Dienstag, 21. Februar 2017

Carl Bildt meinte jüngst: "Was raucht der?"

Man erinnert sich: bei dem etwas mißverständlichen (und von der Systempresse dann genüßlich bewußt falsch zitierten und übersetzten; tja, wer beherrscht als non-native speaker schon wirklich die englische Sprache in ihren Feinheiten ....) Trump-Zitat twitterte der frühere schwedische Premierminister spöttisch: "Was raucht der?"

Eh voilà: die Realität war bemüht, dem Ex-Premier den Rauch in Schweden blitzschnell und ganz real nachzuliefern:

Schwere Unruhen in Stockholm – Realität holt Medienwirbel um Trump-Zitat ein

Im Stadtteil Rinkeby, im Norden von Stockholm, kam es am Montagabend gegen 20.00 Uhr zu schweren Ausschreitungen. Dies meldete die Zeitung „Aftonbladet“ laut „Sputnik“ am Dienstag. 30 bis 40 Männer hatten gestern Abend in einem Stockholmer Stadtteil Autos in Brand gesetzt und Geschäfte geplündert. Polizisten wurden bei ihrem Eintreffen mit Steinen beworfen. Als sie sich zunächst zurückzogen begann die Gruppe mit Brandstiftung und Plünderungen.
Wie sagt doch der Volkmund so treffend? "Hochmut kommt vor dem Fall ..."

Wir werden auf euch schießen

von Fragolin



Ja, so reden NATO-„Partner“ miteinander, wie die „Junge Welt“ berichtet.
Ich gestehe ehrlich, dass ich eigentlich vermutet habe, die Griechen würden einknicken und die nach dem „Putsch“ nach Griechenland geflohenen türkischen Soldaten wieder zurück ausliefern, weil jeder weiß, dass die Rache des beleidigten osmanischen Sultans sie sonst auf ewig verfolgen würde. Doch die Griechen verweigern die Auslieferung mit Hinweis auf die politische Situation in der Türkei und Zweifeln an fairen Verfahren.

Und so eskaliert der Streit und die Türkei beginnt bewusste militärische Provokationen gegen Griechenland. Man fordert wieder zwei unbewohnte Felsbrocken (Kardak) in der Ägäis und will sie sich mit Militärgewalt holen.

»Ich warne Griechenland«, twitterte der Abgeordnete der türkischen Regierungspartei AKP, Hüseyin Kocabiyik, am Mittwoch. »Spielt nicht das Kardak-Spiel mit uns. Wir werden auf euch schießen.«

Das ist die Sprache des NATO-Partners und EU-Beitrittskandidaten Türkei. Diesem Land zahlt die EU im Rahmen ihrer Hilfsprogramme gerade die Ausbildung neuer erdogantreuer Richter, da er die anderen ja zu tausenden aus dem Amt geschossen und teilweise eingekerkert hat. Richtig gelesen: Der putzt die Opposition weg und wir bezahlen ihm auch noch die Ausbildung seiner neuen Getreuen in den frei werdenden Ämtern. Und bieten weiterhin untertänigst den Beitritt der EU zum Neuosmanischen Reich an. Scheint besser zu sein, sonst holt er sie sich scheinbar militärisch..

Warum man etwas in einer linksextremen Kommunistenzeitung darüber lesen muss und im Mainstream sonst dröhnende Stile herrscht, wenn immerhin ein handfester Konflikt mit Kriegspotenzial direkt an der EU-Grenze eskaliert, verschließt sich mir. Da braut sich etwas zusammen, was höchstes Kriegspotenzial hat, und bei uns wird darüber diskutiert, ob man das kritisieren darf, wenn offizielle Würdenträger des Erdogan-Regimes hier Jubelveranstaltungen für ihren Großsultan veranstalten.

Haben Sie das schon irgendwo in unserer Lückenpresse gelesen? (2)

... fragte ich vor einigen Tagen süffisant. Der pensionierte US-Soldat Lewis Loflin hat neben dem damals zitierten Artikel noch viele interessante Themen auf seiner Website versteckt. Eine Schatzsuche lohnt sich fast immer! In seiner klaren, aber immer bemerkenswert ruhigen Art kann er Sachen auf den Punkt bringen, die unsere Machthaber und ihre mediale Entourage gerne unter den Teppich gekehrt sähen. Wie bspw. die Frage ...

Why Muslims Can't Build a Lightbulb


by Lewis Loflin


Prior to September 11, 2001 I was corresponding with a young man in Egypt. His father was Egyptian and mother Lebanese, and he seemed to have some wealth going to a Muslim university in Cairo, I forget the name, but it turns out later it was hotbed of what we would call "radical" Islam, he called simply traditional Islam. I believe he was right. For all this Globalism and multiculturalism garbage aside, has anyone asked young men like this what they think? Here in America anyone not buying into this one-world open borders Corporatism that's destroying our culture and way of life are called racists and isolationists. What do they call him?
He was proud of Islam, but at the same time was in despair and wanted someone to talk to. He just couldn't believe that Muslims were so far behind in wealth, technology, etc. Humiliating military defeats by Israel, mass poverty and backwardness at least by Western standards. As he said, he looked at his cell phone and wondered why Muslims couldn't build one.
Wer diesen Artikel gelesen hat, kann unsere EU- (und nicht weniger die örtlichen) Politruks, die sich rückgratlos-opportunistisch an den Erdowahnsinnigen & Co. andienern, noch weniger leiden (soferne das überhaupt möglich ist).

Zugleich gibt der Artikel ein wenig Hoffnung für unseren Kontinent gehirngewaschener Sitzpinkler: mit diesen indolenten Steinzeitreligionisten können wir doch aufgrund unseres immer noch beachtlichen Intelligenz- und Wissensvorsprungs "mit links" fertigwerden.

Wenn wir es bloß wollen! Mit einem Wort: die Infiltrierung EUropas mit halbzivilisierten Muselmassen ist könnte schon morgen gestoppt und umgekehrt werden, wenn wir's bloß wollten! Es ist eine Frage des Wollens, nicht des Könnens. Denn ("Yes We Can!", möchte man skandieren): können könnten wir das allemal ...




Hart aber sinnfrei



von Fragolin

Gestern habe ich mir mal wieder so ein bisschen „Hart aber fair“ angeschaut, und es kam das Brüllerthema Martin Schulz, der Gottkanzler, der Superschulz, der Messias aus Würselen. War recht langweilig und die einzige interessante Frage kam ausgerechnet von Hannelore Kraft, die dem CDU-ler aus dem Wanderkönigshof namens EU-Parlament, der gerade ein Dossier gegen Schulz zusammengestellt hat, einfach die Frage stellte, warum er denn dann für Schulz als EU-Parlamentspräsident gestimmt habe, wenn er doch wusste, was für ein grauslicher Typ das wäre. Der Punkt ging neidlos an sie.
Die „Welt“ nimmt sich des Themas an.

Was mir aber bei der Sendung auch auffiel, war der bestellte Auftritt eines Schulz-Cheerleaders, eine kleine unbedarfte Frischgenossin, die angeblich gleich am Tag nach Schulzens großartigem Erweckungsauftritt jubelnd der SPD beigetreten ist.

„Ich habe mich von dieser Euphorie, dem Kampfgeist, der Leidenschaft mittragen lassen“ … „Es ist einfach ein neuer Trend, der entfacht worden ist, und das reißt viele mit.“

Das auch bei den später verlesenen Internetstimmen vor Allem Frauen aus dem Häuschen vor Verzückung sind scheint der Tatsache geschuldet zu sein, dass Frauen gern nach Gefühl und weniger nach Fakten entscheiden. Und junge Frauen scheinen bereits dermaßen Opfer bildungspolitischer Hirnwäsche zu sein, dass sie sich nur noch gut fühlen, wenn es so richtig besinnlich politisch korrekt abgeht.

„Könnte es also einfach daran liegen, dass Schulz cool ist? „Ja, auf jeden Fall, das sieht man ja. Es werden ja sogar Parallelen zu Chuck Norris gezogen.““

Ja, das hatten wir schon. Hawking glaubt, das Universum würde expandieren. Dabei flüchtet es nur vor Schulz. Hahaha.

„Doch während man bei US-Actionschauspieler Chuck Norris immerhin weiß, wofür dieser steht (so man den Roundhousekick als Programmpunkt gelten lässt), ist das bei Schulz anders. Befragt nach dessen Programmpunkten, kann die Studentin nur vage Antworten geben, was vielleicht nicht einmal so sehr ihr selbst vorzuwerfen ist, sondern auf ein strukturelleres Problem hindeutet.“

Das alles für sich geht ja noch, denn es zeigt ja nur, dass es eben Menschen, vor Allem junge und dabei vor Allem weibliche gibt, die ganz ohne jede Faktenlast aus einem guten Gefühl heraus einen Typen anhimmeln, dessen Action und Coolness etwa der des ärmelbeschonerten Protokollführers des Hintertupfinger Kleintierzüchterverbandes entspricht. Sie lassen sich weder von seinem Ruf, ein geldgieriger selbstverliebter Apparatschik zu sein, noch von seiner geradezu Steinbrückschen Glaubwürdigkeit davon abbringen, ihn für toll und cool zu halten, und stören sich keine Sekunde daran, dass Schulz rein thematisch eigentlich für gar nichts steht.

Doch den Brüller erwähnt die „Welt“ leider nicht mehr, der war nämlich für mich das Tüpfelchen auf dem i, das Sahnehäubchen der Selbstentblößung des kleinen Mädchens, als sie mit ernstem Gesicht nachlegte, Schulz sei eine glaubwürdige Figur und das sei wichtig in dieser Zeit des Postfaktischen.

Und keiner hat’s gemerkt. Die hat wirklich drei Minuten lang erklärt, ihre Entscheidung wäre vollkommen gefühlsbetont, eine reine emotionale Geschichte, Auswuchs eines Mädchenschwarms und hätte nichts mit Inhalten zu tun, was faktisch die komplette Definition von postfaktisch ist – und springt dann mit Anlauf in die Lacke aus Emotionsschlamm und Gefühlsduselei, die sie selbst produziert hat.
Wenn in dieser Republik etwas postfaktisch ist, dann sind das die ganzen emotionsgesteuerten, von Regeln, Gesetzen, Verträgen, Inhalten, eben Fakten abgekoppelten Entscheidungen der Politik, und dann kommt ein weiterer Protagonist der emotional gesteuerten Inhaltsleere und emotional gesteuerte Jungmädchen machen ihm begeistert kreischend den Cheerleader – ihr seid das Postfaktische Prinzip schlechthin!
Und merkt es nicht mal. Wie auch, ist ja auch ein Fakt. Und damit für euch unsichtbar.
Pippi Langstrumpf ist dagegen knochentrockene Realistin.
Und dieses Schulz-Groupie ist Studentin.
Ich habe vergessen, für was eigentlich. Ich kann‘s mir aber denken.

Jetzt bin ich beruhigt!

Nicht nur in Österreichs Politik tummeln sich Vollidioten. Auch in den U.S.A. beweist ein Mandat im Kongreß nur, daß man von irgendwem gewählt wurde. Ob man von irgendwas auch eine Ahnung hat, das freilich nicht ...





Meinungsfreiheit



Von Fragolin

„Was genau ist jetzt eigentlich der Unterschied zwischen dem unwiderbringlichen Löschen eines für die Allgemeinheit gedachten Textbeitrages und einer Bücherverbrennung, außer dass ersteres schneller, günstiger und CO2-neutraler stattfindet? Was ist der Unterschied zwischen dem Veröffentlichungsverbot der Bücher eines Autors und dem Aussperren eines Autors aus den Meinungs-Marktplätzen des Internet? Merkt jemand, auf welchen Pfaden die Protagonisten da wandeln?“

Ein paar Gedanken zur Meinungsfreiheit und unserer Situation hier.

Montag, 20. Februar 2017

Zeitlose Wahrheiten aus dem Netz (6)





Platzkonzert



von Fragolin

Während in Deutschland die Emotionen hochkochen, weil der Falsche es gewagt hat, ein Denkmal an die dunkelsten Kapitel der Geschichte als „Denkmal der Schande“ zu bezeichnen (Augstein und Walser waren eben die Richtigen, in Deutschland spielt es schon lange keine Rolle mehr, was gesagt wird, sondern nur noch, wer es sagt) wird in Österreich die spezielle alpenländische Umgangsweise mit Geschichte gepflegt: Aus der SPÖ kommt ein Vorstoß, den „Heldenplatz“ umzubenennen, weil dort Adolf Hitler unter dem Jubel zehntausender Österreicher den Anschluss der Ostmark „heim ins Reich“ verkündete. Es ist nicht ganz klar, was genau jetzt der Punkt ist, den die Roten, die ja bekanntermaßen nach der Hitlerei ein Auffangbecken vieler brauner Genossen wurden, jetzt aus dem gestrengen Blick der Historienwächter tilgen wollen: dass Hitler dort seine Rede gehalten hat oder dass so auffällig viele der heimtückisch in das Deutsche Reich geprügelten Österreicher begeistert darüber jubelten. Fakt ist, dass auch nach einem Umbenennen (wie Strache ätzte, in „Karl-Marx-Platz“ oder „Refugees-welcome-Platz“; man könnte natürlich auch „Sultan-Süleiman-Platz“ vorschlagen, warum den Blick nicht in die Zukunft lenken…) es immer noch der gleiche Platz wäre, wo die gleichen historischen Geschehnisse stattgefunden haben. Es ist dieser dumme konstruktivistische Irrglaube, durch ein anderes Wort andere Tatsachen zu schaffen, so eine Art autistischer Kreationismus, der eben aus Invasoren „Flüchtlinge“ macht, wenn man sie permanent so nennt.

Also, was soll die ganze Diskussion? Endlich mal wieder ein Thema aufkochen, das von den realen Grauslichkeiten der Jetztzeit ablenken soll? Aktivitäten vortäuschen, um abzulenken, dass diese Regierung, die seit Jahren in dumpfer Starre vor sich hinvegetiert, dazu übergegangen ist, in vorgetäuschter Arbeitsfülle starr vor sich hinzuvegetieren? Es gibt eine tausendjährige Geschichte Österreichs, Wien war der Sitz des Kaisers des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation und eines Herrschers, in dessen Reich die Sonne niemals unterging – man muss ja nicht permanent in demütiger Bewunderung der eigenen Vergangenheit erstarren, aber dieser permanente Fokus auf die mit Abstand fürchterlichsten 7 Jahre der eigenen Geschichte hat schon etwas Krankes. Na gut, Sacher-Masoch war ja auch Österreicher, aber dieses beständige lustvolle Ausleben der fifty shades of brown hat schon was Lächerliches.

Wenn die Roten keine andere Aufgaben in der heutigen Zeit für dringender erachten, als scheibchenweise die Vergangenheit zu zerstückeln, während sie die Zukunft des Landes zerstören, dann muss man sich schon fragen: Wer wählt sowas?.

Verbrechermedien

von Fragolin



Heute möchte ich mal direkt zu einem Artikel bei Hadmut Danisch verweisen; darüber muss man nicht mehr viel schreiben, das erledigt er selbst. Man braucht eine gute Stunde dafür, aber es ist eine dermaßen hochinteressante Abhandlung, was sich da in Deutschland gerade zusammenbraut und warum wahrscheinlich Blogs wie auch unsere hier nicht mehr lange bestehen oder zumindest in Deutschland zu lesen sein werden.

„Jemand, der nicht rechtsfähig ist, vertreten von jemand, den man nicht kennt, mit einer Vertretungsmacht, die er nicht hat, kann bei jemand, den man nicht erreicht, eine Verletzung, die nicht stattgefunden hat, eines Rechtes, das er nicht besitzt, unter Angabe einer Rechtslage, die nicht stimmt, beliebig wiederholt anzeigen…“

Es beginnt mit einer Abmahnung, die eine reine Farce darstellt (und bei Danisch erwartbar zu einem Stich ins Wespennest wird) und geht über Youtube- und Facebook-Sperren bis hin zu den rechtswidrigen Abmahnpraktiken der als „öffentlich-rechtliche“ Medienschaffende getarnten zwangsfinanzierten Propagandaabteilungen der Parteien.
Wirklich sehr empfehlenswert für alle, die nicht vorhaben, sich die Meinungsfreiheit von irgendwelchen miesen Ratten nehmen oder sich von dubiosen Kanzleien erpressen zu lassen.