Freitag, 20. Februar 2026

Der Wertewesten, wie er leibt und lebt!

von LePenseur
 
 
Zu welchem Zweck erhebt Trump Glyphosat und Phosphor zu kriegswichtigen Produkten?
 
fragt sich Dr. Peter F. Mayer im folgenden Artikel:
In einer neuen Verordnung beruft sich Präsident Trump auf das Verteidigungsproduktions-gesetz, um die heimische Produktion von elementarem Phosphor und Herbiziden auf Glyphosatbasis sicherzustellen. Damit werden sie offiziell zu Prioritäten der nationalen Verteidigung. Ist eine Verwendung im Krieg gegen den Iran wie die von Israel gegen den Libanon und Syrien geplant?

Die Verordnung gewährt gemäß Abschnitt 707 des Defense Production Act Immunität, was bedeutet, dass Unternehmen vor der Haftung für Maßnahmen geschützt sind, die in Überein-stimmung mit den Bundesrichtlinien ergriffen werden. Dies beseitigt zwar nicht automatisch Krebsklagen, könnte es den Herstellern jedoch ermöglichen, zu argumentieren, dass bestimmte Produktions- oder Zuteilungsentscheidungen auf Bundesebene im Rahmen der nationalen Verteidigungsbefugnisse vorgeschrieben waren. Dies schafft einen bedeutenden rechtlichen Schutz, der künftige Rechtsstreitigkeiten gegen Glyphosat-Hersteller erschweren könnte.
(Hier weiterlesen)
Aber nein, es geht wohl nicht nur einen Schutz der Produzenten (und vermutlichen Sponsoren der Trump-Riege) gegen recht lästige Krebs-Klagen, sondern letztlich um die Ermöglichung des Einsatzes eigentlich verbotener Chemiewaffen. Die man (also konkret: USA und Israel, um Roß und Reiter zu benennen) auch in der Vergangenheit schon öfters benutzt hat, die der Artikel zum Ende beschreibt:

Israel hat nach Berichten der im Libanon stationierten UNO-Truppen Chemikalien auf Land im Südlibanon sowie im Südwesten Syriens in der Provinz Quneitra versprüht. [...] für die Landwirte in der Region nicht erfreulich, da die Gebiete hohe Konzentrationen von krebserregendem Glyphosat auswiesen.

Im Herbst 2024 hatte Israel im Libanon Munition mit weißen Phosphor eingesetzt und unter anderem auch UNIFIL Stellungen angegriffen. Nach Bombenangriffen Israels gegen Siedlungen im Südlibanon und im Bekaa Tal berichteten Bewohner, die in der Nähe von Bombenangriffen wohnen, über stechenden Geruch, der mehr als 3 Stunden anhielt. Die Gase verursachten tränende Augen und ein Brennen im Gesicht und auf unbedeckter Haut.

Es stellt sich die Frage, ob die US-Regierung gegen den Iran wie in Vietnam und Israel im Libanon und Syrien chemische Waffen einsetzen möchte. Sollen Ackerböden im Iran gezielt unverwendbar gemacht werden?

Eine echt werte-westliche Kriegsführung, eben. Kotzstärke 10 auf der nach oben offenen Liebermann-Skala ... 

 

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