedien des politischen Mainstream als Erstes erfuhr, konnte nicht das ganze Geschehen sein. Wie aus heiterem Himmel schien das Assad-Regime unversehens und erstaunlich schnell gefallen zu sein. Urplötzlich war Baschar al-Assad gestürzt, zunächst verschwunden und dann gleich wieder aufgetaucht: als Asylant in Russland, das ihn mit seiner Familie aufgenommen hat. Hatten denn die Rebellen gegen ihn alle Schutzkräfte des Landes binnen weniger Tage überrannt? Militär? Polizei? Geheimdienste? Hatte es keine erbitterten Abwehrkämpfe gegeben, keine Blutopfer, keinerlei Widerstand? Sollte sich ein doch im Innern so hochgeschütztes Regime kampflos ergeben haben? Syriens Ministerpräsident Muhammad Ghazi al-Dschalali, der offenbar noch amtierte, kündigte gar an, für die Übergangszeit mit den Rebellen zusammenarbeiten zu wollen, und plädierte für freie Wahlen.

Der Artikel ist lesenswerter als das meiste, was dazu in unseren Medien (auch alternativen!) erschienen ist.


Meine Gedanken über Rumänien – eine Woche danach und vorläufig abschließend

von Helmut
 
 
Immer wieder frage ich mich, wen das überhaupt interessiert, was ich da schreibe. Klar bin ich als jemand, der seit mehr als zwei Jahrzehnten in diesem Land lebt, am ehesten von der Entwicklung betroffen. Vielleicht sagen sich andere, die in Deutschland leben: das ist eigentlich nicht etwas, was mich besonders juckt.

Hier aber befürchte ich einen Trugschluss. Rumänien ist nämlich nur das Beispiel dafür, was sich in einer EU von heute alles ereignen kann. Rumänien kann als Gradmesser und auch als Warnung dienen. Sofern man die Zeichen der Zeit erkennt.

Mein Text, der in mehreren Foren und verschiedenen Sprachen nun veröffentlicht wird. Ich habe ihn deshalb verfasst, weil es ein vorläufiger Abschluss für dieses Jahr zu diesem Thema ist. Es ist kaum vorstellbar, dass sich nun bis zum 6. Januar (also über die Weihnachtsfeiertage) hier irgendwas Eklatantes ereignet. Das würde der rumänischen Tradition widersprechen, die ja alle wichtigen Probleme den nun kommenden Feiertagen unterordnet und deshalb als sekundär hinstellt.

Leider sind da auch links auf einige Videos dabei, die in rumänischer Sprache gehalten sind. In der heutigen Zeit aber sind soviele Rumänen in ganz Europa unterwegs, sicher kennt man da jemanden, der einem den Inhalt des Videos dann übersetzen kann. Alles andere geht sowieso über deepl.com oder andere.

Zum Thema:

GEDANKEN ÜBER RUMÄNIEN

Die Präsidentenwahl Ende November sowie die anschließende Parlamentswahl und die Verhinderung des 2. Wahlgangs zum Präsidenten haben dem Land einen Stempel aufgedrückt und mich sehr nachdenklich gemacht.

Wir leben in einem Europa, das eigentlich das Europa von morgen sein soll, unsere Zukunft. Die Realität ist, dass wir in Brüssel von Interessen und Personen dirigiert werden, die sich hauptsächlich an Macht und Geld orientieren, was ja fast untrennbar miteinander verbunden ist. Die Kräfte, die hier dagegen halten, sind im Europäischen Parlament in der Minderzahl.

Dazu kommen die strategischen Interessen der NATO. Es hat sich auch in der Vergangenheit gezeigt, dass Brüssel nie etwas unternehmen wird, was gegen die Ziele der NATO ist, im Gegenteil. Sämtliche Schritte und Aktionen der EU beweisen eine enge Übereinstimmung mit der NATO, oftmals sogar als versteckter Befehlsempfänger und Ausführender.

Zurück zu den Vorgängen in Rumänien:

Bei der Präsidentschaftswahl gab es mehrere Kandidaten, von denen nicht die Wunschkandidaten der beiden regierenden Parteien (PSD* und PNL*) in die Stichwahl kamen, sondern die Außenseiter, nämlich der parteiunabhängige Georgescu* und die Kandidatin der USR*, Lasconi*.

Das wäre prinzipiell alles nicht so dramatisch, wenn sich nicht Georgescu für eine Korrektur des Verhältnisses der politisch Verantwortlichen in Bezug auf Russland ausgesprochen hätte, was nachteilige Auswirkungen für das rumänische Volk zur Folge hatte. Dazu hat er durchblicken lassen, dass er sich gegen eine Beteiligung Rumäniens an einem geplanten Krieg der NATO gegen Russland aussprechen wird.

Das aber war der springende Punkt. Rumänien ist von der NATO dafür vorgesehen, die Süd- und Südostflanke zu bilden, wenn es zum Einsatz in der Ukraine gegen Russland kommt. Eine politische Abkehr Rumäniens war für die NATO absolut unakzeptabel.

Dadurch ergab sich eine Zuspitzung der Situation, die man bereits im Wahlkampf vor dem 1. Wahlgang beobachten konnte. Während die Rumänen eher desinteressiert sind, was die Wahl der Personen betrifft, die an der Spitze des Landes stehen, konnte man sowohl in den Medien als auch in den sozialen Netzwerken eine bisher nie zu beobachtende Form der Konfrontation bemerken. Letztlich hat auch die Inaktivität, besonders in der 2. Amtszeit des amtierenden Präsidenten, Johannis, zu dieser Einstellung geführt. Selbst, wenn laut Verfassung eine dritte Amtszeit möglich wäre, Johannis würde heute niemals eine Mehrheit im Volk erreichen.

Das wirkte sich natürlich auch auf Teile der Bevölkerung aus, die sich an den Medien und den Netzwerken orientieren. Die zunehmend kontroverse Diskussion betreff der Kandidaten führte zu offenen, beinahe feindseligen Konflikten. Die Bevölkerung unterschied sich dabei in einen kleineren Teil, der sich daran orientierte, was die beiden Kandidaten in ihrem Wahlprogramm manifestierten, und entschieden danach. Das waren die wenigen, die noch mitdenken.

Der weitaus größere Teil aber bestand aus Leuten, die sich von Aussagen der Medien oder/und den sozialen Plattformen in irgendeine Richtung ziehen ließen und einfach das nachplapperten, was sie auf diese Weise gehört oder gesehen hatten. Darunter mischten sich aber Leute, die gezielt gegen oder für einen bestimmten Kandidaten Werbung betrieben und sich dabei auch Argumenten bedient haben, die entweder völlig aus der Luft gegriffen waren oder die sie nur für politisch Uninformierte glaubhaft erscheinen ließen. Wichtig war dabei nur, Stimmung für oder gegen einen Kandidaten zu machen.

Dann kam der Paukenschlag mit dem Ergebnis des 1. Wahlgangs: Der unabhängige Kandidat Georgescu bekam die Mehrheit der Stimmen, und die Kandidatin der USR, Lasconi, würde mit ihm in die Stichwahl kommen. Keiner der beiden Wunschkandidaten der Regierungsparteien bekam den Stimmenanteil für die Teilnahme an der Stichwahl.

Das bedeutete, dass die Wähler zwischen einem NATO-kritischen und einem NATO-freundlichen Präsidentschaftskandidaten zu entscheiden hätten, was in einer Präsidentialdemokratie wie Rumänien schon einen erheblichen Einfluss auf das Inkrafttreten von Gesetzen hätte, die das Parlament beschließt, natürlich auch mit Auswirkungen auf einen Einsatz der rumänischen Armee.

Genau das aber war in den Augen der NATO absolut inakzeptabel, insbesondere nach den vielen Anstrengungen, die man in Rumänien unternommen hat, z.B. die Entsendung einer Vielzahl von NATO-Soldaten in dieses Land, die Investition von Milliarden von Dollar in NATO-Stützpunkte wie Kogalniceanu und anderen, usw. Rumänien sollte als Bollwerk gegen die Russen ausgebaut und verwendet werden.

Dazu hatte die NATO auch ihren Einfluss auf Brüssel geltend gemacht, und zwar in der Form, dass man über Absprachen mit Österreich die Bereitschaft zur Einwilligung zum Beitritt Rumäniens und Bulgariens zum Schengen-Abkommen erreicht hat, als Gegenleistung mit der garantierten Bereitschaft Rumäniens, als Teil des NATO-Plans weiter zu fungieren. 

Politische Konstellationen, die mit den NATO-freundlichen Regierungsparteien und einem NATO-hörigen sowie Brüssel-unterworfenen Präsidenten wie Johannis leicht zu realisieren waren. Womit die absolut ukrainefreundliche Regierung in Österreich (laut Staatsvertrag ist sie aber zur dauerhaften Neutralität verpflichtet) noch mit anderen Details geködert wurde, ihren Einspruch gegen die Schengen-Mitgliedschaft von Rumänien und Bulgarien zurückzuziehen, das ist mir derzeit nicht bekannt.

Ab diesem Zeitpunkt, also nach Bekanntwerden des Ergebnisses des 1. Wahlgangs, begann der „Kampf“. Als erstes versuchte man, das Wahlergebnis anzuzweifeln und das Oberste Gericht in Rumänien ordnete eine Nachzählung an – und das ohne klare und nachvollziehbare Begründung, die sich auf Beweise stützt. Zum Leidwesen der politisch Verantwortlichen in Rumänien ergab sich dadurch keine Veränderung.

Dann kam die Schmutzkampagne in Gang, die sich in erster Linie gegen Georgescu als unabhängigen Kandidaten richtete. Da wurden Lügenmärchen aufgetischt, mit einer Finanzierung seines Wahlkampfes durch Russland, fragwürdige Immobiliengeschäfte in Millionenhöhe, Kontakte mit bezahlten Legionären, usw. usw.

Man brachte auch andere Personen in Verruf, die bereits bei der Kommunalwahl in Mediasch (Siebenbürgen) eine Gefahr für die königlich regierende PNL darstellten, wie z.B. Potra. Da ging man sogar so weit, den Mann in Bukarest zu verhaften und mit unseriösen Behauptungen an den Pranger zu stellen. Man hoffte auf den Sinneswandel der Bevölkerung, die sich vielleicht dann sagt: „Irgendwas wird da schon dran sein, unsonst wurde er ja nicht verhaftet.“

Dieser Sinneswandel sollte sich auch auf Georgescu auswirken, nach dem Motto: mit welch „Kriminellen“ sich der suspekte Präsidentschaftskandidat umgibt. Fast zeitgleich entschied das Oberste Gericht in Rumänien, die für den 8. Dezember 2024 angesetzte Stichwahl zum Präsidenten abzusagen. Als Begründung wurden Vermutungen und allenfalls Indizien von anderen Ländern angegeben, aber keine einzige stichhaltige Begründung, die nachweisbar ist. Die Begründung dieses Gerichts, das aus vier Mitgliedern der PSD, vier Mitgliedern der PNL und einem Mitglied der ungarischen Minderheit besteht, ist in demokratischer Hinsicht eine Schande für dieses Land: es entspricht der Verfahrensweise des Kommunismus vor 1989.

Nun aber (wie heißt es so treffend: „Es ist nichts so fein gesponnen, dass es nicht kommt an die Sonnen“) stellt sich in fast allen Fällen bereits heraus, dass sämtliche Vorwürfe der Gegner von Georgescu und Potra falsch waren. Sämtliche juristischen Schritte gegen Potra wurden eingestellt, weil nirgends eine strafrechtliche Verfehlung vorhanden war. Alles basierte auf dem politisch gewünschten Rufmord seiner Person.

Auch die sozialen Plattformen kamen nicht umhin, das klarzustellen. Es ist die Folge dessen, dass die untergeordneten Gerichte noch in der Lage sind, unabhängig und rein nach geltendem Recht zu urteilen, die obersten Gerichte in der letzten Instanz aber ihre Unabhängigkeit an der Garderobe abgegeben haben.

Nur eines der vielen Beispiele, Potra:

Vorher: https://www.facebook.com/reel/591199950045499

Nachher: https://novatv.ro/2024/12/horatiu-potra-a-scapat-de-masura-controlului-judiciar/?fbclid...

Wobei auch hier noch der Hass und die Enttäuschung der Medien, wie z.B. NOVA-TV* (wird vom PNL-Bürgermeister in Mediasch unterstützt und finanziert) in der Formulierung zum Ausdruck kommt: Potra ist juristischen Schritten „entgangen“ (rum. scapat). So ähnlich wie „den Gerichten aus der Hand geglitten“.

Bei Georgescu ist es nicht anders:

Vorher: https://www.riseproject.ro/investigations/uncategorized/cum-a-facut-calin-georgescu-pri...

Nachher: https://www.facebook.com/reel/1140957897677095

Die Tatsache, dass beide Personen, sowohl Georgescu als auch Potra, ihren finanziellen Erfolg mit eigener selbständiger Tätigkeit erreicht und abgesichert haben, das fällt vollkommen unter den Tisch. Gerade von den Leuten wird das ignoriert, die immer wieder kritisiert haben, wie es denn möglich sei, dass rumänische Politiker nach entsprechender Zeit im Amt und hauptsächlich dadurch zu Kapital und zu Immobilien gekommen sind.

Fakt ist für mich, dass es sich um Schmutzkampagnen handelt, die in der Politik, auch im Wahlkampf, inakzeptabel sind. Auch Lasconi blieb davon nicht verschont, da griff man auch ihre Tochter und deren sexuelle Neigung an, etc. Bei Georgescu unterstellte man sogar die bevorstehende Scheidung von seiner Ehefrau.

Mein Fazit:

Ich schäme mich für dieses Land, dessen Vorzüge und Bewohner ich grundsätzlich sehr schätze, in dem ich mich auch weiterhin wohlfühle und das ich auch gegenüber anderen Ländern immer gelobt habe. Aber es ist aufgrund der Vorgabe von Brüssel und der NATO zu einem Diktat an die politische Führung dieses Landes gekommen, um die Interessen der NATO zu manifestieren, und dafür hat man Dinge, die in der rumänischen Verfassung verankert sind, mit Füßen getreten. Die demokratischen Regeln, und auch der Wählerwille, wurden hier eindeutig ausgehebelt.

Ich könnte bei Georgescu gut nachvollziehen, dass er aufgrund dieser Vorgänge sein Engagement für Rumänien zurückzieht, in dem Sinne – „macht doch Euren Mist alleine und wartet, bis sie Euch die ersten Särge von den toten rumänischen Soldaten von der Front vor die Türe stellen“. Menschlich verständlich, aber es wäre faktisch auch eine Unterstützung der rumänienfeindlichen Kräfte, die der NATO zugewandt sind und ein Schlag ins Gesicht der Demokratie.

Beeindruckend ist für mich genauso, wie man es schafft, die Umstände, die zur vorhandenen Situation geführt haben, der rumänischen Bevölkerung mit Erfolg zu verschweigen und alles als „notwendige demokratische Maßnahme“ zu verkaufen. Egal, ob in Deutschland, in den USA oder in Frankreich – diejenigen, die mit der täglichen Beurteilung von politischen Vorgängen befasst sind und die Dinge sehr wohl beurteilen können, wissen alle, was Sache ist. Man kennt die Fäden, die man von Brüssel (v.d.Leyen) aus gezogen hat, die Rolle von Soros und auch der Biden-Regierung, nur in Rumänien wissen die Leute nichts davon.

Daher kommen meine „Gedanken um Rumänien“:

Es sind sorgenvolle Gedanken, denn ich bin ein Verfechter des Friedens, des Ausgleichs und des Gesprächs. Aber auch von einer Anständigkeit in der politischen Auseinandersetzung, und natürlich ein Unterstützer der Verfassung, die keine Zensur erlaubt. Ich hoffe, dass die beiden Personen, denen man derart übel mitgespielt hat, nicht das Handtuch werfen, sondern sich weiterhin für Recht, Ordnung und vor allem für demokratische Verhältnisse in diesem Land einsetzen.

Rumänien wird es ihnen danken – wenn nicht in der derzeitigen Phase, dann mit Sicherheit später, wenn den Leuten die Augen aufgegangen sind und sich die Wahrheit herausgestellt hat. Mit der Politik in der Covid-Zeit hat man bereits versucht, das Volk zu spalten – in Rumänien ist es nicht gelungen. Es darf nicht der politischen Führung gelingen, das nun auf diesem Weg nachzuholen. Die Leute müssen im Interesse der Demokratie und ihrer eigenen Zukunft zusammenhalten und auf die Straße gehen. Völlig unabhängig davon, welchen Kandidaten sie als Präsident bevorzugen. Aber genau das haben die Rumänen bis jetzt nicht begriffen.

Aktuell wurde die neue Wahl für den Präsidenten in den Monat März 2025 verlegt. Man meint, damit Zeit gewonnen zu haben, um die „Ikone“ Georgescu und sein Ansehen in der Bevölkerung weiter demontieren zu können. Vor allem aber hat man sichergestellt, dass man als NATO-hörig mit einer entsprechenden Regierung und einem „Noch-Präsidenten“ in der Lage ist, den Vorstellungen der NATO zu entsprechen.

Denn die Uhr läuft, und beschränkt sich auf die 2. und 3. Kalenderwoche im Monat Januar 2025. Nur in diesem Zeitfenster ist es aufgrund der kalendarisch traditionellen und wahlpolitischen Situation (Polen, Rumänien, Deutschland und USA) möglich, die geplante militärische Aktion in der Ukraine durchzuführen, worüber im übrigen die russische Seite bereits informiert ist.

Möge unser Herrgott den führenden Politiker dieser Länder den Verstand geben, zu einer Einsicht zu kommen. Niemand kann die Russen in einem offenen Krieg besiegen, und jedes Land musste das bislang einsehen, wenn auch oftmals erst in späterer Folge mit erheblichen Opfern bei den Soldaten und der Zivilbevölkerung.

Vor allem ist wichtig, dass die USA mit ihren strategischen Zielen einmal begreifen, dass eine Dominanz, wie sie es seit Jahrzehnten wünschen, über die Russen nicht mögich ist. Anstelle der Dominanz muss eine Situation der bilateralen Koexistenz eintreten, und dann haben wir viel mehr Frieden auf der Welt. Denn die USA werden niemals einen militärischen Konflikt von ihrem eigenen Territorium aus betreiben, dafür verwenden sie immer andere Länder. Mit dem gewünschten Ziel, die Russen un die Knie zu zwingen.

Aber Rumänien, ein Land in einem politischen System, das die Korruption immer noch nicht abgeschüttelt hat, in dem sich soziale Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten an der Tagesordnung befnden, muss zur Ruhe kommen. Das Schlechteste wäre nun ein Krieg.

Rumänien braucht Frieden! So wie alle Länder auf dieser Welt!
 
-----
 
* Georgescu = Präsidentschaftskandidat Rumänien, unabhängig und NATO-kritisch
* Lasconi = Präsidentschaftskandidatin der USR
* PNL = Konservative Partei, die seit Jahrzehnten in Rumänien in der Regierung steht
* PSD = Sozialdemokraten, auch seit Jahrzehnten in der Regierung
* USR = Eher liberale Partei, aber NATO-freundlich
 
-----

P.S.: Es gab einzelne Verhaftungen und Haussuchungen, veranlasst durch den Generalstaatsanwalt. Klar war das politisch bedingt. Die Leute haben aber Rechtsmittel dagegen eingelegt und wurden von den regionalen Gerichten legitimiert und freigesprochen, weil die angeblichen Verdachtsmomente nicht zutreffend waren.

Es existiert eine Chance, dass der Schuss der führenden Politiker nach hinten losgeht, was man auch in den sozialen Plattformen beobachten kann. Da kommt die Stimmung auf: „jetzt erst recht“, und „wir lassen uns nicht unterkriegen“ etc. Möglicherweise führt das zu einer Solidarisierung einzelner Bevölkerungsschichten, die vorher unschlüssig waren.

Das Schlechteste wäre, wenn keiner mehr darüber sprechen würde und das Ganze würde im Sande verlaufen.

 

Sonntag, 15. Dezember 2024

Meet Mr. and Mrs. Strangelove ...

by  Meme Dept. 



The Demonic Today

by the Ven. Abp. 
Fulton Sheen




There are two types of demonic among the priests, Venerable Sheen says. One who leaves the priesthood for the world. The other who invades the Church from within. 
 
What a truly prophetic statement for our times...

Das Literarische Quartett

von LePenseur 


... vom 15. Dezember 1994 (also heute vor dreißig Jahren)  aus dem Schloß Schönbrunn über Joseph Roth, Peter Handke, Imre Kertész, Péter Esterházy, Cormac McCarthy, António Lobo Antunes:

 
Eine Erinnerung ...
 

Samstag, 14. Dezember 2024

Bureaucracy

by  Meme Dept. 




Mir ist gerade danach ...

von Sandokan


What you got goin' on
Behind those eyes closed, holdin' on
And I don't want another day to break
Take our, steal our night away
Warm shadow, yeah
Warm shadow, yeah







Ein EUrokrat, wie er leibt und lebt

von LePenseur
 
 
Und schon wieder hat es in Brüssel einen erwischt. Besser gesagt wurde einer, trotz intensiven Wegschauens aller Behörden, doch noch erwischt:
Didier Reynders, bis vor wenigen Wochen Justizkommissar der Europäischen Kommission, wird in Belgien wegen des Verdachts der Geldwäsche verhört. Er wurde verhört, nachdem die Polizei mehrere mit ihm in Verbindung stehende Adressen durchsucht hatte. Der EU-Bürokrat soll ein Jahrzehnt lang Lottoscheine mit dubiosem Geld gekauft und die Gewinne auf sein eigenes Konto überwiesen haben. Bereits 2019 wurde wegen des Verdachts auf Korruption und Geldwäsche gegen ihn ermittelt, doch die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren schließlich ein. Der Politiker genoss in den letzten fünf Jahren Immunität, die nun mit dem Ende seines Mandats endete.
Das soll nun keine Häme über belgische Verhältnisse sein (die Österreicher haben sich mit einem gewissen Ernst Strasser ja auch nicht eben mit Ruhm bekleckert! Und es fiel damals LePenseur sichtlich nicht leicht, diesen Ungustl aus juristischer Warte gegen überschießende Vorverurteiliungen z.T. in Schutz zu nehmen, dennoch: ein Jurist kann eben Unrecht, auch wenn es noch so gelegen käme, nicht einfach so hinnehmen ...) - aber der vorliegende Fall liegt doch einigermaßen anders: da geht es nicht um eine fiktive Bestechung durch Investigativ-Journalisten, die einen Politiker übertölpelten, sondern da geht's, wie man liest, um Geldwäsche & Co., und um eine Statsanwaltschaft, die offensichtlich nicht wirklich interessiert war, den Fall aufzuklären.
Csaba Dömötör, ein Europaabgeordneter der Fidesz, reagierte auf seiner Social-Media-Seite auf die Nachricht und erinnerte daran, dass Didier Reynders jahrelang der „führende Solist“ des Chors der Rechtsstaatlichkeit gegen Ungarn gewesen sei.

„Er hielt Vorträge über Demokratie, Rechtsgrundsätze und Werte aus jedem möglichen Blickwinkel und in jedem möglichen tadelnden Ton“, schrieb Dömötör. ‚Er spielte eine wichtige Rolle bei der Zurückhaltung von EU-Mitteln, die uns zustanden, um Druck auszuüben.‘

Wenn das stimmt, dann ist das natürlich ein Skandal erster Güte, nicht nur, was diesen Herrn Reynders, sondern was die Behandlung solcher Angelegenheiten in der Brüsseler Nomenklatura angeht! Wenn dann noch stimmt, 

... dass die EU „völlig versehentlich“ die Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche zugunsten von Didier Reynders geändert habe ...
so wird der strenge Geruch nach Korruption endgültig zum Gestank eines Augias-Stalles, den auszumisten die allererste Aufgabe wäre, die eine Organisation, die angeblich für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sorgen will, unternehmen müßte.

Wetten werden freilich angenommen, daß auch der nunmehrige Fall Didier Reynders im Schneckentempo vorangehen wird, bis wohl alles vergessen und verjährt ist ...


Freitag, 13. Dezember 2024

Mars Attacks - oder?

von Sandokan


In den USA werden über New Jersey und Oregon seit Mitte November nachtsüber große Flugobjekte ungewöhnlicher Form (teils in der Größe eines SUVs) und unbekannter Herkunft beobachtet. 
Sie treten teilweise in Schwärmen auf, in der Nähe von Militärbasen, über bewohntem Gebiet aber auch über dem Meer (wo etwa ein Schiff der Küstenwache von mehreren Flugobjekten umkreist wurde) und selbst der Flugverkehr mit Verkehrsmaschinen wird davon bereits beeinträchtigt. 
 
Das Pentagon und die Politik befassen sich jetzt damit, (eine öffentliche Anhörung fand bereits statt), geliefert wurden allerdings nur weitgehend inhaltslose Stellungnahmen.  
 
So schalteten etwa die Drohnen ihr Licht aus, als sich ein Militärhubschrauber näherte um eine der Flugobjekte zu untersuchen. Aus Sicherheitsgründen wurde daraufhin der Hubschrauber wieder abgezogen.  
 
Nur so viel wurde offiziell bekannt gegeben: Die Herkunft sei unbekannt, aber es handle sich NICHT um Drohnen fremder Nationen. Mittlerweile mehren sich jedenfalls die Stimmen die einen Abschuss zumindest eines der Flugobjekte fordern, um Hinweise über die Herkunft zu erhalten.

Ein Kongressabgeordneter hatte zuvor noch in einem Interview behauptet, seine Quellen im Pentagon hätten ihm berichtet, dass die Drohnen von einem Drohnen-Mutterschiff iranischer Herkunft vor der Atlantikküste der USA losgeschickt worden wären. 
Orson Welles hätte jedenfalls seine Freude.

Nachtrag
Aktuelles dazu auf dem Kanal von: LPIndie - Astronomie und Wissenschaft. Offenbar gibt es jetzt etwa auch Sichtungen in Großbritannien und Deutschland Und es gibt eine Vorgeschichte vergleichbarer Drohnensichtungen, wie etwa in Colorado. 







Ein Beispiel für Heuchelei

Gastkommentar
von Bernd Borchert
 
 
In der angeblichen Demokratie Ukraine gibt es keine Wahlen mehr (Vorwand: Kriegszustand), während im angeblich autokratische Russland der Präsident sich der Wahl gestellt hat. Ich frage mich, wieviele Ukrainer den Präsidenten noch wählen würden. 
 
Mein Tipp: 80% haben die Nase vom Krieg voll und wollen keine weiteren Toten und Zerstörungen. Das Volk (demos) hat aber keine Chance, diesen Willen bzw. Unwillen in einer geheimen Wahl auszudrücken.