Montag, 16. Februar 2026

Organized Crime

by  Meme Dept. 



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12 Kommentare:

  1. Das Böse hat viele Gesichter....

    MfG Michael!

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  2. Was soll man denn dazu sagen? Wir leben in einer Zeit, wo sich die Gesellschaft in mehrere Teile aufspaltet:

    - Gutmenschen, die überhaupt noch nicht kapiert haben, dass man sie zweckentfremdet und an der Nase herumführt.

    -Dummvolk, insbesondere die jüngere Generation, die keine Ahnung von Geschichte, Geographie, Chemie, Biologie und Physik haben. Denen kann man erzählen, dass Österreich 12 Bundesländer hat, sie werden dann versuchen , diese aufzuzählen.

    - Diejenigen, die der Überzeugung sind, das Politik was Schlechtes und Negatives ist, und sich deshalb damit überhaupt nicht beschäftigen wollen. Dass sie genau das Klientel sind, das die Regierung zur Umsetzung der absurden Ideen benötigt, das kapieren sie gar nicht. Denn Schweigen wurde immer in der Politik als Zustimmung ausgelegt.

    -Dann gibts noch diejenigen, die oftmals schon in der Rente sind und die Überzeugung gewonnen haben, dass das doch alles keinen Sinn hat, sich gegen die "da oben" aufzulehnen. Es kostet nur Kraft, macht Bauchweh und verkürzt die Lebenszeit. Deshalb ignoriert man alles und ist froh, wenn am monatlichen Stichtag die Rente aufs Konto kommt. Vogel-Strauß-Politik, die von manchen als das Lebenselixier angesehen wird.

    - Dann gibts noch die Parteigläubigen, die alles, was ihr "Führer" sagt, nachbeten, ohne es in irgendeiner Weise in Frage zu stellen. Denen kann man auch erzählen, dass die Sonne im Westen aufgeht und im Osten untergeht, - sie würden auch das glauben.

    - Die Wenigen, die da durchblicken, sich über alle möglichen Kanäle informieren und deshalb einen Einblick und Überblick haben, das sind prozentual gesehen, viel zu wenige. Diese Gruppe aber wird von den meisten vorgenannten Gruppen abgelehnt, manchmal auch bekämpft.

    Ein demokratisches System, das darauf basiert, dass die einen, die eben anders denken, sagen: O.k. Du hast diese Meinung, ich habe eine andere, trotzdem sitzen wir in einem Boot, - das kann man in 99 % der Fälle vergessen. Das mindeste ist dann die Abwertung als Aluhutträger, Verschwörungstheoretiker und oftmals auch als Nazi.

    Es ist nicht meine Art, hier Videos in anderer Sprache reinzugeben, in diesem Falle in englisch. Aber dieser Mann spricht in wenigen Worten das aus, in dem er den berühmten Nagel auf den Kopf trifft:

    https://www.facebook.com/watch/?ref=saved&v=733425826093962



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  3. Ist ja auch bezeichnend, dass bis auf einen alle hier Abgebildeten längst tot sind. "Plötzlich und unerwartet" natürlich :-)

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  4. Eine Arbeitsthese: Wir, die Menschen, erfahren uns dann als frei, wenn wir WERDEN können, was wir sind. D.h., wir haben keinen freien Willen, wir können nur mehr oder weniger freie Entscheidungen treffen um dem jeweils vorher festgelegten Willen (unserem individuellen Wesen) zu entsprechen. Leider läuft das aber zu oft schief. Das Böse ist eine Kette falscher Entscheidungen, die uns immer mehr vom jeweils eigenen Wesen entfernen, weil dabei ein Pseudo-Ich erscheint, das uns eine falsche Orientierung vorgibt. Alle Entscheidungen folgen dann unbemerkt nicht mehr dem ursprünglichen Ich, sondern einem falschen, parasitärem. Das Böse ist ein sich selbst verstärkendes Phantom.

    Das große Problem ist Macht. Es gibt keine gute Macht. Macht macht Menschen böse. Alle. Immer. Den einen etwas mehr, den anderen etwas weniger. Die "Reichen" werden nicht zu einem Problem, weil sie zu viel konsumieren, oder mehr besitzen, sondern dann, wenn sie zu viel Macht haben. Macht kann jedoch durch Spielregeln im Zaum gehalten werden. Die Menschenrechte, einmal als solche erkannt sind im Schiller'schen Sinne sozusagen "in die Sterne geschrieben" (Stauffacher-Rede). Die Menschenrechte (z.B.) können zwar vom Bösen ignoriert, aber nicht gelöscht werden. Und nur solche "in die Sterne geschriebenen" Rechte und Gebote als fester Bestandteil einer klaren Ethik kann das Böse einhegen. Zeit, wieder einmal über Religion nachzudenken.

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    1. Dem möchte ich widersprechen. Macht an sich ist neutral, ebenso wie beispielsweise Geld. Aber Macht und Geld sind auch verführerisch. "Der Wert des Goldes zeigt sich am Scheidestein. Der Wert eines Menschen am Gold." So oder so ähnlich hieß das bei den alten Griechen.

      Soviel zur Kultur, letztlich sind wir aber Geschöpfe der Natur, und die Natur ist gleichgültig und belohnt überwiegend amoralisches Verhalten - oder was aus unserer Sicht solches darstellt.
      Dem Zwiespalt von Natur und Kultur entkommen wir nicht. Sich für Moral, Ethik und Anstand einzusetzen wird ein ewiges Ringen bleiben.
      Und oft genug erwächst "das Böse" aus dem Machtspruch oder der Deutungshoheit der sog. Anständigen, dem Milieu der (Selbst-)Gerechten.

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    2. Da möchte ich Herrn Sandokan widersprechen. Ich bin weder Psychologe, noch Humanist oder sonstiger Sozialapostel, aber meine Meinung über das Thema "Macht" hat sich bei mir festgeklopft.

      Macht ist eine der gefährlichsten Drogen, viel gefährlicher als Heroin oder sonst was. Wer einmal am Schalthebel der Macht war, kommt davon nicht mehr los, im Gegenteil. Er will immer noch mehr.

      Um von der Droge "Macht" nicht abhängig zu werden resp. das zum Vorteil des Volkes umzusetzen, dafür benötigt man einen speziellen Charakter, der nur ganz wenigen Menschen zuteil wird. Gutes Beispiel ist Mark Rutte, als er damals noch Ministerpräsident der Niederlande war und ohne Security-Leute mit dem Fahrrad ins Büro fuhr. Schnee von gestern, - auch er ist nicht mehr das, was er einmal war.

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    3. Ja, klar, Macht an sich ist neutral, weder gut noch böse. Aber nicht die Mächtigen. Für den Menschen wirkt Macht nicht neutral, weil es dabei immer um ein gesellschaftliches Verhältnis geht: Wo Macht herrscht, findet sich auch entsprechend Ohnmacht. Es ist das Machtgefälle, das Menschen böse macht. Sowohl die Mächtigen, als manchmal auch die Ohnmächtigen.

      Ähnlich beim Phänomen "Geld": Entscheidend ist das Gefälle von Soll der Debitoren und Haben der Kreditoren.

      Moralisches Verhalten ist nichts Unnatürliches, es ist eine Strategie, die durchaus Vorteile bringen kann. Würde sogar behaupten, dass der Mensch in der Natur erst dominant werden konnte, eben weil er sich an einer Moral (Tabu) orientieren konnte.

      Die Regula Aurea "Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst" definiert im Kern die "moderne" Moral. Die Verletzung dieser Regel empfinden wir (als außenstehender Betrachter) meist als "böse".

      Die straffreie Verletzung dieser Grenze ist dabei das Problem. Der Machtverlust des Tabus, der Zivilisation. Das Empörende ist ja, dass ab einer gewissen Machtfülle selbst die abscheulichsten Vergehen einfach nicht mehr geahndet werden. Siehe Corona-Verbrechen, Epsteinverbrechen aber auch Kriegsverbrechen usw. Völliges Justizversagen durch Machtrückkoppelung.

      Die Frage bleibt: wie kommen wir zu einem weitestgehend herrschaftsfreien Miteinander, wo Tabu-Grenzen dennoch eingehalten werden?

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    4. @helmut-1
      Ich sehe da keinen grundlegenden Widerspruch. Das ist meiner Ansicht nach identisch mit dem Fazit meines Kommentars.
      Ich bezeichne Macht als verführerisch, Sie nennen es Droge.
      Einig sind wir uns darin, dass es eines besonderen Charakters bedarf um damit umgehen zu können.
      Oder wie ich hinzufügen möchte, eines Mechanismus oder einer Struktur die dem möglichen Missbrauch Grenzen setzt.
      Was ja die Absicht hinter den Elementen der modernen Demokratie wäre. Nur haben die sich als unzureichend herausgestellt, um Machtmissbrauch ausreichend zu verhindern.

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    5. @georgio
      Kooperation kann sicher in der Natur eine sinnvolle Strategie sein.
      Damit konstituiert man aber bereits zwangsläufig eine Ingroup und eine Outgroup (unsere Familie, Sippe, Clan, Volk gegen andere). Das läuft immer nur solange "friedlich" ab, solange nicht um Ressourcen gestritten wird. Den Rahmen zur Legitimation dessen, vor uns selbst und anderen, bildet dann was wir als Moral oder Ethik bezeichnen.

      Üblicherweise und dem Atheismus und Rationalismus zum Trotz landet man dabei immer bei einer spirituellen, metaphysischen bzw. religiösen obersten Instanz mit Definitionshoheit als Quelle von Gut und Böse, Chaos und Ordnung. Also bei etwas das über die materielle Natur hinausgeht.

      Die Goldene Regel (so lobenswert sie sein mag) befolgen müssen (!) letztlich nur jene, die entweder Angst vor Sanktionen haben (also nicht genug Macht besitzen), oder die sich diese Art von Moral leisten können - mitunter auch bloß auf Kosten anderer.
      Bspl.: Ich möchte gerne überall willkommen sein und wie ein Einheimischer behandelt werden ("kein Mensch ist illegal"), wälze die Kosten dieser Haltung aber auf alle anderen ab.
      Oder mache die "Goldene Regel" überhaupt gleich zum Geschäftsmodel, etwa als NGO.

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    6. Amüsanterweise werden einige Aspekte (Macht, Moral, Fairness) auch in dieser Diskussion über Feminismus angesprochen.
      https://www.youtube.com/watch?v=tcDCpuSLzmk

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  5. Sind nicht 33% von denen ((()))? Stolze Quote.

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  6. Nein, es sind viel mehr! Sogar 97 % von denen sind alte weiße Herren. Sauber!

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