Mittwoch, 4. März 2026

Mord am Ayatollah: Ein welthistorisches Ereignis mit unabsehbaren Folgen

Gastkommentar
von Revoluzzer
 
 
Die Bedeutung des Mordes an Ayatollah Ali Khamenei wird nicht richtig gewürdigt. Das ist ein geschichtliches, welthistorisches Ereignis.

Fragt man die KI, ob schon mal das Oberhaupt einer Religion von einem anderen Staat ermordet wurde, dann wird man als erstes Datum auf das Jahr 380 n. Chr. verwiesen, danach die Antike.

Der Ayatollah ist letztlich dem Papst zu vergleichen. Und nun stelle man sich vor, nicht-christliches Land X würde den Vatikan bombardieren und willentlich den Papst ermorden.

Dieser Akt ist singulär: Ein weltlicher Kaiser lässt ein religiöses Oberhaupt umbringen. Ein Verlust basalsten Respekts vor dem Heiligen. Ein nominaler Christ, Trump, (christlich ist er nicht, denn ein Christ würde das nicht tun) mit einem (nominalen ?) Juden, N., der einen moslemischen Papst umbringen lässt.

Das wird Auswirkungen haben, die können wir uns noch gar nicht vorstellen. Hier wurde für kommende Jahrzehnte und Jahrhunderte ein Mythos geschaffen, ein Mythos des Opfers und des Unrechts, des schlicht Bösen in Gestalt eines "Christen" und eines "Juden".

Diese Tat wird den Islam unfassbar stärken. Denkmäler werden gebaut werden, Schulen und Hochschulen nach Khamenei benannt, Straßen. 

Ein Mann ist gestorben, ein Mythos wurde geboren.

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P.S.: es wird eingewendet, der bulgarische/russische Geheimdienst habe versucht, Papst JP II umzubringen. Doch das ist kein passender Vergleich: 

a) Man weis nicht sicher, dass diese Geheimdienste dahinter standen.
b) Kein Staatsführer hat sich gerühmt, den Angriff auf JP II veranlasst zu haben.

Vergiftungen und heimliche Morde sind vermutlich öfters vorgekommen. 

Und das ist eben der Punkt: HEIMLICH. Weil man sowas nicht offen macht - zumindest wenn man noch zwei Gehirnzellen und/oder ein Minimum an religiösem Gefühl hat.

Trump und Nethanjahu ... hingegen: widerlich. Absolut widerwärtig. Ekelhaft. Verabscheuungswürdig. Und wenn ein mehr oder weniger Normalo und früherer Trump-Fanboy wie ich so empfinde, dann will ich nicht ahnen, was die Schiiten dieser Welt fühlen.

 

10 Kommentare:

  1. Noch mal zum Wiederkäuen für das Weiter-so-Herdenvieh: Eine Islamisierung gibt es nicht !

    Die zig Millionen Morgenlandser im Abendland dienen schließlich nur der kulturellen Buntheit und innovativen Arbeitskraft, weil die EU-Eingeborenen sich ja nicht mehr reichlich genug selber fortpflanzen.

    Mutti Natur füllt dieses Vakuum dann sofort mit Fremdkörpern, die sich laut ihrer Zeitrechnung noch im Jahre 1446 befinden. Die Waffen haben sich verbessert, die glaubensfanatischen Gedanken nicht! Der rechthaberische Blutrausch wird also infernal weitergehen.

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  2. Die Möchtegern-"Islamkritiker" zerfließen jetzt vor Ehrfurcht und Trauer über den Mord an einem "Religiösen Oberhaupt".

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  3. >> ... christlich ist er nicht, denn ein Christ würde das nicht tun ... <<
    Ein guter Scherz! Die us-amerikanischen Christen haben noch ganz andere Sächelchen gemacht. Mir ist nicht bekannt, daß die europäischen Christen ihnen darob das Christsein abgesprochen hätten.
    Bist auf diese Kleinigkeit finde ich die Analyse sehr gut!
    Mich wundert ständig, warum die hiesigen Mehr-oder-weniger-Christen für sich das Recht rausnehmen, sich in die inneren Angelegenheiten der islamischen Länder einzumischen und GLEICHZEITIG jammern, daß die Muslime, die sie selbst eingeschleppt haben, sich hier in unsere Angelegenheiten einmischen. "Freßt die faulen Früchte eurer Verlogenheit!" möchte man ihnen zurufen.

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  4. Der damalige polnische Parteichef General Jaruzelski hat wiederholt klar bekannt, dass der Papst-Attentäter Ali Agca ein KGB-Agent war und das Attentat in sowjetrussischem Auftrag ausführte.

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  5. Cher (chère?) Anonym v. 04 März, 2026 17:21,

    1. Na klar! Das würde der KGB einem polnischen General gegenüber ausgeplaudert haben, genau das - und genau dem gegenüber ... Hirn einschalten, bitte!

    2. was ist ein "Attentat in sowjetrussischem Auftrag"? Wenn es denn so gewesen ist, dann "in sowjetischem Auftrag" - denn daß die seinerzeitige RSFSR je einen Geheimdienst besessen hätte wäre mir ebenso unbekannt wie, daß sie jemals einem bulgarischen Geheimdienst irgendwelche Aufträge erteilen hätte können.

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    1. Cher Penseur, Konrad Adenauer hat stets von „Sowjetrussland“ gesprochen, wenn er das Kunstgebilde „Sowjetunion“ meinte, das außer Putin nur die Libertären wieder haben wollen.

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    2. Schon wieder ein Trotteltroll, der "libertär" sinnentleert als bloßen Kampfbegriff mißbraucht.

      Und was Adenauer in seiner Servilität vor den Westalliierten, der er seine Kanzlerschaft verdankte, so von sich gab, wird auch nicht richtiger, wenn Sie's zitieren.

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  6. >> ... polnische Parteichef General Jaruzelski hat wiederholt klar bekannt, dass der Papst-Attentäter Ali Agca ein KGB-Agent war ... <<
    Sie reden vom Koran-Küsser-Papst?
    Und Aussagen eines ausgewiesenen Russenhassers sind natürlich besonders glaubhaft. Hat man je nach dem Cui-bono gefragt?

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    1. Jaruzelski war alles andere als ein Russenhasser. Er war der polnische Quisling der Russen.

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    2. Manfred Müller05 März, 2026 21:41

      Schon wieder einer, der keine Ahnung hat! Jaruzelski und Quisling vergleichen heißt Äpfel mit Birnen vergleichen ...

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