Donnerstag, 26. Mai 2022

Der exakte Gedenktag ist zwar schon vorbei

von LePenseur
 
 
... doch am 6. März, als sich der Geburtstag zum 150. Male gejährt hätte, gab es bekanntlich aktuell ganz andere berichtenswerte Dinge ... aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, daher also jetzt zum heutigen Feiertag:


Schon bei der Aussprache des Namens scheiden sich die Geister: »Jon« (mit kurzem »o«-Laut) ist ebenso möglich wie »Jú:on« (mit langem »u«), ersteres offenbar mehr die schweizerische, letzteres die russische Variante. Denn Paul Juon war eben »... ein hauptsächlich in Deutschland wirkender Schweizer Komponist russlandschweizerischer Abstammung ...«, wie Wikipedia penibel auseinanderklabüsert. Kompliziert — und es erklärt die unterschiedlichen Einflüsse, denen dieser Komponist und langjährige Berliner Kompositionsprofessor so ausgesetzt war ...
Juon komponierte in einem eigenständigen spätromantischen Stil vier Sinfonien, ein Ballett, ein Klavier- und drei Violinkonzerte, weitere Stücke für Violine und Orchester, Épisodes concertants für Violine, Cello, Klavier und Orchester, kammermusikalische Werke, Sonaten für verschiedene Instrumente und Lieder. Juons Musik ist nicht leicht eingehend, sondern formell anspruchsvoll durchgearbeitet. Er verwendete oft russische oder auch nordische Themen und prägte sie durch formale Mittel zur Kunstmusik um. Dabei behielt er den Klang der nationalen Musik bei. Des Weiteren verwendete er seltene Taktarten, und der häufig erfolgende Wechsel der Taktvorzeichnungen ist eine Beson-derheit all seiner Kompositionen.
... charakterisiert Wikipedia seinen Kompositionsstil und trifft damit durchaus einen Punkt. Juon war nicht nur lange Zeit Kompositionsprofessor an der Beliner Musikhochschule, sondern ist auch vom ganzen Habitus ein durchaus »typischer« Vertreter eines gepflegen Akademismus' — was aus meinem Munde, also dem eines »Brahminen«, freilich keineswegs eine Abwertung darstellt. Genialische »Kraftlackl'n« entpuppen sich nur zu oft als Blendwerk, wogegen gediegene handwerkliche Perfektion auch dann zu befriedigen mag, wenn damit wenig »welterschütternd Revolutionäres« ausgesagt wird. Dagegen nervt technische Stümperei weit mehr ...

Schon die erste Symphonie des damals 23-jährigen zeigt eine erstaunliche Beherrschung traditioneller Mittel — und ist keineswegs uninspiriert, sondern besticht durch einen (neben allem Einfluß deutscher und österreichische Symphonik) pikanten »russischen« Zug mancher Themen:


Ein durchaus beachtlicher Erstling, keine Frage! Und nur sieben Jahre später legte der 30-jährige seine 2. Symphonie in A-dur, op. 23, dem Publikum vor, die man ohne Übertreibung als kleines Meisterwerk bezeichnen darf. Mit einer Passacaglia als langsamem Kopfsatz, verdient sie völlig das von einem Kommentarposter bei Youtube gespendete Lob:
This is the most impressive "new" symphony I've heard in a long time. It eased in on my consciousness and gradually took over, and through all the Brahms, Reger, and even Sibelius (4:33) reminiscences, Tchaikovskyan pizzicatos (10:42), and even Britten some-where, it remains amazingly original. The first movement is magnificent, and its' "adagio", also, is one of the most beautiful I've heard in a while.

Wenig verwunderlich, daß angesichts solcher Talentproben der noch nicht einmal Mittdreißiger schon 1906 eine Professur für Komposition an der angesehenen Berliner Musikhochschule erhielt! Hier wirkte er bis zum Jahr 1934, als er sich im Ruhestand in der Schweiz, der Heimat seiner Vorfahren (aus der auch seine Frau stammte) niederließ. Die letzte  »Berliner« Symphonie ist die Kleine Symphonie für Streicher, op. 87 (1930) — ein »für Schülerorchester« geschriebenes, kontemplatives Werk, das ganz vorsichtig auch somanche damals »modernere« Wendung aufnimmt und harmonisch mit der Tradition verschmilzt:


Auch in der Zeit des Ruhestandes war Juon als Komponist keineswegs müßig, wie seine beiden letzten Symphonien beweisen, zunächst die am Vorabend des Zweiten Weltkriegs entstandene großformatige Rhapsodische Symphonie in f-moll, op. 95 (1938):


Hier zeigt sich die souveräne Beherrschung des kompositorischen »Métiers«, das Paul Juon ebenso die Aufnahme (gemäßigt) »zeitgenössischer« Wendungen ermöglichte, wie auch das mühelose Überleiten zu eingängiger Melodik, all das jedoch eingebettet in meisterhafte Instrumentation und in gekonnter Kontrapunktik und thematischer Entwicklung.
 
Nur wenig später, 1939, vollendete der Komponist sein letztes großes Orchesterwerk, die Sinfonietta Capricciosa op. 98 (seine vorletzte Komposition, der noch die 3 Lieder, op. 99, folgten). Es ist wohl nur wegen der vergleichsweise kurzen Dauer (knapp 30 min.), daß er dieses Werk nicht als Symphonie bezeichnete. Originalität, Gewicht und Durcharbeitung dieses Werkes, das deutlich das un-gebrochene Interesse des Komponisten an »neuen« Richtungen der Musik verrät, machen es durchaus zu einer »vollwertigen«Symphonie:
 

Ergreifend schön der Mittelsatz — Molto Adagio — des Werkes, der sich in keiner Weise neben anderen, weit bekannteren »langsamen Sätzen« der Symphonik zu verstecken braucht.  

Doch Paul Juon war zu Lebzeiten weniger als Symphoniker, als vielmehr für sein kammermusikali-sches Schaffen besonders bekannt, und in der Tat finden sich hier höchst beeindruckende Werke, wie z.B. das Sextett in c-moll, op. 22 — für zwei Violinen, Bratsche, zwei Violoncelli und Klavier gesetzt — aus dem Jahre 1902:


Auch die drei Streichquartette (No. 1 in D-dur, op. 5No. 2 in a-moll, op. 29No. 3 in d-moll, op. 67) untermauern Juons Ruf auf dem Gebiet der Kammermusik.

Auch die Liste seiner Kompositionsschüler, die Namen wie Heinrich Kaminski und Max Trapp oder Pantscho Wladigerow zieren, aber auch von »U-Musik-Größen« wie Werner Richard Heymann, ist beeindruckend — Paul Juon konnte offenbar nicht nur komponieren, sondern dies auch (soweit es eben möglich ist) lehrend weitergeben.

Auch bei Paul Juon zeigt sich wieder einmal, daß in der »zweiten Liga« der Komponisten eine Unzahl von ganz zu Unrecht vergessenen (oder wenigstens fast vergessenen) Meistern wiederzuentdecken gibt, und die geringe Mühe, sie auf Youtube zum ersten Kennenlernen aufzuspüren (evtl. unter Beiziehung eines Musiklexikons) durch die Zahl an staunenswert hochkarätigen Trouvaillen reichlich belohnt wird.


Fußnoten zum Herrentag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

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Als kleine Exkursion ins Ostalgische, das ich in jungen Jahren eine Weile am eigenen Leib ertragen durfte: der „Herrentag“ war in der DDR der Himmelfahrtstag. Das atheistische Regime kannte zwar den „internationalen Frauentag“ und den „Tag des Kindes“, aber Männer kamen da nur als Helden der Arbeit oder stramme Soldaten vor, und sowas wie Mutter oder Vater miefte zu sehr nach Nazi – man erkennt Parallelen zu den EX-SED-Jüngern heute, die allerdings nicht nur die SED (vulgo „Linke“) sondern auch andere Linksparteien durchseuchen. Also bastelte sich das geübt renitente Ostgevölke einen eigenen „Männertag“ am Himmelfahrtstag, um den staatlich verpönten kirchlichen Feiertag und den ebenso verpönten Vatertag illegal, aber schon aufgrund der schieren Masse der Feiernden geduldet, zu begehen, und nannte ihn „Herrentag“. Und feierte ihn zünftig: man munitionierte sich tapfer mit unterschiedlichen, meist harten Alkoholitäten auf, sowas wie „Nordhäuser Doppelkorn“, „Wilthener“ oder „Schierker Feuerstein“, schleppte auch gerne ein paar Bierkisten (Bier war im Osten ein Grundnahrungsmittel und ebenso billig wie, nun ja, billig eben) im Bollerwagen an und traf sich zu Männerwandergruppen, sogenannten „Herrentagspartien“, mit Hut und Wanderstock samt Fahrradklingel am Stock und wanderte durch die Dörfer, bis das obligate Himmelfahrtsgewitter dazwischenfuhr – meist zu einem Zeitpunkt, als der Alkoholisierungsgrad bereits eine allumfassend immunisierende Wirkung entfaltete. Feste Nahrung mitzunehmen war verpönt, der Kampfspruch der Partie, die ich begleitete, lautete: „Das bisschen, was wir essen, können wir auch trinken!“

Wann immer sich Männergruppen trafen, und sie trafen sich ständig, denn es waren genug unterwegs, wurde sich johlend begrüßt und die Begegnung mit ausgiebigem Klingeln und Zuprosten gefeiert. Wenn man keine andere Gruppe traf, soff man trotzdem. Eine Mischung aus zivilem Ungehorsam und einer der zwei ostdeutschen Volkssportarten (die sonst gerne gemeinsam betrieben wurden): Grillen und Saufen. Denn Sozialismus lässt sich nur im Suff ertragen. Und im Ungehorsam. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

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Ach ja, apropos Linke: die ultralinke Innenministerin Schlands wird ja nicht müde, zu betonen, dass die Gefahr von rechts, also aus ihrer Position von allen Nichtlinksextremen, ausgeht. Nur Ultrarechten, also nicht ganz Linksradikalen, scheint es da etwas seltsam, dass es ausgerechnet Linksradikale waren, die einen Anschlag gegen eine Berliner Staatsschutz-Polizistin verübten. Auch dann, so weiß der geübte Linksradikalenversteher, wenn Linksradikale Terroranschläge verüben, sind daran Rechte schuld. Denn nur, weil Rechte (und wer das ist, legen Linksradikale situationselastisch aktuell selbst fest) überhaupt existieren, sind Linksradikale dazu gezwungen, Terroranschläge zu verüben. Also liegt die alleinige Schuld am linksradikalen Terror in der Existenz der Rechten. Und da Linksradikale nie einen Mangel an Rechten erleben werden, denn immerhin erklären sie einfach selbst welche, ist der Kampf gegen Rechts so wichtig und darf nie enden. Alles klar?

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Wenn man jetzt mit dem Zug von München nach Budapest fährt, muss man in München eine medizinische Maske aufsetzen, kann sie an der österreichischen Grenze absetzen, muss aber an der Wiener Stadtgrenze eine FFP2-Maske aufsetzen die man endlich nach dem Verlassen Wiens wieder absetzen darf, während man die ganze Zeit am gleichen Platz sitzt. Das verhindert jede Infektion, denn es gibt kein Virus auf der Welt, das sich ob solcher Dummheit nicht totlacht.


Mittwoch, 25. Mai 2022

Ein Witzbold

von LePenseur
 
 
... fühlte sich bemüßigt, einen giftigen »Kommentar« zu den heutigen Fußnoten von Kollegen Fragolin abzusondern, in dem er diesem unbändige Freude über die erschossenen Kinder in Texas unterstellte. Ein klassischer Verstoß gegen die Kommentierregeln, und deshalb vom Admin auf mein Ersuchen rückstandsfrei gelöscht.

Nun, was liest man über die Hintergründe. Nicht in den Mainstream-Medien hierzulande — aber in oft gutinformierten Blogs? Bspw. das da:


Nö, der taugt nicht wirklich für eine Breitseite gegen die pöhsen »Rechten«, angeblichen »Putin-Versteher« und »Verschwörungstheoretiker«.

Blöd gelaufen für die Linken, irgendwie! Hofften auf einen Trump-Fan und Hate-Speech-Waffennarren ... und dann bekamen sie bloß einen geistesverwirrten Burschen, der lieber Cheerleader wäre ...

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Update 26.5.2022: 
 
Inzwischen ist ein Artikel bei Hadmut Danisch zu diesem Thema erschienen, der die ganze Sache noch etwas unübersichtlicher erscheinen läßt, aber am Tenor des obigen Artikels eigentlich nicht wirklich was ändern kann.

Fortschritt durch Technik

 

 
 
 

Universitäten und andere Bildungsstätten

von it's  me  
 

Der Besuch einer Universität war etwas in meiner Jugend, das man sich verdienen musste und nicht so inflationär geschenkt bekam wie heute, außerdem verliere ich den Überblick, was sich alles Universität nennen darf. (Definition für Universität, was heute keine Gültigkeit zu haben scheint: »Hochschule mit Promotionsrecht«) Zu meiner Zeit gab es die damaligen drei: in Wien, Graz und Innsbruck. Sie lehrten: Theologie, Jus, Medizin und die philosophischen und naturwissenschaftlichen Fächer. Daneben gab es die Technischen Hochschulen, die Tierärztliche, sowie die Hochschulen für Bodenkultur, Montanistik (in Leoben); sogar die heutige WU wurde damals nicht als Universität, sondern als »Hochschule für Welthandel« bezeichnet.

Jetzt darf sich, einer Gesetzesänderung entsprechend, jede Gelddruckmaschine, die irgendwelche Titel verkauft, Universität nennen, was ich als Beleidigung den ebenfalls so genannten, etablierten, gegen-über sehe.

Persönlich und berufsbedingt kenne ich natürlich Abgänger der verschiedendsten Bildungsstätten und will ich jetzt zwei Beispiele gegenüber stellen:

Nun kenne ich einen jungen Master of Science und (gottlob nicht persönlich) den Master of Science Nehammer. Zweiter hat sich ohne Diplomprüfung und ohne Bacchelaurat in vier Semestern diesen Titel in Krems gekauft, erster hat nach seinem Bac. seinen Master am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik mit Auszeichnung erarbeitet. Demselben Physiker hatte einmal eine Abgängerin einer FH mit dem „elitären“ Studium des Eventmanagements an einer FH gesagt, dass er jetzt auch Akademiker ist, wobei die Betonung auf „auch“ mMn eine Beleidigung darstellt (was mich mehr störte als den Betroffenen, der über solchen Dingen steht).

Denselben Titel kann man sich seit kurzer Zeit auch an der „Private Design University“ in der NÖ-Landeshauptstatt erkaufen. Ich weiß, dass der Markt nach dem Studium als Regulans eingreift und der Physiker sehr gutes Geld verdient, während viele Master des Eventmanagements als Barkeeper arbeiten, wozu dann diese Schwemme mit Pseudoakademikern?

Früher kam immer der Vorwurf, dass nur Kinder aus privilegierten Familien studieren können und das klassische Arbeiterkind nicht. Das stimmt nur bedingt, denn zu meiner Zeit war das Studium auch gratis, aber in den meisten Fällen ist der Beruf der Eltern entscheidend darüber, welche Richtung ein Kind nehmen wird. So werden, einer Studie entsprechend, die ich vor Jahren gehört habe, in 80% aller Fälle Kinder Akademiker, wenn zumindest ein Elternteil einen akademischen Abschluss hat.

Es wird diese Art der angeblichen Ungerechtigkeit nie auszumerzen sein, denn manche werden in Familien geboren, wo der Intellekt gepflegt wird, manche eben nicht. Genauso ist es, dass es Kinder aus wohlhabenden Familien gibt und andere nichts anderes kennen als die Notstandshilfe. Sollen jetzt die Wohlhabenden alles verschenken, um Hartz4 ansuchen, damit Gerechtigkeit herrscht?

Diese Art der angeblichen Ungerechtigkeiten und Privilegien hat auch die Grünen-Vorsitzende in Deutschland, Ricarda Lang einmal thematisiert und angeprangert, worauf ich mich fragte, ob sie es als Privileg sieht, in einem Land zu leben, wo man sich eine gesundheitsgefährdende Adipositas anfressen kann, was in Mali z.B. nicht möglich ist.

Kurz gesagt, manche haben das Glück, in wohlhabende, intellektuelle Familen geboren worden zu sein und andere das Pech haben, in Bangladesh unter einem Verschlag am Bahnhof zu hausen und von den Abfällen zu überleben trachten.

Aber zurück dazu, warum so viele studieren, die auf Grund ihrer Fähigkeiten vor einigen Jahrzehnten eine Universität maximal von außen oder im Rahmen einer Führung von innen gesehen hätten, aber sicherlich nicht als Studenten.

Dieses Problem beginnt bereits in den AHS, deren Niveau extrem unterschiedlich ist. Während der oben erwähnte Physiker, der gerade seinen PhD macht und ein Studienfreund, der ebenfalls seinen PhD an einer Eliteuniversität erarbeitet, beide ihre Gymnasien nur mit gutem Ergebnis absolvierten, kenne ich am Land eine HAK, deren Maturanten fast immer mit einem Notendurchschnitt von 1,0 ab-schließen, dennoch können sie nur gebrochen Englisch und andere Fremdsprachen, und der Rest ist ebenfalls Schweigen. Kein einziger studierte je an einer TU, das Maximun war für einige wenige die WU. Die meisten absolvieren eine FH für »Irgendwas«, jedenfalls nichts Wertschöpfendes.

Auf die Idee, das gerechter zu gestalten, kam ich im Rahmen einer Golfpartie auf einem fremden Platz und der Einführung des Slope-Systems für Golfplätze. Früher wurden Golfplätze z.B. als Par72-Plätze eingestuft, wenn sie eine gewisse Länge hatten. Mit der Einführung des Slope-Systems werden versch. andere Kriterien herangezogen, ob es sich um einen Parkkurs handelt mit Bäumen links und rechts vom Fairway oder um einen Platz, wo man nach einem Mega-Slice einfach von Nebenfairway weiterspielen kann und noch Par erreichen kann. In Wiener Neustadt habe ich einmal anlässlich eines Turniers einen Ball verzogen, konnte vom anderen Fairway weiterspielen und habe sogar ein Birdie gespielt. Dasselbe im Parkkurs im GC Schönborn – und man kann seinen Ball vergessen und mit 1 Strafschlag nochmals abschlagen. Auch ist es unterschiedlich, ob man einen flachen Platz wie Donnerskirchen spielt oder wie im Parkkurs Enzesfeld fast Steigeisen braucht, weil es rauf und runter geht.

Dasselbe gehörte für Schulen eingeführt: dieselben Fragen zur selben Zeit für vergleichbare Schulen und dann die Resultate vergleichen. Danach werden die Ergebnisse von Schulen, die nur „sehr gut“ verschenkt hatten, aber beim Standardtest schlechter abschnitten werden, um einen Faktor ins Minus gerückt. Sicherlich gibt es bessere Lösungen, aber es dürfte das Niveau schon schwerer werden, denn was spricht dafür, unbedingt etwas zu studieren des Studierens wegen, wenn es gleichzeitig einen Mangel an qualifizierten Handwerkern gibt.

Die krampfhaften Versuche, allen die Matura zu ermöglichen, scheitern dennoch. Früher wurden die Weichen für die Zukunft nach der Matura gestellt, heute, wo die Hochschulreife mehr oder weniger verschenkt wird, nach dem Studium. Während zu meiner Zeit Abgänger der Universität zur intellek-tuellen Elite zählten, dürfen sie heute z.B. nicht in Singapur arbeiten, wegen mangelnder Qualifikation und weil die österreichische Hauptuni oft aus den Top-200-Ranking fliegt. Ebenso bekommen Abgänger von FHs keine Arbeitserlaubnis in Singapur. Abgänger von Unis haben nur dann exzellente Chancen, wenn sie mehr können als die anderen, und das setzt voraus, noch einen Master an einer ausländischen Uni zu machen – meist mit Geld verbunden.

Jetzt zu meinem Beispiel: ich kenne eine junge Dame mit WU-Abschluss. Während ihre Kollegin – ebenfalls Mag. – in der Buchhaltung einer großen Firma arbeitet, ging die junge Dame mit der finanzielle Unterstützung des Elternhauses an die LSE, hat danach unentgeltlich im Ausland bei berühmten Finanzgurus gearbeitet und ist jetzt in einem Top-Job.

Zu meiner Zeit hätte die erstere nach der HAK ebenfalls als Buchhalterin bearbeitet – und die andere ohne LSE ebenfalls eine Spitzenposition erreicht. Trotz aller Versuche der Politik wird sich nichts ändern, außer dass viele Eltern viel Geld in die Hand nehmen müssen.

Das bringt mich zu der entscheidenden Frage: Cui bono? 
 

Fußnoten zum Mittwoch

 von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

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Die Maskenpflicht in Österreich wurde „ausgesetzt“ und ab nächster Woche darf ich offiziell ohne Maske einkaufen. Mache ich zwar schon seit Monaten so, aber jetzt darf ich. Ach wie schön. Da schlägt das ob der Rebellion bisher aufgeregt hüpfende Herzlein gleich wieder im ruhigen Takt des zufriedenen Staatsbürgers. Endlich wurden die Gesetze an mein Handeln angepasst. Na geht doch.

Jaja, ich weiß. Nur für kurz und nicht in Wien, denn dort regieren angsterfüllte Mitglieder der übergewichtigen Risikogruppe.

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Ludwig und Hacker meinen es nicht so. Sie sind nur einem kleinen Irrtum aufgesessen. Nach der letzten Gesundenuntersuchung haben sie den Hinweis auf ihrem Befund gesehen, dass sie „überwichtig“ wären, und so benehmen sie sich jetzt. Dass da eigentlich „übergewichtig“ stand, naja, das haben sie halt überlesen. Hoppala. Kann passieren, sprach Frau Lang...

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Die Impfpflichtbewertungskommissionsexpertinnenundexperten verschoben erwartungsgemäß das Scharfstellen des allgemeinen existenzbedrohenden Impfzwanges auf September. Was sich danach abspielen wird, kann man sich jetzt bereits ausmalen. Wer glaubt, mit dem „Lockdown für Ungeimpfte“ samt der von Hass und Geifer erfüllten politmedialen Begleitgesänge wäre eine nicht zu überbietende Spitze der Menschenrechts- und Verfassungsfeindlichkeit erreicht worden, der wird in wenigen Monaten eines Besseren belehrt werden. Bei Türkis und Grün sind Richtung Autokratie und Diktatur, Freiheits- und Verfassungsfeindlichkeit noch etliche Stufen nach oben möglich.

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Das beste Schland aller Zeiten und sein Umgang mit Kritikern der Regierung:



An solchen Schicksalen erkennt man den wahren Geist dieser Zeit.

Dienstag, 24. Mai 2022

Nur zur Klarstellung

 

 
 
 

Warum Deutschland ein failed state ist ...

von it's  me  
 
 
Weil es einen Bundespräsidenten hat, der die Massenmörderin Gudrun Ensslin als „Große Frau der Weltgeschichte“ bezeichnete.

Weil es einen Präsidenten des deutschen PEN-Klubs hat/hatte, der Deutschland ohne Deutsche als Völkersterben von seiner schönsten Art bezeichnete.

Weil es eine Außenministerin hat, die (nebst ihrer Dummheit) ihre Wähler bewusst belogen hatte, indem sie ihren Lebenslauf mehrmals änderte.

Weil es eine Vizepräsidentin des Bundestags in Form von Göring-Eckart hat, die behauptet, dass 166 Straßen in Jena nach Männern und nur 17 nach Frauen, also bloß 1,7% (!!!), benannt sind.

Weil es kein Geld hat für die Opfer des Ahrtals (für dessen Versagen die Zuständige sogar noch mit einem Ministerposten belohnt wurde), aber mit den Milliarden für die Taliban, die Palästinenser und die Ukraine nur so herumwirft.

Weil es den antisemitischen Mob, wenn er sich aus dem Neoimport zusammensetzt, wüten lässt, aber Coronamaßnahmen-kritische Menschen brutal zusammenschlagen lässt.

Weil es einen Bundeskanzler hat, der vom präpotenten ukrainischen Botschafter als „beleidigte Leber-wurst“ bezeichnet wird und darauf nicht reagiert.

Weil es einen Bundespräsidenten hat, der erst vom ukrainischen Präsidenten ausgeladen, danach gnädigerweise wieder eingeladen wird und die Einladung freudig annimmt. Kurz gesagt: ein Bundes-präsident ohne Stolz und Rückgrat.

Weil es einen anerkannten Wissenschafter in Person des Prof. Bhakdi wegen Volksverhetzung anklagt, nur weil er die Impfpolitik Israels im Vorjahr kritisierte.

Weil es Richter und Wissenschafter vom Polizeiapparat verfolgen lässt, nur weil sie eine Meinung haben, die nicht regierungskonform ist.

Weil es einen international anerkannten Wissenschafter, Prof. Kekule, wegen seiner Kritik an den Coronamaßnahmen nach 21 Jahren von seiner Universität gekündigt wird.

Weil es in Bezug auf Vermögen des Einzelnen (Barvermögen und Immobilien) eines der ärmsten Europas ist, gleichzeitig jedoch das Volksvermögen weltweit „spendet“. Weil es sich so Sympathie erkaufen will, denn wer mag die Deutschen schon?

Weil es eine Partei hat, die so gerne von Gleichheit, Gerechtigkeit und Demokratie schwafelt, aber in ihren Statuten verankert hat, dass der erste Listenplatz immer einer Frau zustehen muss.

Weil es eine (ungesetzlich entschiedene) Energiewende ohne Alternativen bereitwillig und ohne Widerspruch akzeptierte.

Weil es eine Innenministerin hat, die Gastbeiträge für linksextreme Organe schreibt, die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen, und nur Gefahr von rechts sieht, aber keine von links.

Weil es einen Queer-Beauftragten der deutschen Bundesregierung, Sven Lehmann, hat, der behaupten darf, dass „kein Arzt von außen attestieren kann, welches Geschlecht ein Mensch hat“, aber bei einem Virus alles über dessen Mutationen in der Zukunft weiß.

Weil in einem Berliner Kindergarten kein Ostern gefeiert wird, jedoch das Zuckerlfest.

Weil deutsche Verbrecher immer Verbrecher sind, muslimische hingegen fast immer psychisch krank.

Weil in mehreren Schulen ein Dresscode für Mädchen erlassen wurde, um andere Kulturen nicht zu irritieren.

Weil die vernünftigsten Argumente in Bezug auf Corona, Energie und den Ukrainekrieg von Sarah Wagenknecht, einer Stalinistin, und nicht von den sogenannten konservativen Parteien, kommen.

Weil es einem verlässlichen, günstigen Energielieferanten, kündigt, um mit einem Aufschlag von 1.200% beim neuen Freund einzukaufen.

Weil es eine grüne Partei wählt, die Einfamilienhäuser verbietet, aber gleichzeitig 2% der gesamt-deutschen Fläche (7.200 km²) mit Windkraftanlagen zubetonieren will.

Weil es eine Verteidigungsministerin hat, gleichzeitig Helikoptermutter, die ein geplantes Telefonat mit ihrem britischen Kollegen absagte wegen ihres Friseurtermins.

Weil es Politiker hat (so wie leider auch wir Österreicher), die mit ihren Sanktionen gegen die Russische Föderation dem eigenen Land wesentlich mehr schaden als dem, das sie treffen wollten.

Weil es einen Landwirtschaftsminister hat, der 1. als Sozialpädagoge keine Ahnung von der Materie hat, 2. Vegetarier ist und 3. Muslim, aber über Schweinemastbetriebe entscheiden soll.

Weil es einen Psychopathen als Gesundheitsminister hat.

Weil eine Kanzlerin einer linksextremen Gruppe mehr glaubte als dem Chef des Verfassungsschutzes.

Weil man, solange man der Antifa angehört, ungestraft prügeln und rauben darf, jedoch als armer Pensionist für 100 Tage ins Gefängnis muss, weil er, ohne einen Fernseher zu besitzen, die Fern-sehgebühr nicht bezahlt hatte.

Weil im eigenen Land angeblich einen Mangel an Sonneblumenöl herrscht und gleichzeitig Schwe-dische Handelsketten wegen Überangebots deutsches Sonneblumenöl in Aktionen verschleudern.

Weil es Marder-Panzer an die Ukraine liefern will, aber ohne Munition, da die Schweiz, die die Munition produziert, einen Export verboten hat.

Weil es 16 Jahre lang einer Bundeskanzlerin huldigte, die bewusst ihr Land in den Abgrund führte.

Weil es jetzt, nach ihrem Abgang, so wie nach Hitlers Tod, plötzlich die Fehler findet wie hier.

Und weil deshalb Deutschland zu Krautland wurde bzw. zu einer DDR 2.0. Oder, um Trapattoni abzu-wandeln: Deutschland haben fertig!

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PS: Und weil es das Wort lecker „erfunden“ hat. 
 

Das war natürlich

von LePenseur
 
 
... wie man bei uns in Wien sagen würde, »a aufg'legter Elfmeter« (da sich letzthin einige Piefkes darüber aufgeregt haben, durch unnötige Übersetzungen in Piefkonische belästigt zu werden, übersetze ich es eben nicht ...): nach seiner rhetorischen Glanzleistung, den Überfall der USA auf den Irak als verbrecherisch zu bezeichnen, war irgendwie für die russischen Satiriker Vovan und Lexus ein Anruf beim alten Dschordsch Dabbljuu fast unvermeidlich. Thomas Röper berichtet über das fürwahr inter-essante Gespräch:

Über die russischen Prankster Vovan und Lexus habe ich schon oft berichtet. Sie haben sich darauf spezialisiert, Telefonstreiche mit Politikern zu machen. Was eigentlich lustig sein sollte, ist oft ernüchternd, denn wenn westliche Politiker meinen, unter Gleich-gesinnten zu sein, dann sind sie erstaunlich ehrlich.

Die Telefonstreiche
 
Natürlich berichten westliche Medien nicht darüber, denn dann würden viele ihrer Lügen zusammenbrechen. So haben die Prankster ganz nebenbei aufgezeigt, dass west-liche Medien wie Bloomberg keineswegs unabhängig von der Regierung sind, sondern bei Bedarf im Auftrag ihrer Regierung Lügen verbreiten.
Nun ist es ja nicht so, daß man als kritischer, aufmerksamer und selbstdenkender Beobachter der Polit- »Eliten« und ihrer Schreib- & Sprechhuren in den Mainstream-Medien davon überrascht wäre, daß es sich bei ihnen fast ausnahmslos um moralisch völlig verkommene, pardon l'expression, Arschlöcher handelt. Dazu brauchen wir eigentlich keinen Beweis von außen mehr, das führen uns die korrupten und sonstig kriminellen Aktionen unserer Machthaberer täglich vor Augen. Aber die zynische Unver-frorenheit, mit der unsere Politverbrecher lügen und betrügen, wird durch diese Vovan & Lexus- »Interviews« doch in einer Weise zur Kenntlichkeit entstellt, die für sie ganz besonders unangenehm ist: indem sie sich selbst durch ihre Blödheit und Unprofessionalität nicht nur der Verachtung, sondern der Lächerlichkeit preisgeben, sind sie weit stärker angegriffen, als es auf den ersten Blick scheinen mag.

Denn die Autorität dieser Bonzen beruht ja nicht auf ihren herausragenden Fähigkeiten oder beson-derer Charakterstärke, sondern ganz im Gegenteil auf ihrer völligen platten Durchschnittlichkeit, die nur durch einen besonders ausgeprägten Hang zu machtbewußter Intrige und Perfidie deutlich über-ragt wird. Ihr Charakterprofil — so man bei diesen Leuten überhaupt von »Charakter« sprechen kann — ist flach wie die Steppen Dagestans, in denen jeder Exkrementhaufen eines Kamels noch kilometer-weit zu sehen ist! Aber diese erbärmliche Mediokrität wird von Spin-Doktoren und servilen Medien-journaillisten routiniert behübscht — und diese medialen Lügengebilde sind der einzige Grund, warum diese Gestalten bei öffentlichen Auftritten vom Volk nicht mit faulen Eiern beworfen werden!

Wenn aber eine dieser erbärmlichen Gestalten durch eine Aktion wie von Vovan und Lexus lächerlich geworden ist, ist der Ballon ihrer angeblichen staatsmännischen Überlegenheit angestochen worden. Manche platzen sofort, bei anderen entweicht die Luft nur allmählich ... aber eines ist gewiß: all ihre Tage sind gezählt.

In diesem Sinne hoffen wir auf viele weitere Interviews. Es wäre naiv zu glauben, daß das Imperium der Lügen allein durch solche Aktionen wirksam diskreditiert werden kann. Aber jeder kleine Ziegelstein, den man aus der dicken Mauer des Verschweigens und der Lüge bricht, wird irgendwann dazu bei-tragen, sie zum Einsturz zu bringen ...

Fußnoten zum Dienstag

 von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

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BioNTech reicht die Impfstoff-Zulassung für seine Covid-Gentechnikplörre gegen ein Virus, das es in der Variante, gegen die der Impfstoff entwickelt wurde, gar nicht mehr existiert, für Kleinkinder ab sechs Monaten ein. Das wirklich Traurige an der ganzen Geschichte: Es werden sehr wahrscheinlich Eltern ihre Zwerge damit spritzen lassen. Gegen eine Krankheit, die sie nicht einmal bekommen.

Die Kinder tun mir leid. Ich wünsche ihnen, dass sie nicht leiden müssen.

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Achtung! Ab sofort gilt Affenpockenmaskenpflicht!

Aufpassen: Der Spruch „Sie können die Maske jetzt abnehmen“, sollte unbedingt vermieden werden bis eindeutig klar ist, dass das Gegenüber wirklich eine trägt!

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Im Einzelhandel ist auch das erlaubt:


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Heißt das jetzt korrekt „Affenpocken“ oder „Afterpocken“? Ich frage für einen Freund.

 

Montag, 23. Mai 2022

Redivivus!

von LePenseur
 
 
Der in jahrelanges Stillschweigen verfallene Kollege Karl Eduard postet wieder. In gewohnter Schärfe und Süffisanz:
Endlich wieder Kriech
 
Also so richtig. In Europa. Mit deutscher Beteiligung. Es wurde aber auch Zeit, die Schmach vom 08. Mai 1945 abzuschütteln. „Von Deutschland darf künftig nur Liebe ausgehen! Aber nie mehr Krieg!“ Wie hat das doch an westdeutschen Politikern genagt, die ja deshalb auch als erstes Kroatien, unseren Verbündeten im II. Weltkrieg, anerkannt haben, als es gegen die Nachfolger der serbischen Tito-Partisanen ging.
Willkommen zurück, Kollege Karl Eduard! Und vor allem: dranbleiben und weitermachen!
 

Ghost army

 

 
 
 

Neues von der Pharmakologischen Front

von  Sandokan  
 
 
Albert Bourla, CEO von Pfizer — dem Pharmakonzern mit den weltweit höchsten Schadenersatz-zahlungen und Geldstrafen —, verkündete beim diesjährigen Treffen des World Economic Forums in Davos erstaunliche Neuigkeiten.

Oder sollte man sagen: »Wieder eine Verschwörungstheorie, die wahr geworden ist« ...? 
 
Der Mikrochip in der Tablette
 
Albert Bourla: 
Es ist im Grunde ein biologischer Chip, aber dieser Chip ist in der Tablette enthalten.
Und wenn Sie die Tablette einnehmen und sie sich dann im Magen auflöst, sendet sie ein Signal aus.
Als Nachweis, dass die Tablette eingenommen wurde.
Also stellen Sie sich die Anwendungen vor — Compliance, das Befolgen der Vorgaben ... Es ist faszinierend, was sich in diesem Bereich alles tut.


 

Zufälle gibt's ....

von LePenseur

 

[...] Covid hat man satt und es macht niemandem Angst, aber hier ist die neue Geißel: die wachsende Ausbreitung und die Zahl der Affenpockenfälle – Fieber, Blasen, Sterb-lichkeit bis zu 20 Prozent. Die WHO hält bereits Notsitzungen ab, die Aussicht auf eine neue Pandemie mit Hunderten von Millionen Toten ist kein Scherz.

Aber jetzt kommt der Clou: Vor etwa einem Jahr hat eine Expertengruppe der Münchner Sicherheitskonferenz eine Situation modelliert, in der ein Terroranschlag auf ein Bio-labor die Welt mit einem neuen, von Menschenhand geschaffenen Virus namens „Affenpocken“ überzieht. Der Anschlag selbst findet am 15. Mai 2022 statt. Der 15. Mai war der letzte Sonntag. Das Thema Pocken tauchte genau in dieser Woche auf.

Eine Kaskade von Zufällen.  
Tja, Zufälle gibt's halt. Manchmal sogar in Kaskaden. Bedauerlich, daß mir das im Lotto 6-aus-45 leider noch nie passiert ist — das wär' doch was!

Fußnoten zum Montag

von Fragolin

 

Unvaccinated lives matter.

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Wenn man sich in einem Land des ehemaligen Ostblocks freier fühlt als in einem Land des ehemaligen freien Westens, dann spürt man, dass da was nicht zusammenpasst.

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Passend dazu mein gestriges welcome-home: 2G- und 3G-Regel, Testpflicht sowie Maskenzwang sollen zurückkommen.“ Also posaunt der „gesundheitspolitische Sprecher“ der deutschen Grünen .

Österreich ist weiter. Der erste Juni ist nur noch eine Woche entfernt, und wie es scheint ist das Scharfstellen des Impfzwanggesetzes kaum noch aufzuhalten. Millionen Dosen Genplörre stehen vor der Sondermüllentsorgung. Das gilt es zu verhindern, also Ärmel hoch, ihr Untertanen, oder wir werden euch abstrafen bis aufs Existenzminimum!

Die Medien atmen den Geist der Bedrohung durch einen übergriffigen autokratischen Staat. Ich bin wieder daheim...

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Ich warte auf die Jubelmeldung, dass die Genplörre von Pfizer auch gegen die „Affenpocken“ hilft. Ist wohl nur eine Frage der Zeit.

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Apropos Zeit: Am Wandern sollt ihr die Nazis erkennen – also schallt es aus dem linksradikalen Propaganda-Fischblatt „Die Zeit“. Denn wer das mit Windrädern zubetonierte und von Idioten regierte Land trotzdem immer noch so schön findet, dass er es zu durchwandern sucht, der muss nach der Logik des ultralinken Randes ein Nazi sein. Stramme antifantische Recken werden die Codes zu deuten verstehen. Bald werden wohl nicht nur „Thor Steinar“-Läden, sondern auch bisher als harmlose Sportgeschäfte camouflierte Nazi-Wanderklamotten-Ausrüster Besuch von Buttersäure versprühenden „Aktivisten“ Besuch bekommen.

Reißt die Wegweiser nieder! Vermint die Wanderwege! Knüppelt auf renitente Wandernazis ein! Tretet Wanderschuhverkäuferinnen krankenhausreif! Keinen Millimeter den Nazis!

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Ach ja, nochmal zu den „Affenpocken“. Hat mal jemand untersucht, ob all die „Infizierten“ mit der Astra-Zeneca-Plörre gespritzt wurden? Die basiert ja auf Adenoviren vom Affen. Ist da vielleicht irgendwas anderes mit reingekommen? Ich frag‘ ja nur...

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Seit Sonntag hält die Schwab-Sekte wieder ihren Kirchentag in Davos ab. Als neuer Jünger mit dabei: Karl Nehammer. Wird Zeit, dass Kurzens Sockenpuppe mal direkt vom Sektenpropheten Klaus persönlich begutachtet wird. Wenn er besteht, ist er nächste Woche noch Kanzler.


Sonntag, 22. Mai 2022

Es gibt keine Nazis in der Ukraine ...

Gastkommentar
von kennerderlage
 
 
... das sieht man ja bei den asow-leuten:

cdnv.russiatoday.com/deutsch/video/2022.05/6288de4848fbef4c370d5357.mp4


Eine Postkarte, ca. 1910

 

 
 
 

Samstag, 21. Mai 2022

Ein Geschenkspäckchen, gut verschnürt ...

von LePenseur
 
 
... für seine treuen Leser (die Leserinnen werden damit vermutlich weniger was anfangen können ...) — ganz ohne die Begründung »Urlaub« oder »Monatsanfang«, einfach so: weil's schön ist ...
 

P.S.:  Die paar Gebrauchsspuren am rechten Oberschenkel bitte gnädig nachzusehen, aber wer ständig in einem so knappen Bildausschnitt eingezwängt ist, bekommt halt schnell ein paar blaue Flecken ...

 

Man eskaliert munter drauf los ...

Gastkommentar
von Deliberator Austriacus
 
 

 Homm ist einfach sehenswert.

Freitag, 20. Mai 2022

Es war schon um 2007

Gastkommentar
von Manuel H.
 
 
... dass ich meinen TV verschenkt habe. Wenn ich jetzt bei Freunden bin und höre im Hintergrund die Glotze laufen (es müssen nicht mal Nachrichten sein, auch Tatort oder Quizsendungen), dann habe ich nicht mehr den Eindruck, ich würde über irgendetwas informiert, ich habe den Eindruck, dort erzieht mich jemand und erklärt mir, wer böse und wer gut ist und wie ich mich verhalten muß.

Wir haben keine informativen Nachrichten mehr, sondern ein Meinungsfernsehen zum framing der Zuschauer.

Natürlich schwingt in jeder medialen Information die jeweilige politische bzw. gesellschaftliche Hal-tung der "Gesellschaft" mit, gut zu beobachten in alten TV Sendungen wie Aktenzeichen XY, wenn dann Themen wie Prostitution, Homosexualität usw. behandelt werden, Themen, die seinerzeit gesellschaft-lich wesentlich weniger akzeptiert waren.

Dennoch: Ich habe alte TV Nachrichten mit den heutigen verglichen. Es gab trotz kalten Krieges und offener Feindschaft zu allen Ländern des Ostblocks zumindest das Bemühen, einigermaßen wertfrei die Haltungen beider Blöcke dem Glotzenkucker zu vermitteln. Ein Kossygin hatte die gleiche Redezeit wie ein Kiesinger und beide wurden wertfrei zitiert.

Das ist doch heute überhaupt nicht mehr vorhanden.

Wenn ich jetzt mir von aufgeregten Freunden die aktuelle politische Situation erklären lasse, erhalte ich eins zu eins das jeweils aktuelle framing präsentiert. Ich bin dadurch durchaus informiert, was die Glotze aktuell veranstaltet — und erschrocken, dass jegliches framing bei den Leuten eins zu eins durchgeht, im übrigen, je gebildeter, desto ärger.

Eine Kritik am aktuellen framing wird direkt mit einer nie gekannten Aggressivität beantwortet, die zwischen sofortigem Gesprächsabbruch, Beschimpfungen als Nazi und Kündigung der Freundschaft changiert.

Für mich ist das eine sehr schwierige Situation. Sobald ich in irgendwelchen geselligen Zusammen-seins bin, habe ich eine geschlossene Gruppe um mich herum, die das aktuelle framing "beplappern", da mag dann einer sich als besonders liberal hervortun und ein wenig Schonung für den Kriegs-verbrecher Putin erbitten oder mal zaghaft einwenden, dass die Massenansiedlung von Muslimen durchaus auch ein paar Probleme verursachen könnte, aber eigentlich ist es eine geschlossene Front einer Einheitsmeinung. Würde ich mich am Gespräch beteiligen, was ich kaum mehr tue, droht so-fortiger Ausschluss (schon passiert) mit Zwang, die Gesellschaft zu verlassen.

Ich fühle mich wie sich manche in den 30er Jahren gefühlt haben müssen, wenn sie auf ein Treffen von Freunden gehen und sich alle mit Heil Hitler begrüßen und es keine Chance gibt, zur "Judenangelegen-heit" oder zur "Volksgesundheit" eine andere Meinung zu postulieren als die, die der Volksempfänger gerade vorgibt.

Das macht einsam.

 
(zuerst erschienen im Gelben Forum)