Ich habe das erst in einem meiner kürzlichen Artikel angesprochen, aber eher nur gestreift. Deshalb will ich es noch einmal aufgreifen und klar beim Namen nennen. Es dreht sich dabei um die Verantwortung jedes Einzelnen, die Verantwortung für sich selbst, aber auch für seine Familie und für diejenigen, die nach ihm kommen. Und damit meine ich nicht die Verantwortung, damit die ihm Nahestehenden was zu beißen haben, sondern, was sie von der Zukunft zu erwarten haben, in welcher Welt sie weiter leben sollen und wie die zukünftigen politischen Rahmenbedingungen aussehen werden, und wie man mit denen leben soll.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass es da viel zu viele Ignoranten gibt, zu viele „Vogel Strauß und Kopf in den Sand-Politik“, und die vermeintlichen Besserwisser, die die Meinung vertreten: „Wir haben ja damals auch sehen müssen, wie wir damit zurechtkommen und haben es geschafft. Ihr müsst halt auch sehen, wie Ihr das in der Zukunft hinkriegt“.
Jetzt will ich das einfach aus meiner persönlichen Sicht beschreiben, was mich bewegt. Fangen wir einmal in den 60er Jahren an:
Damals war ich ein Jüngling, ein Teenager. Trotzdem habe ich mich schon mit 15 und 16 dafür interessiert, was damals so gelaufen ist, in Österreich und in Deutschland. Es war noch deutlich vor den 68er Demos, und ich habe laufend die Fragen der Generation der Erwachsenen gehört, die in die Richtung an die damalige Erlebnisgeneration der Kriege und der Hitlerzeit gingen: „Warum habt ihr geschwiegen, warum habt ihr das alles zugelassen, warum seid ihr nicht aufgestanden, als noch Zeit dafür war?“
Es hat mich sehr nachdenklich gemacht, und deshalb habe ich mich intensiv mit dieser Zeit auseinandergesetzt, zumal auch mein Großvater im Widerstand damals umgekommen ist. Natürlich habe ich sehr viele Details erfahren, weil ich mich mit der Generation unterhalten habe, die das alles selbst erlebt hat. Meine Gesprächspartner waren auf der gesamten Bandbreite vertreten, vom KZ-Insassen bis zum SS-Mann.
Vieles habe ich dadurch erfahren, was die meisten gar nicht wissen. Auch über den Feldzug in Russland habe ich Dinge erfahren, die man nirgends nachlesen kann. Auch über die Hölle von Stalingrad. Unterm Strich habe ich die Erkenntnis gewonnen, dass es weder ein „Weiß“ noch ein „Schwarz“ gibt, sondern Grauschattierungen in allen Nuancen. Hier von Schuld der Generation unserer Großeltern zu sprechen, wäre verfehlt, weil sich unsereiner wohl kaum die Zustände vorstellen kann, in dieser Zeit, als diese Vorfahren gelebt haben.
Was aber keine pauschale Entlastung von der Schuld sein kann, von der die Nachkriegsgeneration gesprochen hat. Was war denn deren Schuld:
Sie hatten mit dem täglichen Existenzkampf zu tun, mit dem Überleben, und wie man der Familie was auf den Teller bringen kann. Soziale Systeme, wie wir sie kennen, gab es ja damals nicht. Das aber bewirkte ein Verhältnis zur Politik, das man in etwa so beschreiben kann:
- Es wird ja schon gut gehen
- Wir Kleinen können sowieso nichts machen
- Es ist besser, zu schweigen
- Die da oben werden sicher wissen, was sie machen
- Mir geht die Diskussion mit der Politik auf den Wecker, ich will nichts mehr davon hören
Und noch viele andere Argumente. Wenn die Nachfolgegeneration des Krieges dann derartige Fragen gestellt hat, nach der Verantwortung für die Kinder und Enkel, etc., dann hat man schon bei mehreren die Betroffenheit gemerkt, und auch den Versuch, das Gespräch auf anderes zu lenken.
Soviel zu der Zeit der 30er und 40er Jahre. Gehen wir in die 80er und 90er Jahre und halten wir Rückschau:
In dieser Zeit war schon an manchen Beispielen festzustellen, dass
sich da etwas zum Negativen verändert, zum Nachteil der Bevölkerung.
Spätestens in den 90er Jahren, obwohl in Deutschland und auch überhaupt
in Europa vieles von der Euphorie des Falls des Eisernen Vorhangs
überdeckt wurde.
Aber jeder, der die Politik im Land und auch in Europa verfolgt hat,
konnte das feststellen. Da aber passierte bei den meisten Leuten etwas
Seltsames, - nämlich der Selbstbetrug. Diejenigen, die in der Mitte des
Lebens standen, sagten sich immer wieder vor, dass es sich um einen
zeitlich begrenzten Durchhänger handelt, der sicher wieder in den
nächsten Jahren repariert wird. Man hatte noch die Amtszeit bis 1982 im
Hinterkopf, als es einen Kanzler mit dem Namen Helmut Schmidt gab, in
einer Zeit, als noch die Anständigkeit in der Politik überwog.
Es gab ja auch Ansätze, als sich die Demos zum NATO-Doppelbeschluss in den Jahren 1980–1983 formierten. Damals setzte man auf die Grünen, die sich immer als Friedenspartei darstellten. Aber spätestens beim illegalen NATO-Feldzug gegen Jugoslawien im Jahre 1999 löste sich die Tarnkappe in Luft auf und man konnte klar die Verwandlung der Grünen vom Paulus zum Saulus, also zur Kriegspartei, erkennen. Außerdem war die Bezeichnung „Verteidigungsbündnis“ für die NATO nur mehr Schnee von gestern, weil sie sich zum Angriffsbündnis gemausert hatte.
Zurück zu meiner Generation, die das sehr wohl beurteilen konnte. Was haben wir gemacht? Haben wir den Fuß in den Türrahmen gestellt und gesagt: „Bis hierher und keinen cm mehr weiter?“ Nein, wir haben geschwiegen und gehofft, dass wieder die Vernunft in den Vordergrund kommt. Aber wir haben umsonst gehofft und tatenlos zugesehen, ohne etwas zu unternehmen.
Ich bezeichne das als unsere Generationenschuld, die wir auch einmal
in unser Grab mitnehmen werden. Denn jeder war in der Lage, die Zeit der
70er Jahre mit der Zeit um die Jahrtausendwende zu vergleichen, und zu
sehen, wie sich vieles zum Negativen entwickelt.
Unsere Generation hat ein großes Glück: Die Jüngeren, die die 70er Jahre
nicht erlebt haben, also die Generation, die nach uns kam, wissen
nicht, wie wir damals gelebt haben. Wir hatten Ziele, und sahen immer
ein „Morgen“. Per Autostopp war ich in Skandinavien unterwegs, und
oftmals haben mich Frauen mitgenommen – ohne Angst. Es gab keine
Kriminalität, zumindest nicht in dem Ausmaß, wie wir sie heute erleben.
Geld hatten wir genügend, in den Semesterferien am Bock (damit ist der Fernlaster gemeint) hatte ich monatlich 2.650 DM bar auf die Kralle, als höchster Steuerpflichtiger (Lohnsteuerklasse I/0). Die Mieten waren bezahlbar, genauso wie die Nebenkosten. Ein Teil meines Studiums wurde staatlich finanziert, und zwar nicht über BaFög, sondern über AFG, was damals 60% vorherigen des Bruttoeinkommens bedeutete. Als Zuschuss, ohne Rückzahlungsverpflichtung.
Natürlich habe ich Anfang der 70er als Österreicher auch die Heiratsprämie „mitgenommen“ (damals ca. 15.000 Schilling) und auch die staatliche Geburtenförderung (auch als „Bockprämie“ bezeichnet), die einige tausend Schilling ausmachte. Das Gesundheitssystem war in Ordnung, monatelange Wartezeiten für einen Facharzttermin waren damals unbekannt.
Es ist gut, dass sich die Jüngeren gar nicht dafür interessieren, wie ihre Eltern damals gelebt haben. Denn dadurch wissen sie nicht, was ihnen alles entgangen ist, was ihnen vorenthalten wurde. Sie leben in ihrer „Jetzt-Zeit“ und glauben, dass das richtungsweisend ist. Der Hund, der schon nach der Geburt an die Kette kam, weiß ja auch nicht, was Freiheit ist. Er himmelt aber seinen Herrn an, der ihn täglich füttert.
Wüssten die Jüngeren das und würden sie das entsprechend bewerten – wahrscheinlich wäre das nicht gut. Denn heute kann man nicht nur Kalaschnikows am Schwarzmarkt kaufen, sondern noch ganz andere „Spielzeuge“, ermöglicht durch den Ukrainekrieg. Die Bataillone, die sich als Security um die Politiker bei öffentlichen Auftritten zeigen, sind ja kein Zufall.
Gehen wir in die „Jetzt-Zeit“. Das, was wir seit dem Jahre 2015 erlebt haben, hätte auch kein Orwell noch 10 Jahre davor als mögliche Realität in Erwägung gezogen. Hat sich jemand dagegen gewehrt? Ausländer-überfremdung durch andere Kulturen, Corona-Repression, usw. usw. – es gab kaum Widerstand. Die Regierung mit Unterstützung der von ihr bezahlten Medien hat da ganze Propagandaarbeit geleistet, ein Dr. Goebbels wäre da richtig neidisch geworden.
Soll ich mir die Frage stellen, wohin das alles noch führen wird, bei den Politikern, die in der Verantwortung stehen? Nein, es sind keine Flaschen, keine Holzköpfe, - es sind willige Marionetten, die das alles ausführen, was ihnen von hinter den Kulissen vorgegeben wird. Dazu werden sie ja fürstlich belohnt, was man ja parteienübergreifend sieht. Beispiel Merz und Blackrock, weil das Politikergesetz keine Offenlegung derartiger Bezüge fordert, wenn sie die Marke 5% nicht überschreitet. Aber nicht nur die CDU, auch Sigmar Gabriel von der SPD ist ja mittlerweile im Aufsichtsrat von Rheinmetall, dem Champion in der Kriegswaffenproduktion.
Wie sehe ich das alles im Rückblick? Einfache Antwort: Es erleichtert
mir den Schwund der Jugend. Nein, ich wollte nicht noch einmal jung
sein, so schön das auch damals war. Ich muss meinem Schöpfer auf Knien
danken, dass ich meine Jugendzeit in den 70ern erleben durfte, in einer
einzigartigen Zeit. Ich sehe, wohin das alles nun führen wird, und ich
beneide die jüngere Generation nicht.
Aber ich mache mir Sorgen um diejenigen, die noch im Kinderwagen
herumkutschiert werden oder im Sandkasten spielen. Was erwartet diese
Generation, wenn die einmal erwachsen werden? Machen sich deren Eltern
überhaupt Gedanken darüber? Sehe ich Gespenster, wenn ich die Reaktion
der Generation der 60er Jahre auf die Zukunft umlege? Die Kids, die sich
jetzt noch ihren Spielsachen widmen, werden nämlich dann, wenn sie mal
30 oder 40 sind und in diesem Desaster leben müssen, das sich ja bereits
jetzt abzeichnet, ihren Eltern dieselben Fragen stellen: Warum habt ihr
das zugelassen? Warum habt ihr nicht in der Zeit, als man noch dagegen
etwas tun konnte, wirksam eingegriffen? Usw. usw.
So manchen jungen Eltern habe ich diese Frage gestellt und sie darauf hingewiesen, dass es vorteilhaft sein könnte, sich bereits jetzt eine Antwort für diesen späteren Fall zurecht zu legen. Aber die meisten kapieren ja gar nicht, was ich ihnen vorhalte. Sie leben in ihrer Zeit, sind in ihrem digitalen Gefängnis eingesperrt, das sie ständig vor sich hertragen (manche nennen es auch Smartphone) und nennen sich glücklich, wenn sie ein paar Euro Wohngeldzuschuss bekommen.
Ich aber stelle mich der von mir angesprochenen Generationenschuld, die wir uns nach den 80ern aufgeladen haben. Kritische Beobachtung der Zeit, Bedürfnis nach bereinigten Infos aus der ganzen Welt, was manchmal schon in eine Sucht ausartet, und volle Ausnützung der Meinungsfreiheit. Aber nicht nur in Foren und sozialen Netzwerken, sondern auch in Aktionen. Plakate auf dem Haus, damit Vorbeigehende auch zum Nachdenken angeregt werden, aktive Teilnahme an Demos, usw.
Werter Helmut! Ist Ihnen eigentlich klar, daß "unsere Befreier", die Bussi-Freunde von Väterchen Stalin und Mörder vieler Kriegsgefangener, nach dem Krieg die Bibliotheken von unerwünschten Büchern, nicht nur aus dem 3. Reich, purgiert haben? Haben Sie auch nur den Schimmer einer Ahnung, wie Literatur, die gegen die unzähligen Kriegsverbechen-Lügen unserer "Befreier" und ihrer Propagandisten unterdrückt wurde? Es waren z.B. nicht "deutsche" Hofhistoriker, die die Katyn-Lüge aufgedeckt haben. Fast jedes deutsche "Kriegverbrechen" ist zumindest verzerrt dargestellt worden. Ich vermute, Sie haben nicht ein revisionistisches Buch in Ihrer Bibliothek? Und Sie glauben allen Ernstes auch nur annähernd zu wissen, was damals lief? Zudem sind die wichtigsten Themen per Strafgesetz der historischen Revison entzogen. Sie dürfen nur glauben. Ja, es geschah Unrecht, aber nicht nur. Von Ha'avara-Abkommen haben Sie vermutlich nie was gehört? Der hoch zu verehrende Elias Davidsson hat davon erzählt. Ich nehme es den Nachkriegsdeutschen übel, daß sie den Feinden soviel Glauben geschenkt haben. Wie anders die Japaner. Sie haben den Feinden überwiegend nichts geglaubt, nur gute Miene zum bösen Spiel gemacht. Denn ihnen ist es heilig, nicht auf die Ahnen zu spucken, und den eigenen Leuten weniger zu glauben, als dem Feind. Daher brauchten sie auch keine "Vergangenheitsbewältigung". Und ja, es geschah Unrecht - aber auf allen Seiten. Was die "Guten" so trieben, davon hat der deutsche Michel nicht den Hauch einer Ahnung - und will es merkwürdigerweise (na, für mich nicht, aber ich will nicht wieder damit kommen). Nichtmal christliche Nächstenliebe hatte man für die eigenen Sünder übrig - aber alle für die Fremden.
AntwortenLöschenIch weiß zwar nicht, wie Sie meinen Artikel gelesen haben, aber offensichtlich ist da bei Ihnen nicht angekommen, worauf ich hinauswollte. Mir ging es darum, die drei Phasen in der Geschichte gegenüberzustellen. Natürlich auch, dass die Menschen nichts draus gelernt haben und sich das alles wiederholt.
LöschenEs ist nicht davon auszugehen, dass sich an der Führung etwas grundsätzlich ändert, egal ob Deutschland oder Österreich. Die Zahlen bei den Wahlen werden vielleicht in die Nähe kommen, aber nach Wahlmanipulation und anderen Spielchen wird alles beim alten bleiben. Weil es so bleiben muss. Zuviele hängen da am Tropf, und es geht dabei um Macht, um Einfluss und vor allem ums Geld.
Wer sich als ernsthafte Gefahr für die amtierenden Politiker präsentiert, wird nach kurzer Zeit entweder gehaidert oder gebarschelt. Daher habe ich auf die Parallelen hingewiesen, die sich dadurch abzeichnen. Denn die meisten haben gar nicht verstanden, dass man die Beschneidung der Meinungsfreiheit mit derselben Akribie betreibt wie in den 30er Jahren. Das Heimtückegesetz aus dem Jahre 1934 ist die Vorlage für das aktuelle Verhalten der Regierungen.
Woher Sie von meinem Artikel ableiten, dass ich ein Befürworter der "Befreier" bin, kann ich nicht beurteilen. In meinem Artikel erscheint kein einziges Mal das Wort "Kriegsverbrechen". Dazu kann ich Sie beruhigen, was das Wissen über die Zeit betrifft, die ich nicht selbst erlebt habe. Nicht nur die authentischen Gespräche mit der Erlebnisgeneration haben mir die Augen geöffnet, auch meine Bibliothek ist voll ausgestattet, "quer durch den Garten".
Ich verfüge nicht nur über Originalausgaben aus der Zeit des 3. Reiches, sondern auch über Schallplatten und Zeitungen aus dieser Zeit. Außerdem habe ich einen Nachdruck des gesamten Kriegstagebuches des OKW mit 8 Bänden, und eine ganze Reihe von kritischen Büchern über diese Zeit, wie z.B. "Verbrechen am deutschen Volk", und auch "Unsere Väter waren keine Verbrecher". Alles Bücher, die man heute nicht mehr kaufen kann.
Ich denke, dass ich über diese damalige Zeit ganz gut informiert bin, was mich auch zur Aussage brachte, dass eben nichts schwarz oder weiß war, sondern dass die Geschichte alle Grauschattierungen aufweist. Was mich bedrückt, ist meine Einschätzung, dass wir sehenden Auges in eine neue Diktatur hineinlaufen, die den Titel "parlamentarische Demokratie" trägt. Das war der Grund für meine Aufarbeitung und Gegenüberstellung der Phasen, weil die Menschheit eben nichts dazugelernt hat.
Sich darauf zu verlassen, dass die AfD und die FPÖ zum Zug kommen und das abwehren, ist eine Illusion. Denn es wird alles dafür getan, dass der Status quo erhalten bleibt. Dazu ist die schweigende Mehrheit ein hervorragendes Hilfsmittel.
Danke für die lange Antwort. Mich hat ein Satz "getriggert": „Warum habt ihr geschwiegen, warum habt ihr das alles zugelassen, warum seid ihr nicht aufgestanden, als noch Zeit dafür war?“
LöschenIch habe dies anmaßende Frage nie gestellt, ich habe sie immer gehaßt. Ich hatte immer zuerst nur Empathie mit den EIGENEN Leuten. (Da bin ich ganz jüdisch.) Mir fehlten stets die Maralindrüsen, die die meisten Deutschen, warum auch immer, haben. In Polen aufgewachsen, habe ich schon als Kind reichlich über die Greuel der Feinde erfahren. Und ich erfuhr auch, wie glücklich die Deutschen waren, als nach dem Chaos der Weimarer Republik endlich wieder Ordnung im Reich herrschte und alle Brot und Arbeit hatten und mehr. Und ich erfuhr auch, warum die Deutschen und die Polen(!!!) die Juden so haßten. Da waren schon andere Gründe, als man uns heute so erzählt. In Polen wurde damals kein großes Gewese darum gemacht, ja, man hatte die Juden in Lager gesteckt, aber die anderen hatten auch Lager. Ja, das Unrecht an den Polen, das wurde betont, aber auch die kommunistischen Polen waren Polen und mochten die Juden nach Polenart. Dann kamen wir in die BRD und auch da war das auch kein so großes Thema. Adenauer hatten den Juden doch tatsächlich beschieden, daß wir jetzt genug Entschädigung gezahlt hätten. Aber das haben die ihm schnell ausgetrieben. Es war lange Zeit kein besonderes Thema, auch nicht in der Schule, ich vermute, erst mit dem "Shoah"-Film ging es richtig los. (Ich habe ihn mir nicht angesehen, hat mich nicht interessiert.) Und ich hatte einen Onkel, der galt als Nationalsozialist und erzählte ganz andere Geschichten. Er galt als verschroben aber sonst in Ordnung. Daher hielt ich vieles, was in den Medien kam - es ging ja um allerlei "Kriegsverbrechen" als übertrieben, doch es interessierte mich nur am Rande. Erst Anfang der 90er wurde die antideutsche Hetze unerträglich und ich hörte mir eine Cassette eines Interviews mit David Irving an, wo er von skandalöser Behandlung durch die Münchner Justiz berichtete. Bisher war die Justiz in der BRD für mich "heilig" gewesen, ich glaubte an der Rechtsstaat. Ich war wirklich empört und bat den Onkel um eines seiner revisionistischen Bücher, es war von Ingrid Weckert über die Reichskristallnacht, damals noch frei verkäuflich(!). Ich las es die ganze Nacht durch und ab da war für mich ALLES ganz anders. Ich hatte begriffen, daß wir in einem Lügen- und Unrechtstaat leben. Und dann habe ich noch viel mehr solcher Bücher gelesen, viele schon damals verboten. Kurz: Ich habe nie verstanden, warum die Nachkriegsgeneration die Erlebnisgeneration so angeklagt hat. Es muß an den fehlenden Moralindrüsen liegen. Helmut Qualtinger drückte meine Haltung an besten aus: "Moralische Empörung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen".
Ich halte die anklagende Nachkriegsgeneration für die verachtenswerteste überhaupt, sie ist mir völlig fremd. Und die heutige tut mir unendlich leid. Sie kann wenig für ihre Verkorkstheit, sie wurde von einer Generation von Scheinheiligen komplett verdorben.
Schade, dass Sie nicht mit Paul Rassinier gesprochen haben.
AntwortenLöschenDa wird man krank, wenn man diese Postings liest. Wenn die Libertären 2029 die Macht übernehmen (wofür alles spricht), muss jeder Liberale und USA-Freund sofort Deutschland verlassen, solange er noch rauskommt.
AntwortenLöschen@Anonym 22 Juni, 2026 00:25
LöschenLöschwarnung.
Wie oft soll auf diesem Blog noch erklärt werden, dass die Verwendung des Begriffs "libertär" als völlig inhaltslose Schmähbezeichnung (analog zur "Nazi!"-Keule) von antifantischer Seite zur Löschung bzw. Nicht-Veröffentlichung des Kommentar-Postings führt!
Diese Meinung ist in meinen Augen Humbug. Zum einen wird schon dafür gesorgt werden, dass die großen Oppositionsparteien nicht an die Macht kommen, und zum anderen sehe ich nur die Problematik für Liberale und USA-Freunde, dass im Falle eines Machtwechsels die Medien nicht mehr in dem bisher üblichen überschwenglichem Maß diese beiden Gruppierungen unterstützen werden.
Löschen>> Schade, dass Sie nicht mit Paul Rassinier gesprochen haben. <<
AntwortenLöschenIch habe noch irgendwo ein Buch von ihm. Ebenso von jüdischen "Revisionisten". Beide noch nicht gelesen. Irgendwann hatte ich genug gelesen, um zu wissen, was Sache ist; es ist ja kein schönes Thema. Ich kann auch nicht mehr Bücher über Kriegsgreuel an Deutschen lesen. Lieber Bücher über etwas Positives ...
>> Schade, dass Sie nicht mit Paul Rassinier gesprochen haben.<<
AntwortenLöschenNachtrag: Ich halte es für sinnlos, eine VERBOTENE Beweisführung einzugehen, die z.B. für den Blog ja tödlich wäre. Auch privat ist es in der Regel nicht möglich, da fast alle hysterisch reagieren und Argumenten völlig unzugänglich sind. Von wegen, es gäbe keine religiösen Gefühle mehr und wenn, dann bei den dummen Muslimen!
Aber metaphilosohisch darf man noch darüber straffrei reden, doch da wird der Chef schon unwirsch. Damit meine ich: Wie ist der Komplex aus christlicher Sicht zu betrachten? (Habe ich oben angedeutet.) Wie aus juristischer Sicht? Und wie aus philosophischer Sicht (Wahrheitsgrundlagen)? Eine logische Folge des Verlustes an philosphischer Klarheit und Redlichkeit nach dem Sieg der "westliche Wertegemeinschaft" ist das "follow the science!"-Geplärre. Und das nehme ich den zweifellos intelligente Autoren hier übel, daß sie so tun (argumentieren), als verstöße der Komplex nicht gegen die heiligen Prinzipien aller drei Bereiche.
@Anonym v. 22 Juni, 2026 08:44 & 22 Juni, 2026 09:02
LöschenDer LePenseur-Blog behandelt jene Themen, die die Autoren für behandelnswert erachten und bei denen sie keine existenzvernichtenden strafrechtlichen Sanktionen erwarten müssen.
Nicht alle Themen, deren Behandlung von dem einen oder anderen Leser gewünscht werden, entsprechen diesen beiden obgenannten Kriterien. Um Kenntnisnahme wird ersucht.
Nachtrag: Ich halte es für sinnlos, eine VERBOTENE Beweisführung einzugehen
AntwortenLöschenDa stimmen wir völlig überein. Jedoch, gelesen haben sollte man es, wenn man darüber verfügt. Oder, bis vor etwa 15 Jahren war es noch verfügbar. Dass es unangenehm wahrzunehmen ist, sollte wohl kein Ausschlusskriterium sein.
Machen Sie sich keine Sorgen. Ich habe genug anderes gelesen. Mich überzeugen WISSENSCHAFTLICHE und logische Argumente, das reicht mir. Lieber lese ich z.B. Bücher über die Astronomie, die seit Einstein, dem wissenschaftlichen Jahrhundert-Hochstapler aber neuem Messias der Juden, zur modernen Astrologie wurde. An der Unumstößlichkeit seiner Glaubenslehre kann man erkennen, welche Macht die Auserwählten haben. Oder über den Rechtsstaat BRD, den man mit "Der General muß weg" studieren kann. Oder auch mal Klonovsky zur Erheiterung.
LöschenZum Thema "Verbotene Beweisführung":
AntwortenLöschenNatürlich gibt es das, aber es wird zu nichts führen. Das berühmte Zitat des Brennus "Vae victis" macht es doch klar. Aber es ist notwendig, für jeden Einzelnen, der sich mit der Geschichte ernsthaft auseinandersetzt, auch diese sog. verbotene Beweisführung zu studieren.
Natürlich wird das von offizieller Seite bekämpft, so wie der Teufel das Weihwasser scheut. Es begann schon zum Ende des 1. WK, als sich der erste Holocaust in der Ukraine abzeichnete, das war 1918 und 1919. Sogar die NY Times berichtete damals von 6 Mio ermordeten Juden. Aber das Feld für den Staat Israel war noch nicht "beackert", und deshalb verschwand das wieder von der Bildfläche. Man spricht heute offiziell von 100.000 oder mehreren 100.000 Juden, die damals umgekommen sind. Der Begriff "Million" wurde ausgemerzt (ein schönes Wort als Ponton zur heutigen Politik in Deutschland).
Irgendwie drängt sich bei mir der Verdacht auf, dass Selensky, der ja auch Jude ist, mit seiner Politik und der Rücksichtslosigkeit, wie er die Ukrainer zur Schlachtbank führt, dieses Massaker an den Juden nach dem 1. WK damit vergelten will.
Die sog. verbotenen beweise sind zahlreich. Ich erinnere mich noch an eine offizielle Aufarbeitung des Dortmunder Kreatoriums. Das war irgendwann in den Jahren 1970 - 1980, ich weiß es nicht mehr genau. Damals hatte ich keinen PC, wo man solche Dinge abspeichern konnte.
Da gings rein um die technische Seite. Man rechnete vor, wie viel Zeit man benötigt, um einen Leichnam im Krematorium zu verbrennen, auch die benötigte Energie, etc. Damals kam man zum Schluss, dass die im 3. Reich verfügbaren Krematorien noch zur Zeit der Veröffentlichung dieser Aufarbeitung brennen müssten, um den offiziellen Zahlen gerecht zu werden.
>> Das berühmte Zitat des Brennus "Vae victis" macht es doch klar. <<
AntwortenLöschenDas ist eine hinreichende Erklärung für die Japaner. Sie handeln danach. Aber was sie intern denken, beweisen sie "unstrittenen" Ehrbezeugungen der japanischen Politiker am Yasukuni-Schrein.
Bei uns kommt noch mehr dazu: eine widerwärtige Schuldlust, ja Schuldgeilheit, und die hat geistige Grundlagen, die ich nicht nenne, um den Blogchef nicht zu ärgern.
>> Aber es ist notwendig, für jeden Einzelnen, der sich mit der Geschichte ernsthaft auseinandersetzt, auch diese sog. verbotene Beweisführung zu studieren. <<
Meine Rede! Sie wäre nicht notwendig, hielte man die ach-so-hehren Grundsätze in der Philosophie, in der Jurisprudenz und sogar im Christentum (Nächstenliebe) ein.
>> Sogar die NY Times berichtete damals von 6 Mio ermordeten Juden. Aber das Feld für den Staat Israel war noch nicht "beackert", und deshalb verschwand das wieder von der Bildfläche.<<
Da erwähnen Sie was, was ich mich hier nicht getraut hätte, Respekt!
Ich dachte immer das wäre die erste "6" gewesen. Aber es war bereits die zweite, wie mich der von mir geliebte 200%ige Juden Gerard Menuhin in seinem verbotenen Buch belehrte. Wir haben also bereits dreimal die "6". Und er erklärt da auch, warum diese Zahl für seine Glaubensbrüder so wichtig ist.
>> Irgendwie drängt sich bei mir der Verdacht auf, dass Selensky, der ja auch Jude ist, mit seiner Politik und der Rücksichtslosigkeit, wie er die Ukrainer zur Schlachtbank führt, dieses Massaker an den Juden nach dem 1. WK damit vergelten will.<<
Da gibt es eine Parallele, die mir mal erzählt wurde: Die Ermordung von 20.000 polnischen Offizieren durch den Bussi-Bussi-Freund unserer "Befreier", Uncle Joe. Es wäre die Rache gewesen für die Behandlung gefangener Russen nach dem "Wunder an der Weichsel".
Auf für die Erwähnung des Rests: Chapeau!
Dazu möchte ich noch eine Anektodote aus Polen erzähen:
AntwortenLöschenVor Jahren wollten einige polnische Parlamentarier ein inverses Holokostleugnungsgesetz etablieren: Wer behauptete, die Polen hätten sich an der Judenverfolgung beteiligt, sollte bestraft werden. Natürlich ein Witz, wen man die Polen kennt, aber gerechtfertigt und ehrenhaft, denn es sollte ähnliche Repartionsforderungen wie in der BRD unterbinden. Man weiß ja, daß jede Hütte von Juden voller Schätze war und jede verkaufte Hütte ein Palast und jeder Verkauf ein diskriminatorischer Akt.
Das wurde ihnen aber heftig aus den Händen geschlagen und mutmaßlich ein ähnliches Gesetz erlassen, wie in fast allen europäischen Ländern: Volksverhexungsparagrah, Weiderbetätigungsparagraph, Antidiskriminierungsgesetz usw. usf. - immer mit dem Ziel, die freie Geschichtsforschung zu Themen, die den "Auserwählten" mißhaben, zu unterbinden.