Donnerstag, 22. Januar 2026

Die Rede des kanadischen Premiers in Davos beim IWF

von Helmut
 
 
In Davos, Schweiz, hielt der kanadische Premierminister Mark Carney eine Rede, die meiner Meinung nach in zukünftigen Geschichtsbüchern als eine Rede von epochaler Bedeutung verzeichnet werden wird. Sie ist tiefgründig, treffend und für eine andere „Mittelmächte“ wie z.B. Australien von großer Relevanz.

Natürlich unterschreibe ich nicht jeden Satz davon, aber ich vergleiche den Inhalt mit Aussagen von deutschsprachigen Kanzlern, wie z.B. Deutschland oder Österreich. Da merkt man dann schnell, welche Hinterwäldler da eine Führungsrolle für sich beanspruchen.

Hier ist der vollständige Text dieser Rede. Ich empfehle dringend, ihn vollständig zu lesen, und habe ihn gleich übersetzt:
 
„Es ist mir eine Freude – und eine Pflicht –, an diesem Wendepunkt für Kanada und für die Welt bei Ihnen zu sein.
Heute werde ich über den Bruch in der Weltordnung sprechen, über das Ende einer schönen Geschichte und den Beginn einer brutalen Realität, in der die Geopolitik zwischen den Großmächten keinen Beschränkungen unterliegt.
Ich möchte Ihnen aber auch darlegen, dass andere Länder, insbesondere Mittelmächte wie Kanada, nicht machtlos sind. Sie haben die Fähigkeit, eine neue Ordnung aufzubauen, die unsere Werte verkörpert, wie die Achtung der Menschenrechte, nachhaltige Entwicklung, Solidarität, Souveränität und territoriale Integrität der Staaten.
Die Macht der weniger Mächtigen beginnt mit Ehrlichkeit.
Jeden Tag werden wir daran erinnert, dass wir in einer Ära der Rivalität zwischen Großmächten leben. Dass die auf Regeln basierende Ordnung verblasst. Dass die Starken tun, was sie können, und die Schwachen leiden, was sie müssen.
Dieser Aphorismus von Thukydides wird als unvermeidlich dargestellt – als natürliche Logik der internationalen Beziehungen, die sich wieder durchsetzt. Angesichts dieser Logik neigen Länder stark dazu, sich anzupassen, um zurechtzukommen. Um zu entgegenzukommen. Um Ärger zu vermeiden. In der Hoffnung, dass Konformität Sicherheit bringt. Das wird es nicht.
Was sind also unsere Optionen?
1978 schrieb der tschechische Dissident Václav Havel einen Aufsatz mit dem Titel „Die Macht der Machtlosen“. Darin stellte er eine einfache Frage: Wie konnte sich das kommunistische System aufrechterhalten?
Seine Antwort begann mit einem Gemüsehändler. Jeden Morgen hängt dieser Ladenbesitzer ein Schild in sein Fenster: „Arbeiter aller Länder, vereinigt euch!“ Er glaubt nicht daran. Niemand glaubt daran. Aber er hängt das Schild trotzdem auf – um Ärger zu vermeiden, um Konformität zu signalisieren, um sich anzupassen. Und weil jeder Ladenbesitzer in jeder Straße dasselbe tut, bleibt das System bestehen. Nicht allein durch Gewalt, sondern durch die Teilnahme gewöhnlicher Menschen an Ritualen, von denen sie insgeheim wissen, dass sie falsch sind.
Havel nannte dies „Leben in einer Lüge“. Die Macht des Systems beruht nicht auf seiner Wahrheit, sondern auf der Bereitschaft aller, so zu tun, als wäre es wahr. Und seine Fragilität hat denselben Ursprung: Wenn auch nur eine Person aufhört, so zu tun – wenn der Gemüsehändler sein Schild entfernt –, beginnt die Illusion zu bröckeln.
Es ist an der Zeit, dass Unternehmen und Länder ihre Schilder abnehmen.
Jahrzehntelang prosperierten Länder wie Kanada unter dem, was wir als regelbasierte internationale Ordnung bezeichneten. Wir traten ihren Institutionen bei, lobten ihre Prinzipien und profitierten von ihrer Vorhersehbarkeit. Unter ihrem Schutz konnten wir eine wertebasierte Außenpolitik verfolgen.
Wir wussten, dass die Geschichte der internationalen regelbasierten Ordnung teilweise falsch war. Dass sich die Stärksten aus Bequemlichkeit selbst davon befreien würden. Dass Handelsregeln asymmetrisch durchgesetzt wurden. Und dass das Völkerrecht je nach Identität des Angeklagten oder des Opfers mit unterschiedlicher Strenge angewendet wurde.
Diese Fiktion war nützlich, und insbesondere die amerikanische Hegemonie trug dazu bei, öffentliche Güter bereitzustellen: offene Seewege, ein stabiles Finanzsystem, kollektive Sicherheit und Unterstützung für Rahmenwerke zur Beilegung von Streitigkeiten.
Also haben wir das Schild ins Fenster gestellt. Wir haben an den Ritualen teilgenommen. Und wir haben es weitgehend vermieden, auf die Diskrepanz zwischen Rhetorik und Realität hinzuweisen.
Dieser Kompromiss funktioniert nicht mehr. Lassen Sie mich ganz offen sein: Wir befinden uns mitten in einem Bruch, nicht in einer Übergangsphase.
In den letzten zwei Jahrzehnten hat eine Reihe von Krisen in den Bereichen Finanzen, Gesundheit, Energie und Geopolitik die Risiken einer extremen globalen Integration offenbart.
In jüngerer Zeit begannen die Großmächte, die wirtschaftliche Integration als Waffe einzu-setzen. Zölle als Druckmittel. Finanzinfrastruktur als Zwangsmittel. Lieferketten als Schwach-stellen, die es auszunutzen gilt.
Man kann nicht „in der Lüge“ des gegenseitigen Nutzens durch Integration leben, wenn die Integration zur Quelle der Unterordnung wird. Die multilateralen Institutionen, auf die sich Mittelmächte verlassen haben – die WTO, die UNO, die COP –, die Architektur der kollektiven Problemlösung, sind stark geschwächt.
Infolgedessen kommen viele Länder zu denselben Schlussfolgerungen. Sie müssen eine größere strategische Autonomie entwickeln: in den Bereichen Energie, Ernährung, kritische Mineralien, Finanzen und Lieferketten.
Dieser Impuls ist verständlich. Ein Land, das sich nicht selbst ernähren, mit Energie versorgen oder verteidigen kann, hat nur wenige Optionen. Wenn die Regeln einen nicht mehr schützen, muss man sich selbst schützen.
Aber lassen Sie uns klar sehen, wohin das führt. Eine Welt voller Festungen wird ärmer, zerbrechlicher und weniger nachhaltig sein.
Und es gibt noch eine weitere Wahrheit: Wenn Großmächte selbst den Anschein von Regeln und Werten aufgeben, um ihre Macht und Interessen ungehindert zu verfolgen, werden die Gewinne aus dem „Transaktionalismus“ schwieriger zu wiederholen sein. Hegemonialmächte können ihre Beziehungen nicht kontinuierlich monetarisieren. Verbündete werden sich diversi-fizieren, um sich gegen Unsicherheiten abzusichern. Sie werden Versicherungen abschließen. Sie werden ihre Optionen erweitern. Dadurch wird die Souveränität wiederhergestellt – eine Souveränität, die einst auf Regeln beruhte, aber zunehmend in der Fähigkeit verankert sein wird, Druck standzuhalten.
Wie ich bereits sagte, hat ein solches klassisches Risikomanagement seinen Preis, aber die Kosten für strategische Autonomie, für Souveränität, können auch geteilt werden. Kollektive Investitionen in Resilienz sind kostengünstiger, als wenn jeder seine eigene Festung baut. Gemeinsame Standards reduzieren Fragmentierung. Komplementaritäten sind eine positive Summe.
Die Frage für Mittelmächte wie Kanada ist nicht, ob wir uns an diese neue Realität anpassen sollen. Das müssen wir. Die Frage ist, ob wir uns anpassen, indem wir einfach höhere Mauern bauen – oder ob wir etwas Ambitionierteres tun können. Kanada gehörte zu den ersten, die den Weckruf hörten, was uns zu einer grundlegenden Änderung unserer strategischen Haltung veranlasste.
Die Kanadier wissen, dass unsere alte, bequeme Annahme, dass unsere geografische Lage und unsere Bündnismitgliedschaften automatisch Wohlstand und Sicherheit garantieren, nicht mehr gültig ist.Unser neuer Ansatz basiert auf dem, was Alexander Stubb als „wertorientierten Realismus“ bezeichnet hat – oder, anders ausgedrückt, wir wollen prinzipientreu und pragmatisch sein.
Wir halten uns an unsere grundlegenden Werte: Souveränität und territoriale Integrität, das Verbot der Anwendung von Gewalt, außer wenn dies mit der Charta der Vereinten Nationen vereinbar ist, sowie die Achtung der Menschenrechte.
Wir sind pragmatisch und erkennen an, dass Fortschritte oft schrittweise erzielt werden, dass Interessen auseinandergehen und dass nicht jeder Partner unsere Werte teilt. Wir engagieren uns umfassend, strategisch und mit offenen Augen. Wir nehmen die Welt aktiv so an, wie sie ist, und warten nicht auf eine Welt, wie wir sie uns wünschen.
Kanada passt seine Beziehungen so an, dass ihre Tiefe unsere Werte widerspiegelt. Angesichts der Fluidität der Weltordnung, der damit verbundenen Risiken und der Bedeutung dessen, was als Nächstes kommt, legen wir den Schwerpunkt auf ein breites Engagement, um unseren Einfluss zu maximieren.
Wir verlassen uns nicht mehr nur auf die Stärke unserer Werte, sondern auch auf den Wert unserer Stärke. Diese Stärke bauen wir im eigenen Land auf.
Seit meinem Amtsantritt haben wir die Steuern auf Einkommen, Kapitalerträge und Unter-nehmensinvestitionen gesenkt, alle bundesstaatlichen Hindernisse für den interprovinziellen Handel beseitigt und beschleunigen Investitionen in Höhe von einer Billion Dollar in Energie, KI, strategische Mineralien, neue Handelskorridore und darüber hinaus.
Wir verdoppeln unsere Verteidigungsausgaben bis 2030 und tun dies auf eine Weise, die unsere heimischen Industrien stärkt.
Wir diversifizieren rasch im Ausland. Wir haben eine umfassende strategische Partnerschaft mit der Europäischen Union vereinbart, einschließlich des Beitritts zu SAFE, dem europäischen Beschaffungsbündnis für Verteidigungsgüter.
In den letzten sechs Monaten haben wir zwölf weitere Handels- und Sicherheitsabkommen auf vier Kontinenten unterzeichnet. In den letzten Tagen haben wir neue strategische Partner-schaften mit China und Katar geschlossen. Wir verhandeln derzeit über Freihandelsabkommen mit Indien, ASEAN, Thailand, den Philippinen und Mercosur.
Um zur Lösung globaler Probleme beizutragen, verfolgen wir eine variable Geometrie – unterschiedliche Koalitionen für unterschiedliche Themen, basierend auf Werten und Interessen.
In Bezug auf die Ukraine sind wir ein Kernmitglied der Koalition der Willigen und einer der größten Pro-Kopf-Beitragszahler für deren Verteidigung und Sicherheit.
In Bezug auf die Souveränität der Arktis stehen wir fest an der Seite Grönlands und Dänemarks und unterstützen uneingeschränkt ihr einzigartiges Recht, über die Zukunft Grönlands zu entscheiden. Unser Bekenntnis zu Artikel 5 ist unerschütterlich.
Wir arbeiten mit unseren NATO-Verbündeten (einschließlich der nordischen und baltischen Staaten) zusammen, um die Nord- und Westflanke des Bündnisses weiter zu sichern, unter anderem durch Kanadas beispiellose Investitionen in Überhorizontradar, U-Boote, Flugzeuge und Bodentruppen. Kanada lehnt Zölle über Grönland entschieden ab und fordert gezielte Gespräche, um die gemeinsamen Ziele der Sicherheit und des Wohlstands für die Arktis zu erreichen.
Im Bereich des plurilateralen Handels setzen wir uns für Bemühungen ein, eine Brücke zwischen der Transpazifischen Partnerschaft und der Europäischen Union zu schlagen und einen neuen Handelsblock mit 1,5 Milliarden Menschen zu schaffen. Im Bereich wichtiger Mineralien bilden wir Einkaufsgemeinschaften innerhalb der G7, damit die Welt ihre Versorgung diversifizieren und nicht mehr von wenigen Anbietern abhängig sein kann.
Im Bereich KI arbeiten wir mit gleichgesinnten Demokratien zusammen, um sicherzustellen, dass wir letztendlich nicht gezwungen sind, uns zwischen Hegemonialmächten und Hyperscalern zu entscheiden.
Das ist kein naiver Multilateralismus. Es handelt sich auch nicht um ein Vertrauen auf geschwächte Institutionen. Es geht darum, Koalitionen zu bilden, die Thema für Thema funktionieren, mit Partnern, die genügend Gemeinsamkeiten haben, um gemeinsam zu handeln. In einigen Fällen wird dies die große Mehrheit der Nationen sein.
Und es entsteht ein dichtes Netz von Verbindungen in den Bereichen Handel, Investitionen und Kultur, auf das wir für zukünftige Herausforderungen und Chancen zurückgreifen können. Mittlere Mächte müssen gemeinsam handeln, denn wer nicht mit am Tisch sitzt, landet auf der Speisekarte.
Großmächte können es sich leisten, alleine zu handeln. Sie verfügen über die Marktgröße, die militärische Kapazität und den Einfluss, um Bedingungen zu diktieren. Mittlere Mächte haben das nicht. Aber wenn wir nur bilateral mit einer Hegemonialmacht verhandeln, verhandeln wir aus einer Position der Schwäche heraus. Wir akzeptieren, was uns angeboten wird. Wir konkurrieren miteinander darum, wer am entgegenkommendsten ist. Das ist keine Souveränität. Es ist die Ausübung von Souveränität unter Akzeptanz der Unterordnung.
In einer Welt der Rivalität zwischen Großmächten haben die Länder dazwischen die Wahl: entweder miteinander um Gunst zu konkurrieren oder sich zusammenzuschließen, um einen dritten Weg mit Einfluss zu schaffen.
Wir sollten uns durch den Aufstieg der harten Macht nicht davon ablenken lassen, dass die Macht der Legitimität, Integrität und Regeln weiterhin stark bleiben wird – wenn wir uns dafür entscheiden, sie gemeinsam auszuüben.
Das bringt mich zurück zu Havel.
Was würde es für Mittelmächte bedeuten, „in Wahrheit zu leben”? Es bedeutet, die Realität beim Namen zu nennen. Aufhören, sich auf die „regelbasierte internationale Ordnung“ zu berufen, als ob sie noch so funktionieren würde, wie sie angepriesen wird. Das System beim Namen nennen: eine Zeit der sich verschärfenden Rivalität zwischen Großmächten, in der die Mächtigsten ihre Interessen mit wirtschaftlicher Integration als Zwangsmittel verfolgen.
Es bedeutet, konsequent zu handeln. Die gleichen Maßstäbe auf Verbündete und Rivalen an-zuwenden. Wenn Mittelmächte wirtschaftliche Einschüchterung aus einer Richtung kritisieren, aber schweigen, wenn sie aus einer anderen Richtung kommt, halten wir das Schild im Fenster. Es bedeutet, das aufzubauen, woran wir angeblich glauben. Anstatt auf die Wiederherstellung der alten Ordnung zu warten, sollten Institutionen und Vereinbarungen geschaffen werden, die wie beschrieben funktionieren.
Und es bedeutet, den Hebel zu reduzieren, der Zwang ermöglicht. Der Aufbau einer starken Binnenwirtschaft sollte immer die Priorität jeder Regierung sein. Internationale Diversifizierung ist nicht nur wirtschaftliche Vorsicht, sondern die materielle Grundlage für eine ehrliche Außenpolitik. Länder verdienen sich das Recht auf prinzipielle Standpunkte, indem sie ihre Anfälligkeit für Vergeltungsmaßnahmen verringern.
Kanada hat das, was die Welt will. Wir sind eine Energiesupermacht. Wir verfügen über riesige Reserven an wichtigen Mineralien. Wir haben die am besten ausgebildete Bevölkerung der Welt. Unsere Pensionsfonds gehören zu den größten und anspruchsvollsten Investoren weltweit. Wir haben Kapital, Talente und eine Regierung mit enormen finanziellen Möglichkeiten, um entschlossen zu handeln.
Und wir haben Werte, die viele andere anstreben. Kanada ist eine pluralistische Gesellschaft, die funktioniert. Unser öffentlicher Raum ist laut, vielfältig und frei. Die Kanadier bekennen sich weiterhin zur Nachhaltigkeit. Wir sind ein stabiler, verlässlicher Partner – in einer Welt, die alles andere als das ist –, ein Partner, der langfristige Beziehungen aufbaut und schätzt.
Kanada hat noch etwas anderes: ein Bewusstsein für das, was geschieht, und die Entschlossenheit, entsprechend zu handeln. Wir verstehen, dass dieser Bruch mehr als nur Anpassung erfordert. Er erfordert Ehrlichkeit gegenüber der Welt, wie sie ist.
Wir nehmen das Schild aus dem Fenster.
Die alte Ordnung kommt nicht zurück. Wir sollten ihr nicht nachtrauern. Nostalgie ist keine Strategie.
Aber aus dem Bruch können wir etwas Besseres, Stärkeres und Gerechteres aufbauen. Das ist die Aufgabe der Mittelmächte, die in einer Welt der Festungen am meisten zu verlieren und in einer Welt echter Zusammenarbeit am meisten zu gewinnen haben.
Die Mächtigen haben ihre Macht. Aber auch wir haben etwas – die Fähigkeit, aufzuhören, so zu tun als ob, die Realität beim Namen zu nennen, unsere Stärke im eigenen Land aufzubauen und gemeinsam zu handeln.
Das ist der Weg Kanadas. Wir haben uns offen und selbstbewusst dafür entschieden. Und dieser Weg steht jedem Land offen, das bereit ist, ihn gemeinsam mit uns zu gehen.”
 

34 Kommentare:

  1. Schöne Worte, nichts dahinter und schon gar nicht in der eigenen kanadischen Politik für / in Kanada.

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  2. Lieber Helmut, ich halte Ihre Eloge für, gelinde gesagt, ziemlich verfehlt. Merken Sie nicht, wofür dieser kanadische Armleuchter eintritt und steht? Seine heuchlerische Rede könnte man leicht in alle Stücke zerreißen, wenn man die Zeit dazu hätte. Ehrlich gesagt ist mir Trump beim A... lieber als diese verlogenen linken Ratten, die sich jetzt auf die Zehen getreten fühlen. Vielleicht fehlt "unseren" Politikern das intellektuelle Format, um eine solche Rede zu halten. Mag sein. Aber in moralischer Hinsicht sind sie gleichauf.

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    1. Sicher akzeptiere ich auch Ihre Meinung, auch, wenn ich sie nicht teile. Was mir bei dem Mann imponiert, ist die Aussage über die Gleichschlüsse der Mittelmächte, damit sie nicht mehr in die Vasallenschaft der Großmächte geraten müssen. Das ist für mich der zentrale Punkt, und hier könnte sich eine neue Perspektive für die geopolitische Situation ergeben.

      Wie ich schon gesagt habe, alles, was der Mann so tönt, unterschreibe ich nicht.

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  3. >Seine heuchlerische Rede könnte man leicht in alle Stücke zerreißen, wenn man die Zeit dazu hätte<

    Hätte-täte-Fahrradkette ... Na, dann zerreißen Sie sie doch, Herr Lechner! So viel Zeit muss sein ...

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    1. Bin nix neugierig drauf - eine zu leichte Übung. Es liegt doch auf der Hand, dass der Kanadier nur mieses Zeux redet.

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  4. Richtig. Der Kanadier tritt für alles ein, was Libertäre bekämpfen.

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  5. Was an seiner bemerkenswert klugen Rede den kanadischen Premier als „linke Ratte“ outet, wie Herr Lechner mit vollendeten Manieren formuliert, wird wohl dessen Geheimnis bleiben.

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  6. "Und wir haben Werte, die viele andere anstreben. Kanada ist eine pluralistische Gesellschaft, die funktioniert."

    Ist das so? In Kanada sind Schwangerschaftsabbrüche seit 1988 vollständig legal, entkriminalisiert und gelten als medizinische Dienstleistung.
    Das sog. MAID – Medical Assistance in Dying, gilt als eines der weltweit liberalsten Euthanasiegesetze.

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  7. "was mir bei dem Mann imponiert, ist die Aussage über die Gleichschlüsse der Mittelmächte, damit sie nicht mehr in die Vasallenschaft der Großmächte geraten müssen."
    Tschuldigung, lieber Helmut, aber das sind doch nur leere Phrasen, die dieser Mann von sich gibt. Es geht ihm nicht um "Gleichschlüsse der Mittelmächte", sondern um Aufrechterhaltung des ancien régimes, der alten Herrlichkeit, wie es durch den US-deep state der alten Administrationen fest etabliert war, und das er unter Trump (egal ob zurecht oder zuunrecht) gefährdet sieht. Daher ist das Havelsche Gleichnis mit dem Schild im Fenster pure Heuchelei. Genau darum geht es ihm nämlich: sein Schild weiter im Fenster zu belassen. Gegen den Westimperialismus unter NATO-Schild hat er nie was einzuwenden gehabt, hat er auch heute nicht, er beruft sich auf die Charta der UN, die selber laufend mitbricht (Russland-Sanktionen, vgl das mit seinem heuchlerischen Aufbegehren gegen den Druck durch "Zölle" - ein grundsätzlich legitimes Mittel). Er ist Teil der Kriegshetzer ("Koalition der Willigen), Verfechter der NATO-Expansion, Knecht des militärisch-industriellen Komplexes (Aufrüstung über alles!), sieht die moralisch wie gesellschaftlich, ökonomisch und politisch verkommenen EU-Staaten als seine genuinen Verbündeten an, deren Abdriften in wohlverdiente realpolitische Marginalität er nicht hinnehmen will, kurzum: er steht festverankert auf der falschen Seite. Nur, weil ihm Trump nicht passt und er Angst wegen Ontario hat, darüber hinaus im globalen Bereich seine Felle davonschwimmen sieht, schreit er jetzt (zugegeben in wohlgeformten) Worten Zeter und Mordio. Ein bisschen Schadenfreude unsererseits erscheint angebracht, auf jeden Fall weit mehr als Bewunderung...

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    1. Bravo..und da wäre noch so viel mehr..und wenn man genau liest kommt der sehr militante Zug dieses Sprechpuppe klar durch

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    2. Cher (chère?) Anonym,

      na, da sind wir aber froh, daß der "sehr militante Zug" bei Adolf Tumpler sowas von überhaupt nicht durchkommt ...

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  8. Friedrich Dominicus23 Januar, 2026 12:51

    Na gut, was sind da denn für "Partnerschaften" und wer ist, zeichnet dafür verantwortlich?

    Ein klares Zitat dazu:
    "Im Bereich KI arbeiten wir mit gleichgesinnten Demokratien zusammen, um sicherzustellen, dass wir letztendlich nicht gezwungen sind, uns zwischen Hegemonialmächten und Hyperscalern zu entscheiden."

    "Gleichgesinnten Demokratien" - so so. So feine "Demokratien" wie? Kanada? Deutschland, Australien und andere? Ernsthaft? Freiheit des Einzelnen wird es auch nur erwähnt? In der ganzen Rede nicht. Also, was gilt? Die "Allgemeinheit", also weit links. Der Staat ist alles, der Einzelne nichts.

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  9. Cher Friedrich Dominicus,

    daß der kanadische Premier auch nur mit Vorsicht zu genießen ist, ist schon klar.

    Aber wollen Sie uns im Ernst erzählen, daß sich Trump um die "Freiheit des Einzelnen" auch nur einen Dreck schert? Wer nicht nach seiner Pro-Zionazi-Pfeife tanzt, wird von der Uni rausgeschmissen. Wer etwas dagegen hat, daß Dänemark 98% seines Staatsgebietes für lau sich abknöpfen lassen soll (weil es da vorgeschobene "strategische Interessen" der USA gibt und Bodenschätze), wird mit astronomischen Zölle erpreßt (die Trump nur zurückgezogen hat - fragt sich: für wie lange! -, weil die Wallstreet halb gecrasht ist nach seinen Drohungen vom Wochenanfang).

    Es mag einen 150%igen Libertären stören, daß es Staaten gibt, und man mag mit Prof. H. H. Hoppe sich im Wolkenkuckucksheim von "Privatrechtsgesellschaften" ergehen - aber die Realität ist: es gibt Staaten, auch wenn man sie nicht mag -und der Realitäts-Check, wie ein Territorium aussieht, in dem es keine pöhse staatliche Gewalt gibt, kann bspw. in Somalia besichtigt werden. Überzeugt mich nicht so wirklich ...

    Und finden Sie es etwa gut, wenn ein Knallkopf, der so einfach Befehl gibt, auf hoher See Tanker zu beschlagnahmen, angebliche Drogenboote zu bombardieren und überlebende Schiffbrüchige durch nachfolgenden Beschuß ratzfatz zu ermorden, mit solchen Aktionen weitermachen kann? Senator Rand Paul, wie auch sein Vater Ron Paul, denen Sie mangelndes Verständnis für Libertarismus wohl nicht wirklich vorwerfen können, fanden das nämlich auch nicht so prickend ...

    Finden Sie es wirklich erstrebenswert, wenn ein US-Präsident aus gekränkter Eitelkeit, nicht den Friedensnobelpreis bekommen zu haben, sich wie ein Mafiaboss aufführt, und "Angebote, die man nicht ablehnen kann" macht?

    Der kanadische Premier mag "links" sein - na und? Darf man deshalb nichts von dem, was er sagt, positiv beurteilen? So nach dem Motto: "Sozen sind das Allerletzte und haben immer Unrecht und noch wenn sie 'Guten Tag' sagen, ist das ein heuchlerisches Verbrechen!" ...

    In Österreich haben wir schließlich auch einen Bundespräsidenten, der links ist und den und dessen politische Ansichten ich schlichtweg zum Kotzen finde - trotzdem wäre ich als Österreicher nicht erbaut, wenn ein US-Überfallkommando seine Bodyguards ermordet und ihn nach NewYork verschleppt, um ihn unter fadenscheinigen Vorwänden vor ein US-Gericht zu zerren. Sehen Sie das etwa anders?

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    1. Ah, ist auf dem Bello und dem sein Hund 50 Millionen Kopfgeld ausgesetzt. Fungiert er auch als Drogen Kingpin? Hm..interessant..

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    2. Cher (chère?) Anonym,

      wenn Sie des sinnerfassenden Lesens nicht mächtig sind, sollten Sie hier nicht kommentieren. Sie machen sich damit nur lächerlich.

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  10. Cher Collega Lechner,

    all das, was Sie gegen den kanadischen Premier vorbringen, hat auch seine teilweise Berechtigung. Nur: was Trump aufführt, ist zwar ganz anders, aber kein Jota besser!

    Gegen cancel culture und woke Sprech- und Schreibverbote aufzutreten, und dann gegen Leute, die wegen des Genozids in Gaza und dessen Unterstützung durch die USA protestieren, mit Polizeigewalt und Studienverboten vorzugehen, finde ich mindestens ebenso heuchlerisch und totalitär wie das Vorgenannte.

    Wenn ein Präsident sich v.a. mit dem Programm wählen läßt, endlich den Dauerkriegszustand der USA und deren banditenhafte Hegemonie mit 800 Militärstützpunkten rund um die Welt und regime changes am laufenden Band aufzuhören, und dann exakt das gleiche weitermacht, nur zugunsten seiner Financiers und Seilschaften, dann finde ich das, gelinde gesagt, zum Kotzen.

    Und wenn aufrechte Konservative wie Judge Napolitano oder Col. Macgregor sich darüber erregen, kann ich ihren Unmut vollkommen verstehen.

    Daß Trump sich mit seiner Vorgangsweise dabei ist, sich selbst in Knie zu schießen, hätte er bereits am Wahlergebnis in Kanada "bewundern" können (aber dazu ließ es sein Narzißmus nicht kommen)! Bevor er nämlich gönnerhaft den Kanadiern "angeboten" hatte, als 51. Bundesstaat der USA den rohstoffliefernden Deppen für die US-Konzerne zu spielen, waren die Linken in Kanada die sicheren Wahlverlierer und ein Sieg der dortigen Konservativen so gut wie sicher. Nachher kam es anders. Wäre in Österreich nicht anders, wenn, hypothetisch gesprochen, bspw. ein Herr Höcke als deutscher Kanzler vor den nächsten Nationalratswahlen den Anschluß Österreichs an Deutschland vorschlagen wollte (und die FPÖ so fetzendeppert wäre, was ich mir aber nicht vorstellen können daß sie das sind, das begrüßen würde): ich glaube, da könnte die SPÖ noch den spirchwörtlichen Mehlsack als Kandidaten aufstellen und die meisten würden ihn wählen.

    Nochmals: der kanadische Premier ist mit Vorsicht zu genießen. Aber Trump mit seinem "Government by Gangsterism" ist nach dem Bruch all seiner Wahlversprechen sogar mit aller Vorsicht schlicht und einfach: ungenießbar.

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    1. SpÖ hat Babler aufgestellt..beleidigen Sie bitten den Mehlsack nicht..bitte!?

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  11. P.S. zum meinen beiden Kommentaren: lesen Sie dazu den sehr gut argumentierten Artikel von Dr. Klaus Peter Krause - https://kpkrause.de/2026/01/21/imperialistische-usa-politik/.

    Und diesem Autor wird man weder blindwütigen USA-Haß oder mangelndes Verständnis für Freiheit und Libertarismus vorwerfen können.

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  12. Friedrich Dominicus23 Januar, 2026 16:06

    Nein, sehr geehrter Herr Denker:
    "Aber wollen Sie uns im Ernst erzählen, daß sich Trump um die "Freiheit des Einzelnen" auch nur einen Dreck schert?"

    Habe ich nicht und es hat nichts mit dieser Rede zu tun. Er kümmert sich genauso wenig einen Dreck darum. Was aber nichts an der Lügerei des Kanadiers ändert. 2 x Unrecht ergibt nicht 1 x Recht!

    Zu Trump habe ich mich mehr als einmal geäußert, was Sie einfach kontrollieren können: https://www.q-software-solutions.de/blog/?s=Trump

    Ich habe mich IMMER aus liberaler Sicht mit Politikern beschäftigt und unter dem Aspekt auch mit Trump!



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  13. Friedrich Dominicus23 Januar, 2026 16:11

    Zitiere ich mich einfach einmal selbst (2017 aus meinem Blog):
    "Wer dieses Blog verfolgt, kann wissen, daß ich die Wahl Trumps für wahrscheinlicher hielt. Man kann auch hier nachlesen, warum ich im Falle Trump/Clinton nicht die Letztere gewählt hätte. Das habe ich- einfach an einem Fakt festgemacht. Die Haltung der Personen zu den Kriegen der USA und hier hatte Trump eine weiße Weste, ja bis er meinte, er müsse doch mal in die Kriege eingreifen, damit bin ich mit Trump durch. Traue ich ihm zu noch andere bescheuerte- Dinge zu machen – ja. Und vor allem sehe ich absolut gar nichts, was nach einer Zurückdrängung des Staates aussieht. Wen er feuert oder nicht, ist mir im Grunde egal, es zeigt insgesamt nur, dass auch die USA ein massives Problem mit der Gewaltenteilung haben. Man kann noch einsehen, daß es sich bei Trump um die Exekutive handelt, aber eben nur teilweise und das ist ein massives Problem. Er steht in gewisser Weise den Republikanern vor und kann erwarten, von diesen auch in seinen Gesetzesänderungen unterstützt zu werden. Damit führt er eben nicht nur aus aondern, es verbinden sich in der Person des Präsidenten Elemente der Gesetzgebung, der ausführenden Gewalt und dazu der Überprüfung der Gesetze. Das ist einfach problematisch. Ich habe aber keine wirkliche Idee wie man dem Herr werden könnte. Es gibt ein paar Sachen, die man ändern könnte/sollte. So sollte der Präsident nicht in der Lage sein, mit seiner Truppe die Richter absetzen oder einsetzen zu können."

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  14. Friedrich Dominicus23 Januar, 2026 16:15

    Noch etwas, wa ich vor der ersten Wahl festhielt (eben auch aus meinem Blog
    Neither Trump nor Clinton

    vote for Johnson. He’s the only choice which is not worse then before. Peace, Freedom, Liberty, that should ring some bells. You can’t expect Trump nor Clinton in that area and so the vote is just for the lesser worse. Why would one want that?

    Anno 2016!

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  15. Cher Friedrich Dominicus,

    Zu Trump habe ich mich mehr als einmal geäußert, was Sie einfach kontrollieren können: https://www.q-software-solutions.de/blog/?s=Trump

    Ich habe mich IMMER aus liberaler Sicht mit Politikern beschäftigt und unter dem Aspekt auch mit Trump!


    Das weiß ich - aber das heißt nicht, daß es deshalb auch alle Leser der LePenseur-Blogs wissen. Und wer nur Ihre obigen Kommentare kannte, konnte diese leicht im Sinne einer Trump-Apologie nach dem Motto "Dieser kanadische Heuchler soll gefälligst nicht an Trump rummäkeln!" fehlinterpretieren.

    Es freut mich, geschätzter Herr Kollege, daß Sie dieses möglich Mißverständnis durch Ihre Antwort ausgeräumt haben.

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  16. Friedrich Dominicus23 Januar, 2026 16:35

    Mein zweiter Eintrag bezog sich auf:
    "Was an seiner bemerkenswert klugen Rede den kanadischen Premier als „linke Ratte“ outet, wie Herr Lechner mit vollendeten Manieren formuliert, wird wohl dessen Geheimnis bleiben."

    Und die Rede hat es ganz klar gezeigt, wie "links" der Kanadier tatsächlich ist. Wer "unsere Demokratien" anführt, den kann man GRUNDSÄTZLICH nicht trauen. Die DDR war ja auch nur eine "Deutsche Demokratische Republik" und Kanada ist mit zu vielen anderen Staaten genau auf diesem Weg.

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  17. Cher penseur, es geht hier nicht um Trump-Verteidigung, die hab ich - leider - mittlerweile aufgeben müssen, da er sich, da haben Sie - leider - recht, wirklich nicht gut aufführt und überhaupt geistig wie moralisch ein erbärmlicher Winzling zu sein scheint. So weit alles klar. Davon sind jedoch gewisse Aspekte zu trennen. Die Grönland-Geschichte beispielsweise halte ich, was unsre Interessen betrifft, für äußerst nützlich, weshalb ich Trump DIESBEZÜGLICH nicht kritisieren möchte. Theoretisch könnte dahinter sogar ein genialer Schachzug stecken. Nun gut, das glaube ich jetzt angesichts Trumps Persönlichkeit nicht wirklich, alles zugestanden, aber wie ich geschrieben habe: Warum nicht etwas Schadenfreude genießen? Aber das ist nicht das Eigentliche. Hier geht es um den Kanadischen Premier. Der Umstand, dass er gegen Trump ist, macht ihn ganz entschieden nicht zur Lichtfigur. Und nicht nur (dh natürlich aber auch), weil er aus falschen Gründen gegen Trump ist. Sondern, weil er für eine Agenda steht, die ich verabscheue. Ich werde nie Churchill gutheißen und ihn einen ehrenwerten Mann nennen, nur weil er halt auch gegen Hitler war und Hitler in manchen Punkten richtiger eingeschätzt hat als andere Zeitgenossen. Genauso wenig, wie Stalin an moralischer Stärker gewinnt, nur weil er von Hitler angegriffen worden ist und halt erfolgreich zurückgeschlagen hat. Das sind doch alles keine Argumente! Natürlich ist dem Judge und dem Cornel ohne Wenn und Aber zuzustimmen. Aber die vertreten halt eben doch etwas anderes als dieser Kanadier. Natürlich hat Trump mit seinen Dummheiten seiner Sache sehr geschadet und zB in Kanada gewisse Dummköpfe an die Macht gehievt. Alles zugestanden. Aber diese Dummköpfe bleiben trotzdem Dummköpfe, wie auch aus Churchill und Stalin keine Lichtgestalten werden. Und genau das Gleiche gilt für Ihren Höcke-SPÖ-Vergleich, mal abgesehen von der, wie ich meine, unnötigen Gehässigkeit gegen Höcke (dem ein solcher Schwachsinn keineswegs zuzutrauen ist): Sicherlich haben Sie recht, dass ein SPÖ-Mehlsack die Wahl unter solchen (abstrusen) Bedingungen gewinnen würde. Nur, und das ist der einzige Punkt, auf den es hier ankommt: Eine Helmutsche Lobrede hätte sich ein solcher Mehlsack dennoch nie und nimmer verdient. Die Erkenntnis, dass aus den USA wieder mal alles andere als Heil und Segen kommt, darf doch nichts an unserer überkommenen politischen Einstellung und unserer Ablehnung des "Wertewestens" ändern!

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  18. "Wenn ein Präsident sich v.a. mit dem Programm wählen läßt, endlich den Dauerkriegszustand der USA und deren banditenhafte Hegemonie mit 800 Militärstützpunkten rund um die Welt aufzuhören, und dann exakt das gleiche weitermacht..."
    Und stellen Sie sich bitte folgende Frage: Ist das (Grönlandabenteuer) nicht eigentlich die genialste Methode, um mit diesem Zustand zu brechen bzw um dessen Grundlagen von der Wurzel her zu zerschlagen? Zumindest, was unser NATO-versiefftes Europa betrifft?
    Ich behaupte nicht, dass das ganz bewusst intendiert ist (obwohl es mit gewissen Wahlversprechen sogar kompatibel wäre und überdies der Zustimmung seiner innenpolitischen Gegner nicht bedarf, da es sich ganz von selbst ergibt...)

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  19. @ Franz Lechner23 Januar, 2026 08:57 ---
    Meine völlige Zustimmung, auch wenn wir - etwa in religiösen Fragen - wohl nicht mehr näher zueinander finden dürften. Und es ist ein Labsal in diesen finsteren Zeiten, auf Äußerungen verständiger Menschen zu stoßen (schmeichel).
    (Davon abgesehen, geht es um die Existenz unserer Rasse, in vollem Ernst, und man sollte sich Häme, so verlockend und naheliegend diese oft auch sei, durchaus verkneifen.)

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    1. So ist es. Die rassische Frage ist die eigentliche, die hier hinter allem anderen als Schicksalsfrage steht. Nur erkennen das ganz wenige nur.

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  20. Friedrich Dominicus24 Januar, 2026 10:03

    Unsere Presse: https://www.morgenpost.de/politik/article411010920/der-stoische-held-von-davos-wer-ist-mark-carney.html?utm_term=Autofeed&utm_campaign=BM&utm_medium=social&tpcc=artikel_facebook_bm&utm_source=Facebook#Echobox=1769172491

    Gruselig.

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  21. Ich finde den allgemeinen Swing von Pro Trump zu Contra Trump zu schnell und atemberaubend, als dass er überzeugend wäre. Leser Lechner liegt für mich richtiger, wenn er Trumps Politik auch strategische Inhalte zuschreibt, die ganz in unserem Sinne sein müssen. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Minneapolis! Dass nun schon zum zweiten Mal konsequent gegen eine weiße linkswoke Aufrührerperson durchgegriffen wurde, ist politisch gut und auch klug, weil sich Trump damit gegen das unsägliche „Rassismus“-Geschrei der Linkswoken immun gemacht hat und zeigen kann, dass alle Linken Aufrührer gleich behandelt werden, egal welcher Rasse. Da hat Trump auf jeden Fall einen Punkt.

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    1. Schauen S', cher (chère?) Anonym,

      vor Amtantritt konnte man bei Trump ja nicht wissen, daß er innerhalb weniger Monate ein Regime nach der Methode "government by gangsterism" führen würde.

      Bezüglich Minneapolis bin ich allerdings geneigt, Trump ebenfalls einen Punkt zu geben: durch seine Vorgehensweise führt er die USA näher an einen Bürgerkrieg heran. Und das ist für alle, die außerhalb der USA unter deren Fuchtel leben und für das freche $-Leitwährungs-Privileg blechen müssen, zweifellos eine gute Nachricht!

      Écrasez l'infame!

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    2. Écrasez l‘infame! In der Tat - nur denke ich daran, dass Donald Trump genau dies in Minneapolis jetzt endlich macht. Er zeigt den linken Ratten, wo der Hammer hängt. Darauf haben wir doch immer gehofft, dass einer mal den Mut und die Konsequenz hat.

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    3. Manfred Müller26 Januar, 2026 16:13

      Auf einen durchgeknallten Autokraten, der maskierte Schläger mit SS-Methoden im Staatsauftrag vorgehen lässt?

      Auf sowas haben möglicherweise Sie gehofft, "wir" sicherlich nicht!

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  22. WEF Puppe, nur Geschwafel..ich weiss nicht, wie verblendet man sein muss, um das als "Rede von epochaler Bedeutung" zu bezeichnen..nach 2 Sätzen habe ich nur mehr quergelesen, weil es nur Platitüden und Schmarrn ist: geht vollkommen am normalen, hart arbeitenden Menschen vorbei. Ist was für die Elite, die kann sich in dieser Sauce wunderbar marinieren und dabei gut fühlen.

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    1. Cher (chère?) Anonym,

      das Problem vieler Diskussionen ist, daß viele Menschen "nach 2 Sätzen nur mehr querlesen". Das ist bequem, aber eine fruchtbringende Diskussion ist halt selten auf diese Art zu führen.

      Außerdem erklären Sie uns vielleicht, was an Adolf Trumplers Davoser Auslassungen "am normalen, hart arbeitenden Menschen" denn nicht mindestens ebenso, wenn nicht noch mehr vorbeigeht. Wobei ich allerdings nicht bezweifle, daß T. sich bei Absonderung seiner "Sauce" (um bei ihrer Wortwahl zu bleiben) sich gut gefühlt hat.

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