Gedanken zu seiner erfolglosen Bewerbung um einen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen
Von Prof. Dr. iur. Menno Aden
Die erfolglose Bewerbung Deutschlands um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat hat ein gewisses Echo erzeugt, aber auch nicht mehr. Die FAZ hat diese Blamage heruntergespielt. Ich sehe darin aber eine Folge des verheerenden selbstverschuldeten Ansehensverlustes unseres Landes, der mit der wirtschaftlichen Entwicklung wenig oder nichts zu tun hat. Die Gründe sehe ich in zweierlei. Das stelle ich hiermit zur Kritik.
In diesen Tagen kam das vorhersehbare deutsche UN-Debakel. Da reist unser Kanzler Merz in der Welt herum und verschleudert schuldenfinanziertes Geld, um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat zu gewinnen – und alles für die Katz. Das gibt erneut Anlass, sich die Lage unseres Vaterlandes vor Augen zu führen.
- Deutschland ist nicht souverän. Warum sollte man es in den UN-Sicherheitsrat wählen?
- Deutschland hat kein Ziel oder keine Identität. Was will es denn dann im UN-Sicherheitsrat?
Ein ausgezeichneter, die Schieflage de — schon seit Jahrzehnten! — hoffnungslos verkorksten Selbstsicht der Deutschen offen benennender Artikel. Dringende Leseempfehlung!
Sehr von mir geschätzter Penseur!
AntwortenLöschenDass die Deutschen nicht dabei sind - wen wundert's? Ich stelle mir allerdings die Frage, warum jetzt Österreich dabei sein darf? Was ist der Preis? Wofür dieses "Geschenk"?
MfG Michael!
Naja, außer Rußland und der libertären Community, die das auch so sehen wie dieser Prof. Dr. Menno Aden, hat der Rest der Welt einen ziemlich anderen Blick auf Deutschland.
AntwortenLöschenWirklich? Und warum hat dann Deutschland nicht bravourös den UNSC-Sitz errungen?
LöschenGanz vortrefflicher Artikel. Und das hier:
AntwortenLöschenOb er zumindest ahnt, WIE RECHT er hat?
Wir dürfen uns von unseren angeblichen EU-Freunden nicht länger am Hitler-Nasenring durch die Manege schubsen und erpressen lassen. Unsere Freunde haben so viel Dreck am Stecken, dass wir unseren Schuldkult einmal einer grundsätzlichen Revision zu ziehen müssten.
AntwortenLöschenZu 14.58. War irgendwie flötengegangen.
"Revision" geht gar nicht! Noch einmal (erneut) hingucken - pfui!
Löschen>> "Revision" geht gar nicht! Noch einmal (erneut) hingucken - pfui! <<
AntwortenLöschenDabei wäre Revision der Geschichte bei ERNSTHAFTEN Historikern deren HAUPTAUFGABE. Aber nicht nur sie machen Ausnahmen von ihren Prinzipien, auch libertäre Juristen haben erkannt, daß es Ausnahmen des lästigen "audiatur et altera pars" geben muß, zum Schutze der Gefühle von Auserwählten.
Cher (chère?) Anonym,
LöschenSie irren. Der "Schutz der Gefühle von Auserwählten" ist mir einigermaßen egal (sonst würde ich bspw. nicht Zionazis als solche bezeichnen!) - aber ich bin Jurist genug um wenigstens zu ahnen, wann dieser Blog durch, sagen wir mal: wenig glückliche Ausdrucksweisen von Kommentarpostern der Löschung bedenklich nahe gerät.
Was nicht in unserem Interesse ist, denn man schreibt nicht demnächst 20 Jahre lang Artikel, daß die dann einfach futsch sind. Mag schon sein, daß das dem jeweiligen Poster schnurzegal ist: er hat sich erfolgreich ausgekotzt und wenn dieser Blog gesperrt ist, dann kotzt er sich halt woanders aus.
Aber: uns Autoren ist es nicht egal! Nehmen Sie das bitte zur Kenntnis und richten Sie sich danach!
...Dabei wäre Revision der Geschichte bei ERNSTHAFTEN Historikern deren HAUPTAUFGABE ...
AntwortenLöschenWer würde das bestreiten, äh, leugnen - aber aus gewissen Gründen habe mich am 09.6. um 19.39 ein wenig unklar ausgedrückt. Wäre es nicht erschienen, wäre ich auch nicht gram gewesen.