Dienstag, 13. Januar 2026

The crystal-clear answer is....

by  Meme Dept. 



B I N G O !

 

Douglas Macgregor: is the US in control or out of control?

von kennerderlage
 
 
Neil Oliver liefert uns ein sehr interessantes Interview mit Col. Douglas Macgregor zu den Ereignissen in Venezuela und Trumps Drohungen in Sachen Groenland:
 
 
Absolut sehenswert! 
 

Übertünchen der US-Barbarei durch Verleumdung Russlands und Chinas

von LePenseur
 
 
Bei Krisenfrei.com, einer lesenswerten Website mit interessanten Kommentaren zum Weltgeschehen, findet sich unter dem obigen Titel ein Artikel von Finian Cunningham, ursprünglich bei strategic culture erschienen:
Die westlichen Medien tun, was sie normalerweise tun: die kriminelle Aggression der Vereinigten Staaten zu minimieren und zu vertuschen

Trumps unverhohlen illegaler militärischer Angriff auf Venezuela, die Entführung seines Präsidenten, die Ermordung ausländischer Staatsangehöriger und der Diebstahl der riesigen Ölressourcen des Landes werden nicht für die Litanei schwerer Verbrechen gerufen, die solche Aktionen darstellen. Die Aggression, die die USA vollzogen haben, ist der Nürnberger Standard des „Höchstverbrechens“.

Dennoch können die von den USA und den Unternehmen kontrollierten Nachrichtenmedien nicht über all dies berichten oder sich dazu äußern. Die britische BBC hat ihren Journalisten verboten, das Wort „Entführung“ zu verwenden.

Anstelle einer unverblümten Verurteilung von Trumps mehrfachen Verstößen gegen die UN-Charta und das Völkerrecht haben die westlichen Medien versucht, mit einem falschen Verleumdung Russlands und Chinas abzulenken.
(Hier weiterlesen) 
Im Ersten Weltkrieg hieß es in Deutschland: 
 
"Gott strafe England!" 
 
Nun ist es zwar unbestreitbar, daß auch heute 
noch die britische Regierung ein mieser Haufen ebenso korrupter, wie arrogant auf den Rest der Welt mit snobistischer Verachtung herabsehender Armlöcher ist ... nur: die Position Großbritanniens ist von einer — nein: der! — Weltmacht inzwischen zu der einer schwächelnden Regionalmacht herabgesunken, vor welcher sich (wenn überhaupt!) höchstens noch angrenzende Kleinstaaten wie Irland oder Sealand fürchten, die aber ihren Niedergang durch pompös-nostalgische royale Inszenierungen geschickt zu camouflieren versucht. 
 
Die Position als mafiamäßig brutal agierende, verlogen-heuchlerische, völlig moralbefreite Weltmacht haben die U.S.A. übernommen. Daher ist es angemessen, den Wunsch auf besagte heutige Weltmacht zu übertragen: 
 
"Gott strafe die U.S.A.!"
 
Und vielleicht ist gerade dieser Adolf Trumpler das geeignete Werkzeug Gottes, um die längst überfällige Zerstörung der schwärendsten Eiterbeule der Weltpolitik, nämlich: des US-Imperialismus unter Bedrohung und auf Kosten der ganz restlichen Welt, durch sein auftrump(f)endes Banditengehabe endlich in Gang zu setzen ...
 

Irre führen im Westen

von Manfred Müller
 
 
Ein Video von Napolitano mit Scott Ritter ist geeignet, einem die Nachruhe zu rauben. Und auch bei Tag ist es nicht beruhigend, diese Informationen (insebesondere über einen ganz besonderen Irren!) zu verarbeiten. Trotzdem sollte man es tun. Vorauswissen kann das Leben retten ...
 
 

Montag, 12. Januar 2026

Wenn ich ...

Gastkommentar
von H.  Blauzahn 
 
 
... Ministerpräsident von Dänemark wäre, dann würde ich unserem König folgende Vorgangsweise vorschlagen:
 
A. Entsendung geheimer Emissäre nach Peking und Moskau, die dort nachfolgende Vorschläge Dänemarks unterbreiten:
  1. Die Russische Föderation bzw. die Chinesische Volksrepublik vereinbaren mit dem Königreich Dänemark eine Garantie, Grönland nicht gegen den Willen Dänemarks zu besetzen, sowie nicht durch wirtschaftliche oder andere Sanktionen, welcher Art auch immer, zu benachteiligen.
  2. Die Volksrepublik China erklärt mit sofortiger Wirkung, auch keine Sanktionen wirtschaftlicher oder sonstiger Art gegenüber Dänemark und den Färöer-Inseln zu ergreifen.
  3. Die Russische Föderation erklärt das gleiche mit sofortiger Wirkung auch für die Färöer-Inseln, sowie nach Aufhebung der seitens der EU verhängten Sanktionen dieses auch auf das Territorium des EU-Mitglieds Dänemark auszudehnen.
    Sowie optional:
  4. Dänemark verpflichtet sich gegenüber der Russischen Föderation, der Verlängerung der bestehenden bzw. Verhängung weiterer EU-Sanktionen gegen die Russische Föderation nicht zuzustimmen.
  5. Die Russische Föderation und die Volksrepublik China verpflichten sich zur Unterstützung Dänemarks, falls ein anderer Staat den Versuch unternimmt, Grönland gegen den Willen Dänemarks zu besetzen.

B. Sobald die Vereinbarungen gemäß Vorschlägen 1.-3. getroffen wurden, ist deren Inhalt durch Notifikation an alle Staaten, mit denen Dänemark diplomatischen Beziehungen unterhält, bekanntzugeben sowie einzuladen, ebenfalls eine Garantie der Nicht-Besetzung bzw. -Sanktionierung Grönlands (Vorschlag 1.) abzugeben.

C. Der Regierung der U.S.A. öffentlich mitzuteilen, dass eine Zusammenarbeit zur Erschließung von Bodenschätzen jederzeit möglich ist, soweit dies 

  1. von der Regierung Grönlands gewünscht wird und
  2. unter Berücksichtigung der in Grönland geltenden Gesetze und sonstigen Vorschriften erfolgt.

D. Im Fall von Vereinbarungen gemäß Vorschlag 5. der Regierung der U.S.A. zunächst vertraulich deren Bestehen mitzuteilen und zugleich klarzustellen, dass im Fall von Drohungen oder offener Feindseligkeiten seitens der U.S.A. die dänische Regierung die Vereinbarung international bekannt zu machen gezwungen wäre.

Bereits die Bekanntgabe von Vereinbarungen gemäß Vorschlägen 1.-3. würde den U.S.A. jede Legitimation entziehen, aus vorgeblichen "Sicherheitsgründen" Grönland zu besetzen. Eine weitergehende Erklärung Russlands und Chinas gemäß Vorschlag 5. sollte auch eroberungslustige Regierungen der U.S.A. abhalten, ihren einseitigen Expansionsträumen weiter nachzuhängen.
 

Ruled by Banksterism

by  Meme Dept. 



Vor dem Krieg zwischen den USA/Israel und dem Iran

Gastkommentar
von Nereus
 
 
Hier im Westen hören wir nur von den ermordeten Protestlern in Teheran aber kein Wort über die bewaffneten Schergen, die iranische Sicherheitskräfte töten. Das alles soll den großen Krieg vorbereiten. Auf Cradle ist eine interessante Analyse erschienen, die ich hier vollständig wiedergeben möchte, da sie auf unmittelbar bevorstehende Ereignisse verweist:

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Luftüberlegenheit oder Krieg: Iran und die USA im Endspurt in Westasien

Der Kampf um die Kontrolle über den Luftraum Westasiens ist von einer Eventualität zur Realität geworden. Teheran und Washington haben die letzten Teile ihrer Kriegsarchitektur aktiviert und den Luftraum vollständig militarisiert.

Während die Medien mit flüchtigen Szenen der sich entwickelnden Ereignisse flirten, zeichnen militärische Navigationsradare über Westasien ein völlig anderes Bild – eines, das als „Unvermeidbarkeit von Luft- und Seekämpfen“ beschrieben werden kann.

Ein aufmerksamer Beobachter sieht sich mit einer Situation konfrontiert, in der eine der komplexesten Kampfarchitekturen der Moderne fertiggestellt wird, in der die aus dem Westen heranrollende amerikanische „Luftbrücke“ auf den iranischen „Luftschild“ trifft, der gerade im Norden und in der Mitte seine letzte Komponente platziert hat.

1. „The Eagle’s Fangs” und die Herausforderung der stillen Penetration

Die bedeutendste qualitative Entwicklung ist die Ankunft der F-15E Strike Eagle-Kampfflugzeuge, die mit dem EPAWSS-System (Active and Passive Survivability System) ausgestattet sind. Technisch gesehen verwandelt dieses System das Flugzeug in einen „elektronischen Geist”, der in der Lage ist, die von Teheran eingesetzten russischen S-300-Systeme zu blenden.

Diese „elektronische Schere“ wurde speziell entwickelt, um die Fäden des Luftabwehrnetzes zu durchtrennen, das der Iran kürzlich über Karaj und Tabriz gespannt hat, und ermöglicht es dem US-Zentralkommando, einen „chirurgischen Schlag“ tief im Landesinneren durchzuführen, ohne vorher entdeckt zu werden.

2. „Das letzte Puzzlestück“: die iranischen Lücken schließen

Auf der anderen Seite erkennt Teheran das Ausmaß der Bedrohung. Dementsprechend führten seine jüngsten Maßnahmen im Einklang mit den Luftfahrt-Navigationshinweisen (NOTAMs) zum Aufbau einer geostrategischen „Blockademauer”. 

Dies wurde durch die Aktivierung der Front in Täbris erreicht, die die „nördliche Lücke” für jegliche Infiltration aus dem Kaukasus schließt, während die Erklärung des „freien Feuers” über der Nojeh Air Base in Hamedan die Basis zu einem Schutzschild für die „offensive Reaktionsfähigkeit” machte. Dieser Stützpunkt, auf dem Phantom-Bomber stationiert sind, gilt als „offensive Lunge“ des Iran und ist nun vollständig gesichert, um Langstrecken-Vergeltungsschläge durchzuführen.

3. Der Kampf der „Lungen“: Kerosin gegen Radar

In der Luft zeigt sich die „lange Atemkraft“ der Amerikaner durch die Tankflugzeuge KC-135R und KC2 Voyager, die über Jordanien und Saudi-Arabien häufig gesichtet wurden. Diese „künstlichen Lungen“ eliminieren den Zeitfaktor und halten die Kampfflugzeuge rund um die Uhr in einem Zustand ständiger Einsatzbereitschaft.

Im Gegensatz dazu reagierte der Iran mit der Einführung eines „Haarauslöser“-Zustands an den Flughäfen der Hauptstadt, insbesondere Mehrabad und Imam Khomeini, wo strenge Geschwindigkeits- und Höhenbeschränkungen auferlegt wurden, um den Luftraum von jeglichem zivilen Verkehr zu befreien.

Diese Maßnahme ermöglicht es den iranischen Radarsystemen, sich voll und ganz auf die „Stealth-Ziele” zu konzentrieren, die von außerhalb der Grenzen kommen. Mit Beginn des Tages am Donnerstag, dem achten des laufenden Monats, beschränkte sich Teheran nicht darauf, seine äußeren „Mauern” zu sichern, sondern ging in die Phase der „Abriegelung der sicheren Tiefe” über, eine operative Entwicklung, die die Bereitschaft der militärischen Führung für ein relativ langes Szenario eines totalen Krieges (Total War) signalisiert.

Durch eine Reihe von Luftfahrtmeldungen, die von offenen militärischen Quellen überwacht wurden, nahmen die Konturen der „letzten Zuflucht” Gestalt an:

Mashhad und die östliche Tiefe

Durch die Aktivierung der Verteidigungsanlagen über der Stadt Mashhad und dem Luftwaffenstützpunkt Nasir sichert sich der Iran das, was als „alternative Hauptstadt” und Zentrum der religiösen und politischen Schwerkraft bezeichnet werden kann.
Diese Absicherung schützt den „Plan zur Aufrechterhaltung der Regierungskontinuität“ und verhindert jeden Versuch, die Führung zu enthaupten, sollte die Hauptstadt blinden Angriffen ausgesetzt sein, und bietet somit einen „strategischen Rückraum“, der sich bis zu den östlichen Grenzen erstreckt.

Yazd und Kerman: Raketenlager

Die Einbeziehung zentraler Städte wie Yazd und Kerman in die Luftabriegelung war kein symbolischer Schritt. Diese Gebiete, in denen tief in den Bergen befestigte Depots für ballistische Raketen untergebracht sind, stellen die „strategischen Vorräte“ dar, die den Kampf in seinen fortgeschrittenen Phasen versorgen werden. Der Schutz dieser Festungen gewährleistet das Überleben der Reaktionsfähigkeit, selbst wenn die vorgeschobenen Luftwaffenstützpunkte neutralisiert werden.

Kish-Radarsysteme: Augen, die niemals blinzeln

Im äußersten Süden stellt die Verstärkung der Verteidigung über der Insel Kish eine Befestigung der „fortschrittlichen Radarsysteme“ dar, die die Aktivitäten der 5. US-Flotte überwachen. Die Insel fungiert mittlerweile als fortschrittlicher „Wachturm“, der Teheran entscheidende Minuten Frühwarnzeit verschafft, bevor Angriffe aus nahe gelegenen regionalen Stützpunkten eintreffen.

Das Kaspische Meer: die letzte Versorgungsader

Mit der Aktivierung der Luftalarme über den Gebieten Rasht und Bandar Anzali legt der Iran den letzten Stein in seinem Plan zur Sicherung der externen Versorgung. Der Hafen von Bandar Anzali – Hauptquartier der Nordflotte – wurde zu einem Gebiet intensiver militärischer Aktivitäten umgewandelt, wodurch eine „Lebensader” zum russischen Verbündeten effektiv aktiviert wurde.

Dieser Schritt antizipiert ein Szenario der vollständigen Schließung der Ausgänge des Arabischen Golfs und der Straße von Hormuz, wodurch das Kaspische Meer zum einzigen sicheren Durchgang für den Empfang wichtiger militärischer und technischer Ausrüstung wird, fernab von den Augen westlicher Flotten.

Der Radar-Damm gegen die „nördliche Umzingelung“ 

Die Aktivierung von Frühwarnsystemen über Babolsar und Gorgan stellt eine Ankündigung des Betriebs eines umfassenden Überwachungsnetzwerks im nördlichen Sektor dar. 

Dieser Schritt fällt mit Geheimdienstberichten zusammen, die auf die Möglichkeit hinweisen, den Luftraum nördlicher Nachbarstaaten wie Aserbaidschan als hintere Angriffsplattformen gegen tiefliegende nukleare und militärische Einrichtungen zu nutzen. Durch die Aktivierung von Fernüberwachungsradaren an diesen Punkten hat der Iran die Lücke geschlossen, durch die die im Süden und Zentrum stationierten dichten Luftabwehrsysteme sonst umgangen werden könnten.

Dasht-e Naz Air Base: die letzte Alternative

Die militärische Aktivierung des Gebiets um Sari stellt einen äußerst flexiblen Verteidigungsschritt dar. Die Dasht-e Naz Air Base bildet ein alternatives Kommando- und Kontrollzentrum, das hinter dem Alborz-Gebirge natürlich geschützt ist. Die Vorbereitung dieses Standorts für Luft- und Logistikoperationen für den Fall, dass die Flughäfen der Hauptstadt außer Betrieb gesetzt werden, verschafft der Militärführung eine entscheidende „operative Tiefe” in Zermürbungskriegen.

4. „McFaul” und „Warthog”: Verschärfung der Belagerung

Während F-15E-Kampfflugzeuge tiefgreifende Missionen durchführen, sichern A-10 Thunderbolt II-Flugzeuge („Warthog”) Bodenbasen gegen Selbstmorddrohnen. Um die „Abschreckungszange” zu vervollständigen, ist der Lenkwaffenzerstörer USS McFaul in das Einsatzgebiet der Fünften Flotte vorgedrungen. Dank des fortschrittlichen Aegis-Systems ist die „McFaul“ zu einer maritimen Sperrmauer geworden, die die Raketen und Bomber von Hamedan überwacht und ein furchteinflößendes Gleichgewicht zwischen landgestützter Feuerkraft und maritimer Dominanz schafft.

Technische Tiefenanalyse: Der Kampf der „Spektren“ um das strategische Dreieck

In dieser Konfrontation beschränkt sich der Konflikt nicht mehr auf Flugzeuge und Raketen, sondern entwickelt sich zu einem stillen Kampf zwischen Frequenzen und Algorithmen. Während Teheran seine „elektronischen Schlösser” über der Raffinerie in Tabriz und den Anlagen in Karaj durch die Systeme Bavar-373 und S-300PMU2 verschärft hat, ist Washington mit einem technischen „Schlüssel” namens EPAWSS in die Gleichung eingetreten.

1. Täuschungstechnik gegen Detektionsradare

Das EPAWSS-System, das auf F-15E-Kampfflugzeugen installiert ist, fungiert als „Maestro”, der das elektromagnetische Spektrum verwaltet. Es stützt sich nicht ausschließlich auf herkömmliche Störsignale, sondern fängt iranische Radarwellen ein und sendet sie mithilfe der DRFM-Technologie „verzerrt“ oder „verzögert“ zurück. Diese digitale Manipulation erzeugt „Phantomziele“ und elektronische Trugbilder auf den Luftverteidigungsbildschirmen in Täbris, wodurch Bodensysteme dazu veranlasst werden, Raketen in den leeren Raum abzufeuern, wodurch ihre strategischen Vorräte aufgebraucht werden und gleichzeitig ihre befestigten Stellungen offenbart werden.

2. Stille Sensorik und „beleuchtete Ziele“

Während die iranischen Systeme in Hamedan auf „aktive Verfolgung“ setzen, die die Aussendung starker Radarimpulse zur Erkennung von Bedrohungen erfordert, setzen die „Fangs“ der US-Luftwaffe auf „passive Sensorik“. Dieser Modus ermöglicht es amerikanischen Kampfflugzeugen, das „Atmen“ iranischer Radargeräte zu „hören“ und deren Standorte präzise zu lokalisieren, ohne ein einziges Signal auszusenden, das ihre Anwesenheit verrät. Laut früheren Luftüberwachungs- und Übungsauswertungen wird die Nojeh-Basis durch die bloße Aktivierung ihrer Radarsysteme zum Eintritt in den „Freifeuer“-Modus sofort zu einem „beleuchteten Ziel“ auf den Bildschirmen amerikanischer Flugzeuge sowie auf den Systemen des Zerstörers USS McFaul, der mit der Fünften Flotte im Einsatz ist.

3. Zusammenprall zweier Logiken: geografische Dichte versus digitale Souveränität

Die derzeitige Strategie des Iran basiert auf „Dichte“, d. h. dem Aufbau eines sich überlappenden Radar-netzwerks innerhalb des Dreiecks (Tabriz–Hamedan–Teheran). Nach dieser Logik übernimmt ein anderes Radar die Verfolgung des Ziels aus einem anderen Winkel, wenn es dem amerikanischen System gelingt, ein Radar zu blenden. Im Gegensatz dazu setzt das US-Zentralkommando (CENTCOM) auf die „digitale Souveränität“ des EPAWSS-Systems, das den Flugzeugen einen umfassenden 360-Grad-Schutz gewährt und den operativen Luftraum in ein offenes Labor für die Kriegsführung der sechsten Generation verwandelt.

Lagebeurteilung: die endgültige Verteilung der Figuren

Durch die Analyse der Flugwege strategischer C-17-Transportflugzeuge, die bei der Entladung ihrer Fracht auf der Azraq-Basis in Jordanien und der Al-Udeid-Luftwaffenbasis in Katar beobachtet wurden, werden die Umrisse der „Schwerpunktzentren” deutlich:

• Jordanien und Zypern: Vorwärtsstartplattformen für elektronische Penetrationsoperationen sowie Kampf-such- und Rettungsmissionen (CSAR).

• Hamedan und Täbris: iranische Abschreckungsfestungen und potenzielle Startpunkte für jede Reaktion, die in ihrer Stärke gleichwertig sein soll.

Vorläufige Schlussfolgerung

Die Synchronisation zwischen der Ankunft des Zerstörers McFaul im Einsatzgebiet auf dem Seeweg, der Intensivierung der US-Luftbetankungsflüge und der Abriegelung der iranischen Lufträume in Täbris und Hamedan bestätigt eine einzige Hypothese: Die Ära der Manöver ist vorbei, und die Ära der vollständigen „Kampfbereitschaft“ hat begonnen.

„Die Ungewissheit des Wartens“ und Szenarien des endgültigen Ausbruchs

Dieser technische Aufbau, der den Himmel über der Region und die Ränder ihrer Meere ausfüllt, deutet darauf hin, dass wir die Phase der „psychologischen Abschreckung“ hinter uns gelassen haben und uns in einer Zone des „rauen Kontakts“ befinden. Während EPAWSS seine Frequenzen auf die Radarwellen über Täbris abstimmt und der Zerstörer McFaul sich darauf vorbereitet, Satellitendaten in Abfangbahnen umzuwandeln, scheint die Region in einer zeitlichen „Schwebe“ zu verharren und auf einen Funken zu warten, dessen Entzündung die Politik nicht mehr verhindern kann.

Vor diesem Hintergrund zeichnen sich zwei Szenarien – und kein drittes – ab, die die kommenden Stunden oder Tage bestimmen werden:

• Erstens: der „stille chirurgische Eingriff“

In diesem Szenario versucht Washington, die „Sperren“, die Teheran in der „Abenddatei“ eingerichtet hat, durch begrenzte elektronische Eindringversuche zu testen, um die Reaktionsgeschwindigkeit der neuen Radarsysteme in Karaj und Hamedan zu messen.
Dieser Test könnte jedoch schnell zu einer offenen Konfrontation eskalieren, wenn Teheran beschließt, dass die „Säuberung des Himmels“ über seiner Hauptstadt keine Zweideutigkeiten zulässt.

• Zweitens: das „anhaltende Gleichgewicht des Schreckens”

In diesem Szenario erkennen die gegnerischen Seiten, dass die Kosten für die Durchbrechung des „letzten Teils” des iranischen Verteidigungssystems unerschwinglich sind und dass die Präsenz der Fünften Flotte in voller Einsatzbereitschaft mit McFaul jedes offensive Risiko zu einem strategischen Selbstmord macht. Hier wird der Himmel für viele Wochen „nicht schlafen”, in einem Zermürbungskrieg, der auf Nerven, Batterien und Frequenzen abzielt.

Da Westasien sich in den meisten seiner bisherigen Kriege daran gewöhnt hat, auf „digitale Daten“ der Verteidigungsministerien zu warten, bestätigt die Karte der Luftstreitkräfte – die sich von Akrotiri bis Nojeh und vom Suezkanal bis zur Straße von Hormuz erstreckt –, dass die Bühne bereit ist und dass sich jeden Moment der Vorhang zu einer neuen regionalen Realität heben könnte, begleitet vom Aufleuchten der Raketen, die sich jenseits des Horizonts gegenseitig sehen.

Quelle: https://thecradle.co/articles/air-supremacy-or-war-iran-and-the-us-in-west-asias-final-...

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Wie werden Russland, China und Indien reagieren? Ist Grönland nur das Ablenkungsmanöver? Das sieht alles nicht gut aus. 

😧 


Karl Habsburg: ein valides Argument gegen die monarchische Staatsform

von LePenseur 
 
 
Aus Anlaß seines 65. Geburtstages meinte Karl Habsburg, den ich höflichkeitshalber auch gern als "Seine Kaiserliche Hoheit" tituliere (wie ich ja auch den Botschafter von Burkina Faso in Österreich mit "Your Excellency" anspräche) ... ... also: Seine Kaiserliche Hoheit meinten unlängst aus Anlaß Höchstdessen 65. Geburtstages, die FPÖ, stärkste Fraktion im österreichischen Parlament, welche seit den letzten Wahl in allen Umfragen noch weit zugelegt hat und mit mehr als einem Drittel an Wählerzustimmung meilenweit vor den anderen, insbes. auch den Regierungsparteien liegt, und näherhin ihre Fraktion im EU-"Parlament", als "fünfte Kolonne Moskaus" und "Hochverräter" brandmarken zu müssen.
 
Das ist starker Tobak, Kaiserliche Hoheit, in der Tat! Noch würzig parfümiert mit Aussagen wie den folgenden:
Bei der Fraktion im EU-Parlament handle es sich "nicht um Patrioten, sondern um teils brutale Nationalisten", erklärte Habsburg in einer Rede in der Fuchs-Villa in Wien-Penzing. "Und sie sind schon gar nicht für Europa. Das Konzept dieser Parteien beruht auf einer de facto Rückabwick-lung der europäischen Einigung auf eine reine Zusammenarbeit der Regierungen, ohne gemein-schaftliche Institutionen."
(Quelle
Daß die FPÖ die Unterstellung des Hochverrates (immerhin ein Straftatbestand, der mit 10 bis 20 Jahren Freiheitsstrafe bedroht ist) nicht unwidersprochen hinnehmen würde, war anzunehmen. Dementsprechend fiel die Reaktion angemessen scharf aus: Leo Lugner (Schwiegersohn des verstorbenen Bauunternehmers, dessen Name er bei der Hochzeit annahm), Sprecher der Wiener FPÖ postete bei X:
 

Nicht als Feststellung, sondern als Frage formuliert, dürften Kaiserliche Hoheit kaum klagbares Substrat in der Hand haben, zumal die Tatsache jahrhundertelanger Inzucht durch die Stammbäume des Hauses Habsburgs hinreichend belegbar erscheint.
 
Doch Kaiserliche Hoheit belieben nicht nur gegen die FPÖ auszuteilen, sondern fordern gleich auch noch einen "Regime Change" in Moskau. Dürfen wir die Aufmerksamkeit Seiner Kaiserlichen Hoheit diskret auf das Faktum lenken, daß nach allen, auch von westlichen Instituten erhobenen Umfragen, sich die Regierung der Russischen Föderation einer Zustimmungen von (selbst vorsichtigst geschätzt!) deutlich mehr als zwei Drittel der Bürger erfreut — Werte, von denen Politiker des Westens oder auch Adolf Trumpler in den USA meilenweit entfernt sind. Bei einer Regierung, der mindestens zwei Drittel der Wähler zustimmen, einen "Regime Change" zu verlangen, ist gelinde gesagt frivol (man könnte es im Sinne Leo Lugners auch etwas deutlicher formulieren ...).
 
Die Vorstellung, daß so jemand im Falle einer monarchischen Staatsform an der Spitze Östereichs stünde, ist bedrückend. Sind schon Bundespräsidenten, die durch krause Vorschläge "solidarischen Kopftuchtragens" mehr als merkwürdig anmuten, nicht eben erquicklich als Staatsoberhaupt, so kann man wenigstens zu ihrer Legitimation anführen, daß eine Mehrheit der Wähler sie in dieses Amt gebracht hat. Bei Monarchen liegt die Amtsauswahl im Geschlechtsverkehr der Vorfahren — und daß das nicht unbedingt für Qualität sorgen muß (Inzucht hin oder her!), liegt wohl auf der Hand. Denn, wie der Volksmund so treffend sagt: "Die Deppen sterben nie aus."
 
Der Volksmund sagt auch: "Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch den Verstand dazu." Mir wäre nun nicht wirklich ein "Amt" bekannt, das Seine Kaiserliche Hoheit in seinem nunmehr 65-jährigen Leben je bekleidet hätten, sieht man von einem dreijährigen Exkurs ins EU-"Parlament" ab, der nach der Aufdeckung eines Spendenskandals endete. 
 
Darf man also im Umkehrschluß davon ausgehen, daß Gott dem, dem er kein Amt gab, auch den Verstand dazu verweigerte?
 
Eine Frage, keine Feststellung, wie der Jurist in Kenntnis der Rechtslage ausdrücklich betonen möchte ...
 
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P.S.: der langjährige FPÖ-Spitzenpolitiker Norbert Hofer veröffentlichte nach den obzitierten Äußerungen auf X die Nachricht:
Mit heutigem Tag habe ich meine Ehrenritterschaft im St.-Georgs-Orden zurückgelegt. Öffentliche Äußerungen, die dem Geist gegenseitiger Achtung widersprechen, lassen mir diesen Schritt als geboten erscheinen. Ich bedauere diese Entwicklung.
Wie Hofer hat auch der Wiener FPÖ-Politiker Maximilian Krauss den Austritt aus diesem Orden erklärt. 
 

Satire (?) - Greenland Defense Front

von Sandokan


Sonntag, 11. Januar 2026

3D-Schachzug

von Sandokan
 
 
Um eine Annektion durch die Regierung Trump zu verhindern
hat Dänemark jetzt beschlossen, Grönland in Epstein Island umzubenennen.

Papst warnt vor Kriegstreiberei und „Orwellscher Sprachverwirrung“

von LePenseur
 
 

 ... betitelt sich ein lesenswerter Artikel über die traditionell jährliche außenpolitische Ansprache des Papstes vor dem beim Heiligen Stuhl akkreditierten Diplomatischen Corps:
In einer ungewöhnlich scharfen Rede vor rund 184 Diplomaten am Heiligen Stuhl hat Papst Leo XIV. die internationale Gemeinschaft eindringlich vor einer Rückkehr der Kriegsideologie und einer verzerrten Sprache gewarnt, die demokratische Formen aushöhle. 

  [...] Leo, der erste US-amerikanische Papst, zeigte sich alarmiert über die zunehmende Bereitschaft von Staaten, ihre außenpolitischen Ziele mit Gewalt durchzusetzen. „Ein Eifer für den Krieg breitet sich aus“, sagte er besorgt.

Da Deutschland sowohl in der katholischen Welt als auch in der Friedenspolitik keine bedeutende Rolle spielt, nannte der Papst selbstverständlich hier weder Merz und Kiesewetter. Sie dürfen sich aber durchaus hier vom Papst verurteilt sehen, ebenso wie deutsche Kleriker, die in den letzten Jahren immer wieder fast direkt den Krieg gegen Russland „gesegnet“ haben.
Man mag katholisch sein oder nicht, diesen Papst schätzen oder nicht — egal! Doch: wo er recht hat, hat er eben recht.
 
Adolf Trumpler wird sich dadurch nicht beeindruckt zeigen (Narzissten geht jede Kritik beim einen Ohr rein und beim anderen wieder raus), aber vielleicht führen diese klaren Worte des Papstes bei Vize-Präsident J.D. Vance zum Anstoß eines Nachdenkprozesses. Angesichts des Alters des US-Präsidenten könnte er durchaus bald in die Position kommen, sich in seinen Entscheidungen von denen seines Vorgängers abzugrenzen. 
 
Die Hoffnung stirbt zuletzt ...
 

Am Sonntagmorgen Papas Plattensammlung plündern ...

von Sandokan










Samstag, 10. Januar 2026

Punctuation matters !

by  Meme Dept. 



Zweimal Prof. Mearsheimer

von kennerderlage
 
 
Zwei interessante Videos 
 
mit Judge Andrew Napolitano:
 
 
und mit Prof. Glenn Diesen:
 
 

Als "Akt völkerrechtswidriger Piraterie"

von LePenseur
 
 
... bezeichnet Egon W. Kreutzer die Vorgänge um die unter russischer Flagge fahrende "Marinera". Ein ob seiner exakten Formulierungen und Argumentationen höchst informativ geschriebener Artikel:

Der Sklavenfänger und Freibeuter Francis Drake hatte von der Krone die Erlaubnis, spanische und portugiesische Schiffe zu kapern. Im Grunde ein früher Fall der Privatisierung hoheitlicher Aufgaben, wie es auch heute wieder zum guten Ton gehört, dass man sich für das, was der Staat nicht darf, NGOs heranzüchtet und durchfüttert.

Die USA haben dieses Schema inzwischen durchbrochen. Keine NGO, sondern die eigene Küstenwache verfolgte einen russischen Tanker von der Küste Venezuelas bis in den Nord-atlantik, wo das Schiff schließlich von einem Hubschrauber aus aufgebracht und konfisziert wurde.

Meine Kenntnisse des internationalen Seerechts auch nur rudimentär zu nennen, wäre schon übertrieben, aber gerade deshalb sehe ich mich gezwungen, dieses Vorgehen als Piraterie zu bezeichnen, solange ich im Seerecht nicht so bewandert bin, dass ich den möglicherweise dort aufzufindenden, passenderen Begriff verwenden könnte.
(Hier weiterlesen)
Nun gibt auch LePenseur offen zu, daß ihm als in einem binnenländischen Kleinstaat, Österreich, lozierter Jurist detaillierte Kenntnisse des international geltenden See(kriegs)rechts nicht gerade als Kernkompetenz seiner Tätigkeit zur Verfügung stehen. Aber Basiskenntnisse in dieser Materie, wie sie im anzitierten Artikel auch Egon W. Kreutzer vorlegt, bringen ihn ebenso zum Schluß: hier liegt ein Akt von Piraterie vor. Die durch eine hinreichende Zahl von Bestimmungen international verboten ist.
 
Wenn Trump (a.k.a. Adolf Trumpler) sich darüber arrogant hinwegsetzt, ist er somit in die Kategorie der Kriminellen einzuordnen. Das hat, wenigstens so lange, als er nicht durch ein Impeachment-Verfahren des Amtes enthoben wird, für ihn aktuell keine Konsequenz (sieht man von Reputationsverlust ab, den aber ein echter 100%-Narzisst doch locker wegsteckt, als Nabel der Welt, der er zu sein vermeint).
 
Konsequenzen hat dieser unverholene Kriegsakt gegenüber Rußland (und das ist die Priaterie gegenüber einem unter dessen Flagge fahrenden Schiff auf hoher See) allerdings für die internationalen Beziehungen der USA — vorzugsweise, aber keineswegs nur im Verhältnis mit Rußland. Dieses hat die im Völkerrecht anerkannten Vergeltungsmaßnahmen zur Verfügung, andere Staaten hätten jedoch (solange sie die Rechte Rußlands am Schiff achten) ebenso das Recht, ein durch Piraterie in US-Verfügungsgewalt gelangtes Schiff zu befreien). Das kann also alles noch spannend werden. Auch innerstaatlich in den USA — denn, wie Paul Craig Roberts berichtet:
US Senate Advances Resolution to Ban Use of Armed Forces Against Venezuela in 52-47 Vote
It seems that the lunatic in the White House is eroding his support base.
Wie der Volksmund sagt: Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht. Wann er bricht, ist damit nicht gesagt, das ist schon klar! Aber daß ein "Government by Gangsterism" (eine treffliche Bezeichnung für das Trump-Regime, die ich unlängst las) auf Dauer nicht funktioniert, sollte selbst diesem Adolf Trumpler schön langsam dämmern. Aber dem "Dämmern" steht vielleicht jene Blindheit entgegen, mit der nach Meinung der alten Griechen die Götten jene schlagen, die sie verderben wollen ...
 

Freitag, 9. Januar 2026

„Iran hasst den Islam“: Mullah-Regime vor seinem blutigen Ende?

von Manfred Müller
 
 
Unter der obigen Überschrift verkündet Dr. David Berger auf seiner Website Philosophia perennis frohlockend:
Im Iran findet derzeit eine echte Revolution statt, und es gibt die größten explizit anti-islamischen Proteste in der Geschichte. Die protestierenden Demonstranten übernehmen in Städten im ganzen Land die Kontrolle und das Regime steht nun vor einer realen Chance, zu stürzen. Warum schweigen die Medien in Deutschland weitgehend zu den Vorgängen? 
Die Ähnlichkeit der aktuellen Vorgänge im Iran mit denen von 2014 beim Maidan, später in Georgien und bei ähnlichen vom CIA und den bekannten US-„Philantropen“ (in Interessenkoalition mit der Israel Lobby, die die meisten US-Politiker besticht und/oder erpresst) inszenierten und finanzierten, natürlich immer ganz, ganz „echten“ Revolutionen, die allerdings seltsamerweise stets ein charakteristisches Merkmal gemeinsam haben, nämlich die globale Hegemonie des US-Regimes und das hochprofitable Business seiner unterstützenden Finanzverbrecher zu fördern, ist Herrn Dr. Berger offenbar noch nicht aufgefallen. 
 
Sollten wir das nicht ebenfalls etwas „seltsam“ finden ...? Und Hochwürden Berger lieber den guten Rat geben: Si tacuisses, philosophus mansisses ...
 

It's okay therefore....

by  Meme Dept. 



Max Blumenthal : Trump and Rubio - Kumpane beim Beutezug in Venezuela

von kennerderlage 
 
 
Judge Andrew Napolitano und der bekannte Investigativjournalist Max Blumenthal diskutieren die aktuelle Situation in Venezuela und wie es dazu kam. Sehenswert! 
 
 

"Trump will eine massive „Traumarmee“ aufbauen"

von LePenseur
 
 
... jubelt DiePresse, genauer gesagt: Thomas Vieregge, der schon öfters bei seinen USA-Artikeln durch unqualifizierte Schwafelei aufgefallen ist. 
Der Präsident baut die mächtigste Armee der Welt weiter aus. Er will das Budget um 50 Prozent auf 1,5 Billionen Dollar erhöhen. Zugleich setzt er die Rüstungs-industrie unter Druck. 
Der mit dieser bombastischen Ankündigung beginnende Artikel liegt größtenteils hinter der Bezahlschranke und ist es nicht wert, gelesen zu werden. Allein die Behauptung, Trump setze "die Rüstungsindustrie unter Druck", verrät so viel blanke Ahnungslosigkeit Vieregges, daß es schon weh tut. Nein, Herr Journaillist, nicht Tump setzt die Rüstungsindustrie mit seinen größenwahnsinnigen Plänen unter Druck, sondern eben die US-Rüstungsindustrie, jener schon von Eisenhower als Gefahr für die Demokratie erkannte hochkorruptive Military Industrial Complex setzt Trump unter Druck, endlich richtig viel Kohle für die Aufrüstung locker zu machen ... eine echte Win/Win-Situation für die Staats- & Kriegsverbrecher und ihre Lobbies in Washington D.C.
 
Die Rüstungsindustrie kassiert Billionen an Steuergeldern für überteuertes Kriegsspielzeug, das US-Regime kann mit Invasionsdrohungen seine "Verbündeten" ( d.h. Vasallen/Kolonien) zur Abnahme seiner Staatsschuld-verschreibungen zwingen und den schwächelnden Petro-Dollar noch ein bißchen länger am (Schein-)Leben erhalten, die Militärs freuen sich über Ordensbändchen und Beförderungen (und lukrative Posten nach ihrer Dienstzeit) und korrupte Politruks im Trump-Regime, im Senat und im Repräsentantenhaus bekommen ihre Wahlkämpfe finanziert. Auf der Strecke bleiben die US-Bürger, die ihre Steuerzahlungen in den Schornstein schreiben können: die Infrastruktur verrottet und eine immer mehr verarmende Mittelschicht geht leer aus, während sich die Multimillardäre die Hände reiben, auch in The Donald a.k.a. Adolf Trumpler (danke für diese Wortprägung, Kollege Müller!) wieder einen nützlichen Idioten für ihre kriminellen, hochprofitablen Umtriebe gefunden zu haben.
 
Welche masochistische Veranlagung gehört dazu, wenn ein europäischer Journaillist, dessen eigene Zukunft (d.h. schwindende Altersversorgung, faktische Unerschwinglichkeit eines eigenen Hauses etc.etc.) dadurch an die Wand gefahren wird, noch mitjubelt bei diesem üblen Spiel! Wie man am Beispiel der Systemschreiberlinge sehen kann: Einstein hatte recht, als er die Unendlichkeit menschlicher Dummheit für gesicherter ansah als die des Universums ...
 

Donnerstag, 8. Januar 2026

Satire für Geschichts-Nerds

von Sandokan


Wie sich leider herausgestellt hat, ist der Hoffnungsträger Donald Trump weder eine Figur wie Caesar oder gar Augustus, die damals die korrupte römische Oberschicht und den Senat gesäubert haben. Er gleicht eher einem Nero ... ihn einen Caligula zu nennen wäre aber wohl zu viel.