Donnerstag, 29. Oktober 2026

Wie lange kann man die Nebenkostenübernahme für Flüchtlinge sozial noch rechtfertigen?

Gastkommentar
von Plancius 
 
 
In vielen Dörfern hier auf dem Land in Mecklenburg-Vorpommern heizen die Leute mit Heizöl, zum Teil mit Propangas. Viele kleinere Dörfer sind nicht an das Erdgasnetz angschlossen.

Die typischen Bauernhäuser aus den 30er bis 50er Jahren sind massiv aus Ziegel gemauert und sind nicht isoliert. Geht auch häufig nicht wegen Denkmalschutz oder Ortsgestaltungssatzung, wo die massive Ziegelstein-fassade erhalten bleiben muss.

Wegen des windigen Wetters sind die Heizkosten hier im Norden höher als in Deutschlands Süden. Ein typisches Haus braucht ca. 2.000 bis 3.000 Liter Öl pro Jahr. Bei einem Literpreis von aktuell 1,75 Euro/Liter Heizöl kostet eine Tankladung mittlerweile zwischen 4.300 und 5.200 Euro. Da gehen jetzt allein fürs Heizen mittlerweile mehrere Monatsgehälter drauf.

Die meisten Leute dachten, schlimmer als 2022, wo der Liter Heizöl 1,20 Ero gekostet hat, wird es nicht mehr. Sie pfeifen jetzt finanziell aus dem letzten Loch. Viele sind nur Geringverdiener und kommen trotz zweier Gehälter auf keinen grünen Zweig mehr.

Umso unverständlicher ist es, dass der Staat immer noch für Flüchtlinge, Asylanten, Bürgergeldempfänger und dergleichen die Heizkosten voll übernimmt. Da stehen in deren Wohnungen die Fenster auf Kipp, die vom Staat alimentierten haben überhaupt kein Bewusstsein für sparsamen Energieverbrauch.

Auch in den Mehrfamilienhäusern und Plattenbauten wächst der Unmut, weil die Heizkosten häufig nur zu 50% nach Verbrauch abgerechnet werden. Je mehr Flüchtlinge (Ukrainer usw.) im Haus wohnen, desto überpro-portional mehr steigen die Nebenkosten. Man muss ja als arbeitender Deutscher die Energieverschwendung der Füchtlinge im Haus mitbezahlen.

Ich glaube, über die explodierenden Nebenkosten und die Privilegierung der Bürgergeldempfänger dies-bezüglich hier wird aktuell eine soziale Bombe scharf geschaltet.
 

1 Kommentar:

  1. Ich glaube nicht, dass der mainstream-medial verseuchte deutsche Durchschnittsbürger versteht, was passieren wird. Seit 2015 und unzähligen "Einzellfällen" hätte der Druck seitens der Bevölkerung auf diese zerstörerische Politik bereits viel höher sein müssen. Auch die Zunahme der AfD-Wähler ändert da nichts mehr. Hinzu kommen noch auslaufende niedrig verzinste Kredite für Häuser und Wohnungen, die noch nicht abbezahlt sind! Da kommt was zusammen....
    Was die Deutschen machen, machen sie gründlich, selbst wenn es zu ihrem "Untergang" führt. Selbstverständlich bleibt dieses Land trotzdem bestehen, aber in welcher Form und Qualität wird sich dann zeigen.

    MfG Michael!

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