Samstag, 1. August 2026

Max Blumenthal : Why Netanyahu Is Desperate

von kennerderlager
 
 
Max Blumenthal berichtet von den Kriegsverbrechen der Israelis in Gaza und der Westbank, die in den West-Systemmedien wenig Beachtung finden:
 
 
Ebenso interessant seine Bemerkungen zu israelischen Agenten, die die Trump-Administration komplett unterwandert haben. Je mehr man davon mitbekommt, desto mehr angeekelt wird man von der Korruption und der offensichtlichen kriminellen Energie dieser Administration, die sich weder um internationales noch um US-amerikanisches Recht einen Deut schert.
 

Freitag, 31. Juli 2026

Mitch's Moment of Silence

by  Meme Dept. 


Von der Unterscheidung der Geschlechter

von Helmut
 
 
Es ist natürlich ein äußerst heißes Eisen, das ich da anfasse, aber auch das ist für mich kein Tabu. Solange ich jeden akzeptiere, der eine andere Meinung vertritt als die meine, solange erwarte ich auch, dass man meine Meinung akzeptiert. Ich verlange von niemanden, dass er/sie meine Meinung teilt.

Worum geht’s:

Werfen wir mal alles in einen Topf — Gleichgeschlechtlich, Trans ... und was es da sonst noch alles gibt. Ich werde da mal einige Videos aneinanderreihen und danach meine Meinung dazu kundtun, facebook ist ja voll davon:

Hier kennt sich offensichtlich jemand aus der Politik aus:

Wenn die evangelische Kirche meint, auf diese Weise den Mitgliederschwund aufhalten zu können — die Hoffnung stirbt bekannterweise zuletzt.

Wobei ich gegen die neue Form des Sommerkarnevals nichts einzuwenden habe — das kann sich ja jeder ansehen, wenn es ihm Spaß macht.

Die Interviews dazu sind teilweise göttlich:

Nur dann, wenn die anfangen, politische Meinungen zu verkünden, dann wirds richtig blöd. Da wäre es besser, sie würden den Mund halten:

Wobei ich jede andere Meinung akzeptiere, aber auch die Meinung, die sich dagegen stellt. Was ich nicht akzeptiere, dass solche Leute wegen ihrer anderen Meinung dann vor den Kadi gezerrt werden.

Was diese Frau ausspricht, ist eine uralte Weisheit. Was passiert aber, wenn es nur Vater und Vater oder nur Mutter und Mutter gibt?

Dazu habe ich heute auch was gelesen, was nachdenklich macht und trotzdem amüsant ist:
Frage: Wo bekommt man im Baumarkt Leihmuttern?
Antwort: Dort, wo die Spanplatten stehen…..
Jetzt nehmen wir die Sache mal von der ernsthaften Seite:

Was schreibt KI dazu, auf die Frage nach der Anzahl der Geschlechter:
Die Anzahl der Geschlechter hängt stark von der Perspektive ab. Während die Biologie meist von zwei Hauptgeschlechtern (männlich und weiblich) ausgeht, zeigt die Natur durch Intersexualität ein Spektrum. Im sozialen und psychologischen Kontext existieren unzählige Identitäten jenseits des binären Systems, weshalb sich die Vielfalt nicht auf eine feste Zahl reduzieren lässt.
Ich bezeichne das als modern formulierten Schwachsinn. KI schreibt weiter:
Traditionell wird das biologische Geschlecht anhand der Chromosomen (XX für weiblich, XY für männlich), der Keimzellen (Eizellen oder Spermien) und der Geschlechtsorgane bestimmt. Es gibt jedoch Menschen, die als intergeschlechtlich (oder intersexuell) geboren werden. Bei ihnen stim-men die biologischen Merkmale nicht eindeutig mit dem typischen männlichen oder weiblichen Schema überein.
Amüsante Darstellung. Nicht eindeutig übereinstimmen — wie geht das? Fehlt dann bei einem weiblichen Wesen bei den Chromosomen XX ein ganzes X davon? Das heißt, die Frau hat dann nur ein einziges X statt zwei?

Mir könnte einer bei der Einweisung in die Justizanstalt erzählen, was er will, als was er/sie sich fühlt — ich würde die Chromosomen prüfen lassen und ihn/sie dann jeweils in ein Männer- oder Frauengefängnis stecken. Deshalb verstehe ich den Zirkus um dieses sogenannte „non-binäre“ Wesen mit Namen Maja in Ungarn nicht. Vom äußeren Erscheinungsbild würde ich dieses Wesen als männlich einordnen, vielleicht mit schwulen Einstellungen und verhätschelt aufgewachsen.

Dass der/die sich als Maja bezeichnet, so wie die Biene, ist doch eine Verarscherei der öffentlichen Gesellschaft, und offensichtlich fühlt er sich im Frauengefängnis wohler. Da ich dem jeweiligen Umfeld und der Erziehung bei den Personen, die nicht wissen, ob sie männlich oder weiblich sind, eine Schuld an der Entwicklung zuordne, möchte ich noch erwähnen, wie sich das Elternhaus dieses „non-binären“ Wesens darstellt:

Maja T.s Vater ist der Gymnasiallehrer Wolfram Jarosch aus Jena. Über Maja T.s Mutter ist öffentlich nichts bekannt.

Warum interessiert mich das Elternhaus:

Ich habe keinerlei Erfahrungen mit schwulen oder lesbischen Menschen, oder auch mit denen, die nicht wissen, ob sie Männlein oder Weiblein sind. Natürlich kann man in keinen Menschen hineinsehen, und sicher wird es bei diesen Leuten, die angeblich nicht wissen, ob sie Fisch oder Fleisch sind, auch Modeerscheinungen geben, um sich in ein besonderes Licht zu rücken. Wenn einer sagt, dass er sich „outet“, ist er bereits im Mittelpunkt des Interesses.

Es mag ja Psychologen geben, die das anders sehen, aber ich habe da ein relativ einfach gestricktes Weltbild. Wenn ein Kind in einer normalen Familie unter normalen Verhältnissen aufwächst, also wo keine Exzesse mit Gewaltanwendung erfolgen und vor allem die Harmonie beider Elternteile für das Kind erkennbar ist, einschließlich der Zuwendung der Eltern zum Kind in ausreichenden Zeiteinheiten, dann ist es für mich nicht vorstellbar, dass sich dabei ein junger Mensch entwickelt, der mit seiner Geschlechtszuordnung Probleme hat und auch für eine spätere heterosexuelle Beziehung nicht geeignet ist.

Ich behaupte, und das lasse ich mir nicht nehmen, dass die Gründe für eine andere Richtung des Jugendlichen beim Elternhaus zu suchen sind. Deshalb habe ich im Falle des in Ungarn inhaftierten Wesens nach dem Elternhaus gefragt. Klar, ich kenne den Vater nicht persönlich, aber „Gymnasiallehrer“ gibt mir bereits einen Vorgeschmack. Ich kenne einige Lehrpersonen, die glauben, aufgrund ihrer pädagogischen Ausbildung dem Kind einen bestimmten Stempel aufdrücken zu müssen, wodurch dann im Laufe der Zeit beim Kind einiges durcheinanderläuft.

Für mich ist es nicht vorstellbar, dass sich bei einem Kind, sagen wir mal mit 6 oder 8 Jahren, bereits der Hang zur Gleichgeschlechtlichkeit nachweisen lässt. Stellt sich auch die Frage: womit?  Meiner Vermutung nach könnte das in der Pubertät stattfinden, und da müssen auch ein paar Negativ-Punkte zusammenkommen. Zum einen ein gestörtes Selbstbewusstsein des Jugendlichen, möglicherweise auch negative Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht (von Zurückweisung bis zur Vergewaltigung gibt’s da ein breites Spektrum) und dazu fehlende Kommunikation mit den Eltern aufgrund mangelnden Vertrauens. Wenn natürlich ein Kind bereits lange vor der Pubertät missbraucht wurde, dann erklärt sich manches.

Zum späteren Zeitpunkt kann auch die berufliche Tätigkeit eine Rolle mitspielen. Wenn es Leute gibt, die im Showgeschäft (auch Musikgeschäft) jede Nacht ein Groupie zur Verfügung haben, dann läuft sich die daraus resultierende sexuelle Befriedigung irgendwann tot. Diese Leute suchen dann was anderes. Manche stürzen sich dann in die Drogen oder den Alkohol, manche werden schwul. Von Freddie Mercury bis Elton John gibt es eine große Bandbreite.

Soweit meine Meinung. Sicher kann man darüber diskutieren, vielleicht auch mit Beispielen widerlegen — aber ich meine, dass es an der Zeit ist, sich darüber Gedanken zu machen. Es hat in der Geschichte der Menschheit hochentwickelte Kulturen gegeben. Aber jede dieser Kulturen ist irgendwann, beginnend mit dem Zeitpunkt der sexuellen Abartigkeit, zugrunde gegangen. 
 
Homosexualität, Transvestiten, Kinderpornografie, und was es sonst noch alles gibt — man sollte darauf ein kritisches Auge haben. Deshalb sollte man den Spruch „Wehret den Anfängen“ nicht nur politisch sehen.
 

Donnerstag, 30. Juli 2026

"Kommst' mit auf einen Kaffee...?"

 
Klassische Frage. So wie die Antwort: "Bei Dir oder bei mir?" ...
 


Anmerkungen zu Breivik

von LePenseur
 
 
Als der geschätzte Kollege Helmut mit seinem ersten Artikel über Breivik kam, meinte ich aus dem Urlaub zu ihm: "Okay, bringen wir natürlich ... aber seien Sie gefaßt, daß ich darauf eine Replik machen werde." So ist's halt in einem Blog, in dem (bis auf strafgesetzbedingte Einschränkungen, versteht sich ...) Meinungsfreiheit herrscht! Und jetzt sitze ich entspannt im Urlaub und kaue an meiner virtuellen Füllfeder — selber schuld ... warum habe ich auch nur ...
 
Aber nein! Rettung in Sicht. Seinerzeit habe ich ja genug über diesen Fall geschrieben (und zitiert). Und da läßt sich schon was verwenden. Denn wie wir aus "Max und Moritz" wissen:
Eben geht mit einem Teller 
Witwe Bolte in den Keller, 
Daß sie von dem Sauerkohle  
Eine Portion sich hole, 
Wofür sie besonders schwärmt, 
Wenn er wieder aufgewärmt. 
Nicht nur Sauerkraut ("Sauerkohl" ... schrecklich diese Piefkes!) und Gulyas wird durch Aufwärmen besser, auch manche Texte gewinnen durch einen gewissen Alterston ...😏 Also, fang' ma an ... was schrieb ich denn damals so? 
 
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Bspw. am Abend des 23. Juli 2011:
 
Wenn der Reichstag brennt
 
... erhebt sich schnell die Frage, wer ihn denn angezündet hat. Nun, die Nazis wußten damals die Antwort mit beeindruckender Schnelligkeit. Fast so schnell, wie heute in den Medien ganz klar ist, daß in Oslo ein »islamkritischer, christlicher Fundamentalist«, noch dazu ein norwegischer »Nationalist«, die Tat begangen hat.

Aha. Ein durchgeknallter Islamgegner jagt an einem Freitag nicht etwa eine Moschee in die Luft, sondern das Bürogebäude des norwegischen Premierministers und ein paar Zeitungsredaktionen. Und ein norwegischer Nationalist massakriert nicht etwa südländisch aussehende Zuwanderer (die in Norwegen von der einheimischen Bevölkerung ja mit nicht allzu großem Aufwand unterscheidbar sind), sondern norwegische Jugendliche. Nun, wer's glaubt ...

Aber mit der jetzt gut koordiniert anlaufenden Medienwalze, für welche »Der Spiegel« (»Blond, blauäugig, skrupellos«) bereits die Vorlage geliefert hat, wird die Frage, ob das alles auch nur irgendeine Plausibilität hat, wohl völlig beiseitegelassen werden. Wer Zweifel äußert, wird schon in den nächsten Tagen damit rechnen können, daß das Machtkartell der Internationalsozialisten in Regierungen und Medien im Gleichschritt jede solche Äußerung als »rechtsextremistisch« brandmarken wird. Und im Gegensatz zu einem Anschlag von Islamisten, werden Diskussionen darüber, was denn »die Gesellschaft« falsch gemacht haben könnte, damit der Täter zum Täter wurde, nämlich die europäische Masseneinwanderungspolitik, die Ruinierung der sozialen Netze durch überbordene Sozialleistungen an Zuwanderer etc., mit Sicherheit nicht stattfinden.

Man muß kein Prophet sein, um sich vorstellen zu können, was in den nächsten Tagen und Wochen auf der politisch-medialen Agenda steht:

1.) europaweites Verbot privaten Waffenbesitzes
Das ist schon deshalb ein vordringliches Ziel, weil mit dem steigenden Unmut der Bevölkerung über »Rettungsschirme« und sonstige Betrugsaktionen unserer Politmafia sonst nicht mehr sichergestellt werden kann, daß die steuerzahlende Bevölkerung weiterhin widerstandslos abkassiert werden kann (Waffen in den Händen von Kulturbereicherern sind demgegenüber irrelevant, denn die zahlen größtenteils ohnehin keine Abgaben).

2.) europaweite Internetzensur und Telefonüberwachung
Wäre doch gelacht, wenn man nicht in einem Aufwaschen gleich politisch Andersdenkende lahmlegen könnte! Sicherheit geht vor — schon vernimmt man, daß dieser Täter ja nur deshalb nicht »auf dem Radar der Polizei« war, weil eben noch nicht alles genau genug überwacht werden konnte. Aber nur ein bisserl mehr Zensur, ein bisserl mehr Lauschangriff, ein bisserl mehr Durchlöcherung des Datenschutzes, und Europa wird gleich viel sicherer sein. Homeland Dept, wir kommen!

3. europaweites Verbot von Islamkritik
Denn damit kann man gleich mehere Fliegen auf einen Schlag treffen: wer nicht einmal mehr die Knebelung der Meinungsfreiheit durch »Antidiskriminierungsgesetze« oder die gezielte Überfremdung seines Landes kritisieren darf, der hat auch die allzeit bereitgehaltene Faschismuskeule bei jedweder sonstiger Kritik zu gewärtigen. Und getreu nach Stalins Prinzip »Ermorde einen und versetze damit tausend in Schrecken« werden ein paar »Nazis« in Schauprozessen verurteilt werden, damit keiner es wagt, dem Machtanspruch unserer Alt-Achtundsechziger-»Eliten« entgegenzutreten.

Ein Schelm, wer sich bei der ganzen Sache ein wenig an die Vergangenheit erinnert fühlt — wie eben an den Reichstagsbrand. Oder auch an anderes ...
 
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Und zu nächtlicherer Stunde setzte ich noch hinzu:
 
Michael Mannheimer 
 
... hat eine hervorragende Analyse der aktuellen Ereignisse und ihrer Ursachen geliefert, die auch auf dem Blog Korrektheiten zitiert wurde: [...]
 
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen — außer: jede Wette kann angenommen werden, daß nichts davon je in unseren Systemmedien zu vernehmen sein wird! Statt dessen rüsten vorgeblich »bürgerliche« Zeitungen in vorauseilendem Gehorsam bereits zur Hatz auf alles, was nicht links ist:

Die Welt: »Der Rechtspopulismus senkt die Hemmschwelle« (man kann davon ausgehen, daß es demnächst: »Sarrazin und die Folgen« heißen wird)

Die Pesse: »Ausländerhaß als fataler Nährboden« (man kann davon ausgehen, daß bei den nächsten Nationalratswahlen jeder FPÖ-Wahlkampf, der die Dinge beim Namen nennt, mit dem Verweis auf »Oslo« in medialem Gleichschritt niedergetrampelt wird. Und möglicherweise auch von linken Randalierern gleich ein paar FPÖ-Politiker, aber das rechtfertigt dann natürlich der »Kampf gegen Rechts« ...)

Zitate der Linksmedien (also der meisten) zu bringen, ist überflüssig, denn was in den diversen »Neuen Deutschlands« steht, weiß man ohnehin im voraus. Dieser Gleichschritt des gesamten politisch-medialen Komplexes ist zwar einerseits irgendwie zu erwarten gewesen. Andererseits läßt er in seiner Geschlossenheit doch einen Verdacht aufkeimen, den »Politplatschquatsch« in einem Posting so ganz nebenher artikulierte:
ist euch aufgefallen, dass der norweger gewartet hat, bis die eurorettung durch war? immer wieder faszinierend, dass solche großdinge nie gleichzeitig passieren, sondern schön ordentlich hintereinander, damit sie in 15 minuten tagesschau passen.
Schwupps, und weg waren die Griechenland-Milliarden vom Bildschirm. Nun, wie der Engländer sagen würde: »It's an ill wind that blows nobody any good« — ach, und warum fällt mir da auf einmal noch der Wappenspruch des Hosenbandordens ein ...  
 
Zwei interessante Kommentarpostings waren der wertvolle Lohn des nächtlichen Schreibens: 
Anonym 25 Juli, 2011 20:04
So ein intelligenter Typ soll das sein. G. Orwell und Kafka gelesen. Aber nicht gelernt, einen Gedankenschritt weiter zu denken? Wem diese Tat wirklich nützt?

Die Bevölkerung solidarisiert sich jetzt mit der Sozi-Partei. Diese wird daher in den nächsten 3 Jahren alle Wahlen gewinnen und politisch alles durchdrücken können, was sie, ähem, die globale Elite, will. Wer mit irgendwelchen Maßnahmen zur Bespitzelung etc. nicht einverstanden ist, wird sofort ins Terroristen-Eck gestellt.

Irgendwie erinnert mich das an die Briefbomben in den 1990er Jahren in Österreich. Die kamen auch "wie bestellt", um die Kerzerlmarschierer auf die Straße zu bringen. Und plötzlich wollte keiner mehr "rechts" sein oder "rechts der Mitte" wählen. Das rettete die Weiterexistenz der SPÖ und verhinderte die absolute Mehrheit der FPÖ.
Kann sich übrigens noch wer an den ebenfalls damaligen Sprengstoffanschlag von Ebergassing erinnern, wo die Bombe zu früh losging? Wo die Täter tot dalagen? Und, so ein Zufall - es waren polizeibekannte Linksextremisten.
Die Explosion war übrigens in der Nacht auf einen 20. April. Wem der Anschlag wohl in die Schuhe geschoben werden sollte?

Anonym 26 Juli, 2011 10:44

Briefbomber Franz F. wurde auch wegen Aufstellens einer Sprengfalle in Oberwart verurteilt. Der Sprengstoff in Oberwart war übrigens der gleiche wie in Ebergassing...

In Richtung Linksextremismus/false flag durfte aber auf allerhöchste Anweisung nicht ermittelt werden. Michael Sika, damals ranghöchster Polizist, war sehr verwundert, daß Ebergassing einfach nicht und nicht aufgeklärt werden durfte, schreibt er in seinem Buch "Mein Protokoll". Diese vorsichtige Formulierung ist wohl darauf zurückzuführen, daß er selbst SPÖ-Mitglied ist und seine Karriere (und jetzt die üppige Rente) der Partei verdankt.

Kann sich noch jemand erinnern, oder hat Minitrue schon ganze Arbeit geleistet?

Oh, ja! Ich kann mich nicht nur an Oslo, sondern auch an Ebergassing und Oberwart erinnern ...
 
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Am nächsten Tag war Sonntag, und da schrieb ich
 
Das Wort zum Sonntag
 
... kam aus Tante Erikas Mund zwar schon am Samstag, klang deshalb jedoch nicht weniger politisch korrekt — man könnte auch verlogen sagen — und lautete wie folgt:
Wir haben noch kein abschließendes Bild von dieser entsetzlichen Tat. Wir wissen nicht genau, was zu diesem Verbrechen geführt hat; aber es heißt, Hass sei ein Motiv gewesen – Hass auf den Anderen, Hass auf den Andersartigen, auf den anders Aussehenden, den vermeintlich Fremden. Dieser Hass ist unser gemeinsamer Feind. Wir alle, die wir an die Freiheit, den Respekt und das friedliche Zusammenleben glauben, wir alle müssen diesem Hass entgegentreten. Das ist es – neben der Trauer und dem Mitgefühl –, was mich heute bewegt und was uns auch in der Zukunft leiten sollte.
Derlei Wortspenden klingen edel und besagen wenig — jedenfalls nichts Gutes. Denn, wie Karl Eduard daraus treffend deduziert:
Einheimische, so die Bundeskanzlerin, könnten sich warm anziehen, denn natürlich, gab die Bundeskanzlerin zu bedenken, wenn wir uns jetzt insbesondere auf den Hass auf den vermeintlich Fremden konzentrieren müssen, werde keine Zeit mehr für die unschönen Vorfälle bleiben, die so überbewertend mit „Hass auf Deutsche“ betitelt wurden.
Wenn man den Angaben der Behörden trauen kann (warum eigentlich? Aber lassen wir das mal außen vor ...), dann war der mutmaßliche Täter psychisch krank und ein Einzeltäter. Welchen Sinn sollte es also haben, wenn »wir alle, die wir an die Freiheit, den Respekt und das friedliche Zusammenleben glauben« einem haßerfüllten Geistesgestörten »entgegentreten«? Verspricht sich IM Erika davon etwa seine Spontanheilung?

Nun, was sie sich davon in Wahrheit verspricht, ist unschwer zu erraten: die Marginalisierung und Ausgrenzung aller Kritiker ihrer Politik, die so wunderbar kompatibel ist mit der Politik aller anderen lokalen Satrapenregimes in Europa. Und die schön brav die Agenda des friedlichen Zusammenlebens umsetzt. Friedlich sollen Deutsche, Holländer, Franzosen, Italiener etc. immer höhere Abgaben bezahlen und für immer höhere Staatsschulden geradestehen, aus denen der Import und künftige Unter-halt all jener finanziert wird, die jetzt und auch in Hinkunft ohne »diskriminierende« Integrations-zwänge unsere Frauen als Christenschlampen und uns selbst als Scheißdeutsche (bzw. -österreicher etc.), ungläubige Hundesöhne und Schweinefleischfresser bezeichnen dürfen. Denn wir sind und bleiben friedlich.

U-Bahn-Schläger und sonstige Intensivtäter aus demselben »Kultur«bereich werden auch weiterhin unser friedliches Zusammenleben durch Tritte in die Magengrube bzw. sonstige Körperteile bereichern dürfen. Denn der »Haß auf den vermeintlich Fremden« ist uns zur Bekämpfung auferlegt, und wer sich dieser gemeinsamen Aufgabe entzieht, ist schon ein Nazi.

Nie wieder werden unbotmäßige »Wutbürger« dieses Idyll in Frage stellen, indem sie etwa nach der Sinnhaftigkeit des Imports vor Leuten zu fragen wagen, die — samt ihren nachbezogenen Angehörigen — von unseren Steuergeldern deutlich mehr beziehen, als sie an Beiträgen leisten. Nie wieder wird die Abtretung von Souveränitätsrechten an die EU, von parlamentarischen Kontrollrechten, oder die Einschränkung von Bürgerrechten durch Präventivgesetze aller Art anders als zustimmend diskutiert werden. Ein allgemein vertrautes Volkskammer-Feeling wird durch den Bundestag ziehen, denn Parteien, die nicht klar dem demokratisch-antifaschistischen Block angehören, werden doch erst gar nicht zur Wahl zugelassen (also, das Malheur mit diesem Wilders — das darf sich einfach nicht wiederholen!). Und welche Parteien das sind, darüber beschließt das Politbüro der Brüsseler Kommissare in erster und letzter Instanz (natürlich gibt's Rechtsmittel, wir sind ja 'n Rechtsstaat — z.B. zu den politisch besetzten Verfassungs- und sonstigen Höchstgerichten. Kann man sich eigentlich sparen. Formalität, nicht mehr).

Nun, manchmal sind es einfach Glücksumstände, die unseren geliebten Führern ermöglichen, ohne Widerstände befürchten zu müssen, unsere bereits jetzt durch die Macht der Apparate und Lobbies weitgehend marginalisierte »freie« Demokratie endgültig in eine gelenkte umzuwandeln. Denn das wäre gegen den Willen der Bevölkerung nur schwer und unter unverhältnismäßigen Kosten durchsetzbar. Also muß man die Gunst der Stunde nutzen — und geschickt Verbündete sammeln. Und welch treuere Verbündete könnte man finden als jene, die von den Staatsleistungen am meisten profitieren? Welch günstigere Stunde könnte man sich vorstellen als jene, in der alle mit schreck-geweiteten Augen einen Massenmörder ins Idyll einbrechen sehen ...

Es könnte natürlich auch sein, daß der Gunst der Stunde auch ein wenig nachgeholfen wurde. Ob das der Fall war, werden die nächsten Tage und Wochen zeigen. Es kann sogar Jahre dauern, bis da was ausapert — man denke nur an die Finanzierung und logistische Unterstützung von RAF-Anschlägen durch die DDR. Oder an die »Gladio-Affaire« in Italien. Oder an den »Nachweis« von Massen-vernichtungswaffen im Irak. Je schneller die Ermächtigungsgesetze beschlossen werden, desto wahr-scheinlicher ist es, daß Oslo kein Fall eines Einzeltäters ist. Oder vielmehr: daß dieser bestenfalls als Auftragstäter handelte in einem angeblich höheren Interesse, d.h. in dem, wie Erika so schön sagte, »was uns auch in der Zukunft leiten sollte«. Denn damit meinte sie eigentlich das Machtkartell, das uns weiter ungestört beherrschen will ...

Muß ich hinzufügen, daß diese diversen Ermächtigungsgesetzt geradezu blitzartig schnell beschlossen wurden und bis heute gelten ... ? ... Muß ich wirklich ... ? 

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Am Sonntagabend schrieb ich noch (also fleißig war ich damals! ... naja, jünger halt ...) 
 
Die inneren Widersprüche der Story mehren sich
 
... und bald müßte wohl das aufgetürmte Mediengebäude an unverhohlenem Ressentiment (»Blond, blauäugig und skrupellos«) und ungenierter Desinformation mit lautem Rums zusammenstürzen — wenn, ja wenn da nicht erhebliche Interessen daran beteiligt wären, den »Fall Oslo« zu instrumentalisieren. Der Biobauer wird dabei ebenso unter den Teppich gekehrt, wie der Freimaurer, oder seine Verehrung für Churchill und norwegische Widerstandskämpfer gegen die Nazis — was allein zählt, sind seine Postings auf »rechten« und islamkritischen Foren und Blogs. So what!

Auf »Gates of Vienna« (bekanntlich ein islamkritischer Blog, der — selbstmurmelnd — als pöhse Inspirationsquelle sofort unter das Sperrfeuer der linken Meinungsmacher geriet) findet sich ein interessanter Artikel von Mark Humphreys (die Eigendefinition auf seiner Homepage lautet: »Irish. Atheist. Liberal-right. Anti-jihad. Pro-American. Pro-Israel«), der sich Gedanken über den Fall macht und dabei zum überraschenden (oder eigentlich: nicht wirklich überraschenden) Schluß kommt: das alles paßt irgendwie nicht zusammen!
This sadistic, barbaric attack must be one of the strangest terror attacks ever. One would never think, from the killer’s online comments, that he was a mass murderer in waiting.

The killer was right-wing and anti-jihad, yes, but he was not a neo-Nazi (he was pro-Israel) or a white supremacist (he opposed the BNP because they are racist). He was Christian, but not a fanatic (he was pro-gay).

In fact he was apparently like me — liberal right. He was anti-racist, pro-gay and pro-Israel. So how on earth did someone like that become a terrorist against the West?

Perhaps he radically changed his politics since his last post to document.no in Oct 2010 (see below). Can we see any writings of his between Oct 2010 and July 2011?
Nun, warten wir ab. Präsident Lincoln hat jedenfalls bis dato noch immer rechtbehalten. Auch wenn es manchmal etwas länger dauerte ...
 
Naja, das mit Lincoln war etwas optimistisch gedacht ... bei den meisten dauert's bis heute ...
 
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Und gleich am Montag ging's schon los:
 
Die Umsetzung fängt bereits an 
 
Kaum hat sich der Rauch im Regierungsviertel von Norwegen gesetzt, kommt schon die Umsetzung der dadurch hergestellten Situation in Gesetzesvorhaben zur Vorratsdatenspeicherung. Sieh mal an, das geht aber schnell! Hans-Peter Uhl, der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion meint dazu:
Im Vorfeld muss die Überwachung von Internetverkehr und Telefongesprächen möglich sein. Nur wenn die Ermittler die Kommunikation bei der Planung von Anschlägen verfolgen können, können sie solche Taten vereiteln und Menschen schützen. [...]

Wenn solch ein Terrorist erst einmal unterwegs ist, hat der Staat verloren. Solche Anschläge müssen im Vorfeld vereitelt werden.
(Quelle)
Na klar! Wer braucht Bürgerrechte, wenn es um Terrorprävention geht — da soll doch die Polizei größtmögliche Handlungsfreiheit haben!

So, mal ganz kurz zum Mitschreiben: 2010 gab es laut Kriminalstatistik in Deutschland 2.218 Mord-/Totschlagsdelikte, und 142.903 Fälle von schwerer Körperverletzung. Das beunruhigte unsere Politiker keineswegs und veranlaßte sie auch nicht, der Verbrechensbekämpfung besonderes Augenmerk zu schenken. Doch jetzt wird wegen eines (darüberhinaus noch nicht einmal in seinen Hintergründen geklärten) Anschlages mit ca. 90 Toten die totale Aushebelung der Grundrechte ins Auge gefaßt. Ähnlichkeiten der geplanten Vorhaben mit der »Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat (28.2.1933)« erkennen zu wollen, ist natürlich überzogen.

Aber warten wir ab.
 
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Und dazu war ich dann (damals war ich nämlich dort noch nicht wegen Zwiefels an der Rechtsstaatlichkeit der deutschen Justiz gesperrt)
 
In Zettels kleinem Zimmer
 
... findet sich zum Fall Breivik ein exzellenter Kommentar eines gewissen »Michael B.«, der es verdient, sorgfältig gelesen zu werden:
Was das "politische Spektrum" sagt und tut sind oft zwei Dinge. Wenn es zutreffen sollte, daß Breivik einer losen Organisation, dieser Ritterschaft, angehört, aus der weitere Anschläge zu erwarten sind (es ist viel von Giftgas und kostspieliger Sabotage die Rede), und wenn diese Anschläge sich auch erfolgreich einstellen (sogar ganz unabhängig von der ursprünglichen Wahrheit der Existenz dieser Gruppe), dann hat das politische Spektrum ein Problem, das durch Bekundungen allein nicht zu lösen ist. Terrorismus funktioniert oft, das ist kein Geheimnis: Die Palästinenser genießen eine ihrer zahlenmäßigen Wichtigkeit völlig unangemessenene Aufmerksamkeit, mit viel Goodwill und Finanzhilfe; die Tschetschenen haben ihr islamisches Emirat bekommen und eine viertelmillion russische Zivilisten vertrieben; die IRA hat Irland die Unabhängigkeit gebracht und die Besetzung Nordirlands beendet, eine Eingliederung ist für die Zukunft abzusehen.

Breiviks Hauptanliegen ist ja keineswegs völlig unerhört oder utopisch, die CDU der 80er-Jahre, um nur ein Beispiel zu nennen, hatte das in getragenerer Formulierung alles noch im Programm. 1948 war der Kaiser 30 Jahre aus dem Amt, nächstes Jahr ist der 30. Jahrestag des Beginns der Ära Kohl. Monarchisten hatten 48, wenn ich da recht informiert bin, keine Stimme mehr -- aus verschiedensten Gründen. Heute sind Positionen, die der der CDU der 50er-80er entsprechen, im Mediendiskurs mit "Nazi" synonym.
(Hier weiterlesen)
Mit einem Wort: wer auch in Zukunft nicht nach der Multi-Kulti-&-Islam-bedeutet-Frieden-Pfeife tanzen will, kann sich auf einiges gefaßt machen. Die Haßkampagne gegen Sarrazin wird von der ihre letzte Chance witternden linken Medienmeute wohl noch erheblich getoppt werden. Sofern nicht der wirkliche »big bang« durch den Zusammenbruch des Papiergeldsystems schneller kommt. Irgendwie hatten die Leute in der DDR 1989 ja auch bloß das Glück, daß die linke Sache schon zu bankrott war, sie effektiv niederzuknüppeln ...
 
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So, lassen wir's gut sein ... den Textfriedhof lesen bei brütender Juli-Hitze eh nur noch Masochisten ...

"Beethoven’s Lesser Music: When Genius Served Circumstance"

von LePenseur
 
 
(damit es meinerseits nicht nur Blondinen während des Urlaubs zu sehen gibt ...)
 
 
Einer der Autoren der das libertäre Banner in Großbritannien hochhaltenden und stets lesenswerten Website The Libertarian Alliance, Sebastian Wang, verfaßte unter obigem Titel eine sehr kenntnisreiche Betrachtung über Beethovens Werke "zweiten Ranges", deren Lektüre ich meinen geneigten Lesern nur empfehlen kann:

Should I apologise for a piece that has nothing to do with politics? Not, I think, unless Bryan Mercadente is brought before us all in a hairshirt, confessing his many excesses and promising never to publish again on the urgent need of everyone in his town between the ages of sixteen and twenty-four to die of cancer. For this reason, and because it is a nice afternoon, I will write about Beethoven.

He occupies a peculiar position in the history of Western music. Many great composers wrote masterpieces alongside routine commissions. Handel produced occasional odes of little lasting importance. Haydn composed innumerable divertimenti that even specialists seldom hear today. Rossini turned out operas at astonishing speed, some plainly better than others. Mozart himself occasionally wrote functional dances and ceremonial music that, while elegant, hardly stand beside Don Giovanni or the final symphonies.

With Beethoven, however, expectations are uniquely high. 
Nein! Sebastian Wang muß sich nicht dafür entschuldigen, in seinem Artikel nicht über Politik geschrieben zu haben. Nur linke Femanzen wollten (und wollen) alles und jedes politisieren, frei nach dem Motto: "Das Private ist politisch"! Libertäre haben solchen Unsinn einfach nicht nötig ...
 

Larry Johnson : Russia's Naval Blockade of Odessa & Ukraine's Attack on Iranian Ship

von kennerderlage
 
 
Der ehemalige CIA-Analyst Larry Johnson bespricht mit Prof. Glenn Diesen die aktuellen Entwicklungen im Ukraine-Konflikt:
 
 
Ein Kommentarposter fasst unter dem Video Larry Johnsons Kernaussagen kurz zusammen (hier durch Google-Translate auf Deutsch):

1. Russland geht mit voller Härte vor. Russland betrachtet den Konflikt nicht länger als „Militäroperation“, sondern als ausgewachsenen Krieg mit Europa. Nach Warnungen russischer Offizieller hat Russland die Angriffe auf Kiew, Odessa und andere Städte drastisch verstärkt. Russland agiert nun ohne Zurückhaltung und greift Infrastruktur und ausländische Schiffe an, die ukrainische Häfen anlaufen. 

2. Odessa ist praktisch lahmgelegt. Der Hafen von Odessa ist für den Schiffsverkehr geschlossen; Russland zerstört jedes Schiff, das sich ihm nähert, unabhängig von seiner Flagge. Große Reedereien (z. B. Maersk) haben sich vollständig zurückgezogen. Die Ukraine verliert wichtige Import- und Exporteinnahmen, was ihre Wirtschaft schwer schädigt. 

3. Angriffe der Ukraine/NATO haben sich als Bumerang erwiesen. Die vom Westen/der NATO unterstützten Angriffe auf russische Schiffe lösten Russlands harte Vergeltungsschläge aus. Sogar Russlands Partner (Kasachstan usw.) waren von den ukrainischen Angriffen betroffen, was US-Interessen (z. B. Chevrons Investitionen) untergrub. Johnson argumentiert, die Ukraine habe Russland einen Gefallen getan, indem sie Moskau einen Vorwand lieferte, den Schiffsverkehr zu unterbinden. 

4. Russland wird US-Diplomatie-Initiativen ablehnen. Russland betrachtet die USA als „vertragsunfähig“ – sie brechen jedes Abkommen. Die russische Öffentlichkeit ist entschieden gegen Verhandlungen: die Wähler wollen Vergeltung und die Zerschlagung der Ukraine. Einflussreiche russische Denker (z. B. Karaganow) spiegeln eine zunehmend verhärtete nationale Stimmung wider. 

5. Der ukrainische Angriff auf ein iranisches Schiff verbindet die Kriege. Laut Johnson griff die Ukraine ein iranisches Schiff im Kaspischen Meer an, um sich bei Washington einzuschmeicheln. Der Iran warnte, der Angriff könne nicht unbeantwortet bleiben. Der Iran könnte Vergeltungsmaßnahmen gegen Ziele in Odessa ergreifen und sich dabei wahrscheinlich mit Russland abstimmen. 

6. Den USA gehen die Waffen aus. Die USA verfügen über keine Patriot-PAC-3-Raketen mehr, die sie in die Ukraine schicken könnten. Europa besitzt keine Luftverteidigungssysteme, die russische ballistische Raketen abfangen können. Die Ukraine ist nun völlig ungeschützt. 

7. Die globale Energiekrise verschärft sich. Es herrscht ein akuter weltweiter Mangel an Diesel und Flugbenzin. US-Raffinerien benötigen schwefelhaltiges Rohöl, das nicht mehr aus dem Persischen Golf geliefert wird. Die strategischen Ölreserven sind gefährlich gesunken, wodurch die Gefahr eines Kaverneneinsturzes besteht. Europa sieht sich im Winter katastrophalen Energiepreisen und Versorgungsengpässen gegenüber. 

8. Die Huthis haben Saudi-Arabien schwer getroffen. Die Huthis im Jemen reagierten auf saudische Angriffe mit einem Angriff auf die Jizan-Aramco-Raffinerie, eine der modernsten der Welt. Die Raffinerie brennt noch immer und ihre Wiederherstellung kann Monate dauern. Die Huthis haben gezeigt, dass sie die saudische Wirtschaftsinfrastruktur zerstören können, während sie wichtige Ziele verschonen, was auf weiteres Eskalationspotenzial hindeutet. 

9. Die US-Diplomatie mit dem Iran scheitert. Mehrere Versuche über Pakistan, Katar und den Irak sind gescheitert; der Iran lehnt Gespräche ohne Vorbedingungen ab. Der Iran besteht darauf, dass die USA die in früheren Abkommen gemachten Zusagen einhalten, bevor die Verhandlungen wieder aufgenommen werden. Die USA benötigen aufgrund der Ölknappheit Diplomatie, doch der Iran gibt sich unnachgiebig. 

10. Russlands Verhandlungsposition hat sich verhärtet. Russlands anfängliche Bereitschaft (2022), sich aus dem Donbas zurückzuziehen, ist dahin. Russland fordert nun die Anerkennung der Krim, Saporischschja, Cherson, Donezk und Luhansk als russisches Territorium. Kürzlich signalisierte Russland, dass es neue Pufferzonen (Sumy, Charkiw, Dnipro) einrichten wird. Russland beabsichtigt, Neurussland wiederherzustellen und den Großteil des Landes östlich des Dnipro, einschließlich Odessa und Mykolajiw, zu annektieren. Die Westukraine wird als lästiges Problem betrachtet, das Russland vermeiden möchte. 

11. Europa befindet sich im wirtschaftlichen Abschwung. Europa steht aufgrund von Energieknappheit und industriellem Niedergang vor einer Rezession oder Depression. Johnson argumentiert, Europa könnte aus Notwendigkeit letztendlich ein Abkommen mit Russland anstreben. Russland muss möglicherweise seine Abschreckung wiederherstellen, indem es Europa die Konsequenzen feindseliger Aktionen vor Augen führt. 

12. Die Allianzen im Nahen Osten verschieben sich. Die Golfstaaten (Saudi-Arabien, VAE, Katar) könnten sich aufgrund der Unfähigkeit Washingtons, sie zu schützen, von den USA abwenden. Kuwait und Bahrain bleiben eng mit den USA verbunden. Die Huthis haben die Schwäche der USA bei der Verteidigung ihrer Golf-Verbündeten offengelegt. 

13. Die Verhandlungen laufen, sind aber fragil. China, Pakistan und Katar sind maßgeblich an der Vermittlung beteiligt. Die USA wollen aus dem Konflikt aussteigen, haben aber wenig Einfluss. Der Iran ist geduldig und besteht darauf, seine Ziele zu erreichen, bevor der Krieg beendet wird.
 
Mit einem Wort: Es bleibt spannend (wie LePenseur zu sagen pflegt...)

Mittwoch, 29. Juli 2026

Douglas Macgregor : Iran Must Finish The Job Too

von kennerderlage
 
 
Col. Douglas Macgregor bespricht auf Daniel Davis' Kanal Deep Dive aktuelle Entwicklungen im Irankrieg:
 
 

Just think about...

by  Meme Dept. 


"Vorfall in Berlin: Die Mühen der schiefen Ebene"

von LePenseur
 
 
... lautet der geniale Titel eines ebenso genialen Artikels über die jüngsten Ereignisse in Berlin ... und wie unsere politische und mediale "Elite" damit umgeht:
Wieder war es ein "Vorfall" und wieder ein "Auto", wieder "Einmann" und wieder provozierte er die üblichen Abwehrreflexe. Geheuchelte Trauer. Die Bitte, jetzt bloß nichts zu instrumentalisieren. Die Forderung, neue Maßnahmen rasch zu beschließen, um die Äußerungen der Bürgerinnen und Bürger gründlicher im Auge behalten zu können. Und, nach langer Pause, wieder ein bunt angestrahles Brandenburger Tor wie früher. 

An der Grenze 

"Mit diesem Anschlag ist eine Grenze erreicht", hat die Hamburger Wochenschrift "Die Zeit" unwirsch deutlich gemacht, dass es so nicht weitergehen könne. "Wir dürfen Feinden der Freiheit nicht nur mit Langmut entgegentreten", argumentiert Holger Stark in dem Blatt, das derzeit mit einer Internet-Kachel mit der Aufschrift "Sehen Sie im Rechtsruck eine Gefahr für die Demokratie" wirbt.
Ein genial entlarvender Text! Der den Kaiser ohne Kleider zeigt, in seiner ganzen korrupten, macht- und postengeilen Erbärmlichkeit. Die zu kritisieren es keines Kopfwackelns bedarf um zu erkennen: das sind Kolosse, Möchtegern-Kolosse wohlgemerkt, auf tönenen Füßen. Und wenn man sich die Plattitüden aus Politruk-Mund so anhörte, ist man geneigt, auf ein"auf tönernen Plattfüßen" zu präzisieren ... deshalb:
 
Chapeau! Touché!
 
Ich habe es früher oft geschrieben, fürchtete aber dann, es irgendwie abzunutzen. Aber hier stimmt es exakt. Gratulation an PPQ — ein echtes Alternativmedium, das wie schon so oft in der Vergangenheit, so auch jetzt wieder beweist, daß man das Irrenhaus unserer Politik- und MEdienlandschaft nur durch Satire adäquat zu beschreiben vermag!
 
 

Arielle Kebbel

 
... heißt die blonde Maid. 
 


Larry Johnson : Trump TACO Again !

von kennerderlage
 
 
TACO heisst soviel wie: "Trump Always Chickens Out" (auf gut deutsch: "T. zieht immer den Schwanz ein") ... und genau das scheint im Krieg gegen den Iran wieder einmal der Fall zu sein. Ein deutliches Zeichen, dass Trump diesen Krieg nicht aus eigenem Antrieb gestartet hat, sondern unter dem Druck von Bibi Netanyahu und seiner zionistischen Gefolgsleute in den USA:
 
 

Dienstag, 28. Juli 2026

Trumpism

by  Meme Dept. 


Nachbemerkung zur Wutrede von Prof. Haditsch

von Helmut
 
 
Der erste Kommentar zu meinem jüngsten Artikel Die Wutrede des Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch lautete so:
 
Dann mögen bitte alle, die den Westen für so verkommen und grenzdebil halten wie dieser große professorale Rhetoriker, schleunigst diese verkommene Welt verlassen und nach Russland, China oder Korea zügeln. Ansonsten müsste eine Fachdiagnose gestellt werden, wg. Verdacht auf schwere masochistische Störung.  
 
Dieser Kommentar ist dermaßen verfehlt, um nicht zu sagen, kindisch, dass ich darauf erst gar nicht antworten wollte. Wenn ich es nun doch tue, dann hängt das damit zusammen, dass ich dadurch anderen Lesern, die mir solchen "Argumenten" konfrontiert werden, Hilfestellung zur Argumentation gebe.

1) Ich halte den Westen nicht für dumm und grenzdebil, sondern die Politiker für verantwortungslos und geldgierig, sowie die Bevölkerung für gutgläubig und oftmals politisch uninteressiert. Dadurch ist es möglich, den Leuten einzureden, dass man Russland besiegen könne, wenn man nur genügend Waffen und Geld in die Ukraine schickt. Dieser Gedankengang ist tatsächlich als grenzdebil zu bezeichnen.

2) Über das Verlassen der westlichen Länder gibt es eine äußerst unterschiedliche Sichtweise, die mit der jeweiligen familiären Problematik zusammenhängt. Kein Mensch wird sein Land verlassen, auch wenn es noch so angesagt wäre, wenn er z.B. jemanden aus der Familie zuhause hat, den er/sie pflegen muss.

Dazu muss man dazu den inneren Schweinehund überwinden, der sich hauptsächlich in der Bequemlichkeit finden lässt. Als ich familiär frei war, als beide meiner Elternteile verstorben waren sowie meine erste Frau, war ich sehr wohl in der Lage, die politische Situation in Deutschland zu beobachten, genauso wie den wirt-schaftlichen Niedergang. Der NATO-Gipfel Juli 1997 in Madrid gab dann definitiv Anlass zur Entscheidung, denn jeder, der einmal im Militärdienst war und klar denken konnte, war in der Lage, sich die Zukunft auszumalen, wenn sich plötzlich Russland von den ehemaligen Warschauer-Paktstaaten als neue NATO- Staaten umringt sieht.

Wir gingen nicht nach Nordkorea, sondern in das Land meiner neuen Partnerin, nach Rumänien, genauer nach Siebenbürgen. In ein Land, in dem sicher vieles nicht so ist, wie es sein sollte, aber das mir und meiner Familie mehr Sicherheit bietet. Auch nach den Jahrzehnten meines Umzugs habe ich das nicht bereut.

Natürlich habe ich auch die politische Entwicklung in Rumänien verfolgt, was mich letztlich veranlasst hat, sogar noch als Pensionist auf einem Dorf, weit weg von der Stadt, ein Haus zu bauen, wo nicht nur meine Familie, sondern alle meine Kinder, die in Österreich und Deutschland leben, mit ihren Familien Platz hätten, wenn es notwendig wäre. Wenn es mal kracht, dann sicher ncht dort, wo ich dann wohne.

Dazu habe ich meine politische Einstellung behalten, ich demonstriere gegen die NATO, genauso wie gegen die eklatanten Fehlentscheidungen in der europäischen Politik. Am Haus bei mir prangen an der Fassade die Aufrufe zum Austritt aus der NATO, und ich werde in der nächsten Zeit die erste Friedensinitiative in Rumänien ins Leben rufen, weil es sowas hier noch nicht gibt.

So, wie ich Ihren Kommentar einschätze, werden Sie sich freuen, wenn Sie in Deutschland leben sollten, dass Sie Ihre Kinder in den Krieg schicken können, und, wenn Sie in Österreich leben sollten, dass Sie weiterhin Millionen und Milliarden aus Ihrem Steuergeld in die Ukraine transferieren können. Ich könnte sogar darauf wetten, dass Sie sich niemals an einer Demo für oder gegen irgendwas beteiligen würden
dafür sind Sie nicht der Typ.

Und so ist jeder seines Glückes Schmied, wie das Sprichwort sagt
vergessen Sie das niemals!
  

Daniel Davis : Trump All-Out War Against Iran Guarantees Defeat — of America!

von kennerderlage
 
 
Der gute Lt.Col. (ret.) Daniel Davis, hochdekorierter Afghanistan-Veteran rastet aus, wenn er die derzeitigen Aktionen gegen den Iran kommentiert: nicht nur, dass sie jeder Rechtfertigung entbehren und amoralisch sind — Krieg ist nun mal keine moralische Angelegenheit — : sie sind auch vollkommen aussichtslos unter dem Aspekt eines erhofften Sieges. Ausser man will Atomwaffen einsetzen, durch die man Millionen Iraner einfach "anihiliert" (wie es in der eingespielten FoxNews-Debatte der Glatzkopf im weissen Saturday-Night-Fever-Anzug propagierte)
 
 
Unter dem Video spricht ein Kommentar exemplarisch die Fassungslosigkeit aus, mit der jeder mit Vernunft begabte Mensch auf solche Debatten regieren muss:
@f3k4759q

The most tragic thing is that the whole world watches in shock as a few psychopaths are about to start a world war and no one is doing anything to stop them. Yet.

(Das Tragischste ist, dass die ganze Welt schockiert zusieht, wie ein paar Psychopathen im Begriff sind, einen Weltkrieg anzuzetteln, und niemand etwas unternimmt, um sie aufzuhalten. Noch nicht.)
Die Hoffnung der Welt liegt im "Yet", also im "noch nicht". Hoffen wir also....
  
 

Montag, 27. Juli 2026

"Schlussfolgerungen verkneife ich mir hier zum Wohle meiner Wohnungstür"

von LePenseur
 
 
Mit diesem durchaus weisen Satz beendet Hadmut Danisch einen interessanten Artikel über Merzens seltsame Kopfwackelei und Sinnlos-Gestammel vor der Kamera:

Eigentlich wollte ich es nicht ansprechen, aber nachdem es auch anderen aufgefallen ist:

Wenn ich mir aktuelle Videos von Kanzler Merz anschaue, dann fallen mir deutliche Ver-änderungen an dem gegenüber dem aus dem Wahlkampf auf. Der Mann wirkt nicht nur fahrig, leicht erregbar, cholerisch, überheblich, unkontrolliert, er wackelt seltsam mit dem Kopf, was ich in jüngster Zeit schon mehrfach beobachtet habe [...]
Biden redivivus geht net, denn Biden lebt ja noch (angeblich, wenigstens — vielleicht liegt er schon neben Mitch ... "So ruht zusammen, was zusammengehört", um es mutatis mutandis ein bisserl zu "Frahm-en"), aber eine gewisse Ähnlichkeit im Verhalten ist nicht abzusprechen. Wenn auch besser nicht auszusprechen. Sie wissen ja: die Wohnungstür ...
 

Wer erinnert sich noch an den Massenmörder Breivik aus Norwegen?

von Helmut
 
 


Ein interessanter Artikel von https://www.anonymousnews.org/international ist mir da aufgefallen. Verfasser: Ernst Fleischmann. Ich nehme da ein paar Passagen heraus:

Die Fakten vor 15 Jahren:

Am Nachmittag des 22. Juli 2011 detonierte eine von Breivik platzierte Autobombe im Regierungsviertel von Oslo. Acht Menschen kamen ums Leben, zahlreiche Gebäude wurden zerstört. Während Rettungskräfte noch nach Überlebenden suchten, setzte der Täter seinen Plan fort.

Als Polizist verkleidet gelangte er auf die Insel Utøya, wo das Sommerlager der sozialdemokratischen Jugendorganisation AUF stattfand. Mehr als eine Stunde lang schoss er gezielt auf fliehende Jugendliche. Erst das Eintreffen einer Spezialeinheit beendete das Massaker. Insgesamt wurden 77 Menschen getötet, 262 weitere verletzt – die schwerste Gewalttat in der modernen Geschichte Norwegens.

Die Realität nach 15 Jahren:

Während Norwegen am 22. Juli der insgesamt 77 Opfer der Anschläge von Oslo und Utøya gedenkt und im wiederaufgebauten Regierungsviertel ein neues nationales Mahnmal einweiht, lebt der Attentäter abgeschirmt von der Außenwelt in einem eigens für ihn eingerichteten Hafttrakt. Breivik, der sich im Laufe der Jahre mehrfach einen neuen Namen gegeben hat, zunächst Fjotolf Hansen, später Far Skaldigrimmr Rauskjoldr av Northriki und zuletzt Jan Johansen, bleibt der bekannteste Gefangene des Landes.

Am Ufer des Tyrifjords, nur wenige Kilometer von der Insel Utøya entfernt, liegt das Hochsicherheitsgefängnis Ringerike. Dort verbüsst Anders Behring Breivik seit 2022 seine Strafe. Die Haftanstalt befindet sich in unmittelbarer Nähe jener Insel, auf der er am 22. Juli 2011 69 Jugendliche und Betreuer ermordete.

Ein Jahr später erklärten Gutachter Breivik für voll schuldfähig. Das Gericht verurteilte ihn zur nach norwegischem Recht höchstmöglichen Strafe von 21 Jahren Freiheitsentzug mit anschließender Sicherungsverwahrung. Diese kann unbegrenzt verlängert werden, solange von ihm weiterhin eine erhebliche Gefahr ausgeht. Nach Einschätzung der Behörden ist eine Entlassung auf absehbare Zeit ausgeschlossen.

Breivik lebt heute nicht in einer gewöhnlichen Gefängniszelle, sondern in einem abgeschirmten Bereich, der ausschließlich für ihn bestimmt ist. Der zweistöckige Komplex umfasst Schlaf- und Arbeitsräume, einen Fitnessbereich, eine Küche, Aufenthaltsräume sowie einen kleinen Innenhof. Er kann Bücher aus der Bibliothek beziehen, mit Bediensteten kochen oder Karten spielen und erhält gelegentlich Besuch eines Pfarrers, Physiotherapeuten oder eines Rotkreuz-Helfers mit Therapiehund. Inzwischen hält die Gefängnisverwaltung sogar Meerschweinchen als Teil der Beschäftigungsmaßnahmen.

Einige Details zu diesem Fall:

Norwegens schlimmster Straftäter backt Lebkuchenhäuser, klagt über “unmenschliche Isolation” und beantragt erneut seine Freilassung. Der Fall stellt das Rechtssystem vor ein anhaltendes Dilemma zwischen Menschenwürde und gesellschaftlichem Schutz.

An seiner Ideologie hat Breivik nach Einschätzung der Behörden nichts geändert. Er versucht weiterhin, über Briefe Kontakte in die rechtsextreme Szene aufzubauen und arbeitet an politischen Schriften. Seine Unterbringung verursacht nach norwegischen Medienberichten Kosten von rund 1550 Euro pro Tag und damit ein Vielfaches dessen, was ein gewöhnlicher Gefangener kostet.

Damit komme ich auf den Punkt. Dieser Punkt unterteilt sich in zwei Unterpunkte:

Zum einen geht es um den Begriff „menschenwürdige Unterbringung in einer Haftanstalt“, humanitäre Gesichtspunkte, und Rechtsstaatlichkeit. Der Verfasser dieses Artikels stellt am Schluss eine interessante Frage:

Fünfzehn Jahre nach dem 22. Juli steht neben der Erinnerung an die Opfer weiterhin die Frage im Raum, gerechtfertigt die ultraliberalen Grundsätze eines Rechtsstaates sind, wenn ein Täter ebendiese Grundsätze und Rechte immer wieder nutzt, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und noch mehr Zugeständnisse zu erwirken.

Ich erweitere diese Frage um folgende Überlegung:

Hat ein Täter, der jegliche Menschenwürde bei einem Tötungsdelikt in extremer Form derart missachtet, einen Anspruch auf anschließende „menschenwürdige Behandlung“? Dabei beziehe ich mich auf die weitere Beibehaltung einer Weltanschauung, die durch dieses Tötungsdelikt an unschuldigen Jugendlichen den Höhepunkt gefunden hat.

Niemand kann mir da erzählen, und es mag ein noch so versierter Psychologe sein, dass hier irgendwelche Synapsen im Gehirn umgekippt sind, um auf diese Weise diese Morde zu relativieren. Genauso bin ich überzeugt davon, dass jeder Kinderschänder immer weiß, dass er etwas Verbotenes tut. Er stellt einfach darüber nur den Gedanken oder die Hoffnung, dass er nicht erwischt wird.

Ja, ich befürworte, dass man die Todesstrafe abgeschafft hat. Schon aus dem einfachen Grund, weil man dadurch keine Möglichkeit mehr hat, ein eventuelles Fehlurteil zu revidieren. Und Fehlurteile gibt es immer wieder. Dazu wäre es – für mich zumindest – nicht gerecht, das auf eine rasche Weise, z.B. mit einer Spritze – zu sühnen. So ein Verbrecher soll dann lebenslang hinter Gittern bleiben, aber nicht mit Luxus-Konditionen, die er sich im normalen Leben selbst gar nicht leisten könnte.

Zum zweiten Unterpunkt:

Sicher erinnern sich noch viele an den Fall Bachmeier, wo die Mutter des ermordeten Mädchens den Täter im Gerichtssaal bei laufender Verhandlung erschossen hat. Der Täter hätte sicher eine lebenslange Strafe im Gefängnis bekommen. Worauf will ich dabei hinaus:

In Hochsicherheitsbereichen oder bei extrem hohen Sicherheitsauflagen können die Kosten durch den massiven Personal- und Technikaufwand auch deutlich über dem Durchschnitt liegen und bis zu 300 € oder mehr pro Tag erreichen. Eine exakte bundesweite Summe wird von den Justizministerien nicht für jede JVA einzeln ausgewiesen, da die Ausgaben über die gesamten Landeshaushalte abgerechnet werden. (KI)

Das bedeutet einen jährlichen Aufwand von ca. 110.000 Euro pro Straftäter mit hohen Sicherheitsauflagen, was der Steuerzahler berappen muss. Bei Breivik in Norwegen ist es extrem mit 1.550 Euro pro Tag, was jährlich eine Summe von 565.750 Euro ergibt.

Ist es nun abartig, wenn ich mich frage, warum man Frau Bachmeier keinen Bonus vom Finanzamt überwiesen hat, weil sie dem Staat eine Menge Ausgaben erspart hat? Ist es abartig, zu fragen, warum man Leute, die zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt wurden und bei denen keine Anzeichen von Resozialisierung erkennbar sind, nicht zu „gemeinnützigen Spenden“ ermuntert?

Was wäre so eine gemeinnützige Spende:

Komplette Gesundheitsuntersuchung, daraufhin das in vollem Bewusstsein unterschriebene Einverständnis des Inhaftierten, dass er freiwillig aus dem Leben scheiden will, verbunden mit der Erklärung, dass alles Verwertbare aus seinem Körper für Organspenden zur Verfügung steht. Wenn das zu krass erscheint, dann sollte wenigstens die Bereitschaft vorhanden sein, an medizinischen Tests zur Erprobung von bisher unbekannten Arzneimitteln teilzunehmen.

Vielleicht provokativ, oder zumindest ungewöhnlich, meine Überlegung. Sicher auch diskussionsfähig. Aber jeder auch noch so zivilisierte Staat sollte in der Lage sein, Rechtsstaatlichkeit und Menschenwürdigkeit gegeneinander abzuwägen, natürlich auch unter der Berücksichtigung der Angehörigen der Opfer. Weil kaum jemand bedenkt dabei, dass ein lebenslang Verurteilter, der nach 20 Jahren wieder freikommt, das für sich abgehakt hat. Aber die Angehörigen der Opfer leiden ihr ganzes Leben lang darunter.

Den gesamten Artikel kann man hier nachlesen.


Sonntag, 26. Juli 2026

Sex Differences

by  Meme Dept. 


An einem 26.

 
... hier ausnahmsweise keine 26. Symphonie, sondern ein opus 26, nämlich das Streichquartett No. 2 von Erich Wolfgang Korngold aus dem Jahr 1933, gespielt vom Doric String Quartet :
 
 
1. Allegro. (00:15 – 2. Allegretto con moto. (5:55 – 3. Lento. (9:34 – 4. Tempo di Valse. (16:51) 
 

Prof. Max Otte : Germany's Economic Suicide Under U.S. Hegemony

von kennerderlage
 
 
Prof. Glenn Diesen interviewt Prof. Max Otte – zwei Wissenschaftler im sachlichen Dialog: einfach sehenswert!