Montag, 18. Mai 2026

Pride

by  Meme Dept. 


John Mearsheimer: Trump Will Be Forced To Cut A Deal With Iran

von kennerderlage
 
 
Eine fesselnde tour d'horizon zur geopolitischen Lage mit Prof. John Mearsheimer bei Daniel Davis Deep Dive:
 
 

Am 18. Mai 1986

von LePenseur
 
 
... (also heute vor vierzig Jahren) starb einer der größten, gebildetsten und liebenswürdigsten Kabarettisten Österreichs:
 
DDr. Peter Wehle
 
 
 
(kleine Anmerkung für Leser aus Deutschland: in Österreich wird bei mehrfachen Doktoraten nur das "D" entsprechend
"vermehrt"  und das "r." dahintergesetzt. In Deutschland würde man hingegen "Dr.Dr. Peter Wehle" schreiben) 
  
Seine Biographie bei Wikipedia liest sich (speziell von 1939 bis 1945) aufregend turbulent und zeigt uns den  für einen Anwaltssohn, der 1939 zum Dr. jur. promovierte, eher nicht so gewöhnlichen Weg zur Bühne, noch dazu zur "Kleinkunstbühne" des Kabaretts ...
 
Wer vor zehn, fünfzehn Jahren bei Youtube etwas stöberte, konnte noch eine ganze Menge von Auftritten und Liedern von und mit Peter Wehle finden – heute ist fast nichts mehr davon online, leider ... (und das, was man findet, betrifft oft nicht ihn selbst, sondern seinen Sohn, der ebenfalls die Kabarettlaufbahn eingeschlagen hat. Ohne ihm nahetreten zu wollen ... aber: sein Herr Papa ist mir lieber ...)
 
Und so bleibt nur ein wahrhaft "unsterblicher" Song aus den frühen 1960er-Jahren, nämlich "Rababzibap", den Wehle, begleitet von Gerhard Bronner, vorträgt:
 
 
Dieser Song hat bei mir auch einen gewissen autobiographischen Bezug: meine Eltern waren begeisterte Kabarettbesucher, kauften auch Schallplatten mit den Kabarettsongs und ich erinnere mich, daß wir Kinder gerade bei diesem Song in unbändige Heiterkeit ausbrachen: dieses ganz moderne, geradezu brand-aktuelle Lied soll irgendwann als "altes Wienerlied" empfunden werden? Undenkbar!
 
Als ich es vor (fünfzehn? zwanzig?) Jahren zufällig wieder hörte, war es – quasi ein Bad in Nostalgie! Ja, das waren noch Zeiten ... und inzwischen selbst schon im Alter eines im Song ironisch so apostrophierten "Lainzer Playboys"*) angelangt, weiß ich , wovon ich rede.
 
 
P.S.: einen Song, an dem Peter Wehle mitgewirkt hat, habe ich noch entdeckt – den köstlichen "Cocktail-Bolero", der sich über die damals in Mode kommenden Cocktail-Parties lustig macht ... und über die Wiener "Gesellschaft" (bzw. was sich dafür hielt und hält ...). Viel Vergnügen! 
 
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*) in Lainz, einem Vorort von Wien, befand sich damals das Wiener Altersheim (heute heißt sowas vornehm: "Seniorenheim", und wenn man dafür kräftig zahlen muß: "Seniorenresidenz" ... aber dessen ungeachtet: es ist die letzte Station – vor der allerletzten, von der aus, wie's in Wien so treffend heißt, man "die Radieschen von unten anschaut" ...)
 

Sonntag, 17. Mai 2026

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (179)


 
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Mehr »Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz«: 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 - 10 - 11 - 12 - 13 - 14 - 15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 - 25 - 26 - 27 - 28 - 29 - 30 - 31 - 32 - 33 - 34 - 35 - 36 - 37 - 38  - 39 - 40 - 41 - 42 - 43 - 44 - 45 - 46 - 47 - 48 - 49 - 50 - 51 - 52 - 53 - 54 - 55 - 56 - 57 - 58 - 59 - 60 - 61 - 62 - 63 - 64 - 65 - 66 - 67 - 68 - 69 - 70 - 71 - 72 - 73 - 74 - 75 - 76 - 77 - 78 - 79 - 80 - 81- 82 - 83 - 84 - 85 - 86 - 87 - 88 - 89 - 90 - 91 - 92 - 93 - 94 - 95 - 96 - 97 - 98 - 99 - 100 - 101 - 102 - 103 - 104 - 105 - 106 - 107 - 108 - 109 - 110 - 111 - 112 - 113 - 114 - 115 - 116 - 117 - 118 - 119 - 120 - 121 - 122 - 123 - 124 - 125 - 126 - 127 - 128 - 129 - 130 - 131 - 132 - 133 - 134 - 135 - 136 - 137 - 138 -139 - 140 - 141 - 142 - 143 - 144 - 145 - 146 - 147 - 148 - 149 - 150 - 151 - 152 - 153 - 154 - 155 - 156 - 157 - 158 - 159 - 160 - 161 - 162 - 163 - 164 - 165 - 166 - 167 - 168 - 169 - 170 - 171 - 172 - 173 - 174 - 175 - 176 - 177 - 178            

Der Psychiater Bonelli erklärt Prof. Rieck, wieso alle „verrückt“ geworden sind

von LePenseur
 
 
Am Sonntag ausnahmsweise einmal nichts von Geopolitik (Kollege kennerderlage will mal ein Wochenende ungestört genießen können!), sondern ein ebenso interessantes wie instruktives Gespräch von Prof. Christian Rieck mit dem Wiener Psychiater Dozent Raphael Bonelli:
 
 
Zu einem Standpunkt von Dr. Bonelli, der seine – demnächst siebenfache – Vaterschaft wie eine Monstranz vor sich herträgt, trägt allerdings eine Kommentarposterin einen nicht unberechtigten Einwand vor:
@johannamaria2597

Herr Bonelli ist jetzt ca. 57 Jahre alt. Sein ältestes Kind ca 10 Jahre. D.h. mit 47 Jahren wurde er zum ersten Mal Vater, als bereits topetablierter Psychotherapeut mit sehr gutem Einkommen. Es sei ihm gegönnt, aber es geht mir langsam auf die Nerven, dass er sich hinstellt und über die Leute herzieht, die nicht das Geld für so viele Kinder haben. Seine Aussage, dass man mit 30 die Erkenntniss haben sollte, Kinder in die Welt zu setzten, kam bei ihm ja auch 17 Jahre zu spät. Nur hatte er wohl das" Glück" zu dem Zeitpunkt, zu dem andere bald Grossvater werden, eine Frau zu finden, die geschätzt 20 Jahre jünger ist. Toll, dass Sie eine große Familie noch hinbekommen haben in dem Alter, aber doch bitte nicht als Standardlösung landauf landab propagieren. Freuen Sie sich einfach und lassen Sie die anderen Ihre Lebensentwürfe leben.

Insgesamt jedoch: ein sehr sehenswertes – und vielfach recht amüsant mitzuverfolgendes Video!
 

Weil wir gestern den Pianisten Walter Klien erwähnten

von LePenseur
 
 
... bietet sich für den 17. Mai die wunderbare, auch von CD-Classic-Guru Dave Hurwitz gepriesene Aufnahme des Mozart'schen Klavierkonzerts No. 17 in G-Dur, KV 453, mit diesem wahrhaft großen, leider international nie seinem künstlerischen Range entsprechend gewürdigten Pianisten an, begleitet vom Minnesota Orchestra unter Stanisław Skrowaczewski: 

 

Samstag, 16. Mai 2026

Dmitry Polyanskiy: Russia-West Confrontation Fast Approaching

von kennerderlage
 
 
Der OSCE-Botschafter Russlands, Dmitry Polyanskiy, wird von Lt.Col. Daniel Davis zu den dramatisch steigenden Spannungen zwischen der NATO und Russland interviewt: 

Eine beeindruckende und ziemlich besorgnis-erregende Unterhaltung! Ein Kommentator schreibt unter dem Video:

Flawless session with an interesting guest, the right questions, and impressive answers. It's bad that diplomacy doesn't seem to be en vogue these days, and it's great that the public can get a sense of what would might be possible, would diplomacy still have a role in what's going on. For those who think listening to a Russian may be dangerous, I must say the calmness with which the ambassador presents also his single one hook that should make everyone think, is certainly a strong argument in favor of listening to him if not anyone else, should one consider listening to a Russian at all. If not this interview then what can give more people the idea that "dialog may actually work".

What is said here could make everyone re-think, and it's also great that the very disciplined Military Summary is cited, where it appears to me a lot of energy is invested to double (or triple) check available information.

I'm not pro Russian, I'm pro peace. And in this regard, I fail to see how peace would be possible without listening to each other. We should not forget that Moscow is a city on the continent of Europe . Things really seem to develop into an Orwellian direction.

Die Katastrophe steht vor dem Tor und klopft an. Werden unsere politischen "Eliten" das endlich begreifen ....?
 

Einfach "facile"?

von LePenseur
 
 
Mozarts Klaviersonate No. 16 in C-Dur, KV 545, wird gerne als "Sonata facile" bezeichnet, weil sie so ein beliebtes, leichtes ("facile") Stückchen für Klavieranfänger ist. Oder: zu sein scheint ...
 
Nun, wenn sie mit so selbstverständlicher Leichtigkeit gespielt wird, wie von Barenboim in dieser Aufnahme ...
 
 
... könnte man sie ja wirklich für "facile" halten. Der große österreichische Pianist Walter Klien gab einmal (nicht allzu lange vor seinem leider viel zu frühen Tode) einer, ich glaube, japanischen Musikstudentin eine wunderbare Lektion über diese Sonate (die von Youtube von mir seinerzeit in einem Artikel verlinkt wurde, aber inzwischen leider nicht mehr verfügbar zu sein scheint), in der er demonstrierte, daß auch und gerade diese scheinbar so einfache Sonate perfekt zu interpretieren keineswegs einfach ist.
 

Freitag, 15. Mai 2026

Jeffrey Sachs : What the Chinese Think of Trump

von kennerderlage
 
 
Zu dem mit so viel Spannung erwarteten Besuch von Trump in China und den Folgen daraus spricht Judge Napolitano mit Prof. Jeffrey Sachs:
 
 
Einen wichtigen Hinweis zur von Xi angesprochenen „Thukydides-Falle“ gibt ein Kommentarposting unter dem Video (hier via Google auf Deutsch wiedergegeben): 

Trump reiste nach Syracus. 

Ehrlich gesagt, fing es schon gestern schlecht an. Trump kam in Peking an und stieg etwas unbeholfen aus dem Flugzeug – und wer fehlte? Xi Jinping. Offenbar hatte er Wichtigeres zu tun und schickte stattdessen eine kleine Gruppe Militärangehöriger und eine Gruppe Kindergartenkinder, die mit chinesischen Flaggen herumhüpften. Zur Begrüßung Trumps waren der amerikanische Botschafter, der chinesische Botschafter in den Vereinigten Staaten und ein hochrangiger Regierungsbeamter für den obligatorischen Händedruck anwesend. 

Wer die chinesische Vorliebe für Symbolik kennt, dem sagte dies alles. Am Tag zuvor hatte die offizielle Presse einen riesigen Artikel auf der Titelseite über den Besuch des tadschikischen Präsidenten veröffentlicht, während Trump nur beiläufig erwähnt wurde. Insgesamt ähnelte es dem Empfang, der üblicherweise dem iranischen Außenminister vorbehalten ist. 

Am nächsten Tag wurde es offizieller. Pomp und Prunk vor der Großen Halle des Volkes: roter Teppich, militärische Ehren und wieder einmal hüpfende Kinder. Trump schien nicht in bester Verfassung zu sein. Dann folgte das offizielle Treffen. Die Zeremonien hatten bereits viel Zeit in Anspruch genommen, insbesondere da die amerikanische Delegation offenbar morgen wieder abreist und abends noch ihre Pekingente essen muss. Was Xi Jinping dann sagte, war hochinteressant. Er sprach explizit von der „Thukydides-Falle“ und spielte damit auf den Konflikt zwischen Athen und Sparta im Peloponnesischen Krieg an. Einst beherrschten gebildete Deutsche fließend Griechisch, doch diese Zeiten sind leider vorbei. 

Hier meine Interpretation: 

Athen, die aufstrebende Seemacht, dehnte seinen Einfluss innerhalb des Attischen Seebundes stetig aus und eignete sich dessen Staatskasse an. Dissidenten wurden umgehend unterdrückt. Die Ähnlichkeit zu den Vereinigten Staaten ist übrigens frappierend: Auch die Amerikaner lassen ihr Militärbündnis immer globaler operieren, und ihre Vasallenstaaten werden bei Bedarf ohne Zögern diszipliniert. Sanktionen und Zölle überall. 

In der Antike fühlte sich die Landmacht Sparta bedroht, und ein Krieg brach aus, der sich endlos hinzog – bis die Athener einen entscheidenden Fehler begingen: den Sizilienfeldzug, im Wesentlichen ein Versuch, sich die Reichtümer der griechischen Kolonien in Sizilien anzueignen. Er endete katastrophal. Athen verlor seine Flotte und erholte sich nie wirklich von dieser Katastrophe. Den Todesstoß versetzte eine Koalition Spartas mit – Überraschung! – den Persern. 

Man kann annehmen, dass Xi Jinping Thukydides und Clausewitz studiert hat. Die klassische Tradition, vermittelt durch deutsche Gelehrsamkeit, wird überall geschätzt, außer in Deutschland selbst. Natürlich blieb der chinesische Staatschef etwas oberflächlich, indem er lediglich sagte, ein zerstörerischer Konflikt wie der Peloponnesische Krieg müsse vermieden werden. Trump liest angeblich nicht viel, daher entgingen ihm wohl die tieferen Implikationen dieser Anspielung. 

Was also erwartet die internationale Kommentatorengemeinschaft von diesem Gipfel? Sehr wenig. Die Taiwan-Predigt ist bereits gehalten, die Iran-Predigt wird folgen, und was die Ukraine betrifft, kümmern sich die Russen selbst darum. 

Es erscheint unwahrscheinlich, dass die USA plötzlich mit Seltenen Erden überschwemmt werden, um ihre Rüstungsindustrie gegen China zu stärken. Vielleicht kaufen die Chinesen ein paar Sojabohnen – falls diese billiger sind als die brasilianischen. Aber eines ist sicher: Trump wird einen durchschlagenden Erfolg verkünden. Wetten? 
 

Oops! I Did It Again....

by  Meme Dept. 


Mattias Desmet: The West's Descent Toward Totalitarianism

von kennerderlage
 
 
Ein Hintergrundinterview von Prof. Glenn Diesen mit dem Psychologieprofessor Matthias Desmet (Univ. Gent, Belgien) 
 
 
Interessant ist seine Theorie, dass der Begriff "Totalitarismus" von dem der "Diktatur" unterschieden werden muss, sowie weiters, dass im 21. Jahrhundert statt der beiden aus dem 20. Jahrhundert bekannten Formen des Totalitarismus (also: der Faschisten/Nazis und der Kommunisten) ein Totalitarismus der Technokraten droht, der die (relative) Freiheit im Westen unter sich begraben wird.
 

Donnerstag, 14. Mai 2026

Media Hypes

by  Meme Dept. 


Waldemar Bloch: Missa brevis

von LePenseur
 
 
 
Zum heutigen Feiertag die Missa brevis des österreichischen Komponisten Waldemar Bloch, dessen 120. Wiederkehr des Geburtstages wir am 5. Mai hätten gedenken können, oder vielmehr: sollen! Denn (wie so viele seiner Generation) ist auch er der damnatio memoriae der Zwölftöner und Serialisten zum Opfer gefallen. 
 
Nein, er war sicherlich nicht einer der "ganz großen" Komponisten, aber doch einer, dessen Werke durchaus verdienen, aufgeführt zu werden, etwa seine zahlreichen Orgelwerke, darunter das Ricercar über den Namen BACH für Orgel:
 
 
Daß Waldemar Bloch nicht bloß Kirchenmusik konnte, beweist er im Klavierkonzert No. 2 aus dem Jahr 1963:
 
 
 Außerdem schrieb er sieben Opern, und von einer davon "Der Diener zweier Herren" (nach Goldoni) gibt es auch einen Ausschnitt, ein Tondokument der Rundfunkaufnahme der Uraufführung aus dem Jahr 1961:
 
 
 
 

Tucker Carlsons Interview

von LePenseur
 
 
... mit der früheren Pressesprecherin des Führers des Ukrainischen Regimes, Selensky, schlug ein wie eine Bombe:
 
 

Russia Targets Kiev & Odessa After Donbass Fall; Sarmat; China Tightens Rare Earths; US China Summit

von kennerderlage
 
 
Alexander Mercouris spricht in seinem Podcast zu obigen Themen – in gewohnter Ironie arbeitet er die sich entwickelnde neue, multipolare Weltordnung und Chinas zentrale Rolle in diesem Prozess.
 
Weitere Informationen betreffen die Entwicklungen im Ukraine-Konflikt und die zunehmend panischen Reaktionen der Mitglieder (und Drahtzieher) des Kiewer Regimes aufgrund der Antikorruptionsermittlungen in der Ukraine, die inzwischen an die Person von Selensky ganz nahegekommen sind. Eine sehenswerte Tour d'horizon!
 
 
Unter dem Video folgende Zusammenfassung:
 
Russia's military commanders have reportedly told Putin they can deliver the entire Donbass by autumn 2026, and Alexander Mercouris of The Duran argues this is not an end point but a starting gun, after which Putin is expected to issue sweeping new demands, with Kiev and Odessa firmly in his sights. In this in-depth analysis, Mercouris dissects the Financial Times report on the collapse of US-brokered peace talks, explaining why both Russia and Ukraine have lost all faith in American diplomacy, and what the granular front-line reality around Konstantynivka, Zaporizhzhia, and Sumy actually shows despite Western media claims of a stalled Russian offensive. Meanwhile, a Reuters report confirms that China has maintained tight restrictions on rare earth exports since April 2025, a quiet economic lever that is already driving up costs for US weapons manufacturers by 150% and may be tightening further if Trump escalates against Iran. Trump's Beijing summit, arriving alongside Nvidia, Apple, and BlackRock executives, looks far more like a commercial delegation than a geopolitical reset, and Mercouris questions whether Washington has any real strategy for what comes next. With peace talks effectively dead, a Donbass collapse approaching, and China holding the rare earth card over American defense production, is the United States sleepwalking into the most dangerous phase of this conflict yet? 
 
 00:00:00 Intro: Trump flies to Beijing  
00:01:03 Business trip, not a geopolitical summit 
00:01:39 Summit underprepared: risks and dangers  
00:03:43 Putin to follow Trump to Beijing 
 00:04:24 China's central role in the global order  
00:05:25 US pressure on Ukraine to quit Donbass  
00:08:30 Zelensky corruption probe: NABU and pressure  
00:12:22 Financial Times: peace talks collapse  
00:17:48 Russia seizes all Donbass by autumn 2026  
00:19:10 Putin's post-Donbass ultimatum explained 
 00:25:26 Russia's true target: Kiev itself  
00:31:27 Donbass as Kiev's outer defensive wall 
 00:33:11 Sumy encirclement: 10km from the city  
00:35:37 Front line update: Kostiantynivka and Zaporizhzhia  
00:40:15 Ukrainian counterattack in western Zaporizhzhia 
00:42:38 Western media's false narrative of a stalled offensive  
00:50:27 Iran conflict: escalation risks and US gamble  
00:57:33 Saudi Arabia, UAE struck Iran in March  
01:00:19 China's rare earth restrictions since April 2025  
01:03:47 Nvidia and Trump seek rare earth relief in Beijing  
01:06:23 US weapons production crisis: China vs America  
01:08:54 Sarmat ICBM: Russia's hypersonic advantage 
 

Mittwoch, 13. Mai 2026

Men In Black

by  Meme Dept. 


Douglas Macgregor : How Iran Defeated the US and Israel

von kennerderlage
 
 
Offensichtlich wiederholt sich die Geschichte des Suezkanals in der Strait of Hormuz und, wie seinerzeit der Niedergang des Britisch Empire in Suez, wird hier der Niedergang des US-Imperiums besiegelt. China, Russland und die BRICS werden in Zukunft eine entscheidende Rolle in der Welt einnehmen, ob die USA es wollen oder nicht....



Vier Wochen Österreich und einiges zum Nachdenken (Teil 2)

von Helmut

(Fortsetzung von Teil 1

 
Dazu kommt in Österreich der Begriff des „Nationalrates“ als Volksvertretung im Parlament. In Deutschland ist es der „Bundestag“, in der DDR war es die „Volkskammer“. Überhaupt sind die Verfechter des Begriffes einer „österreichischen Nation“ für mich schon deshalb wenig glaubwürdig, weil es sich bei vielen Ortsnamen immer um den Hinweis auf die deutsche Zugehörigkeit handelt.

Beispiele:
Deutsch Goritz
Deutschfeistritz
Deutsch Brodersdorf
Deutsch Jahrndorf
Deutsch-Wagram
Deutsch Haslau
Bad Deutsch-Altenburg
Deutsch Kaltenbrunn, 
etc. etc.

Ich habe noch keinen Ortsnamen entdeckt, bei dem statt des Wortes „Deutsch“ der Begriff „Österreichisch“ verwendet wird. Warum also die Verbissenheit mit dem Wort „National-Feiertag“ und „Nationalrat“? Der Begriff der Nation ist in meinen Augen etwas weiträumiges; etwas, was alles umspannt, wie ich in meiner Aufzählung der Geographie der Deutschstämmigen erklärt habe. Und ich unterstreiche nochmals, dass diese Denkensart nichts mit einem territorialen Anspruch zu tun hat.

Wie kindisch man bei anderen Beispielen mit historischen Begriffen in Deutschland und Österreich umgeht, habe ich am Montag, dem 20.April dieses Jahres, bei mir zuhause wieder feststellen. Da spielt bei mir im Hof die Blaskapelle auf, mit schönen deutschen Weisen und Volksliedern, mit Bier und Wein und gutem Gegrilltem. Meine guten Freunde unter den hier ansässigen Siebenbürger Sachsen werden dabei sein. Am nächsten Tag werden dann mir die Nachbarn, egal ob Rumänen oder Ungarn, wieder sagen, wie schön das beim Vorbeigehen auf der Straße geklungen hätte, und man hätte sich dabei an frühere Zeiten erinnert, als noch die Deutschstämmigen in unserer Stadt den Ton angaben.

Kein Mensch würde hier jemals auf die Idee kommen, das mit dem Geburtstag eines ehemaligen deutschen Führers in Verbindung zu bringen, diese beschränkte und verbissene Denkensart gibt es nur in Österreich und Deutschland.
 
Für mich gab es für diesen Tag einen besonderen Anlass: 
 
Am 20. April 1966 habe ich meinen Lehrvertrag unterschrieben, und bin bis zum heutigen Tag einschließlich meiner Studien in Wien und Stuttgart ununterbrochen in meinem Beruf tätig. 60 Jahre in einem Beruf tätig zu sein, dessen Wahl man niemals bereut hat, das ist schon ein Anlass, den es zu feiern gilt!

Wie heißt es in einem chinesischen Sprichwort?
„Willst du für eine Stunde glücklich sein, so betrinke dich. Willst du für drei Tage glücklich sein, so heirate. Willst du für acht Tage glücklich sein, so schlachte ein Schwein. Willst du aber ein Leben lang glücklich sein, so werde Gärtner.“
 

Prof. John Mearsheimer : The Future of Great Power Politics

von kennerderlage 
 
 
Faszinierende Ausblicke in die nahe Zukunft des Machtpokers zwischen Israel, den USA (mit ihren Vasallen) und einer Entente von Russland, China (und dem Iran) — eine ebenso interessante wie aus Sicht des Westens zutiefst alamierende Analyse:
 
 
Eine mehr als sehenswerte halbe Stunde! 

Dienstag, 12. Mai 2026

BRats

by  Meme Dept. 


Was sind Trumps Handlungsoptionen?

Gastkommentar
von Mabraton
 
 
Die Welt bewegt sich scheints unaufhaltsam auf die größte Krise nach dem zweiten Weltkrieg zu. Selbst eine Pattsituation am Persischen Golf bewirkt, dass der Weltwirtschaft eine harte Landung bevorsteht.

US-Reserven reichen für 60 Tage, während weltweit extreme Engpässe drohen

Dr. Steve Hanke ist ein bekannter US-amerikanischer Ökonom, Professor für Angewandte Wirtschaftswissenschaften an der Johns Hopkins University und Distinguished Senior Scholar am Mises Institute.

Im Konflikt mit USrael setzt der Iran Trump unter Druck. Hier eine Zusammenfassung der aktuellen Lage aus dem FB-Kanal von Kai Fischer:

Iranische Medien berichten über Teherans Gegenangebot an Washington.

Nach Angaben von Tasnim, unter Berufung auf eine mit dem Vorgang vertraute Quelle, stellt Iran mehrere zentrale Bedingungen in den Mittelpunkt. Dazu gehören die Aufhebung der US-Sanktionen, ein Ende des Krieges an allen Fronten sowie die Anerkennung iranischer Kontrolle über die Straße von Hormus, sofern Washington bestimmte Verpflichtungen erfüllt.
Ein wesentlicher Punkt soll außerdem die sofortige Aufhebung der Seeblockade nach Unter-zeichnung eines vorläufigen Abkommens sein. Zudem fordert Teheran laut dem Bericht, dass Sanktionen gegen iranische Ölverkäufe innerhalb von 30 Tagen aufgehoben werden.
Der Vorschlag umfasst demnach auch die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte sowie weitere Schritte, die die USA innerhalb dieses Zeitraums umsetzen müssten.
Der Iran verlagert den Schwerpunkt der Verhandlungen deutlich weg von einer rein nuklear-politischen Einigung hin zu einem umfassenderen politischen und wirtschaftlichen Paket. Teheran verbindet Zugeständnisse offenbar nicht nur mit dem Atomprogramm, sondern mit Sanktionen, Kriegslage, Seeblockade und Kontrolle über Hormus. Das macht eine Einigung deutlich komplexer und zeigt zugleich, dass Teheran seine strategische Position am Golf als zentralen Verhandlungshebel nutzt.

Trump hat jetzt zwei Möglichkeiten, eskalieren oder kapitulieren. Putin hat noch einmal angeboten, das angereicherte Uran aus dem Iran nach Russland zu bringen. Geht Trump auf das Angebot ein, hat er wenigstens ein Verhandlungsfenster, welches er nutzen könnte um reinen Tisch zu machen – sprich: Israel klar zu machen, dass sie den Krieg ab jetzt auf eigene Rechnung führen können. 

Ob die Chance real existiert ,wage ich zu bezweifeln. Die kriegstreiberische Israel-Lobby in den USA lässt sich die Butter vermutlich nicht vom Brot nehmen.

Real bleibt Trump also nur die Option, den Krieg zu eskalieren.
 

Vier Wochen Österreich und einiges zum Nachdenken (Teil 1)

von Helmut
 
 
Es ergab sich die Notwendigkeit, mein Anwesen in Niederösterreich zum Verkauf auszuschreiben, und das erforderte zuvor mehrere Restaurierungsarbeiten. Bei dieser Gelegenheit las ich wieder österr. Zeitungen und hörte den Staatsfunk, in meinem Falle Radio Wien. Meine Beobachtungen und Anmerkungen möchte ich hier wiedergeben, wobei ich gleich dazusage, dass es sich um Vorgänge handelt, die jeder andere auch als nebensächlich oder unwichtig bewerten kann.

Beim Radio befand ich vieles gut, z.B. auch die Auswahl der Musiktitel bei Radio Wien, aber mir fielen auch Punkte auf, die ich in einer schriftlichen Anfrage an den Hörerservice des Senders gestellt habe. Auf manches bekam ich eine Antwort, auf unbequeme Fragen nicht.

Beispiel:
Es würde mich wirklich interessieren, wer und vor allem welche Begründung hinter dem Begriff „Produktplatzierung“ steckt. Aber vermutlich wird auch der „Erfinder“ dieses Kunstwortes das selbst nicht wissen. Zu meiner Zeit hat man dafür die Wörter „Werbung“ oder „Reklame“ verwendet. Diese Wörter zeichnen sich auch durch einfachere und auch kürzere Verwendung aus, nicht so wie bei diesem Wort „Produktplatzierung“, das ja regelrechte zungenbrecherische Passagen beinhaltet und darüber hinaus 5 Silben lang ist.
Die Antwort des Senders:
Was Ihre Anmerkung zum Begriff „Produktplatzierung“ betrifft: Dieser Ausdruck ist ein im Medienbereich gebräuchlicher Fachbegriff, der verwendet wird, wenn Produkte oder Marken im redaktionellen Umfeld sichtbar oder genannt werden und dies entsprechend gekennzeichnet werden muss. Die Kennzeichnung dient der Transparenz gegenüber dem Publikum.
…und dies entsprechend gekennzeichnet werden muss.“ 
 
Verstehe ich nicht. Gibt es da in Österreich ein Gesetz, das aufgibt, bei Werbung im Radio darauf hinzuweisen? Im TV gibt es das ja auch nicht, bei den Privatsendern weiß man ja, dass diese sich von den Werbungen finanzieren. Warum verwendet man dann aber ein absolut unverständliches Wort, anstelle des gebräuchlichen Wortes „Werbung“ oder „Reklame“?

Überhaupt kann ich über die Reportagen hinsichtlich der Sprache oftmals nur den Kopf schütteln. Man erfährt zwar im Kurztext (detailliert wird darauf nicht eingegangen, das ziemt sich für den Staatsfunk nicht), dass es bei den Imigranten, besonders bei deren Kindern in der Schule, erhebliche Probleme aufgrund nicht vorhandener Deutschkenntnisse gibt. Wohlgemerkt, man verweist auf „Deutschkenntnisse“ und nicht auf „Österreichkenntnisse“ der Sprache. Aber darauf komme ich später zurück. (*)

Zum Problem der fehlenden Kenntnis der deutschen Sprache:
Ich stelle fest, dass es sich sicher um ein Problem der Zuwanderer aus anderen Kulturen handelt, aber ich stelle das auch bei den österr. Zeitungen fest. Ich hab mir da mal ein Beispiel herausgenommen, und zwar OE 24 vom 20.3.2026, Nr. 1878, Seite 10: (Anlage 1)

Im Rahmen eines Hinweises auf eine Veranstaltung habe ich mal die Begriffe gefärbt, die mit der deutschen Sprache nichts zu tun haben, für die es aber in der deutschen Sprache auch geeignete Wörter gibt. Nun bemängelt man (zu Recht) die nicht vorhandenen Sprachkenntnisse der Immigranten, - aber ich meine, bei den Zeitungen liegt es doch auch im Argen.

Als Beispiel habe ich eine Seite einer Zeitung kopiert, die mir beim Entfernen des uralten Linoleums in die Hände gefallen ist, weil sich diese unterhalb des Linoleums befand. Es handelt sich um die Kronen-Zeitung vom 22.8.1973, Seite 15: (Anlage 2) Da wird noch in deutscher Sprache geschrieben, allgemein verständlich.

Ist das „normal“ und begrüßenswert, dass man sich zunehmend dieser Fremdwörter bedient? Fühlt man sich da aktueller und moderner, oder – anders ausgedrückt – „upgedatet“? Im TV wird bei den Voransagen für einen später ausgesendeten Filmbeitrag darauf hingewiesen, dass man diesen Beitrag auch „streamen“ kann, oft mit dem Hinweis, dass man sogar kostenlos „streamen“ kann. Ich weiß wirklich nicht, was das ist, und es interessiert mich auch nicht.

Vermutlich hängt das mit dem Gebrauch von Mini-Computern zusammen, die man gemeinhin als Mobiltelefon bezeichnet. Auch ich habe ein Mobiltelefon (Foto – Anlage 3), aber das ist ein Tastentelefon, und kein Streicheltelefon. Aus Prinzip. Dasselbe Prinzip habe ich auch beim Bezahlen. Alles in bar, an jeder Kasse, niemals mit Plastikkarte. Die Bankkarte verwende ich nur, um damit mein Geld vom Konto abzuheben.
 
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(*) Überhaupt bin ich mit so mancher österreichischen Eigenheit nicht besonders glücklich. Man spricht in den offiziellen Medien vom „Nationalfeiertag“ am 26.10. Ich verwende das Wort „Staatsfeiertag“. Das Wort „Nation“ auf österr. Belange anzuwenden, finde ich etwas deplatziert, obwohl ich auch in Siebenbürger als überzeugter Österreicher auftrete und niemals meine österreichische Staatsbürgerschaft gegen eine andere eintauschen würde.

Irgendwann bin ich der Frage nachgegangen, woher der Begriff „Deutsch“ resp. das „Deutschtum“ überhaupt stammt oder seine Wiege hatte. Ich sehe den Ursprung in der Nibelungensage, und das spielte sich geographisch damals vom Eisack bis in den Odenwald ab. Das teilt sich heute auf drei Staaten auf, damals gabs aber diese Grenzen nicht. Überhaupt sind aktuelle Grenzverläufe für den deutschen Sprach- und Kulturkreis irreführend.

Deutsch ist nicht nur in meinem Vaterland Österreich und in Südtirol gegenwärtig, sondern auch in der östlichen Schweiz, in den östlichen Landesteilen Frankreichs wie z.B. Elsass-Lothringen, im Süden Dänemarks, in den osteuropäischen Ländern findet man die Pommern, die Ostpreußen, die Schlesier, die Zipser in der Slowakei, die Sudetendeutschen, die Ungarndeutschen in Fünfkirchen, die Deutschstämmigen in der Bukowina (Ukraine) und in Bessarabien (Moldawien), sowie die Siebenbürger und die Banater in Rumänien und in der Batschka im heutigen Serbien.

Deshalb finde ich den Text des alten Deutschlandliedes („von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt“) nicht als territorialen Gebietsanspruch, sondern als ein Bekenntnis zur Existenz der deutschen Kultur und der deutschen Sprache, sowie vielen Traditionen.
 
(Fortsetzung folgt)
 

Rather Chilling Prospects....

von kennerderlage
 
 
Prof. Glenn Diesel hat Prof. Sergei Karaganov als Interviewpartner — und dessen Analysen zum Fortgang der Auseinandersetzung zwischen NATO und Russland waren ziemlich .... drastisch formuliert:
 
 
Unter dem Video befinden sich weit mehr als 2.000 Kommentare, viele davon gratulieren Prof. Diesen dazu, einen so wichtigen geopolitischen Beobachter aus Russland als Gast zu gewinnen und zeigten auf, dass er mit seiner Analyse der Lage lieder richtig liegt:
@SimonJB99
This is a very serious interview on a matter that will determine the future of Europe, far more than any petty discussions on the EU v the UK etc. Europe has an implicit policy of destroying Russia (a policy that they inherited from the US). Many of Russia's military actions have been driven by a need to counter threats from the West. Europe must acknowledge Russia's existence by agreeing an end of the Ukraine war, a new security architecture & a new economic relationship. It's ultimately about deciding whether Russia is our neighbour or our enemy. America needs Russia to be Europe's enemy, as that keeps Europe weak. If Europe wants a future it needs to make a long term relationship with Russia. Not a short term 'deal' 
 
@GinaWebb
I concur with Sergey Karaganov. I live in Europe and most of these euro leaders with the exception of Serbia and Hungary seem to want war. These European leaders are selected and are not the majority of Europeans choice. I'm praying that this deep state can be overthrown. I'd rather be ruled by Russia than these fools. Mr. Karaganov is exactly correct in his assessment of US and Europe and given time they will drag us all into this war. Russia needs to strike the bases in Europe where the weapons are being launched from ie UK Germany and France and these countries need to be taught a lesson especially UK.
 
@Pgeofr
Merci Glenn pour cette interview. la position d’un des penseurs les plus considérés est extrêmement claire. a court terme elle se traduira en acte. C'est aux peuples européens de decider de la nature de leurs elites. Pour la France c'est 2027 pas sur que les élites russes attendent d ici la fin de l'année. Leurs analyses factuelles sont sans appel. Ils n'ont que faire des pays européens ils ne leurs apportent rien à quelques niveaux que ce soit. Ils ne souhaitent pas la guerre. Seuls les elites européennes la souhaitent.
C'est bientôt la fin de la partie. Je ne vois pas hélas une personnalité politique en France des partis actuels en mesure de comprendre l'enjeu imminent d une guerre avec la Russie. Pour 2027 c'est un désert d'intelligence politique. 
Aber es gibt auch besorgte und warnende Reaktionen auf die Darlegungen von Prof. Karaganov:
@ruthelainefry2076
A very chilling discussion and I am sure Glenn must have felt uncomfortable. But the professor is totally right. These corrupt actors must be eliminated. We in the West should go all out for this purpose. Russia has done nothing to bring such hatred and evil to it's gates and has the total right to defend itself. 
 
@r.w.emersonii3501
It's Russia's job to survive while the Empire of the West disintegrates: When the enemy is intent on destroying itself, don't distract it! It's not Russia's job to play god, punish sinners, and turn Europe into Sodom and Gomorrah. Using a nuke is like using a sledge-hammer to swat a fly. The weapon is too powerful to be useful as a deterrent. 
We need to face this fact and move on. Russia has developed plenty of conventional deterrents, but Karaganov does not mention them. Like his protege, Solovyov, he worships nukes. He's the Russian version of Herman Kahn, Dr. Strangelove. His mad advice is likely to get us all killed. 
Trotz der Dauer des Interviews: Langweilig wird dem Zuseher dabei wirklich nicht.