@Ragn_hild
Sonntag, 9. August 2026
Daniel Davis : The Money Driving the Wars
Die Hintergründe um den Richtungswechsel von Dieter Hallervorden
Ein paar Beispiele dazu, aus dem Oktober 2025:
https://www.facebook.com/reel/691312980231267
https://www.youtube.com/watch?v=cnd4feFgMNM
https://www.tvspielfilm.de/news/tv/komiker-wird-90-dieter-hallervorden-gehen-rassismus-vorwuerfe-an-der-arschbacke-vorbei,13155852,ApplicationArticle.html
Nun hat sich das gedreht, Dieter Hallervorden macht Werbung für die CDU, allen voran Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Sven Schulze und vor allem gegen die AfD:
Seltsamerweise finde ich kaum mehr eines seiner früheren kritischen Videos, die noch um die Jahreswende ausgestrahlt wurden. Ich dachte immer, dass das Internet nichts vergisst, aber das gilt offensichtlich nicht für alles.
Nun kann man natürlich nach dem Grund des „Umdenkens“ suchen. Dabei muss man wissen, dass es gegen die Firma von Dieter Hallervorden eine Forderung der Investitionsbank Berlin (IBB) in Höhe von 2,2 Millionen Euro gab. Das betraf angeblich zu Unrecht erhaltene Coronahilfen des Staates.
Im Februar 2026 erfolgte plötzlich eine komplette Rücknahme dieser Forderung an Dieter Hallervordens „Schlosspark-Theater“ durch die IBB, natürlich zum Vorteil des Theaters und der Firma von Dieter Haller-vorden.
Natürlich musste ich einmal klären, wer hinter dieser IBB steht. In Wiki kann man nachlesen:
Die Investitionsbank Berlin (IBB) ist die Förderbank des Landes Berlin. Trägerin und alleinige Gesellschafterin ist die IBB Unternehmensverwaltung AöR, die zu 100 % dem Land Berlin gehört. Im Auftrag des Landes fördert und finanziert die IBB Investitionsvorhaben in den Geschäftsfeldern Wirtschaftsförderung, Immobilien- und Stadtentwicklung sowie Arbeitsmarkt-förderung.
Kai Peter Wegner (* 15. September 1972 in West-Berlin) ist ein deutscher Politiker (CDU). Er ist seit dem 27. April 2023 Regierender Bürgermeister von Berlin.
Alle Senatoren und Senatorinnen sind ausnahmslos Mitglieder der CDU und SPD. Insofern ist die Nähe und Unterstützung des (noch) amtierenden Ministerpräsidenten Sven Schulze von Sachsen-Anhalt nachvollziehbar, weil der Stuhl dieses Regierungschefs, der ja erst seit Januar 2026 im Amt ist, gehörig wackelt. Man sieht es auch an den Umfragen:
Wobei diese Umfragen immer unsicher sind, und wenn die SPD unter die 5%-Hürde fallen sollte, dann ist die AfD in der Regierung, sogar alleine. Wenn natürlich die Hütte bei der CDU brennt, und Dieter Hallervorden sich hier so engagiert, dann erhebt sich die anschließende Frage, welche Vorteile sich der Komiker dadurch zukünftig für sein Theater sichert. Darüber erfährt man natürlich nichts, und so etwas wird sich auch erst Monate später herausstellen, wenn sich da ein Insider verplappert.
Ich persönlich lege – für meine Person – Wert darauf, mich auch noch morgen im Spiegel ansehen zu können, ohne rot oder schwarz zu werden, und halte an meinen grundsätzlichen Positionen fest, die ich vor einem und auch vor zehn Jahren gesagt habe. Allerdings wurde ich auch niemals mit der Frage konfrontiert, ob ich am Kuchen des Mammons knabbern wolle. Alles, was ich habe und besitze, habe ich mir selbst erarbeitet.
Samstag, 8. August 2026
Prof. Richard Wolff : Why Europe's Leaders Provoke War with Russia
Freitag, 7. August 2026
Vor vier Jahren war man noch der Covidiot, der Aluhutträger
Douglas Macgregor : Trump’s Failing Foreign Policy
Donnerstag, 6. August 2026
Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (183)
Immerhin: In Spanien sind Bischöfe scheints aufgewacht ...
Jahrelang galt jeder Hinweis auf die demographischen Folgen der Masseneinwanderung als politisch anstößig. Nun findet ausgerechnet der Vorsitzende der Spanischen Bischofskonferenz ungewöhnlich deutliche Worte. Angesichts der Migrationskrise im nordafrikanischen Ceuta spricht Erzbischof Luis Argüello von einer strategischen Instrumentalisierung der Migration – und erklärt: „Demographie ist eine Waffe.“
Es sind Sätze, die vor wenigen Jahren vermutlich einen Sturm der Entrüstung ausgelöst hätten. Nicht ein konservativer Politiker, kein Sicherheitsexperte und auch kein Publizist hat sie ausge-sprochen, sondern der Vorsitzende der Spanischen Bischofskonferenz, Erzbischof Luis Argüello von Valladolid. Vor dem Hintergrund der dramatischen Ereignisse in der spanischen Exklave Ceuta, wo innerhalb weniger Tage Zehntausende Migranten aus Marokko die Grenze „Allahu akbar“ rufend überwanden, erklärte Argüello: „Migration ist Teil dieser Strategie. Die Invasion von Ceuta ist ein Test. Demographie ist eine Waffe.“
Lawrence Wilkerson : Trump Sacrifices the Republic to Preserve the Empire
Ein Kommentator bringt die Folgen des US-Impterialismus auf den Punkt, indem er ziemlich bitter anmerkt:
The U.S is a corporation not a country, its own/run/controlled by MIC,FIC,TIC and big agg and pharma after they've snaffled their share then the sheeple can have a little, and the little is getting less and less.
BTW U.S sanctions have killed over 38 million people since 1970....
Bei 38 Millionen Toten kommt man langsam schon in WW2-Regionen.
Mittwoch, 5. August 2026
Der kenntnisreiche Prof. John Mearsheimer (2)
Dienstag, 4. August 2026
Wildberries in Russland – wieder ein Beispiel für gelenkte Berichterstattung der westlichen Medien
Was ist daran wahr? Ich habe da einen Artikel von jemanden gefunden, der sich auskennt. Der Mann heißt Holger Jakob. Sein Bericht, auszugsweise:
Als ich wieder zu Hause angekommen war und den Computer eingeschaltet hatte, kam als eine der ersten Meldungen: Die Ukraine habe 16 Wildberries-Lager in Russland komplett zerstört. Zack, einfach 16 Lager vollständig verschwunden. Wahrscheinlich einschließlich Fundament, Parkplatz, Pförtnerhäuschen und Kaffee-maschine im Pausenraum. Die Propagandamaschine lief jedenfalls wieder auf Vollgas, und wie üblich über-nahmen zahlreiche deutsche Medien praktisch denselben Einheitsbrei.
Also habe ich mir den Spaß gemacht und selbst ein wenig recherchiert. Nicht nur bei deutschen Medien, sondern auch in russischen, ukrainischen, europäischen und internationalen Berichten. Und siehe da: Aus den angeblich 16 vollständig zerstörten Lagern wurde plötzlich eine deutlich weniger spektakuläre Geschichte. Tatsächlich wurden 16 verschiedene Wildberries-Standorte angegriffen oder als Angriffsziel genannt. Einige Standorte wur-den sogar mehrfach angegriffen. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass 16 komplette Lager zerstört worden sind.
So sieht die Lage nach den bisher bekannten Angaben tatsächlich aus: Das große Logistikzentrum in Elektrostal mit ungefähr 250.000 Quadratmetern ist vollständig ausgebrannt. Hier kann man wirklich von einem komplett zerstörten Lager sprechen. Das kleinere Lager in Utkina Sawod bei Sankt Petersburg ist wahrscheinlich ebenfalls vollständig ausgebrannt. Eine endgültige Bestätigung über den gesamten Schaden gibt es bisher allerdings nicht. In Schuschary ist mindestens eine komplette Lagerhalle innerhalb eines größeren Logistikkomplexes ausgebrannt. Das gesamte Zentrum wurde aber nicht vollständig zerstört.
Die Standorte in Krasnodar und Newinnomyssk wurden schwer beschädigt und waren zunächst außer Betrieb. Auch in Pensa, Sarapul, Wolgograd und Rjasan kam es zu teilweise erheblichen Bränden und Schäden. Wie groß der endgültige Schaden dort wirklich ist, steht aber noch gar nicht vollständig fest. Das Lager in Kotowsk nahm bereits wenige Tage später eingeschränkt den Betrieb wieder auf, das Zentrum in Nowaja Usman arbeitete sogar noch am selben Tag weiter. Die Standorte Koledino und Selenodolsk wurden jeweils zweimal angegriffen und liefen trotzdem weiter.
Und beim angeblich ebenfalls „zerstörten“ Lager in Jekaterinburg brannten im Wesentlichen einige Fahrzeuge auf dem Parkplatz. Das Lager selbst blieb weitgehend unbeschädigt und konnte nach wenigen Stunden wieder arbeiten. Aber aus ein paar brennenden Autos auf einem Parkplatz werden in einer deutschen Schlagzeile natürlich schnell Tausende Quadratmeter vollständig zerstörte Lagerfläche. Klingt schließlich dramatischer und bringt mehr Klicks.
Die ehrliche Zusammenfassung lautet deshalb: Von 16 angegriffenen oder als Ziel genannten Standorten ist ein großes Logistikzentrum nachweislich vollständig zerstört. Ein kleineres Lager ist wahrscheinlich ebenfalls komplett ausgebrannt. In einem weiteren Zentrum wurde mindestens eine Halle vollständig zerstört. Mehrere andere Standorte wurden schwer oder teilweise beschädigt. Einige konnten jedoch noch am selben Tag oder wenige Tage später weiterarbeiten. Das ist immer noch ein erheblicher Schaden. Es ist aber etwas vollkommen anderes als die Behauptung, 16 komplette Wildberries-Lager seien vom Erdboden verschwunden.
Wildberries ist im Grunde das russische Gegenstück zu Amazon. Das Unternehmen stellt Lagerflächen zur Verfügung und übernimmt für ungefähr 100.000 kleine und größere Händler die Lagerung und den Versand ihrer Waren. Das sind also nicht nur irgendwelche staatlichen Lagerhäuser oder militärischen Einrichtungen. Dort liegen die Waren kleiner Selbstständiger und Familienunternehmen, die mit diesem Krieg genauso wenig zu tun haben wie ein deutscher Händler, der seine Produkte bei Amazon einlagert.
Die meisten Schäden durch Drohnenangriffe sind offenbar nicht von den normalen Versicherungen abgedeckt. Kriegshandlungen, Drohnenangriffe, Terrorismus und Sabotage sind in solchen Verträgen meistens ausge-schlossen. Die Gründerin Tatjana Kim kontrolliert über Wildberries ungefähr 65 Prozent des zusammenge-schlossenen Unternehmens. Obwohl Wildberries wegen höherer Gewalt wahrscheinlich nicht verpflichtet wäre, sämtliche Verluste der Händler vollständig zu ersetzen, hat das Unternehmen trotzdem begonnen, betroffene Händler zumindest teilweise zu entschädigen. Das ist sicherlich nicht selbstverständlich. Man müsste es möglicherweise rechtlich nicht einmal tun. Dass Tatjana Kim trotzdem Zahlungen an betroffene kleine und mittlere Händler veranlasst hat, sagt vielleicht auch wieder mehr über diese Frau und ihr Unternehmen aus, als manche wahrhaben möchten.
In Deutschland gehören die großen Medienkonzerne einer überschaubaren Zahl sehr vermögender Privat-personen und Unternehmensgruppen*). Und ich bin überzeugt davon, dass sehr genau entschieden wird, welche Meinung der deutsche Bundesbürger präsentiert bekommt, welche Informationen hervorgehoben werden und welche besser irgendwo im letzten Absatz verschwinden. Das ist meine Meinung, und ich lasse sie mir auch nicht umformulieren oder wegdiskutieren.
Selbstverständlich betreiben auch russische und ukrainische Medien Propaganda. Deshalb sollte man keiner Seite blind glauben. Ich kann jedem nur empfehlen: Recherchiert nicht ausschließlich bei deutschen Medien-unternehmen. Schaut euch russische, ukrainische, europäische und weltweite Berichte an. Vergleicht die Angaben miteinander. Prüft, was wirklich bestätigt wurde und was lediglich eine dramatische Behauptung in einer Überschrift ist.
Denn aus 16 angegriffenen Standorten werden sonst plötzlich 16 vollständig zerstörte Lager. Und aus ein paar brennenden Autos auf einem Parkplatz wird am Ende wahrscheinlich noch der vollständige Zusammenbruch des russischen Onlinehandels. Aber das ist wohl typisch deutsch: Man plappert nach, was morgens in den Medien steht, hält sich anschließend für umfassend informiert und wird wütend, sobald jemand dieselben Maßstäbe auf alle Seiten anwenden möchte.
Hauptsache, die Schlagzeile stimmt. Ob die Wahrheit stimmt, scheint inzwischen nur noch Nebensache zu sein.
Der kenntnisreiche Prof. John Mearsheimer
In diesem Video, meinem ersten ausführlichen Beitrag, erläutere ich meine Theorie der konventionellen Abschreckung und erkläre damit das russische Denken im Vorfeld des Ukraine-Krieges sowie die Art und Weise, wie der Krieg in den letzten über vier Jahren verlaufen ist. Die zentrale Frage lautet: Warum ließ sich Russland nicht von einem Angriff auf die Ukraine abhalten? Schließlich verfügte Russland nicht über eine große und gut ausgebildete Armee, und der Westen hatte zwischen Februar 2014 und Februar 2022 erhebliche Anstrengungen unter-nommen, die ukrainische Armee zu bewaffnen und auszubilden. Es handelte sich nicht um einen Kampf zwischen Bambi und Godzilla. Warum also versagte die konventionelle Abschreckung in diesem Fall?
Montag, 3. August 2026
Von der Unterscheidung der Geschlechter - Nachtrag
Ja, es gibt Anomalien, aber die habe ich nicht erwähnt, weil sie hinsichtlich meines Artikels eher un-bedeutend sind. Es gibt die Erscheinung des Jacobs-Syndroms, wobei der Mann statt 46 Chromosomen dann 47 hat, als um ein Y-Chromosom mehr. Das bedeutet dann, dass er nicht über ein XY-Chromosom verfügt, sondern über ein XYY-Chromosom. Das ist in fast allen Fällen ohne irgendeinen nachteiligen Effekt, die Männer wachsen lediglich schneller und sind meistens auch größer. Das mit dem Erbsenhirn ist Ihre Version.
Der Begriff Zwitter hat nichts mit dem Chromosomenbesatz zu tun, der in jedem Fall nur XX oder XY sein kann. In der Fachsprache wird der Zustand von Personen, die zwar jeweils Mann oder Frau sind und doch über beide äußerlichen Geschlechtsmerkmale verfügen, als Hermaphroditismus bezeichnet. Je nach Zuordnung als Mann (XY) oder als Frau (XX) kann auch ein Zwitter zeugungsfähig oder gebärfähig sein.
Natürlich gibt es noch andere Anomalien, man kennt den Ausdruck „Fragiles-X-Syndrom“, dazu das Turner-Syndrom, das Triple-X-Syndrom, das Klinefelter-Syndrom, etc. etc., was man unter dem Begriff „Chromo-somale Variationen“ zusammengefasst hat.
Alles andere, wo Leute nicht wissen, ob sie Männlein oder Weiblein sind, oder das zumindest vorgeben, oder welche, die glauben, im falschen Körper geboren worden zu sein, etc. etc. das ist seit langem ein Thema in der Medizin, aber nichts ist dabei einwandfrei bewiesen. Es fand im Oktober 2005 in Chicago eine Konferenz eines amerikanischen und eines europäischen medizinischen Fachverbandes statt, worauf man sich darauf geeinigt hat, diese Anomalien als „Störungen der Geschlechtsentwicklung“ zu bezeichnen.
Das wurde aber später auf „Varianten der Geschlechtsentwicklung“ umgetextet, weil sich viele aus der queeren Szene darüber beschwert haben, weil das Wort „Störung“ auf „krankhaft“ schließen lässt. Auch die Bundes-ärztekammer spricht seit 2015 von „Varianten/Störungen der Geschlechtsentwicklung“. Untersuchungen, Diagnosehandbücher, Forschungen, etc. etc. gibt es zu Hauf, aber ich habe keine abklopfbare wissenschaftliche Erkenntnis darüber gefunden.
Weiter zu dem von Ihnen genannten Begriff „Homoerotik“. Es ist mir durchaus geläufig (und ich war 20 Jahre lang in der ehrenamtlichen Jugendarbeit tätig), dass die Jungs (sicher auch die Mädchen) gerade in der Phase der Pubertät ein Sexualinteresse entwickeln. Aus der natürlichen Affinität der Jungs zueinander hat man das erst einmal untereinander erkundet, weil da die Hemmschwelle viel weiter unten angesiedelt war, gerade beim gemeinsamen Duschen, etc. Wenn sich dann gezeigt hat, dass im weiteren Verlauf der eine oder andere Kumpel schon engeren Kontakt mit Mädchen hatte, dann kam bei demjenigen, der da noch unbedarft war, sowas wie Neid auf oder spielte eine Vorbildfunktion des Freundes eine Rolle, und so ergab sich die spätere heterosexuelle Beziehung.
Warum sich dann — meist in der Pubertät — die Orientierung ändern kann, das kann ich nicht beurteilen, aber ich bleibe bei meiner Meinung, die ich im viertletzten Absatz meines Artikels geschrieben habe:
Für mich ist es nicht vorstellbar, dass sich bei einem Kind, sagen wir mal mit 6 oder 8 Jahren, bereits der Hang zur Gleichgeschlechtlichkeit nachweisen lässt. Stellt sich auch die Frage: womit? Meiner Vermutung nach könnte das in der Pubertät stattfinden, und da müssen auch ein paar Negativ-Punkte zusammenkommen. Zum einen ein gestörtes Selbstbewusstsein des Jugendlichen, möglicherweise auch negative Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht (von Zurückweisung bis zur Vergewaltigung gibt’s da ein breites Spektrum) und dazu fehlende Kommunikation mit den Eltern aufgrund mangelnden Vertrauens. Wenn natürlich ein Kind bereits lange vor der Pubertät missbraucht wurde, dann erklärt sich manches.
Der ursprüngliche Feminismus zeichnet sich — zumindest laut KI — wodurch aus? Feminismus ist eine soziale und politische Bewegung, die sich für die vollständige Gleichberechtigung, die gleichen Rechte und die Chancengleichheit von Frauen in allen Lebensbereichen einsetzt.
Letzteres natürlich unter biologischen Einschränkungen. Entbindungen sowie das Stillen von Babys sollte schon die Domäne der Frau bleiben. Aber den Frauen im Rückschritt auf mehr als 100 Jahre Vergangenheit das Wahlrecht wegzunehmen, oder andere Dinge, das halte ich für unsinnig.
Wobei auch ich, z.B. bei der Lehrlingsausbildung, restriktiv war. Ich habe eine Ausbildung in unserm Beruf des Garten- und Landschaftsbaues für Mädchen abgelehnt. Aus dem einfachen Grund, weil unser Beruf immer mit dem Heben von schweren Lasten verbunden ist und eine normal gebaute Frau später dann ihre Gebärmutter zur Schlachtbank geben kann. Trotzdem halte ich einer Frau immer noch die Türe auf und helfe auch aus dem Mantel. Bin ich so gewöhnt.
Was ich ablehne, das sind ausufernde Formen dieses Feminismus, z.B. den liberalen, den radikalen oder den intersektionalen Feminismus.
Abschließend: Woraus Sie schließen, dass ich „die Psychologie hochhalte“, entzieht sich meiner Kenntnis. Dazu der Vorwurf des Konservatismus (zu dem ich überwiegend schon zähle), der dem Feminismus den Teppich ausgelegt hat. Eine etwas einseitige Sichtweise, aber, wenn Sie so wollen — bitte schön. Konservativ sein heißt nach meinem Verständnis, das zu bewahren, was sich zu bewahren lohnt und das zu reformieren, was sich in der Vergangenheit als schlecht herausgestellt hat.









