Dienstag, 12. Mai 2026

BRats

by  Meme Dept. 


Was sind Trumps Handlungsoptionen?

Gastkommentar
von Mabraton
 
 
Die Welt bewegt sich scheints unaufhaltsam auf die größte Krise nach dem zweiten Weltkrieg zu. Selbst eine Pattsituation am Persischen Golf bewirkt, dass der Weltwirtschaft eine harte Landung bevorsteht.

US-Reserven reichen für 60 Tage, während weltweit extreme Engpässe drohen

Dr. Steve Hanke ist ein bekannter US-amerikanischer Ökonom, Professor für Angewandte Wirtschaftswissenschaften an der Johns Hopkins University und Distinguished Senior Scholar am Mises Institute.

Im Konflikt mit USrael setzt der Iran Trump unter Druck. Hier eine Zusammenfassung der aktuellen Lage aus dem FB-Kanal von Kai Fischer:

Iranische Medien berichten über Teherans Gegenangebot an Washington.

Nach Angaben von Tasnim, unter Berufung auf eine mit dem Vorgang vertraute Quelle, stellt Iran mehrere zentrale Bedingungen in den Mittelpunkt. Dazu gehören die Aufhebung der US-Sanktionen, ein Ende des Krieges an allen Fronten sowie die Anerkennung iranischer Kontrolle über die Straße von Hormus, sofern Washington bestimmte Verpflichtungen erfüllt.
Ein wesentlicher Punkt soll außerdem die sofortige Aufhebung der Seeblockade nach Unter-zeichnung eines vorläufigen Abkommens sein. Zudem fordert Teheran laut dem Bericht, dass Sanktionen gegen iranische Ölverkäufe innerhalb von 30 Tagen aufgehoben werden.
Der Vorschlag umfasst demnach auch die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte sowie weitere Schritte, die die USA innerhalb dieses Zeitraums umsetzen müssten.
Der Iran verlagert den Schwerpunkt der Verhandlungen deutlich weg von einer rein nuklear-politischen Einigung hin zu einem umfassenderen politischen und wirtschaftlichen Paket. Teheran verbindet Zugeständnisse offenbar nicht nur mit dem Atomprogramm, sondern mit Sanktionen, Kriegslage, Seeblockade und Kontrolle über Hormus. Das macht eine Einigung deutlich komplexer und zeigt zugleich, dass Teheran seine strategische Position am Golf als zentralen Verhandlungshebel nutzt.

Trump hat jetzt zwei Möglichkeiten, eskalieren oder kapitulieren. Putin hat noch einmal angeboten, das angereicherte Uran aus dem Iran nach Russland zu bringen. Geht Trump auf das Angebot ein, hat er wenigstens ein Verhandlungsfenster, welches er nutzen könnte um reinen Tisch zu machen – sprich: Israel klar zu machen, dass sie den Krieg ab jetzt auf eigene Rechnung führen können. 

Ob die Chance real existiert ,wage ich zu bezweifeln. Die kriegstreiberische Israel-Lobby in den USA lässt sich die Butter vermutlich nicht vom Brot nehmen.

Real bleibt Trump also nur die Option, den Krieg zu eskalieren.
 

Vier Wochen Österreich und einiges zum Nachdenken (Teil 1)

von Helmut
 
 
Es ergab sich die Notwendigkeit, mein Anwesen in Niederösterreich zum Verkauf auszuschreiben, und das erforderte zuvor mehrere Restaurierungsarbeiten. Bei dieser Gelegenheit las ich wieder österr. Zeitungen und hörte den Staatsfunk, in meinem Falle Radio Wien. Meine Beobachtungen und Anmerkungen möchte ich hier wiedergeben, wobei ich gleich dazusage, dass es sich um Vorgänge handelt, die jeder andere auch als nebensächlich oder unwichtig bewerten kann.

Beim Radio befand ich vieles gut, z.B. auch die Auswahl der Musiktitel bei Radio Wien, aber mir fielen auch Punkte auf, die ich in einer schriftlichen Anfrage an den Hörerservice des Senders gestellt habe. Auf manches bekam ich eine Antwort, auf unbequeme Fragen nicht.

Beispiel:
Es würde mich wirklich interessieren, wer und vor allem welche Begründung hinter dem Begriff „Produktplatzierung“ steckt. Aber vermutlich wird auch der „Erfinder“ dieses Kunstwortes das selbst nicht wissen. Zu meiner Zeit hat man dafür die Wörter „Werbung“ oder „Reklame“ verwendet. Diese Wörter zeichnen sich auch durch einfachere und auch kürzere Verwendung aus, nicht so wie bei diesem Wort „Produktplatzierung“, das ja regelrechte zungenbrecherische Passagen beinhaltet und darüber hinaus 5 Silben lang ist.
Die Antwort des Senders:
Was Ihre Anmerkung zum Begriff „Produktplatzierung“ betrifft: Dieser Ausdruck ist ein im Medienbereich gebräuchlicher Fachbegriff, der verwendet wird, wenn Produkte oder Marken im redaktionellen Umfeld sichtbar oder genannt werden und dies entsprechend gekennzeichnet werden muss. Die Kennzeichnung dient der Transparenz gegenüber dem Publikum.
…und dies entsprechend gekennzeichnet werden muss.“ 
 
Verstehe ich nicht. Gibt es da in Österreich ein Gesetz, das aufgibt, bei Werbung im Radio darauf hinzuweisen? Im TV gibt es das ja auch nicht, bei den Privatsendern weiß man ja, dass diese sich von den Werbungen finanzieren. Warum verwendet man dann aber ein absolut unverständliches Wort, anstelle des gebräuchlichen Wortes „Werbung“ oder „Reklame“?

Überhaupt kann ich über die Reportagen hinsichtlich der Sprache oftmals nur den Kopf schütteln. Man erfährt zwar im Kurztext (detailliert wird darauf nicht eingegangen, das ziemt sich für den Staatsfunk nicht), dass es bei den Imigranten, besonders bei deren Kindern in der Schule, erhebliche Probleme aufgrund nicht vorhandener Deutschkenntnisse gibt. Wohlgemerkt, man verweist auf „Deutschkenntnisse“ und nicht auf „Österreichkenntnisse“ der Sprache. Aber darauf komme ich später zurück. (*)

Zum Problem der fehlenden Kenntnis der deutschen Sprache:
Ich stelle fest, dass es sich sicher um ein Problem der Zuwanderer aus anderen Kulturen handelt, aber ich stelle das auch bei den österr. Zeitungen fest. Ich hab mir da mal ein Beispiel herausgenommen, und zwar OE 24 vom 20.3.2026, Nr. 1878, Seite 10: (Anlage 1)

Im Rahmen eines Hinweises auf eine Veranstaltung habe ich mal die Begriffe gefärbt, die mit der deutschen Sprache nichts zu tun haben, für die es aber in der deutschen Sprache auch geeignete Wörter gibt. Nun bemängelt man (zu Recht) die nicht vorhandenen Sprachkenntnisse der Immigranten, - aber ich meine, bei den Zeitungen liegt es doch auch im Argen.

Als Beispiel habe ich eine Seite einer Zeitung kopiert, die mir beim Entfernen des uralten Linoleums in die Hände gefallen ist, weil sich diese unterhalb des Linoleums befand. Es handelt sich um die Kronen-Zeitung vom 22.8.1973, Seite 15: (Anlage 2) Da wird noch in deutscher Sprache geschrieben, allgemein verständlich.

Ist das „normal“ und begrüßenswert, dass man sich zunehmend dieser Fremdwörter bedient? Fühlt man sich da aktueller und moderner, oder – anders ausgedrückt – „upgedatet“? Im TV wird bei den Voransagen für einen später ausgesendeten Filmbeitrag darauf hingewiesen, dass man diesen Beitrag auch „streamen“ kann, oft mit dem Hinweis, dass man sogar kostenlos „streamen“ kann. Ich weiß wirklich nicht, was das ist, und es interessiert mich auch nicht.

Vermutlich hängt das mit dem Gebrauch von Mini-Computern zusammen, die man gemeinhin als Mobiltelefon bezeichnet. Auch ich habe ein Mobiltelefon (Foto – Anlage 3), aber das ist ein Tastentelefon, und kein Streicheltelefon. Aus Prinzip. Dasselbe Prinzip habe ich auch beim Bezahlen. Alles in bar, an jeder Kasse, niemals mit Plastikkarte. Die Bankkarte verwende ich nur, um damit mein Geld vom Konto abzuheben.
 
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(*) Überhaupt bin ich mit so mancher österreichischen Eigenheit nicht besonders glücklich. Man spricht in den offiziellen Medien vom „Nationalfeiertag“ am 26.10. Ich verwende das Wort „Staatsfeiertag“. Das Wort „Nation“ auf österr. Belange anzuwenden, finde ich etwas deplatziert, obwohl ich auch in Siebenbürger als überzeugter Österreicher auftrete und niemals meine österreichische Staatsbürgerschaft gegen eine andere eintauschen würde.

Irgendwann bin ich der Frage nachgegangen, woher der Begriff „Deutsch“ resp. das „Deutschtum“ überhaupt stammt oder seine Wiege hatte. Ich sehe den Ursprung in der Nibelungensage, und das spielte sich geographisch damals vom Eisack bis in den Odenwald ab. Das teilt sich heute auf drei Staaten auf, damals gabs aber diese Grenzen nicht. Überhaupt sind aktuelle Grenzverläufe für den deutschen Sprach- und Kulturkreis irreführend.

Deutsch ist nicht nur in meinem Vaterland Österreich und in Südtirol gegenwärtig, sondern auch in der östlichen Schweiz, in den östlichen Landesteilen Frankreichs wie z.B. Elsass-Lothringen, im Süden Dänemarks, in den osteuropäischen Ländern findet man die Pommern, die Ostpreußen, die Schlesier, die Zipser in der Slowakei, die Sudetendeutschen, die Ungarndeutschen in Fünfkirchen, die Deutschstämmigen in der Bukowina (Ukraine) und in Bessarabien (Moldawien), sowie die Siebenbürger und die Banater in Rumänien und in der Batschka im heutigen Serbien.

Deshalb finde ich den Text des alten Deutschlandliedes („von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt“) nicht als territorialen Gebietsanspruch, sondern als ein Bekenntnis zur Existenz der deutschen Kultur und der deutschen Sprache, sowie vielen Traditionen.
 
(Fortsetzung folgt)
 

Rather Chilling Prospects....

von kennerderlage
 
 
Prof. Glenn Diesel hat Prof. Sergei Karaganov als Interviewpartner — und dessen Analysen zum Fortgang der Auseinandersetzung zwischen NATO und Russland waren ziemlich .... drastisch formuliert:
 
 
Unter dem Video befinden sich weit mehr als 2.000 Kommentare, viele davon gratulieren Prof. Diesen dazu, einen so wichtigen geopolitischen Beobachter aus Russland als Gast zu gewinnen und zeigten auf, dass er mit seiner Analyse der Lage lieder richtig liegt:
@SimonJB99
This is a very serious interview on a matter that will determine the future of Europe, far more than any petty discussions on the EU v the UK etc. Europe has an implicit policy of destroying Russia (a policy that they inherited from the US). Many of Russia's military actions have been driven by a need to counter threats from the West. Europe must acknowledge Russia's existence by agreeing an end of the Ukraine war, a new security architecture & a new economic relationship. It's ultimately about deciding whether Russia is our neighbour or our enemy. America needs Russia to be Europe's enemy, as that keeps Europe weak. If Europe wants a future it needs to make a long term relationship with Russia. Not a short term 'deal' 
 
@GinaWebb
I concur with Sergey Karaganov. I live in Europe and most of these euro leaders with the exception of Serbia and Hungary seem to want war. These European leaders are selected and are not the majority of Europeans choice. I'm praying that this deep state can be overthrown. I'd rather be ruled by Russia than these fools. Mr. Karaganov is exactly correct in his assessment of US and Europe and given time they will drag us all into this war. Russia needs to strike the bases in Europe where the weapons are being launched from ie UK Germany and France and these countries need to be taught a lesson especially UK.
 
@Pgeofr
Merci Glenn pour cette interview. la position d’un des penseurs les plus considérés est extrêmement claire. a court terme elle se traduira en acte. C'est aux peuples européens de decider de la nature de leurs elites. Pour la France c'est 2027 pas sur que les élites russes attendent d ici la fin de l'année. Leurs analyses factuelles sont sans appel. Ils n'ont que faire des pays européens ils ne leurs apportent rien à quelques niveaux que ce soit. Ils ne souhaitent pas la guerre. Seuls les elites européennes la souhaitent.
C'est bientôt la fin de la partie. Je ne vois pas hélas une personnalité politique en France des partis actuels en mesure de comprendre l'enjeu imminent d une guerre avec la Russie. Pour 2027 c'est un désert d'intelligence politique. 
Aber es gibt auch besorgte und warnende Reaktionen auf die Darlegungen von Prof. Karaganov:
@ruthelainefry2076
A very chilling discussion and I am sure Glenn must have felt uncomfortable. But the professor is totally right. These corrupt actors must be eliminated. We in the West should go all out for this purpose. Russia has done nothing to bring such hatred and evil to it's gates and has the total right to defend itself. 
 
@r.w.emersonii3501
It's Russia's job to survive while the Empire of the West disintegrates: When the enemy is intent on destroying itself, don't distract it! It's not Russia's job to play god, punish sinners, and turn Europe into Sodom and Gomorrah. Using a nuke is like using a sledge-hammer to swat a fly. The weapon is too powerful to be useful as a deterrent. 
We need to face this fact and move on. Russia has developed plenty of conventional deterrents, but Karaganov does not mention them. Like his protege, Solovyov, he worships nukes. He's the Russian version of Herman Kahn, Dr. Strangelove. His mad advice is likely to get us all killed. 
Trotz der Dauer des Interviews: Langweilig wird dem Zuseher dabei wirklich nicht. 
 

Montag, 11. Mai 2026

Trumponomics drive downhill....

by  Meme Dept. 


Heute vor 110 Jahren

von LePenseur
 
 
... starb im Alter von erst 43 Jahren einer der bedeutendsten Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts an Herzversagen:
 
Max Reger 
 
Eigentlich wolle ich ja auch ihm einen ausführlichen Gedenkartiekl widmen, allerdings ließen mir einige dringende berufliche Verpflichtungen in letzter Zeit einfach nicht die Muße, ein der Bedeutung Max Regers angemessenes Elaborat zu verfassen. So lasse ich es damit bewenden, einige seiner Kompositionen, die ich für besonders erwähnenswert halte (und ich beschränke mich da auf Orchesterwerke, denn bei den Werken für Orgel wäre die Auswahl wohl zu schwierig!) zu verlinken. Eh voilà:
 
 
I. Notturno: Molto sostenuto 0:00 II. Scherzo: Vivace 9:25 III. Finale: Molto sostenuto 18:45 
Es spielt das London Philharmonic Orchestra unter Leon Botstein.
 
 
 


I. Allegro con spirito 0:00 II. Largo 7:45 III. Allegro 17:00
Es spielt die Staatskapelle Berlin unter Otmar Suitner
  

 
I. Allegro moderato - 0:00 II. Allegro vivace - 15:20 III. Larghetto - 28:30 IV. Allegro con spirito - 36:52 
Es spielt die Dresdner Philharmonie unter Heinz Bongartz
 
Die geneigten Leser sind eingeladen, selbst auf die Suche nach Werken dieses großen, doch bis heute unter seiner Bedeutung "gehandelten" Komponisten zu gehen. Es wird sich zweifellos lohnen ...
 

Honor where honor is due ...

von LePenseur
 
 
Es kommt nun wirklich selten vor, daß das "Einserkast'l" im Standard (also die von RAU, alias Hans Rauscher, verfaßte Kurzkolumne auf der Titelseite der lachsfarbenen Linkspostille) von LePenseur positiv beurteilt wird. In der letzten Wochenendausgabe war es soweit:
 
Papst gegen Präsident
(sorry, kein Link, denn auf den Standard verlinke ich nicht! Also bitte selber suchen ...)
 
Sogar einem RAU gestehe ich zu, daß er, wo er recht hat, eben recht hat. Vielleicht nicht mit jeden Wort besagter Kolumne. Aber doch mit sehr vielen. Und das ist weit mehr, als man sonst von ihm lesen kann ...
 
Jetzt werden einerseits die (wenigen verbliebenen) Trump-Apologeten aufheulen, andererseits viele, die den derzeitigen Papst für überhaupt letztklassig, einen Modernisten, einen spirituellen Wolf im Schafsgewand etc. halten ... mag sein. Auch ich bin von Leo XIV nicht wirklich begeistert. Immerhin finde ich ihn doch weitaus besser als seinen Vorgänger (zugegeben: da gehört nicht viel dazu ...) — und im Alter wird man halt bescheiden, was die Erwartungen an andere Menschen betrifft.
 
Freuen wir uns also an Leo XIV, daß er weniger entsetzlich ist als der letzte Franz, und an RAU, daß auch ihm (quasi die blinde Henne, die gelegentlich ein Körnchen findet) bisweilen eine Kolumne gelingt, die man ohne Antiperistaltik lesen kann.
 

Sonntag, 10. Mai 2026

The Winner Takes It All

by  Meme Dept. 


Zum 10. Mai das 10. Klavierkonzert von W. A. Wozart, KV 365/316a (1779)

 
 
 
I. Allegro [0:00] II. Andante [9:36] III. Rondeau. Allegro [16:45]
(Kadenzen von Wolfgang Amadeus Mozart) 

Radu Lupu und Murray Perahia, Klavier | The English Chamber Orchestra (1988)

 
Mozart's concerto for two pianos was presumably written for him and his sister Maria Anna ("Nannerl") to perform.
 
"Mozart's musically gifted sister, Nannerl, figured prominently in several of his compositions. Some accounts insist she was at least as gifted a keyboard performer as her younger brother, and as early as 1764, when Wolfgang was eight and Nannerl was thirteen, they toured and performed together at either one or two keyboard instruments. Thus, several years later, the idea of a concerto for two pianos likely came naturally to Wolfgang. No specific circumstances of this work's creation have been unearthed, however. 
 
In 1779, the young composer had thrashed his way through the shoals and pitfalls of adolescence and endured his first heartbreak. After an extended tour of Europe, he reluctantly accepted the forgiveness and employ of the Archbishop of Salzburg and although the man was a Philistine when it came to music, Wolfgang set about trying to please him. With both the French and Italian styles still fresh in his mind, he set down two fine works in the double concerto format. The second of these was the Sinfonia Concertante for Violin and Viola in E flat, K.364 and the first was the present piece. While there is some evidence that fragments of the work were set down as early as 1775, the piece is generally considered to have been finally assembled and finished in early 1779. 
 
In three movements, and relatively long at 25 minutes, the work is challenging for both soloists. The parts are also equally assigned so that there is not a first solo and a second solo. Passages intermingle, and the piece in general is a tour de force for performers and listeners alike. 
 
The first movement, a ten-minute Allegro, opens with a lengthy orchestral introduction containing an ambitious theme. Both pianos finally enter together, and after briefly alternating introductory phrases, join together in the first theme. A second theme is more ominous, and sounds as if it could be the basis for early silent film dramatic accompaniment. The orchestra puts a stop to this with a repeat of the brusque opening; after a gentle recapitulation, the movement ends in a tripping double cadenza and coda. 
 
The second movement, an eight-minute Andante, begins as a stately Minuet in the orchestra. When the theme appears in the pianos, it is divided into two solo passages. The two soon seem to flow together, and passages alternate between soloists and orchestra, nicely leading and accompanying each other. The movement also offers one of the mature Mozart's first uses of surprise dissonance, as unexpected notes appear in exposed piano passages. The movement ends abruptly. The finale is a marvelous rondo. Although it is appropriately scored for the instruments and orchestra of his day, the size and power of it make one wonder what Mozart might have crafted with modern concert grand pianos at his disposal. 
 
The genius of the work lies in its seamlessness. Even the casual listener will discern that there are too many notes to be played by a single instrument, yet without visual reinforcement it is essentially impossible for the hearer to separate the solo parts. Mozart created here a large work for four perfectly coordinated hands and two full-size keyboards. It is significant in his output as standing among the first works of his maturity following his return to Salzburg and the death of his mother." (source: AllMusic) 
 

Samstag, 9. Mai 2026

Interviews mit Larry Johnson und Prof. John Mearsheimer

von kennerderlage
 
 
Der ehemalige CIA-Analyst spricht mit Prof. Glenn Diesen zur Lage im Irankrieg und den sich abzeichnenen Konsequenzen aus dem Kriegsverlauf:
 
 
Nicht weniger interessant ist das Interview, das die Journalistin Rachel Blevins mit Prof. John Mearsheimer am Freitag hielt:
 
 
Klar ist: Das  Project Freedom, mit dem die USA ihren Angriffskrieg fortsetzen und intensivieren wollen, kann nach der Weigerung Saudi-Arabiens und Kuwaits, den USA die Nutzung der Basen zu erlauben, bereits als Fehlschlag angesehen werden. Irgendwann wird auch ein Illusionist wie Doland Trump das zuzugeben haben. 
 

Douglas Macgregor: "Americans need to wake up right now, we are close to economic catastrophe"

von kennerderlage
 
 
Douglas Macgregor bei REDACTED zu den wirtschaftlichen Konsequenzen des Iran-Krieges, den die USA und Israel Ende Februar unbedacht vom Zaun gebrochen haben. Sehenswert!
 
 
Anmerkung unter dem Video: 
Financial experts like Citadel's Ken Griffin and Carlyle Group's Jeff Currie are issuing stark warnings of a global recession driven by an escalating energy crisis. Currie highlights that the U.S. is already in an oil deficit and will face devastating shortages once inventories, which he compares to the shark fin in 'Jaws', hit 'tank bottoms' by mid-summer. Col. Douglas MacGregor elaborates, linking the crisis to conflict in the Persian Gulf and explaining the cascading effects like soaring jet fuel prices and broken supply chains for diesel. 

About Natali and Clayton Morris: 
Clayton Morris is a former FOX News anchor. Natali Morris is a former anchor and reporter for MSNBC, CNBC and CBS News. On Redacted, the married couple (not brother and sister!) and former mainstream news professionals take an in-depth look at the news the mainstream media largely ignores. They explore the legal, social, financial, and personal issues that matter to you. They want to set the record straight and bring you the stories nobody else tells. Along with the facts and the complete picture, Redacted offers real-world analysis without an agency driven by corporate overloads. With Clayton’s extensive journalism experience, he isn’t afraid to demand the truth from authorities. Redacted is an independent platform, unencumbered by external factors or restrictive policies, on which Clayton and Natali Morris bring you quality information, balanced reporting, constructive debate, and thoughtful narratives.  
 

Politicians

by  Meme Dept. 




Internationale Plandemiespiele 2.0

Gastkommentar
von Albrecht
 
 
Der angebliche "Ausbruch" auf einem Kreuzfahrtschiff mit Passagieren aus vielen Ländern ist doch ideal! Statt das ganze Schiff unter Quarantäne zu stellen bis geklärt ist, wer "infiziert" ist, fährt man weitere Häfen an und läßt die Passagiere von Bord, die dann den angeblich "tödlichen Virus" in ihre Heimatländer tragen:
Der nächste „heiße Scheiß“ der Pandemie-Paniker – ist das Hanta-virus das nächste Covid? 

von Alexander Schwarz 

Der Ausbruch des Hantavirus auf dem Kreuzfahrtschiff Hondius bietet dem Pandemie-Panikorchester wieder einmal einen willkommenen Vorwand, um alle Register zu ziehen. Der Öffentlichkeit werden alle Informationen über den jeweiligen Verbleib des Schiffes und der Passagiere geboten, die es am 24. April verlassen hatten und deren Gesundheit nun in mehreren Ländern überwacht wird. Eine Deutsche und ein älteres niederländisches Ehepaar sind verstorben. In Dänemark begab sich ein Passagier in Selbstisolation, von den beiden in Singapur unter Quarantäne gestellten Passagieren zeige einer eine „laufende Nase“, der andere sei nach Auskunft der Gesundheitsbehörden des Stadtstaats “symptomfrei”, wird in Corona-probater Manier der Krisenbulletins und Live-Ticker vermeldet. Zu den fünf Personen, bei denen die Welt-gesundheitsorganisation WHO das Hantavirus bestätigt habe, gehören zwei Besatzungsmitglieder der Hondius. Sie und eine Deutsche wurden in die Niederlande evakuiert, wo sie in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Deutsche, die keine Symptome zeigt, wurde nach Düsseldorf verlegt. Ein weiterer Patient wird derzeit auf einer Intensivstation in Südafrika behandelt; sein Zustand habe sich verbessert.

Als Ursprungsort der Infektionen wird die Stadt Ushuaia im südlichen Argentinien vermutet, Ermittler sind dorthin unterwegs. Die unter niederländischer Flagge fahrende Hondius befindet sich derweil mit noch knapp 150 Menschen an Bord auf dem Weg nach Teneriffa, wo sie am Sonntag ankommen soll. Dort ist man allerdings wenig begeistert über diesen Besuch: Der genaue Verbleib des Schiffs war am Donnerstagabend unbekannt, da es kein Signal sendet. Fieberhaft suchen – offenkundig orchestriert von globalen Seuchenschutz- und WHO-Expertenkreisen und entsprechenden Vorfeldorganisationen mit derzeit noch unklarer Absicht – die Mainstreammedien den Globus nach allem ab, was sich irgendwie zum Thema Hantavirus finden lässt; so etwa, dass in Israel inzwischen erstmals ein Hantavirus-Fall bestätigt worden sei, der Patient habe sich vermutlich bei einem Aufenthalt in Osteuropa infiziert. In Kanada wurde drei Menschen mit Verdacht auf Infektionen unter Quarantäne gestellt, auch in den Niederlanden und Singapur wurden Verdachtsfälle gemeldet.

Streeck im verdächtigen Entwarnungs-Modus
(Hier weiterlesen)
Es wird ähnlich ablaufen wie vor ein paar Jahren und es werden die gleichen Personen – ohne die inzwischen Verstorbenen sein – die sich für den "Pieks" in Reih und Glied anstellen. Dieses Mal dürfen vermutlich die asiatischen (koreanischen) Pharmakonzerne den Profit einstreichen. 
 
----- Nachtrag 09.05.2026, 14:33 -----
 
Folgende PM via dasgelbeforum möchte ich weiterleiten:

Als Ursprungsort der Infektionen wird die Stadt Ushuaia im südlichen Argentinien vermutet

Höchstwahrscheinlich. In Argentinien hat es in den letzten Jahren immer mal wieder ein Einzel-Fall in die Medien geschafft. Mehr ist nicht passiert. Das kann zwei Ursachen haben:
  • das Virus ist nicht sehr ansteckend oder
  • weite Teile der hiesigen Bevölkerung sind inzwischen immun.

Letzteres wäre durchaus plausibel, denn diese lokale Variante ist anscheinend von Mensch zu Mensch übertragbar, und wir hatten Fälle auch in anderen Landesteilen.

[Ende der PM]

 

Heute vor 90 Jahren

von LePenseur
 
 
... wurde dieser weiße Schnauzerträger
 

König Viktor Emmanuel III von Italien
zum Kaiser von Abbessinien proklamiert (und 1939 wurde er zum Drüberstreuen noch König von Albanien ...). Es war das, was m an in Österreich etwas süffisant einen "Titel ohne Mittel" nennt. Denn in Italien hatte er wegen Mussolini ohnehin nichts zu sagen ... und Äthiopien war nach wie vor umkämpft. Wikipedia schreibt:
Am 2. Oktober 1935 erklärte Mussolini, der Duce des faschistischen Königreichs Italien, Äthiopien den Krieg und begann den Abessinienkrieg. Dabei kam es von Seiten Italiens zu einem massiven und systematischen Einsatz von Giftgas. Obwohl die italienische Armee die Oberschicht des Landes mit Massenerschießungen zu vernichten versuchte, gelang es ihr zu keinem Zeitpunkt, das ganze Land zu kontrollieren. Kaiser Haile Selassie wurde vorübergehend vertrieben. Von 1935 bis 1941 fielen zwischen 330.000 und 760.000 Äthiopier dem italienischen Expansionsdrang zum Opfer, das waren zwischen fünf und zehn Prozent der Gesamtbevölkerung. Während ihrer kurzen Herrschaft in Äthiopien führten die Italiener ein System der Rassentrennung ein, das gewisse Ähnlichkeiten mit der Apartheid in Südafrika aufwies. 
Im Mai 1941 zog jedenfalls der "Löwe von Juda", Haile Selassie, als Kaiser wieder in Addis Abeba ein. Damit war der Traum vom italienischen Imperium ausgeträumt und einige Jahre später auch der von einem Königreich Italien...

Freitag, 8. Mai 2026

Daniel Davis: Forces Trying to Push Trump Back Into War

von kennerderlage
 
 
Mit einer kurzen aktuellen Analyse zum geplanten (hoffentlich von ukrainischer Seite auch eingehaltenen) kurzen Waffenstillstand aus Anlass des Gedenkens zum Kriegsende 1945 meldet sich Daniel Davis:
 
 

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (178)

  


 
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Mehr »Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz«: 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34 - 35 - 36 - 37 - 38  - 39 - 40 - 41 - 42 - 43 - 44 - 45 - 46 - 47 - 48 - 49 - 50 - 51 - 52 - 53 - 54 - 55 - 56 - 57 - 58 - 59 - 60 - 61 - 62 - 63 - 64 - 65 - 66 - 67 - 68 - 69 - 70 - 71 - 72 - 73 - 74 - 75 - 76 - 77 - 78 - 79 - 80 - 81- 82 - 83 - 84 - 85 - 86 - 87 - 88 - 89 - 90 - 91 - 92 - 93 - 94 - 95 - 96 - 97 - 98 - 99 - 100 - 101 - 102 - 103 - 104 - 105 - 106 - 107 - 108 - 109 - 110 - 111 - 112 - 113 - 114 - 115 - 116 - 117 - 118 - 119 - 120 - 121 - 122 - 123 - 124 - 125 - 126 - 127 - 128 - 129 - 130 - 131 - 132 - 133 - 134 - 135 - 136 - 137 - 138 -139 - 140 - 141 - 142 - 143 - 144 - 145 - 146 - 147 - 148 - 149 - 150 - 151 - 152 - 153 - 154 - 155 - 156 - 157 - 158 - 159 - 160 - 161 - 162 - 163 - 164 - 165 - 166 - 167 - 168 - 169 - 170 - 171 - 172 - 173 - 174 - 175 - 176 - 177           

Douglas Macgregor: Is China a Danger to the US?

von kennerderlage
 
 
Neben den geopolitischen Aspekten des Angriffskrieges der USA und Israels gegen den Iran werden die damit verbundenen wirtschaftlichen Konsequenzen nach wie vor nicht in ihrer Tragweite erkannt. Damit im Zusammenhang steht auch die Frage, wie China auf diese Kriegshandlungen der USA reagieren wird, kurz- wie langfristig. Dazu eine interessante Diskussion zwischen Judge Napolitano und Douglas Macgregor:
 
 
Beeindruckende Argumente und Analyse, die auch von den zahllosen Kommentarpostings positiv gewertet werden, bis hin zum nachvollziehbaren Wunsch, dass Macgregor an die Spitze der USA treten solle:
jefferson4270
Oberst MacGregor muss Präsident werden. Er verfügt über einen immensen Wissensschatz und Fähigkeiten, die in Washington D.C. schmerzlich vermisst wurden. Oberst MacGregor hat die Persönlichkeit, die alle Kriegsparteien zur Ruhe bringen und sie an einen Friedenstisch führen könnte, um echten und diplomatischen Frieden zu finden. Die arbeitende Bevölkerung und die marginalisierten Gruppen der Welt haben die Kriege, die Verschwendungssucht, die Unehr-lichkeit, die Täuschung und die Selbstverherrlichung unserer Anführer satt.
Angesichts der realpolitischen Lage in den USA: Briefe an den Weihnachtsmann, leider ...
 
 
 

Was wird passieren?

 
Zur Frage kommender Entwicklungen in Europa erscheint (im Gelben Forum erstveröffentlicht) der folgende
 
Gastkommentar
von MausS
 
Die Zeit der Ansagen endet gerade — es wird eine allerletze, unmissverständlich deutlich formulierte "Ansage" geben, die in den internationalen russischen Medien auch bereits für den 9. Mai angekündigt wurde. Der dann nur noch kurzfristige konkrete Warnungen vor jeweils sich steigernden, exakt gezielten dynamischen physikalischen Schlägen folgen werden. Denn das wird kein Krieg — das wird eine Schlägerei mit einem von vornherein feststehenden Ausgang und Sieger (unter anderem auch deswegen das lange Zögern... )

Denn es wird keine weitere militärische Großmacht auf diesem Planeten geben, erst recht keine 'europäische' unter Führung von größen- und großmachtwahnsinnigen durchgeknallten deutschen (andere gibt's allerdings auch, und die Hetzer im Hintergrund dazu) Möchtegern-Hitlererben.

Die Schwelle eines "Zurück" ist mit der "letzten unmissverständlichen deutlichen Ansage" vorbei, es wurden zwischenzeitlich ALLE roten Linien Russlands überschritten, denn  

Russland sieht sich jetzt einer existenziellen Bedrohung durch einen militärisch aktiv(!) aggressiv(!) agierenden Block von Feinden gegenüber.

Bis zur "Abschaltung" Westeuropas, dem Schicken dieses Teils der 'westlichen' Zivilisa-tion in einen Kampf mit sich selbst ums nackte Überleben der in ihm dann nur noch hausenden Menschen, wird nur eine historisch kurze Zeitspanne verbleiben.

Der Ukraine-"Krieg" ist damit durch Russland, bis auf ordnend beendende Ausschaltungs- und Säuberungs-handlungen auf dem Territorium der dann beendeten SMO schlagartig Geschichte.

Die russischen Streitkräfte stehen danach sowohl taktisch als auch in strategischer Betrachtungsweise mit einem Schlag "nur noch" dem europäischen Teil des unseredemokratischen Wertewestens gegenüber.

Denn die USA haben ihre, zumindest vorläufige, strategische Zurückhaltung auf russichen Hinweise und weise Voraussicht gründend, mit der von den Westeuropäern vollkommen unverstandenen und infantil missgedeuteten Erklärung einer Truppenreduzierung eindeutig(!) signalisiert.

Sie werden mithin das Agieren des aufs Allerärgste verärgerten russischen Bären genauestens verfolgen und analysieren — aber mehr auch nicht.

Die in Europa in dieser Phase verbleibenden amerikanischen Truppen werden sozusagen mehr oder weniger als neutrale Wahlbeobachter agieren — d.h. sie werden die Folgen der Wahl, die 'West'europa militärisch getroffen hat, aus nächster Nähe, unmittelbar, erleben und notfalls "bei Bedarf", im Sinne des perfiden Albions, auf einzelne Aspekte einen gewissen Einfluss nehmen können. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Zusammenfassung des Ablaufs:

- allerletzte überdeutliche Ansage: Putins Rede am 9. Mai 2026 (größtes denkbares !)

- Treffen Xi mit Trump (Treffen der geopolitischen "Ringrichter" / Rahmensetzer)

- Warten auf den richtigen Moment für den Schuss vor, nein, AUF den Bug Westeuropas.

Wer sehen will, wie ein Hünerhaufen auseinanderstiebt, wenn ein wütender Bär plötzlich seine Pranke in den Stall streckt ... viel Spaß dabei!

 

Max Blumenthal: Trump Talks Violence, and Trash, to Children

von kennerderlage
 
 
Der US-Investigativreporter Max Blumenthal diskutiert mit dem Judge die erratischen Aussagen von Trump....
 
 

Donnerstag, 7. Mai 2026

Trump Deals

by  Meme Dept.