von Helmut
Es dürfte bekannt sein, wie man die doppelte Staatsbürgerschaft in Ländern wie bspw.
Deutschland oder
Österreich regelt.
Aber es gibt nationalistisch geführte Länder in Europa (gehört die Ukraine überhaupt zu Europa?), wo man diese doppelte Staatsbürgerschaft mit anderen Augen sieht. Ich erinnere mich an den lustigen Ausspruch eines Kameraden beim Bundesheer, der einmal sagte: „Bischt a Tiroler, dann bischt a Mensch. Bischt koaner, dann bischt a Orschloch.“
Natürlich weiß ich, wie man das zu bewerten hat, aber diese Methode wird in der Ukraine in die Tat umgesetzt. In der Moldawischen Republik gibt es eine große Zahl von rumänischstämmigen Menschen, und diese bekommen auf Antrag neben der Moldawischen Staatsbürgerschaft anstandslos auch die rumänische Staatsbürgerschaft zuerkannt.
In der Ukraine gibt es in der Ukraine und der Nordbukowina über 400.000 rumänischstämmige „Ukrainer“, denen man die Minderheitenrechte verweigert und die nun ein neues Dilemma bekommen:
Mit dem neuen Gesetz, seit dem 16.1.2026, gibt es für sie in der Ukraine keine Doppelstaatsbürgerschaft mehr, was die rumänische Bevölkerung natürlich benachteiligt. Nicht nur, dass die Kinder ab einer gewissen Schulstufe keinen Unterricht mehr in rumänischer Sprache erhalten dürfen, nicht nur, dass man die Pfarrer, die ihren Gottesdienst nach orthodoxem rumänischem Ritus vollziehen, bekämpft, verprügelt und deren Kirchen blockiert werden, nicht nur, dass man als Rumänischstämmiger in gewisse berufliche Positionen nicht kommen kann, usw., nun auch diese Einschränkung (
Details hier in rumänisch)
Niemanden interessiert das, nicht die Regierungen in Rumänien oder anderen westlichen Ländern, keine NGOs, die sich für Menschenrechte einsetzen, niemanden. Für mich wieder ein Beweis dafür, dass Recht nicht gleich Recht ist, und das jedes Recht mit verschiedenem Maß gemessen wird.
Die Medien verschweigen das, zumindest in der Mehrzahl. Es ist nicht opportun, über so etwas zu berichten, wenn man die Bevölkerung davon überzeugen muss, wie wichtig es ist, von der EU weitere Milliarden an die ukrainische korrupte Führung zu spenden. Genauso wird darüber nicht berichtet, wenn man Fotos sieht, mit Hitlergruß der Azow-Brigaden in der Ukraine.
Ich als Österreicher registriere das und ich beanstande das auch. Ich als Österreicher, der in Rumänien lebt. Aber ich schäme mich für alle, die hier eigentlich schon lange den Mund aufmachen müssten, und schweigen.
Natürlich ist die Ukraine so wenig ein Teil von Europa wie Russland.
AntwortenLöschenHerr, dunkel war der Rede Sinn. (Schiller)
LöschenDas war wohl ironisch gemeint, oder? Klar gehört Russland und die Ukraine zu Europa. Wie auch immer, für alle die vielen, vielen Menschen in der Ukraine, deren Muttersprache nicht zufälligerweise Ukrainisch ist, kann man nur hoffen, dass sie so bald wie möglich vom ukro-faschistischem Joch befreit werden! Und da Russland zu Europa gehört wird die Ukraine auch als Bundesstaat der Russischen Föderation weiterhin europäisch bleiben. Nicht vergessen: Der fürchterliche Krieg zwischen Russland und der Ukraine wurde vom Westen aus angestiftet, lange vor 2022. Von den selben obskuren Kräften, die auch den Beginn des ersten und zweiten Weltkrieges organisiert und finanziert haben. Und du unglückliches Europa, wach auf und erkenne dich selbst! ....Et tu, Europa infelice, evelia et recognosce te ipse! Für ein dezentrales Europa der vielen kleinen, aber freien Kantone ohne freiheitsfeindliche Zentralregierung und Fremdherrschaft!. Que viva nostre belle Europa confœderate et libre!
LöschenDas war übrigens kein Latein, sondern Interlingua, das sich für die innereuropäische Kommunikation hervorragend eignen könnte. Vor allem als gemeinsame Lingua Academica aber auch als Sprache des Rechts. So, wie Latein, damals im Habsburger Reich, nur viel leichter zu erlernen.
Als alter Lateiner kann ich nur sagen: Interlingua ist zwar nicht so schön wie das Original, aber immer noch schöner als die meisten "lebenden" Sprachen ...
LöschenUkraine und Russland sind asiatische Länder. Was sonst??
AntwortenLöschenKauf dir einen Atlas, dann weißt du "was sonst"!
Löschenwas sonst? Es sind europäische Länder, zumindest in den Landesteilen, die sich westlich des Urals befinden. Europa (Westeurasien) und Asien (Osteurasien) sind verschiedene Gebiete innerhalb Eurasiens. Europa als eigenständigen Kontinent zu bezeichnen ist im Grunde eh ein bisschen unsinnig. Einfach mal Lemberg oder St. Petersburg besuchen, da erlebt man schon, dass man auch dort noch europäisch ist und isst.
Löschen