Donnerstag, 28. August 2025

Douglas Macgregor : Does Trump Understand Russia?

von kennerderlage
 
 
Wie es aussieht: eher nicht wirklich...
 
 

Obedience(d)

by  Meme Dept. 



Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld...

von kennerderlage
 
 
Geld ist nicht alles. Aber ohne Geld ist alles... ... nichts! Vielleicht nicht "nichts", aber jedenfalls nicht viel. Es gibt schliesslich auch Dinge, die man nicht kaufen kann. Aber wie ein alter Feldherr einmal sagte: Im Krieg braucht man drei Dinge: Geld, Geld und nochmals Geld. Wenn man die Budgets und Staatsschulden der USA und der EU-Staaten ansieht: da fehlt es massiv! Das wird von Lt.Col. (ret.) Daniel Davis plausibel vorgerechnet:



Egal wie man zum Problem des Ukraine-Konflikts steht: wer glaubt, nur mit Schulden einen Krieg gegen eine Atommacht "gewinnen" zu wollen, braucht viel Phantasie. Oder richtiger gesagt: hat riesige Illusionen. Aber damit hat noch keiner Kriege gewonnen.

Mittwoch, 27. August 2025

In A Nutshell

by  Meme Dept. 



Daniel Davis & Jacques Baud: Ukraine-Russia - More War on the Way!

von kennerderlage
 
 
Wieder ein interessantes Interview von Daniel Davis mit Jacques Baud zum Ukraine-Konflikt und zur Zukunft der Ukraine:



Oberst Jacques Baud ist einer der klarsichtigsten Analysten in dieser Sache. Kein Wunder, beherrscht er doch nicht nur Englisch, sondern auch Russisch und Ukrainisch. Sehenswert!


Col Jacques Baud discusses recent diplomacy around the Russia–Ukraine war, focusing on Trump’s surprise decision to meet Putin in Anchorage (Alaska) instead of immediately imposing tariffs/secondary sanctions. 
 
The colonel’s view: the Alaska meeting gave Trump direct, one-on-one clarity about the Russian position that earlier advisers hadn’t fully transmitted. Russia’s stated preconditions (repeated since last June) are that Ukraine must abandon NATO membership and withdraw from four contested regions — these are presented as the starting point for a process that would make a ceasefire possible. 
 
Russia sees a ceasefire as a tool within a broader negotiated process; many Europeans, by contrast, treat a ceasefire itself as “peace.” That mindset gap is central to why talks struggle. Trump’s meetings opened a direct line to Putin and shifted some Western leaders toward accepting that questions about NATO membership and territorial adjustments are on the table. 
 
Zelensky and much of Europe publicly maintain territorial integrity and reject ceding land, creating a major political/legal obstacle — especially for Zelensky, whose domestic legitimacy depends on defending sovereignty. The colonel stresses the grim tradeoff: Ukrainians must choose between prioritizing territory or prioritizing lives (avoiding further casualties), and legal/constitutional adjustments might be needed if territory is ceded. 
 
The colonel is skeptical about grand offensive claims (e.g., new long-range missiles) — notes such rhetoric and promised counteroffensives have been made before without delivering major reversals on the ground. 
 
Bottom line: Anchorage created direct contact and clarified Russian demands; the core disagreement is whether a ceasefire is an end (European view) or a step inside a larger process (Russian view), and that disagreement — plus Zelensky’s refusal to cede territory — makes a negotiated peace very difficult.
 

Bullerbü ist abgebrannt

von LePenseur
 
 
Ein  wenig erbaulicher Artikel von Maria Schneider auf der Webseite Auf der Lichtung – aber ein zutreffender!

Das ist schön, wenn man eine Heimat hat, in die man zurückkehren kann. Wir Deutschen haben so etwas ja nicht. Als Fremde im eigenen Land müssen wir seit 2004 die aufgezwungene Freizügigkeit der Oststaaten und deren Armutsmigration erdulden. Als zweite Bürde werden mit unseren Steuergeldern die Oststaaten wieder aufgebaut. Sie erblühen, während Deutschland vor sich hin welkt.

Maikäfer, flieg! Dein Vater ist im Krieg, die Mutter ist in Pommerland, Pommerland ist abge-brannt. Maikäfer, flieg! (Deutsches Volkslied)
Es geht längst nicht mehr nur ums "Pommerland" (als Synonym für dahinsiechende ländliche Regionen der früheren DDR), dessen Hinterteil sich die Polen ohnehin unter den Nagel gerissen haben, sondern um das, was heute noch euphemistisch als "Deutschland" bezeichnet und was satirisch als "Buntschland" enttarnt wird ("Zur Kenntlichkeit entstellt", wie ich Karl Kraus oft zitiere). Zu glauben allerdings, in Österreich wäre die Situation nennenswert besser, ist naiv, nein: unverantwortlich!
 
Es ist deprimierend, aber das wird auch nicht dadurch besser, daß man nicht hinsieht.

Dienstag, 26. August 2025

Hate Crime No 1

by  Meme Dept. 



Stand der Dinge

Gastkommentar
von Guido B.
 
 
1) Russland fühlt sich existenziell von der Ukraine und der NATO bedroht.
2) Die Ukraine fühlt sich existenziell von Russland bedroht.
3) Die EU und UK fühlen sich existenziell von Russland bedroht.
4) Die USA lieben es, alle zu bedrohen.

Europa ist heute der Schauplatz der existenziellen Bedrohungen und Feindseiligkeiten. Wer hat diese Kriegshysterie ausgelöst und profititiert am meisten davon? Die NATO, angeführt von den USA. 

Die USA haben mit der NATO das perfekte Geschäftsmodell für die Ausbeutung der Vasallen.

Wenn sich alle von allen bedroht fühlen, ist das ein Bombengeschäft für die amerikanische Wirtschaft und ein Segen für die Machtprojektion der USA.

Pax Americana = safe business forever.

Und in EUropa behaupten 99,99% der Eliten allen Ernstes, dass sie und die Ukrainer die Freiheit ver-teidigen. Entweder sind diese Eliten bösartige Lügner oder verblendete Idioten. Beide Varianten sind höchst beunruhigend.

 

Ein Brandartikel

von LePenseur
 
 
Nein, eigentlich nicht. Auch wenn seine Überschrift lautet: "Die Schule brennt" ... eher resignativ, aber (und das ist das noch viel bestürzendere daran): total realistisch in seinen Einschätzungen. Als Jurist bin ich dazu verurteilt, Klienten am Ende eines Briefes auch mal schreiben zu müssen: "Ich bedauere, Ihnen keine bessere Nachricht geben zu können etc.". 
 
Schön ist es wirklich nicht, was Hadmut Danisch da schreibt: keine guten Nachrichten, zweifellos. Aber es ist, wie es ist ...

Vom Sterben einer Gesellschaft von unten her.

Alle schreien sie, die Demographie, die Demographie und die Boomer, die uns alle auffressen. Es wüchsen zu wenig Kinder nach um die Boomer noch zu ernähren.

Dass wir mit dem Nachwuchs aber nicht nur ein quantitatives, sondern vor allem ein qualitatives Problem haben, und die eigentlich viel zu doof sind, wird nicht erwähnt.

Die WELT über eine Brennpunktschule in Ludwigshafen: Das Elend an deutschen Schulen

Ein neues Schuljahr beginnt: Viel zu viele Kinder werden eingeschult, die sich kaum konzentrieren und vor allem kein Deutsch können. Und das sind nicht die einzigen Probleme. Die Lehrer müssen ausbaden, was Familien und Politik versäumen.

Lehrer lieben diesen Spruch: „Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf.“ Tagungen und Buchtitel zitieren ihn gern. Was aber, wenn das Dorf keine Hilfe ist? Wenn Kinder aus aller Welt die deutsche Sprache lernen sollen, aber das Dorf spricht kaum mehr Deutsch? So wie in Ludwigshafen-Hemshof. Wer durch das Viertel läuft, hört viele Sprachen, orientalische, afrikanische, slawische, aber nur selten ein deutsches Wort. Wie Sedimentschichten lagern sich die Einwanderungswellen ab: seit den Sechzigern italienische, griechische, türkische Gastarbeiter, seit 2015 der Rest der Welt.

Mittendrin die Gräfenau-Grundschule, ein Bau aus der Kaiserzeit, eine eiserne Tafel erinnert an den Ausmarsch eines Infanterieregiments in den Ersten Weltkrieg vom Schulhof. Heute liegt der migrantische Anteil der Schülerschaft bei 98 Prozent.

Ja, und wie hatte man sich dieses Multi-Kulti-Paradies so vorgestellt?

Wie, hatte man gedacht, sollte das funktionieren?

Das Grundproblem besteht in der marxistischen Idiotenideologie.
Die Empörung, daß das alles im Grunde nicht notwendig so kommen hätte müssen, hilft auch nicht weiter, sie erhöht bloß den Blutdruck und führt zur Ausschüttung von Streßhormonen. Mein höchstpersönlicher Trost, wenn man das zynisch so nennen will, ist, daß mir die "Gnade der frühen Geburt" möglicherweise erspart, das schreckliche Ende der finalen Lähmung noch miterleben zu müssen. Es ist zwar auch nicht schön, in Erwartung baldigen Unheils zu sterben, aber vielleicht doch noch besser, als es noch selbst zu erleben.

Viele unserer Leser werden einer ähnlichen Alterskohorte (auch so ein Wort, das mit dem Covid-Wahnwitz in meinen Aktiv-Wortschaftz einsickerte ...) angesiedelt sein wie ich: nahe dem sprichwörtlich "biblischen" ("Das Leben währet siebzig Jahr und wenn es hoch kommt, achtzig ...), aber es gibt wohl auch viele Jüngere darunter. Und es schmerzt mich, ihnen meinen obigen Satz des Bedauerns sagen zu müssen. Und ich lasse es auch, weil ich mich an die Hoffnung halte, daß das, was todsicher an Entwicklungen vorhergesagt wurde, dann manchmal doch nicht eingetroffen ist. Im Großen wie im Kleinen.

Ich weiß das aus meinem eigenen Leben: eigentlich könnte ich schon (ich sehe kurz auf dem Führerschein nach, wann genau der ausgestellt wurde ... denn exakt acht Wochen später wäre ich fast frontal in einen LKW gefahren, weil mich ein borniertes Arschloch, das ich gerade überholen wollte, nicht mehr in die Spur zurückließ, bis ich seinen Wagen seitlich fast gerammt hätte, dann gab er nach ...) aber egal: seit 45 Jahren und zwei Monaten tot sein. Ich lebe noch immer. Trotz einiger Momente, in denen es ähnlich brenzlig war. "Unfalltod eines Führerschein-Neulings" wäre damals die wenig überraschende Schlagzeile gewesen (und sie hätte nicht einmal unrecht gehabt).

Vielleicht ist es illusionär, sich Hoffnungen zu machen — doch kann ein Mensch ohne Hoffnung leben? Ich glaube nicht. LaPenseuse meinte schon öfters: "Du schreibst so oft über Tote, die mittlerweile fast vergessen sind, oder die man posthum verleumdet und totzuschweigen versucht. Ich denke, die werden dir helfen, so wie du ihnen geholfen hast!" Vielleicht ein naiver Gedanke, aber manche Ereignisse lassen einen schon etwas nachdenklich werden, ob es da nicht doch eine geheime Verbindung zwischen den Welten gibt.

Hadmut Danisch ist Informatiker. Mal abgesehen davon, daß ich keine Ahnung habe, ob er überhaupt auf diesem Blog mitliest — ich gehe davon aus, daß er obigen Überlegungen nicht zugänglich ist. Techniker denken nicht so, ich weiß. Wer letztlich recht hat, wird es wissen. Oder keiner wird etwas wissen. Wer weiß das schon ...

Montag, 25. August 2025

Learning The Cant

by  Meme Dept. 



Conclusio zur Nordstream-Sprengung

von Helmut
 
 
Meine vorläufige Zusammenfassung:

Nach all dem, was ich darüber nun hier und andernorts gelesen habe, verdichtet sich bei mir der Verdacht in diese Richtung:

Die Amis haben das Ganze geplant, mit dem Ziel, dass sie zum einen die Deutschen und auch die Europäer schädigen und zum anderen dann ihr teures Flüssiggas verkaufen können. Bis ins letzte Detail geplant wurde die Sache also von den Amis.

Es ist nichts Neues, dass sie dann die Drecksarbeit nicht selbst machen, sondern dass dann andere den Kopf dafür herhalten. Es ist von einer patriotischen Gruppe mit ukrainischen Staatsbürgern die Rede. Genauso ist bekannt, dass der CIA in der Ukraine Ausbildungslager unterhält. Also ist es durchaus vorstellbar, dass man dafür ein paar Durchgeknallte bei den Ukrainern dafür begeistern konnte.

Wie das im Detail genau mit der Technik abgelaufen ist, das durchschaue ich nicht. Aber ich weiß, dass mein ältester Sohn, der auch bei den Kampftauchern war, das gelernt hat
auch in größeren Tiefen bei ausgewählten Objekten Sprengladungen anzubringen, z.B. bei Bohrinseln im Meer.

Soviel zum Vorgang. Nun zur Reportage:

Mich hat es gewundert, dass man von Medien, von denen man das eigentlich nicht erwartet, die Ukraine in ein negatives Licht rückt, auch wenn's verbal derzeit noch mit Fragezeichen versehen ist. War bis dato kaum denkbar.

Stellt sich die Frage, warum da ein Schwenk erfolgt ist. Möglicherweise geht es um ein Bauernopfer. Man kann sich nun vorstellen, dass bei der Vernehmung des Verhafteten auch etwas herauskommt, was die Verbindung zu den USA belegt. Stellt sich die Frage, was für die Regierung derzeit das größere Problem darstellt
die Entlarvung der wahren Interessen der USA, was für die aktuell notwendige Unterstützung in der NATO im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg nachteilig wäre, oder "opfert" man lieber ein paar durchgeknallte Ukrainer, was die Reportage über das Attentat betrifft. Erinnert irgendwie an den Lockerbie-Absturz, um Gaddafi als bösen Buben hinzustellen.

Die Wahrheit werden wir wohl kaum zu lesen bekommen, die investigativen Journalisten unserer Zeit haben aus der Assange-Affäre gelernt und werden sich wohl kaum aus dem Fenster lehnen. Das ist auch unsere Schuld, weil wir dazu in der Mehrheit geschwiegen haben.
 

Melania bekommt Post

von LePenseur
 
 
Nein, nicht von LePenseur, sondern — quasi von First Lady to First Lady — von Emine Erdoğan, der Gattin des türkischen Staatspräsidenten. Nun ist es ja ein offenes Geheimnis, daß LePenseur nicht gerade zu den Fans des letzteren zählt (alleine die Tags Der GröTAZ, Erdowahn und Erdowahnsinn lassen eine doch deutliche Distanz zu besagtem Großtürken erkennen) — aber es war eine stets bevolkte Maxime des Blogs, nach dem Motto "Wo einer recht hat, hat er recht!" (was man für Männlein wie Weiblein gleichermaßen sagen kann, außer man gehört zu den Sternchen_etc. tippenden Gender_*xInnen) selbstverständlich auch seiner türkischen First Lady, wenn sie eben recht hat, Gehör zu schenken. 
 
Diese sandte via Instangram an Melania Trump ein sehr geschickt formuliertes Schreiben, das in seiner diplomatischen Ausgefeiltheit freilich erfreulicher zu lesen ist als die Tatsachen, die es beschreibt. Daß derzeit in Gaza ein veritabler Genozid seitens der Israelischen Armee unternommen und, wie zu befürchten ist, in naher Zukunft "erfolgreich" abgeschlossen wird, darf als bekannt vorausgesetzt werden. Emsige Staatsraisonisten in Deutschland und natürlich die Israel-Lobby in den USA (und andernorts) versuchen natürlich, diese peinlichen Tatsachen, die fatal an ähnliche Geschehnisse im und nach dem 2. Weltkrieg erinnern, von denen man glauben wollte, sie seien Geschichte, und annahm, sie würden sich nicht mehr wiederholen, zu behübschen oder überhaupt kühllächelnd zu leugnen. Was in Zeiten des Internets allerdings nicht mehr so wirklich funktionieren wird.

Man wird es natürlich als pöhse Verschwörungstheorie bezeichnen, wenn ich sage: manchmal kommen mir das Trump-Putin-Treffen in Alaska sowie die mit Aplomb als "Riß in der NATO" inszenierte Unterredung Tumps mit den EUrokraten (plus Selensky & Sir Keir) bloß wie Nebelwände vor, die man geschickt genau zu dem Zeitpunkt medial lancierte, als die Israelis beschlossen, die palästinensische Bevölkerung in Gaza in Konzentationslagern (zwecks späterer Vertreibung oder anderer Form der Beseitigung) zu internieren und den nicht internierten Rest einfach auszurotten.
 
In Foreign Affairs gab der ehemalige US-Botschafter in Israel, Jack Lew, kürzlich zu, dass extremistische Parteien in Netanjahus Regierung offen darauf abzielen, die Palästinenser in Gaza auszuhungern. Lew formuliert seinen Artikel als Lob für die ehemalige Biden-Regierung (und für sich selbst) für ihre angeblich tapferen Bemühungen, eine Massenhungersnot zu verhindern, indem sie Israel unter Druck gesetzt haben, eine minimale Lebensmittellieferung zuzulassen, während er Trump dafür verantwortlich macht, diesen Druck gelockert zu haben.

Die eigentliche Bedeutung des Artikels liegt jedoch darin, dass ein überzeugter zionistischer Insider die genozidale Agenda bestätigt, die Netanjahus Herrschaft stützt. Lew berichtet, dass Israelis nach dem 7. Oktober häufig versprachen, dass „kein Tropfen Wasser, kein Tropfen Milch und kein Tropfen Treibstoff von Israel nach Gaza gelangen wird“ – eine Haltung, die nach wie vor die Politik des israelischen Kabinetts prägt. Der Internationale Gerichtshof (IGH) kann Lews Artikel als Bestätigung für Israels genozidale Absichten heranziehen.

Der Völkermord in Gaza, verbunden mit der Annexion des Westjordanlands, zielt darauf ab, die Vision des Likud von einem Groß-Israel zu verwirklichen, das die territoriale Kontrolle zwischen dem Meer und dem Jordan ausübt. Dies würde jede Möglichkeit eines palästinensischen Staates und jede Möglichkeit des Friedens zunichtemachen. Tatsächlich hat Bezalel Smotrich, der extremistische Finanzminister und Minister im Verteidigungsministerium, kürzlich geschworen, „die Idee eines palästinensischen Staates endgültig zu begraben“, während die Knesset kürzlich die Annexion des besetzten Westjordanlands gefordert hat.
Das Buch Josuah läßt grüßen ...

Sonntag, 24. August 2025

Nochmal ein Interview mit Mearsheimer

von kennerderlage
 
 
Mancher wird denken: "Das alles kennen wir doch schon — oder wenigstens: fast alles." Ja, aber auf dem LePenseur-Blog gibt es jeden Tag ein paar neue Leser, die nicht in alten Artikel kramen, sondern durch einen aktuellen Link hier landen. Und ausserdem: in den Details bringt Prof. Mearsheimer immer neue, interessante Details, zieht neue Vergleich mit historischen Vorbildern etc.



Es lohnt sich eigentlich immer, ihm aufmerksam zuzuhören. Wer das nicht will, braucht dieses Video nicht anzuklicken. So einfach ist es: Love it or leave it ...

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P.S.: auch bei Daniel Davis gibt es sehenswertes aktuelles Video zum Thema Ukraine.

Inmitten des Schlachtenlärms etwas Musik zur Beruhigung

von LePenseur
 
 
Am 24. des Monats naheliegenderweise eine Symphonie No. 24 — und da bietet sich Mozarts Werk mit dieser Ordnungszahl an. Nun denn also: W.A. Morzart, Symphonie No. 24 in B-dur, KV 182, passioniert gespielt vom Kammerorchester "L'Appassionata" mit Lorenzo Gugole als Konzertmeister. 
 
 
 
 1. Allegro spiritoso - 2. Andantino grazioso - 3. Allegro
 

Samstag, 23. August 2025

You still ask: Why Ukraine?

by  Meme Dept. 


Here's the answer:


«Der Ukraine-Krieg wird auf dem Schlachtfeld enden»

von kennerderlage
 
 
Weltwoche daily hatte Prof. Mearsheimer zu Gast, der die Ereignisse der EUrokraten + Selensky & Starmer beim Treffen mit Trump im Weissen Haus zu Anfang dieser Woche analysiert:
 
 
Eine wirklich sehens- und nachdenkenswerte Zusammenfassung, welche Entwicklungen sich damit anzubahnen scheinen! Ebenso interessant ist folgende Diskussion von Prof. Diesen mit Prof. Mearsheimer und Alexander Mercouris zu diesem Thema:



Die Verblendung der westlichen "Eliten", die immer noch auf ein Wunder hoffen, durch das die Ukrainer in die Lage versetzt werden, die Russen letztlich zu besiegen, ist kaum nachvollziehbar, wird von ihnen aber bis zum Erbrechen wiederholt und von ihren Mainstream-Medien als Wahrheit verbreitet. Dass dadurch weitere zehntausende, vielleicht hunderttausende Ukrainer ihre Leben oder wenigstens ihre Gesundheit verlieren werden, interessiert diese in ihrem Narrativ gefangenen "Eliten" keine Sekunde.

Bei einer Abfrage in unserer Blog-Suchfunktion

von LePenseur
 
 
... ("LePenseur-Blog durchsuchen") bin ich zufällig auf einen Artikel aus dem März 2022 (von Kollegen Fragolin, dessen resignierter Abgang uns alle, Autoren wie Leser, bis heute schmerzlich trifft)! geraten und fand dort unter den Kommentaren einen Link zu einem einfach grandiosen Artikel von Alexander Wendt, der mir nicht mehr präsent war, den zu lesen sich aber lohnt:
Eine kurze Geschichte der putinistischen Besatzungsoblaste
Deutschland Nord, Süd und Mitte


Angenommen, russische Truppen würden an den Rhein vorstoßen: Wer würde sich bei ihnen als Hilfskraft melden? Hier wird schon mal das Statut für eine gelungene Besatzung skizziert. Und es sieht anders aus, als viele denken

Ich gehöre zu denjenigen, für die der Anblick russischer Besatzungstruppen im Alltag nichts Besonderes war. Ein Verwandter aus unserer Familie leitete eine LPG (Jüngere können bei Luisa Neubauer nachschlagen, sie empfiehlt die Wiedereinführung der kollektiven Lebensmittel-erzeugung in Kapitel eins ihres Buches); der LPG-Onkel betankte sein Auto mit Sprit, den er der nahgelegenen russischen Garnison abkaufte, natürlich schwarz.

Manchmal, wenn ich im Zug der Reichsbahn saß, stieg auch eine Abteilung feldmarschmäßig ausgerüsteter Sowjetsoldaten zu. Die pushka setzten die Soldaten zwischen den Knien ab, der eine oder andere auch eine RPG 7, die olivgrüne sowjetische Standardpanzerfaust mit dem keulenartigen Geschossteil. Dann wurde es ein bisschen eng. Wenn die Feldmarscheinheit im Zug mitfuhr, überlegte ich immer, ob ihr Kommandeur seine kompletten Spritvorräte an Leute wie Onkel Klaus verscherbelt hatte, und was dieser Offizier dann eigentlich mit seinem Ostmark-bündel anfing.

Sie sehen, ich interessierte mich schon damals für Dinge, die mich nichts angingen. Die Laufbahn des Journalisten deutete sich zart an.
... und erschrecken. Denn was hat sich seit März 2022 zum Besseren geändert? Nichts. Dreieinhalb Jahre hinterfotziges Hetzertum in den Systemmedien. Man müßte, so wie seinerzeit Karl Kraus, die Bizarrie der publizierten "Nachrichten", die nur propagandistische Gehirnwäsche waren, gesammelt veröffentlichen, und ein Werk von erschreckender, nein: unerträglicher Wirklichkeitsnähe käme heraus. Genau genommen: die Wahrheit, die sie eifrig bemüht waren und sind, durch ihre Tiraden zu unterdrücken ...

Freitag, 22. August 2025

Planting a Seed

by  Meme Dept. 



Der Hammer: Nordstream

von Helmut
 
 
Ich war erstaunt, mit welcher Offenheit diese Festnahme des Tatverdächtigen in den Medien angesprochen wurde. Dazu ist der Stern ja nicht gerade ein neutrales Medium:

Was mich gewundert hat, das ist die doch schon relativ klare Aussage der ZDF-Rechtsexpertin (2. Video im Link)

Jetzt spinnen wir mal den Faden weiter:

Wenn das tatsächlich auf den Auftrag staatlicher Institutionen nachweislich zurückzuführen ist, vielleicht sogar bis zu Selenskyj, dann wirds spannend.

Man höre sich das mal genau an, was die ZDF-Rechtsexpertin in diesem Video ab min. 8.00 erzählt, und dann dazu die gestellte Frage bei min. 8'18", wo man als Attentäter "ukrainische Patrioten" vermutet, und die klaren Worte bis zu min. 8'55".

Nicht typisch für das ZDF, und nur so zu erklären, dass die Ermittlungsbehörden schon jetzt viel mehr wissen, was man letztlich gar nicht mehr unter den Teppich kehren kann. Deshalb die deutlichen Formulierungen.

Nun zu Merz und der deutschen Bevölkerung:

Da wird dem Volk eingetrichtert, dass man unbedingt bei den Amis Waffen kaufen muss, damit sie den Ukrainern geschenkt werden können. Denn die Freiheit Deutschlands wird ja mittlerweile in der Ukraine verteidigt, und nicht mehr am Hindukusch. Und es geht um Milliarden, nicht um Peanuts.

Das geschieht nun als Dank dafür, dass die Ukrainer die Nordstreams gesprengt haben, und dadurch die deutsche Bevölkerung vom günstigen Gaskonsum abgeschnitten wurde. Sollte das tatsächlich so weitergehen und da kein offener Widerstand gegen Merz die Folge sein, dann ist diesem Land wirklich nicht mehr zu helfen.
 

Orwell ist Realität

von LePenseur
 
 
 
Patrick Baab spricht über die Rolle der Medien, die Macht der Zensur, die geopolitischen Hintergründe des Ukrainekriegs – und warum Deutschland kein Vorbild mehr für die Welt ist. Ist George Orwells 1984 längst Realität geworden? Wir reden über Meinungslenkung, den Zerfall der westlichen Gesellschaft und die wahren Ziele hinter Sanktionen und Kriegstreiberei. Baab schildert seine persönlichen Erfahrungen – und den Preis, den er für das Aussprechen der Wahrheit zahlt.
... steht unter dem Video. Stimmt. Genau darum geht es und genau darum sollte man dieses Video mit einem der inzwischen im deutschen Sprachraum äußerst raren wirklich investigativ arbeitenden Journalisten (um ihn von den Hekatomben systemschmiegsamer Journaillisten deutlich abzugrenzen!) unbedingt ansehen.
 
Baab ist ein Mann der ruhigen, überlegten Worte. Der weiterführenden Gedanken. Des Augenmaßes und des kritischen Blicks auf Plausibilität einer zu prüfenden Darstellung. Etwas, was früher einmal den großen Leitartikler einer Qualitätszeitung ausmachte. Die es heute kaum mehr gibt. Baab ist einer der Letzten.