Sonntag, 11. Januar 2026

Samstag, 10. Januar 2026

Punctuation matters !

by  Meme Dept. 



Zweimal Prof. Mearsheimer

von kennerderlage
 
 
Zwei interessante Videos 
 
mit Judge Andrew Napolitano:
 
 
und mit Prof. Glenn Diesen:
 
 

Als "Akt völkerrechtswidriger Piraterie"

von LePenseur
 
 
... bezeichnet Egon W. Kreutzer die Vorgänge um die unter russischer Flagge fahrende "Marinera". Ein ob seiner exakten Formulierungen und Argumentationen höchst informativ geschriebener Artikel:

Der Sklavenfänger und Freibeuter Francis Drake hatte von der Krone die Erlaubnis, spanische und portugiesische Schiffe zu kapern. Im Grunde ein früher Fall der Privatisierung hoheitlicher Aufgaben, wie es auch heute wieder zum guten Ton gehört, dass man sich für das, was der Staat nicht darf, NGOs heranzüchtet und durchfüttert.

Die USA haben dieses Schema inzwischen durchbrochen. Keine NGO, sondern die eigene Küstenwache verfolgte einen russischen Tanker von der Küste Venezuelas bis in den Nord-atlantik, wo das Schiff schließlich von einem Hubschrauber aus aufgebracht und konfisziert wurde.

Meine Kenntnisse des internationalen Seerechts auch nur rudimentär zu nennen, wäre schon übertrieben, aber gerade deshalb sehe ich mich gezwungen, dieses Vorgehen als Piraterie zu bezeichnen, solange ich im Seerecht nicht so bewandert bin, dass ich den möglicherweise dort aufzufindenden, passenderen Begriff verwenden könnte.
(Hier weiterlesen)
Nun gibt auch LePenseur offen zu, daß ihm als in einem binnenländischen Kleinstaat, Österreich, lozierter Jurist detaillierte Kenntnisse des international geltenden See(kriegs)rechts nicht gerade als Kernkompetenz seiner Tätigkeit zur Verfügung stehen. Aber Basiskenntnisse in dieser Materie, wie sie im anzitierten Artikel auch Egon W. Kreutzer vorlegt, bringen ihn ebenso zum Schluß: hier liegt ein Akt von Piraterie vor. Die durch eine hinreichende Zahl von Bestimmungen international verboten ist.
 
Wenn Trump (a.k.a. Adolf Trumpler) sich darüber arrogant hinwegsetzt, ist er somit in die Kategorie der Kriminellen einzuordnen. Das hat, wenigstens so lange, als er nicht durch ein Impeachment-Verfahren des Amtes enthoben wird, für ihn aktuell keine Konsequenz (sieht man von Reputationsverlust ab, den aber ein echter 100%-Narzisst doch locker wegsteckt, als Nabel der Welt, der er zu sein vermeint).
 
Konsequenzen hat dieser unverholene Kriegsakt gegenüber Rußland (und das ist die Priaterie gegenüber einem unter dessen Flagge fahrenden Schiff auf hoher See) allerdings für die internationalen Beziehungen der USA — vorzugsweise, aber keineswegs nur im Verhältnis mit Rußland. Dieses hat die im Völkerrecht anerkannten Vergeltungsmaßnahmen zur Verfügung, andere Staaten hätten jedoch (solange sie die Rechte Rußlands am Schiff achten) ebenso das Recht, ein durch Piraterie in US-Verfügungsgewalt gelangtes Schiff zu befreien). Das kann also alles noch spannend werden. Auch innerstaatlich in den USA — denn, wie Paul Craig Roberts berichtet:
US Senate Advances Resolution to Ban Use of Armed Forces Against Venezuela in 52-47 Vote
It seems that the lunatic in the White House is eroding his support base.
Wie der Volksmund sagt: Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht. Wann er bricht, ist damit nicht gesagt, das ist schon klar! Aber daß ein "Government by Gangsterism" (eine treffliche Bezeichnung für das Trump-Regime, die ich unlängst las) auf Dauer nicht funktioniert, sollte selbst diesem Adolf Trumpler schön langsam dämmern. Aber dem "Dämmern" steht vielleicht jene Blindheit entgegen, mit der nach Meinung der alten Griechen die Götten jene schlagen, die sie verderben wollen ...
 

Freitag, 9. Januar 2026

„Iran hasst den Islam“: Mullah-Regime vor seinem blutigen Ende?

von Manfred Müller
 
 
Unter der obigen Überschrift verkündet Dr. David Berger auf seiner Website Philosophia perennis frohlockend:
Im Iran findet derzeit eine echte Revolution statt, und es gibt die größten explizit anti-islamischen Proteste in der Geschichte. Die protestierenden Demonstranten übernehmen in Städten im ganzen Land die Kontrolle und das Regime steht nun vor einer realen Chance, zu stürzen. Warum schweigen die Medien in Deutschland weitgehend zu den Vorgängen? 
Die Ähnlichkeit der aktuellen Vorgänge im Iran mit denen von 2014 beim Maidan, später in Georgien und bei ähnlichen vom CIA und den bekannten US-„Philantropen“ (in Interessenkoalition mit der Israel Lobby, die die meisten US-Politiker besticht und/oder erpresst) inszenierten und finanzierten, natürlich immer ganz, ganz „echten“ Revolutionen, die allerdings seltsamerweise stets ein charakteristisches Merkmal gemeinsam haben, nämlich die globale Hegemonie des US-Regimes und das hochprofitable Business seiner unterstützenden Finanzverbrecher zu fördern, ist Herrn Dr. Berger offenbar noch nicht aufgefallen. 
 
Sollten wir das nicht ebenfalls etwas „seltsam“ finden ...? Und Hochwürden Berger lieber den guten Rat geben: Si tacuisses, philosophus mansisses ...
 

It's okay therefore....

by  Meme Dept. 



Max Blumenthal : Trump and Rubio - Kumpane beim Beutezug in Venezuela

von kennerderlage 
 
 
Judge Andrew Napolitano und der bekannte Investigativjournalist Max Blumenthal diskutieren die aktuelle Situation in Venezuela und wie es dazu kam. Sehenswert! 
 
 

"Trump will eine massive „Traumarmee“ aufbauen"

von LePenseur
 
 
... jubelt DiePresse, genauer gesagt: Thomas Vieregge, der schon öfters bei seinen USA-Artikeln durch unqualifizierte Schwafelei aufgefallen ist. 
Der Präsident baut die mächtigste Armee der Welt weiter aus. Er will das Budget um 50 Prozent auf 1,5 Billionen Dollar erhöhen. Zugleich setzt er die Rüstungs-industrie unter Druck. 
Der mit dieser bombastischen Ankündigung beginnende Artikel liegt größtenteils hinter der Bezahlschranke und ist es nicht wert, gelesen zu werden. Allein die Behauptung, Trump setze "die Rüstungsindustrie unter Druck", verrät so viel blanke Ahnungslosigkeit Vieregges, daß es schon weh tut. Nein, Herr Journaillist, nicht Tump setzt die Rüstungsindustrie mit seinen größenwahnsinnigen Plänen unter Druck, sondern eben die US-Rüstungsindustrie, jener schon von Eisenhower als Gefahr für die Demokratie erkannte hochkorruptive Military Industrial Complex setzt Trump unter Druck, endlich richtig viel Kohle für die Aufrüstung locker zu machen ... eine echte Win/Win-Situation für die Staats- & Kriegsverbrecher und ihre Lobbies in Washington D.C.
 
Die Rüstungsindustrie kassiert Billionen an Steuergeldern für überteuertes Kriegsspielzeug, das US-Regime kann mit Invasionsdrohungen seine "Verbündeten" ( d.h. Vasallen/Kolonien) zur Abnahme seiner Staatsschuld-verschreibungen zwingen und den schwächelnden Petro-Dollar noch ein bißchen länger am (Schein-)Leben erhalten, die Militärs freuen sich über Ordensbändchen und Beförderungen (und lukrative Posten nach ihrer Dienstzeit) und korrupte Politruks im Trump-Regime, im Senat und im Repräsentantenhaus bekommen ihre Wahlkämpfe finanziert. Auf der Strecke bleiben die US-Bürger, die ihre Steuerzahlungen in den Schornstein schreiben können: die Infrastruktur verrottet und eine immer mehr verarmende Mittelschicht geht leer aus, während sich die Multimillardäre die Hände reiben, auch in The Donald a.k.a. Adolf Trumpler (danke für diese Wortprägung, Kollege Müller!) wieder einen nützlichen Idioten für ihre kriminellen, hochprofitablen Umtriebe gefunden zu haben.
 
Welche masochistische Veranlagung gehört dazu, wenn ein europäischer Journaillist, dessen eigene Zukunft (d.h. schwindende Altersversorgung, faktische Unerschwinglichkeit eines eigenen Hauses etc.etc.) dadurch an die Wand gefahren wird, noch mitjubelt bei diesem üblen Spiel! Wie man am Beispiel der Systemschreiberlinge sehen kann: Einstein hatte recht, als er die Unendlichkeit menschlicher Dummheit für gesicherter ansah als die des Universums ...
 

Donnerstag, 8. Januar 2026

Satire für Geschichts-Nerds

von Sandokan


Wie sich leider herausgestellt hat, ist der Hoffnungsträger Donald Trump weder eine Figur wie Caesar oder gar Augustus, die damals die korrupte römische Oberschicht und den Senat gesäubert haben. Er gleicht eher einem Nero ... ihn einen Caligula zu nennen wäre aber wohl zu viel.

Mittwoch, 7. Januar 2026

Frieren gegen Rechts

 von Sandokan

In der deutschen Bunten-Hauptstadt Berlin haben bekanntlich Linksradikale, bzw. aktuell heißt es jetzt sogar Grüne (wo ist eigentlich der Unterschied?), Teile der Stadt, durch einen Terroranschlag mit massivem Sachschaden am Stromnetz, in Kälte und Dunkelheit gestürzt.  

Der Strom kommt jetzt eben nicht mehr aus der Steckdose, er kommt gar nicht mehr. Und die Reparaturarbeiten an den zerstörten Leitungen gestalten sich schwieriger als erwartet.
Denn diese können offenbar teils nur bei Plusgraden stattfinden.
Letzen Meldungen zufolge soll es auch bereits ein erstes Todesopfer aufgrund der Kälte geben.
Eine alte Dame die von ihrem Bruder tot in der eiskalten Wohnung aufgefunden wurde.

Der rot-schwarze Stadtsenat (angeführt vom CDU-Bürgermeister Wegener) ging zu Beginn erstmal lange auf  Tauchstation und hinterlässt bis heute einen Eindruck von Inkompetenz, Gleichgültigkeit und Überforderung. Anders die Bundesregierung unter Merz, wo man sich überhaupt gleich desinteressiert gibt. 

Kriegsgeile Spinner im Putinwahn geben wiederum den Russen die Schuld.
Aber gut, Hitler + Stalin = Putin war bekanntlich bereits für die Sprengung von Northstream und, dank Wettermanipulation, auch an der Flutkatastrophe im Ahrtal Schuld.
Außerdem frisst er kleine Kinder und reitet besoffen in Sibirien Kamtschatka-Bären - Ironie off.
An solchen Monstern kann der gutbürgerliche deutsche Einheitspolitiker nur Scheitern.

Und auch die Partei Die Linke weiß, dass, egal wer die Täter sind, am Anschlag nichts links ist.
Namensähnlichkeiten der genannten Partei mit gewaltbereiten Extremisten sind also nicht einmal rein zufällig. Sondern nicht einmal vorhanden.

Ganz aktuell: es geht offenbar weiter mit der Sabotage ...

Glücklich wer jetzt Gas, Holz, Kohle, Diesel oder Benzin hat.
Mit einem Tesla und bargeldlosem Bezahlen schaut man hingegen potentiell in die Röhre.
Aber wenigstens hat der Stadtsenat schon vor geraumer Zeit beschlossen, mehr Bäume zu pflanzen.
Die kann man ja später mal fällen (etwa im Krieg der EU gegen Russland, 2030). Dann hat man zumindest etwas Brennholz, falls die Ukrainer bis dahin die deutschen Generatoren des THW nicht zurückgeben.



Fighting for.... what?

by  Meme Dept. 



Judge Napolitano discusses w/ Anya Parampil: Could the Venezuela Case Expose a CIA Narco-State?

von kennerderlage
 
 
Interessante Hintergrundinfos zum Kidnapping von Maduro und dessen Gattin und zum geplanten (und durch Maduraos Verschleppung halb durchgezogenen) Regime Change in Venezuela:
 
 
Die Situation bleibt spannend. Vielleicht wird das wieder ein "Sieg" Trumps von der Art, wie der "Sieg" in Yemen oder die "totale Vernichtung" durch die Fliegerbomen im Iran. Warten wir es einfach ab.
 
Wenn Trump jetzt orakelt, dass als weitere Staaten Kolumbien und Mexiko ins Visier genommen werden, dann wird das alles noch interessanter: Venezuela hat rund 30 Mio. Einwohner. Kolumbia jedoch mehr als 50 Mio. und Mexiko sogar mehr als 130 Mio. Einwohner. Viel Spass, Mr. President. Ist "Viel Feind, viel Ehr" Ihre Devise? Das kann in die Hose gehen, wie die Geschichte beweist.
 

Zurück zur „guten alten“ Vor-Chavez-Maduro-Zeit?

von LePenseur
 
 
Unter obigem Titel betrachtet Jochen Mitschka auf dem tkp-Blog die jüngere Geschichte Venezuelas und bringt eine Menge Fakten, die in den Propagandatröten der Systemmedien selbstverständlich nicht zu hören sind: 
Wieder einmal haben sich Donald Trumps Äußerungen als maßlos übertrieben herausgestellt, und schon wird die neu vereidigte Präsidentin bedroht. Trumps Wunsch, die Uhr zurückzudrehen, hat nicht geklappt. Der Terrorismus gegen Venezuela geht also weiter.

Was Donald Trump implizit wünscht, ist, dass Venezuela die Uhr zurückdreht auf die Zeit vor der Revolution. Schauen wir mal, wie schön es damals für die Menschen in Venezuela war.

Die Alternative vor Chávez

  • Als Chávez gewählt wurde, kontrollierten etwa zwei dutzend Familien ca. dreiviertel der Farmen.
  • Nur ca. 10 % der Menschen konnten sich ein Universitätsstudium leisten, denn das war für Normalbürger unerschwinglich.
  • Nach Regenstürmen brachen die Barios zusammen.
  • Es gab keinen Zugang zu medizinischer Versorgung auf dem Land.
  • Die großen Ölkonzerne strichen alle Gewinne ein und zahlten kaum oder keine Steuern.

Dann kam Chávez

Er organisierte Alphabetisierungskurse für Erwachsene in jedem Bario und in jedem Gemeinde-saal, geleitet von älteren Studenten. Dadurch konnten nun auch einfache Bürger den Alphabeti-sierungstest bestehen und somit wählen, was ihnen vorher verwehrt war. Das Universitätsstudium wurde kostenlos. Kuba stellte Ärzte und Pflegekräfte im Tausch gegen Öl zur Verfügung, so dass nun Menschen Zugang zu Gesundheitsdiensten bekommen, die die Möglichkeit früher nicht hatten. Im Westen, z.B. in der Ärztezeitung, wurde das als „Zwangsarbeit Kubas“ verunglimpft, weil ausgebildete Ärzte zunächst motiviert werden, teilweise auch moralisch unter Druck gesetzt werden, eine gewisse Zeit quasi als Gesandter Kubas im Ausland zu arbeiten. Wobei eine nicht unwesentliche Anzahl solche Missionen als Sprungbrett für eine internationale Karriere genutzt hat.
Bereits vor über zwei Monaten habe ich in einem Artikel die fadenscheinige "Begründung" (d.h.: Kriegs-Rechtfertigungspropaganda) kritisiert, mit der der völkerrechtswidrige Angriff der USA auf Venezuela und das einfach ruchlose Kidnapping seines amtierenden Präsidenten (und auch dessen Ehegattin!) unter Abknallen der Wachmannschaften, irgendwie schöngeredet werden sollen.
 
Man wird mir als dezidiertem Libertären denkmöglich keine Sympathie für eine sozialistische Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik nachsagen können — aber das heißt noch lange nicht, daß ich bereit wäre, jede ideologische Propagandalüge, nur weil sie "gegen diese verdammten Sozen" geht, zu akzeptieren!
 
Was vor Chávez in Venezuela herrschte, war ein Musterbeispiel dessen, was man englisch höchst treffend als crony capitalism, also: Gauner-Kapitalismus, bezeichnet. Der mit libertären Wirtschaftsvorstellungen etwa soviel zu tun hat, wie ein Mafia-Clan mit Gerechtigkeit. Nämlich nicht das geringste.
 
Daß ein Staatsverbrecher (man kann ihn mittlerweile nicht anders nennen) der Sorte Trumps dafür die größte Sympathie hegen ist ebenso logisch wie ekelerregend. Und dieser Ekel gilt ebenso denen, die diesem üblen Spiel beifällig zusehen und sich in Rechtfertigungs-Verrenkungen ergehen: unseren Systemmedien und den rückgratlosen Politruks des Wertlos-Westens. Ich will nicht wieder den großen alten Akademiepräsidenten Max Liebermann zitieren ... ... obwohl bei diesem "Adolf Trumpler" (danke, Kollege Müller, für diese vortreffliche Wortprägung!) der Brechreiz mittlerweile imminent ist.
 

Dienstag, 6. Januar 2026

Es ist alles nur Schmierentheater

  von Sandokan


Xmas Sale

by  Meme Dept. 

 
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Zitatenschatz - oder: The International Law of the Jungle

 von Sandokan


Die Vereinigung der Staaten zu einem riesigen Imperium,
das im Ausland aggressiv und im Inland despotisch auftreten wird,
ist der sichere Vorbote des Untergangs, der alles zuvor Gewesene begräbt.

― Robert E. Lee (General der Konföderierten im Amerikanischen Bürgerkrieg)



"Kriegseintritt des vormals neutralen Österreich"

von LePenseur
 
 
... nennt der nüchterne Jurist die Zustimmung Österreichs zum EU-Beschluß über die Ukraine-Finanzierung. Ein Wiener Rechtsanwalt hat unter obigem Titel eine vortreffliche Analyse der Konsequenzen aus dem neutralitätswidrigen Umfallen Österreichs in Brüssel vorgelegt:
Österreichische Teilnahme an Ukraine-Finanzierung der EU: Kriegseintritt des vormals neutralen Österreich
5. Januar 2026 
von Dr. Mag. Georg Prchlik


Dieser Artikel befasst sich mit dem von der EU aufzunehmenden 90-Milliarden-Euro-Kredit zur Unterstützung der Ukraine, wobei der Schwerpunkt auf den Konsequenzen liegt, die sich für Österreich aufgrund seiner 1955 erklärten immerwährenden Neutralität ergeben.


Zunächst sei das aktuelle Geschehen kurz skizziert: Auf Basis der im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt von der EU initiierten Russland-Sanktionen sind in der EU befindliche Guthaben der russischen Zentralbank in Höhe von etwa 209 Milliarden Euro „gesperrt“ worden (die EU spricht von „eingefrorenem russischem Vermögen“).
Wenn die österreichische Außenministerin schon keine blasse Ahnung von Völker- und Verfassungsrecht hat, dann sollte sie sich wenigstens beraten lassen. Nur als das "blöde Trutscherl vom Dienst" in ukrainische Volkstracht gekleidet in Kiew für den Financier ihrer Kleinpartei für Bauprojekte zu lobbyieren, ist eigentlich nicht die Aufgabe einer österreichischen Außenministerin!
 
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 P.S.: wenige Tage vor Weihnachten 2025 erschien auf dem stets lesenswerten Blog zeitdiagnosen ein überaus wohlüberlegter und nuanciert argumentierender Artikel zum Ukrainekonflikt: 
Ukraine – Eine Frage der Vernunft!
 
Dieser Krieg ist kein Krieg, an dem sich Österreich in irgendeiner Weise beteiligen dürfte. (Weder militärisch, noch wirtschaftlich!) Das ist nicht nur eine Frage der Neutralität, sondern auch eine Frage der Vernunft! Aber wo die Vernunft geblieben ist, fragt man sich. 
Leseempfehlung!
 

Montag, 5. Januar 2026

Ach ja, fast vergessen ...

von LePenseur
 
 
Heute vor 150 Jahren wurde Konrad Adenauer geboren, dem Deutschland vierzig Jahre Teilung "verdankte"*). 
 
Nun: ich konnte diesem Mann, seitdem ich politisch denken kann (und das ist inzwischen doch schon deutlich mehr als ein halbes Jahrhundert ...) nicht wirklich was abgewinnen. Als Staatsmann konnte ich ihn nie sehen. Gefinkelter Parteipolitiker, kalter Machtmensch, erzkonservativer Betonkopf, das ja! Aber "Staatsmann"...?
 
Berühmt sein Sager in einem Interview: "Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern?!" Ich habe nie verstanden, warum der Reporter damals nicht sofort gekontert hat: "Und warum sollen wir uns dann um Ihr dummes Geschwätz von heute kümmen?" Nun, das wäre für den Reporter wohl höchst fatal ausgegangen ... Gegenüber dem Bun-des-kanz-ler! Also hör'n Se mal! Det jeht jar nich!  
Aber es wäre die einzig richtige Replik gewesen ...
 
Adenauer profitierte davon, daß er als prominentes Nazi-Opfer schwer angreifbar war. Und daß die Deutschen nach 1945 einfach alles vergessen und sich von einem Über-Vater lenken und leiten lassen wollten, ohne viel nachdenken zu müssen.
 
Deutschlands Problem ist, daß es seitdem nicht viel anders geworden ist. Die kindischen (und teilweise kriminellen) Protestaktionen der 68er-Randalierer können wir getrost vergessen: die ließen sich vom System kaufen und machten Karriere. Und alles blieb, wie es war. "Deutschland schafft sich ab" — dieser Befund von Sarrazin stimmt nicht erst seit Schröder & IM Erika, er stimmte  — leider — schon zu Adenauers Zeit.
 
Ein Helotenvolk, das sich in masochistischer Begeisterung den Siegermächten andienerte, die es, nachdem sie es brutal zerbomt hatten, unterjochten und ausplünderten — und das unter der schäbigen Lüge einer "Demokratie" (die keine war). Und er hatte es so eingefädelt. Soll man ihn deshalb achten?
 
Nun, LePenseur ist kein Deutscher, sondern Österreicher. Und weiß, daß jetzt wohl die Reflex-Antwort von Deutschen kommt, daß "wir" Ösis den armen Deutschen schließlich den Adolf H. geschickt hätten. Naja, stimmt so nicht: den haben sich die Deutschen schon selbst zu verdanken — denn Hindenburg war kein Österreicher und jener Landesminister in Braunschweig, der den staatenlosen Hitler zum Deutschen machte, indem er ihn zum Regierungsrat ernannte, auch nicht. 
 
Zurück zu Adenauer: als Rheinländer mochte er Berlin nicht so recht. Bonn war seinem Herzen näher als die alte Reichshauptstadt. Für Deutschland aber war der Entschluß, Stalins Offerte eines neutralen, ungeteilten Deutschlands abzulehnen, eine Tragödie. In Österreich hatte die Bundesregierung anders agiert: da waren sich die Sozis und Christlichsozialen (nun "Volkspartei" benamst), die sich in der Zwischenkriegszeit bis aufs Messer befehdet hatten, einig und etablierten einen balkanesisch-korrupten modus vivendi, genannt Proporzregierung, in der die stärkere Partei den Kanzler, die andere dafür den Bundespräsidenten und den Vizekanzler stellte und alles bis zur letzten Putzfrau feinsäuberlich aufgeteilt war.
 
Das ist dafür bis heute die Erbsünde, mit der wir Österreicher leben müssen. Die bedauernswerten FPÖler wissen, wie sich das anfühlt ... Doch dafür blieb Österreich nach außen ungeteilt. Am innerösterreichischen Proporz bissen sich auch die Sowjets die Zähne aus.
 
Nochmals zurück zu Adenauer ... er war ein Symptom seiner Zeit. So, wie in Österreich Figuren wie Raab und Figl bzw. Renner und Schärf Symptome ihrer Zeit waren. Sollen wir sie achten? Sicher — im Vergleich mit dem parasitären Unrat, der heute reGIERt, waren sie allesamt, links wie rechts, noch Gold.
 
Aber sub specie aeternitatis betrachtet ... ... ach, lassen wir's, Luise, das ist ein zu weites Feld ... ...
 
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*) fairerweise dazugesagt: in stiller Übereinkunft mit dem Spitzbart, weil sie beide viel lieber die Hälfte ganz, als das Ganz nur halb beherrschen wollten!
 

Jetzt macht der Donald einen auf Adolf ...

von Manfred Müller 
 
 
Erinnern wir uns doch — das letzte Mal, als das Territorium Dänemarks besetzt wurde, war am 9. April 1940:
Unternehmen Weserübung, auch Fall Weserübung, war der Deckname einer deutschen Militär-operation für den Überfall der deutschen Wehrmacht auf Norwegen und Dänemark während des Zweiten Weltkrieges am 9. April 1940. Die Bezeichnung als „deutscher Erfolg“ war schon vor Anlaufen des Unternehmens festgelegt.
(Quelle
The Donald (a.k.a. Adolf Trumpler), will also mit der geplanten Eroberung Grönlands in ganz große Fußstapfen treten! Und es kann durchaus sein, dass er dabei ins Stolpern gerät — vielleicht nicht gleich, aber auch bei "18" hat es schließlich nach dem Einmarsch in Dänemark noch ein paar Jahre gedauert ...
 
An S.M. König Frederik X, Staatsoberhaupt des Königreichs Dänemark, richte ich den eindringlichen Appell: 
Sie werden das Territorium Ihres Landes gegen einen übermächtigen Feind wohl ebensowenig verteidigen können wie damals Ihr Urgroßvater, König Christian X! Aber werden Sie, genauso wie seinerzeit er, das Symbol des Widerstandes gegen die Besatzung! Getreu Ihrem Wahlspruch:

 Forbundne, forpligtet, for Kongeriget Danmark 
(„Verbunden, verpflichtet, für das Königreich Dänemark“) 

 

Just a question of labelling....

by  Meme Dept.