Donnerstag, 12. Februar 2026
Douglas Macgregor: We're Back To Endless Wars
Zusammenfassung unter dem Video (auf Deutsch):
Peter Mandelson: Oh to Be in England Now that Thermidor is Here
I remember a joke from the 1990s. It travelled quickly then, because it was economical, and because it did not need explanation.
Q. Why do people hate Peter Mandelson on sight?A. Because it saves time.It remains the best summary of the man. He was never likely to be the most loathsome figure in British politics—there is no shortage of serious competition—but he was, and remains, the most conspicuously loathsome. He had the gift of provoking disgust before he had spoken a word, and of confirming it the moment he did. There are men who corrupt quietly, and there are men who make corruption theatrical. Mandelson belonged to the latter class.
His entanglement with the Jeffrey Epstein affair has brought a most gratifying conclusion to a career that should never have begun. This time, it really is final. He may or may not be prosecuted, and he will not be impoverished. Men like Mandelson will never struggle to pay their gas bills. But money was never the main currency he sought. Status mattered more, and respect more still. Both have now been withdrawn, and neither will be returned. He will spend what remains of his life as a frightened and embittered husk, shunned in rooms that once applauded him, tolerated only where his presence cannot be avoided. It is difficult to imagine a more fitting punishment.
(Hier weiterlesen)
Formal politics is theatre. The real authority lies with the monied interest: a financial oligarchy centred on the City of London and its international extensions. This class does not rule by issuing orders. It rules by setting limits. Within those limits, governments may posture and rotate personnel. Outside them, nothing happens.
Politicians, senior civil servants, media figures, and academic courtiers form a governing class whose task is to administer the country in ways compatible with the needs of finance. They absorb the agenda by osmosis, not instruction, and mistake this absorption for independent judgement.
Statt "rentier capitalism backed by force" hätte er auch einfacher "crony capitalism" schreiben können, aber das wäre vielleicht zu plump, zu plakativ rübergekommen. Denn Halcombe liefert danach seine Definition für den Begriff "Thermidore":But the world has changed. China has risen. The Russian war has not gone as planned. [...]
This has forced a reconsideration of tactics. Not of ends — those remain unchanged: global rentier capitalism backed by force — but of means. What is now required is not further dis-integration, but a limited restoration: enough industry to function, enough cohesion to endure, enough legitimacy to stabilise the system.
The French call this moment Thermidor: not a counter-revolution, but a retreat from excess; not liberty, but order; not repentance, but consolidation.
Die "Burgenländer" — und die über sie gerissenen Witze — sind das österreichische Pendant zu den Ostfriesen(-witzen) der Föderalgermanen.
Mittwoch, 11. Februar 2026
Chas Freeman zu USA/Russland-Beziehungen und zu Netanjahus Wunschliste bei Trump
Terra Sancta — Terra Incognita
Der Ökonom Saifedean Ammous argumentiert, dass der israelisch-palästinensische Konflikt im Wesentlichen eine Krise der Eigentumsrechte und keine alte religiöse oder ethnische Fehde darstellt. Er behauptet, dass der Zionismus systematisch das jahrhundertealte System des privaten Landbesitzes in Palästina abgebaut und durch ein staatlich kontrolliertes, rassenbasiertes Monopol ersetzt hat, das zwangsläufig Gewalt und Enteignung hervorbringt. Diese Verletzung, ermöglicht durch ausländische Mächte und durch Subventionen aufrechterhalten, hat eine historisch friedliche Region in einen Schauplatz anhaltenden Diebstahls, Vertreibungen und Völkermords verwandelt. Ammous greift auf libertäre Prinzipien zurück (unter Berufung auf Mises, Rothbard und Hoppe), um zu behaupten, dass die Wiederherstellung universeller Eigentumsrechte der einzige Weg zum Frieden ist.Historische Hauptargumente:
Landbesitz und Koexistenz vor 1948: Britische Daten aus dem Jahr 1945 zeigen, dass Juden nur 5,67 % des palästinensischen Landes besaßen (alles durch legitime Käufe), Muslime und Christen 48,31 % und 46 % öffentlich (viel de facto von Beduinen gehalten). Kein Bezirk hatte jüdische Mehrheitsbeteiligung. Über 1.300 Jahre lang unter islamischer Herrschaft (seit 637 n. Chr.) koexistierten Juden, Muslime und Christen friedlich mit geschützten Eigentumsrechten – z. B. gemeinsame Feierlichkeiten in Hebron im Jahr 1747. Ammous weist Behauptungen über inhärente Konflikte zurück und weist darauf hin, dass die letzte große jüdische Vertreibung durch die Römer (70–130 n. Chr.) stattfand und Massenvertreibungen während der Kreuzzüge stattfanden.
Zionistische Aggression und die Nakba: Bis 1947 setzten zionistische Milizen (31 % der Bevölkerung) Terrorismus, Massaker (z. B. Deir Yassin, bei dem 100+ Zivilisten getötet wurden) und vorsätzliche Vertreibungen ein, um die Kontrolle zu übernehmen, wodurch 250.000–380.000 Palästinenser vor dem Krieg von 1948 vertrieben wurden. Führer wie Ben-Gurion befürworteten offen die "zwangsweise Umsiedlung". Die Nakba ("Katastrophe") führte dazu, dass ~800.000 Palästinenser aus über 500 Dörfern vertrieben wurden, deren Eigentum durch das israelische Abwesenheitsgesetz konfisziert wurde. Die britische Entwaffnung der Palästinenser (1939) ermöglichte dies; arabische Armeen griffen erst danach ein, um den Genozid zu stoppen, waren jedoch unterlegen.
Staatsmonopol auf Landbesitz: Nach 1948 verstaatlichte Israel ~70 % des Landes unter der israelischen Landverwaltung (ILA), die es ausschließlich über das Rückkehrgesetz an Juden verpachtet – im Grunde eine sozialistische Agentur, die für eine ethnische Gruppe stiehlt. Palästinensern wird das Rückkaufsrecht verweigert, anders als in Siedlergesellschaften wie den USA, wo die Einheimischen einen Teil des Eigentums behalten.
Bundeskanzler Bruno Kreisky rief einst einem jungen Zeitungsreporter, der eher ahnungslose Fragen stellte, zu:
LERNEN SIE GESCHICHTE!
Dienstag, 10. Februar 2026
Die Geschichte wiederholt sich (Teil 2)
1) Nähevoraussetzung: Artikel 1 bis 21 legten fest, dass eine Blockade „effektiv“ sein musste. Das bedeutete, dass Schiffe direkt vor der feindlichen Küste stationiert werden mussten, um den Zugang physisch zu verhindern, wie es historisch üblich war.
2) Verbot von Fernblockaden: Die Erklärung erlaubte keine „Fernblockaden“, bei denen Schiffe Schiffe weit draußen auf See abfangen. Historisch gesehen nutzten Seemächte die Logik des Kaperbriefs, um Piraterie zu legalisieren, indem sie Piraten Schutz gewährten. Im Wesentlichen war dies der Versuch zu behaupten: „Eure Piraterie ist verwerflich, meine aber ist Heldentum.“
1) Londons Weigerung, nach 1890 ein deutsch-britisches Bündnis einzugehen, das gemeinsame Interessen hätte schaffen können (Großbritannien schützte mit seiner Seemacht die gemeinsamen Überseegebiete, Deutschland mit seiner Landmacht die gemeinsamen kontinentalen Interessen).
Montag, 9. Februar 2026
Die Geschichte wiederholt sich (Teil 1)
Sicherheit für Österreich
Was Österreich nicht tun sollte:- NATO-Beitritt aus Panik- Demonstrativ proklamierte Aufrüstung- Moralisierende Außenpolitik- Relativieren der NeutralitätDie EU braucht keine Atombombe, und Österreich keine NATO. Es braucht ein zeitgemäßes Bundesheer, funktionierende Institutionen- und den Mut zur nüchternen Selbstkritik.
Sonntag, 8. Februar 2026
Ein erschütternder Artikel
Missbrauch, Inzest überall – darum will es keiner wissenEs gibt wohl kaum eine Familie ohne einen irgendwie gearteten Fall von Missbrauch, Inzest, Vergewaltigung. Man spricht nicht gerne über diese Familiengeheimnisse, erst wenn es Probleme macht. Ich weiß das nicht nur aus meinem beruflichen Kontext als Familienberater, der ich unter anderem bin, sondern auch aus meiner eigenen „Herkunftsfamilie“, wie man das so nennt. Und meist gibt es nicht nur einen Täter oder auch Täterin, was gar nicht so selten ist, wie manche vermuten würden, sondern etliche Wiederholungen über Generationen und in verschiedenen Beziehungskonstellationen, die aufgrund der Missbrauchserfahrungen irgendwie missbräuchlich sind – oder toxisch, was nichts anderes als eine verdeckende Modebezeichnung ist.
Bevor wir solche Fälle wie Epstein oder Dutroux in ihrer Komplexität verstehen und als Wirklichkeit anerkennen können, führt kein Weg daran vorbei, sich mit der eigenen Geschichte zu beschäftigen, die nicht wirklich verdeckt in uns schlummert, aber wie eine Sepsis wirkt, die langsam unseren gesamten Körper vergiftet, die Sinne vernebelt und uns taub und stumm macht, wenn wir nicht hinsehen.
Immer wenn ein großer Fall publik wird, fragen sich alle, wie ein ganzes Netzwerk solange unentdeckt bleiben konnte, warum niemand etwas gemerkt hat? Wie konnte Natascha Kampusch solange von ihrem Entführer festgehalten werden? Warum hat im Fall Fritzl keiner etwas gehört oder Verdacht geschöpft? „Ein Teil der Antworten könnte die Bevölkerung verunsichern…“
Samstag, 7. Februar 2026
Beginnt der eigentliche Epstein Skandal erst noch?
von Sandokan
Angesichts der aktuellen Veröffentlichungen des E-Mail-Verkehrs zwischen Epstein und einer Vielzahl an Prominenten und einflussreichen Persönlichkeiten, bis in höchste politische Kreise hinein, kann man sich die Frage stellen, ob alles bisherige nicht bloß das Vorgeplänkel war.
Wer konnte sich das nur vorstellen ...
Die Affäre rund um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zieht weitere Kreise.Nach Royals und Milliardären sowie Exponenten aus Politik und Wirtschaft gerät nun auch das WEF in den Fokus des Skandals. Denn: Es gab mindestens drei Abendessen zwischen WEF-Chef Børge Brende und Jeffrey Epstein.
Und zwar lange, nachdem Epstein bereits wegen Anstiftung zur Prostitution einer Minderjährigen 2008 ins Gefängnis musste. Zudem bezeichnete er den Sexualstraftäter als «meinen Freund».
Mehr noch: Brende unterhielt einen regen SMS-Verkehr mit Epstein. Er lobte ihn zudem als «brillanten Gastgeber». Und diskutierte mit ihm Pläne für das WEF.
Doch noch im November beteuerte Brende gegenüber der norwegischen Zeitung «Aftenposten», nichts mit Epstein zu tun gehabt zu haben.
Die Epstein-Files belegen jedoch: Brende hat bezüglich seines Kontakts mit Epstein die Un-wahrheit gesagt.
Was Sie schon immer über Spekulanten wissen wollten, und sich bisher nicht zu fragen getrauten
Danke, Calimero!








