Russlands Präsident und Russlands Außenminister äußern sich häufig. Klar, sie sind amtliche Personen und vor allem politische Personen des Zeitgeschehens. Sie haben etwas zu sagen – zumal in Zeiten des Krieges. Und was sie sagen, sind Informationen. Folglich sollten Medien sie als Nachrichtenstoff weiterreichen – sollte man meinen. Es geschieht in der Tat ja auch. Doch drängt sich dabei der Eindruck auf, als würden diese Nachrichtenübermittler und Meinungsmacher von den Äußerungen mit Vorliebe jene herauspicken, aus denen sie das in ihrer Wahrnehmung Verbrecherische des Putin-Regimes hervorkehren und allein ihm die Schurkenrolle zuweisen. Dabei äußern sich Putin und Lawrow in der Regel auffällig maßvoll, bemerkenswert vernünftig, durchaus nachvollziehbar, auch staatsmännisch. Sie kommentieren, warnen, ver-sichern, bieten an … Der Vorwurf gegen sie, es sei nicht ernst gemeint, alles sei Verstellung, Täuschung, Irreführung, ist schnell zur Hand.
Der Vorwurf kommt von jenen im politischen Westen, die die Russenphobie schüren, die zu wissen glauben und nicht müde werden zu beschwören, Russland wolle Europa mit Krieg überziehen, die mit ihren gewaltigen Aufrüstungsprogrammen dabei sind, ebenjenen Krieg loszutreten, den vermeiden zu wollen sie vorgeben.
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Samstag, 3. Oktober 2026
Putin betont: Wir haben keinerlei aggressive Absichten gegenüber Europa
von LePenseur
Dr. Klaus Peter Krause, einst Leiter des Wirtschaftsressorts der FAZ (als diese Zeitung noch zurecht als ein Flaggschiff des Qualitätsjournalismus' gelten durfte) schreibt seit vielen Jahren einen höchst lesenswerten Blog über "Freiheit, Wirtschaft und den Rechtsstaat" (wie auch im Titel des Blogs steht). Vor einigen Tagen setzte er sich in einem langen Artikel ebenso kenntnisreich wie plausibel mit den Aussagens von Präsident Putin und Außenminister Lawrow auseinander, keine aggressive Absichten gegenüber dem Rest Europas zu hegen:
Da, wie im Artikel ausführlich dargelegt, der Versuch, im Ukraine-Konflikt Rußland völkermörderischen Handelns zu bezichtigen, vor dem Internationalen Gerichtshof gescheitert ist und dieser nun auf Ersuchen Rußlands prüft, ob das Handeln der ukrainischen Konfliktspartei diese Bezeichnung verdient, haben die NATO-Staaten des "Wertewestens" offenbar ihre Strategie geändert und versuchen, Rußland durch die Abschnürung und Eroberung/Vernichtung seiner Exklave Königsberg/Kaliningrad unter Druck zu setzen (wobei angesichts der großen Zahl existenziell mitbetroffener Zivilisten auch hier die Frage, ob diese nicht als Kriegsverbrechen zu bezeichnen wäre, zu klären ist!).
Rußland hat auf diese Anwandlungen des Westens allerdings mit dürren Worten erklärt, daß ein Einmarsch von NATO-Truppen in dieses Gebiet eine nukleare Antwort zur Folge hätte. Angesichts der unsere West-Staaten regierenden Amateur-Mannschaften, welche sich großklotzig als "Regierungen" bezeichnen, obwohl sie ja allesamt nicht regieren, sondern höchstens Satrapen der globalistischen "Eliten" der East-Coast- und City-of-London-Mafiaclans sind, kann man leider nicht sicher sein, daß diese an sich unmißverständliche Botschaft auch gehört, geschweige denn verstanden wird.
Es gab zu meinen Jugenzeiten ein beliebtes Lied aus der Operettenzeit, das den Titel "Ich hab' mein Herz in Heidelberg verloren" trug. Vielleicht sollte man es angesichts der uns mit Kriegstreiberei in den Untergang führenden Gurkentruppe umtexten: "Sie hab'n ihr Hirn bei Königsberg verloren"! Na, wenn's nur ihr Hirn ist ...
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P.S. wobei sich die Frage erhebt – welches Hirn könnten diese Anencephalen denn denkmöglich verloren haben.
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