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Dienstag, 27. Oktober 2026

Ulrikes Panoptikum: "Islamo-Gauchisme" als Sündenbock?

von Franz Lechner
 
 
Eigentlich sind nur die ersten Minuten wirklich interessant. Die französische Antifa arbeitet für Marine Le Pen? Das ist starker Tobak. Später redet Frau Ulrike eigentlich weitestgehend Blödsinn, wie eingestanden werden muss, etwa dass es in Frankreich so etwas wie eine konservativ-libertäre Presse gäbe. Eigentlich, so kommt man gegen Schluss schlussendlich zum Schluss, hat sie überhaupt nichts kapiert, auch nicht die sich aus den ersten Minuten ergebenden Implikationen, um die es uns hier geht. Das wird gegen Ende immer deutlicher. Um ihre letzten Worte zu paraphrasieren: Frau Ulrike HAT schon verloren. Politisch, intellektuell, und am Ende dadurch auch moralisch. Nun ja, so könnte man meinen, was will man von einer, die in Zeiten wie diesen  "Europa"-Apologetin geblieben ist? 

Aber die ersten Minuten bleiben, so ist zu konstatieren und auch zu befürchten, höchst relevant. Also doch: Les antifas pour, et non contre Marine? Pourquoi pas, kann man nur widerfragen. Aber nicht, weil die politischen Eliten (als Auftraggeber dieser hirnlosen Vollidioten) so weit rechts stünden, oder weil sie, wie Frau Ulrike meint, dem konservativ-libertären Lager angehörten, sondern sozusagen und bekanntermaßen im Gegenteil ihre linke Agenda konsequenter betreiben und daher auch nicht davor zurückschrecken, ihrer Kinder zu fressen oder wenigstens, wie hier im Falle des kleinen Jean-Lucs, schmählich zu verraten. Weil nämlich die meisten Leute, darunter notre chère Ulrique, nicht kapieren können, dass unsere Linke in Sachen EU und NATO wirklich keinen Spaß versteht und folglich Mélenchon so fürchtet wie der Teufel das Weihwasser.

Dafür nimmt man sogar eine Meloni2.0 in Kauf bzw arbeitet proaktiv auf diese hin. So schaut 's aus.  
 


Zusammenfassung unterm Video: 

*Was steckt wirklich hinter den Unruhen in Frankreich? Und warum werden die Proteste in Deutschland so unterschiedlich bewertet?* 

Ulrike Guérot beschäftigt sich in dieser Ausgabe des *Panoptikums* mit den aktuellen Protesten und Ausschreitungen in Frankreich. Dabei hinterfragt sie die Berichterstattung deutscher Medien und beleuchtet die gesellschaftlichen und politischen Hintergründe der Unruhen. 

Im Mittelpunkt stehen die Forderungen französischer Schüler und Studenten nach besseren Bildungsbedingungen, die seit Jahrzehnten bestehenden sozialen Probleme in den französischen Vorstädten sowie die zunehmende Polarisierung der Gesellschaft. 

Guérot unterscheidet dabei zwischen legitimem Sozialprotest und gewaltsamen Ausschreitungen. Sie blickt auf frühere Protestbewegungen zurück und erläutert, weshalb sie die pauschale Ver-bindung von Migration, Islam und sozialen Unruhen für problematisch hält. 

In einer ergänzenden Einleitung berichtet sie außerdem über Aussagen zweier Bekannter aus Nizza und thematisiert Vorwürfe, wonach die politische Verantwortung für die Ausschreitungen gezielt der französischen Linken zugeschrieben werden soll. Diese Schilderungen und Vorwürfe sind nicht unabhängig bestätigt. 

Auch die bevorstehende *Präsidentschaftswahl 2027* spielt eine wichtige Rolle: Welche Aus-wirkungen haben die Unruhen auf die politische Auseinandersetzung zwischen Jean-Luc Mélen-chon, Marine Le Pen und anderen politischen Kräften? 

Ein Panoptikum über soziale Ungleichheit, Medien, politische Interessen und die Zukunft der Französischen Republik – und darüber, warum die Entwicklungen in Frankreich auch Deutsch-land betreffen. 

Wohlgemerkt: um das, was in dieser Zusammenfassung beschrieben wird, geht es mir nicht (das ist eigentlich gutmenschlisch-linker Quacksprech von der Stante), sondern nur um das in der relativ kurzen Einleitung Mitgeteilte. Man kann dieses Video relativ bald abdrehen, aber der Anfang ist interessant. Auch, vor allem für uns "Konservativ-Libertäre." 

Wir müssen erkennen, wo der wahre Feind sitzt, was ihm wirklich wichtig ist, und vor allem zu welchen Volten er imstande ist. Und am Ende kann es nicht schaden, wenn wir uns die für uns rein fiktive Frage stellen würden: Wen würden, bzw sollten wir nächstes Jahr wählen, wenn wir Franzosen wären? 
 

7 Kommentare:

  1. Mit anderen Worten: Sie hoffen auf einen Wahlsieg Mélenchos gegen Le Pen? Interessant.

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    1. Lieber Gott! Lass Hirn regnen!

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    2. Eigentlich nicht, da ich diesbezügliche keine Hoffnung hege.

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  2. Ob Mélenchon oder Le Pen, ist den meisten Libs egal. Hauptsache, jemand wird gewählt, der antiwestlich und russlandfreundlich ist und das verhasste "System" abräumt. Das trifft für beide zu.

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    1. Ist uns eben nicht egal, Sie Amiknecht. Das sollten Sie mitgekriegt haben, wenn Sie meinen Artikel gelesen haben. Meloni2.0 alias Le Pen ist eher was für Ihresgleichen.

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  3. Sie ist eine Linke. Eine der netten, friedfertigen. Aber in ihrem Euro-Sozialismus möchte ich auch nicht leben.

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    1. Ach, leben Sie etwa in einem besseren sozialistischen Europa? Oder was meinen Sie?

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