Montag, 16. September 2019

Flintenuschi goes Quotenuschi goes Quotzenuschi

von  it’s  me  


Im Zuge der #metoo-Kampagne kam plötzlich die Forderung auf, dass Frauen in Spitzenpositionen kommen müssten, um die sogenannten „Quote“ zu erfüllen, unabhängig von ihrer Qualifikation.

Die erste, die dieser Forderung nachkam, war die neue EU-Kommissionspräsidentin, die politische Nullnummer, wenn man sich ihre bisherige Karriere verinnerlicht – Ursula von der Leyen – die 13 Frauen und 14 Männer zu Kommissaren ernannte, wobei ich ihr unterstelle, nicht einmal bis 100 zählen zu können. Denn im Parlament sind 36% der Sitze durch Frauen besetzt, der Rest durch Männer. Also der erste grobe Fehler, aber man muss die Hälfte aller Versorgungsposten an Frauen vergeben, unabhängig ihrer Qualifikation, denn mit erschließt sich nicht, was eine Historikerin und Politologin auf dem Posten einer Kommissarin für Energie zu suchen hat. Gibt es in der EU keine Physiker, Maschinenbauer oder Mathematiker? Nein, es genügt anscheinend, eine Vulva zu besitzen. Das ist genug Qualifikation, und wer das anzweifelt, ist ein Macho, ein alter, heterosexueller, weißer Mann, der Frau nichts vergönnt und ihr zutraut.

Natürlich gibt es auch genug Männer, die die Kommissariate wechseln wie andere die Unterhose, und von der Materie, die sie verstehen sollten, keine Ahnung haben. Aber was mich verwundert, dass Flintenuschi in Zeiten der sexuellen Vielfalt (wie man uns einzureden versucht – 60 Geschlechter) nicht ein Kommissariat an ein* Vertret* der diversen Fraktion vergeben hat oder zumindest an einen
bekennenden Schwulen oder Transvestiten. 13 Kommissarinnen, 13 Kommissare und 1 Kommissar* - das wär’s gewesen, Uschi!

Apropos weiße, alte, heterosexuelle Männer, die die Frauen angeblich immer benachteiligen und sich anmaßen, in vielen Punkten besser sein zu wollen. Das sind sie ganz sicherlich in technischen, wirtschaftlichen und innovativen Gebieten, wie mir „gofeminin.de“ im Rahmen eines Rankings der 35 reichsten Frauen der Welt bestätigte.


33 Frauen haben das Vermögen von Männern (Ehemänner oder Väter) geerbt oder erschieden, nur 2 haben es selbst zu diesem Reichtum geschafft, und bezeichnenderweise sind es 2 Chinesinnen. Was hindert „Frau“ daran, eine Idee zu haben wie Jeff Bezos oder Jack Ma, oder eine Technologiefirma zu
gründen wie Zhou Qunfei, die Bildschirme für Smartphones herstellt und damit Samsung LG, Microsoft beliefert, und das als Wanderarbeiterin ohne Schulabschluss und mit einem Startkapital von 3.000 Hongkong-Dollar, aber mit einem unbändigen Ehrgeiz und Biss. Chinesische Tugenden halt.

Ich warte nur noch auf die erste Forderung, dass bei der Verteilung des Vermögens Frauen ebenfalls eine 50%-Quote erhalten müssten – wegen der „Gerechtigkeit“ ...


2 Kommentare:

  1. "Ich warte nur noch auf die erste Forderung, dass bei der Verteilung des Vermögens Frauen ebenfalls eine 50%-Quote erhalten müssten – wegen der „Gerechtigkeit“ ..."

    Oh, oh.
    Man(n) sollte in der heutigen Zeit vorsichtig sein mit Wünschen / Erwartungen ... sie könnten in Erfüllung gehen ;-)

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  2. Werter Anonym,
    wenn man genau hinschaut wäre das eine Verbesserung des Ist-Zustandes, denn Studien zufolge bekommen zwar die bösen Männer 70% des Geldes, aber die armen Frauen geben 80% des Geldes aus. Sieht man ja auch am Kleiderschrank.
    Und nun rate mal jeder, wie es zu dieser Diskrepanz kommen kann...
    MfG Fragolin

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