Sonntag, 5. Juli 2026

Zum Thema der 66 verschiedenen Geschlechter

von Helmut
 
 
Nachdem das immer toller wird, nicht nur mit dem Christopher Street-Day, sondern auch mit der Beflaggung von Kirchen, wie hier:

https://www.die-tagespost.de/kirche/aktuell/zwei-drittel-halten-lgbtq-flaggen-an-kirche...

Dazu mal was ganz Vernünftiges, von Lina Jacobsen:

Ich bin eine Frau ohne Klöten*).
Das ist keine Beleidigung, das ist einfach Biologie.
Meine Knochen sind leichter, meine Muskeln anders gebaut, mein Körper kennt den Rhythmus von Eizelle und Monat, den Preis, den jede Generation mit Blut bezahlt.

Ich sehe Männer, die sich Frau nennen,
mit breiten Schultern, tiefer Stimme und dem Vorteil von Testosteron,
der selbst nach Jahren der Hormone noch in den Knochen steckt.
Sie gewinnen Wettkämpfe, zerbrechen Rekorde,
die Frauen jahrzehntelang unter fairen Bedingungen aufgestellt haben.

Es ist keine Bosheit, es ist Physik.
Ich will keinen Hass. Ich will nur den Raum, den mein Körper seit Jahrtausenden kennt...
die Umkleide, in der ich mich sicher ausziehen kann,nicht mit jemanden der noch die Kraft und das Geschlecht eines Mannes trägt.

Die Statistiken sind nüchtern...männliche Straftäter, die sich als Frauen deklarieren,
sind in Frauengefängnissen kein seltenes Thema mehr.

Ich bin die Frau ohne Klöten. Ich brauche keine, um Frau zu sein.
Sie haben noch welche ...und genau das macht den Unterschied aus,
den man nicht wegreden, wegoperieren oder umbenennen kann.

Chromosomen lügen nicht. Skelette lügen nicht.
Die Leistungskurven von Männern und Frauen trennen sich nach der Pubertät deutlich.
Ich bin müde von der Forderung,
meine Wahrnehmung und meinen Schutz aufzugeben,
damit andere sich in ihrer Identität bestätigt fühlen.

Frau Sein ist kein Gefühl. Es ist eine materielle Realität ...
mit Stärken und Verwundbarkeiten, die man nicht einfach neu erfinden kann.

Ich bin eine Frau ohne Klöten.
Und ich stehe dafür ein, dass das etwas bedeutet.
Nicht aus Hass,Sondern weil Ehrlichkeit der einzige Weg ist,
auf dem wir einander wirklich respektieren können.

Selten habe ich so eine klare Definition gelesen, und es beeindruckt mich.

----

*) Für diejenigen, die gewisse Ausdrücke nördlich der Weißwurstgrenze nicht kennen: Man bezeichnet damit die Hoden.

 

 

9 Kommentare:

  1. Ist es wirklich, wirklich Zufall, daß so viele Christen auf das LGBTQ-Tralalla abfahren?

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    1. Und ist es Zufall, daß soviele Christen darauf eben nicht abfahren? Die Zahl der Christen unter den Funktionären und Organisatoren des LGBTQ-Tralalla ist sicherlich prozentuell nicht höher, sondern geringer als der Anteil der Christen an der Gesamtbevölkerung.

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  2. Vom Karl-Rahner-Haus hängt tagein, tagaus eine RIESIGE Regenbogenflagge. Der katholische Nachwuchs ist voll queer! ( ka.stadtwiki.net/Karl-Rahner-Haus )

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    1. Falsch. Höchstens der (pseudo-)"katholische" Nachwuchs, der aber auch schon "in die Jahre gekommen" ist. Jugendliche Spätlese ...

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    2. Wie lang der Arm der greisen, aber immer noch einflussreichen Herren in Purpur aus dem Vatikan ist, kann man immer wieder beim Le Penseur besichtigen. Ein Jammer.

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    3. Cher (das "chère?" kann ich mir wohl schenken, man kennt ja seine Papenheimer ...) Anoym,

      woraus Sie aus meine Kommentarposting einen langen "Arm der greisen, aber immer noch einflussreichen Herren in Purpur aus dem Vatikan" deduzieren wollen, erschließt sich mir nicht.

      Es ist schlicht und einfach Faktum, daß dieser ganze Gender-LGBTQ-Tralalla mit dem, was man seit ca. 1700 Jahren als "katholisch" verstanden hat, nichts zu tun hat. Das zu erkennen und zu benennen heißt deshalb noch lange nicht, daß ich deshalb irgendwelchen Purpurträgern im Vatikan verpflichtet wäre.

      Es ist vielmehr so, daß mich die, mit deren gesellschaftspolitischen Positionen ich halbwegs konform gehen kann, als Ketzer (Unitarismus à la Jefferson! Ogottogottogottt ... huch!) verabscheuen würden (bzw. für meine - höchst unwahrscheinliche! - "Bekehrung" beten würden, wenn sie nett sind), wogegen die, denen meine Ketzerei am Allerwertesten vorbeigeht, mich dafür wegen meiner gesellschaftspolitischen Ansichten hassen wie die Pest. Letztere würden allerdings nicht für meine "Bekehrung" beten, sondern eher eine staatliche oder "NGO-liche" Inquisition bevorzugen, die mich wenn schon nicht auf den Scheiterhaufen, so doch wenigstens in den Ruin (mit Hoffnung auf meinen Selbstmord) treiben würde.

      Nö, cher K. (oder wie Sie sich gerade nennen mögen): die Purpurträger im Vatikan, die dort an der Macht sind, mag ich nicht und sie mich noch weniger, das können Sie mir glauben.

      Und die Purpurträger, die man seit Papa Franz dort kaltgestellt hat, mag ich (abgesehen von dogmatischen Fragen) durchaus mögen, aber sie mich wohl auch net so wirklich ...

      Eine Position zwischen den Stühlen - ehrenhaft, aber unbequem. Aber das bin ich mit meinen Ansichten schon seit vielen, vielen Jahren gewohnt. Und mitttlerweile so alt, daß es mich nicht wirklich kratzt. Auf ein "kirchliches Begräbnis" lege ich ohnehin keinen gesteigerten Wert, ausgetreten bin ich - also: was sollen, was können sie mir schon tun ...?

      Eben!

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    4. Oops! Habe m ich einzuloggen vergessen ...

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  3. "Gott will den Mann als Mann und die Frau als Frau und will, daß jeder von ihnen Mensch sei"
    @Paracelsus

    Das Geschrei um Frauenrechte und Emanzipation ist als großer Schuß nach hinten losgegangen! Denn ganz offensichtlich ist es "Femanzen" und "Gleichbehandlungsbeauftragten" nie um echte Gleichberechtigung gegangen, sondern um sich einen komfortablen Platz zu sichern, indem sie sich einer menschenverachtenden Politik anbiedern, die jede Natur und natürliche Ordnung negiert und behauptet das wären die "westlichen Werte".

    mfG
    Tanit

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  4. „Der Fehler ist gemacht“ (Helmut Schmidt). Und zwar 1919 mit der fatalen Einführung des „Frauenwahlrechts“.

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