Freitag, 8. Mai 2026
Max Blumenthal: Trump Talks Violence, and Trash, to Children
Donnerstag, 7. Mai 2026
Prof. Glenn Diesen : How Strong Is Iran?
"Trump’s Hormuz Humiliation"
The war with Iran was never likely to be an easy victory. Every American senior officer not insane or a controlled member of the Epstein Syndicate warned against it. The Libertarian Alliance warned repeatedly against it. A war, if it came, was always more likely to be the moment the world discovered that the emperor’s new clothes were, in fact, a clown suit. President Trump’s latest theatrical flourish — “Project Freedom,” the grand humanitarian mission to escort trapped ships out of the Strait of Hormuz — has collapsed before it even began, exposing the United States not as the indispensable superpower but as a paper tiger whose threats no one fears and whose help no one wants.
The plan was ludicrous on every level, and reality has already delivered the verdict. The first American warship sent into the strait was promptly hit with missiles. If the U.S. Navy cannot protect its own vessels, how exactly was it supposed to shepherd giant oil tankers moving at the speed of a bicycle through waters controlled by Iranian fast boats and drones? A real escort convoy would need to be enormous simply to have a chance of survival — yet even then, one rogue drone could turn a single tanker into a bonfire. Once that happens, every crew and every owner on earth would refuse the passage. The resulting oil spill and marine hazard would close the strait for months, perhaps years.
Der Artikel erschien kürzlich, vermutlich vor den ersten Gerüchten über einen Angriff der USA am 7. Mai. Doch auch dann können sich die vorgebrachten Argumente als sehr schlüssig erweisen!
Wie bereits Col. Douglas Macgregor überzeugend argumentierte, hat Trump mit diesem Angriff auf den Iran seine Präsidentschaft in den Sand gesetzt (wörtlich ebenso wie metaphorisch). Nach den Midterms ist er mehr oder weniger ein Grüßaugust im Weißen Haus, sofern es nicht gar zu einer Amtsenthebung kommt, sei es aus Gesundheitsgründen oder aufgrund eines Impeachment-Verfahrens. "No risk, no fun!" heißt es bekanntlich in Zockerkreisen ... wofür das nachstehende Bildchen aus dem Artikel ein treffliches Porträt liefert. Bis auf die Schriftzeile "Sic transit gloria mundi": denn die Präsidentschaft des Mehrfach-Bankrotteurs und korrupten Polit-Dealers als "Herrlichkeit der Welt" zu apostrophieren, ist halt doch ein bisserl schräg, finden Sie nicht?
Larry Johnson: Troops on the move! Is the US Empire about to strike Iran? "Operation Freedom"
Mittwoch, 6. Mai 2026
Abby Martin Went To Israel
Die junge Generation ist verpeilt (Nachtrag zur Diskussion mit Plancius )
in Kaliningrad kann ich keine schlechte Stimmung feststellen. Dass die junge Generation in Russland, gerade in den Metropolen Moskau und St.Petersburg, mit dem Kopf im Westen lebt, ist leider so. Die wollen das Leben, welches ihnen über den Kulturimperialismus präsentiert wurde. Die erkennen die Tragweite der Sache bei weitem nicht.
Wenn Du meinen Beitrag richtig gelesen hast, ich habe die russische Armee nicht verherrlicht. Ich lese auch so gut wie gar nicht bei Thomas Röper. Ich denke jedoch, dass er näher dran ist, als die "normalen Leute" in Moskau und St.Petersburg. Im Grunde ist es doch ganz einfach – es gibt für Russland keine Alternative zu diesem Krieg. Die russische Armee war am Anfang ein unkoordinierter Haufen. Es gibt dort auch immer noch Leute, die aus dem Krieg ihren eigenen Nutzen ziehen wollen. Aber es werden ständig weniger.
Ich bekomme über die Familie meiner Frau mit, dass Söhne von der Front in Holzkisten zurückkommen. Selbstverständlich ist das ein großer Mist. Letztendlich wird Russland diesen Krieg gewinnen. Auf der anderen Seite sieht es viel übler aus.
Beste Grüße
mabraton
Auf Anordnung des russischen Oberbefehlshabers Wladimir Putin wird anlässlich des Jahrestags des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg für den 8. und 9. Mai 2026 eine Waffenruhe aus-gerufen.
"Wir gehen davon aus, dass die ukrainische Seite diesem Beispiel folgen wird."Zugleich verwies Moskau auf eine Erklärung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij am Rande des Gipfels der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Jerewan, die Drohungen eines Angriffs auf Moskau am 9. Mai enthalte.
"Die Streitkräfte der Russischen Föderation werden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit der Feierlichkeiten zu gewährleisten.""Sollte das Kiewer Regime versuchen, seine verbrecherischen Pläne umzusetzen und die Feierlichkeiten zum 81. Jahrestag des Sieges zu stören, werden die Streitkräfte der Russischen Föderation einen Vergeltungsschlag mit massiven Raketenangriffen auf das Zentrum Kiews durchführen."Russland habe sich "trotz vorhandener Möglichkeiten" bislang aus humanitären Gründen von solchen Maßnahmen zurückgehalten.
"Wir warnen die Zivilbevölkerung Kiews und die Mitarbeiter ausländischer diplo-matischer Vertretungen, damit sie die Stadt rechtzeitig verlassen können."
Wir werden sehen ob der koksende Maulheld noch die Kontrolle über die Streitkräfte hat. Gut möglich, dass das die Radikalen an der Front einen feuchten Dreck interessiert. Die Bevölkerung wird die russische Reaktion einzuordnen wissen.
Selenskyi hat trotzig eine Waffenruhe vom 5. auf den 6. Mai verkündet. Was für ein Clown!
John Mearsheimer / Glenn Diesen: Alliance System Collapses & Risk of Nuclear War
Dienstag, 5. Mai 2026
Scott Ritter : Putin's Long War; Trump's Quick Defeat.
Zwei Meinungen — ein Gesamtbild (?)
Vielmehr kann man aktuell eher vom Gegenteil sprechen. Die russischen Truppen sind erschöpft. Es tritt die in der Militärgeschichte vielfach empirisch bewiesene Situation ein, nach der ein Angreifer umso schwächer wird, je länger ein Krieg dauert. Gelingt es einem Angreifer nicht, in kurzer Zeit die Verteidigungsstellungen des Gegners zu durchbrechen, lässt die Effizienz der gegnerischen Operationen immer mehr nach, währenddessen es sich der Angegriffene in seinen Verteidigungsstellungen mit wenig Mann, geringen Verlusten und ver-gleichsweise wenig militärischem Material bequem machen kann.
Putin steht schon seit vielen Monaten unter starker Kritik im Kreml selbst und auch in der Bevölkerung. Dass der Krieg jetzt schon ein paar Monate länger dauert als der Große Vaterländische Krieg und die Russen noch immer weiter ausbluten, ist für die Russen eine Schmach ohnegleichen. Das Gerede vom ukrainischen Bruder-volk und von sanften militärischen Operationen und einem stetigen Vormarsch in Richtung Kiew hat sich tot-gelaufen. Sowohl der Kreml als auch die Russen fordern in immer stärkerem Maße, jetzt endlich den großen Knüppel rauszuholen.
Spätestens dann, wenn die Ukraine mit Langstreckendrohnen in großer Anzahl Ziele auch weit jenseits des Urals treffen kann, ist Putin mit seinem Latein der bisherigen militärischen Kriegsführung am Ende. War früher die Größe des Landes ein Vorteil, der Raum war eine militärische Variable, so wird das faktisch verteidigungs-unfähige riesige Land bei einem Drohnen- und Raketenkrieg zum Verhängnis. Keine Luftabwehr der Welt kann dieses riesige Land schützen.
Dann ist auch der Zeitpunkt gekommen, dann wenn Russand in seiner Existenz bedroht ist, die russischen strategischen Waffen in Stellung zu bringen, die auch Atomwaffen einschließen. Wer weiß, ob Putin überhaupt Kinshal und Oreshnik in ausreichender Anzahl verfügbar hat, um lediglich konventionelle Gegenschläge ausführen zu können.
Jedenfalls kann man schon seit mehr als 2 Jahren konstatieren, dass Putins Strategie, den Krieg in die Länge zu ziehen, um den Westen auszubluten, zum Scheitern verurteilt ist. Er hat das gesamte Produktionspotential des Westens gegen sich, einschließlich der gigantischen amerikanischen Militärmacht mit ihren ausreichenden Rohstoffreserven. Da kann Russland nicht gegenhalten, noch dazu wo sich China sehr bedeckt hält.
ich war im Februar in Moskau und habe dort viele Gespräche geführt. Was ich immer wieder festgestellt habe: Welch großen Einfluss der Erste Vaterländische Krieg gegen Napoleon und der Große Vaterländische Krieg gegen die deutschen Faschisten im kollektiven Bewusstsein der Russen ausübt.
Anfang Februar hat der Krieg in der Ukraine länger gedauert als der Große Vaterländische Krieg. Die immensen Verluste Russlands in diesem quasi Bruderkonflikt mit einer mehr oder weniger eingefrorenen Front bedeuten eine große Schmach für die russische Seele. Sie sind der Überzeugung, eine militärische Großmacht zu sein und bringen es in 4 Jahren nicht fertig, einen militärisch unterlegenen Gegner, der seine Soldaten von der Straße wegfangen muss, in die Schranken zu verweisen.
Die Russen erkennen mit breiter Mehrheit die Erfolge Putins im Hinblick auf den ökonomischen Aufstieg der Nation an. Sie sehen aber auch, dass er gerade dabei ist, all seine bisherigen Erfolge in ökonomischer Hinsicht nun auf dem Schlachtfeld zu konterkarieren.
Der Ukrainefeldzug war von Anfang an ein Fiasko. Angefangen von der miserablen Vorbereitung seitens des Geheimdienstes, die militärische Planung, die personelle Besetzung der Truppen. Redet euch das Fiasko, in dem sich Russland befindet nicht immer wieder schön. Klebt nicht an den Lippen von Thomas Röper, der euch ein schöngefärbtes Bild von Russland vorgaukelt.
Jedenfalls hatte ich den Eindruck, dass insbesondere die jüngere Generation total angepisst ist von den gegenwärtigen Leistungen Putins. Er hätte mal lieber bei seiner ökonomischen Kompetenz bleiben sollen. Auf dem Schlachtfeld wird er sich wohl keine Meriten verdienen.
Dieselbe Überlegung gilt für die Ukraine. Dort hat der Westen den Krieg um die Köpfe meiner Meinung nach schon verloren. Selenskyi wird nur noch vom Ausland im Amt gehalten. Vor Kurzem gab es in der Ukraine die Überlegung das rechte Dnepr-Ufer bei Cherson zu evakuieren, da sich in der Bevölkerung eine pro-Russiche Haltung breit macht. Die ukrainische Armee blutet immer mehr aus. Durch den Einsatz von Drohnen können sie die Front noch einigermaßen halten.
Und ja, in der russischen Armee lief es in den letzten Monaten nicht rund. An einigen Frontabschnitten konnten die Ukrainer Gelände zurückerobern. Das ist allerdings vorbei. Der Kampf um Slawjansk und Kramatorsk, die letzten beiden ukrainischen Bastionen im Donbas, steht unmittelbar bevor. Auf Saparoschje sind die Russen bis auf 20Km vorgerückt. Vom Osten her rücken sie zwar langsam aber stetig vor. Der Kessel an der südlichen Front schließt sich. Das Momentum an der Front ist auf russischer Seite. Im Military Summary Channel wurde erwähnt, dass sich die Russen auf eine Frühjahrsoffensive vorbereitet haben. Möglicherweise hatte man die Entwicklung im Iran mit einbezogen. Wenn sich der Westen von günstig verfügbaren Rohstoffen abschneidet wird es schwierig mit der Kriegswirtschaft.
Die westliche Propaganda ist mit ihrem Latein am Ende. Letzte Woche gab es eine Lanz-Sendung in der eine Weiberrunde, inklusive der abgewählten finnischen Ministerpräsidentin Sanna Marin, die die russische Gefahr heraufbeschworen hat. Ein Ausschnitt aus einem Gespräch mit Putin sollte das Szenario unterstreichen. Putin sagt allerdings, dass sie ein hervorragendes Verhältnis zu Finnland hatten und es an der Grenze kaum militäri-sche Anlagen gab. Seit Finnland dort einen Grenzzaun hochgezogen hat und Militär stationiert, habe man re-agiert. Das auf Legenden aus Uropas Zeiten aufgebaute Gegeifer ist lächerlich:
Ukraine-Krieg: Wie Finnland sich gegen Russland zur Wehr setzt | Markus Lanz vom 30. April 2026
Ich bin der Meinung, dass in dem Moment, wo die Ukrainer nicht mehr sterben können (oder wollen), das Kriegsgezeter mit einem großen Knall beendet ist. Der Westen ist schlicht und ergreifend nicht in der Lage die Opfer zu bringen welche die Ukrainer gebracht haben. 2 Millionen Ukrainer wurden im Fleischwolf geopfert. Das muss man sich mal vorstellen!
Montag, 4. Mai 2026
"Das Imperium siegt sich zu Tode"
Donald Trump wird nicht müde, seinen „Sieg“ über den Iran zu verkünden. Auf der taktischen Ebene mag dies bis zu einem gewissen Grad sogar stimmen. Angeblich hätte die USA etwa 25 000 Angriffe auf den Iran geflogen und damit sicher eine Menge Schaden angerichtet. Wie viele menschlichen und materiellen Verluste der Iran wirklich erlitten hat, wissen nur die iranischen Behörden.
Von FRANZ FERDINAND | Der Autor erinnert sich in diesem Zusammenhang an den völker-rechtswidrigen Krieg der NATO gegen Serbien: er verfolgte damals die Ereignisse noch gut-gläubig über CNN. Da wurde täglich berichtet, wie viele Panzer, gepanzerte Fahrzeuge und Artillerieeinheiten von der Luftwaffe der NATO zerstört wurden und gleichzeitig die Summen der zerstörten Einheiten aufgezeigt. Am Ende war die gesamte serbische Armee am Papier zerstört. Nach Beendigung des Krieges kam all das Gerät, das man schon zerstört wähnte, aus irgend-welchen Löchern hervor. Man hatte die meiste Zeit Attrappen zerstört.(Hier weiterlesen)
Lawrence Wilkerson: Iran's New Friend
Unter den zahllosen Kommentaren unter dem Video findet sich auch ein sehr interessanter aus Deutschland:
@haikonitschke6794Thanks and blessings from a German long-term follower living in Europe’s largest open air mental hospital. My worst concern: Satanyahu might unleash the nuclear option.As a German I've learned from my country's deplorable nazi history that fascism due to its evil nature is also fanatically s u i c i d a l. Sometime before Hitler shot himself in his last Berlin bunker he decorated doomed to die child soldiers. He had also said that the German people had shown to be unworthy of his genius and that such a weak people hadn't earned anything better than its eradication.The fascist leader Mussolini left the desperate Italian people no other choice but hanging him in public from a street lantern. The Tweedledum and Tweedledee Trump/Satanyahu insanity owns this genocidal mindset, too.




