Donnerstag, 22. Oktober 2026

Die Revolution frisst ihre Kinder

von Franz Lechner
 
 
Oder sollten wir besser sagen: Die Geister, die ich rief...  ???



Irgendwie ist dieses Paradoxon – ein Protzbau, der alle Attribute der bourgeoisen Gründerzeit in sich ver-einigt und sich auf die Französische Revolution beruft – geradezu symptomatisch für das (nicht nur franzö-sische) Bürgertum... 

Oder lässt sich sagen: DAS sind die wahren Wurzeln unseres heißgeliebten Europas?

Aber vielleicht ist auch alles ganz anders. Französische Bürger, die zurecht auf die Straße gehen (was in Dschörmänie noch viel dringlicher geboten erschiene), und die man mit leicht staatlicher Mithilfe zu ver-unglimpfen versucht? 
 
Wie auch immer – diese Inschrift hat mich inspiriert. Das ist halt eben so mein Humor, den ich mit nicht vielen Zeitgenossen teile. 

  

6 Kommentare:

  1. Haben die Libertären plötzlich Schwierigkeiten mit dem Begriff der liberté? Oder krankt es an egalité oder fraternité? Wenn nicht - warum dieser Hohn?

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    1. Manfred Müller22 Oktober, 2026 12:31

      Sie haben's kapiert! Gratulation! "Fraternité" zeigt sich (wenigstens normalerweise) eher nicht dadurch, dass man jemandem das Gebäude abfackelt ... oder sehen Sie das anders?

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  2. Liebes Anonymus von 9:48!
    Mit "liberté" haben die Libertären wenige Probleme. Nur besteht sie im Staatssozilismus nur noch für die Mächtigen. Mit "egalité" schon eher, denn sie wird weder von Gott geliefert, noch vom Sozialismus, wo es planmäßig "Gleiche" gibt und solche, die noch "gleicher" sind, das Wort also eine Lüge ist. Und "fraternité" - what the fuck soll das sein? Kain und Abel? "Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein!"? Also noch verlogener, als die vorderen Worte.
    Der Libertäre sagt: "Staat, laß mich in Ruhe, meine Freunde suche ich mir selbst aus!" K.

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  3. Abgesehen von diesen richtigen Anfügungen sollte auch jenem Anonymling die spezielle Konnotation der "drei Wörter" bekannt sein...

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  4. Der Libertäre von heute sagt all das schon lange nicht mehr. Sonst würde er nicht für Systeme wie Russland, Nordkorea, China etc. so vehement Partei ergreifen und immer wieder deren Vorzüge herausstellen, während er gegen Systeme wie USA, Frankreich. UK und Deutzschland geradezu Krieg führt. Der Libertäre von heute optiert also für Systeme, die durch und durch etatistisch sind und den Menschen einhämmern: Du bist nichts, dein Staat ist alles!

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    1. Cher Chronist,

      aber ja doch, der Libertäre sagt heute noch exakt das alles! Nur der "Sockenpuppen-"Libertäre", den sich der Chronist zusammenfabuliert, und der richtig eigentlich "Neonazi" oder einfach "primitiver Volltrottel" genannt werden müßte, sagt das nicht (und sagte es auch nie).

      Den Libertären, der sich für das System Nordkoreas oder Chinas begeistert, müssen Sie uns auch erst mal zeigen! Allerdings meint der Libertäre, daß Nordkorea oder China selbst entscheiden müssen, welches System sie haben - und nicht wir hier von Europa aus. Denn er achtet die Freiheit auch derer, die aus seiner Sicht flagranten Blödsinn vertreten, solange sie ihn in seiner Freiheit nicht beeinträchtigen.

      Genau das aber betreibt die "Eliten"-Schickeria bei uns, indem sie allen ihren Wokismus, ihren Gender-Scheiß, ihren Klimawahn etc. mit Gewalt und unter Strafdrohung bei Weigerung aufs Auge drücken wollen.

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