Danke, Calimero!
Samstag, 7. Februar 2026
Was Sie schon immer über Spekulanten wissen wollten, und sich bisher nicht zu fragen getrauten
Danke, Calimero!
3 Kommentare:
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Vorweg gesagt: mir soll es recht sein, wenn andere zu leistungsfreien Vorteilen durch Spekulation kommen. Gratulation allemal !...
AntwortenLöschenSpekulation an sich ist nicht das Problem, jedoch aber der Debitismus. Letzterer ist keine neue Wirtschaftstheorie, wie manche behaupten, sondern (wie z.B. "Autismus") ein pathologischer Befund. In diesem Falle ein volkswirtschaftliches Leiden.
Laufend mehr Schulden weiter geben, als vorher übernommen funzt dann nicht mehr, sobald es alle machen wollen. Auch beim Spekulieren gibt es zwei Seiten. Auch beim Spekulieren findet letztendlich nur ein Nullsummenspiel statt. Das Problem ist nur, dass Spekulieren im bestehenden System vor-finanziert werden kann. In Verbindung mit dem "Super-Rezept" des ewigen Wirtschaftswachstums.
Wie kommt es denn, dass die Preise für Immobilien immer höher steigen, sodass sich ein normal Arbeitender kaum mehr ein Eigenheim leisten kann? Weil Immobilien-Spekulation vor-finanziert werden kann. Nur so kann Spekulieren zum Schneeballsystem, zum Pyramidenspiel aufgebläht werden. Das derzeitige Bankensystem mit den Pseudobilanzen* (der Geschäftsbanken) ist dabei der Hauptverursacher des genannten Leidens.
*Bankbilanzen, bei denen nicht explizit erkennbar wird, dass die einzelnen Geschäftsbanken sich tatsächlich selbst Kredite gewähren können. Z.B. für den Erwerb von Immobilien.
Das Problem ist imho, dass in einem System das mit Fiat Geld arbeitet und in dem die Banken (nicht der Staat) Geld aus der Luft schöpfen können letztlich die Allgemeinheit für Spekulationsverluste einstehen muss. Sei es über Bankenrettungen oder Inflation.
LöschenEtwa 2008 wegen leichtfertiger Kreditvergabe und Synthetischen ETFs:
https://www.youtube.com/watch?v=Pxr_FzpPM2Q
Instrumente wie Futures sollten ja eigentlich der Risikominimierung dienen, wurden aber ins Gegenteil verkehrt um damit Spekulieren zu können.
Oder siehe auch aktuell Spekulationen mit sog. Papiergold.
Zitat: «...in dem die Banken (nicht der Staat) Geld aus der Luft schöpfen können letztlich die Allgemeinheit für Spekulationsverluste einstehen muss»
LöschenRichtig erkannt! Genau so ist es: Spekulation, die durch Geld-schöpfende Kredite vorfinanziert werden kann, geht in ihrer volkswirtschaftlichen Gesamtheit immer zu lasten der Allgemeinheit.
"Fiat-Geld" ist eine Buchungsgröße einer Leistungsbilanz und kann im Gegensatz zu einer Zahlungsware (wie z.B. Gold) nur existieren, solange es sein Gegenüber hat*. Eine solche Leistungsbilanz spiegelt die Interaktionen innerhalb einer Abrechnungsgemeinschaft wieder. Ein Bankenpublikum ist also eine Abrechnungsgemeinschaft, die sich eigentlich bewusst sein sollte, dass sie nichts anderes als eine Volkswirtschaft ist.
Die entscheidendste volkswirtschaftliche Frage lautet: Wer bekommt wie viel Kredit für welches Projekt? Ein Bankenpublikum, das sich seiner selbst bewusst geworden ist, sollte also erkennen können, dass die Vorfinanzierung von Spekulation sicher nicht in seinem Interesse liegen kann.
*Geld als Dokumentation einer realen Vor-Leistung (Arbeitsergebnisse) sollte eigentlich ausschließlich nur durch die Finanzierung der Beschäftigung und der laufenden Produktion entstehen und vergehen. D.h. Geld darf niemals durch Spekulation entstehen, denn dann stände es ja nur Pseudowerten gegenüber. Leider gilt dieser Imperativ im vorherrschenden Bankensystem jedoch nicht.