Freitag, 17. April 2026

In Wirklichkeit geht es um die Interpretationshoheit

Gastkommentar
von Brutus
 
 
Ulrike Guerot erklärt Faschismus:


Sozialismus-Indizien

 

Aber faktisch sind beides Begriffe oder gar Worte zumal, wer interpretiert es heute pauschal auf diese Erklärungen hin? In Wirklichkeit geht es um die Interpretationshoheit.

Zu Zeiten des Duce (faschistisch) schickte er seine Merchandisingtruppe nach Österreich, gegen die dort wachsende Sympatie zum deutschen Natioalsozialismus. Die gegensätzlichen Parteien standen sich Blut fordernd auf der Straße gegenseitig gegenüber.

Von dieser vom Duce getriebenen klar "faschistischen" Agressions-Politik gegen den Deutschen National-sozialismus ließ dieser erst ab, als ihm der Führer eine Garantie gab, Südtirol bei Italien zu belassen.

Weiß auch kaum jemand!

Und der Sojus Sozialistischer Sowjet Republiken (SSSR), Originalschriftzeichen kyrillisch CCCP, definierte den Nationalsozialismus kurzerhand (verfälscht) in Faschismus um, und deswegen sich die Gegenbewegung Antifaschismus begrifflich etablieren ließ und bis heute ihren sowjetischen Namensgebern (Stalin?) treu geblieben ist, selbst unter CDU Merz-Regie - egal.

Wobei der, der persönlich hinter dem antifaschistischen Schutzwall (inderdeutsche Grenze) darselbst zur Welt gekommen ist, also jener "Schutzwall", der ihn und seinesgleichen durch die Sowjetischen Erklärungshoheits-inhaber, wegen seiner jenseitigen Wohnhaft (Westdeutschland), als Faschisten bezeichnete.

Die Russen wollten den Pöbel keine Gemeinsamkeiten zwischen den Begriffen NationalSOZIALISMUS und dem Sozialimus innerhalb CCCP (s.o.) weder erkennen oder hinterfragen lassen – das war's, mehr nicht.

Zu guterletzt Ignazio Silone:

Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.

Verwirrung komplett! Oder damit sogar endlich Klarheit geschaffen? Erklärhoheit: Wer am lautesten brüllt (oder am längsten) hat recht?

Also was bleibt? Es sind fürs vorkonditionierte Publikum (Pawlowscher Reflex) emotional aufgeladene Kampfbegriffe, deren ursprünglicher Inhalt den Verwendenden offensichtlich nicht nur egal, sondern zuweilen mehrheitlich vollkommen unbekannt ist.

Selbst Dschingis Khan war also der Definition nach Faschist! Genau derjenige welche, den eine Popgruppe in den 1970ern in Westdeutschland gar lustig heroisierend und unbestraft besungen hat! Jeder blamiert sich so gut er kann. 

Womit wir zum eigentlichen Kernproblem kommen:

Es sind NICHT die jeweiligen Gesellschaftsformen, die problematisch werden, sondern die Menschen innerhalb dieser, ganz gleich wie Benannter, denen der Inhalt und die Bedeutung des Milgram Experimentes unbekannt ist.

Jene, die dort durchfallen, sind ein Graus, egal wie das System heißt. Und jene, die dort bestehen, sind ein Segen für die Menschheit, ebenfalls vollkommen egal, wie das System heißt.

Demgemäß könnte man fast annehmen, dass die Rede um Begrifflichkeiten, sogar vom eigentlichen Problem schlicht ablenkt.

Nicht die Gesellschaftsformen sind das Problem, sondern die Kaliber in der Hierarchie oberhalb der einfachen Bürger, die innerhalb eines beliebigen Systems die Bodenhaftung verloren haben.

 

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