Freitag, 8. Mai 2026

Max Blumenthal: Trump Talks Violence, and Trash, to Children

von kennerderlage
 
 
Der US-Investigativreporter Max Blumenthal diskutiert mit dem Judge die erratischen Aussagen von Trump....
 
 

Donnerstag, 7. Mai 2026

Trump Deals

by  Meme Dept. 




Prof. Glenn Diesen : How Strong Is Iran?

von kennerderlage
 
 
Prof. Diesen diskutiert mit Judge Napolitano die Situation und Entwicklungen im Nahost-Krieg gegen den Iran:
 
 
 

"Trump’s Hormuz Humiliation"

von LePenseur
 
 
 ... betitelt sich ein Artikel von Libertarian Alliance:

The war with Iran was never likely to be an easy victory. Every American senior officer not insane or a controlled member of the Epstein Syndicate warned against it. The Libertarian Alliance warned repeatedly against it. A war, if it came, was always more likely to be the moment the world discovered that the emperor’s new clothes were, in fact, a clown suit. President Trump’s latest theatrical flourish — “Project Freedom,” the grand humanitarian mission to escort trapped ships out of the Strait of Hormuz — has collapsed before it even began, exposing the United States not as the indispensable superpower but as a paper tiger whose threats no one fears and whose help no one wants.

The plan was ludicrous on every level, and reality has already delivered the verdict. The first American warship sent into the strait was promptly hit with missiles. If the U.S. Navy cannot protect its own vessels, how exactly was it supposed to shepherd giant oil tankers moving at the speed of a bicycle through waters controlled by Iranian fast boats and drones? A real escort convoy would need to be enormous simply to have a chance of survival — yet even then, one rogue drone could turn a single tanker into a bonfire. Once that happens, every crew and every owner on earth would refuse the passage. The resulting oil spill and marine hazard would close the strait for months, perhaps years.

Der Artikel erschien kürzlich, vermutlich vor den ersten Gerüchten über einen Angriff der USA am 7. Mai. Doch auch dann können sich die vorgebrachten Argumente als sehr schlüssig erweisen! 

Wie bereits Col. Douglas Macgregor überzeugend argumentierte, hat Trump mit diesem Angriff auf den Iran seine Präsidentschaft in den Sand gesetzt (wörtlich ebenso wie metaphorisch). Nach den Midterms ist er mehr oder weniger ein Grüßaugust im Weißen Haus, sofern es nicht gar zu einer Amtsenthebung kommt, sei es aus Gesundheitsgründen oder aufgrund eines Impeachment-Verfahrens. "No risk, no fun!" heißt es bekanntlich in Zockerkreisen ... wofür das nachstehende Bildchen aus dem Artikel ein treffliches Porträt liefert. Bis auf die Schriftzeile "Sic transit gloria mundi": denn die Präsidentschaft des Mehrfach-Bankrotteurs und korrupten Polit-Dealers als "Herrlichkeit der Welt" zu apostrophieren, ist halt doch ein bisserl schräg, finden Sie nicht?

 
 

Larry Johnson: Troops on the move! Is the US Empire about to strike Iran? "Operation Freedom"

von kennerderlage
 
 
Larry Johnson warnt vor einem unmittelbar bevorstehenden Angriff der USA (und Israels?) auf die zivile Infrastruktur Irans: es wird nach seinen Informationen vermutlich am 7. Mai krachen.
 
 
Zu einer Bemerkung von Johnson zur Rolle des Oman findet sich unter dem Video eine interessante kleine Diskussion (hier von YT auf Deutsch):
 
----- 
 
@mbah1948
Nur kurz zu Larry: Oman steht nicht auf Irans Seite. Die Omaner sind ibaditisch-islamisch (weder sunnitisch noch schiitisch) und ihre primäre Vorgehensweise ist die Schura, also die konsultative Rechtsfindung (Ijtihad). Sie hegen zwar eine gewisse Skepsis gegenüber den Prinzipien der iranischen Revolution, aber noch mehr gegenüber der israelischen Hegemonie. Oman will keine Partei ergreifen und hat erklärt, kein Geld für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus anzunehmen. Ich habe von 1992 bis 2004 als palästinensisch-kanadischer Staatsbürger in Maskat gelebt, und obwohl das schon etwas länger her ist, trifft meine Einschätzung auch in diesem Fall zu!
 
@guytech7310
Klug, neutral zu bleiben, denn Oman steckt einfach in der Mitte fest.
 
@mbah1948
Ja und nein! Oman war vermutlich 700 Jahre lang persisch kolonisiert. Die meisten alten Bewäs-serungssysteme in Oman wurden von Persern erbaut, und die Omaner sind stark von der persischen Kultur geprägt, mehr als von der arabischen. Während die Wahhabiten und Sunniten den ibaditischen Islam verfolgten, verfolgten die Schiiten Irans die ibaditischen Omaner nicht. Die Omaner hegen Zu-neigung zum Schiismus und fürchten die arabische Abspaltungen von der sunnitischen Orthodoxie. Sie bleiben also neutral, weil sie zwischen den Fronten stehen, haben aber erkannt, dass Iran die Revolution nicht mehr exportieren will, während das sunnitisch-zionistische Bündnis seine Reichweite ausdehnen möchte.
 
@guytech7310
Das Problem für Oman ist, dass sie auf demselben Kontinent wie die Sunniten liegen, was eine Invasion in Oman oder zumindest erhebliche Schwierigkeiten für sie bedeuten könnte. Die einzige erfolgversprechende Option ist, nicht mitzuspielen.
 
@mbah1948
Das Hadschar-Gebirge im Oman hat seit 2000 Jahren Invasoren abgewehrt und dem Land ein Gefühl der Sicherheit gegeben. Seit der Vertreibung der Portugiesen in den 1650er Jahren ist Oman unabhängig! Sie spielen bereits ein doppeltes Spiel, ohne jemanden zu verärgern: Sie dulden einen kleinen amerikanischen Militärstützpunkt, kaufen amerikani-sche Waffen und nutzen das US-Dollar-System, während sie gleichzeitig iranisches Obst, Gemüse und Kulturprodukte wie Teppiche und Kunst kaufen. In der Sultan-Qabus-Moschee befindet sich der zweitgrößte Teppich der Welt, der von 600 iranischen Webern über vier Jahre hinweg gefertigt wurde. Sie scheinen zu wissen, was sie tun, und machen es gut.
 
-----
 
Sehr interessant und allesamt Informationen, die man in den Mainstreammedien des Westens niemals zu lesen bekommt... 
 

Mittwoch, 6. Mai 2026

Freedom of Speech

by  Meme Dept. 




Abby Martin Went To Israel

von kennerderlage
 
 
Die US-Journalistin Abby Martin machte jahrelang zahllose Interviews in Israel und lernte dabei Ansichten kennen, von denen die Mainstream-Medien so gut wie nie berichten. Warum denn auch? Um die Wahrheit geht es diesen Medien nicht, sondern um: den Profit, die Reichweite, die Quote, die Haltung, das Narrativ.
 
 
 

Die junge Generation ist verpeilt (Nachtrag zur Diskussion mit Plancius )

Gastkommentar
von Mabraton
 
 
Hallo Plancius,

in Kaliningrad kann ich keine schlechte Stimmung feststellen. Dass die junge Generation in Russland, gerade in den Metropolen Moskau und St.Petersburg, mit dem Kopf im Westen lebt, ist leider so. Die wollen das Leben, welches ihnen über den Kulturimperialismus präsentiert wurde. Die erkennen die Tragweite der Sache bei weitem nicht.

Wenn Du meinen Beitrag richtig gelesen hast, ich habe die russische Armee nicht verherrlicht. Ich lese auch so gut wie gar nicht bei Thomas Röper. Ich denke jedoch, dass er näher dran ist, als die "normalen Leute" in Moskau und St.Petersburg. Im Grunde ist es doch ganz einfach – es gibt für Russland keine Alternative zu diesem Krieg. Die russische Armee war am Anfang ein unkoordinierter Haufen. Es gibt dort auch immer noch Leute, die aus dem Krieg ihren eigenen Nutzen ziehen wollen. Aber es werden ständig weniger. 

Ich bekomme über die Familie meiner Frau mit, dass Söhne von der Front in Holzkisten zurückkommen. Selbstverständlich ist das ein großer Mist. Letztendlich wird Russland diesen Krieg gewinnen. Auf der anderen Seite sieht es viel übler aus.

Beste Grüße 

mabraton

----- 
 
P.S.: Moskau kündigt Waffenruhe zum 9. Mai an – und warnt Kiew vor einem Vergeltungsschlag:

Auf Anordnung des russischen Oberbefehlshabers Wladimir Putin wird anlässlich des Jahrestags des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg für den 8. und 9. Mai 2026 eine Waffenruhe aus-gerufen.

"Wir gehen davon aus, dass die ukrainische Seite diesem Beispiel folgen wird."

Zugleich verwies Moskau auf eine Erklärung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij am Rande des Gipfels der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Jerewan, die Drohungen eines Angriffs auf Moskau am 9. Mai enthalte.

"Die Streitkräfte der Russischen Föderation werden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit der Feierlichkeiten zu gewährleisten."

"Sollte das Kiewer Regime versuchen, seine verbrecherischen Pläne umzusetzen und die Feierlichkeiten zum 81. Jahrestag des Sieges zu stören, werden die Streitkräfte der Russischen Föderation einen Vergeltungsschlag mit massiven Raketenangriffen auf das Zentrum Kiews durchführen."

Russland habe sich "trotz vorhandener Möglichkeiten" bislang aus humanitären Gründen von solchen Maßnahmen zurückgehalten.

"Wir warnen die Zivilbevölkerung Kiews und die Mitarbeiter ausländischer diplo-matischer Vertretungen, damit sie die Stadt rechtzeitig verlassen können."

Wir werden sehen ob der koksende Maulheld noch die Kontrolle über die Streitkräfte hat. Gut möglich, dass das die Radikalen an der Front einen feuchten Dreck interessiert. Die Bevölkerung wird die russische Reaktion einzuordnen wissen.

Selenskyi hat trotzig eine Waffenruhe vom 5. auf den 6. Mai verkündet. Was für ein Clown!

 

John Mearsheimer / Glenn Diesen: Alliance System Collapses & Risk of Nuclear War

von kennerderlage
 
 
Die beiden Professoren fuer Internationale Beziehungen, John Mearsheimer und Glenn Diesen, diskutieren das Ende der bisherigen Weltordnung durch die Aktionen der US-Administration unter Donald Trump:
 
 
 

Dienstag, 5. Mai 2026

Same Destination....?

by  Meme Dept. 




Scott Ritter : Putin's Long War; Trump's Quick Defeat.

von kennerderlage
 
 
Scott Ritter ist nicht allzu oft bei Judge Napolitano zu Gast. Diesmal spricht er zu beiden aktuellen Konflikten – Ukraine und Iran:
 
 

Zwei Meinungen — ein Gesamtbild (?)

von LePenseur
 
 
Es entspricht der menschlichen Natur, einander widersprechende Einschätzungen derselben Lage dadurch zu "objektivieren", daß man eine gedankliche "Durchschnittsformel" rechnet. Was nicht immer zutreffend ist, wie das sattsam bekannte Beispiel des Mannes zeigt, der, mit einer Hand im Tiefkühlschrank, mit der anderen auf der Herdplatte, meint: "Also im Durchschnitt ist es angenehm warm..." — Autsch!!!
 
Dennoch: ich möchte hier aus dem Gelben Forum zwei Gastkommentare bringen, die die für Europäer nicht uninteressante Frage behandeln: wie geht es in der Ukraine und überhaupt auf dem europäischen Kontinent weiter? Die Einschätzungen überschneiden sich in einigen Bereichen (was sicherstellt, daß man nicht komplett aneinander vorbeiredet), divergieren jedoch in den Schlußfolgerungen beträchtlich. Hier also das Match unserer beiden geschätzten Gastautoren Plancius vs. Mabraton.
 
I. Gastkommentar
von Plancius
 
Im Sommer sind Deutschland und auch weitere europäische Länder in der Lage, weit ins russische Hinterland reichende Drohnen in Massenproduktion an die Ukraine zu liefern. Die Front in der Ukraine steht schon lange still. Die von vielen russlandfreundlichen Kommentatoren viel beschworene Kapitulation der Ukraine, die nun schon seit Sommer 2024 im vierteljährlichen Rhythmus angekündigt wird, ist nach wie vor in weiter Ferne.

Vielmehr kann man aktuell eher vom Gegenteil sprechen. Die russischen Truppen sind erschöpft. Es tritt die in der Militärgeschichte vielfach empirisch bewiesene Situation ein, nach der ein Angreifer umso schwächer wird, je länger ein Krieg dauert. Gelingt es einem Angreifer nicht, in kurzer Zeit die Verteidigungsstellungen des Gegners zu durchbrechen, lässt die Effizienz der gegnerischen Operationen immer mehr nach, währenddessen es sich der Angegriffene in seinen Verteidigungsstellungen mit wenig Mann, geringen Verlusten und ver-gleichsweise wenig militärischem Material bequem machen kann.

Putin steht schon seit vielen Monaten unter starker Kritik im Kreml selbst und auch in der Bevölkerung. Dass der Krieg jetzt schon ein paar Monate länger dauert als der Große Vaterländische Krieg und die Russen noch immer weiter ausbluten, ist für die Russen eine Schmach ohnegleichen. Das Gerede vom ukrainischen Bruder-volk und von sanften militärischen Operationen und einem stetigen Vormarsch in Richtung Kiew hat sich tot-gelaufen. Sowohl der Kreml als auch die Russen fordern in immer stärkerem Maße, jetzt endlich den großen Knüppel rauszuholen.

Spätestens dann, wenn die Ukraine mit Langstreckendrohnen in großer Anzahl Ziele auch weit jenseits des Urals treffen kann, ist Putin mit seinem Latein der bisherigen militärischen Kriegsführung am Ende. War früher die Größe des Landes ein Vorteil, der Raum war eine militärische Variable, so wird das faktisch verteidigungs-unfähige riesige Land bei einem Drohnen- und Raketenkrieg zum Verhängnis. Keine Luftabwehr der Welt kann dieses riesige Land schützen.

Dann ist auch der Zeitpunkt gekommen, dann wenn Russand in seiner Existenz bedroht ist, die russischen strategischen Waffen in Stellung zu bringen, die auch Atomwaffen einschließen. Wer weiß, ob Putin überhaupt Kinshal und Oreshnik in ausreichender Anzahl verfügbar hat, um lediglich konventionelle Gegenschläge ausführen zu können.

Jedenfalls kann man schon seit mehr als 2 Jahren konstatieren, dass Putins Strategie, den Krieg in die Länge zu ziehen, um den Westen auszubluten, zum Scheitern verurteilt ist. Er hat das gesamte Produktionspotential des Westens gegen sich, einschließlich der gigantischen amerikanischen Militärmacht mit ihren ausreichenden Rohstoffreserven. Da kann Russland nicht gegenhalten, noch dazu wo sich China sehr bedeckt hält.

ich war im Februar in Moskau und habe dort viele Gespräche geführt. Was ich immer wieder festgestellt habe: Welch großen Einfluss der Erste Vaterländische Krieg gegen Napoleon und der Große Vaterländische Krieg gegen die deutschen Faschisten im kollektiven Bewusstsein der Russen ausübt.

Anfang Februar hat der Krieg in der Ukraine länger gedauert als der Große Vaterländische Krieg. Die immensen Verluste Russlands in diesem quasi Bruderkonflikt mit einer mehr oder weniger eingefrorenen Front bedeuten eine große Schmach für die russische Seele. Sie sind der Überzeugung, eine militärische Großmacht zu sein und bringen es in 4 Jahren nicht fertig, einen militärisch unterlegenen Gegner, der seine Soldaten von der Straße wegfangen muss, in die Schranken zu verweisen.

Die Russen erkennen mit breiter Mehrheit die Erfolge Putins im Hinblick auf den ökonomischen Aufstieg der Nation an. Sie sehen aber auch, dass er gerade dabei ist, all seine bisherigen Erfolge in ökonomischer Hinsicht nun auf dem Schlachtfeld zu konterkarieren.

Der Ukrainefeldzug war von Anfang an ein Fiasko. Angefangen von der miserablen Vorbereitung seitens des Geheimdienstes, die militärische Planung, die personelle Besetzung der Truppen. Redet euch das Fiasko, in dem sich Russland befindet nicht immer wieder schön. Klebt nicht an den Lippen von Thomas Röper, der euch ein schöngefärbtes Bild von Russland vorgaukelt.

Jedenfalls hatte ich den Eindruck, dass insbesondere die jüngere Generation total angepisst ist von den gegenwärtigen Leistungen Putins. Er hätte mal lieber bei seiner ökonomischen Kompetenz bleiben sollen. Auf dem Schlachtfeld wird er sich wohl keine Meriten verdienen.

----- 
 
II. Gastkommentar
von Mabraton
 
Putins Strategie: wenn man Russlands Vorgehen an den sichtbaren militärischen Erfolgen misst gebe ich Dir Recht, der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Ertrag. Putins Überlegungen sind meiner Meinung nach langfristig. Er will vermeiden, dass durch Ausbruch eines Krieges mit Europa Gräben entstehen durch die eine weitere Generation gegeneinander aufgehetzt wird. 

Dieselbe Überlegung gilt für die Ukraine. Dort hat der Westen den Krieg um die Köpfe meiner Meinung nach schon verloren. Selenskyi wird nur noch vom Ausland im Amt gehalten. Vor Kurzem gab es in der Ukraine die Überlegung das rechte Dnepr-Ufer bei Cherson zu evakuieren, da sich in der Bevölkerung eine pro-Russiche Haltung breit macht. Die ukrainische Armee blutet immer mehr aus. Durch den Einsatz von Drohnen können sie die Front noch einigermaßen halten. 

Und ja, in der russischen Armee lief es in den letzten Monaten nicht rund. An einigen Frontabschnitten konnten die Ukrainer Gelände zurückerobern. Das ist allerdings vorbei. Der Kampf um Slawjansk und Kramatorsk, die letzten beiden ukrainischen Bastionen im Donbas, steht unmittelbar bevor. Auf Saparoschje sind die Russen bis auf 20Km vorgerückt. Vom Osten her rücken sie zwar langsam aber stetig vor. Der Kessel an der südlichen Front schließt sich. Das Momentum an der Front ist auf russischer Seite. Im Military Summary Channel wurde erwähnt, dass sich die Russen auf eine Frühjahrsoffensive vorbereitet haben. Möglicherweise hatte man die Entwicklung im Iran mit einbezogen. Wenn sich der Westen von günstig verfügbaren Rohstoffen abschneidet wird es schwierig mit der Kriegswirtschaft.

Die westliche Propaganda ist mit ihrem Latein am Ende. Letzte Woche gab es eine Lanz-Sendung in der eine Weiberrunde, inklusive der abgewählten finnischen Ministerpräsidentin Sanna Marin, die die russische Gefahr heraufbeschworen hat. Ein Ausschnitt aus einem Gespräch mit Putin sollte das Szenario unterstreichen. Putin sagt allerdings, dass sie ein hervorragendes Verhältnis zu Finnland hatten und es an der Grenze kaum militäri-sche Anlagen gab. Seit Finnland dort einen Grenzzaun hochgezogen hat und Militär stationiert, habe man re-agiert. Das auf Legenden aus Uropas Zeiten aufgebaute Gegeifer ist lächerlich:

Ukraine-Krieg: Wie Finnland sich gegen Russland zur Wehr setzt | Markus Lanz vom 30. April 2026

Ich bin der Meinung, dass in dem Moment, wo die Ukrainer nicht mehr sterben können (oder wollen), das Kriegsgezeter mit einem großen Knall beendet ist. Der Westen ist schlicht und ergreifend nicht in der Lage die Opfer zu bringen welche die Ukrainer gebracht haben. 2 Millionen Ukrainer wurden im Fleischwolf geopfert. Das muss man sich mal vorstellen!

Anhand der Meldungen der letzten Tage hier in Russland macht man bei der Drohnenabwehr Fortschritte. Richtig ist allerdings, sollte der Westen in der Lage sein den Krieg zu eskalieren wird Putin dem internen Druck nachgeben müssen. Dann wird es in Europa Haselnüsse regnen. Eine atomare Reaktion halte ich nicht für wahrscheinlich. Selbst wenn es ein gezielter Schlag wäre, der psychologische Effekt würde höchstwahr-scheinlich in einen atomaren Schlagabtausch münden.
 
-----
 
Und nun, geneigte LePenseur-Blog-Leser und -Leserinnen, kann ich nichts mehr sagen, als: "Faites vos jeux ..." 
 
Denn, wie ich befürchte: das darauf folgende "Rien ne va plus" werden wir alle nicht gerne hören wollen. Sofern wir es überhaupt noch werden hören können ...
 

Montag, 4. Mai 2026

Just A Question...

by  Meme Dept. 




"Das Imperium siegt sich zu Tode"

von Manfred Müller
 
 
Unter diesem Titel fand sich am Wochenende eine sehr plausible Analyse des Krieges der USA (und Israels) gegen den Iran auf der Seite Unser-Mitteleuropa.com:

Donald Trump wird nicht müde, seinen „Sieg“ über den Iran zu verkünden. Auf der taktischen Ebene mag dies bis zu einem gewissen Grad sogar stimmen. Angeblich hätte die USA etwa 25 000 Angriffe auf den Iran geflogen und damit sicher eine Menge Schaden angerichtet. Wie viele menschlichen und materiellen Verluste der Iran wirklich erlitten hat, wissen nur die iranischen Behörden.

Von FRANZ FERDINAND | Der Autor erinnert sich in diesem Zusammenhang an den völker-rechtswidrigen Krieg der NATO gegen Serbien: er verfolgte damals die Ereignisse noch gut-gläubig über CNN. Da wurde täglich berichtet, wie viele Panzer, gepanzerte Fahrzeuge und Artillerieeinheiten von der Luftwaffe der NATO zerstört wurden und gleichzeitig die Summen der zerstörten Einheiten aufgezeigt. Am Ende war die gesamte serbische Armee am Papier zerstört. Nach Beendigung des Krieges kam all das Gerät, das man schon zerstört wähnte, aus irgend-welchen Löchern hervor. Man hatte die meiste Zeit Attrappen zerstört.
(Hier weiterlesen)
Perfekt auf den Punkt gebracht. Leseempfehlung! 
 

Lawrence Wilkerson: Iran's New Friend

von kennerderlage
 
 
Lawrence Wilkerson spricht Klartext und was er darin darlegt, ist alles andere als beruhigend, geschweige denn erfreulich:
 

Unter den zahllosen Kommentaren unter dem Video findet sich auch ein sehr interessanter aus Deutschland:

@haikonitschke6794
Thanks and blessings from a German long-term follower living in Europe’s largest open air mental hospital. My worst concern: Satanyahu might unleash the nuclear option. 
As a German I've learned from my country's deplorable nazi history that fascism due to its evil nature is also fanatically  s u i c i d a l. Sometime before Hitler shot himself in his last Berlin bunker he decorated doomed to die child soldiers. He had also said that the German people had shown to be unworthy of his genius and that such a weak people hadn't earned anything better than its eradication. 
The fascist leader Mussolini left the desperate Italian people no other choice but hanging him in public from a street lantern. The Tweedledum and Tweedledee Trump/Satanyahu insanity owns this genocidal mindset, too.

 

Jeffrey Sachs: Global Economic Crash & Destruction Of Europe

von kennerderlage
 
 
Bei Prof. Glenn Diesen spricht Prof. Jeffrey Sachs es klar aus: die Folgen des Angriffskrieges der USA (und Israels) gegen den Iran werden die Weltwirtschaft auf Jahre bis Jahrzehnte in Mitleidenschaft ziehen und die davon am meisten betroffene Weltregion wird EUropa sein:
 
 
Das verspricht alles recht "interessant" zu werden. 
 

Sonntag, 3. Mai 2026

Passend zum 3. Monatstag

von LePenseur
 
 
... eine "Dritte", und zwar von Havergal Brian (1876 -1972), einem fast vergessenen britischen Komponisten an der Grenze von Spätromantik zur Moderne, dessen bereits in einem ausführlichen Artikel auf unserem Blog gedacht wurde. Unter den damals aus seinem symphonischen Gesamtwerk (32 Symphonien!) ausgewählten Beispielen befand sich nicht die monumentale Symphonie No. 3 in cis-moll für großes Orchester (inkl. 2 Klaviere) ... eh voilà, hier ist sie:
 
 
Es spielt das New Philharmonia Orchestra unter Stanley Pope, mit Ronald Stevenson und David Wilde als Pianisten. 
 
I - Andante moderato e sempre sostenuto e marcato: 0:00 
II - Lento sempre marcato e rubato: 19:32 
III - Allegro vivace: 33:03 
IV - Lento solenne: 41:18 
 
Unter dem Video befindet sich eine umfangreiche Analyse des wahrlich monumentalen Werks (ca. 54 Minuten Gesamtdauer), die unseren geneigten Lesern (soferne sie des Englischen mächtig sind) nicht vorenthalten sei:
 
Brian's Symphony No.3 was composed between April 12 of 1931 and May 28 of 1932. It seems that at first he had thought of the work as a concerto for two pianos, as expressed in a letter written to Granville Bantock. This would be confirmed by using the two pianos more extensively in the first movement. He was never able to hear this symphony, as it was premiered on January 12, 1974, after his death, during a recording for the BBC, performed by the New Philharmonia Orchestra conducted by Stanley Pope. The first public audition was held on May 17, 1987 at Birmingham Town Hall, performed by the Composers’ Platform West Midlands Symphony Orchestra conducted by Paul Venn. 
 
The first movement is the most complex and extensive. Written in a modified sonata form with a widely developed exposition. It begins with a solemn introduction that leads us to the first theme of romantic character. After a transition, dominated by the first piano, the orchestra repeats the first theme. Percussion leads us to the presentation of the second theme with a broad melody. It continues with an episode of a pointillist type with the intervention of the pianos and the glockenspiel. The development contains strong dissonances. The atmosphere becomes more placid with the intervention of the flute and the clarinet in octaves. The strings, in a more expressive way, lead to a crescendo. 
 
The exposition merges with the development. A rhythmic section, based on the introduction and dominated by pianos, xylophone and bass drum, begins the recapitulation. We hear again the first romantic theme, but as is Brian's custom, the themes are also redeveloped. The second theme is heard again. Cascades of notes on the piano prepare us for a peak of romantic force, which is being born on the strings and passes to the whole orchestra. A diminuendo takes us to a rhythmic section marked by bassoons, horns and cellos, stopped by the octaves of the piano. The motive is repeated four times, separated by heavy blows of the timpani. The coda grows in the form of a powerful march accompanied by blows of the percussion, which closes with tension the movement. 
 
The second movement begins with fragments of motifs. A solo from the flute presents a theme of pastoral calm, repeated by the violin. The winds present a contrast with a theme of alpine grandeur. These two contrasted elements form the heart of the movement: the placidness of the meadows in front of the pride of the mountain, motives that are alternating. The middle of the movement is occupied by a violin solo, faced with melodic fragments of the winds which gradually fades away. A blow of the timpani seems to awaken again the orchestra, which leads us towards one of the most magical moments of the work, with some resemblance to the music of Vaughan Williams. Continues towards a climax of Brucknerian force in which pianos reappear. A series of great chords leads us to a pastoral coda, in which we listen to the oboe in an expressive melody. The melody passes to the flute, accompanied by the strings that quietly ends the movement. 
 
The third movement is the scherzo of the symphony. It begins with a brilliant march accompanied by the percussion. A central section for flute and string quartet offers the proper contrast. Then the march continues. The trio is formed by a charming and delicate waltz of Viennese structure, almost taken out of an operetta. The melody is developed in a way that reminds Richard Strauss. The initial march reappears abruptly, harsh and dissonant in its variations. The brass is used with all its force in a powerful coda. 
 
The last movement is of an elegiac nature. According to a letter written to Bantock, he explained that while he was finishing the work, he learned from the Berliner Tageblatt newspaper that Friedrich Gundolf, a German professor at the University of Heidelberg, a friend of him, had died. For this reason it could be a kind of Requiem in his name. The clarinet presents a broad and sad theme, developed when the strings take it in a more comforting way. A complex polyphony takes over the theme, which leads to a climax. 
 
Again we hear the pianos, before the distant calls of the trumpet and the horns. A crescendo of the timpani leads us to the development, with the presentation of the second theme endowed with a calm character. The tension increases, with incursions of the pianos, while the two main themes are developed. The rhythm accelerates with fast entrances of wood and strings. A kind of recapitulation reminds us of the themes and leads us towards a climax. An epilogue of great strength and solemnity closes the work. 
 

Humoralpathologie

 von Sandokan

„es gibt nur zwei Dinge: die Leere und das gezeichnete Ich.“
— Gottfried Benn (aus Nur zwei Dinge)









Samstag, 2. Mai 2026

Smirks

by  Meme Dept. 




Daniel Davis and Prof. Nima Alkhorshid: Iran Blockade Complications

von kennerderlage
 
 
Weitere interessante Aspekte zu den kommenden Angriffen der USA (und Israels?) auf den Iran bringt die Diskussion von Daniel Davis mit Prof. Nima Alkhorshid: